Baby Krabbelmatte – kräftige Farben regen die Sinne an

Baby Krabbelmatte - kräftige Farben regen die Sinne an
Baby Krabbelmatte – kräftige Farben regen die Sinne an

Mit einer Baby Krabbelmatte kannst Du Deinen kleinen Liebling schon bald nach der Geburt wohlig verwöhnen. Ob Du zu Hause in Gesellschaft des Babys Deine Yoga-Übungen machst, ob Ihr zu Besuch bei Familie und Freunden seid oder gemeinsam Eure Mutter-und-Kind-Krabbelgruppe aufsucht, auf der Krabbelmatte ist das Kleine weich und sicher aufgehoben. Selbstverständlich nutzen auch junge Väter dieses nützliche Utensil mit Begeisterung und machen auf der Matte mit dem Baby erste Entspannungsübungen. Die babygerecht gestaltete Unterlage ist zudem bestens geeignet, um Eurem Baby eine sanfte Massage zu gönnen. So führst Du dein Kind ganz ungezwungen und spielerisch in Deine Welt des Yoga ein.

Baby Krabbelmatten in verschiedenen Designs und Farben

Formschöne und farblich ansprechend gestaltete Baby Krabbelmatten gibt es in den verschiedensten Designs, Abmessungen und Farben bzw. Farbkombinationen. Die farbliche Gestaltung der Matten greift dabei Erkenntnisse der Farbpsychologie für Babys und Kleinkinder auf, die auch in den verschiedenen Yoga-Schulen eine wichtige Bedeutung hat. So steht Rot für Dynamik und Bewegungsfreude, Blau für Ruhe und Harmonie, Gelb für Heiterkeit und Frische sowie Orange für Ausgelassenheit und Lebensfreude. All diese Farben kommen ausdrucksstark je nach Design der Baby Krabbelmatte uni oder in Kombinationen vor. Sehr geeignet als Farbe für eine Babymatte ist ein sattes Grün als Zeichen des Frühlings und des Neubeginns und ein schönes Willkommen für den neuen Erdenbürger. Zudem wirkt Grün auf Babys beruhigend. Interessanterweise hat in der Farbenwelt des Yoga auch Lila als Ausdruck der Spiritualität und inneren Gelassenheit einen wichtigen Stellenwert und eignet sich gut als Kontrastfarbe in Baby Krabbelmatten. Übrigens kann Dein Baby zwar in der ersten Zeit nur verschwommen sehen, allerdings bereits Farben erkennen. Ab dem zweiten Monat klappt es mit dem Unterscheiden immer besser, und zum Ende des vierten Monats jauchzt Dein Liebling vor Freude über kräftig bunte Farben. Vor allem leuchtende Primärfarben wie Rot und Blau, Grün und Gelb ziehen Dein Baby wie magisch an. Daher sind die unifarbenen Baby Krabbelmatten auch in diesen klaren Farbtönen gehalten, damit dein Schatz sich darauf pudelwohl fühlt. Vielleicht möchtest Du bei Deinem Baby bestimmte Energien wecken und entscheidest Dich daher für eine bestimmte Farbe? Probier es einmal aus oder schaff Dir gleich mehrere Baby Krabbelmatten in verschiedenen Nuancen an, die Du bei Bedarf austauschen kannst. Die unifarbenen Matten gibt es in rund oder eckig in verschiedenen Größen. Außer kräftigen Farben lieben Babys übrigens schon sehr früh Farbkontraste und ungewöhnliche Formen. Daher triffst Du mit einer niedlichen mehrfarbigen Baby Krabbelmatte zum Beispiel als Käfer oder Eule in kräftigen und deutlich von einander abgesetzten Tönen die richtige Wahl.

Superweiches schadstofffreies PVC nach ÖKO-Tex-Baby-Standard

Ideales, strapazierfähiges und leicht zu reinigendes Material für eine Baby Krabbelmatte ist hochwertiges und superweiches PVC. Dabei wird für babygerechte Krabbelmatten ausschließlich PVC nach dem ÖKO-TEX Standard 100 P.1 Zertifikat (Baby-Standard) verwendet. Du kannst also ganz sicher sein, dass die Matte vollkommen frei von schädlichen Umweltgiften und Chemikalien ist. PVC ist nicht nur sehr sanft zu dem empfindlichen Babykörper, es hält auch schön warm auf jedem teppichfreien Boden von Fliesen bis Laminat und führt gleichzeitig im Sommer nicht zum Schwitzen. Zudem kannst Du Dein Baby problemlos nackt auf die Krabbelmatte legen, denn wenn einmal etwas daneben geht, entfernst Du es ohne Rückstände mit einem Wisch. Du kannst die losen Einzelteile von Krabbel-Käfer oder Eule übrigens wie ein Puzzle zusammensetzen und wieder auseinandernehmen. Und wenn die Verschmutzung größer ist, steckst Du die Baby Krabbelmatte fix in die Waschmaschine und wäschst sie mit einem milden, parfümfreien Waschmittel bei 60 Grad. Getrocknet und wieder einsatzbereit ist die praktische Matte im Handumdrehen. Übrigens “wächst” die Baby Krabbelmatte mit Deinem Kind mit: Auch größere Babys und Kleinkinder wählen die heißgeliebte Matte gerne zum Lieblingsplatz.

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Spielmatten für Kinder – Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen

Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen
Spielmatten für Kinder – Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen

Schon die kleinsten Kinder spüren einen enormen Bewegungsdrang und schulen ihre motorischen sowie mentalen Fähigkeiten durch Bewegung und die eigene Körperwahrnehmung. Fortgesetzt wird diese Entwicklung durch das Krabbeln und die ersten spielerischen Turnübungen, bei denen Du Dein Kind begleiten und anleiten solltest. Das Zusammensein mit dem Kind sowie Deine sanften und unterstützenden Berührungen beim Ausführen einfacher Übungen stärken die Eltern-Kind-Beziehung und schaffen nachhaltiges Selbstvertrauen. Dein Kind wird sich deutlich mehr zutrauen, wenn es von Dir gehalten und gefördert wird, sodass Du so den Grundstein für ein gesundes und bewusstes Leben schon im Kleinkindalter setzen kannst.

Spielmatte statt Krabbeldecke

Die handelsüblichen Krabbeldecken, die oft Kleinkinder gegen die Fußkälte des Bodens schützen sollen und mit abnehmbaren Motorik-Spielbögen ausgestattet sind, eignen sich naturgemäß nicht für derartige Bewegungsübungen. Sie sind häufig lediglich aus Stoff gefertigt und mit Wattierungen gepolstert, sodass sie auf dem Boden verrutschen und unbequeme Falten erzeugen können. Darüber hinaus benötigen auch kleine Kinder ausreichend viel Platz. Empfehlenswerter sind daher PVC-Matten, wie sie mitunter auch beim Yoga genutzt werden.

Extra für Kinder werden hygienische und ungiftige Spielmatten angeboten, die aus 100 % nach ÖKO-TEX-Standard zertifiziertem PVC bestehen und dennoch eine kindgerecht farbenfrohe Optik aufweisen. Selbst auf glatten Fußböden wie Parkett, Laminat oder Fliesen verrutschen diese angenehm weichen Spielmatten nicht und schützen Dein Kind wirksam vor Kälte. Die Oberfläche der Matten lässt sich darüber hinaus leicht reinigen, sodass zu Babys Freude auch ruhig einmal ohne einschränkende Windel gestrampelt und geturnt werden darf. Mit den Spielmatten für Kinder kannst Du Deinem Kind ruhigen Gewissens einen Spielraum geben – und das im wahrsten Sinne des Wortes!

Lernen durch Nachahmen

Kinder schauen sich bekanntlich viel von ihren Eltern ab. Wenn Du also regelmäßig Yogaübungen machst, kann es gut sein, dass Dein Kind gleich mit- und nachmachen möchte. Auch hierfür bieten sich die Spielmatten an, für die neben Deiner Yogamatte sicherlich noch Platz ist. Ob als Matte oder in flexibler Puzzle-Form; die Spielmatten lassen sich auch einfach mitnehmen, sodass sie beispielsweise im Freien oder in der Turnhalle genutzt werden können. So kannst Du bei Deinem Nachwuchs spielerisch das Interesse an Yoga wecken und ihn bei seinen ersten Übungen begleiten.

Natürlich eignen sich die Matten auch für die yogatypischen Entspannungsphasen, die auch Deinem Kind mental gut tun. Das weiche Material gleicht Unebenheiten des Untergrundes aus und fühlt sich angenehm warm an, was die besten Voraussetzungen für Entspannungsübungen oder kindgerechte Sinnesreisen bietet. Bei Deinem Kind kannst Du das gewollte Loslassen zur Regeneration und Entspannung dadurch unterstützen, dass Du ihm leise eine besonders schöne Geschichte erzählst oder es durch sanfte Entspannungsmusik zur Ruhe bringst. Schon Deine Stimme wird beruhigend wirken, was in Kombination mit dem Wohlgefühl auf der Spielmatte und etwas Wärme auch besonders aktive Kinder wieder in ein harmonisches Gleichgewicht aus Bewegung und Ruhephase bringen kann.

Spielen & Toben nicht vergessen

Bei allem Enthusiasmus für Yoga solltest Du nicht unterschätzen, dass auch wilde Spiele und Tobereien einen positiven Einfluss auf Dein Kind haben. Es kann dadurch überschüssige Energien oder Stress abbauen und lernt, innere Konflikte zu lösen. Auch hier bietet sich die Spielmatte an, auf der Dein Kind sich austoben kann. Durch das optimal nachgiebige und dämpfende Material werden Gelenke und Glieder geschützt, während es auf der anderen Seite für Standfestigkeit sorgt.

In Gemeinschaft spielen Kinder auch gerne etwas wilder oder tragen aus Spaß kleine Ringkämpfe aus, weshalb Spielmatten in der auf das Alter des Kindes abgestimmten Größe und Dicke von Vorteil sind. Wenn sich Dein Kind dann so richtig ausgetobt hat, kann es sich auch gleich viel besser auf Yoga- oder Turnübungen konzentrieren.

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Baby-Yoga: Wellness für Mutter und Kind

Baby-Yoga: Wellness für Mutter und Kind
Baby-Yoga: Wellness für Mutter und Kind

Ist ihr Baby einige Wochen alt und etwas Routine in den neuen Alltag eingekehrt, möchten viele junge Mütter ihren Körper nach der Schwangerschaft wieder in Form bringen. Weil sie sich gleichzeitig nur schwer von ihrem kleinen Schatz trennen können, kommt ein Besuch im Fitness-Studio oft nicht in Frage. Auch ausgedehnte Jogging-Touren stellen keine Alternative dar: Zum einen würde dabei der noch geschwächte Beckenboden zu stark belastet, zum anderen der zarte Rücken des Babys im Kinderwagen zu heftig durchgerüttelt.

Sanft zur alten Stärke zurückfinden und gleichzeitig wertvolle Zeit mit dem Baby verbringen – das können Mütter beim Baby-Yoga. „Erfunden” hat diese besondere Form des Yogas die englische Anthropologin und Yoga-Lehrerin Francoise Barbara Freedman. Sie erforschte, wie Yoga es Eltern ermöglicht, ein noch ausgeprägteres Einfühlungsvermögen für ihre Kinder zu entwickeln. Gleichzeitig stellte sie fest, dass Baby-Yoga die Motorik sowie die Körperwahrnehmung und den Gleichgewichtssinn von Säuglingen fördert. Die Kinder sind insgesamt ausgeglichener und schlafen in der Folge auch besser.
Die Mütter stärken mit den Übungen ihre Nacken-, Schultern- und Rückenmuskulatur und beugen damit Beschwerden vor, die durch häufiges Tragen des Kindes hervorgerufen werden können. Ebenso liegt das Augenmerk auf der Straffung des Bindegewebes und der durch Schwangerschaft und Geburt geschwächten Beckenbodenmuskulatur. Baby-Yoga verbindet so ein wirksames Rückbildungstraining mit dem langsamen Aufbau von Kraft und Fitness, der Mütter stark macht für neue Herausforderungen. Der enge Körperkontakt intensiviert die Bindung zwischen Mutter und Kind. Die emotionale Beziehung profitiert insbesondere vom spielerischen Charakter des Baby-Yogas.

Abhängig vom Verlauf der Geburt und des Wochenbetts eignet sich Baby-Yoga bereits für Kinder ab einem Alter von etwa sechs Wochen. Kurse bieten sowohl Yoga-Schulen als auch Hebammenpraxen und Gymnastik-Studios an. Dabei haben Mütter Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Benötigt werden lediglich bequeme Kleidung sowie eventuell eine Yogamatte oder Decke.

Bei manchen Übungen wie der Brücke oder der Bauchwelle liegt das Baby einfach auf der Decke und beobachtet. Vielleicht möchte es aber auch lieber schlafen oder spielen … Andere Übungen beziehen das Baby mit ein: Beim „Schiff” beispielsweise liegt die Mutter auf dem Rücken und stellt die Beine an. Dann legt sie das Baby auf ihre angewinkelten Schienbeine und hält es an beiden Händen gut fest. Beim Ausatmen hebt die Mutter den Oberkörper leicht an und zieht gleichzeitig die Knie in Richtung ihres Gesichts: So kann sie ihrem Kind einen leichten Nasenstüber oder einen Kuss geben.

Zur Stärkung der Bauchmuskeln eignet sich die „Brücke” sehr gut. Dabei liegt das Baby auf dem Bauch der am Boden sitzenden Mutter – das Gesicht ihr zugewandt. Die Mutter stellt die Beine an und hält das Baby an beiden Händchen. Dann lässt sie sich langsam – Wirbel für Wirbel – nach hinten abrollen, bis sie flach auf der Unterlage liegt. Während sie ihr Baby weiterhin gut festhält, hebt sie langsam das Gesäß an und hält diese Position für etwa zehn Sekunden. Dabei sollte sie ganz entspannt weiteratmen.

Ein gutes Training für Arme, Beine, Rücken und Bauch mit hohem Spaßfaktor für das Baby stellt der „Krieger” dar. Für diese Übung steht die Mutter mit hüftbreit platzierten Füßen auf einer rutschfesten Unterlage. Das Baby hält sie mit beiden Armen am Körper und stützt dabei eventuell das Köpfchen. Dann macht sie mit dem linken Fuß einen großen Schritt nach hinten, um anschließend das rechte Bein zu beugen, so dass sich das Knie über dem Knöchel befindet. Nun hebt sie das Brustbein, beugt auch das linke Bein und zieht die Hüfte nach unten, bis die Hüftknochen zueinander parallel sind. Beim Einatmen streckt die Mutter die Arme und hebt damit das Baby nach oben. Verspürt sie den Impuls zum Ausatmen, nimmt sie das Baby auf Augenhöhe herab und zieht den Bauchnabel ein. Für ein intensives Erlebnis sollte der Blickkontakt währenddessen nicht abreißen. Diese Übung wird fünfmal wiederholt. Dann folgt ein Seitenwechsel.

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Bereits ab sechs Wochen: Spielerisches Yoga stärkt Kinder in jedem Alter

Bereits ab sechs Wochen: Spielerisches Yoga stärkt Kinder in jedem Alter
Bereits ab sechs Wochen: Spielerisches Yoga stärkt Kinder in jedem Alter

Ob Eltern bereits vor der Geburt selbst aktiv Yoga betrieben haben oder nicht: Wenn der Nachwuchs auf der Welt ist, können die ersten spielerischen Yogaübungen nicht nur beiden Seiten gut tun, sondern stärken durch die körperlichen Berührungen auch das Miteinander.

Yoga bereits mit sechs Wochen möglich

Abhängig von der Wohlfühlsituation von Mutter und Kind kann bereits sechs Wochen nach der Geburt begonnen werden. Dabei bekommt das Baby sanfte Massageeinheiten und vorsichtige Dehnübungen, die Mutter kümmert sich parallel um ihre eigene Beweglichkeit. Zu Hause können das ganz kurze Sequenzen sein, denn solche Yoga-/Spielmomente sollen der Entspannung dienen und nicht mit Übungsstress verbunden werden.

Gemeinsame Freude, kein Stress!

Zu dieser Yogazeit gehören Ruhe, Lachen, das Reden mit dem Kind, Kitzeln und Spielen. Dabei kann die Mutter (und der Vater) auf einer schönen Yogamatte trainieren (vielleicht mit Stickerei?), das Kind liegt auf einer superweichen, wärmenden Matte aus Schurwolle oder einer Decke direkt daneben. Yoga ist kein Leistungsprogramm, schon gar nicht mit Babys, Klein- und jüngeren Schulkindern. Das Baby freut sich über die Berührungen und Streicheleinheiten, die Mutter kann Atemübungen, Schulter- und Nackenübungen durchführen, Beinmuskeln dehnen und dabei auf den Blickkontakt mit dem Nachwuchs achten.

Vorsichtig üben

Ein sechs Wochen altes Baby ist herrlich beweglich und streckt beispielsweise problemlos seine Beinchen Richtung Kopf. Ganz vorsichtig kann in dieser Stellung weiter gedehnt werden, sowohl zum Kopf als auch zur Schulter hin. Besser ist es allerdings, zunächst einen Baby-/Kinder-Yogakurs zu besuchen, um am Anfang nichts falsch zu machen. Die Übungen lassen sich dann später zu Hause selbst durchführen. Vielleicht habt ihr auch beide so viel Spaß an fortlaufenden Kursen, dass ihr längere Zeit dabei bleibt. Solche Kurse werden von Yoga- und Gymnastik-Studios oder Volkshochschulen angeboten; im Zweifelsfall wirst du im Internet fündig. Eventuell kennt die Hebamme solche Angebote oder führt sie selbst durch. Frage aber nach, ob eine Kinder-Yoga-Ausbildung vorhanden ist.

Yoga für jedes Kinderalter

Eine solche Nachfrage lohnt sich auch in Kindergarten und Schule. Yoga als Entspannung und perfekte Trainingseinheit für bewegungsfreudige, ADHS- und eher bewegungsfaule Kinder hat sich vielfach bewährt und erobert als aktueller Trend auch diese Bereiche. Allerdings ist nicht jede Erzieherin und nicht jeder Sportlehrer dafür auch genügend vorbereitet. Dies sollten Eltern unbedingt mit den Betreffenden beziehungsweise mit der Institution abklären. Yoga darf nicht als reines Modeangebot für Kinder begriffen werden. Professionell aufgezogen, sodass es den Kleinen Freude macht, sind die Übungen allerdings sehr sinnvoll. Im Übrigen werden nicht nur Ausbildungen für Pädagogen, Hebammen und andere Personen, die beruflich mit Kindern zu tun haben, angeboten, sondern auch für Eltern. Mit diesem Wissen lassen sich zahlreiche Einheiten gut und sicher auch zu Hause durchführen.

Einige Grundsatzregeln, die auf lange Sicht Erfolg versprechen:

  • Wenn du dich nicht auskennst, informiere dich ausführlich.
  • Geh spielerisch vor: Geschichten erzählen und erfinden (lassen).
  • Motivation ja, Stress nein: Übe keinen zu starken Zwang aus, du darfst Körper und Psyche des Kindes nicht überfordern.
  • Entwickle Ehrgeiz für deine eigenen Übungen, lass deinem Kind aber seine eigene Motivationssuche.
  • Versuche, feste Zeiten einzuhalten, um Routine zu entwickeln; halte aber die Dauer für die Kinder variabel, vor allem bei kleinen Kindern.

Kleinkinder machen gern spielerisch mit, wenn Mutter oder Eltern trainieren, das muss dir reichen, wenn das Kind keine Lust hat. Ansonsten freue dich über jede gemeinsame Übung und ermuntere das Kind. Führe dein eigenes Programm aber immer unbeirrt weiter, das ist das beste Vorbild.

Fazit:

Yoga für Kinder führt zu starken Muskeln, einer gesunden Atmung und einer guten Körperhaltung, zu einer besseren Körperbeherrschung, mentaler Kraft, einem stärkeren Selbstbewusstsein und zu mehr Gelassenheit. Das Kind geht auch mit Alltagssituationen deutlich besser um; nicht von heute auf morgen, aber über längere Zeiträume gesehen. Der Versuch, deinen Nachwuchs zu Yoga zu bewegen, lohnt sich also auf jeden Fall. Wird das Kind älter, kannst du es in meditative Techniken einführen. Die Geschwindigkeit und das Ob überhaupt bestimmt allerdings das Kind selbst. Viel Spaß bei Üben!

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Einfache Yoga-Übungen für Kinder

Einfache Yoga-Übungen für Kinder
Einfache Yoga-Übungen für Kinder

Schon die Übungsnamen machen Kindern Spaß: Katze, Hund, Hase, Fisch, Kobra und Löwe regen die Fantasie an. Jedes Kind kann sich darunter etwas vorstellen und wird versuchen, das Typische in der Übung herauszuarbeiten. Auch der „tote Mann“ und die Embryostellung sind spannend. Die Übungen zeigen den individuellen Yogacharakter, denn es geht nicht um Perfektion, sondern darum, die Kinder aus ihrem oft streng terminierten, bewegungsarmen und stressigen Alltag durch möglichst viel gesunden Spaß herauszuholen. Ganz ohne Zwang natürlich. Die positiven Auswirkungen werden bald sichtbar werden.

Ist das Kind älter, kann natürlich stückweise auch an die Hintergründe des Yoga und ein tieferes Verständnis herangeführt werden. Doch ob Einstieg oder bereits Fortgeschrittener: Wichtig ist dabei, keinen Druck auszuüben, weder in Bezug auf die Übung selbst noch im Hinblick auf die Trainingsdauer insgesamt. Stattdessen kannst du dir mit dem Kind eine Geschichte zu der jeweiligen Übung einfallen lassen: Du erzählst und das Kind turnt. Oder ihr beide erfindet eine Story, die dann nachgeturnt wird, gern auch mit dir zusammen, also vielleicht eine Geschichte für ein kleines und ein großes Tier. Vielleicht hat das Kind nach der kurzen Yogaeinlage noch Lust, dazu etwas zu malen. Oder ihr turnt erst einige Übungen nacheinander und dann beginnt die Ruhephase. So wird das Rundumprogramm zur Erholung perfekt – aber bitte ohne Stress!

Wir stellen kurz einige kindgerechte Übungen vor:

– Kniet euch zusammen auf eine schöne Matte, beispielsweise eine Yogamatte aus Naturmaterialien. Es macht Spaß, wenn ihr euch gegenübersitzt und viel Platz zwischen euch lasst. Dann mit geradem (!) Rücken und lang ausgestreckten Armen nach vorn beugen, den Po dabei ein klein wenig heben; Fingerspitzen auf der Matte aufsetzen, die Arme liegen an den Ohren und bilden bis zu den Fingerkuppen ganz lange Hasenohren. Ihr könnt euch berühren oder Flüstergeschichten erzählen, das ist sehr lustig. Nur so lange verbleiben, wie es Freude macht, vorsichtig zurückkommen. Vielleicht rollt sich das Kind jetzt automatisch zusammen und auf den Rücken, dann ist das völlig in Ordnung und ihr legt eine kleine Kitzelpause ein.

– Hieran schließt sich eine schöne Schaukelübung an, die Kinder von sich aus gern machen: Auf der Matte auf den Rücken legen, Knie anziehen und mit den Armen umfassen. Leicht auf dem Rückgrat nach rechts und links rollen, das entspannt das Kreuz.

– Die Katze ist ebenfalls gefragt: auf alle viere, Katzenbuckel machen und wieder tief absenken. Mehrmals wiederholen.

– Der Hund: auf alle viere, dann Arme und Beine durchstrecken, Fersen weit zum Boden bringen, Steißbein nach oben recken (nicht unspezifisch nur den Po heben: Lege einen Finger sanft auf die Stelle, zu der das Kind hinspüren und die es speziell hochstrecken soll; aber immer spielerisch bleiben, nichts erzwingen!).

– Zur Entspannung und nach jeder Rückenübung umgekehrt in die Embryostellung: auf der Yogamatte knien, Rumpf nach vorn beugen, den Kopf Richtung Boden bringen (im besten Fall liegt der Scheitel auf), die Arme locker seitlich parallel zum Körper nach hinten legen; ganz locker werden und einen Moment verharren.

– Zum Abschluss aller Yogaübungen sehr gut geeignet: die Toter-Mann-Stellung. Rückwärts auf die Matte, beispielsweise eine warme Schurwollmatte legen, Beine und Füße locker auseinanderfallen lassen, Arme lang und locker hinlegen, Handflächen nach oben; entspannen; falls das Kind dabei einschläft, ist das kein Problem, lass es einfach schlafen. Am besten ist die Übung, wenn du das Kind dabei mit einer kuscheligen Kinderdecke zudeckst.

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Kinderyoga in der Schule

Kinderyoga in der Schule
Kinderyoga in der Schule

Weil sich einfache Yogaübungen hervorragend zur Einbindung in den Schulalltag eignen, nutzen Pädagogen Kinderyoga seit einigen Jahren verstärkt in der Schule. Ob im Rahmen des Bewegungs- und Sachunterrichts oder als optionales Angebot im offenen Ganztag: Mit Kinderyoga lassen sich Bewegung, Entspannung und Lernen wunderbar verbinden. Schulkinder – insbesondere Erst- und Zweitklässler – profitieren an langen Schultagen mit einem hohen Lärmpegel von entspannenden, leisen Yogaritualen. In vielen Grund- und Förderschulen werden Yogaelemente seit Längerem eingesetzt: Es gibt zahlreiche Unterrichtsmaterialien, anhand derer Lehrkräfte Yoga in den Unterricht integrieren können. Aber auch an Ganztagsschulen, wo neben der Vermittlung von Lerninhalten Erziehungs- und Betreuungsaufgaben neue Schwerpunkte setzen, nutzen Erzieher/innen Yoga, um Kinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Yogarituale und Jahreskreis-Yoga im Grundschulunterricht

Im Anfangsunterricht kann Kinderyoga beispielsweise mit einem übergeordneten Thema wie „Jahreszeiten im Jahreskreis“ ganzjährig die Unterrichtsgestaltung bewegen und bereichern. Dazu gibt es bereits Materialien eines pädagogischen Fachverlags. Enthalten sind Bildkarten mit leichten Asanas, auf der unter anderem auch die korrekten Bewegungsabläufe für Blüte, Sonne, Blatt oder Haus (stellvertretend für die vier Jahreszeiten) beschrieben werden. Kleine Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintergeschichten können eine Rahmenhandlung für Yogapositionen, Spiele und Tänze vorgeben, die zwanglos zu den thematisch passenden Lerninhalten hinführen. Ebenso beliebt sind andere Naturthemen wie Tiere und Pflanzen oder Farben, die zu entsprechenden Übungen anregen.

Ganz nebenbei lernen die Kinder, ihren Körper besser wahrzunehmen. Bei Yoga findet ein Wechsel von Körperanspannung und -entspannung statt, was Kindern auch zu Hause und in anderen Situationen des Alltags hilft, Spannungen zu lösen und zur Ruhe zu finden. „Bewegter“ Unterricht schafft ein Lernumfeld, das die Konzentration fördert und zur Kreativität anregt. Auch zu diesen Aspekten finden Lehrer und Lehrerinnen Handreichungen mit Ideensammlungen für die Unterrichtspraxis.

Offene Ganztagskonzepte mit Yoga-Angeboten

Nach dem Unterricht verbringen Grundschulkinder in Ganztagsschulen auch den Nachmittag in der Schule. Yoga zur kreativen Freizeitgestaltung kann hier auch als außerschulisches Angebot von Sportvereinen oder Yogaschulen zur Verfügung gestellt werden. Yoga verbindet und überwindet Barrieren: Sprachbarrieren zwischen deutschen Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund ebenso wie Barrieren durch Übergewicht und hohes Aggressionspotenzial. Gerade an Brennpunkt-Schulen, wo Gewalt bereits unter Grundschülern verbreitet ist, kann ein Yoga-Angebot Orientierungshilfen geben und Achtsamkeit und Respekt vor Mitmenschen fördern. Beispielhafte Erfolge von Berliner Ganztagsschulen haben auch andere Schulen aufhorchen lassen: Dort hat sich die Einfühlungskraft in die Bedürfnisse des Anderen durch Yogakurse so positiv entwickelt, dass alle davon profitieren: die Kinder ebenso wie Lehrkräfte und Erziehungspersonal. Letztlich kann Yoga sogar einen Beitrag zur Sprachförderung leisten, wenn in Eingangsritualen Geschichten erzählt und mit Bewegungen verknüpft werden. Kleine Machos, die Vorbehalte gegen „mädchenhafte“ Erzählungen und Bewegungsspiele haben, lassen sich oft mit Heldengeschichten und dazu passenden Heldenstellungen aus der Reserve locken.

Kinderyoga-Angebote an weiterführenden Schulen

Der pädagogische Ansatz, Defizite auszugleichen und dem schulischen Druck mit Yoga etwas entgegenzusetzen, erweist sich auch in der Sekundarstufe als hilfreich. Yoga verzichtet von seinem Wesen her auf jeglichen Leistungsdruck. Die Förderung von Wahrnehmungs- und Aufnahmefähigkeit erleichtert das Lernen, ohne dass Kinder das Gefühl haben „funktionieren“ zu müssen. In den Klassen 5 und 6 verliert Kinderyoga in der Schule dennoch den vornehmlich spielerischen Charakter. So wie sich die Unterrichtsschwerpunkte ändern, können auch die Übungen dem Alter der Schüler/innen und der sensomotorischen Entwicklung angepasst werden. Für höhere Klassen eignen sich die Grundlagen des Yoga als theoretischer und praktischer Gegenstand des Sportunterrichts, die auf die jeweiligen Lernplanziele abgestimmt werden können. Auf Aufwärm- und Achtsamkeitsübungen folgen Yoga-Positionen und Bewegungsfolgen mit den Zielsetzungen Aggressionsabbau oder Gelassenheits- und Kraftsteigerung. Pädagogikverlage bieten für die Schülerarbeit Arbeits- und Reflexionsbögen als Kopiervorlagen an. Außerhalb der Lehrpläne bieten viele Schule Yoga-AGs und Yoga-Workshops an, die auch für ältere Kinder und Jugendliche interessant sind, die zuvor noch nie Yoga praktiziert haben.

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Kinderyoga Übungen – Yoga für Kinder

Kinderyoga Übungen
Kinderyoga Übungen

In der modernen westlichen Welt leiden Kinder häufig unter Bewegungsmangel, Stress und den Folgen medialer Reizüberflutung. Spezielle Yoga-Übungen können helfen, mehr körperliche Aktivität und Entspannungsphasen in den Alltag von Kindern zu integrieren.

Wie Kinder von Yoga profitieren

Mit Yoga-Übungen können Kinder ihre Körper- und Sinneswahrnehmungen sowie ihre Balance verbessern. Sie werden kräftiger und beweglicher und verbessern so ihre Haltung. Meditations- und Achtsamkeitsübungen fördern zusätzlich die Konzentration. So helfen Yoga-Übungen den Kindern, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Sie können leichter Stress ab- und Selbstbewusstsein aufbauen, wodurch es Familien leichterfällt, Probleme wie aggressives Verhalten oder Schulangst in den Griff zu bekommen. Erfreulich ist, dass Yoga keine kostspielige Ausrüstung erfordert: Bequeme Kleidung und warme Socken finden sich im Kleiderschrank Deines Kindes bestimmt. Zudem ist das Verletzungsrisiko im Vergleich zu anderen Sportarten relativ gering.

Unterschiede zum Erwachsenen-Yoga

Kinderyoga basiert auf derselben Lehre wie die Übungen für Erwachsene. Allerdings möchten junge Yoga-Anfänger kreativer und spielerischer an die verschiedenen Asanas herangeführt werden. Da Kinder außerdem über weniger Kraft und Ausdauer verfügen, sind die einzelnen Asanas in der Regel kürzer – zumal die Wirkung der Übungen bei Heranwachsenden aufgrund ihres kleineren Herz-Kreislauf-Systems rascher eintritt. Dafür werden die verschiedenen Stellungen im Kinderyoga öfter wiederholt. Weil junge Yogis und Yoginis sich auch schneller wieder erholen – und sich zugleich leichter langweilen – fallen auch die Entspannungs- und Meditationsphasen meist kürzer aus.

So macht Yoga Kindern Spaß

Dank ihrer angeborenen Neugierde und ihrem natürlichen Bewegungsdrang fällt es den meisten Kindern leicht, die verschiedenen Stellungen zu lernen. Schon Babys, deren Mütter Yoga praktizieren, ahmen die Übungen nach. Von richtigen Yogastunden profitieren Kinder etwa ab dem Kindergartenalter. Ob beruhigende, aktivierende oder allgemein harmonisierende Übungen – in kleine Geschichten verpackt machen sie Kindern am meisten Spaß – vor allem wenn die Asanas so kindgerechte Namen wie „Katze”, „Löwe” oder „Baum” haben.
Ihre Achtsamkeit auf die Atmung zu lenken, lernen die Kinder am besten nicht mit typischen Atemübungen, sondern mit Pustespielen oder dem Nachahmen von Tierlauten. Außerdem wirken Abwechslung und ehrliches Lob ungemein motivierend.

Yoga-Kurse für Kinder

Ob Dein Kind Spaß am Yoga hat, findet Ihr am besten im Rahmen einer oder mehrerer Schnupperstunden heraus. Yoga-Kurse bieten nicht nur spezielle Yoga-Schulen, sondern auch viele Sportvereine und Volkshochschulen an. In manchen Schulen und Kindertagesstätten finden Yoga-Einheiten sogar während der üblichen Betreuungszeiten statt. Im Allgemeinen trainieren Kinder etwa einmal pro Woche, wobei eine Kinderyogastunde abhängig vom Alter der Teilnehmer meist zwischen 30 und 60 Minuten dauert. Achte außerdem auf die Größe der Gruppe: Ab mehr als zehn Kindern wird es häufig sehr unruhig während der Yogastunden, worunter natürlich die Konzentration leidet. Der Kursleiter sollte am besten über die Zusatzqualifikation „Kinderyoga” verfügen.

Entscheidet sich Dein Kind für einen Yoga-Kurs, ist regelmäßiges Training natürlich wichtig: Denn nur wenn Kinder sich über Fortschritte freuen können, hält die Begeisterung für das neue Hobby auch über die Anfangsphase hinaus an. Damit Yoga jedoch all seine positiven Effekte entfalten kann, sollten Eltern, was die Trainingshäufigkeit sowie die -intensität anbelangt, keinen Druck aufbauen.

Mögliche Inhalte einer Yogastunde für Kinder

Am Beginn einer Kinderyogastunde könnte als motivierender Einstieg ein kurzes Ankommensspiel stehen. Danach folgt der „Sonnengruß” oder eine andere Aufwärmübung. Für die weitere Gestaltung der Yogastunde wählt der Yogalehrer/die Yogalehrerin klassische Asanas wie den Schulterstand, die „Kobra” oder die „Krähe” oder er integriert diese in ein Thema wie „Reise nach Indien” oder „Besuch im Indianerdorf”. Meditationen mit kindgerechten Texten sowie Stilleübungen – zum Beispiel mit einer Klangschale oder in Form einer Kerzenmeditation – haben ebenso ihren festen Platz in einer Yogastunde für Kinder.

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Kinderyoga im Kindergarten: Ruhe-Inseln für die Kleinsten

Kinderyoga im Kindergarten
Kinderyoga im Kindergarten

Ein gleichbleibend hoher Lärmpegel, gestresste Erzieher/innen und Kinder, denen es schwerfällt, in der unruhigen Umgebung zur Ruhe zu kommen: So sieht der Alltag in vielen Kitas mit großen Gruppen aus. Umso wichtiger ist es, Kindern Phasen des Ausgleichs anzubieten. Eine großartige Möglichkeit, spielerisch Kraft zu schöpfen, aber auch Aggressionen und Stress abzubauen, ist Kinderyoga.

Warum Kinderyoga auf Kindergartenkinder wohltuend wirkt

Von den Yogastunden profitieren Kindergartenkinder und Erziehende gleichermaßen, denn ganz nebenbei schöpfen auch die Erwachsenen in den Stunden Energie und finden einen Weg zu mehr Gelassenheit. Aus diesem Grund ist Kinderyoga heute eine anerkannte Methode, die ebenso wie progressive Muskelentspannung und autogenes Training in der Früh- und Grundschulpädagogik angewandt wird. Die vielfältigen Wirkungen wurden wissenschaftlich erforscht und bestätigt, sodass Kinderyoga in immer mehr Kindergärten und Grundschulen Einzug hält. Werden Kinder bereits im Vorschul- und Grundschulalter an Yoga herangeführt, entwickeln sie spielerisch ihr Körpergefühl. Sie verbessern ihre Koordination, Motorik, Beweglichkeit und die Körperhaltung, nehmen sich bewusster selbst wahr und aktivieren körpereigene Kräfte. Durch Yoga lösen sich Verspannungen und Kinder üben unverkrampft, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren.

Wie sich Yoga im Kindergarten in den Tagesablauf integrieren lässt

Je nachdem, welche Art von Kinderyoga im Kindergarten eingeführt werden soll, variieren die Unterrichtsformen. An klassisches Hatha Yoga sollten ausgebildete Kinderyogalehrer/innen heranführen. In vielen größeren Städten arbeiten auf Kinderyoga spezialisierte Yogaschulen eng mit Kindergärten und Grundschulen zusammen. Alternativ können auch Eltern mit einer entsprechenden Ausbildung ehrenamtlich unterrichten. Dies kann beispielsweise anlässlich einer Projektwoche zur Bewegungsförderung geschehen, in der auch die Erzieher/innen geschult werden. So können diese nach Ablauf des Projekts die Yoga-Spielstunden mit ausgewählten Kinderyoga-Elementen fortführen. Für motivierte Erzieher/innen besteht darüber hinaus die Möglichkeit einer Fortbildung zum/zur Kinderyoga-Übungsleiter/in, um Kindergartenkinder selbstständig unterrichten zu können.

Welcher zeitliche Rahmen ideal für Kinderyoga in Kitas ist

In Kitas hat sich für Yogastunden, Yoga-Spielstunden und Yoga-Fantasiestunden eine Dauer von rund 45 Minuten als ideal für 3-6-Jährige bewährt. Vor- und Grundschüler können sich auch schon eine volle Stunde auf das Yogaprogramm konzentrieren. Eine günstige Tageszeit ist der späte Vormittag, nach ausgiebigem Spielen und Toben, aber noch vor dem Mittagessen. Um „runterzukommen“ und sich auf die Yogastunde einzustellen, beginnt diese üblicherweise mit Entspannungs- und Atemübungen. Diese kindgerechten Asanas sollten insgesamt nur wenige Minuten dauern und können von einer kurzen, die Fantasie beflügelnden und zugleich beruhigenden Naturgeschichte umrahmt werden. Die folgenden Asanas können auf dieser Geschichte aufbauen, zum Beispiel mit der Sonne, deren morgendlicher Gruß die Katze kitzelt und den Hund oder den Löwen weckt. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, wandert sie über eine Brücke und geht schließlich hinter einem großen Baum unter. Bei Sonnenuntergang sind genau 45 Minuten wie im Flug entspannt vergangen und es wird langsam Zeit für die Vorbereitung aufs Mittagsessen. Findet die Yogastunde nachmittags statt, sollte die Mittagsmahlzeit erst in Ruhe „sacken“ können, denn Yoga und ein voller Bauch vertragen sich nicht.

Womit sich Yoga für Kindergartenkinder noch abwechslungsreicher gestalten lässt

Es muss keinesfalls immer eine klassische Yogastunde sein, denn losgelöst aus einem festen Ablauf lassen sich einzelne Elemente sehr gut mit Bewegungsspielen und Tänzen verbinden. Sogar der beliebte Stuhlkreis eignet sich gut, wenn statt der Stühle Yogamatten oder Kissen auf dem Boden angeordnet werden und die Kinder eine bequeme Yoga-Sitzstellung einnehmen. Erzieher/innen, die im Rahmen der Bewegungsförderung Kinderyoga anbieten möchten, sollten einen Elternabend zum Thema veranstalten und die Eltern mit ins Yoga-Boot holen. Dann können die Kinder und Eltern am Wochenende und in den Ferien die Übungen auch gemeinsam zu Hause durchführen.

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