Der Einfluss des Mondes auf Yoga

Täglich werden Menschen vom Mond beeinflusst. Doch nicht nur menschliche Wesen stehen in seinem Einfluss. Allgemein wirken sich die Mondphasen unmittelbar auf verschiedene Prozesse der Natur aus. So kennen wir beispielsweise Ebbe und Flut, die auch direkt mit dem Mond zusammenhängen. Die Laune des Menschen kann sich je nach Mondstand verändern. Dadurch, dass Yoga einen tollen Einfluss auf Körper, Geist und Seele hat, kann es direkt mit den Mondphasen verknüpft und danach ausgerichtet werden. Alle hilfreichen Informationen zum Thema Mond und Yoga erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Auswirkung des Mondes auf den Menschen

Wie bereits in der Einleitung betont, hat der Mond einen sehr starken Einfluss auf das Leben des Menschen. So berichten viele, dass sie sich beispielsweise bei Vollmond anders fühlen als bei Neumond. Das ist vollkommen normal. Je nach Mondphase sind zudem andere Systeme oder Gefühlswelten in uns aktiv.

Allgemein hat der Himmelskörper Auswirkungen auf die Konzentration, die Leistungsfähigkeit sowie die Laune des Menschen. Zudem beeinflusst er das Essverhalten, das Schmerzempfinden sowie den Schlaf. Wenn Menschen im Einklang mit der Natur leben, können sie die Vorteile des Mondes nutzen. Je nach Mondphase (Vollmond, Neumond, abnehmender und zunehmender Mond) sind verschiedene Prozesse in uns aktiv. Neben den vier Mondphasen wirken sich außerdem die Tierkreiszeichen, durch die der Mond läuft, auf den Körper aus.

Genauso reagieren Lebewesen im Alltag auf das Sonnenlicht. So sind beispielsweise sonnige Tage meist viel vitalisierender als ein Regentag.

Die vier Phasen des Mondes

a) Neumond

Der Einfluss des Mondes auf Yoga
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Er bildet den Anfang eines jeden Mondzyklus und hat damit eine bedeutende Auswirkung auf den Menschen. Im Mondkalender kannst Du direkt nachschauen, wann der nächste Neumond ist.

Diese Phase ist von folgenden Eigenschaften geprägt:

  • Innehalten
  • Stillstand (Zeit zum Reflektieren)
  • Neubeginn
  • Perfektes Timing, um mit neuen Projekten zu starten
  • Ideal, um neue Kraft zu schöpfen

b) Zunehmender Mond

Der Einfluss des Mondes auf Yoga
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In dieser Phase kann er als Sichel wahrgenommen werden. Die Zunahme erfolgt von rechts nach links und kann deshalb leicht als zunehmender Mond erkannt werden.

  • In diese Zeit fallen alle aufbauenden Maßnahmen
  • Der Körper wird gestärkt und genährt (das heißt, wenn man nicht zunehmen möchte, sollte man nicht zu viel essen, die Kalorien setzen sich leichter an)
  • Mehr Kreativität
  • Das Selbstbewusstsein ist häufig stärker
  • Aktiv in die Umsetzung verschiedener Projekte kommen

c) Vollmond

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Die Vollmondphase wirkt sich direkt auf den Körper aus. So wird Wasser aus den Körperzellen gezogen und in den Zwischenräumen der Zellen gelagert. Allgemein entstehen viele Wasseransammlungen im Organismus, was Dich vielleicht schwerer fühlen lässt.

  • Mehr Sensibilität
  • Perfekte Zeit für wirkungsvolle Meditationen, um spirituell zu wachsen und mehr über sich zu lernen
  • Die Gefühle dürfen angenommen und in einem Buch notiert werden. Dieser Zyklus ist besonders wichtig für sensible Menschen, da sie hier nochmals mehr Motivation finden, ihre Gefühle wahrzunehmen.
  • Die Energie der Personen kann sich sehr verändern

Die Wirkung des Vollmondes kann pro Monat oftmals zwei, drei Nächte anhalten.

d) Abnehmender Mond

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Nach der Vollmondphase kommt es direkt zum abnehmenden Mond. In dieser Zeit nimmt die Mondsichel von rechts ab.

  • Viele fühlen sich viel vitaler und munterer
  • Empfehlenswert, um sich von alten Dingen zu lösen
  • Wenn Du abnehmen möchtest, dann ist diese Phase perfekt für Dich

Wie kannst Du Deine Yoga-Praxis auf die Mondphasen abstimmen?

Wie Du gesehen hast, wirken sich die verschiedenen Yoga-Arten (Yin Yoga, Hatha-Yoga oder Ashtanga-Yoga) direkt auf die Seele, den Geist sowie den Körper aus. Wenn Du hierbei Deine Asanas noch auf den Mond abstimmst, dann kannst Du Dir viel Gutes tun.

Besonders Hatha-Yoga ist bei vielen Yoginis sehr beliebt. Die Übersetzung des Wortes bedeutet Sonne (Ha) sowie Mond (Tha) und bezieht die Energien dieser beiden Himmelskörper mit ein. Die besonderen Energien der Sonne (aktivierend und belebend) werden direkt mit den beruhigenden Energien des Mondes ausgeglichen. Wenn Du mit Hatha-Yoga gewisse Körperzonen oder Organe stimulierst, dann kann die Wirkung durch die passende Phase des Mondes sowie das entsprechende Tierkreiszeichen weiter verstärkt werden. Hatha-Yoga hat das Ziel, eine ganzheitliche Harmonisierung herbeizuführen. Zu den beliebtesten Übungen gehören: der Kopfstand (Sirsasana), Schulterstand (Sarvangasana), Vorwärtsbeuge (Paschimothanasana), Kobra (Bhujangasana), Heuschrecke (Shalabhasana) usw.

Wie bereits gesagt darfst Du berücksichtigen, dass sich der Mond und sein Verlauf durch die verschiedenen Tierkreiszeichen direkt auf den Körper auswirkt. Das heißt, dass beispielsweise der Nacken oder die Schultern beim Passieren durch das Tierkreiszeichen Stier deutlich steifer sein können. Viele dieser Informationen kannst Du in der Astrologie erfahren und für Deinen Alltag nutzen. Mache Dir deshalb keine Sorgen, wenn gewisse Yoga-Übungen zu einer bestimmten Mondphase nicht so gut gelingen wie in einer anderen.

Deine Praxis nach den verschiedenen Phasen

a) Neumond

Zu dieser Zeit darfst Du viel Energie für die Innenschau aufwenden. Deshalb ist es gut, wenn Du Dir Zeit nimmst, Dich täglich auf Dein Meditationskissen zu setzen und Deinen Gedanken freien Lauf lässt. Zudem ist es sinnvoll, seine Gefühle aufzuschreiben.

  • Sanfte und ruhige Hatha-Sequenzen sind ideal
  • Wer lieber Yin Yoga macht, kann diese Haltungen in die tägliche Routine integrieren
  • Fokus liegt auf der Stimulierung und Harmonisierung des Sakralchakras

b) Zunehmender Mond

Diese Moon Phase ist viel mehr von der Yang-Energie geprägt und stark mit dem Solarplexus-Chakra verbunden.

  • Pläne zum Ziele erreichen erstellen
  • Fokus auf Selbstliebe, Selbstvertrauen
  • Die Zeit kann für herausfordernde körperliche Aktivitäten genutzt werden, d.h. es kann ohne Weiteres Ashtanga/Vinyasa Yoga ausgeübt werden

c) Vollmond

Gerade zu Vollmond ist es sinnvoll, gewisse magische Rituale zu machen. Du kannst beispielsweise Dinge aufschreiben, für die Du besonders dankbar bist.

  • Yoga, das das Herz öffnet (Kobra oder Kamel zum Beispiel)
  • Mondgruß
  • Yoga für Herz- und Halschakra
  • Pranayama kann die Wirkung von Yoga nochmals verstärken, Dein Wohlbefinden verbessert sich dadurch drastisch

d) Abnehmender Mond

Die Phase des Loslassens beginnt – auch in Deiner Yoga-Praxis.

  • Yin Yoga
  • Hatha Yoga
  • Yoga Nidra (für eine sehr tiefe Entspannung)

Wie Du sehen kannst, ist es möglich, nach den Mondphasen Yoga zu machen. In diesem Zusammenhang ist es essenziell – unabhängig von den Empfehlungen im Internet – immer wieder zu prüfen, ob sich das gerade gut für Dich anfühlt. Die Informationen geben Dir einen Anhaltspunkt, am Ende ist es jedoch wichtig, dass Du immer darauf achtest, was Dein Körper jetzt in diesem Moment braucht – und das könnte ohne Weiteres auch mal ein schnellerer Yoga-Flow in der abnehmenden Mondphase sein. Höre auf Deinen Körper und Deine Intuition, so wirst Du stets die richtigen Yoga Übungen finden.