Erste Schritte in die Merkaba-Meditation

Erste Schritte in die Merkaba-Meditation
Erste Schritte in die Merkaba-Meditation

Die Merkaba-Meditation gehört zu den kraftvollsten Meditationsarten. Sie beschränkt sich nicht nur auf den menschlichen Geist, sondern bezieht vom kleinsten Atom bis hin zur großen Galaxie alles Leben ein. Über die Atemtechnik hinaus erfordert die Merkaba-Meditation hinreichendes Verständnis und bedingungslose Liebe, um nach den Grundsätzen der Merkaba selbst zum lebendigen Lichtfeld zu werden.

Bei der Merkaba Meditation wird jeder Atemzug mit dem Energiefeld verbunden, weshalb die Atmung ein wichtiges Kriterium dieser Meditation ist. Die Merkaba unterteilt sich in 18 Atemzüge und nimmt etwa 45 Minuten in Anspruch.

Vorbereitung & Tipps

Die Merkaba Meditation verlangt etwas Übung. Bis zu dem Tag, an dem Du die bewusste Atmung richtig durchführen kannst, solltest Du täglich meditieren. Die ersten Atemzüge kannst Du ruhig im Stehen, auf einem Stuhl oder einem Kissen ausprobieren. Dabei musst Du jedoch darauf achten, dass Du dabei Deine Wirbelsäule gerade hältst und sich die Pranaröhre in der Mitte befindet. Bei der Pranaröhre handelt es sich um die Röhre, die durch Deine Körpermitte verläuft, bis in alle Chakren verläuft und in den Tetraeder-Spitzen endet. Die Tetraeder sowie die Pranaröhe besitzt – bewusst oder nicht – jeder Mensch.

Während der meditativen Übungen solltest Du keinen Schmuck tragen oder metallische Gegenstände bei Dir haben, damit die Schaltkreise des Mudras nicht unterbrochen werden.

Die Pranayama-Atmung

Vor und auch während der Merkaba Meditation übernimmst Du einen ruhigen Atemrhythmus. Du nutzt dafür die Pranayama-Atemtechnik, bei der Du zunächst in den Bauch und dann in die Brust einatmest. Auch beim Ausatmen lässt Du den Atem zunächst aus dem Bauch und dann aus der Brust heraus. Durch diese Atemtechnik entwickelst Du Prana und wirst ein bewusster Atmer.

Die einzelnen Atemschritte kurz erklärt

Mit den ersten sechs Atemzügen während der Merkaba Meditation reinigst Du die Kreisläufe in Deinem Körper und löst Deine Energieblockaden. Während der Atemzüge Sieben bis Neun formst Du aus Deinem Prana, welches Du durch die Pranaröhre eingeatmet hast, eine Kugel. Die Pranakugel sollte zu diesem Zeitpunkt einen Durchmesser von zwei Handlängen haben.

Erst mit dem zehnten Atemschritt lässt Du aus Deiner kleinen Pranakugel eine zusätzliche große – den ganzen Körper einnehmende – Kugel entstehen. Dabei bleibt die kleine Kugel bestehen. Während der Atemzüge Elf bis Dreizehn stabilisierst Du die große Kugel, indem Du weiterhin Prana fließen lässt.

Beim Atemzug Vierzehn nutzt Du Deine ganze Liebe für alles Sein, um Deine kleine Kugel zu Deinem Herzen zu führen. Dadurch wird die große Kugel ebenfalls angehoben, was sie im Durchmesser reduziert. Nach diesem Schritt machst Du eine Pause, um die Schwingungen von Liebe und Bewusstsein zu genießen.

In den weiteren Atemschritten bis zum Atemzug Achtzehn versetzt Du die Tetraeder in gegenläufige Drehungen. Drehende Tetraeder erzeugen durch ein rotierendes Lichtfeld die Mer-Ka-Ba. Die Geschwindigkeit der Drehungen entspricht bei der Merkaba Meditation der dritten Dimension. Dadurch verbindest Du Dich stärker mit der Erde und verlässt das Rad des Schicksals.

Was noch zur Merkaba Meditation gehört

Zu der Merkaba Tradition gehören des Weiteren gewisse Visualisierungen, Augenbewegungen und Handhaltungen (Mudras). Allerdings gibt Dir die vorstehende Ablaufskizzierung eine erste Vorstellung, wie diese Meditationstechnik durchgeführt wird.

Die Merkaba Meditation wird als Energietherapie genutzt, durch die Du Dein Energiesystem nachhaltig verbessern kannst. Du erfährst und erkennst durch das Arbeiten mit Deinen Chakras Deine Probleme und Schwierigkeiten. Du lernst energetische Blockaden als Krankheiten zu diagnostizieren und sie sanft zu lösen. Du wirst merken, dass Dein Stoffwechsel angeregt und Entgiftungsprozesse aktiviert werden. Deine Zellen und Organe profitieren von Energie, während der Kreislauf ins Gleichgewicht gebracht wird. Dadurch verbessert sich Deine Durchblutung und die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes. Deine Organfunktion wird optimiert und auch depressive Stimmungen, Ängste und Nöte lassen sich durch die Merkaba Meditation lösen.

Die Meditation macht Dich zu einem gelassenen und heiteren Menschen, der dank innerer Ruhe seinen Alltag leicht bewerkstelligen kann.

Letztendlich trägt die Merkaba Meditation zu einem bewussten Leben und Deiner Gesundheit bei, sodass sich das Erlernen dieser Meditationstechnik gleich in mehreren Bereichen lohnen kann.

Bild © styf22 / istockphoto.com

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