Motivationsideen für den Yoga-Start

Motivationsideen für den Yoga-Start
Motivationsideen für den Yoga-Start

Du wolltest immer schon mit Yoga anfangen, aber du kannst den inneren Schweinehund nicht überwinden? Oder du hast Angst, dich lächerlich zu machen? Oder du kennst dich nicht aus, fürchtest dich vor den Herausforderungen und hast eigentlich sowieso und überhaupt keine Zeit dafür? Dann helfen dir vielleicht unsere Tipps weiter, sofern du trotz aller Gegenargumente ernsthaft interessiert bist, Yoga zumindest einmal auszuprobieren.

Vielleicht stand „Yoga machen“ schon an Silvester als guter Vorsatz neben vielen anderen auf deinem Wunschzettel für dieses Jahr. Vielleicht hat der Arzt dir dazu geraten oder Freunde schwärmen davon. Hast du ein Yoga-Buch oder eine CD beziehungsweise DVD geschenkt bekommen und überlegst noch, ob du damit anfangen willst? Es gibt viele Startmöglichkeiten.

Prioritäten setzen

Zunächst einmal: Du hast ebenso viel oder wenig Zeit wie andere, eben 24 Stunden täglich. Jeder Mensch muss schlafen, dazu kommen Arbeit und/oder Haushalt, eventuell Kinder, weiterhin feste Termine, Freundestreffen und anderes mehr. Das mag bei jedem schwanken, doch die Tendenz passt. Es müssen also die Prioritäten sein, die den Unterschied ausmachen. Darum prüfe, ob dein Yogawunsch denselben Stellenwert wie andere Unternehmungen einnimmt oder dir doch bisher einfach nicht wichtig genug war. Du kannst es dann dabei belassen oder du setzt Yoga sofort sehr viel weiter nach vorn: Dann ist der wöchentliche Besuch eines Kurses oder die Viertelstunde Yoga am frühen Morgen (Vorschlag: mindestens dreimal pro Woche) schon bald eine Selbstverständlichkeit.

Leichte Einstiegsmöglichkeiten suchen

Was kann dich motivieren, wenn das mit der Priorität nicht auf Anhieb klappt? Erkläre dir selbst, dass du zum Einstieg zunächst nur eine Probestunde besuchen möchtest. Das nimmt den Druck von dir, das Ganze wird leichter und spielerischer. Alternativ kannst du Eintagesseminare der VHS besuchen. Sie kosten nicht viel und sind zeitlich begrenzter als Kurse. Es gibt auch Tagesseminare, die ganz allgemein diverse Entspannungs- und Übungstechniken vorstellen, vom Autogenen Training bis zum Hatha Yoga. Dabei lernst du viel und kannst besser einschätzen, ob dich Yoga überhaupt interessiert oder ob dich eine andere Technik deutlich mehr anspricht; es können natürlich auch mehrere Interessen geweckt werden.

Eine erste Entscheidung treffen und umsetzen

Immer ein Schritt nach dem anderen: Entscheide jetzt sofort, wie und wann du beginnst (noch heute, spätestens morgen). Innerhalb von 72 Stunden sollte dein Entschluss umsetzbar sein, dann hat dein Unternehmen die beste Erfolgsaussicht. Hier sind einige Beispiele für den Einstieg:
– Entscheide, eine Probestunde in einem privaten Studio oder ein Kompaktseminar bei der VHS zu buchen. Öffne gleich die entsprechenden Internetseiten, suche das Passende heraus und buche es sofort oder rufe an/schreibe eine Mail. Die Chance, auch wirklich mitzumachen, steigt um viele Prozentpunkte.
– Kaufe dir vor oder nach der Kursbuchung möglichst schnell eine einfache Gymnastikmatte, wenn du noch keine hast. Sie ist eine gute Hilfe zu Hause oder kann auch mitgenommen werden, falls im Kursraum keine Matten vorhanden sind. Wie wäre es mit einem schicken Shirt als Starthilfe?
– Schau dir eine Yoga-Anfänger-DVD (eventuell aus der Bibliothek) in Ruhe an, du musst noch nicht mitmachen, wenn du nicht willst. Auch das kann ein gelungener Einstieg sein – oder du findest dabei heraus, dass Yoga doch nicht so ganz deine Sache ist.
– Versuche, den Stress aus deinem Vorhaben herauszunehmen: Erkläre dir selbst, dass du gar nichts tun MUSST, sondern etwas Neues ausprobieren DARFST. Von einem Anfänger wird nichts erwartet, du musst also keine Ängste haben. Jeder Yogi hat mal ganz klein angefangen.
– Unterhalte dich intensiv mit Freunden, die Yoga betreiben. Gehe als Gast mit in den Kurs, wenn erlaubt, und schaue nur zu. Unterhalte dich mit dem Trainer über deine Wünsche.
– Wenn du aus irgendwelchen Gründen aktuell keinen Termin wahrnehmen kannst, schreibe deinen nächsten Schritt auf eine To-do-Liste und gib dem Thema die gleiche Priorität wie beruflichen und privaten Terminen. Schreibe nicht: Ich will in Kürze mal sehen, was sich machen lässt. Sondern: Ich telefoniere/buche/unternehme am (konkretes Datum innerhalb von 72 Stunden) dies (genaue Tätigkeitsbeschreibung).

Bild © druzhinina / 123rf.com

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