Yoga Nidra – die absolute Entspannung, wenn die Psyche schläft

Yoga Nidra
Yoga Nidra

Du fühlst dich ausgebrannt, kommst nicht zur Ruhe und hast seit Monaten nicht richtig ausgeschlafen? Du sehnst dich nach Entspannung, weil dein Alltag dir viel zu wenig Zeit für dich selbst lässt? Yoga Nidra ist eine Yoga-Technik, die dir ein Entspannungsgefühl schenkt, das dich sicher überraschen wird. Die völlige Tiefenentspannung erfolgt bei klarem Bewusstsein und lässt deine Psyche schlafen.

Was ist Yoga Nidra?

Yoga Nidra geht auf das Wissen alter tantrischer Schriften zurück und wurde als vollkommen neues System von Swami Satyananda Saraswati in Indien entwickelt. Jeder Interessierte, ob Yoga-Anfänger, Fortgeschrittener oder vollkommener Neuling in Sachen Entspannungstechniken, kann Yoga Nidra anwenden. Yoga Nidra ist als „Yoga des Schlafs“ bekannt und ideal, wenn du auf der Suche nach einem effizienten System zur Tiefenentspannung bist.
Forscher haben Übende untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass der durch die Übung erreichte Bewusstseinszustand weder als Schlafphase noch als Wachzustand zu beschreiben ist. Das Gehirn tritt in einen Zustand bewusster Ruhe, während Körper, Geist und Seele neue Kraft schöpfen. Die Wirkung von Yoga Nidra kann so stark sein, dass du dich vielleicht über die Gefühle wundern wirst, die in dir hochkommen. Wenn du dich auf dieses Abenteuer häufiger einlässt, wirst du die Tiefenentspannung aber sicher nicht mehr missen wollen.

Worum geht es bei Yoga Nidra?

Viele Menschen fühlen sich im Alltag überfordert. Ob Angstzustände, übermäßige Sorgen, Stress oder körperliche Symptome – wahrscheinlich hast du auch schon einmal gespürt, dass deine Kraft nicht mehr ausreicht und dein Körper dir durch den Nachtschlaf nicht mehr genug Erholung schenken kann. Das Ziel von Yoga Nidra ist es, dir einen Zugang zu deinem Bewusstsein zu ermöglichen und dich dabei zu unterstützen, mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt zu sein. Dieser Zustand nennt sich „Alpha-Zustand“ und wird von Schlafforschern auch beobachtet, wenn sich Probanden in der kurzen Phase zwischen Wachsein und Schlaf befinden. Auch wenn Yoga Nidra in deinen Ohren wundersam klingen mag, lohnt es sich unbedingt, diese Technik ganz einfach möglichst unvoreingenommen auszuprobieren.

Wie du Yoga Nidra übst

In einigen Yogaschulen gibt es spezielle Kursstunden für Yoga Nidra. Ein erfahrener und speziell ausgebildeter Kursleiter wird hierbei eine angenehme Raumatmosphäre schaffen und dich auffordern, dich auf deiner Yogamatte in „Shavasana“ zu begeben, um deinen Körper und Geist bewusst wahrnehmen zu können. Nun brauchst du nur den Anweisungen des Kursleiters zu folgen und kannst dich der Übung ganz hingeben.
Du findest im Handel auch Yoga-Nidra-CDs, mit deren Hilfe du zu Hause üben kannst. Yoga Nidra mithilfe einer solchen CD ist genauso effektiv wie das Üben im Yoga-Studio. Du solltest allerdings dafür sorgen, dass du während deiner Session wirklich ungestört bist. Schalte dein Telefon aus und informiere deine Familie darüber, dass du ausnahmsweise mal nicht zur Verfügung stehst.
Du solltest ungefähr eine halbe Stunde für deine Übung einplanen und wirst eine Erholung empfinden, die einem tiefen Schlaf von mindestens zwei Stunden Dauer entspricht.

So läuft die Yoga-Nidra-Session ab

Nachdem du kurz im Shavasana (der Todesstellung im Yoga) zur Ruhe gekommen bist, folgt das Sankalpa. Dieser Leitsatz enthält einen positiven Entschluss, den du in deinem Unterbewusstsein abspeicherst. Nun wirst du aufgefordert, deinen Körper mithilfe eines bewussten Spürens der Körperteile in einer festgelegten Reihenfolge wahrzunehmen. Es folgt das Wachrufen gegensätzlicher Empfindungen, was zu einer Harmonisierung im Gehirn führt. Nun sollst du durch Visualisierungsübungen das Unterbewusstsein stimulieren. Bevor du mithilfe gezielter Anweisungen in die äußere Welt zurückgeführt wirst, wiederholst du deinen Vorsatz vom Beginn deiner Übung.
Vielleicht denkst du, dass Yoga Nidra zu gut klingt, um tatsächlich zu funktionieren. Dass Übende einen vollkommen neuen Bewusstseinszustand erreichen, ist jedoch von Forschern durch Messungen nachgewiesen worden. Nimm dir eine halbe Stunde Zeit für dich selbst und erfahre, dass Entspannung auch für dich erreichbar ist.

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Eine entspannende Meditation – so steigerst du die Effektivität

Eine entspannende Meditation
Eine entspannende Meditation

Das Wichtigste bei einer Meditation bist natürlich du selbst. Wie aber erreichst du tatsächlich den gewünschten Zustand der Entspannung? Einerseits erfordert es Übung. Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene gibt es hilfreiche Bücher mit Hintergrundinformationen und Anleitungen, auch CDs und DVDs können dir helfen.

Beherrschst du die eine oder andere Technik an sich, gibt es weiteres Meditationszubehör, um die gewünschte Wirkung zu intensivieren. Bedenke: Sinn von Yoga-Übungen und Meditationen ist nicht, dich zu kasteien – auch, wenn das sicher traditions- und kulturbedingt in fernöstlichen Klöstern keine Ausnahme darstellt. Das Ziel ist, Erfüllung zu finden, die angewandten Techniken zu einem intensiven Erlebnis werden zu lassen, die Einheit von Körper, Seele und Geist zu erreichen.

Bequem sitzen oder liegen

Ob im Asana, bei Atemübungen oder beim Versinken in eine Meditations-CD, entspannend wird es mit lockerer Kleidung, die dich nicht einschränkt, und einer geeigneten Unterlage. Schließlich möchtest du Blockaden lösen und nicht anschließend durch den harten Boden Verspannungen davontragen. Eine Yogamatte kannst du platzsparend zusammenrollen und überall hin mitnehmen. Dein zu Hause wird durch ein Meditationskissen bereichert. Hier kannst du aufrecht sitzen, Atmung und Energie können frei fließen. Ein Kniekissen schont ebenfalls die Knochen, so dass du dich ganz auf dein Inneres konzentrieren kannst.

Entspannendes Ambiente schaffen

Mit anderem Meditationszubehör schaffst du eine angenehme Atmosphäre, die dich dem Stress und der Hektik des Alltags entfliehen lässt und zu einem tiefen Versinken in deine Übungen einlädt. Verwende eine Räucherung mit einer Duftnote deiner Wahl, um die Sinne zu verwöhnen. Da die Substanzen in Räucherungen auch feinstoffliche Wirkung haben, erfolgt außerdem eine Aufnahme über das Unterbewusstsein. Verwende also eine Räuchermischung in einer ansprechenden, feuerfesten Schale, oder Räucherstäbchen, um dich verwöhnen zu lassen und während deiner Meditation neue Kraft zu schöpfen. Mit dem richtigen Ambiente kannst du dich rundum wohlfühlen und den Erfolg deiner Übungen maximieren.

Yoga- und Meditationszubehör für bestimmte Zwecke

Zahlreiche Alltagsleiden lassen sich durch meditative Versenkung und Yoga lindern. Übst du einen sitzenden Beruf aus, können sich Verspannungen in Rücken und Nacken einstellen, die nicht selten weitere unangenehme Folgen haben. Das muss nicht sein – mit einem entsprechenden Yogaset erhältst du alles, was du für wirksame Übungen benötigst. Damit kommst du auch als Einsteiger zurecht. Geübte Yogis sind einem solchen Set ebenfalls nicht abgeneigt, denn sich müssen sich nicht erst die richtigen Übungen zusammensuchen, sondern können das Übel gleich an der Wurzel packen. Lass dich dabei von sanften Klängen einer Meditations-CD verwöhnen und verwandle den Raum mit einer Räucherung in einen kleinen Tempel, profitieren zugleich Seele und Geist und du gelangst in einen harmonischen, stabilen Zustand frei von Belastungen und Blockaden.

Fazit: Übung ist die eine Seite, um Yogaübungen und Meditationen mit größtmöglichem Erfolg zu absolvieren. Wesentlich effektiver wird die Gesamtwirkung, wenn du dir eine angemessene Umgebung schaffst und für dein uneingeschränktes Wohlbefinden sorgst. So sind einige Minuten entspannende Meditation am Tag ausreichend, um den Alltag gestärkt wieder anzutreten. Auch Profis wissen wertvolle Helfer zu schätzen, um auf jeder Ebene einen freien Energiefluss zu erleben.

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