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Wie kann Yoga in einer Krise helfen

Die besten Tipps

Du fühlst Dich wohl in Deinem Leben und somit ist die Yoga-Praxis inklusive anderer Entspannungselemente für Dich ein tägliches Highlight. In guten Phasen ist die Motivation meist groß, sich etwas Gutes zu tun. Was aber, wenn es Dir einmal so richtig schlecht geht? Hilft Yoga auch in diesen Phasen? Grundsätzlich sind die buddhistischen Asanas in Kombination mit Pranayama und Meditation immer ein gutes Tool, um mehr bei sich anzukommen und negative Erlebnisse loslassen zu können. Wir erklären Dir, wie Dich Yoga sowie andere Tools sinnvoll und effizient unterstützen können.

Was tun, wenn sich der eigene Zustand verschlechtert?

Jeder Mensch durchlebt im Leben schwierige Phasen. Der Grund ist immer vielfältig, viele haben mit der aktuellen Krise und den dadurch entstandenen Konsequenzen zu kämpfen, andere erlitten einen großen Verlust in der Familie oder haben selbst eine schlechte Diagnose erhalten. Damit ist es nicht verwunderlich, wenn Du Dich plötzlich unsicher, unwohl, traurig, enttäuscht, ohnmächtig oder hilflos fühlst.

Mit diesen herunterziehenden Gefühlen musst Du erst mal zurechtkommen und dafür solltest Du Dir Zeit nehmen. Häufig versuchen wir der Situation aus dem Weg zu gehen, indem wir bewusst die Augen verschließen und uns ablenken oder betäuben (zum Beispiel mit Alkohol, Konsum usw.). Dass dies nicht der richtige Weg ist, kannst Du Dir denken.

Wie kommst Du heil aus Krisen heraus?

Menschen funktionieren individuell und so kann der eine Tipp für Dich toll funktionieren, während dieser bei einem anderen gar nicht klappt. Demnach solltest Du Dir die Zeit geben, verschiedene Methoden und Lösungsschritte anzuwenden und zu probieren.

1. Kombilösung: Yoga und Pranayama

Yogis schwören darauf, dass die Zeit auf der Matte bei jeglichen psychischen, körperlichen und mentalen Beschwerden eine Unterstützung sein kann. Du solltest dies natürlich selbst ausprobieren, um Dir ein authentisches Bild über die potenziellen Veränderungen machen zu können.

Der Vorteil von Yoga ist, dass Du dabei nicht nur stupide irgendwelche Körperübungen ausführst, sondern gleichzeitig den Fokus auf Deinen Atem richtest. Dies wirkt sich beruhigend auf Dein ganzes Nervensystem aus. Bist Du gerade innerlich ruhig, reagierst Du auf die äußeren Umstände ganz anders und der Stress reduziert sich.

Zudem weist die yogische Lehre noch weitere Elemente auf, die Dir auf Deinem Weg helfen können.

Es gibt weitaus mehr Yoga-Arten als nur jene, die einen dynamischen Flow oder ein paar statische Übungen beinhalten.

  • Raja Yoga ist zum Beispiel durch Elemente gekennzeichnet, um aus dem Hier und Jetzt auszusteigen und den Weg der Erleuchtung (= Raja Yoga) zu gehen.
  • In Jnana Yoga vertiefst Du Dein Wissen rund um die yogischen Schriften: Dieses Wissen wird nicht nur theoretisch erlernt, sondern auch praktisch genutzt. Du erhältst neue Erkenntnisse, die Dich wiederum auf Deinem Weg gut begleiten können.
  • Außerdem ist die Hingabe zu Gott (Bhakti Yoga) ein wesentlicher Aspekt, um Dich dem Hier und Jetzt mehr hingeben zu können und zu vertrauen.

Du merkst, dass die yogische Lehre viele Elemente bereithält, um Dich für das Leben vorzubereiten. Zudem erlernst Du Fähigkeiten, um mit schweren Phasen in Deinem Leben umzugehen.

Folgende Yoga-Übungen können Dich unterstützen:

  • Balasana (Kindeshaltung)
  • Tadasana (Berghaltung)
  • Krieger I und II

2. Meditation und körperliche Entspannung

Die Meditation kann Teil Deiner Yoga-Praxis sein und sollte sie auch. Die Zeit auf dem Kissen sorgt dafür, dass sich Dein Geist beruhigt, Du Dich besser konzentrieren kannst und sich Unsicherheiten, Ängste und Sorgen reduzieren.

Ein Großteil der Menschen tut sich schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen und sich einfach nur still hinzusetzen.

Dann können folgende Elemente helfen:

  • vorheriges Auspowern auf der Yogamatte
  • ein Spaziergang im Wald und viel frische Luft
  • intensive Atemübung
  • die Umgebung sollte ruhig sein und nicht aufwühlend (zu laut, zu viele Bilder, zu viele Eindrücke, Handy neben Dir liegen usw.)
  • sanfte, beruhigende Musik oder binaurale Beats, um dank verschiedener Frequenzen noch tiefer in die Entspannung zu gelangen
  • ätherische Öle wie Ylang Ylang, Lavendel, Muskattellersalbei, Rosmarin usw.
  • das bewusste sich im Raum umsehen, kann Dir dabei helfen, im Jetzt anzukommen
  • Fokus auf Deinen Körper und die Anziehungskraft zur Erde kann Dich schwerer fühlen lassen und damit gleichzeitig geerdeter.
  • eine anfängliche Erdungsmeditation tut gut, um Dich sicherer und wohler zu fühlen.(Du stellst Dir vor, dass Wurzeln aus Deinem Gesäß wachsen und dadurch alles Schlechte aus Deinem Körper und Energiefeld hinausfließen kann)

3. Positive Vorsätze – positives Mindset

Neben den oben genannten Tipps hilft ein positives Gedankengerüst, um sich gut aus persönlichen oder allgemein verbreiteten Krisen (wie zum Beispiel Corona-Krise) zu befreien.

Natürlich ist dies nicht immer leicht, vor allem, wenn Du viele schlechte Erfahrungen gemacht hast und Dich psychisch sehr labil fühlst. Diesen Zustand solltest Du unbedingt fachlich von einem Psychologen oder Psychiater abklären lassen.

Ansonsten können einfache Tools im Alltag helfen:

  • ätherische Öle wie das von Zitrusfrüchten oder Muskattellersalbei helfen dabei, Dich auf neue Gedanken und Impulse zu konzentrieren und Deine Stimmung zu verbessern. Zudem kann die innere Ruhe in schwierigen Situationen steigen.
  • zeremonieller Kakao unterstützt Dich mit zahlreichen Nährstoffen, Glückshormonen und Theobromin, das – sanfter als Kaffee – wach macht.
  • Dankbarkeitstagebuch, in dem Du alle schönen Erlebnisse und Gefühle aufschreibst, um den Fokus auf das Positive zu lenken.
  • Morgens eine wohltuende Intention für den Tag setzen (zum Beispiel Liebe und Glück)
  • Affirmationen aussprechen (Ich bin wertvoll, Ich bin wundervoll…)

4. Innere Arbeit

Um wirklich nachhaltig an Deinen Themen zu arbeiten, ist es wichtig, innere Überzeugungen zu erkennen und diese, wenn sie negativ oder blockierend sind, zu transformieren. Dadurch steigt die authentische Verbindung zu Dir selbst und Du wirst sehen, dass Du damit automatisch besser mit negativen Botschaften umgehen kannst, weil die Resilienz in Dir steigt.

Die Arbeit kannst Du mit einem Therapeuten oder Coach machen.

Wie gelingt es Dir, mit Krisen im Außen umzugehen? Machst Du regelmäßig Yoga oder Atemtechniken, um Dich positiv auszurichten?

Autorenprofil

Stefan
Stefan
Stefan ist seit vielen Jahren begeisterter Yogaanhänger.

Er ist der festen Überzeugung, dass Yoga dabei hilft, dass die Menschen wieder zu sich selber finden und friedlicher werden.

Durch Yoga wird unsere Welt eine bessere.

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