Yoga und Psyche

Yoga und Psyche
Yoga und Psyche

Yoga ist gut für die Psyche – und sicher einer der Gründe, warum viele Menschen sich damit beschäftigen. Mancher schätzt eher das körperbetonte Hatha-Yoga oder sogar Power-Yoga; andere lieben Kundalini-Yoga, bei dem zusätzlich intensiv geatmet und sogar gesungen wird.
Der jeweilige Stil ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es steht dir außerdem jeden Tag frei, andere Yogaformen auszuprobieren oder auch Meditation und Atemübungen einzubauen. Das kostet kaum Zeit und kann dir ganz neue Räume in deinem Inneren eröffnen.

Körpertraining reduziert Stress

Wie auch immer du dich entscheidest, du wirst dich körperlich und psychisch besser fühlen. Körperbetontes Yoga ist wie moderater Sport, und der kann bekanntermaßen glücklich machen; auf jeden Fall ist er für den Körper gesund und steigert die Zufriedenheit.

Insofern hilft Yoga allein schon durch die anstrengenden Asanas dabei, Stress abzubauen und mit den Alltagssorgen besser klarzukommen. Dafür brauchst du nicht mehr als eine schlichte Matte; es kann natürlich auch gern ein wunderschönes Modell sein, damit du dich noch wohler fühlst (unser Tipp: schenken lassen!). Oder du nimmst eine Regenbogenmatte – schließlich sind Lieblingsfarben wunderbare Gute-Laune-Garanten.

Gezielt Ruhe atmen

Yogaübungen anderer Art beruhigen deine Psyche sehr rasch, auch bei Anfängern. Nicht umsonst raten wir aufgeregten Menschen ganz spontan, erst einmal tief durchzuatmen. Das lässt sich mit den ruhigen Yoga-Atemübungen ausführen. Darunter sind sehr einfache, die das tiefe Atmen in die Lunge, die Seiten und den Bauchraum fordern; andere betreffen die Nasen- oder Zungen-Mund-Atmung – in jedem Fall musst du dich konzentrieren; und damit bringst du deine aufgeregten Sinne zur Ruhe.
Fokussierung und Achtsamkeit – das sind nicht nur bei der Atmung passende Schlagworte. Vielleicht kennst du das Flowgefühl, das wir immer dann erleben, wenn wir ganz bei uns und der Sache sind, mit der wir uns gerade beschäftigen. Wir vergessen buchstäblich die Zeit, sind wach und doch irgendwie weg – und fühlen uns anschließend entspannt und glücklich. Das lässt sich auch über Yoga erreichen.

Einen Moment die Welt ausblenden

Auch eine einfache Meditation hilft und ist nicht schwer zu lernen. Sie zieht deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt zusammen oder lässt die Gedanken ziehen.
Wähle dazu ein schönes Meditationskissen oder setze dich auf einen Stuhl.
Deine Augen sind halb oder ganz geschlossen und du spürst zunächst nur in die Ruhe des Raumes hinein. Höre den Geräuschen deiner Umgebung einfach nur zu, bewerte sie nicht: Höre die Kinder auf der Straße, ein vorbeifahrendes Auto, Vogelgesang oder deine friedlich laufende Waschmaschine. Probiere deine Übungen draußen aus und setze dich dazu beispielsweise bequem auf eine Parkbank. Lass dich innerlich absinken, genieße das Entengeschnatter, den Wind in den Bäumen und das Plätschern eines Baches.

Wo auch immer du bist: In jedem Fall wirst du innerhalb weniger Sekunden eine Erholung deiner Psyche spüren. Es gibt nur dich und diesen Moment; für ein paar Minuten oder eine halbe Stunde ist der Rest der Welt unwichtig. Lass dich nicht durch ein Handyklingeln stören (vorher also ausschalten) und suche eine Stelle, an der nicht dauernd Menschen vorbeilaufen, wenn du nicht plötzlich angesprochen und in deiner Übung gestört werden willst.

Yoga und mehr

Ist dies aber noch Yoga? Nun ja, das kommt auf deine Interpretation an. Meditation ist ein Teil des Yoga, es kann aber auch allein für sich stehen. Wenn du dauerhaft entspannen und auch etwas für deinen Stoffwechsel und deinen Blutdruck tun willst, sind Yogaübungen aller Art eine sehr gute Methode. Mit Atemübungen und Meditation hast du einfach noch mehr Möglichkeiten, dich auch unterwegs gezielt innerhalb kürzester Zeit zu entspannen. Erhole dich auf diese Weise zum Beispiel in einem Park, im Zug oder während einer stressigen Firmensitzung; also überall dort, wo du keine Asanas machen kannst.

Bild © tundephoto

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