Anti-Stress-Yoga: für mehr Entspannung im Alltag

Anti-Stress-Yoga: für mehr Entspannung im Alltag
Anti-Stress-Yoga: für mehr Entspannung im Alltag

Yoga kann bekanntermaßen viele verschiedene Effekte auslösen, das ist ganz von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einer der Effekte, die dem Yoga immer wieder nachgesagt wird, ist das Finden der inneren Ruhe, Abwerfen von unnötigem mentalen Ballast und damit auch eine Befreiung vom Stress. Wer sich aufgrund der Arbeit, seines Privatlebens oder wegen besonderer Umstände besonders gestresst fühlt, könnte mit Anti-Stress-Yoga und Meditation womöglich einen dringend benötigten Ausgleich finden – und sich damit mental stärken, aber auch den aus dem dem Stress resultierenden körperlichen Beschwerden entgegnen.

Stress kann viele körperliche Probleme hervorrufen

In unserem hektischen Alltag legt sich Stress keinesfalls „nur“ psychisch nieder. Ebenso muss sich Stress nicht zwingend sofort in Burnout und Co. manifestieren, denn manchmal sind es einfach die „kleineren“ Beschwerden, die häufiger werden und immer störender den Alltag durchdringen. Dazu gehören beispielsweise Verspannungen, Rückenschmerzen, Probleme mit dem Schlafen oder vielleicht einfach nur schlechte Laune. Wichtig ist dann, das Problem an der Wurzel zu packen. Selbiges haben sich viele Yoga-Übungen und -praxen vorgenommen, indem sie durch verschiedene Übungen helfen sollen, die innere Ruhe zu finden und damit einen Ausgleich zu schaffen. Wie immer, spielt die Atmung dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn das richtige Atmen soll dem Körper helfen, sich mit dem Anti-Stress-Yoga zu entspannen und so auch tiefer einsitzenden Stress abzuwerfen.

Eine typische Übung für das Anti-Stress-Yoga

Yoga ist ein Stück weit auch immer eine individuelle Lehre, weshalb es wichtig ist zu erkennen, welche Übungen besonders anschlagen und mit welchen sich pauschal keine Entspannung einstellen möchte. Ebenso sind nicht alle Effekte unmittelbar spürbar, wobei besonders meditierende Übungen durchaus sofort für eine Entspannung sorgen sollen.

Eine der typischen Übungen aus dem Anti-Stress-Yoga ist der sogenannte „Stuhl-Flow“, welcher verspricht gezielt Stresshormone abzubauen und damit das Stresslevel zu reduzieren. Üblicherweise wird diese Übung an der frischen Luft oder zumindest in der Nähe eines offenen Fensters ausgeführt, denn die Atmung spielt eine zentrale Rolle. Außerdem soll die Übung angeblich den Stoffwechsel anregen und somit auch indirekt die Energietanks helfen aufzufüllen.

Beim „Stuhl-Flow“ stellst du dich aufrecht hin, während sich deine Füße berühren. Nun atmest du tief ein und bewegst zeitgleich deine Arme nach oben, während danach ausatmend die Knie gebeugt werden, so als würdest du auf einem Stuhl Platz nehmen. Der Bauchnabel wird beim Ausatmen in Richtung der Wirbelsäule (ein)gezogen, die ganze Übung wird insgesamt dreimal wiederholt. Danach streckst du einatmend deine Beine aus, bewegst deine Hände in Gebetshaltung vor dich und stellst dich auf deine Zehenspitzen. Ausatmend begibst du dich dann wieder in die eben schon erwähnte „Stuhlhaltung“. Diese Kombination aus dem Anti-Stress-Yoga kannst du zehnmal wiederholen.

Erste Hilfe, wenn sich bereits Rückenschmerzen und/oder Verspannungen eingestellt haben

Eine weitere traditionelle Übung aus dem Anti-Stress-Yoga zielt speziell auf bereits existente Rückenschmerzen ab und soll da Linderung verschaffen. Generell gilt auch in dieser Yoga-Lehre das Prinzip: bloß nicht stillhalten! Der Rücken mitsamt seiner Sehnen und Muskeln benötigt Bewegung, um sich wieder zu regenerieren.

Die „dynamische Dehnung“ könnte unter Umständen bei der Linderung behilflich sein. Bei dieser Übung spreizt du deine Beine sitzend so weit wie möglich auseinander, hältst diese aber die gesamte Zeit über gestreckt. Die Fersen liegen auf dem Boden, die Zehen ragen währenddessen in Richtung der Decke. Nun spannst du die Muskulatur in den Beinen an, öffnest deine Arme auf Höhe der Schultern seitlich und richtest die Handflächen nach vorn. Ausatmend drehst du nun deinen gesamten Oberkörper erst nach rechts und später nach links. Die linke Hand berührt dabei erst den rechten Fuß oder die Wade, danach machst du das ganze in umgekehrter Art und Weise. Halte die Stellung für drei Atemzüge und wiederhole sie dann fünfmal.

Bild © auremar / 123rf.com

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