Praktisches Yoga Zubehör: Welche Übungen mit dem Yogablock?

Egal ob Yoga Anfänger oder Fortgeschrittener: wer einmal die Vorzüge eines Yogablocks kennengelernt hat, möchte nur ungern darauf verzichten. Er wirkt unterstützend, wenn der Körper noch relativ ungedehnt ist, intensiviert viele Übungen, dient bei der Meditation als Unterstützung für einen aufrechten Sitz und hilft Dir noch tiefer in die Dehnung zu gehen.

Wir verraten Dir wofür der Block verwendet wird und stellen Dir 3 Übungen vor, die Du wunderbar mit einem Yogablock üben kannst.

Yoga: der konzentrierte Start

Yogablöcke sind nützliche Helfer

Neben der Yogamatte und Meditationskissen, sind Yoga Blöcke, auch Yogaklötze genannt, das beliebteste Yoga Zubehör für Anfänger und Fortgeschrittene. Wer einmal Yoga damit praktiziert hat, weiß auch schnell, warum das so ist. Denn so unscheinbar sie auch aussehen mögen, die kleinen Blöcke haben in der Praxis viel zu bieten.

Yogablöcke wirken unterstützend
Manchmal müssten die Arme beim Yoga einfach ein paar Zentimeter länger sein… kennst Du diesen Gedanken? Mit einem Yoga Block fallen Dir viele Übungen leichter. Im Trikonasana hilft er Dir z.B. dabei, stabil zu stehen, wenn Du es nicht schaffst Deine Hand neben Deinem Fuß auf dem Boden abzusetzen.

Yogablöcke unterstützen einen aufrechten Sitz
Dir fällt es schwer gerade zu sitzen? Mit einem Yoga Block gelingt Dir das ganz leicht! Einfach darauf setzen, sodass Du die Sitzhöcker gut spüren kannst und den Körper aufrichten.

Yogablöcke intensivieren die Dehnung
Fallen Übungen als Fortgeschrittener Yogi leicht, helfen die Blöcke dabei, die Dehnung in den Asanas zu intensivieren. Sie wirken wie eine Verlängerung des Körpers und lassen Dich tief in die Dehnung gehen und leichter die Balance halten.

Yogablöcke dienen als zusätzliches Gewicht
Manche Asanas bieten es an, dass der Yoga Block während dem Halten der Positionen als Gewicht eingesetzt werden kann. Wie z.B. beim Shalabasana (Heuschrecke), bei der der Block mit den Händen vor dem Oberkörper in die Luft gehalten werden kann.

Yogablöcke als Unterstützung bei der Meditation

Bei der Meditation im Sitzen leistet er gute Dienste. Denn Du kannst Dich ganz einfach darauf setzen und es fällt Dir leichter während der Praxis gerade zu sitzen. Wenn Deine Hüfte noch nicht ausreichend aufgedehnt ist, dient er im Lotussitz als Unterstützung für Deine Knie. Lege einfach links und rechts einen Yogablock unter Deine Knie und der unangenehme Dehnungsschmerz lässt nach.

Als Anfänger stellst Du ihn dabei meist auf der schmalen Seite auf, damit der Block höher ist. Nach ein paar Mal üben reicht es schon, wenn Du den Yoga Block auf die breite Seite legst. Denn je öfter Du dehnst, desto weniger Unterstützung brauchst Du beim Yoga.

Welcher Yogablock ist der Richtige für mich?

Vor dem Kauf eines neuen Yoga Blocks stellt sich natürlich die Frage, welcher am besten für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist. Es gibt sie in verschiedenen Materialien und Größen. Hier spielt der persönliche Geschmack eine Rolle, denn entscheidend ist hier vor allem die Haptik.

Zur Auswahl stehen z.B. diese Yogablöcke:

Yoga Blöcke aus EVA-Schaum sind die weichste der 3 Varianten. Wer es bunt mag, wird sich wohl für diesen Block entscheiden, denn er ist in vielen Farben erhältlich. Wenn der Block aus Naturmaterialien bestehen soll, fällt die Entscheidung zwischen Kork und Bambus. Kork fühlt sich wunderbar warm und angenehm auf der Haut an. Bambus besticht durch seine glatte, aber trotzdem griffige Oberfläche.

Entscheidet man sich dafür Blöcke zu kaufen, sollten am besten gleich zwei Stück angeschafft werden. Denn dann sind sie eine optimale Hilfe.

Übungen mit dem Yogablock

So, genug Theorie – jetzt geht es an die Praxis! Wir stellen Dir 3 Yoga Übungen vor, die Du perfekt mit einem Yoga Block üben kannst. Die Yoga Übungen sind sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene optimal geeignet.

Übung 1: Trikonasana (Dreieck)

Diese Yoga-Übung darf in keiner Yoga Praxis fehlen. Gerade als Anfänger wird der Block gute Dienste leisten. Ausgangshaltung ist Tadasana (Berghaltung). Stelle Deine Beine für Trikonasana weit auseinander. Strecke nun beide Arme auf der gleichen Höhe aus. Der Blick läuft über die ausgestreckte Hand. Nun drehst Du Dein rechtes Bein um 90 Grad nach vorne. Dein linker Fuß steht parallel zur kurzen Mattenseite.

Atme nun tief ein, bei der Ausatmung kommst Du mit geradem Oberkörper nach vorne. Dabei führst Du den rechten Arm in Richtung Boden. Wahrscheinlich wirst Du den Boden nicht berühren können. Der Yoga Block dient Dir als praktischer Puffer. Bleibe im Oberkörper gerade, Dein linker Arm wird senkrecht nach oben ausgestreckt und Du blickst in ihre Richtung. Verweile für 5 Atemzüge in diesem Asana und wechsle dann die Seite.

Übung 2: Shalabasana (Heuschrecke)

Lege Dich für Shalabasana entspannt auf den Bauch. Platziere einen Yoga Block in einer Armlänge Abstand vor Deinen Kopf, der Blick ist Richtung Boden gerichtet. Nun atmest Du bewusst ein, nimmst den Block zwischen Deine Hände, streckst beide Arme und Beine nach vorne und versuchst sie dann nach oben auszustrecken. Die Beine sollten in einem leichten V ausgerichtet sein. Die Arme sind parallel zum Kopf. Halte dieses Asana für 5 tiefe Atemzüge und lege anschließend Arme und Beine entspannt auf der Yogamatte ab. Wiederhole diese Übung 3 Mal.

Übung 3: Janu Shirshasana (Kopf-Knie-Stellung)

Für die Yoga Übung Janu Shirshasana brauchst Du zwei Blöcke. Ein Block unterstützt ein Knie, der andere Deinen Kopf. Setze Dich im Lotussitz auf die Matte. Strecke nun das linke Bein aus. Das rechte Bein winkelst Du an und ziehst es nahe an Deinen Körper. Lege nun einen Block unter das rechte Knie. Den anderen stellst Du hochkant vor Dir auf und legst Deinen Kopf darauf ab. Verweile solange in diesem Asana, wie es für Dich angenehm ist.

Nutzt Du einen Yogablock bei Deiner Yogapraxis? Hast Du Lieblingsübungen die Du damit praktizierst? Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen beim Yoga!