Ausbildung zum Yogalehrer – Traumberuf Yogalehrer?!

Ausbildung zum Yogalehrer - Traumberuf Yogalehrer?!
Ausbildung zum Yogalehrer – Traumberuf Yogalehrer?!

Die Yogamatte ist dein liebster Platz? Oder träumst du davon, dass sich dein Berufsleben darum dreht? Dann ist die Ausbildung zum Yogalehrer genau das Richtige für dich.

Yoga kannst du haupt- und nebenberuflich unterrichten. Voraussetzung sollte allerdings eine qualifizierte Ausbildung sein, denn Yoga ist mehr, als anderen Übungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade beizubringen.

Ein Beruf mit Zukunft

Es ist ein anspruchsvoller und schöner Beruf. Du hast viel mit Menschen zu tun, arbeitest in einer ruhigen Atmosphäre voller Konzentration und Kontemplation. Du bist dein eigener Herr, beispielsweise mit eigenem Studio – das bringt natürlich weitere Verpflichtungen und viel Verantwortung mit sich. Deine eigenen Vorteile sind dein fitter Körper, die Sichtweise auf neue Fragestellungen (weil jeder Schüler neue Aspekte einbringt) und viel Vergnügen in einem aktiven Leben. Zudem sind die Zukunftsaussichten nicht schlecht, denn Yoga bedient Moden oder Hypes: das allgemeine sportliche Interesse, die Beschäftigung mit östlichen Weisheiten und der Wunsch, sich selbst zu finden, zur Ruhe zu kommen und mehr Entspannung in das hektische Leben zu bringen.

Traditionelles und Modernes müssen in deinen Lehrstunden so verbunden werden, dass deine Schüler gern zuhören und üben. Die Grundidee des Yoga gehört ebenso dazu wie die Anregung zu eigenen Reflexionen, doch darf dies nicht penetrant geschehen. Du musst gut zuhören, individuelle Beweglichkeiten abschätzen, Ängstliche ermutigen und Übereifrige bremsen können. Yoga ist also auch ein Beruf für Menschenkenner. Vieles davon lässt sich in einer fundierten Ausbildung sehr gut lernen.

Yoga bedeutet auch für Lehrer lebenslanges Lernen

Es gibt etliche Möglichkeiten, dich unterrichten zu lassen. Natürlich kannst du auf deine jahrelange Praxis verweisen, aber als Yogalehrer mit Qualifikation hast du immer einen besseren Status und einen Nachweis, dem deine Schüler vertrauen – sofern du dir eine hochwertige Lehrausbildung und weiterhin Fortbildungen gönnst. Die Berufsbezeichnung selbst ist nicht geschützt, aber mit entsprechenden Zertifikaten und einer guten inneren Haltung wirst du sicher erfolgreich sein.

Preiswert …

In manchen Büchern wird das Unterrichten von Yoga kurzweilig beigebracht und auch als einfach hingestellt, doch solltest du vorsichtig damit sein. Yoga bedeutet jahrelange Arbeit an sich selbst; willst du es anderen beibringen, musst du aus deiner Praxis, neu Gelerntem und aus dem, was deine Schüler über sich erzählen, eine harmonische Kombination zusammenstellen. Sequenzen, also Übungsabläufe, müssen gut auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Sehr erfahrene Yogis unterrichten manchmal aus dem Instinkt heraus, aber dafür sind Jahre und Jahrzehnte der intensiven Yogabeschäftigung nötig.

… oder sehr teuer

Eine recht teure Möglichkeit ist der Besuch bei Lehrern in Fernost. Yoga direkt im Ursprungsland oder vor traumhafter Kulisse zu erlernen, hat sicher eine exotische Note, doch musst du Kosten und Nutzen abwägen. Solch eine Reise könntest du als Urlaubsersatz einplanen und zusätzlich zu einer anderen Ausbildung nutzen. Dann verbindest du das Angenehme und Neue mit dem Nützlichen.

Auf der sicheren Seite …

Ebenso gut kannst du dich zum Beispiel an den BDY, den Bund Deutscher Yogalehrer, wenden. In einem seriösen Verband bist du auch für die Zukunft gut eingebunden, bekommst die neuesten Informationen und Fortbildungsangebote. Wenn etwas nicht optimal läuft oder du in einer Krise steckst, kannst du dich beraten lassen. Publikationen und ein spezieller Mitgliederservice runden das Bild ab. Es wird neben dem Training viel Wert auf medizinische und pädagogische Aspekte sowie die Hintergründe der Yogalehre gelegt.

… oder auf eigene Faust

Weiterhin bieten viele unterschiedliche Institutionen Ausbildungen an. Wir raten dazu, die einzelnen Webseiten unbedingt sorgfältig auf Angebot, Seriosität, Kosten, Zertifikate und den Gesamteindruck zu prüfen.

Ansonsten ist das Internet eine hilfreiche Instanz, wenn es um allgemeine Fragen geht, beispielsweise um Fehler, die du als Yogalehrer und damit als Selbstständiger machen kannst.

Am besten startest du deinen Traumjob Yogalehrer mit reichlich Lesestoff, vielen Fragen und manchem Telefonanruf.

Bild © creatista / 123rf.com

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