Burnout: mit Yoga aus dem negativen Kreislauf kommen

Burnout: mit Yoga aus dem negativen Kreislauf kommen
Burnout: mit Yoga aus dem negativen Kreislauf kommen

Burnout ist eine Folge der Schnelligkeit und Hektik unserer Zeit. Tagsüber gibt es eine Menge Verpflichtungen im beruflichen und privaten Bereich zu erledigen. Nachts liegen wir wach im Bett und die Gedanken kreisen schon um den nächsten Tag. Am Morgen sind wir unausgeschlafen und nicht fit. Die Folge: Der negative Kreislauf geht immer weiter und zieht Betroffene in eine Abwärtsspirale.

Hier erfährst Du, wie Burnout mit Yoga spürbar gelindert werden kann. Bei schweren Problemen solltest Du jedoch Arzt oder Psychologen um therapeutische Unterstützung bitten!

Körper, Geist und Seele regenerieren

Im Alltag werden wir als Menschen nicht mit all unseren Anteilen gesehen. Das betrifft den physisch anstrengenden Job am Bau und die einseitige Haltung am PC ebenso wie die Denkleistung, die wir dauerhaft am Manager oder im Büro leisten müssen. Auch bei den Regenerationsverfahren wird der Mensch oft nicht mit Körper, Geist und Seele angesprochen. So ist Auspowern im Fitnessstudio geeignet, den Körper zu ermüden und dem Geist eine Pause zu verschaffen. Die Seele profitiert auf dem Trimmrad aber eher weniger.

Ganz anders ist dies beim Yoga. Mit Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Entspannung und Meditation bringt Dich die Yogastunde wieder ins Gleichgewicht, indem sie die drei Anteile in Dir berücksichtigt. Du wirst gestärkt und entspannt zugleich. So kannst Du Burnout mit Yoga wirkungsvoll bekämpfen.

Atem schöpfen

Du hältst im Alltag oft den Atem an, wenn es zu anstrengend und aufregend wird? Dann ist Burnout mit Yoga besonders gut zu lindern. Denn Du lernst in der täglichen Yogapraxis, den Atem wieder fließen zu lassen und harmonisch mit den Bewegungen zu verbinden. So gibt Pranayama Dir die Luft für das Leben, das zwar schön, hin und wieder aber auch ganz schön stressig sein kann. Tief durchatmen hilft oft, wenn alle gleichzeitig etwas von Dir verlangen zu scheinen.

Körpergefühl entwickeln

Wer Burnout mit Yoga bekämpft, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie Muskeln sich bei Stress verkrampfen können. Das macht sich häufig später mit Nackenverspannungen, aber auch mit Kopf- und Rückenschmerzen bemerkbar. Die Muskeln zu spüren und in Kraft und Dehnung zu erleben ist ein wichtiger Faktor, den Du beim Yoga lernst und immer wieder übst. So bekommst Du automatisch ein Gefühl für Haltungen und Positionen, die für Gesundheit und Wohlbefinden ungünstig sind. Yoga bedeutet, zu einer innerlich wie äußerlich besseren Haltung zu gelangen.

Abschalten beim Yoga

Die Yogastunde ist Zeit, die nur Dir allein gehört. Nicht selten beginnen Yogalehrer Stunden mit dem Satz, dass Du alles, was Dich bewegt, draußen an Tür abgeben sollst. Yoga bedeutet, dass Du im Hier und Jetzt bist. Das, was Du während des Tages erlebt hat, ist ebenso fehl am Platz wie das, was für den nächsten Tag geplant ist. So kann dem Burnout mit Yoga entgegengewirkt werden, indem es einen Freiraum darstellt, in dem Sorgen und Gedanken um Arbeit, Familie, Beziehung und Krankheit keinen Platz haben. Nur Du bist wichtig. Genau deshalb ist Burnout mit Yoga oft viel besser zu bekämpfen als beispielsweise mit Gesprächen, die sich nur um die Probleme und deren Lösung drehen. Yoga hilft bei Burnout, Dich wieder auf Dich selbst und Deine innersten Bedürfnisse zu besinnen.

Loslassen lernen

Beim Yoga lernst Du, wieder loszulassen. In der Haltung des Kindes. In Shavasana. Aber auch in anstrengenden Positionen, die Du mit Gelassenheit und Mut einnimmst und zur freudvollen Erfahrung werden lässt. Du lernst, Grenzen zu akzeptieren und diese Gabe vom Yoga in den Alltag mit hinüberzunehmen. Burnout mit Yoga angehen heißt, Dir ein Stück von Dir selbst zurückzugeben und Dich ernst zu nehmen. Genau das brauchst Du, um den Alltag zu meistern und dem Burnout Stück für Stück einen Riegel vorzuschieben.

Bild © sifotography / 123rf.com

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