Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas

Der Traum vieler Menschen ist es, ein paar Pfunde zu verlieren. Für die Gesundheit ist ein Gewicht im Normalbereich natürlich das A und O – deshalb eine Hungerkur durchzuziehen, entspricht jedoch nicht den Vorstellungen einer ganzheitlichen Gesundheitsweise. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du einen Weg findest, der für Dich optimal ist. Mit der richtigen Einstellung, Achtsamkeit und Disziplin bringst Du Veränderung in Dein Leben – auch bezüglich Deines Gewichts. Wie Yoga in Bezug auf Gewichtsreduktion funktioniert, erfährst Du in diesem Beitrag.

Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas
mind body and soul design inspired by yoga, with asanas (yoga poses) and lotus

Die wichtigsten Vorteile von Yoga auf die Gesundheit

Yoga hat viele Benefits auf den eigenen Körper. Egal, ob Yin Yoga, Hatha oder Vinyasa – die verschiedenen Yoga-Stile haben wundervolle Effekte auf die Gesundheit.

• Yoga hilft dabei, das eigene Immunsystem zu stärken. Das ist besonders für die Wintermonate bedeutend.
• Wer regelmäßig Asanas auf der Yogamatte übt, kann Veränderungen im Blutdruck feststellen – dies haben zumindest Wissenschaftler der Universität in Yale herausfinden können.
• Achtsamkeit, Bewusstsein und die innere Balance stärken: Yoga hat tolle Auswirkungen auf den Geist, die Seele und die Psyche. Deshalb sollte am Tag Yoga und Meditation miteinander kombiniert werden. Auch das tiefe Ein- und Ausatmen ist essenziell, um das Wohlbefinden sowie das Nervensystem zu stärken. Gönne Dir täglich ein paar Minuten auf Deinem Meditationskissen.
• Kannst Du nicht schnell einschlafen? Dann probiere abends diverse Yoga Übungen aus. Auch Anfänger können damit hervorragende Erfolge erzielen. Dein Geist beruhigt sich und der Körper wird ausreichend gedehnt, bevor Du zu Bett gehst.
• Der Blutzuckerspiegel kann mithilfe der Asanas verbessert werden.
• Kopfschmerzen, Migräne oder Verspannungen können gelindert werden.
• Außerdem bietet Yoga Vorteile in Bezug auf das Gewicht. Wer abnehmen möchte, kann die tägliche Yoga-Praxis dafür nutzen, um überschüssiges Fett loszuwerden.

Wie das geht, zeigen wir Dir in den nachfolgenden Abschnitten.

Wichtig: Bei körperlichen, geistigen oder seelischen Beschwerden sollten zusätzlich immer Informationen bei professionellen Medizinern eingeholt werden. Yoga kann unterstützend wirken.

Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas

Erfolgreich abnehmen – Yoga im Alltag

Um mit Yoga abzunehmen, musst Du kein Profi sein. Neulinge, Fortgeschrittene oder Yogis mit jahrelanger Praxis können Erfolge erzielen. Auch die University of California fand in einer Studie heraus, dass sich das Wohlbefinden der Teilnehmer durch Yoga verändert hat. So wurde festgestellt, dass die Stimmung deutlich besser wurde und die schlechte Laune abnahm. Wenn Du Dich gut fühlst, bist Du motivierter, Sport zu treiben. Außerdem bist Du dadurch energiegeladener und verbundener mit Dir selbst.

Welche Stile sind zum Abnehmen geeignet?

Yoga bietet verschiedene Möglichkeiten, Gewicht zu verlieren. Natürlich nimmst Du mit Yin-Yoga, bei dem Du Dich hauptsächlich nur dehnst und die Faszien lockerst, nicht so viel ab, wie wenn Du einen anstrengenden Vinyasa-Flow machst.

Hier eine kleine Übersicht über die Zahlen:

• Power-Yoga etwa 400 Kalorien pro Stunde
• Ashtanga ca. 300 Kalorien pro Stunde
• Bikram-Yoga etwa 600 Kalorien pro Stunde

Wie Du sehen kannst, ist Yoga eine ernst zu nehmende “Sportart”, die beim Abnehmen dienlich ist.

Wie schnell kannst Du mit Yoga Gewicht verlieren?

Obgleich diese Frage nicht unbedingt essenziell ist, möchten wir sie dennoch aufgreifen. Yoga-Expertinnen betonen, dass sich besonders Regelmäßigkeit auszahlt. Das heißt, je regelmäßiger Du die Bewegung in Deinen Alltag integrierst, desto bessere Erfolge erzielst Du – Du fühlst Dich gesund, vital und schlank.


Der Vorteil ist, dass sich Yoga auf Dein ganzheitliches Wohlbefinden auswirkt – und nicht nur Pfunde am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln abgespeckt werden.

Die besten Übungen für Deine Fitness: Stärke Deinen Unterkörper

Viele der Asanas sind zur Stärkung mehrerer Körperpartien ausgelegt. Wenn Du Dich jedoch auf Deinen Unterkörper fokussieren und dort Kraft aufbauen möchtest, dann
nimm Dir täglich ein paar Minuten Zeit für dieses Training. Achte stets auf die korrekte Ausführung der Übung.

a) Krieger II (Virabhadrasana II)

Du stellst Dich auf den Boden und gibst das rechte Bein nach vorne, bis es im geraden Winkel steht. Das linke Bein stellst Du nach hinten; drehe den Fuß ein wenig nach
außen. Nun öffnest Du Deinen Oberkörper nach links. Die beiden Arme gehen nach vorne und hinten (der rechte ist vorne). Der Kopf schaut nach vorne. Hier bleibst Du für
ein paar Augenblicke. Diese Übung ist perfekt, um Dich zu fokussieren und Arme, Beine sowie die Bauchmuskeln zu stärken. Danach wechselst Du die Seite.

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b) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)

Zuerst begibst Du Dich in den Vierfüßlerstand. Von hier aus ziehst Du Deinen Po nach hinten und streckst die Arme und Beine durch. Das Hinterteil ist der höchste Punkt.
Diese Asana kannst Du machen, um Deine Atmung zu fokussieren und Dich während anstrengender Abfolgen auszuruhen. Außerdem werden Deine hinteren Unter- und
Oberschenkel gestreckt.

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c) Das Boot (Navasana)

Diese Übung ist perfekt für alle, die den Core trainieren möchten. Zu Beginn schaut die Haltung einfach aus, aber sie kann bei längerem Halten richtig anstrengend sein.
Du setzt Dich auf den Boden und streckst die Beine nach vorne aus. Nun lehnst Du Deinen Rücken zurück und hebst die Beine an. Dein Körper macht ein “V” und Deine
Beine sowie Dein Rücken liegen nicht mehr auf dem Boden auf. Die linke und rechte
Hand sind neben Deinen Beinen ausgestreckt.

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d) Stuhl (Utkatasana)

Eine tolle Übung, um Deine Oberschenkel sowie Deinen Po zu formen, ist der Stuhl. Dafür stellst Du Dich aufrecht hin und gibst die beiden Füße eng zusammen. Nun gehst
Du langsam in die Hocke. Die Arme ziehst Du nach oben in die Luft. Bleibe hier für ein paar Atemzüge.

Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas

Rücken nicht vergessen: für Stabilität und Stärke

Wer viel Bauch trainiert oder allgemein Yoga praktiziert, sollte den Rücken nievergessen.

Dienliche Übungen für Deinen Rücken sind:

Knie in Richtung Oberkörper (Du liegst auf dem Rücken und ziehst zuerst das linke und dann das rechte Knie zu Deinem Oberkörper)
Drehung im Liegen (Du liegst auf dem Rücken und ziehst das rechte Knie Richtung Bauch und drehst Dich dann auf die linke Seite, das Knie berührt den Boden, die Wirbelsäule ist gedreht. Die Übung darf auf beiden Seiten wiederholt werden).
Heuschrecke (Du liegst auf dem Bauch und hebst mit der Einatmung Deine Beine und Arme nach oben, es berührt nur mehr die Körpermitte den Boden)

Kleiner Reminder: Yoga beeinflusst den Geist und dieser formt die Materie

Es gibt Yoga-Stile, die darauf ausgelegt sind, den Körper zu fördern und entsprechend Gewicht zu reduzieren. Dazu zählen die oben genannten. Die meisten Menschen vergessen jedoch, dass der Geist die Materie formt. Dadurch, dass Yoga einen intensiven Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und die mentale Gesundheit hat, bedeutet dies, dass sich auch der Körper anpasst (wenn sich der Geist verändert).

Das heißt, dass Du theoretisch die Körperform bekommst, die genau die Richtige für Dich ist.

Je mehr Du bei Dir angekommen bist, desto eher formt sich auch der materielle Körper so, wie Du bist.

Außerdem wirst Du merken: Je verbundener Du mit Dir bist, desto nebensächlicher sind das Gewicht sowie die Figur.

Bist Du zufrieden mit deinem Körper? Übst Du Yoga aus, um Dich selbst fit zu halten und Deine Figur zu formen?