Yoga BLOG

von/ durch Stefan
am 08 Mai 2024
Das sind die beliebtesten Yoga-Übungen
Bist Du schon länger dabei, verschiedene Yoga-Arten zu testen, hast Du vermutlich schon eine gefunden, die Dir am meisten zusagt. Vielleicht kennst Du bereits Deine Lieblings-Asanas. Ist dies nicht der Fall, weil Du erst kürzlich begonnen hast oder Dein Einblick in die Welt der verschiedenen Yoga-Stellungen noch sehr klein ist, kannst Du die Informationen in diesem Beitrag für Dich nutzen. Lerne verschiedene beliebte Yoga-Haltungen kennen, die Dich in Deinem Alltag positiv unterstützen können.
Wichtig: Kläre Deine Symptome vor der ersten Yoga-Einheit ab
Bist Du körperlich gesund, kannst Du sofort loslegen. Wenn Du jedoch körperlich etwas eingeschränkt bist, dann lass dies unbedingt vom Arzt des Vertrauens abklären oder von einem Heilpraktiker Deiner Wahl.
Was Du als Anfänger vor dem Üben noch beachten solltest!
Ist so weit alles klar, kannst Du langsam mit dem Üben beginnen. Es ist ratsam, sich einer Yoga-Gruppe in Deiner Stadt anzuschließen. Dort kann der Yoga-Lehrer genaue Anweisungen geben, wie die einzelnen Asanas aussehen sollen.
Bist Du schon geübt oder hast Zugriff auf wertvollen Online-Content, kann dies ausreichen, um mit Yoga zu starten. Hier solltest Du sicherstellen, dass die einzelnen Übungen gut erklärt werden und Du sicher in der Ausführung bist.
Egal, welche Yoga-Einheit Du besuchst – achte stets auf Deine eigenen Grenzen. Das Ziel ist es, dass Du Deinen Körper gut wahrnehmen kannst und spürst, was Du gerade brauchst.
Zudem sind tiefe Atemzüge essenziell, um eine entspannte Wirkung auf Deinen Körper und Deinen Geist zu erzielen. Die Yoga-Einheit kann mit einer Meditation oder mit der Anleitung für eine spezielle Atemübung auf Deinem Kissen abgeschlossen werden. So kannst Du von der ganzheitlichen Wirkung profitieren.
Bei der Auswahl Deiner Kleidung ist es ratsam, auf die bequeme Variante umzusteigen. Die Stoffe sollten angenehm auf der Haut aufliegen und Einschnürungen durch einen engen Hosenbund sollte vermieden werden.
Die besten Yoga-Übungen für Körper, Geist und Seele
Um einen guten Einblick in die wichtigsten Yoga-Haltungen zu bekommen, kannst Du die nachfolgenden Posen ausüben und in Deine Praxis auf der Matte integrieren.
a) Stuhlhaltung (Utkatasana)
Für diese Pose stellst Du Dich hüftbreit auf Deine Matte und gehst langsam in die Hocke. Du spürst mit Sicherheit die Anspannung in Deinen Oberschenkeln. Dies ist genau richtig so. Du trainierst mit dieser Übung Deine Oberschenkel und Dein Gesäß. Auch die Rumpfmuskulatur und die Waden werden angesprochen.
b) Berghaltung (Tadasana)
Möchtest Du eine weitere Haltung im Stehen ausprobieren, dann ist die Berghaltung zu empfehlen. Hierbei können Deine Beine gekräftigt werden und die Stabilität in Dir wachsen. Achte bei der Ausführung darauf, dass Du mit Deinen Füßen kräftig auf der Matte stehst, die großen Zehen berühren sich. Die Oberschenkel werden leicht nach innen gedreht und die Knie zeigen nach vorn. Deine Arme kannst Du locker nach unten hängen lassen. Der Brustkorb wird nach vorne geschoben und Du bleibst in dieser Position für eine Minute. Wenn Du das Bedürfnis hast, kannst Du auch länger darin verweilen.
c) Heraufschauender Hund (Urdhva Mukha Shvanasana)
Diese Haltung ist ein Teil des Sonnengrußes oder vieler Vinyasa-Flows für Fortgeschrittene. Hierfür legst Du Dich auf Deine Matte, mit dem Bauch nach unten und die Beine nach hinten ausgestreckt. Dann hebst Du Deinen Oberkörper an, die Handflächen liegen auf, die Arme werden gestreckt und Deine Beine heben sich leicht vom Boden. Das heißt, dass Du nur mehr mit Deinen Handinnenflächen sowie Deinem Fußrücken auf der Matte aufliegst. Den Kopf darfst Du in den Nacken legen.
Bleibe in dieser Haltung für ein paar Atemzüge und beobachte, wie es Dir damit geht. Die Übung ist gut für Deinen Rücken und die Mobilität der Wirbelsäule. Zudem werden Herz- und Brustbereich geöffnet.
Wenn Dir diese körperlichen Übungen zu schwierig sind, übe die Kobra (Bhujangasana). Hierbei begibst Du Dich in eine ähnliche Position. Du liegst auf Deinem Bauch, stellst Deine Arme vor Dir auf, drückst sie durch und hebst Deinen Oberkörper langsam an (aus der Kraft Deines Rückens). Deine Knie (und Beine) bleiben vollständig auf der Matte. Mit dieser Übung trainierst Du Deinen Rücken und öffnest den Herzraum. Deinen Kopf kannst Du in den Nacken legen – achte darauf, ihn nicht zu überstrecken.
d) Kindeshaltung (Balasana)
Hierbei handelt es sich um eine Position, die ideal ist, um sich während eines anstrengenden Tages oder einer intensiven Yoga-Einheit zu entspannen. Du gehst in die Hocke und danach legst Du Deinen Oberkörper flach auf die Matte ab. Die Arme zeigen nach hinten oder nach vorne.
Der Vorteil dieser Asana ist, dass Du Dich darin komplett entspannen kannst. Die Oberschenkel und Fußgelenke werden gedehnt, Anspannungen im Rückenbereich können reduziert werden und die Hüftgelenke werden mobilisiert.
e) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
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Um die Yoga-Praxis vervollständigen zu können, sollte der herabschauende Hund keinesfalls fehlen. Er wird im Sonnengruß zusammen mit dem heraufschauenden Hund geübt. Damit trainierst Du Deine Oberschenkel sowie Deine Schultern und Dein Rücken wird mobilisiert.
Du stellst Dich in den Vierfüßlerstand auf Deine Matte und dann hebst Du Dein Becken nach hinten. Deine Beine streckst Du durch (soweit es geht) und Deine Arme genauso. Der Rücken bleibt gerade, die Fußsohlen liegen auf dem Boden auf. Bleibe in dieser Pose für ein paar Atemzüge und atme tief ein und aus.
f) Katze (Bidalasana) und Kuh (Bitilasana)
Eine weitere beliebte Übung ist Katze-Kuh. Hierbei stellst Du Dich wieder auf Deine Matte, Deine Beine sind hüftbreit aufgestellt und Deine Hände liegen schulterbreit auf.
Bei der Einatmung gehst Du in die Haltung der Kuh, das heißt, dass Dein Brustkorb nach vorn gerichtet wird und Dein Rücken eher "durchhängt" (Hohlkreuz). Bei der Ausatmung gehst Du in die Katzen-Haltung. Der Rücken wird nach oben gewölbt und Du machst den bekannten "Katzenbuckel".
Mit dieser Pose mobilisierst Du Deine Wirbelsäule und stärkst Deinen Bauch, Deine Brust und Deine Schultern.
Weitere tolle Übungen sind:
Krieger I, II und III
Baum
Dreieck
Drehsitz
Sitzende Vorbeuge (gerade und seitlich)
Welche Übung ist Deine liebste und wie lange machst Du schon Yoga?

Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas
von/ durch Stefan
am 07 Apr 2022
Der Traum vieler Menschen ist es, ein paar Pfunde zu verlieren. Für die Gesundheit ist ein Gewicht im Normalbereich natürlich das A und O – deshalb eine Hungerkur durchzuziehen, entspricht jedoch nicht den Vorstellungen einer ganzheitlichen Gesundheitsweise. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du einen Weg findest, der für Dich optimal ist. Mit der richtigen Einstellung, Achtsamkeit und Disziplin bringst Du Veränderung in Dein Leben – auch bezüglich Deines Gewichts. Wie Yoga in Bezug auf Gewichtsreduktion funktioniert, erfährst Du in diesem Beitrag.
mind body and soul design inspired by yoga, with asanas (yoga poses) and lotus
Die wichtigsten Vorteile von Yoga auf die Gesundheit
Yoga hat viele Benefits auf den eigenen Körper. Egal, ob Yin Yoga, Hatha oder Vinyasa – die verschiedenen Yoga-Stile haben wundervolle Effekte auf die Gesundheit.
• Yoga hilft dabei, das eigene Immunsystem zu stärken. Das ist besonders für die Wintermonate bedeutend.• Wer regelmäßig Asanas auf der Yogamatte übt, kann Veränderungen im Blutdruck feststellen – dies haben zumindest Wissenschaftler der Universität in Yale herausfinden können.• Achtsamkeit, Bewusstsein und die innere Balance stärken: Yoga hat tolle Auswirkungen auf den Geist, die Seele und die Psyche. Deshalb sollte am Tag Yoga und Meditation miteinander kombiniert werden. Auch das tiefe Ein- und Ausatmen ist essenziell, um das Wohlbefinden sowie das Nervensystem zu stärken. Gönne Dir täglich ein paar Minuten auf Deinem Meditationskissen.• Kannst Du nicht schnell einschlafen? Dann probiere abends diverse Yoga Übungen aus. Auch Anfänger können damit hervorragende Erfolge erzielen. Dein Geist beruhigt sich und der Körper wird ausreichend gedehnt, bevor Du zu Bett gehst.• Der Blutzuckerspiegel kann mithilfe der Asanas verbessert werden.• Kopfschmerzen, Migräne oder Verspannungen können gelindert werden.• Außerdem bietet Yoga Vorteile in Bezug auf das Gewicht. Wer abnehmen möchte, kann die tägliche Yoga-Praxis dafür nutzen, um überschüssiges Fett loszuwerden.
Wie das geht, zeigen wir Dir in den nachfolgenden Abschnitten.
Wichtig: Bei körperlichen, geistigen oder seelischen Beschwerden sollten zusätzlich immer Informationen bei professionellen Medizinern eingeholt werden. Yoga kann unterstützend wirken.
Erfolgreich abnehmen – Yoga im Alltag
Um mit Yoga abzunehmen, musst Du kein Profi sein. Neulinge, Fortgeschrittene oder Yogis mit jahrelanger Praxis können Erfolge erzielen. Auch die University of California fand in einer Studie heraus, dass sich das Wohlbefinden der Teilnehmer durch Yoga verändert hat. So wurde festgestellt, dass die Stimmung deutlich besser wurde und die schlechte Laune abnahm. Wenn Du Dich gut fühlst, bist Du motivierter, Sport zu treiben. Außerdem bist Du dadurch energiegeladener und verbundener mit Dir selbst.
Welche Stile sind zum Abnehmen geeignet?
Yoga bietet verschiedene Möglichkeiten, Gewicht zu verlieren. Natürlich nimmst Du mit Yin-Yoga, bei dem Du Dich hauptsächlich nur dehnst und die Faszien lockerst, nicht so viel ab, wie wenn Du einen anstrengenden Vinyasa-Flow machst.
Hier eine kleine Übersicht über die Zahlen:
• Power-Yoga etwa 400 Kalorien pro Stunde• Ashtanga ca. 300 Kalorien pro Stunde• Bikram-Yoga etwa 600 Kalorien pro Stunde
Wie Du sehen kannst, ist Yoga eine ernst zu nehmende "Sportart", die beim Abnehmen dienlich ist.
Wie schnell kannst Du mit Yoga Gewicht verlieren?
Obgleich diese Frage nicht unbedingt essenziell ist, möchten wir sie dennoch aufgreifen. Yoga-Expertinnen betonen, dass sich besonders Regelmäßigkeit auszahlt. Das heißt, je regelmäßiger Du die Bewegung in Deinen Alltag integrierst, desto bessere Erfolge erzielst Du – Du fühlst Dich gesund, vital und schlank.
Der Vorteil ist, dass sich Yoga auf Dein ganzheitliches Wohlbefinden auswirkt – und nicht nur Pfunde am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln abgespeckt werden.
Die besten Übungen für Deine Fitness: Stärke Deinen Unterkörper
Viele der Asanas sind zur Stärkung mehrerer Körperpartien ausgelegt. Wenn Du Dich jedoch auf Deinen Unterkörper fokussieren und dort Kraft aufbauen möchtest, dannnimm Dir täglich ein paar Minuten Zeit für dieses Training. Achte stets auf die korrekte Ausführung der Übung.
a) Krieger II (Virabhadrasana II)
Du stellst Dich auf den Boden und gibst das rechte Bein nach vorne, bis es im geraden Winkel steht. Das linke Bein stellst Du nach hinten; drehe den Fuß ein wenig nachaußen. Nun öffnest Du Deinen Oberkörper nach links. Die beiden Arme gehen nach vorne und hinten (der rechte ist vorne). Der Kopf schaut nach vorne. Hier bleibst Du fürein paar Augenblicke. Diese Übung ist perfekt, um Dich zu fokussieren und Arme, Beine sowie die Bauchmuskeln zu stärken. Danach wechselst Du die Seite.
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b) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
Zuerst begibst Du Dich in den Vierfüßlerstand. Von hier aus ziehst Du Deinen Po nach hinten und streckst die Arme und Beine durch. Das Hinterteil ist der höchste Punkt.Diese Asana kannst Du machen, um Deine Atmung zu fokussieren und Dich während anstrengender Abfolgen auszuruhen. Außerdem werden Deine hinteren Unter- undOberschenkel gestreckt.
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c) Das Boot (Navasana)
Diese Übung ist perfekt für alle, die den Core trainieren möchten. Zu Beginn schaut die Haltung einfach aus, aber sie kann bei längerem Halten richtig anstrengend sein.Du setzt Dich auf den Boden und streckst die Beine nach vorne aus. Nun lehnst Du Deinen Rücken zurück und hebst die Beine an. Dein Körper macht ein "V" und DeineBeine sowie Dein Rücken liegen nicht mehr auf dem Boden auf. Die linke und rechteHand sind neben Deinen Beinen ausgestreckt.
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d) Stuhl (Utkatasana)
Eine tolle Übung, um Deine Oberschenkel sowie Deinen Po zu formen, ist der Stuhl. Dafür stellst Du Dich aufrecht hin und gibst die beiden Füße eng zusammen. Nun gehstDu langsam in die Hocke. Die Arme ziehst Du nach oben in die Luft. Bleibe hier für ein paar Atemzüge.
Rücken nicht vergessen: für Stabilität und Stärke
Wer viel Bauch trainiert oder allgemein Yoga praktiziert, sollte den Rücken nievergessen.
Dienliche Übungen für Deinen Rücken sind:
• Knie in Richtung Oberkörper (Du liegst auf dem Rücken und ziehst zuerst das linke und dann das rechte Knie zu Deinem Oberkörper)• Drehung im Liegen (Du liegst auf dem Rücken und ziehst das rechte Knie Richtung Bauch und drehst Dich dann auf die linke Seite, das Knie berührt den Boden, die Wirbelsäule ist gedreht. Die Übung darf auf beiden Seiten wiederholt werden).• Heuschrecke (Du liegst auf dem Bauch und hebst mit der Einatmung Deine Beine und Arme nach oben, es berührt nur mehr die Körpermitte den Boden)
Kleiner Reminder: Yoga beeinflusst den Geist und dieser formt die Materie
Es gibt Yoga-Stile, die darauf ausgelegt sind, den Körper zu fördern und entsprechend Gewicht zu reduzieren. Dazu zählen die oben genannten. Die meisten Menschen vergessen jedoch, dass der Geist die Materie formt. Dadurch, dass Yoga einen intensiven Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und die mentale Gesundheit hat, bedeutet dies, dass sich auch der Körper anpasst (wenn sich der Geist verändert).
Das heißt, dass Du theoretisch die Körperform bekommst, die genau die Richtige für Dich ist.
Je mehr Du bei Dir angekommen bist, desto eher formt sich auch der materielle Körper so, wie Du bist.
Außerdem wirst Du merken: Je verbundener Du mit Dir bist, desto nebensächlicher sind das Gewicht sowie die Figur.
Bist Du zufrieden mit deinem Körper? Übst Du Yoga aus, um Dich selbst fit zu halten und Deine Figur zu formen?