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Yoga in der Gruppe oder Partnerschaft: Deine Vorteile

Die Vorteile der Yoga-Praxis in einer Gruppe oder in Partnerschaft

Wer Yoga praktiziert, möchte die besten Vorteile herausholen. Die Körperübungen müssen keinesfalls allein durchgeführt werden. Es gibt zahlreiche Angebote, bei denen die Asanas zu zweit oder in der Gruppe praktiziert werden. Von welchen positiven Effekten Du in diesem Fall profitierst, erfährst Du in diesem Beitrag.

1. Warum Yoga in Gruppen oder Partnerschaften praktizieren?

Zuallererst möchten wir Dir erklären, was es mit dem Thema Yoga in Partnerschaft oder in der Gruppe auf sich hat. Unter dieser Yoga-Form verstehen wir das Ausüben von diversen Yoga-Stellungen mit Deinem Partner oder einer größeren Gruppe, zum Beispiel mit Deinen Freunden, Deiner Familie oder Bekannten.

Wie Du sicherlich weißt, stärkt Yoga die ganzheitliche Gesundheit. Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht und Du sowie all die anderen teilnehmenden Yogis profitieren von ausgiebiger Harmonie im eigenen Körpersystem.

Wer den Zusammenhalt mehrerer Menschen oder in einer Partnerschaft stärken möchte, darf gemeinsame Aktivitäten auswählen. Dazu gehören beispielsweise Treffen in Restaurants, in Bars, in der Natur oder auf der Matte im eigenen Zuhause oder im Studio.

2. Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden

Bewegung tut dem gesamten System gut, noch mehr profitierst Du, wenn Du die Praxis gemeinsam mit anderen machst. Es ist nicht davon abhängig, ob Du die Übungen zu zweit, zu fünft oder zu sechst machst – die Atmosphäre, die Du dabei erzeugst, kannst Du in der Zeit allein kaum erzielen. Auf der anderen Seite kannst Du mit Yoga allein auch wundervolle Erfahrungen sammeln: Das ist besonders dann so, wenn Du tief in Dich sinken möchtest und Ruhe in Deinen Körper, Deinem Geist und Deine Seele einladen möchtest.

Im nachfolgenden Abschnitt erklären wir Dir die positiven Effekte des gemeinsamen Yoga-Übens:

a. Körperliche Vorteile des gemeinsamen Yogaunterrichts

Die verschiedenen Yoga-Arten haben diverse Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit – so natürlich auch Partner- oder Gruppenyoga.

In erster Linie geht es darum, dass die eigenen körperlichen Grenzen stets weiter ausgebaut werden. Dies gelingt bei vielen Menschen durch das gemeinsame Üben deutlich einfacher. Die Motivation und der Ansporn sind in der Gemeinschaft meist höher.

Ansonsten hat die regelmäßige Praxis folgende Effekte auf den Körper:

  • Stärkung der Sehnen und Bänder
  • Die Muskulatur wird gedehnt und mobilisiert
  • Schmerzen können reduziert werden, wenn die richtigen Yoga-Übungen ausgeübt werden
  • Die Grenzen des eigenen Körpers werden ausgebaut
  • Die Wahrnehmung für den eigenen Körper steigt und die innere Körperstimme wird lauter – dadurch kann das Wohlbefinden verbessert werden

Natürlich hängen die körperlichen Auswirkungen vom Yoga-Stil ab. Wer beispielsweise Kundalini Yoga übt, stärkt die Energieverteilung im eigenen Körpersystem, anders als Yin Yoga, bei dem Du hauptsächlich die Dehnbarkeit der verschiedenen Muskelgruppen erzielst. Hatha Yoga ist eine andere Yoga Art, die zu zweit oder mit mehreren Yogis ausgeübt werden kann.

b. Geistige und emotionale Benefits von Partner- oder Gruppenyoga

Neben den oben genannten Auswirkungen auf den Körper erzielst Du dank der regelmäßigen Yogapraxis viele andere positive Effekte – Du wirst sehen, dass sich das Verhältnis zwischen Dir und Deinem Partner, Deinen Freunden, Deiner Familie oder Deinen Bekannten verändert.

Folgende Pluspunkte können erfahren werden:

  • Das Vertrauen baut sich auf. Ist Deine Partnerschaft beispielsweise nicht so gut oder fehlt es an Vertrauen, können gemeinsame Yoga-Übungen eine Wohltat sein, um genau dieses zu stärken.
  • Du lernst, Deine Bedürfnisse zu kommunizieren und Deine Grenzen auszusprechen. Das wirkt sich unmittelbar auf die zwischenmenschliche Beziehung im Alltag aus – egal, ob zu Deinem Partner, zu Freunden oder Bekannten.
  • Du kannst Deine Bedürfnisse sensibler wahrnehmen und gleichzeitig mehr Verständnis für die Bedürfnisse des anderen haben.
  • Die zwischenmenschliche Beziehung kann vertieft und eine ganz neue Ebene erreicht werden.
  • Natürlich lernst Du durch das regelmäßige Yoga Dein Gegenüber auf einer tiefen, emotionaleren Ebene kennen.
  • Gemeinsame Aktivitäten wie Yoga, Meditieren oder andere Tätigkeiten stärken den Zusammenhalt.
  • Wer zusammen auf dem Kissen meditiert, erlebt nochmals eine tiefere Verbundenheit.

Wer kann Partneryoga ausüben?

Theoretisch gibt es keine Beschränkungen. Diese Art von Yoga kann jeder Mensch machen, der sich dafür interessiert. Auch das Alter sowie die eigene Fitness stellen kein Ausschlusskriterium dar.

Grundsätzlich kann beinahe jeder Yoga-Stil auch zu zweit geübt werden. Faszien-Yoga beispielsweise eignet sich jedoch nicht dafür.

Ein wichtiger Punkt ist, dass beide Yogis ungefähr ein ähnliches Fitnesslevel haben, sodass dieselben Flows durchgeführt werden können. Ansonsten können sie sich natürlich auch anpassen und gemeinsame Übungen finden. Wer Kinder hat, darf diese einbeziehen.

Wichtig: Im Yoga geht es nie um Leistung, sondern um Freude, Tiefgang, Stärkung und Willenskraft.

Bist Du unsicher, könnte ein Kurs im Studio dabei helfen, die ersten Berührungsängste hinter Dir zu lassen und die professionelle Anleitung diverser Übungen zu zweit oder mit mehreren zu genießen.

Was sollte außerdem beachtet werden?

Wenn ihr Partner-Yoga ausüben möchtet, solltet ihr euch täglich eine fixe Uhrzeit ausmachen, in der ihr übt. So kann sichergestellt werden, dass es nicht vergessen wird. Ist nicht täglich Zeit, kann die Praxis natürlich auch nur zwei-, dreimal in der Woche durchgeführt werden.

Der Ort, wo Yoga geübt wird, sollte gemütlich sein und genügend Platz bieten. Wasser, Tee, gemütliche Kleidung, eine feste Yogamatte, ein Kissen sowie andere Hilfsmittel dürfen bereitgestellt werden.

Die Yoga-Sequenz sollte mit einer gemeinsamen Meditation, bei der Du nahe an Deinem Partner sitzt, abgeschlossen werden. Auch tiefes Atmen kann hilfreich sein, um noch tiefer in die Ruhe zu sinken.

Welche Übungen eignen sich für Anfänger?

Es gibt sehr viele Asanas, die zu zweit oder mit mehreren ausgeübt werden können. Wir zeigen Dir zwei besonders tolle, die Du sofort einbauen kannst.

a) der Baum

Hier stellst Du Dich neben Deinem Partner, Hüfte an Hüfte. Dann umarmst Du Deinen Partner mit dem inneren Arm. Gleichzeitig hebt ihr das äußere Bein und versucht die Balance zu halten.

b) Sitzende Vorbeuge (Grätsche)

Für diese Übung setzt ihr euch auf den Boden und bringt die Beine in die Grätsche. Wenn ihr das beide gemacht habt, dann könnt ihr euch an den Fersen berühren. Nun versucht ihr, mit dem Oberkörper so weit wie es geht nach unten zu kommen.

Hast Du schon mal Yoga mit Partner geübt? Wenn ja, wie war dieses Erlebnis für Dich?

Autorenprofil

Stefan
Stefan
Stefan ist seit vielen Jahren begeisterter Yogaanhänger.

Er ist der festen Überzeugung, dass Yoga dabei hilft, dass die Menschen wieder zu sich selber finden und friedlicher werden.

Durch Yoga wird unsere Welt eine bessere.

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