Joggen und Yoga – eine ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training

Joggen und Yoga - eine ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training
Joggen und Yoga – eine ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training

Ausdauersportarten wie Laufen erfreuen sich größter Beliebtheit, sind bei intensivem und langfristigem Training jedoch auch anstrengend und mit Schmerzen der Muskulatur und Gelenke verbunden. Regelmäßig durchgeführte Yoga-Übungen können wesentlich dazu beitragen, durch Ausdauertraining verursachten Beschwerden wirksam vorzubeugen. Immer mehr Jogger entdecken Yoga für sich, um sich die positive Wirkung der sanften Bewegungslehre auf den Lauferfolg und das allgemeine körperliche Wohlbefinden zunutze zu machen. Auch wenn Yoga und Laufen als Sportarten nicht unterschiedlicher sein könnten, verbessert deren Kombination das Körpergefühl und optimiert den Trainingserfolg. Wenn Du ein leidenschaftlicher Jogger bist, kannst Du mit gezielten Asanas überbeanspruchte Muskelpartien regenerieren, Deinen Laufstil verbessern und Deine Leistungsbereitschaft für das nächste Training erhöhen.

Ganzkörperfitness für Jogger

Wenn Du als Jogger nach dem Laufen Yoga-Übungen durchführst, integrierst Du zwei Sportarten in Deinen Alltag, die sich ideal ergänzen und voneinander profitieren. Beim Laufen beanspruchst Du fast ausschließlich die Muskulatur und Gelenke der unteren Körperhälfte. Dies führt zwar zu einem intensiven Trainingseffekt und kurbelt die Fettverbrennung an, hat jedoch auch eine einseitige Belastung, Dysbalancen der Muskulatur und eine eingeschränkte Koordinationsfähigkeit zur Folge. Beim Yoga hingegen dreht sich alles um innere Ruhe sowie die Beherrschung und Dehnung des gesamten Körpers. Beim Durchführen der Asanas nach dem Laufen aktivierst Du auch jene Bereiche Deines Körpers, die beim Ausdauersport grundsätzlich vernachlässigt werden. Daher ist Yoga für Jogger eine ideale Ergänzung, um durch Laufen bedingten Muskelverkürzungen entgegenzuwirken. Durch das längere ruhige Halten der Körperpositionen ist Yoga sanftes Ganzkörpertraining und wohltuende Massage in einem. Für Jogger ergibt sich daraus eine Kräftigung und Regeneration der gesamten Muskulatur, die nach dem Lauftraining viele positive Effekte zeigt.

Die beim Laufen entstandenen Ablagerungen von Stoffwechselnebenprodukten wie Milchsäure in den Muskelfasern werden durch den sanften Trainingseffekt der Asanas abgebaut. Yoga mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers, entgiftet das Gewebe und beugt Muskelverspannungen, Schmerzen und Abnutzungserscheinungen der Gelenke vor, von denen viele leidenschaftliche Jogger betroffen sind.

Joggen und Yoga: ganzheitliches Training für mehr Wohlbefinden

Yoga wirkt nicht nur entgiftend auf das Gewebe, sondern beruhigt auch den Pulsschlag und verringert die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Dies fördert einen gesunden Schlaf, der wiederum die Erholungsphase nach dem anstrengenden Ausdauertraining verlängert und die Regeneration beschleunigt. Gleichzeitig verbessert Yoga das Körpergefühl, wodurch Fehlhaltungen sanft korrigiert werden, statt sich durch die einseitige Belastung beim Laufen zu verschlimmern. Nach dem Lauftraining steigerst Du mit Yoga zusätzlich Deine Beweglichkeit und veränderst auf positive Weise Deinen Laufstil. Durch einen verbesserten Kniehub passen sich Deine Schritte automatisch an den Untergrund und die Laufgeschwindigkeit an. Ein verbesserter Laufstil bedeutet ein längeres und schnelleres Training ohne Erschöpfung.

Die besten Asanas für Jogger

Asanas, die den gesamten Körper dehnen, vermitteln Dir ein Gefühl dafür, welche Muskeln verkürzt sind und daher sanft trainiert werden sollten. Der Herabschauende Hund oder Adho Mukha Svanasana ist eine ideale Übung für Jogger, da die durch das Laufen verkürzten Achillessehnen sowie die Muskulatur von Gesäß und Oberschenkelrückseiten gedehnt werden. Da sich bei dieser Asana auch Brust und Schultern öffnen, wird die Atmung verbessert und die Lunge kann während des Laufens mehr Sauerstoff aufnehmen.

Bei verkürzten Hüften und Neigung zu Knieschmerzen solltest Du die Tote Taube oder Sucirandhrasana in Dein Yoga-Workout integrieren, denn sie bewirkt eine Dehnung des Bindegewebes zwischen Hüfte, Oberschenkel und Schienbein. Knie- und Hüftschmerzen können Jogger auch mit der Stehenden Vorbeuge (Uttanasana) entgegenwirken, denn damit werden vor allem die Sitzbeinmuskeln sanft trainiert. In der Trikonasana oder Dreiecksposition dehnst und festigt Du die gesamte Muskulatur von den Schultern bis zu den Knöchelgelenken und verbesserst dadurch Deine gesamte Körperbalance. Eine verbesserte Beweglichkeit der Hüftpartie erreichst Du im Schustersitz (Baddha Konasana). Knie und innere Oberschenkel werden im Schustersitz geöffnet, sportbedingte Verspannungen im Lenden- und Hüftbereich nachhaltig gelindert.

Nach Deinem Yoga-Workout solltest Du unbedingt noch eine Abschlussübung durchführen, denn Entspannung bewirkt eine deutliche Verbesserung des Trainingseffekts. Balasana, die Position des Kindes, eignet sich hervorragend als sanfte Erholungsübung, denn sie fördert die Durchblutung des Gehirns und der Wirbelsäule, wirkt Verspannungen im Nacken sowie Schmerzen in den Schienbeinen entgegen und ermöglicht Dir, Dich einen Moment lang nur auf Deine Atmung und Deinen Geist konzentrieren zu können.

Bild © lkoimages / 123rf.com

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