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Zwischen Shavasana und Muskelkater – Wenn Nachgeben nicht reicht

von/ durch Joe am 24 Jun 2025
Yoga beansprucht Körper und Geist zugleich. Wer glaubt, jede Asana bestehe nur aus einem sanften Stretching, wird schnell überrascht: Selbst in einer scheinbar entspannten Pose können Muskeln vibrieren und Sehnen an ihre Grenzen gelangen. Genau an diesem Punkt tritt oft ein Phänomen auf, das beinahe jeder Yogi kennt – das Unbehagen nach der Praxis, wenn sich Muskelkater breitmacht. Doch warum reicht es nicht, bloß nachzugeben und jede Übung behutsam auszuführen? Tatsächlich steckt hinter den fließenden Bewegungen mehr Kraftaufwand, als Außenstehende vermuten. Die Mischung aus Anspannung, Konzentration und dem Wunsch, tiefer in die Dehnung zu gelangen, führt rasch zu muskulären Reaktionen, die an die Intensität eines Kraftrainings heranreichen. Die Intensität der Yogapraxis Zahlreiche Übende unterschätzen zunächst, wie anspruchsvoll bestimmte Positionen sein können, bis ihre Beine zu zittern beginnen und die Atmung heftiger wird. Gerade bei fordernden Flows oder langen Haltephasen sammelt sich Schweiß auf der Unterlage. Damit Deine Matte stets hygienisch bleibt, lohnt es sich, einen Blick auf die Pflege für Yogamatten zu werfen. Doch auch jenseits der Säuberung stellt sich die Frage nach regenerierenden Möglichkeiten: Zwar bietet Yoga selbst Elemente der Entspannung, aber gerade nach intensiver Praxis kann eine zusätzliche Muskelbehandlung sinnvoll sein. Wer hier auf neuartige Methoden setzt, entdeckt vielleicht auch moderne Tools wie Massagepistolen und erlebt eine wohltuende Erholung nach anstrengenden Einheiten und lockert die Muskeln, um so einem Muskelkater vorzubeugen. A yoga teacher with class outside in park Shavasana – mehr als Tiefenentspannung Was äußerlich wie eine reine Ruheposition wirkt, birgt eine unterschätzte Komplexität. Richtig praktiziert, kann die weitreichende Wirkung von Shavasana den Geist klären und körperliche Spannungen abbauen. Doch eben dieses tiefe Loslassen gelingt nur, wenn man allmählich lernt, Muskeln bewusst zu entspannen und den eigenen Atemrhythmus zu regulieren. Häufig jedoch spüren Yogis noch einen Nachhall von Belastungen in den Oberschenkeln oder Schultern, selbst wenn sie scheinbar regungslos auf dem Boden liegen. Genau hier zeigt sich, dass Nachgeben allein manchmal zu wenig ist. Wer sich auf die subtilen Empfindungen in jeder Faser einlässt, wird feststellen, dass wahre Erholung gleichzeitig Konzentration und Hingabe erfordert. Diese finale Ruhephase rundet die Praxis ab und schenkt tiefgreifende Regeneration. Warum die finale Pose so verkannt ist Viele Anfänger nehmen an, dass man in Shavasana einfach passiv daliegt und nichts weiter tut. Doch diese Schlussentspannung entspricht keineswegs dem nichtssagenden Dösen. Tatsächlich kann es eine Herausforderung sein, gedanklich nicht abzuschweifen und die körperliche Verfassung achtsam zu beobachten. Wer dabei eine aufrechte Sitzhaltung bevorzugt, findet mitunter eine geeignete Hilfe. Bereits das ruhige Verweilen auf Meditationskissen kann den Fokus schärfen und den unteren Rücken entlasten. Auf diese Weise eröffnet man Körper und Geist gleichermaßen einen Raum zur Regeneration. Die bewusste Körperhaltung dient als Brückenschlag zwischen vollständiger Entspannung und stabiler Wahrnehmung – ein Aspekt, den viele Übende erst nach etlichen Einheiten zu schätzen lernen. Von Matte bis Meditationskissen – Dein Yoga-Setup im Überblick Wer in seine eigene Praxis investiert, stößt früher oder später auf die Frage der richtigen Ausstattung. Bei Yogabox finden sich nicht nur vielfältige Yogamatten, sondern auch Meditationsbänke, Faszien-Massagerollen und Accessoires für Kinder. Die Produkte reichen von PVC über TPE bis hin zur Schurwolle und sind teils in Deutschland gefertigt. Bemerkenswert ist zudem der umweltfreundliche Versand: Dank DHL GoGreen und GLS Klima Protect erfolgen die Lieferungen CO₂-neutral. Produktkategorie Besonderheiten Materialien Zusätzliche Vorteile Yogamatten Verschiedene Stärken und Rutschfestigkeit PVC, TPE, Naturkautschuk In Deutschland gefertigt, umweltfreundlich Meditationszubehör Kissen, Bänke, ergonomische Formen Baumwolle, Schurwolle Fördert Haltung und Achtsamkeit Faszienrollen Unterschiedliche Härtegrade EVA-Schaum, Kunststoff Unterstützt Muskelregeneration Kinder-Yogaartikel Farbenfroh und kindgerecht Weiche Materialien Für spielerisches Heranführen an Yoga Serviceleistungen Beratung per Telefon oder WhatsApp – Persönliche Unterstützung bei Auswahl Viele Praktizierende schätzen zudem die einmonatige Widerrufsfrist, falls sich ein Artikel doch nicht als passend erweist. Yogalehrerinnen und Yogalehrer kommen in den Genuss eines Rabatts von 12%, was die Anschaffung hochwertiger Utensilien erheblich erleichtert. Und wer gern vom saisonalen Shopping profitiert, genießt regelmäßige Rabatte oder spezielle Angebote, die den Alltag ein wenig auflockern. Zwischen Technik und Tiefe – Yoga als persönliche Reise Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Yogaroutine ist die persönliche Beratung, besonders wenn es um die Auswahl der passenden Hilfsmittel geht. Bei Fragen zu Größe, Materialbeschaffenheit oder speziellen Bedürfnissen kann eine telefonische Hotline wertvolle Auskünfte liefern – so fühlt man sich nicht allein gelassen, wenn Unsicherheiten auftauchen. Auch über WhatsApp besteht die Möglichkeit, direkt mit dem Kundendienst in Kontakt zu treten und Antworten auf individuelle Anliegen zu erhalten. Gerade in einer Zeit, in der digitale Abwicklungen dominieren, sind persönliche Ansprechpartner oft eine erleichternde Ergänzung. So lässt sich sicherstellen, dass jedes Zubehörstück genau den Anforderungen entspricht und langfristig Freude bereitet. Denn Yoga ist stets eine Reise, die Diagnose und Achtsamkeit für sich selbst erfordert. Wenn Kraft und Hingabe eins werden Abschließend veranschaulicht das Zusammenspiel von Hingabe und Stabilität den tieferen Kern der Yogapraxis. Wer glaubt, allein geschmeidige Dehnungen führten zu Erfolg, wird rasch eines Besseren belehrt, sobald der Körper spürbar reagiert. Vielmehr ist der Wechsel zwischen dynamischer Asana und bewusster Entspannung der Schlüssel zu einer ganzheitlichen Entwicklung. Muskelkater wird dann nicht mehr als bloßer Störenfried betrachtet, sondern als Wegweiser, dass man an Grenzen arbeitet und sich in ungeahnte Tiefen vorwagen kann. Gleichzeitig schafft eine sorgsame Regeneration Raum für Fortschritte ohne Überlastung. Jeder Schritt auf der Matte ist ein Dialog mit dem eigenen Selbst. Blickt man mit Geduld auf die eigene Entwicklung, wird deutlich: Erst wenn aktive Muskelarbeit und tiefgehende Entspannung verschmelzen, kann Yoga seine transformierende Kraft entfalten. Ein bedeutsamer Weg, der stets weitergeht.
Virabhadrasana – die Heldenhaltung oder der Krieger

Virabhadrasana – die Heldenhaltung oder der Krieger

von/ durch Nick am 01 Dez 2024
Virabhadrasana – die Heldenhaltung oder der Krieger Bist du ein Held? Oder gar ein Krieger? Höchstwahrscheinlich hast du dir als Kind fest vorgenommen, ein echter Held zu werden und dieses Ziel irgendwann aus den Augen verloren. Was hat Heldentum oder gar ein Krieger mit Yoga zu tun? Sind Stolz und Gewalt nicht Dinge, die Yoga ausdrücklich ablehnt und stattdessen Demut und Gewaltfreiheit lehrt? Beim Yoga begegnet dir der Held als Asana, die du direkt nach dem Sonnengruß ausführst. Hier erfährst du, was es mit dem Helden auf sich hat, warum er dich nicht zum Krieger macht und wie du mit dieser Asana deine Persönlichkeit und den Körper stärkst. Der Name der Asana geht auf eine mythische Figur zurück Virabhadrasana, der Name der Asana, ist Sanskrit. „Bhadra“ bedeutet „großartig“, „Vira“ lässt sich mit „Held“ übersetzen. Wer aber war dieser großartige Held, nach dem eine der wichtigsten Yogaübungen benannt ist? Virabhadra war ein Sohn von Shiva. Im Yoga symbolisiert Virabhadra eine gesegnete Person mit großer Kraft. Die Asana soll dein Selbstbewusstsein steigern und dich mutig werden lassen. So wirkt die Asana Virabhadrasana ist eine kräftigende Übung, die im Power Yoga eine zentrale Rolle spielt. Auch im Kinderyoga wird diese Asana gern angeleitet, da sie Kindern dabei hilft, sich zu erden. Die Asana steigert deine Kraft und dein Durchhaltevermögen. Sie eignet sich besonders, wenn du deinen Gesäßmuskel und den Quadriceps aufbauen möchtest. Auf der energetischen Ebene hat Virabhadrasana eine ausgleichende Wirkung. Sie regt deinen Geist an und festigt deinen Mut. Trägheit und Ignoranz werden im Yoga als Ursache vieler Übel angesehen. Virabhadrasana ist bestens geeignet, um diesen negativen Eigenschaften wirkungsvoll entgegenzuwirken. Wie alle stehenden Übungen erdet dich Virabhadrasana und lässt dich dein inneres und äußeres Gleichgewicht wiederfinden. So kommst du in die Stellung Virabhadrasana ist eine anstrengende Asana, die nicht nur eine gute Körperspannung verlangt, sondern vor allem Durchhaltevermögen, Konzentration und innere Ruhe. Die meisten Yogalehrer üben drei Variationen von Virabhadrasana, die Krieger 1, 2 und 3 genannt werden. Oft bauen Yogis alle drei Variationen in ihre Yogastunde ein. Die Ausgangsposition aller Übungen aus der Helden-Reihe ist der Baum. Für den Krieger 1 streckst du die Arme gerade und parallel nach oben und machst einen großen Ausfallschritt nach vorn. Achte darauf, dass die Fersen auf einer Line liegen und das Knie über der Ferse sitzt. Dreh das hintere Bein leicht nach außen und verlagere dein Gewicht auf die äußere Fußkante. Nimm den Kopf nach oben und richte den Blick über deine Hände nach oben. Wenn du unter Nackenproblemen leidest, richte den Blick geradeaus nach vorne. Beim Krieger 2 stehst du auf der Mitte der Matte und lässt deinen Blick über die ausgestreckte Hand hinweg in Richtung des Horizonts wandern. Komme in einen weiten Ausfallschritt, lass das hintere Bein gestreckt und beuge das vordere Bein so, dass das Knie direkt über der Ferse steht. Deine Hüfte ist parallel zur Matte, der hintere Fuß leicht nach außen gedreht. Strecke deine Arme weit nach außen und achte darauf, deine Schultern unten zu lassen. Richte den Blick nach vorn und genieße diese Übung, die dein Selbstbewusstsein stärkt. Der Krieger 3 ist eine Übung für fortgeschrittene Yogis. Sie erfordert Kraft und Balance. Komme in Krieger 1 und nimm dir einige Atemzüge Zeit, um deine Konzentration zu vertiefen. Lege deine Arme auf deine Hüfte, nimm den linken Fuß nach hinten und verlagere dein Gewicht auf das rechte Bein. Lass den Oberkörper nach vorn sinken, während das hintere Bein nach oben strebt. Ziel ist es, dass die nach vorn ausgestreckten Arme, der Oberkörper und das Bein parallel zum Boden sind. Lass die Hüfte gerade und halte in der Stellung für einige Atemzüge inne, bevor du die Seite wechselst.   Bild © fizkes
Yoga und Farbpsychologie

Yoga und Farbpsychologie

von/ durch Stefan am 04 Okt 2024
Wie Farben Dich während Deiner Bewegungspraxis unterstützen können! Wer sich ein wenig mit Energien und Farben auseinandergesetzt hat, weiß, dass jede Farbe eine andere Frequenz hat und somit vollkommen unterschiedlich auf den Menschen wirken kann. Vielleicht kennst Du es selbst, dass Du mit einer bestimmten Farbe negative Assoziationen verknüpfst? Somit ist entscheidend, welche Farben in einem Studio genutzt werden. Auch die Farbe der Matte kann einen Einfluss auf Deine Körperübungspraxis haben. Alle wichtigen Informationen zu den besten Farben erfährst Du in diesem Beitrag. Farben und ihr Einfluss auf die menschliche Psyche Auch wenn Du es vielleicht nicht glauben kannst, haben Farben einen wesentlichen Einfluss auf Dein emotionales und körperliches Wohlbefinden. So gibt es jene Farben, die Dich beispielsweise beruhigen, entspannen oder auch aufwühlen, aktivieren oder motivieren. Wir brauchen die verschiedenen Farben, um uns im Alltag zurechtzufinden. Zudem wurde in einem Experiment festgestellt, dass sich die Farben der Lebensmittel auf die Gesundheit des Menschen auswirken können. Wenn Probanden über einen längeren Zeitraum nur weiße Nahrungsmittel gegessen haben (die eine normale Menge an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sowie Nährstoffen hatten), wurden sie eher krank als die Teilnehmer der Vergleichsgruppe. So "isst" unser Auge quasi mit. Ähnlich ist es bei Kleidung, auch diese sendet unbewusst nonverbale Zeichen an Dein Gegenüber. Etwas Wissenschaftliches... Die Farben beinhalten eine Strahlung. Sie unterscheiden sich in der Wellenlänge voneinander. Damit Du überhaupt eine Farbe sehen kannst, benötigst Du Licht (es ist egal, ob es sich hierbei um eine künstliche Quelle wie eine Lampe oder die Sonne handelt). Weiß ist die Summe aller Farben und so trifft das Licht (die Strahlung) auf einen Gegenstand und damit zeigt sich die Farbe. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Der Gegenstand schluckt (absorbiert) die Farbe (das sehen wir nun als schwarz) Der Gegenstand reflektiert die Farbe (wird alles reflektiert, zurückgestrahlt, dann ist der Gegenstand weiß) Bei anderen Farben wird nur ein bestimmter Anteil reflektiert oder geschluckt. Das Auge nimmt Strahlung im Bereich von 400 nm bis 800 nm als farbig wahr. Nimmst Du diese im Bereich von 400 nm wahr, ist es eher blau, bei 800 nm rot. Welche Farben kannst Du für Deinen Entspannungsraum nutzen? Die Farbpsychologie spielt natürlich auch bei der Gestaltung Deiner Wohnung oder bei der Einrichtung des Studios eine Rolle. So gelten einige Farben als optimal geeignet, während andere aus individuellen Vorlieben vermieden werden sollten. Grundsätzlich sind gedämpfte Farben toll geeignet. So kannst Du beispielsweise Grün nutzen. Wenn Du Dich für ein helles Grün entscheidest, kannst Du davon ausgehen, dass Du Dich wohlfühlst. Die Farbe Grün erinnert an die Natur, schenkt ein wohliges Gefühl der Entspannung und hilft Dir dabei, Dein Nervensystem zu regulieren. Außerdem wirkt ein Raum mit grünen Wänden sehr freundlich und angenehm. Die Yogamatte darf natürlich auch bewusst ausgewählt werden, egal, ob Du ein Studio für Deine angeleiteten Praxis-Einheiten oder Deinen eigenen Entspannungsraum einrichten möchtest. Viele präferieren dabei einen dunkleren Farbton; schaue, was bei Dir am besten in Deinen Raum passt und wie sich die einzelnen Farben der Matten auf Deinen Geist und Körper auswirken. Orange ist eine weitere Farbe, die Du gut in Dein Studio oder Deine Entspannungsecke einbauen kannst. Sie wirkt belebend und stimmungsaufhellend. Wenn Du ansonsten dezente Farben wählst, können Akzente in der Farbe Orange eine wahre Wohltat sein. Zudem sagt man Orange folgende Eigenschaften nach: belebend, fröhlich und kräftigend. Violett ist eine tolle Farbe, um dem Raum einen Hauch von Sinnlichkeit zu schenken. Möchtest Du gut entspannen und Dich in Deiner Weiblichkeit und Lebenslust mehr spüren, kann der Griff zu dieser Farbe richtig sein. Damit Du die Farben ein wenig ausgleichen kannst, nutze am besten ein helles Beige oder Grau, welches sich beruhigend und harmonisierend auswirkt. Die Farbe Rot ist toll, um Akzente zu setzen. So kannst Du beispielsweise Dein Meditationskissen in dieser Farbe wählen. Der Farbton fühlt sich für die meisten Menschen sehr warm und wohltuend an. Zudem steht Rot für Dynamik, Kraft und Energiesteigerung. Natürlich wird Rot auch in Verbindung mit Liebe gebracht. Möchtest Du Dein eigenes Selbstvertrauen verbessern oder Deine Yogis zu mehr Selbstvertrauen einladen, dann integriere unbedingt Elemente in der Farbe Gelb. Diese Farbe kann sehr schöne, wohltuende Gefühle erzeugen, außerdem kann Gelb dafür sorgen, dass sich die Stimmung verbessert. Bist Du in Deinem Leben manchmal traurig, kannst Du mit gelber Kleidung für mehr Leichtigkeit und Freude sorgen. Eine weitere tolle Farbe für Dein Studio ist Gold, vor allem, wenn Du einen göttlichen Schimmer liebst. Vielleicht kennst Du das von Dir selbst, dass Dinge in Gold automatisch einen höheren Wert ausstrahlen und immer irgendwie in Verbindung mit dem Göttlichen stehen. Diesen Vorteil kannst Du nutzen und goldene Elemente in Deinen Raum integrieren. Außerdem kann die Farbe Gold, Glück und Dankbarkeit in Dir auslösen. In der Natur könntest Du diese Farbe am ehesten mit der Zeit vor dem Sonnenuntergang vergleichen. Wenn Du Dich in diesen Momenten wohlfühlst, solltest Du unbedingt Elemente in Gold wählen. Wer in seinem Leben zufrieden ist, ist automatisch glücklicher. Diesen Zustand kannst Du mit der Farbe Blau unterstützen. Dieser Farbton fördert Dich und Deine Yogis dabei, kreativer zu sein. Die Farbe Weiß steht für Reinheit und Unschuld und kann unter Umständen sinnvoll sein, um einen Ausgleich sowie eine friedliche Stimmung zu erschaffen. Ob Du auch schwarze Elemente in Deinen Raum integrieren möchtest, darfst Du selbst entscheiden. Wie findest Du die richtige Farbe? Wie Du gesehen hast, unterscheidet sich die Wirkung der Farben sehr stark. Welche Farben nun die richtigen für Dein Studio sind, entscheidest Du selbst. Ein guter Rat: Es gibt keine richtigen oder falschen Farben für Dein Anliegen. Du darfst in diesem Zusammenhang Deine Intuition und Dein Bauchgefühl schulen. Wenn Du Dir dabei unsicher bist, dann stelle Dir den Raum mit zum Beispiel grünen Wänden vor und fühle rein. Du wirst intuitiv spüren, ob Du Dich darin wohlfühlst. Auch Farbpaletten mit all den Farben können Dir dabei helfen, eine zufriedenstellende Entscheidung zu treffen. Eine weitere gute Frage ist: Welche Farbe gefällt Dir? Denn Dir gefallen intuitiv oft genau die Farben, die Du brauchst und die Dir dienlich sind. Außerdem kannst Du Dich auch an den Farben der Chakren orientieren. Hast Du zum Beispiel mit einem bestimmten Energiezentrum immer Probleme, kannst Du diesen Farbton in Dein Studio und Leben integrieren. Mit ein wenig Geduld und Feingefühl wirst Du die Wirkung spüren.
Selbstfürsorge und spirituelle Entwicklung - viele Wege führen zum Wohlbefinden

Selbstfürsorge und spirituelle Entwicklung - viele Wege führen zum Wohlbefinden

von/ durch Stefan am 19 Jul 2024
Hektik, Druck, Stress, Reizüberflutung und haushohe Ansprüche – enorme physische und psychische Belastungen sind für viele Menschen Alltag. Umso wichtiger ist es, dass Du einen gesunden Gegenpol zu den schädlichen und kraftraubenden Einflüssen findest. Spirituelle Entwicklung und eine ganzheitliche Betrachtung von Körper und Geist lässt Dich zur Ruhe kommen und stärkt gleichzeitig Deine Widerstandskraft.     Von Palmblattlesungen und Achillessehnen   Online Palmblattlesungen buchen, einen tieferen Einblick in die transzendentale Meditation gewinnen oder Sound Healing zu testen ist so einfach möglich wie nie. Umfassende Informationen über althergebrachte Weisheiten, ganzheitliche Ansichten und Übungen sind nur wenige Klicks weit entfernt. Setzt Du Dich damit auseinander, öffnet sich eine neue Welt, voller faszinierender Zusammenhänge. Die seelische Bedeutung der Achillessehne und andere Verbindungen zwischen Körper, Geist und Gesundheit rücken dabei in den Fokus. Gleichzeitig gewinnst Du Ruhe und kannst Deinen individuellen Weg zur Entspannung finden.     Die Suche danach ist eine Art der Selbstfürsorge und ebenso wie die simple Achtsamkeit eine Bereicherung für den Alltag und das Wohlbefinden. Mit jeder Information lernst Du dazu, Dein Bewusstsein wächst und Du erhältst eine Ahnung davon, wie vielschichtig und interessant die spirituellen Möglichkeiten sind. In ihnen das Passende für Dich zu finden ist eine Reise, die zugleich aufregend, fesselnd und beruhigend ist. Deinen Körper, Deine Psyche und die Auswirkungen aufeinander zu begreifen und zu verstehen, kann vieles erleichtern. Es kann Dich schützen und hilft bei der Persönlichkeitsentwicklung. Dafür kannst und musst Du nicht alles auf einmal erkunden und anwenden. Beginne mit kleinen Schritten. Übe Dich in täglicher, bewusster Dankbarkeit und reserviere Dir immer wieder ausreichend Zeit für die nächste Etappe, eine weitere Erkenntnis und Recherche. Diese allein bringt Dich weiter, auch wenn Du nicht alles Neue probierst und umsetzt.     Finde Deinen Einstieg und Ruhe, aber keinen Stillstand   Vielleicht hast Du mit Yoga für Anfänger begonnen oder bist gerade dabei. Vielleicht hast Du überhaupt erst die Absicht, Dein Leben zu verändern und suchst nach den richtigen Schritten für Dich. Von immenser Bedeutung ist es dabei, individuell zu bleiben und nicht aufzugeben. Hinwendung zu spirituellen Wegen ist nicht zuletzt deswegen bereichernd und schön, weil Du sie selbst gestalten kannst. Kreiere einen Pfad für Dich, experimentiere mit verschiedenen Richtungen und bleib neugierig. Was heute merkwürdig erscheint, kann in einigen Monaten wie ein fehlendes Puzzleteil erscheinen und das Gesamtbild vervollständigen. Ebenso wie das Können beim Yoga und die gezielte Entspannung durch autogenes Training oder Atemmeditation fallen Fortschritte und Wissenszuwachs, Offenheit und Vorteile vor allem im Rückblick auf.   Um die Auswirkungen auf das Wohlbefinden zu dokumentieren und neue Versuche nicht zu schnell zu verwerfen, verlass Dich auf ein Tagebuch. Gefühle und Eindrücke niederzuschreiben, hilft nicht nur der Erinnerung auf die Sprünge. Das handschriftliche Festhalten von Ereignissen und Empfindungen dient gleichermaßen der Entspannung und der Entwicklung. Es schafft Klarheit, wirkt beruhigend und hilft beim Ordnen der Gedanken. Zudem kann es Dir klar vor Augen halten, wie weit Du bereits gekommen bist. Damit hat es eine ganze Reihe an positiven Effekten und kann ebenso wie Achtsamkeit und Dankbarkeit mit wenig Aufwand große Auswirkungen auf den Alltag und Dein Befinden haben. Die spirituelle Welt ist faszinierend und auch wenn (noch) längst nicht alle Effekte wissenschaftlich bewiesen sind, bereicherst Du Dein Leben mit Yoga und Co. spürbar, solange Du individuell vorgehst.  
Familien Yoga

Familien Yoga

von/ durch Stefan am 03 Jun 2024
Yoga für Familien – die Vorteile der gemeinsamen Praxis Du liebst Yoga und möchtest trotz Kindern weiterhin fleißig dabei bleiben? Vielen Müttern und Vätern geht es so. Das Gute ist, dass Yoga für jedes Alter geeignet ist und Du Deine Kinder schon früh mit einbeziehen kannst. So haben alle etwas von der Wirkung der buddhistischen Asanas. Denn auch Kinder können dank der spezifischen Haltungen mehr Wohlbefinden in das eigene System bringen und ruhiger, gelassener sowie fokussierter werden. Dieser Beitrag erklärt Dir, was Du beim gemeinsamen Praktizieren berücksichtigen darfst und welche Vorteile einhergehen. Ist Yoga auch für Kinder gut? Immer mehr bewusste Eltern fragen sich, ob die Asanas für den eigenen Nachwuchs dienlich sein können. Die Antwort lautet, wie bereits in der Einleitung angedeutet, ja. Die Wirkung der buddhistischen Körperübungen ist ganzheitlich. So wirken die Haltungen auf Körper, Geist und Seele – und das nicht nur bei Erwachsenen. Leidet Dein Kind unter ständigen Erkrankungen und bleibt es kaum von einem Virus verschont? Dann ist es wichtig, dass das Immunsystem Deines Kindes gestärkt wird. Yoga kann eine wohltuende Bewegungsart sein, um einen positiven Effekt zu erzielen. Wenn Dein Nachwuchs den ganzen Tag in der Schule sitzt, ist es empfehlenswert, diesen Bewegungsmangel auszugleichen. Dynamischere Flows können die Lösung sein. Die Flexibilität der Muskeln wird gestärkt, zudem können Kinder dadurch allgemein stärker werden. Kids sind häufig sehr emotional (wütend, traurig usw.), was absolut okay ist. Gleichzeitig darf der richtige Umgang mit Emotionen gelernt werden. Mithilfe der Körperhaltungen kann Bewegung in das eigene System gelangen und die Emotionen ins Fließen gebracht werden. Ist Dein Kind ständig angespannt oder mit den eigenen Schulverpflichtungen überfordert, tut es gut, sich auf ein Meditationskissen zu setzen und sanften Meditationsreisen zu lauschen oder ein paar wohltuende Atemzüge zu machen. Diese Vorteile, die mit der regelmäßigen Praxis einhergehen, sprechen dafür, sie öfters in den Familienalltag einzubauen. Stressiger Familienalltag: Wie kann Yoga eingebaut werden? Straffe To-do-Listen, viele Hausaufgaben, lange Schultage und die stressige Arbeit der Erwachsenen – solch ein Familienalltag erinnert häufig an ein Chaos mit vielen Verpflichtungen. Genau in diesen Zeiten ist es so bedeutend, dass die ganze Familie mithilfe von verschiedenen Praktiken zur Ruhe kommt. Kennst Du das von Dir und Deiner Familie? Dann ist es bedeutend, dass ihr euch gemeinsam hinsetzt und (je nachdem wie alt die Kinder sind) einen Plan macht. Auch jüngere Kinder können und dürfen schon mitreden. Das Wochenende ist für viele traditionelle oder auch moderne Familien beinahe die einzige Zeit, in der sie gemeinsam etwas unternehmen können. Diese Zeit darf auch für Familien-Yoga genutzt werden. Kindern tut es gut, Rituale und Routinen zu haben. So könnte beispielsweise der Samstag und Sonntag mit einer Yoga-Einheit starten. Kinder gewöhnen sich dran und entwickeln genauso wie die Eltern Freude und Spaß daran. Auch unter der Woche darf Yoga regelmäßig geübt werden. Dies hängt total vom eigenen Alltag und den ganzen Terminen ab. Eine gute Idee könnte sein, kurz vor dem Schlafengehen für 5-15 Minuten Yoga zu üben. Dies gelingt auch an stressigen Tagen. Hier gilt: Lieber fünf Minuten Asanas praktizieren, als nichts zu tun. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder spielerisch ran geführt werden und es sich angenehm anfühlt. Es sollte kein zusätzliches, nerviges To-do für die Familie werden, sondern für Entspannung sorgen. Was sollten Erwachsene bei der Planung vom Eltern-Kind-Yoga beachten? Zum einen ist es wichtig, das Alter der Kinder einzubeziehen. Natürlich kann ein dreijähriges Kind nicht so lange Freude am Halten einer Übung haben wie ein neunjähriges. Demnach sollten die Erwachsenen achtsam und liebevoll mit dem Kind umgehen, auch wenn es mal keine Lust hat. Hier darf offen kommuniziert werden, dass es sich, während die Erwachsenen Yoga üben, anderweitig beschäftigen darf (beispielsweise malen usw.) Zum anderen müssen die richtigen Utensilien bereitgestellt werden. So kommt man erst in die Umsetzung. Demnach ist es ratsam, alles auf einem Platz zu haben, damit die Ausrede "es dauert so lange, alles herzurichten" nicht zählen kann. Matten, Kissen, Decken, eventuell ätherische Öle und Diffusor sowie bequeme Kleidung dürfen bereitgelegt werden. Sanfte Klänge während der Meditation können bei Kindern sowie Erwachsenen für mehr Entspannung sorgen. Der Termin kann auch in den gemeinsamen Kalender der Eltern am Smartphone eingetragen werden, damit dies eingehalten wird. Auch der allgemeine Familien-Terminkalender in Papierform mit den eingetragenen Yoga-Einheiten kann dabei helfen, die Zeiten wirklich einzuhalten. Die Yoga-Haltungen sollten natürlich so ausgewählt werden, dass Kinder mitmachen können. Die Eltern machen vor und die Kinder können mit üben. Es gibt mittlerweile auch Kanäle auf YouTube, die Kinderyoga zeigen. So können Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs diese Haltungen praktizieren. Alles darf spielerisch gemacht werden. Vergiss die Ansprüche und freue Dich darüber, wenn Dein Kind ein wenig mit übt, auch wenn es nicht alle Übungen perfekt macht. Deine Tochter oder Dein Sohn dürfen Spaß daran haben und sich über die gemeinsame Zeit freuen – denn das ist der wichtigste Aspekt. Achte immer wieder darauf, dass Dein Kind sich wohlfühlt und in seinen Äußerungen ernst genommen wird. Am Ende der Praxis rundet eine kurze Meditation die Einheit perfekt ab. Es gibt tolle Hörgeschichten zur Stärkung der Achtsamkeit. Außerdem könnt ihr sanfte Klänge nutzen und für eine halbe Minute oder ein wenig länger die Augen schließen und tief ein- und ausatmen. Hast Du bereits Eltern-Kind-Yoga probiert? Wenn ja, wie war es für euch?
Wohlbefinden stärken:

Wohlbefinden stärken:

von/ durch Stefan am 08 Mai 2024
Das sind die beliebtesten Yoga-Übungen   Bist Du schon länger dabei, verschiedene Yoga-Arten zu testen, hast Du vermutlich schon eine gefunden, die Dir am meisten zusagt. Vielleicht kennst Du bereits Deine Lieblings-Asanas. Ist dies nicht der Fall, weil Du erst kürzlich begonnen hast oder Dein Einblick in die Welt der verschiedenen Yoga-Stellungen noch sehr klein ist, kannst Du die Informationen in diesem Beitrag für Dich nutzen. Lerne verschiedene beliebte Yoga-Haltungen kennen, die Dich in Deinem Alltag positiv unterstützen können.     Wichtig: Kläre Deine Symptome vor der ersten Yoga-Einheit ab   Bist Du körperlich gesund, kannst Du sofort loslegen. Wenn Du jedoch körperlich etwas eingeschränkt bist, dann lass dies unbedingt vom Arzt des Vertrauens abklären oder von einem Heilpraktiker Deiner Wahl.   Was Du als Anfänger vor dem Üben noch beachten solltest!   Ist so weit alles klar, kannst Du langsam mit dem Üben beginnen. Es ist ratsam, sich einer Yoga-Gruppe in Deiner Stadt anzuschließen. Dort kann der Yoga-Lehrer genaue Anweisungen geben, wie die einzelnen Asanas aussehen sollen.   Bist Du schon geübt oder hast Zugriff auf wertvollen Online-Content, kann dies ausreichen, um mit Yoga zu starten. Hier solltest Du sicherstellen, dass die einzelnen Übungen gut erklärt werden und Du sicher in der Ausführung bist.   Egal, welche Yoga-Einheit Du besuchst – achte stets auf Deine eigenen Grenzen. Das Ziel ist es, dass Du Deinen Körper gut wahrnehmen kannst und spürst, was Du gerade brauchst.   Zudem sind tiefe Atemzüge essenziell, um eine entspannte Wirkung auf Deinen Körper und Deinen Geist zu erzielen. Die Yoga-Einheit kann mit einer Meditation oder mit der Anleitung für eine spezielle Atemübung auf Deinem Kissen abgeschlossen werden. So kannst Du von der ganzheitlichen Wirkung profitieren.   Bei der Auswahl Deiner Kleidung ist es ratsam, auf die bequeme Variante umzusteigen. Die Stoffe sollten angenehm auf der Haut aufliegen und Einschnürungen durch einen engen Hosenbund sollte vermieden werden.   Die besten Yoga-Übungen für Körper, Geist und Seele   Um einen guten Einblick in die wichtigsten Yoga-Haltungen zu bekommen, kannst Du die nachfolgenden Posen ausüben und in Deine Praxis auf der Matte integrieren.   a) Stuhlhaltung (Utkatasana)     Für diese Pose stellst Du Dich hüftbreit auf Deine Matte und gehst langsam in die Hocke. Du spürst mit Sicherheit die Anspannung in Deinen Oberschenkeln. Dies ist genau richtig so. Du trainierst mit dieser Übung Deine Oberschenkel und Dein Gesäß. Auch die Rumpfmuskulatur und die Waden werden angesprochen.   b) Berghaltung (Tadasana)     Möchtest Du eine weitere Haltung im Stehen ausprobieren, dann ist die Berghaltung zu empfehlen. Hierbei können Deine Beine gekräftigt werden und die Stabilität in Dir wachsen. Achte bei der Ausführung darauf, dass Du mit Deinen Füßen kräftig auf der Matte stehst, die großen Zehen berühren sich. Die Oberschenkel werden leicht nach innen gedreht und die Knie zeigen nach vorn. Deine Arme kannst Du locker nach unten hängen lassen. Der Brustkorb wird nach vorne geschoben und Du bleibst in dieser Position für eine Minute. Wenn Du das Bedürfnis hast, kannst Du auch länger darin verweilen.   c) Heraufschauender Hund (Urdhva Mukha Shvanasana)     Diese Haltung ist ein Teil des Sonnengrußes oder vieler Vinyasa-Flows für Fortgeschrittene. Hierfür legst Du Dich auf Deine Matte, mit dem Bauch nach unten und die Beine nach hinten ausgestreckt. Dann hebst Du Deinen Oberkörper an, die Handflächen liegen auf, die Arme werden gestreckt und Deine Beine heben sich leicht vom Boden. Das heißt, dass Du nur mehr mit Deinen Handinnenflächen sowie Deinem Fußrücken auf der Matte aufliegst. Den Kopf darfst Du in den Nacken legen.   Bleibe in dieser Haltung für ein paar Atemzüge und beobachte, wie es Dir damit geht. Die Übung ist gut für Deinen Rücken und die Mobilität der Wirbelsäule. Zudem werden Herz- und Brustbereich geöffnet.   Wenn Dir diese körperlichen Übungen zu schwierig sind, übe die Kobra (Bhujangasana). Hierbei begibst Du Dich in eine ähnliche Position. Du liegst auf Deinem Bauch, stellst Deine Arme vor Dir auf, drückst sie durch und hebst Deinen Oberkörper langsam an (aus der Kraft Deines Rückens). Deine Knie (und Beine) bleiben vollständig auf der Matte. Mit dieser Übung trainierst Du Deinen Rücken und öffnest den Herzraum. Deinen Kopf kannst Du in den Nacken legen – achte darauf, ihn nicht zu überstrecken.   d) Kindeshaltung (Balasana)     Hierbei handelt es sich um eine Position, die ideal ist, um sich während eines anstrengenden Tages oder einer intensiven Yoga-Einheit zu entspannen. Du gehst in die Hocke und danach legst Du Deinen Oberkörper flach auf die Matte ab. Die Arme zeigen nach hinten oder nach vorne.   Der Vorteil dieser Asana ist, dass Du Dich darin komplett entspannen kannst. Die Oberschenkel und Fußgelenke werden gedehnt, Anspannungen im Rückenbereich können reduziert werden und die Hüftgelenke werden mobilisiert.   e) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)   Young woman practicing yoga, standing in Downward facing dog pose, adho mukha svanasana exercise, beautiful girl in grey sportswear, leggings and bra working out at home or in yoga studio   Um die Yoga-Praxis vervollständigen zu können, sollte der herabschauende Hund keinesfalls fehlen. Er wird im Sonnengruß zusammen mit dem heraufschauenden Hund geübt. Damit trainierst Du Deine Oberschenkel sowie Deine Schultern und Dein Rücken wird mobilisiert.   Du stellst Dich in den Vierfüßlerstand auf Deine Matte und dann hebst Du Dein Becken nach hinten. Deine Beine streckst Du durch (soweit es geht) und Deine Arme genauso. Der Rücken bleibt gerade, die Fußsohlen liegen auf dem Boden auf. Bleibe in dieser Pose für ein paar Atemzüge und atme tief ein und aus.   f) Katze (Bidalasana) und Kuh (Bitilasana)     Eine weitere beliebte Übung ist Katze-Kuh. Hierbei stellst Du Dich wieder auf Deine Matte, Deine Beine sind hüftbreit aufgestellt und Deine Hände liegen schulterbreit auf.   Bei der Einatmung gehst Du in die Haltung der Kuh, das heißt, dass Dein Brustkorb nach vorn gerichtet wird und Dein Rücken eher "durchhängt" (Hohlkreuz). Bei der Ausatmung gehst Du in die Katzen-Haltung. Der Rücken wird nach oben gewölbt und Du machst den bekannten "Katzenbuckel".   Mit dieser Pose mobilisierst Du Deine Wirbelsäule und stärkst Deinen Bauch, Deine Brust und Deine Schultern.   Weitere tolle Übungen sind:   Krieger I, II und III Baum Dreieck Drehsitz Sitzende Vorbeuge (gerade und seitlich)   Welche Übung ist Deine liebste und wie lange machst Du schon Yoga?
Warum ist Alignment im Yoga wichtig?

Warum ist Alignment im Yoga wichtig?

von/ durch Nick am 25 Apr 2024
Die Rolle von Alignment im Yoga – ein Überblick Die richtige Ausübung der Asanas ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Yoga gut anfühlt und der Effekt auf Körper, Geist und Seele der ist, den wir uns wünschen. Das richtige Alignment ist in diesem Zusammenhang das A und O, um die bestmöglichen Wirkungen zu erzielen. In diesem Beitrag erklären wir Dir, was es damit auf sich hat und wie Du es für Dich nutzen kannst. 1. Definition von Alignment im Yoga Allgemein bezeichnet das Alignment im Yoga die korrekte körperliche Ausrichtung der verschiedenen Asanas. Um dies zu schaffen, können verschiedene Yoga-Utensilien genutzt werden. So helfen beispielsweise Yogablöcke dabei, die Haltung korrekt auszuführen. Auch Polster oder Gurte sowie andere Hilfsmittel können dienlich sein, gewisse Übungen richtig durchzuführen. 2. Die Bedeutung von Alignment im Yoga Wer für eine längere Zeit ohne Yogalehrer auf der Matte übt und die Übungen nicht korrekt ausführt, kann unter eventuell auftretenden Problemen leiden. Deshalb ist es bedeutend, dass Du Dich zu diesem Thema und damit der korrekten Ausübung informierst. Zu den häufig auftretenden Problemen zählen beispielsweise Meniskusschäden oder das Impingement-Syndrom (Einklemmung von Muskeln und Sehnen innerhalb eines Gelenks). Das kann unter anderem zu verschiedenen Schäden an der Wirbelsäule führen. Dazu gehören beispielsweise gerade Linien in gewissen Haltungen. Es gibt keine festsitzenden Strukturen, gleichermaßen geht es auch nicht darum, dass Du die perfekte, bildschöne Form einnimmst – wie man sie von Fotos kennt; wichtig ist, dass Deine Gelenke, Deine Muskeln und Bänder geschont werden. 3. Wie man Alignment in seiner Praxis anwendet! Es gibt verschiedene Körperbereiche, an denen Du das Alignment in der Yogapraxis erkennen kannst. Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du mehr dazu: Der Beckenboden ist sehr hilfreich, um herauszufinden, wie gut das Alignment ist. Hier kannst Du in der Bewegung sofortige Ungleichgewichte erkennen und daran arbeiten. Wer den aufrechten Stand (Tadasana) übt, kann dies da erkennen. Grundsätzlich gilt, dass Du die Bewegungen aus dem Beckenboden machen sollst – auch wenn viele durch andere Körperteile gemacht werden könnten. Schaffst Du dies richtig umzusetzen, werden gewisse körperliche Beschwerden an anderen Körperteilen vermieden. Allgemein gilt: Verharrst Du in Positionen mit aufrechtem Oberkörper, sollte das Becken aufgerichtet sein. Wer dies richtig macht, schützt seine Gelenke, Muskeln und Bänder. In der korrekt ausgeführten Yogapraxis müssen auch die Knie gleichmäßig belastet werden. Das ist besonders bei Haltungen im Stand wie beim Krieger der Fall. Das Knie darf nicht über 90 Grad hinaus gebeugt werden. Um dies zu gewährleisten, müssen die Oberschenkel leicht nach außen gebeugt werden. Auch bei anderen Standhaltungen wie gestreckter seitlicher Winkel (Parshvakonasana) oder Reiter-Stellung (Ashva Sanchalana) darf das Knie nicht weiter als senkrecht über das Fußgelenk gestellt werden. In diesem Fall ist weniger oft mehr. Beim Stuhl (Utkatasana) ist es für die Gelenke bedeutend, dass Du die Knie nicht weit nach vorn beugst, arbeite lieber mit dem Becken (führe es nach hinten). Die Haltung der Füße ist während der Yoga-Praxis besonders wichtig, da sich diese auf den gesamten Körper auswirkt. In Tadasana (Berghaltung) zum Beispiel sollten diese nach vorn gerichtet sein. Rücken und Schultern spielen eine zentrale Rolle. Die Schultern beispielsweise dürfen nie zu den Ohren gezogen werden. Während verschiedener Asanas muss der Rücken in die Länge gezogen werden, zum Beispiel beim herabschauenden Hund. Wenn Du Rückbeugen übst, dürfen die Lenden- und Halswirbelsäule nicht abgeknickt werden. Wer eine Vorbeuge macht, sollte darauf achten, dass diese aus den Hüften erfolgt. Der Nacken muss sich im Alignment Yoga immer frei anfühlen, er darf nicht abgeknickt werden. 4. Die Auswirkungen von Alignment auf den Körper Im Alignment Yoga möchte man die Konsequenzen von falschen Asanas vermeiden. Deshalb ist es ratsam, dass Du Dich als Yoga-Anfänger zu einem Kurs anmeldest, in dem Du diese Praxis genauestens erfährst. So kannst Du sichergehen, dass Du Deinem ganzen System etwas Gutes tust. Wer diese Basics weiß, geht sicher, dass keine lang anhaltenden körperlichen Beschwerden auftreten. Außerdem profitierst Du von den bestmöglichen Effekten auf Deinen Körper: Dein Körper wird gedehnt, gestärkt und vitalisiert – ohne Schmerzen in Gelenken, Sehnen oder Bändern. 5. Die Vorteile von richtigem Alignment Wenn Du Dein Leben so richtig genießen und dabei fit und vital sein möchtest, solltest Du Yoga täglich üben. In diesem Fall ist es bedeutend, dass Du weißt, wie die richtigen Haltungen aussehen. Schmerzen oder andere körperliche Symptome, die zum Beispiel durch falsche Ausführungen entstehen, wirken sich unmittelbar auf Deine psychische Gesundheit aus. Demnach liegt der Pluspunkt von Alignment auch darin, Dein gesamtes Wohlbefinden auf eine nachhaltige Art und Weise zu stärken. Du gehst energiegeladen durch Deinen Alltag und leidest unter keinen negativen Folgen von falschen Ausrichtungen. Um die Yoga-Stunde bestmöglich abzurunden, kannst Du ein paar tiefe Atemzüge auf dem Kissen nehmen und nachspüren. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Du erst neu dabei bist und Deinen Körper noch nicht so gut kennst. Dadurch stärkst Du den Zugang zu Deiner inneren Stimme. Weitere Vorteile sind: Harmonie im ganzen System die Achtsamkeit und Konzentration werden geschult (durch die klaren Instruktionen) die Wahrnehmung wird verbessert dank dieser verschiedenen Übungen erfährst Du, dass Du mehr bist, als nur Dein physischer Körper Hast Du das bereits geübt? Wenn ja, was sind Deine Erfahrungen mit den korrekt ausgeführten Übungen?
Der Zusammenhang zwischen Yoga und Selbstliebe: Ein Überblick

Der Zusammenhang zwischen Yoga und Selbstliebe: Ein Überblick

von/ durch Nick am 10 Apr 2024
Warum hängt Yoga mit Selbstliebe zusammen? In dieser Welt braucht es unbedingt mehr Liebe – diese resultiert in erster Linie daraus, dass sich jeder Mensch selbst liebt und sein Herz öffnet. Das hat auch nichts mit Egoismus oder Arroganz zu tun; wahre Selbstliebe nämlich nährt die Beziehungen zu anderen Menschen und erfüllt die Dinge, die man tut, mit Liebe und Achtsamkeit. Deshalb ist es so wichtig, sich selbst zu lieben. Dieser Beitrag erklärt Dir, warum Selbstliebe so bedeutend ist und wie Du sie mehr in Dein Leben integrieren kannst. 1. Was ist Selbstliebe und warum solltest Du mehr davon haben? Selbstliebe umfasst ein riesengroßes Feld, das es erst mal zu verstehen gilt. Sie hängt beispielsweise unmittelbar mit Body Positivity zusammen, wobei die Selbstliebe darüber steht. Bei der Body Positivity geht es darum, dass Du Deinen Körper akzeptierst. Dies kann natürlich mithilfe der Yoga-Praxis vereinfacht werden. Mit der Zeit merkst Du, dass sich gewisse Yoga-Übungen auf der Matte auf Deinen Körper, Deine Kraft und Dein Selbstwert auswirken. Du wirst stärker und fitter, was sich automatisch auf Deine Haltung auswirkt. Die Selbstliebe allgemein umfasst folgende Teilbereiche: Selbstreflexion (das Reflektieren der eigenen Gedanken, Emotionen, Muster usw.) Selbstbewusstsein (das Bewusstsein darüber, wer Du bist – zum Beispiel auch ohne all Deine materiellen Besitztümer, ohne Deine Arbeit, ohne Deine Angst usw.) Selbstwert (das Wissen darüber, dass Du unendlich wertvoll bist) Selbstvertrauen (das unbändige Vertrauen in Dich selbst und dass Du alles schaffen kannst, was Du möchtest; im Karma Yoga heißt es beispielsweise, dass all Deine Schwächen genau richtig sind, um Deine Aufgaben zu lösen, Du darfst vertrauen) Selbstakzeptanz (sich so zu verstehen, anzunehmen und zu lieben, wie man ist – ohne etwas dazu haben oder weg haben zu wollen; dies wird besonders im Raja Yoga geübt) Nächstenliebe (Du liebst Deine Mitmenschen, Tiere und die Natur – dies wird im Jnana Yoga gelehrt) Warum ist die Liebe zu sich selbst so wichtig? In erster Linie geht es darum, dass Menschen mit einer gesunden Selbstliebe automatisch einen viel besseren Umgang mit sich pflegen. Wenn dies der Fall ist, wirkt sich das natürlich positiv auf die inneren Gefühle sowie auf das Gegenüber aus. Liebst Du Dich selbst, beginnst Du den Planeten und Mutter Erde anders zu betrachten und viel achtsamer durch das Leben zu gehen. Außerdem benötigen sich selbst liebende Menschen nicht so viele Vorschriften, um sich angemessen zu verhalten. Zudem fühlen sich selbst liebende Menschen besser. Sie sind verbundener mit sich selbst, dem Körper, den eigenen Gedanken und Emotionen. 2. Wie kann Yoga Dir helfen, mehr Selbstliebe zu entwickeln? Ein wesentlicher Punkt, um die Selbstliebe zu stärken, können neben der Mediation auf dem Kissen die Asanas aus der buddhistischen Lehre sein. Sie sind ein idealer Weg, um sich selbst besser kennenzulernen – nicht nur den Körper, sondern auch den eigenen Geist. Die Yogapraxis ist perfekt, um den Geist und die Gedanken zu schulen und zu lenken. Der Vorteil ist, dass – egal, ob Du auf dem Gebiet neu bist oder ein alter Profi – Yoga immer dort anknüpft, wo der einzelne Mensch steht. Yogis schaffen es, sich, ihre eigenen Denkmuster und Blockaden anzusehen und diese zu verändern. Die Folge ist mehr Liebe zu sich selbst, Akzeptanz und Wertschätzung des eigenen Ichs. Zudem kann Yoga dabei unterstützend wirken, den eigenen Körper mehr anzunehmen. Dank der dynamischen Flows können Pfunde purzeln, die Kraft gestärkt und die verschiedenen Körperbereiche gut gedehnt werden. Wichtig: Yoga setzt sich nicht nur aus den typischen Bewegungen zusammen. Die buddhistische Lehre ist so viel mehr. All die Weisheiten und die Schriften, die überliefert werden, helfen Dir dabei, Dein Leben komplett neu auszurichten und mehr Liebe sowie Bewusstsein zu erzielen. Um diesen Weg zu gehen, solltest Du die Yogasutren (nach Patanjali, es gibt vier Kapitel) lesen. Zwei wichtige Sutren sind: Yoga hilft Dir, Ruhe in Deinen Geist zu bringen und dass die perfekten Haltungen leicht und stabil zugleich sind. Yoga Sutra beschreibt zudem den achtgliedrigen Weg vom Ashtanga Yoga: Yama (Verhalten in menschlichen Beziehungen) Niyama (die innere Haltung/Einstellung) Asana (die verschiedenen Körperbewegungen) Pranayama (Atemtechniken) Pratyahara (die Sinne sollten ins Innere zurückgezogen werden) Dharana (sich auf das Wesentliche konzentrieren) Dhyana (Meditation) Samadhi (vollkommenes Ankommen/Erkenntnis) 3. Praktische Tipps für die Umsetzung von Yoga in Deinem Alltag! Neben diesen theoretischen Informationen wollen wir Dir nun ein paar Tipps zur praktischen Umsetzung in Deinen Alltag geben. Wichtig ist, dass Du Dir täglich ein paar Minuten Zeit einräumst, um Deine Praxis zu absolvieren. Hierbei solltest Du die richtigen Flows oder Haltungen heraussuchen, die einen entscheidenden Unterschied für Dein Leben machen. Die Regelmäßigkeit ist der wahre Grund, warum sich viel verändern kann. Richte Dir eine Yoga-Ecke ein, in der Du die täglichen Übungen absolvieren kannst. Am besten lässt Du die Yogamatte dort liegen, dann musst Du sie nicht extra herrichten – was unter Umständen ein Grund sein kann, die Übungssession zu verschieben. Nimm Dir genügend Zeit, um in die Yoga-Praxis einzutauchen. Manchmal dauert es ein wenig, bis Du die Haltungen korrekt ausführst oder sie lange halten kannst. Dies ist Dein erster Test, ob Du Dich bereits in Selbstliebe geübt hast. Sei liebevoll und achtsam mit Dir und akzeptiere, dass Du gewisse Haltungen noch nicht so ausüben kannst, wie Du es Dir vielleicht wünschst. Mit genügend Übung wirst Du lernen, dass sich Dein Körper komplett anpassen kann und Deine anfänglichen körperlichen Grenzen ausgedehnt werden. Schnapp Dir eine Freundin oder einen Freund, mit dem Du täglich üben kannst. Ist das nicht möglich, suche Dir einen Kurs, bei dem Du vor Ort neue Leute kennenlernst und die Übungen allesamt korrekt erlernst. Nutze die Atmung (tiefe Atemzüge, ein und aus), um Dich im Körper zu spüren und wahrzunehmen, was gerade da ist. So lernst Du Deine Gefühlswelt besser und bewusst kennen. 4. Was sind die wichtigsten Asanas (Yogaübungen) für eine liebevollere Beziehung zu Dir selbst? Es gibt viele verschiedene Haltungen, die sich unterschiedlich auf Dein System auswirken. a) Fisch-Position mit Yogablock Hierbei legst Du Dich auf den Rücken und unterstützt Deinen oberen Rücken mit einem Yogablock. Auch der Kopf wird auf einen Yogablock gelegt. Entspanne in dieser herzöffnenden Haltung. b) Herzchakra Öffnung mit einer abgewandelten Kindshaltung Hierfür stellst Du Dich in den Vierfüßlerstand, die Beine bleiben in der Haltung, während der Oberkörper nach vorne Richtung Boden gelegt wird. Die Ellenbogen und Deine Stirn legst Du auf ein Kissen und richtest Deine Unterarme Richtung Himmel auf. Atme tief ein und aus. c) Herzöffnung im Liegen Für diese Haltung setzt Du Dich in der Kniehaltung auf Deine Matte, Deine Beine sind nach hinten gerichtet (kein Schneidersitz). Dann platzierst Du ein Kissen auf die Matte und legst Deinen Oberkörper (auf dem Rücken) sowie Deinen Kopf darauf ab. Die Beine liegen auf der Matte auf und die Fußsohlen sind Richtung Oberkörper gerichtet – nicht ausgestreckt. Atme tief ein und aus. 5. Wie man Emotionen erkennt und bewältigt, um sich besser zu lieben Um Selbstliebe zu praktizieren, ist es bedeutend, dass Du Dir über Deine Emotionen und Gefühle bewusst bist. Das heißt, dass Du mit der Zeit immer genauer einschätzen kannst, warum die Traurigkeit, die Wut oder die Freude gerade da sind. Emotionen heißen nicht umsonst so – das Wort setzt sich aus E-Motionen zusammen, was so viel bedeutet wie Gefühle in Bewegung. Wenn Du also Trauer, Wut oder Ärger spürst, darfst Du es im Körper lokalisieren und mit der Atmung durch Dein gesamtes Körpersystem ziehen lassen. Nach wenigen Sekunden oder Minuten hat die Emotion Dein System passiert und Du kannst wieder in Deinen Alltag zurückkehren. Wenn Du Dir erlaubst, all Deine Gefühle zu fühlen, wirst Du merken, dass Du Dich selbst viel besser annehmen kannst. Liebst Du Dich bereits selbst? Welche Erfahrungen hast Du mit der Yogapraxis gemacht?
Wohlbefinden stärken:

Wohlbefinden stärken:

von/ durch Stefan am 29 Feb 2024
Das sind die beliebtesten Yoga-Übungen     Bist Du schon länger dabei, verschiedene Yoga-Arten zu testen, hast Du vermutlich schon eine gefunden, die Dir am meisten zusagt. Vielleicht kennst Du bereits Deine Lieblings-Asanas. Ist dies nicht der Fall, weil Du erst kürzlich begonnen hast oder Dein Einblick in die Welt der verschiedenen Yoga-Stellungen noch sehr klein ist, kannst Du die Informationen in diesem Beitrag für Dich nutzen. Lerne verschiedene beliebte Yoga-Haltungen kennen, die Dich in Deinem Alltag positiv unterstützen können.   Wichtig: Kläre Deine Symptome vor der ersten Yoga-Einheit ab   Bist Du körperlich gesund, kannst Du sofort loslegen. Wenn Du jedoch körperlich etwas eingeschränkt bist, dann lass dies unbedingt vom Arzt des Vertrauens abklären oder von einem Heilpraktiker Deiner Wahl.   Was Du als Anfänger vor dem Üben noch beachten solltest!     Ist so weit alles klar, kannst Du langsam mit dem Üben beginnen. Es ist ratsam, sich einer Yoga-Gruppe in Deiner Stadt anzuschließen. Dort kann der Yoga-Lehrer genaue Anweisungen geben, wie die einzelnen Asanas aussehen sollen.   Bist Du schon geübt oder hast Zugriff auf wertvollen Online-Content, kann dies ausreichen, um mit Yoga zu starten. Hier solltest Du sicherstellen, dass die einzelnen Übungen gut erklärt werden und Du sicher in der Ausführung bist.   Egal, welche Yoga-Einheit Du besuchst – achte stets auf Deine eigenen Grenzen. Das Ziel ist es, dass Du Deinen Körper gut wahrnehmen kannst und spürst, was Du gerade brauchst.   Zudem sind tiefe Atemzüge essenziell, um eine entspannte Wirkung auf Deinen Körper und Deinen Geist zu erzielen. Die Yoga-Einheit kann mit einer Meditation oder mit der Anleitung für eine spezielle Atemübung auf Deinem Kissen abgeschlossen werden. So kannst Du von der ganzheitlichen Wirkung profitieren.   Bei der Auswahl Deiner Kleidung ist es ratsam, auf die bequeme Variante umzusteigen. Die Stoffe sollten angenehm auf der Haut aufliegen und Einschnürungen durch einen engen Hosenbund sollte vermieden werden.   Die besten Yoga-Übungen für Körper, Geist und Seele   Um einen guten Einblick in die wichtigsten Yoga-Haltungen zu bekommen, kannst Du die nachfolgenden Posen ausüben und in Deine Praxis auf der Matte integrieren.   a) Stuhlhaltung (Utkatasana)   Für diese Pose stellst Du Dich hüftbreit auf Deine Matte und gehst langsam in die Hocke. Du spürst mit Sicherheit die Anspannung in Deinen Oberschenkeln. Dies ist genau richtig so. Du trainierst mit dieser Übung Deine Oberschenkel und Dein Gesäß. Auch die Rumpfmuskulatur und die Waden werden angesprochen.   b) Berghaltung (Tadasana)   Möchtest Du eine weitere Haltung im Stehen ausprobieren, dann ist die Berghaltung zu empfehlen. Hierbei können Deine Beine gekräftigt werden und die Stabilität in Dir wachsen. Achte bei der Ausführung darauf, dass Du mit Deinen Füßen kräftig auf der Matte stehst, die großen Zehen berühren sich. Die Oberschenkel werden leicht nach innen gedreht und die Knie zeigen nach vorn. Deine Arme kannst Du locker nach unten hängen lassen. Der Brustkorb wird nach vorne geschoben und Du bleibst in dieser Position für eine Minute. Wenn Du das Bedürfnis hast, kannst Du auch länger darin verweilen.   c) Heraufschauender Hund (Urdhva Mukha Shvanasana)     Diese Haltung ist ein Teil des Sonnengrußes oder vieler Vinyasa-Flows für Fortgeschrittene. Hierfür legst Du Dich auf Deine Matte, mit dem Bauch nach unten und die Beine nach hinten ausgestreckt. Dann hebst Du Deinen Oberkörper an, die Handflächen liegen auf, die Arme werden gestreckt und Deine Beine heben sich leicht vom Boden. Das heißt, dass Du nur mehr mit Deinen Handinnenflächen sowie Deinem Fußrücken auf der Matte aufliegst. Den Kopf darfst Du in den Nacken legen.   Bleibe in dieser Haltung für ein paar Atemzüge und beobachte, wie es Dir damit geht. Die Übung ist gut für Deinen Rücken und die Mobilität der Wirbelsäule. Zudem werden Herz- und Brustbereich geöffnet.   Wenn Dir diese körperlichen Übungen zu schwierig sind, übe die Kobra (Bhujangasana). Hierbei begibst Du Dich in eine ähnliche Position. Du liegst auf Deinem Bauch, stellst Deine Arme vor Dir auf, drückst sie durch und hebst Deinen Oberkörper langsam an (aus der Kraft Deines Rückens). Deine Knie (und Beine) bleiben vollständig auf der Matte. Mit dieser Übung trainierst Du Deinen Rücken und öffnest den Herzraum. Deinen Kopf kannst Du in den Nacken legen – achte darauf, ihn nicht zu überstrecken.   d) Kindeshaltung (Balasana)   Hierbei handelt es sich um eine Position, die ideal ist, um sich während eines anstrengenden Tages oder einer intensiven Yoga-Einheit zu entspannen. Du gehst in die Hocke und danach legst Du Deinen Oberkörper flach auf die Matte ab. Die Arme zeigen nach hinten oder nach vorne.   Der Vorteil dieser Asana ist, dass Du Dich darin komplett entspannen kannst. Die Oberschenkel und Fußgelenke werden gedehnt, Anspannungen im Rückenbereich können reduziert werden und die Hüftgelenke werden mobilisiert.   e) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)   Um die Yoga-Praxis vervollständigen zu können, sollte der herabschauende Hund keinesfalls fehlen. Er wird im Sonnengruß zusammen mit dem heraufschauenden Hund geübt. Damit trainierst Du Deine Oberschenkel sowie Deine Schultern und Dein Rücken wird mobilisiert.   Du stellst Dich in den Vierfüßlerstand auf Deine Matte und dann hebst Du Dein Becken nach hinten. Deine Beine streckst Du durch (soweit es geht) und Deine Arme genauso. Der Rücken bleibt gerade, die Fußsohlen liegen auf dem Boden auf. Bleibe in dieser Pose für ein paar Atemzüge und atme tief ein und aus.   f) Katze (Bidalasana) und Kuh (Bitilasana)   Eine weitere beliebte Übung ist Katze-Kuh. Hierbei stellst Du Dich wieder auf Deine Matte, Deine Beine sind hüftbreit aufgestellt und Deine Hände liegen schulterbreit auf.   Bei der Einatmung gehst Du in die Haltung der Kuh, das heißt, dass Dein Brustkorb nach vorn gerichtet wird und Dein Rücken eher "durchhängt" (Hohlkreuz). Bei der Ausatmung gehst Du in die Katzen-Haltung. Der Rücken wird nach oben gewölbt und Du machst den bekannten "Katzenbuckel".   Mit dieser Pose mobilisierst Du Deine Wirbelsäule und stärkst Deinen Bauch, Deine Brust und Deine Schultern.   Weitere tolle Übungen sind:   Krieger I, II und III Baum Dreieck Drehsitz Sitzende Vorbeuge (gerade und seitlich) Welche Übung ist Deine liebste und wie lange machst Du schon Yoga?
Welche Yogaart für Anfänger

Welche Yogaart für Anfänger

von/ durch Stefan am 30 Jan 2024
Welche Yoga-Art für Anfänger – ein Überblick Immer mehr Menschen haben das Bedürfnis, Ruhe und Wohlbefinden in ihr Leben einzuladen. Aufgrund des höheren Bewusstseins für den eigenen Körper integrieren zahlreiche bewusste Menschen verschiedenste Asanas in ihren Alltag. Wenn auch Du die Vorteile von Yoga spüren möchtest, solltest Du mit geeigneten Übungsabfolgen beginnen. Alle bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag: Damit kannst Du herausfinden, ob nun Ashtanga Yoga, Yin Yoga oder Vinyasa Yoga gut zu Dir passt. Ist Yoga für jedermann geeignet? Eines vorneweg: Yoga kann jeder machen – egal, ob sportlich oder nicht, ob jung oder alt, ob Mann oder Frau. Bedeutend ist, dass Du den Willen aufbringen kannst, regelmäßig auf der Yogamatte zu stehen und Dich sportlich zu betätigen. Bei körperlichen Beschwerden solltest Du einen ärztlichen Rat einholen, um sicherzugehen, dass Yoga keine negativen Auswirkungen auf Deine Gesundheit hat. Ansonsten gibt es keine Gegenanzeigen, die gegen die Yoga-Übungen auf der Matte sprechen. Welche Yoga-Arten sind die besten für Anfänger? Im Prinzip gibt es keine Yoga-Art, mit der Du beginnen musst. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Du schaust, welcher Stil Dich am meisten anspricht. Wer bereits gut mit der inneren Stimme verbunden ist, kann nach der eigenen Intuition gehen. Der Überblick hilft Dir, erst mal die wichtigsten Yoga-Arten kennenzulernen, um eine gute Entscheidung zu treffen – entweder nach Deinem Bauchgefühl oder Du probierst alles aus und schaust, was am besten zu Dir passt. Deine Vorlieben können sich natürlich stetig verändern. 1. Yin Yoga Wer noch keine Übung und wenig Erfahrung hat, kann mit Yin Yoga beginnen. Du leidest unter Blockaden und bist nicht so flexibel? Auch dann ist dieser Stil perfekt für Dich geeignet. Anders als beispielsweise Power Yoga musst Du nicht viel Kondition oder Kraft aufwenden, um die diversen Asanas auszuüben. Viel mehr geht es darum, dass Du Deine Flexibilität verstärkst und die Faszien lockerst. Die Muskeln können sich durch das lange Verweilen in einer Position entspannen. Ist der Körper ruhig, wirkt sich dies positiv auf den Geist aus. 2. Hatha Yoga Dieser Yoga-Stil gehört wohl zu den bekanntesten: Es gibt so viele Menschen, die diese Asanas lieben und täglich praktizieren, auch Yoga Anfänger. Die Bewegungen sind langsam und bedacht. Die Entspannung des Geistes und des Körpers stehen an oberster Stelle, deshalb wird dieser Stil häufig mit Atemtechniken oder Meditation auf dem Kissen verbunden. 3. Kundalini Yoga Möchtest Du Deinen Geist und Dein Bewusstsein erweitern, kannst Du Asanas aus dem Kundalini-Yoga ausprobieren. Hierdurch wird der Geist beeinflusst: Du konzentrierst Dich auf die Atmung und die Körperübungen. Wer geübter ist, kann seine Kundalinienergie (auch als Lebensenergie bezeichnet) auslösen und verstärken. Die diversen Abfolgen kannst Du in einem Onlinekurs oder einem Yoga-Kurs vor Ort erlernen. Wer diesen Stil öfter praktiziert, kann die innere Ruhe verstärken. 4. Ashtanga Yoga Um den ganzen Körper in Schwung zu bringen, solltest Du etwas schnellere Yoga-Flows bevorzugen. Viele Yoga-Studios bieten Kurse mit Ashtanga-Flows an. Ashtanga bedeutet so viel wie acht Glieder und ist genau richtig für jene Menschen, die sich richtig auspowern wollen. Aufgrund der immer gleichbleibenden schnellen Abfolge musst Du Dich richtig anstrengen. Die oben genannten Stile gehören zu den beliebtesten für Anfänger. Wer weitere Stile ausprobieren möchte, kann beispielsweise Vinyasa Flows, Hot Yoga oder Raja Yoga (königliches Yoga) testen. Wie kannst Du mit Yoga beginnen? Nun hast Du einen ersten Einblick in die bedeutendsten Yoga-Stile für Anfänger bekommen. Fällt es Dir dennoch schwer, zu starten, können folgende Tipps helfen. Die richtige Ausführung üben: Um langfristig Freude am Yoga zu haben, solltest Du Dir die korrekten Haltungen angewöhnen. So kannst Du sicherstellen, dass Dein Körper geschont und gleichzeitig nachhaltig gestärkt wird. In einem Kurs im Yoga-Studio kannst Du alles genauestens lernen. Wichtig ist, dass Du Vertrauen in Deinen Yoga-Lehrer hast, um Dich fallen lassen zu können. Wer keine Zeit hat oder es kein Yoga-Studio in der Nähe gibt, kann sich für einen Kurs im Internet entscheiden. Yoga darf sich leicht anfühlen. Du musst keinen Wettkampf daraus machen. Es dient Dir nicht, wenn Du Dich jeden Tag auf die Matte stresst oder wenn Du Dich mit den anderen Yogis auf der Matte vergleichst. Bleibe bei Dir und übe in Deinem Tempo, gleichzeitig ist natürlich eine Regelmäßigkeit bedeutend, um die Effekte auf den Körper gut fühlen zu können. Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst ist das A und O – egal, ob Du gewisse Übungen noch nicht ausführen kannst oder ob Du einmal ein Yoga-Date ausfallen lässt, bleibe liebevoll und sanft mit Dir selbst. Du hast das Gefühl, dass Dich gewisse Yoga-Stile nicht erfreuen? Dann musst Du nicht das Handtuch schmeißen. Stattdessen ist es von Vorteil, wenn Du die diversen Stile ausprobierst, um wirklich herauszufinden, welcher perfekt zu Dir passt. Gönne Dir die Zeit und die Ruhe, Dich selbst besser kennenzulernen. Integriere die Yoga-Philosophie in Deinen Alltag. Sei achtsam mit Dir selbst und anderen Lebewesen, nimm Dir regelmäßig Zeit für Meditation sowie Atemübungen und ehre Deine Gesundheit. Du wirst sehen, dass Du damit Deiner inneren Freiheit immer näherkommst. Was benötigst Du, um mit Yoga zu beginnen? Wer mit Yoga beginnt, sollte sich erst mal eine gute und hochqualitative Yogamate kaufen. Zudem ist von Vorteil, wenn Du Dir ein schönes, bequemes Yoga-Outfit gönnst. Eine Leggings oder eine kurze Hose sowie ein Oberteil, das Du bequem in die Hose stecken kannst, sind perfekt. Frauen können einen Sport-BH, der nicht einschnürt, kaufen. Auch ein Yoga-Block ist ideal, um gewisse Übungen ausüben zu können. Die tollsten Übungen für Anfänger Wenn Du mit Yoga beginnst, solltest Du die Übungen ausüben, die Du leicht durchführen kannst. Der herabschauende Hund, Katze-Kuh oder die Krieger I-II-Haltungen sind optimal, um Deinen Körper an Yoga zu gewöhnen. Auch der Sonnengruß ist perfekt, um den Organismus in Schwung zu bringen und erste positive Effekte verspüren zu können. Hast Du mit Yoga bereits begonnen? Wenn ja, welches ist Dein Lieblingsstil?
Eka pada galavasana - die fliegende Taube

Eka pada galavasana - die fliegende Taube

von/ durch Nick am 02 Nov 2023
Yoga teacher is helping young woman to make asana poses at gym. Für das Praktizieren von Eka Pada Galavasana kommt es auf folgende Dinge an: Geben und Empfangen. Die Energie ziehst Du in Richtung Körpermitte und bewegst Dich gleichzeitig von der Mitte energetisch nach hinten und vorn, bis Du ein Gefühl von Ausgeglichenheit und Gleichgewicht erhältst. Die Übung wird auch als die fliegende Taube bezeichnet. Nachfolgend erfährst Du, wie sie ausgeführt wird, worauf Du dabei achten solltest und welche positiven Wirkungen Du damit erzielen kannst. Eka pada galavasana - Wie wird die fliegende Taube ausgeführt? Du beginnst die Yoga-Übung im Stehen. Die Füße sind hüftbreit auseinander und die Zehen zeigen nach vorn. Beuge Dich vor, senke den Oberkörper und lege die Hände schulterbreit auf den Boden. Die Finger sind dabei gespreizt und die Arme gebeugt. Beuge die Knie, sodass die Hüfte und Ellenbogen nach unten kommen. Dann hebst Du dein linkes Bein vom Boden. Das Knie ist dabei noch gebeugt. Lege es in die linke Armbeuge und den linken Fuß in die rechte Armbeuge. Danach musst du das Körpergewicht balancieren. Dabei bewegst Du Dich langsam vorwärts und hebst das rechte Bein in die Luft. Strecke das rechte Bein. Dehne den Nacken und halte den Kopf so hoch wie es geht. Bleibe einige Sekunden lang in der Asana. Bringe dann das Bein wieder zum Boden und beende die Asana. Danach wechselst Du die Seite. Welche Wirkungen kannst Du durch Eka pada galavasana erzielen? Mit der Yoga-Übung kannst Du Deine Armmuskeln und Handgelenke maßgeblich stärken. Der Nacken, die Schultern und der Rumpf werden dadurch ebenso gekräftigt, wenn die Übung regelmäßig ausgeführt wird. Das Gleiche gilt für die Rückseite der Beinmuskulatur. Die fliegende Taube öffnet die Hüften. Du kannst die Balance und den Gleichgewichtssinn verbessern. Der Druck des Fußes, der gegen den Bauch ausgeübt wird, wirkt wie eine Art Massage der Bauchorgane. Dadurch kann die Verdauung stimuliert werden und die Luft im Körper besser entweichen. Die Bauchmuskulatur kann durch Eka pada galavasana gestrafft werden. Zudem kann die Konzentration gesteigert werden. Die Übung weckt, wenn sie regelmäßig ausgeführt wird, das Selbstvertrauen und den Abenteuergeist. Was ist bei Eka pada galavasana zu beachten? Achte bei der Ausführung der Yoga-Übung darauf, dass Du nicht in den Schultern verkrampfst und das ausgestreckte Bein aktiviert ist. Am Anfang wird es etwas schwierig sein, die Balance des Körpers zu behalten, sobald Du das rechte Bein hebst. Doch hab ein wenig Geduld, denn wenn die Sicherheit etwas höher ist, wird es immer einfacher werden. Sobald Du auf einem Bein balancierst, achte darauf, dass Du das Bein, welches in der Luft ist, streckst. Lass währenddessen den Kopf nicht hängen. Geh im Allgemeinen sehr langsam in die Pose. Falls Du Schmerzen hast, höre auf und geh wieder aus der Pose. Die Yoga-Übung ist nicht empfehlenswert für Menschen, die unter einer Arthritis in den Händen, einem Karpaltunnelsyndrom oder sonstigen Problemen im Handgelenk leiden. Ebenso meiden sollten diese Haltung Personen mit Schulter-, Knie- und Hüftbeschwerden. Fazit Dies waren die Tipps, wie Du Eka pada galavasana korrekt ausführt und worauf Du dabei achten solltest. Es ist eine Armbalance. Während sich das vordere Bein in einer Position befindet, die ähnlich der Taube ist, sind die Arme in der tiefen Liegestütz und das andere Bein verlängert sich nach hinten und oben. Die fliegende Taube erfordert Flexibilität, Kraft und Geschick. Führe sie nicht gedankenlos, sondern bewusst aus. Du wirst eine Klarheit und Freude dabei empfinden. Trage es nach außen und fühle Dich gut dabei. Bild © fizkes / 123rf.com
benefits of Yoga

10 Vorteile von Yoga

von/ durch Stefan am 29 Okt 2023
Die wichtigsten Vorteile von Yoga für Körper und Geist     Die Asanas aus der buddhistischen Lehre haben verschiedenste Auswirkungen auf den Körper: Yogis berichten über Effekte auf Körper, Geist und Seele. Kennst Du das – Du bist müde, ausgelaugt und komplett von Dir selbst entfernt? In diesem Fall könnte das regelmäßige Ausüben von Kundalini Yoga, Hatha Yoga, Ashtanga Yoga, Yin Yoga oder Vinyasa Yoga dienlich sein. In diesem Beitrag erklären wir Dir die 10 wichtigsten Vorteile der Flows auf Deinen Körper und Deinen Geist. Lass Dich überraschen.   10 Vorteile des Yoga für Körper und Geist   Wer einen stressigen Alltag hat und die Pausen bzw. seine freie Zeit sinnvoll nutzen möchte, sollte unbedingt Yoga auf der Lieblingsmatte integrieren. Im nachfolgenden Abschnitt erhältst Du alle notwendigen Informationen.   1. Verbesserte Beweglichkeit und Flexibilität   Das Sitzen vor dem PC hat meist negative Auswirkungen auf den Körper. Die mangelnde Bewegung führt dazu, dass der Körper mit der Zeit einrostet. In diesem Fall ist Yoga eine gute Lösung. Die diversen Asanas führen dazu, dass Du beweglicher und flexibler wirst. Die Übungen im Yin Yoga beispielsweise sind speziell darauf ausgerichtet, den Körper zu dehnen.   2. Verringerung von Stress und Anspannung   Die Asanas wirken sich abhängig vom Yogi unterschiedlich aus. Dennoch berichten viele über ein reduziertes Empfinden von Stress und weniger körperliche Anspannung. Wer den ganzen Tag unter Druck steht, sollte die Asanas täglich einbauen und damit die innere Balance stärken. Der Grund, warum diese Praxis so effektiv ist, liegt daran, dass die Yoga-Übungen einen direkten Einfluss auf das vegetative Nervensystem haben. Während der Übungen fokussierst Du zusätzlich auf die Atmung, was sich wiederum auf Dein Empfinden auswirkt. Der Atem wird langsamer und die Anspannung im ganzen Körper nimmt ab.   3. Erhöhung der Ausdauer und Muskelkraft   Je nachdem, welche Yoga-Übungen Du praktizierst, kannst Du einerseits Entspannung in Deinen stressigen Alltag einladen und gleichzeitig Dein gesamtes System stärken. Die Muskeln werden bei jeglicher körperlichen Tätigkeit beansprucht und gestärkt. Übst Du beispielsweise einen anstrengenden Ashtanga oder Vinyasa Flow aus, kannst Du sicher sein, dass sich bei regelmäßiger Durchführung Deine Muskeln aufbauen. Deine Kraft steigt, zudem verbessert sich Deine Ausdauer. Letztere kann insbesondere durch zügige Sonnengrüße aufgebaut werden. Legst Du mehr Fokus auf starke Bauchmuskeln, kann zum Beispiel das nach oben schauende Boot gut sein (Ado Mukha Navasana). Die Heuschrecke oder der Vogel helfen Dir dabei, Deinen Rücken aufzubauen. Die Kriegerhaltungen (I und II) sind optimal, um Deine Beine zu trainieren.   4. Verbesserte Atmungsfähigkeiten   Wenn Du Dich dafür entscheidest, in Deinem Leben regelmäßig Yoga zu praktizieren, dann kannst Du davon ausgehen, dass sich auch Dein Atem verbessert. Ein Hauptpunkt bei der Ausübung der Praxis ist der Atem. Bei jeder Haltung gibt es den richtigen Zeitpunkt zum Aus- und Einatmen, d.h. Du richtest den Fokus auf eine bewusste Atmung. Im stressigen Alltag atmen wir meist viel zu flach, sodass unser Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Während des Yoga-Flows jedoch fokussiert ein Yogi so sehr auf den Atem, dass der gesamte Körper, alle Organe und Zellen mit genügend Sauerstoff versorgt werden.         5. Gesteigerte Konzentrationsfähigkeiten   Wenn Du häufig mit mangelnder Konzentration zu kämpfen hast, ist Yoga eine gute Variante, dies zu verändern. Machst Du einen Yoga-Flow, gibst Du Dich bewusst dem Moment hin. Dein Gehirn kann entlastet werden, damit steigt der Fokus auf das Wesentliche. Wenn Du es schaffst, Dich mithilfe von Yoga auf etwas Spezielles zu konzentrieren, kannst Du dies im Alltag umsetzen. Wer es schafft, die Kräfte, Handlungen und Fähigkeiten zu fokussieren, erreicht viel bessere Ergebnisse bei einem deutlich geringeren Kraftaufwand. Ist Dein Fokus hingegen sehr zerstreut, ist es nicht selten, dass Du Dich kaum konzentrieren kannst und schlechte Resultate erzielst. Eine anschließende Meditation auf Deinem Kissen kann die Ruhe im eigenen Körper und Geist nochmals verstärken.   6. Steigerung des Selbstvertrauens   Selbstvertrauen bedeutet, dass Du in Dich vertraust, Du weißt, was Du machst und dass Deine Handlungen wirksam sind und Auswirkungen haben. Praktizierst Du regelmäßig Yoga, kann dies unter Umständen Dein Selbstvertrauen stärken. Du weißt, wie sich Dein Körper anfühlt und erkennst Verbesserungen. Gleichzeitig bist Du mit Dir selbst verbunden, sodass Du in Dich und Deinen Körper vertrauen kannst. Außerdem wird die Verbindung zur eigenen Stimme verstärkt.   7. Stabilisierter Blutdruck   Viele Menschen haben diverse körperliche Beschwerden. Eines davon ist ein erhöhter Blutdruck, der unter Umständen zu anderen Symptomen führen kann. Mit Yoga kannst Du Deinen Blutdruck unterstützen. Bist Du in der Ruhe, sinkt Dein Blutdruck. Dadurch, dass sich Yoga unmittelbar auf Dein Stresslevel auswirkt, kannst Du davon ausgehen, dass ein erhöhter Blutdruck wieder sinken kann. Das sollte natürlich ärztlich besprochen und abgeklärt werden.   8.Verbesserter Schlafrhythmus   Tust Du Dir mit Einschlafen schwer, kann das an verschiedenen Faktoren in Deinem Leben liegen. In diesem Fall darfst Du überprüfen, was Dich wachhält. Sind es Gedanken, die Dich belasten, Sorgen, die auf Deinem Herzen liegen, zu viel Essen vor dem Zubettgehen oder eine falsche Raumtemperatur? Frage Dich, woran es liegt und ändere diesen Umstand. Bei vielen Menschen sind es die herumschwirrenden Gedanken, die die nächtliche Ruhe stören. Yoga hat eine effiziente Wirkung, um das Gedankenchaos zu besänftigen und damit das Einschlafen sowie den allgemeinen Schlafrhythmus zu optimieren. Um den Effekt zu erhöhen, solltest Du Yin Yoga und entspannende Haltungen inklusive Pranayama (Atemübungen) ausüben.   9. Starkes Immunsystem   Sind Dein Geist und Dein Körper im Einklang, hat dies eine unmittelbare Wirkung auf das Immunsystem. Möchtest Du gesund bleiben, darfst Du Deinen Körper täglich bewegen. Yoga ist eine gute Möglichkeit, um Dich ganzjährig fit und vital zu halten.   10. Erhöhtes Glücksgefühl und Wohlbefinden sowie eine verbesserte Vitalenergie   Möchtest Du etwas für Deine Psyche machen und Dich endlich glücklicher und ausgefüllter fühlen? Dann sind die buddhistischen Asanas die perfekte Möglichkeit, mehr im Körper anzukommen und Dich ausgelassen und unbeschwert zu fühlen. Durch Yoga kannst Du erkennen, dass Du im Außen nichts brauchst, um glücklich zu sein. Du konzentrierst Dich auf Dein Inneres und stärkst die Verbindung zu Dir. Das führt automatisch zu einem erhöhten Glücksgefühl sowie einer Verbesserung im Wohlbefinden.     Außerdem kannst Du Deine Energie viel deutlicher wahrnehmen. Das gelingt vor allem mithilfe von diversen Übungen aus dem Kundalini-Yoga. Mithilfe von speziellen Asanas bewegst Du Deine Lebensenergie von Deinem Wurzelchakra bis in den Kopf. Das führt zu einer erhöhten Vitalenergie im gesamten System.   Fazit   Yoga hat eine bedeutende Auswirkung auf Körper, Geist und Seele. Deshalb solltest Du die Übungen täglich in Deinen Alltag integrieren, um von der Wirkung und den tollen Vorteilen bestmöglich zu profitieren – besonders dann, wenn Du ein schlechtes Immunsystem hast, viel Stress am Tag und Dich schlecht konzentrieren kannst. Praktizierst Du regelmäßig Yoga? Wenn ja, welche Vorteile kannst Du bestätigen?
Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana

Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana

von/ durch Nick am 06 Jul 2023
Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana Uttanasana, auch stehende Vorbeuge oder die Vorbeuge aus dem Stand genannt, gilt als einfache Übung im Yoga. Wichtig ist aber die richtige Technik und korrekte Ausführung. Vorbeugen im Yoga: Wie funktioniert die Uttanasa-Haltung? Uttanasa gehört zu den Yoga-Übungen, die im Stehen ausgeführt werden. Ausgangshaltung ist die Berghaltung (Tadasana): Stehe stabil auf Fersen und Fußballen, mit geschlossenen Beinen. Die Arme werden seitlich vom Körper gehalten. Beuge dich nun beim Ausatmen nach vorne. Das Becken wird dabei nach vorne gekippt, die Beine bleiben gerade. Bei jedem weiteren Ausatmen sollte der Oberkörper gestreckt und verlängert werden, bis du idealerweise die Handflächen seitlich links und rechts der Füße auf den Boden legen kannst. Drücke nicht mit Kraft nach unten, sondern lasse Oberkörper, Kopf und Nacken bewusst locker. Bleibe anfangs 30 Sekunden lang in der Uttanasa-Haltung, später kann die Zeit verlängert werden. Zum Beenden der Übung, lege die Hände an die Hüften und richte dich beim Einatmen mit geradem Rücken wieder auf. Die Wirkung von Uttanasana Uttanasana ist oft ein Teil von Übungsabläufen im Yoga, kann aber auch einzeln ausgeführt werden. Die Übung wirkt auf Oberschenkel, Rücken, Nieren, Becken, Herz, Gehirn und Nervensystem. Regelmäßig ausgeführt verbessert Uttanasana deine Haltung und die Beweglichkeit von Becken und Wirbelsäule. Die Übung kräftigt Knie und Beinmuskulatur und dehnt die Rückseite der Waden, der Oberschenkel und den unteren Rücken. Verspannungen im Nacken und Rückenbereich werden gelöst. Besonders eignet sich diese Asana dann, wenn du gestresst bist. Sie hilft dir, wieder in die Balance zu kommen. Sie beruhigt Nerven und Geist. Uttanasana eignet sich deshalb gut, um Stress abzubauen. Bei Müdigkeit oder psychischen Problemen ist diese Übung ein idealer Bestandteil des Yoga-Programms. Auch bei Verdauungsproblemen und Menstruationsschmerzen kann Uttanasa lösend und lindernd wirken. Wichtig ist auch, dass die stehende Vorbeuge mit einem Gefühl des Loslassens verbunden ist. In der vornübergebeugten Haltung lässt du die Schwerkraft wirken und verharrst in einer Haltung der Demut, die beruhigend und entspannend wirkt. Tipps für Anfänger und für die richtige Ausführung Uttanasa gilt als relativ einfache Yoga-Übung. Für Anfänger und Menschen mit wenig flexibler Muskulatur ist die Haltung anfangs jedoch sehr ungewohnt. Auch bei Rückenproblemen ist Vorsicht geboten. Mit einigen einfachen Tipps kann jedoch jeder Uttanasa schmerzfrei und entspannt ausführen.     Wird dir bei dieser Asana schwindlig oder bekommst du Kopfschmerzen? Dann verkürze die Übung und achte besonders auf eine ruhige, tiefe und gleichmäßige Atmung.     Ziehe nie mit Kraft nach unten. Der Oberkörper hängt locker nach unten. Die Dehnung entsteht alleine durch dein Körpergewicht. Das entstehende Dehnungsgefühl ist normal, auch wenn es von Anfängern oft als unangenehm empfunden wird. Echte Schmerzen dürfen aber nicht auftreten.     Wer anfangs nicht einmal mit den Fingerspitzen auf den Boden kommt, muss sich keine Sorgen machen. Die Beweglichkeit nimmt bei regelmäßiger Durchführung von Uttanasana mit der Zeit ganz von selber zu. Wichtiger ist es, die Übung achtsam durchzuführen.     Wichtigster Tipp: Bei leichten Rückenproblemen oder verkürzter hinterer Oberschenkelmuskulatur, anfangs einfach die Knie beugen. Wichtig ist die korrekte Ausführung, nicht das Strecken der Beine. Beuge dich immer aus der Hüfte heraus nach vorne. Das Gewicht liegt auf den Beinen, nicht auf dem unteren Rücken.     Bei starken Rückenschmerzen oder Verletzungen der Knie oder Oberschenkel, solltest du lieber auf andere Übungen ausweichen. Bild © fizkes
Schuldgefühle überwinden

Schuldgefühle überwinden

von/ durch Nick am 11 Jun 2023
Schuldgefühle überwinden: die fünf besten Tipps Mensch-Sein bedeutet, viele Gefühle zu durchleben. Der Mensch kann zig verschiedene Emotionen oder Gefühle wahrnehmen: Wenn diese schön sind, dann fällt es umso leichter. Angst, Wut, Trauer oder Schuldgefühle hingegen sind meist anspruchsvoller und viele Menschen tun sich schwer, mit diesen angemessen umzugehen. Wenn Du Dich nicht gemäß Deinen Moralvorstellungen verhalten hast, können Dich die Schuldgefühle heimsuchen. Um diese erfolgreich zu überwinden, kannst Du die im Beitrag vorgestellten Tricks beachten. Warum solltest Du an Schuldgefühlen arbeiten und wann sind sie angebracht? Jeder kennt die Situation, dass man etwas gemacht hat und dafür dann tausend Schuldgefühle im eigenen Kopf auftreten. Ist das bei Dir auch der Fall? Dann solltest Du Dir die Zeit nehmen zu reflektieren und sie loszulassen. Wer dauerhaft über ein schlechtes Gewissen klagt, tut sich nichts Gutes. Das eigene Verhalten darf zukünftig angepasst werden, dennoch bringt es nichts, Dich für Situationen aus der Vergangenheit selbst zu quälen. Das senkt Deine Lebensfreude und wirkt sich zudem auf Deine körperliche sowie geistige Gesundheit aus. Außerdem wichtig: Schuldgefühle entstehen auch manchmal im Kontext eines schlechten Selbstwertes oder fehlenden Selbstvertrauens. Du musst unterscheiden: War Dein Verhalten wirklich falsch und hast Du einen Fehler gemacht? War dies so, dann kannst Du darauf achten, dass sich Dein Verhalten bzw. die Umgangsart in Zukunft ändert. Sei Dir bewusst, dass der erste Schritt ist, dass Du Dir erst mal darüber im Klaren bist. So kannst Du Deine Gedanken entsprechend anpassen und Dein Verhalten in die richtige Richtung lenken. Wird Dir nur eingeredet, dass Du Dich falsch verhalten hast? Oftmals erleben wir in Beziehungen toxische Verhaltensweisen. Sätze wie "Wenn Du ein wahrer Freund wärest, dann würdest Du ...." stehen hier auf der Tagesordnung – Treten auch bei Dir solche Sätze auf, darfst Du Dir bewusst sein, dass hier mit Deinem Gewissen gespielt wird. Zudem kann es sich um emotionale Erpressung handeln. Einem wahren Freund sagt man nicht, dass er dies und jenes hätte machen müssen. In diesem Fall sind die Schuldgefühle nicht zwingend angebracht, stattdessen sollte über die Freundschaft oder Beziehung nachgedacht werden. Die fünf besten Tricks, um mit Schuldgefühlen umzugehen Im nachfolgenden Abschnitt klären wir die nachhaltigsten Methoden, wie auch Du mit Schuldgefühlen umgehen kannst. Tipp 1: Gefühl wahrnehmen und erkennen Oftmals werden wir von einem Gefühl geplagt, können dies jedoch nicht richtig zuordnen. Wenn Du mit der Zeit darauf kommst, dass es sich um ein Schuldgefühl handelt, solltest Du genauer hinschauen und versuchen zu erkennen, was genau vorgefallen ist. In diesem Zusammenhang kann es helfen, mit anderen Menschen zu sprechen oder Deine Gefühle aufzuschreiben. Du kannst sicher sein, dass dies sehr wertvoll ist, um Dein Schuldgefühl zu reduzieren. Fragen könnten sein: Was hast Du getan oder nicht getan, weshalb Du Dich schuldig fühlst? Hast Du Deine Ansprüche oder die der anderen verletzt? Hast Du Deine Werte oder die eines anderen Menschen verletzt? Tust Du Dir schwer, tief zu gehen und zu entspannen, kann eine Yoga-Session auf der Matte helfen, um tiefer bei Dir und in Deinem Körper anzukommen. Tipp 2: Es ist alles gut und Du bist wundervoll Du hast einen Fehler gemacht. Das ist vollkommen menschlich und jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens verschiedene Fehler. Das liegt unter anderem an unseren Mustern, Glaubenssätzen oder Verstrickungen aus der Vergangenheit. Dadurch schaffen wir es nicht immer so zu handeln, wie es vielleicht von uns selbst oder anderen gewünscht ist. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du versuchst zu verstehen, dass Du perfekt bist wie Du bist – auch wenn Du diesen "Fehler" gemacht hast. Das ist der wichtigste Schritt, um den Weg ohne Schuldgefühle weiterzugehen. Zudem kann die Arbeit an den Mustern dabei helfen, die Probleme in der Zukunft zu vermeiden. Tipp 3: Verzeih-Ritual Damit Du weitergehen kannst, darfst Du Dir selbst und allen um Dich herum, die in dieses Thema verwickelt waren, verzeihen. Dies kann mithilfe eines kleinen Rituals durchgeführt werden. Wer möchte, kann alles auf einen Zettel schreiben und diesen danach verbrennen. Auch gibt es die Möglichkeit, dass Du nur den Satz "Ich verzeihe mir für diesen Fehler und liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin" auf ein kleines Stück Papier schreibst und dieses danach verbrennst. Wenn es die Umstände zulassen, könntest Du dieses Ritual mit jenen Menschen gemeinsam machen, die Du verletzt hast. Tipp 4: Was kannst Du zur Wiedergutmachung machen? Der erste Schritt, um im Gespräch Verständnis zu bekommen, ist es, den Fehler einzugestehen und zu sagen, dass es Dir leidtut. Viele Menschen werden es nicht beim ersten Mal annehmen können. Wenn dies der Fall ist, dann kannst Du es mehrmals wiederholen. Zudem ist es ratsam zu fragen, was Du tun kannst, um es wiedergutzumachen. Natürlich hängt die Antwort immer vom jeweiligen Problem ab. Es ist natürlich ein Unterschied, ob Du einen großen Schaden verursacht hast oder nicht. Dieses Gespräch sollte möglichst offen und authentisch sein, damit beide Seiten mit den Lösungen zufrieden sind. Damit kannst Du Deine Schuld meist loswerden. Falls dies nicht sofort gelingt, dann überlege Dir noch weitere Punkte, die Du machen kannst, damit es Dir besser geht. Wichtig: Die Schuldgefühle können natürlich im Außen behoben werden, gleichzeitig ist der innere Schritt, Dir zu verzeihen, essenziell, um eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen. Was tun, wenn der andere Mensch schon verstorben ist und keine Wiedergutmachung möglich ist? Nicht selten ist es so, dass es nicht möglich ist, dass Du dies alles wiedergutmachen kannst. In diesem Fall kannst Du ein kleines Ritual durchführen, in dem Du in einem Brief alles niederschreibst, diesen kannst Du dann verbrennen oder in kleine Stücke reißen und in den Fluss werfen. Zudem solltest Du wissen, dass Du nicht davon abhängig bist, dass Dir die Menschen im außen verzeihen – in erster Linie musst Du Dir selbst vergeben. Tipp 5: Wie kannst Du diese Probleme zukünftig vermeiden? Das Ziel sollte es sein, dass diese Umstände, in denen Du Schuldgefühle empfindest, vermieden werden. Das heißt, dass Du Dir im Klaren wirst, was Dich dazu gebracht hat (zum Beispiel Konditionierungen, Muster, Glaubenssätze usw.), Dich in einer solchen Situation auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten. Wenn Du dies erkannt hast, schaffst Du es, dies in Zukunft zu vermeiden. Hilfreich: Eine schöne, tiefgehende Meditation auf Deinem Kissen ist dienlich, um die ganze Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten und die Zusammenhänge, die zur Vermeidung dienlich sind, zu verstehen. Kennst Du das Thema Schuldgefühle? Wenn ja, wie gehst Du damit um? Was sind Deine Erfahrungen?