Yoga Mudrasana – Mit Körper und Geist mit allem verbunden

Yoga Mudrasana - Mit Körper und Geist mit allem verbunden
Yoga Mudrasana – Mit Körper und Geist mit allem verbunden

Die Yoga-Übung Yoga Mudrasana ist eine der ganz zentralen Übungen im Yoga. Denn sie symbolisiert in sehr besonderer Weise die vollkommene Verbundenheit von Körper und Geist. Und während dieser Zusammenführung beider Elemente werden im Einklang mit dem gesamten Kosmos alle Dinge losgelassen, die wir nicht mehr benötigen. Danach ist der Geist wie erfrischt und bereit für die Aufnahme von ganz neuen Energien und Eindrücken. In dieser Asana lernt deshalb nicht nur der Körper, ganz loszulassen – sondern vor allem auch der Geist.

Mit Yoga Mudrasana das eigene Innere entdecken

Ein großes Missverständnis von Yoga ist darin begründet, es handele sich bei der Jahrtausende alten Lehre um eine Art von Lifestyle oder sportlicher Tätigkeit, die nur dazu dient, um besonders gut und fit auszusehen. Aber nur, wer sich auch innerlich gut fühlt, strahlt diese Kraft letzten Endes auch nach außen aus. Doch gerade viele Yoga-Anhänger in westlichen Hemisphären vergessen dabei oft, dass die zum Teil körperlich sehr anspruchsvollen Asanas eigentlich nur dazu dienen sollen, um den Geist nach und nach wirkungsvoll zu beruhigen – damit so die nötige Stärke für den mutigen Pfad zu den eigenen und inneren Kraftquellen entwickelt werden kann. Nicht verwunderlich also, dass deshalb die Meditation auch seit Jahrtausenden als die höchste Stufe des Yoga gilt. Deshalb ist für eine tiefe Meditation Yoga Mudrasana die denkbar beste Asana, um der eigenen Feinstofflichkeit näher zu kommen. Denn schließlich bedeutet das Wort ‚Mudra‘ auf Sanskrit auch so viel wie ‚Die Bewegung der Hand‘, ‚Die Geste der Hand‘ oder auch ‚Die Handstellung‘. Deshalb gilt Yoga Mudrasana auch als ‚Siegel des Yoga‘ oder ‚Symbol des Yoga‘.

Wie wirkt Yoga Mudrasana eigentlich genau?

Mit Yoga Mudrasana kannst Du vor allem Deine Hüften und Deine Wirbelsäule sehr effektiv mobilisieren. Und zudem ist die tiefe Vorwärtsbeugung, die durch Yoga Mudrasana erzielt wird, gleichzeitig auch eine der besten Anti-Aging-Posen, die es überhaupt im Yoga gibt. Yoga Mudrasana stärkt nicht nur die Beweglichkeit, sondern verbindet auch auf ganz besondere Weise die körperliche Energie mit den feinstofflichen Kräften des Geistes und des Universums. Denn Yoga war schon immer seit Jahrtausenden ein körperlicher Weg, um sich mit den allumfassenden Kräften aller Wesenheiten zu verbinden. Und mit Yoga Mudrasana geraten Körper und Geist so miteinander in Verbindung, dass durch die körperliche Praxis die Kraft des Geistes enorm gestärkt wird.

Die Anleitung für Yoga Mudrasana und welche Yoga-Übung im Anschluss ideal ist

Setze Dich mittig auf Deine Yoga-Matte. Wer den vollen Lotus-Sitz beherrscht, nimmt diese Position ein. Allerdings ist der volle Lotus-Sitz für Anfänger von Yoga-Übungen oft etwas schwierig. Und häufig ist der Lotus-Sitz in späteren Lebensabschnitten auch altersbedingt nicht mehr ohne weiteres auszuführen – selbst für all jene Menschen, die jahrelang oder sogar über Jahrzehnte hinweg Yoga praktiziert haben. Deshalb ist es auch völlig in Ordnung, eine andere Sitzhaltung für Yoga Mudrasana einzunehmen. Gute Alternativen mit einem ähnlichen Effekt sind daher auch der halbe Lotussitz, der Schneidersitz oder der Fersensitz.

Wer schon über mehr Yoga-Praxis verfügt, kann auch Utthita Parsvakonasana – die seitliche Winkelstellung und die gedrehte seitliche Winkelhaltung Parivritta Parsvakonasana mit Yoga Mudrana kombinieren. Presse dazu einfach Deine hintere Ferse auf die Yogamatte und positioniere anschließend Deine linke Hand an der Innenseite Deines rechten Fußes. Idealerweise sollte sich Deine Hand nun direkt unter Deiner linken Schulter befinden. Strecke abschließend einfach Deinen rechten Arm hoch in Richtung Decke und ziehe ihn längs über den Kopf.

Bild © dimol / 123rf.com

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