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Meditation für Anfänger – mehr Ruhe & Entspannung im Alltag
von/ durch Nick
am 17 Feb 2016
Meditation für Anfänger – mehr Ruhe & Entspannung im AlltagMeditation wird immer noch als spirituelle Praxis angesehen, mit der sich ausschließlich Buddhisten beschäftigen. Dabei ist Meditation eine wirkungsvolle Entspannungstechnik, die sowohl den Geist als auch den Körper beruhigt. Studien belegen sogar, dass Meditation die Sinne schärft, weil die Entspannungstechnik bestimmte Hirnareale anspricht.Viele Menschen denken, dass sie beim Meditieren stundenlang auf einem Kissen hocken und bestimmte Mantras murmeln müssen. Dabei sind die Beine verschlungen und die Hände gefaltet. Diese Vorstellung schreckt natürlich ab, weshalb die Meditation auch heute noch für eine Religion gehalten wird. Meditation hat jedoch nichts mit Askese zu tun. Meditation ist eine hervorragende Möglichkeit, um neue Kraft zu tanken und dem Alltag wenigstens für eine Weile zu entfliehen.Meditation kann äußerst vielseitig sein. Wer das traditionelle Sitzen auf einem Kissen bevorzugt, um in die Stille zu gehen, kann die Zen-Meditation praktizieren, während andere Menschen sich lieber bewegen, um in einem meditativen Zustand zu sein. Meditation heißt zur Ruhe kommen. Dann fahren auch unsere Gedanken keine Achterbahn mehr, weil wir dem Atem lauschen und im Hier und Jetzt sind.
Eine Energiedusche für Stressgeplagte
Gerade im Alltag ist der Stresslevel hoch. Sowohl im Beruf als auch im Privatleben sind wir von digitalen Medien umgeben, die unsere Aufmerksamkeit verlangen. Hinzu kommen nörgelnde Arbeitskollegen und Chefs, Straßenlärm sowie störende Nachbarn, die an den Nerven zerren. Zwar können stressgeplagte Menschen sich eine kleine Auszeit gönnen, um gedanklich an einem schneeweißen Traumstrand zu relaxen, jedoch ist die Entspannungsphase nur von kurzer Dauer.Wesentlich intensiver wirkt die Meditation. Da die Gedanken bei der Meditation zur Ruhe kommen, sinkt auch der Stresslevel. Begleitende Symptome, insbesondere Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen, verschwinden meist von selbst. Sofern die Meditationstechniken regelmäßig praktiziert werden, können Betroffene neue Kraft schöpfen und den Geist und den Körper stärken.
Meditation in der Praxis
Für Menschen, die regelmäßig meditieren, ist der mentale Rückzug eine Art Medizin, die süchtig macht. Natürlich ist Meditation nur dann wirksam, wenn Du Sie täglich ausübst. Damit Du Dich daran gewöhnst, solltest Du stets denselben Ort zum Meditieren aufsuchen. Die frühen Morgenstunden oder der späte Abend haben sich für die Meditation am besten bewährt. Äußerst wirkungsvoll ist ein Altar, den Du mit Blumen, Räucherstäbchen, einer Kerze oder einem Buddha schmücken kannst. Besonders bequem sitzt man auf einem Meditationskissen (Zafu), jedoch kannst Du auch eine weiche Decke als Unterlage benutzen. Damit die Meditation Spaß macht, beginnst Du am besten mit 5 Minuten, bevor Du Dich dann langsam steigerst. Stell Dir am besten einen Wecker, um nicht ständig auf die Uhr sehen zu müssen.
Haltung
Du musst nicht gleich den Lotossitz einnehmen, um meditieren zu können. Der Schneidersitz reicht für Anfänger vollkommen aus. Für den Lotossitz verschränkst Du beide Beine, wobei Du Deine Füße auf Deine Oberschenkel legst. Die Wirbelsäule ist möglichst aufrecht, der Kopf ist gerade. Deine Hände kannst Du entweder falten, auf Deine Knie oder in den Schoß legen. Damit die Körperenergien besser fließen, formst Du mit Deinen Händen ein Mudra (Chinmudra), indem Du den Daumen und den Zeigefinger aneinanderlegst. Auch wenn die Haltung auf den ersten Blick etwas unbequem erscheint, solltest Du versuchen, möglichst locker und entspannt zu sitzen.
Meditation
Wenn Du bequem sitzt, schließt Du Deine Augen. Sobald Deine Augen geschlossen sind, beginnen Deine Gedanken vermutlich zu wandern. Lass Deine Gedanken wie Wolken vorbeiziehen, indem Du Dich auf Deinen Atem konzentrierst. Atme tief ein, bevor Du langsam ausatmest. Um den Atem zu vertiefen, zählst Du während der Einatmung langsam bis 4, bevor Du 4 Sekunden lang ausatmest. Alternativ kannst Du auch die Hände auf den Bauch legen, um den Atem zu spüren. Anfangs solltest Du 5 Minuten täglich meditieren, bevor Du Dich ganz langsam steigerst. Fortgeschrittene meditieren sogar mehr als 20 bis 30 Minuten täglich.
Fazit
Meditation ist Balsam für die Seele. Wer regelmäßig meditiert, wird gelassener. Alltagssorgen verschwinden, weil der Geist endlich zur Ruhe kommt. Auch können körperliche Beschwerden gelindert werden, weshalb die Meditation für jedermann geeignet ist.Bild © kksteven / istockphoto.com
von/ durch Nick
am 14 Feb 2016
Gesund durch MeditationIn einer Gesellschaft, in der wir von Informationen nur so überflutet werden, fällt es schwer, abzuschalten. Um den unaufhörlichen Gedankenfluss, den wir jede Minute unseres Lebens produzieren, zu stoppen und einen Moment innezuhalten und den Moment zu genießen, sind konkrete Maßnahmen erforderlich. Eine davon ist die Meditation, welche eben genau darauf abzielt, unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen und uns damit nicht nur zu einer allgemein wohltuenden, sondern auch existentiell notwendigen Entspannung zu verhelfen. Wenn auch Du zu den Menschen zählst, die sich zunehmend von den Forderungen, die die Umwelt an sie stellt, kontrolliert fühlen, dann solltest Du Dich unbedingt etwas eingehender mit den unterschiedlichen Meditationstechniken beschäftigen. Denn bei der Fülle an Optionen ist gewiss etwas für Dich dabei.Meditation als wirkungsvolles Mittel zur Optimierung Deiner GesundheitDoch Meditation hat nicht nur einen kurzweiligen positiven Effekt auf Deinen geistigen und seelischen Zustand. Vielmehr sind die Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden vielseitig. Schließlich kann uns nicht nur die Fülle an Gedanken, sondern auch ihre Ausrichtung alle Freude an unserem Leben nehmen und uns in einen Zustand versetzen, welcher von Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Eine negative Geisteshaltung wird ebenso wie negative Emotionen als Ursache vieler Beschwerden, welche unter dem Sammelbegriff 'psychosomatische Krankheiten' aufgeführt sind, gesehen. Hektik und Stress nehmen überhand und die Folge sind chronische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Magen-Darm-Probleme sowie ein allgemeiner Rückgang der Leistungsfähigkeit. Hinzukommt, dass unser Immunsystem immer anfälliger wird, wenn wir ihm nicht die notwendige Zeit zur Regeneration zugestehen. Entsprechend sind wir Krankheitserregern aller Art schutzlos ausgeliefert. Zu den rein physischen Einschränkungen gesellt sich das zunehmende Gefühl, dass wir in unserem Dasein fremdbestimmt werden und uns selbst und unsere Ziele aus den Augen verloren haben. Es geht also darum, einen Weg zu finden, der zu uns selbst zurückführt und uns parallel dazu mit einem Maximum an Energie und Lebensfreude ausrüstet, um das Leben zu führen, was wir uns immer erträumt haben. Meditation ist der Schlüssel, um alle diese Ziele zu erreichen. Alles, was Du tun musst, ist jeden Tag ein wenig Zeit zu erübrigen, um an jenen Ort der Stille, welche in Dir selber ruht, zurückzufinden. Allein die Gewissheit, dass Du bei all dem Lärm um Dich herum jederzeit diese Rückzugsmöglichkeit hast, egal wo Du Dich gerade aufhältst und dass Du damit vollkommen unabhängig von anderen Menschen bist, wird Dich bereits in einen entspannteren und gelasseneren Zustand versetzen.Weitere wichtige Informationen rund um das Thema 'Meditation'Auf medizinischer Ebene wird Meditation mit der Tiefschlafphase gleichgesetzt und wirkt somit in höchstem Maße entspannend und regenerierend. Gerade Menschen, die unter einem permanenten Schlafdefizit leiden, werden in der Meditation eine Möglichkeit finden, dennoch neue Kraft für den Alltag zu schöpfen. Bereits zehn bis fünfzehn Minuten am Tag reichen aus, um Dein inneres Gleichgewicht herzustellen und Dich in einen Zustand der Ruhe und Gelassenheit zu versetzen. Der Begriff 'Meditation' bedeutet 'Nachsinnen' und geht auf das Wort 'dhyāna' in Sanskrit zurück, welches ebenfalls soviel wie 'Versenkung' bedeutet. Es geht also darum, im meditativen Zustand den Weg zu Deinem höheren Selbst zu finden und auf diese Weise eine neue Grundeinstellung von Dir selber, Deiner Umwelt und den Menschen in Deinem Leben zu gewinnen, welche von Offenheit, Toleranz und Akzeptanz geprägt ist. Ein Vorteil dieser Methode besteht darin, dass Du sie buchstäblich an jedem Ort und zu jeder Zeit ausüben und Dich somit bei Bedarf jederzeit in jenen, von Gelassenheit und Frieden geprägten Zustand versetzen kannst. Natürlich erfordert die vollständige Beherrschung einer Meditationstechnik einige Übung. Jedoch wirst Du die wohltuende Wirkung schon gleich am Anfang spüren und zunehmend sowohl auf körperlicher als auch auf emotionaler und geistiger Ebene stärker werden, da Du das Geschehen um Dich herum aus einer höheren, gelasseneren Perspektive beurteilst.Bild © cmfotoworks / 123rf.com

Mit Meditation angstfrei durch`s Leben
von/ durch Nick
am 10 Feb 2016
Mit Meditation angstfrei durch`s LebenDu steigst nicht gerne auf eine Leiter, weil Du Höhenangst hast? Sobald Du vor anderen Menschen sprechen sollst, bekommst du feuchte Hände? Oder fürchtest Du Dich vor Spinnen, egal, wie klein sie auch sein mögen? Andere Menschen halten Alleinsein nur schwer aus oder es plagen sie diffuse Ängste vor Krankheiten, Verlust oder schlimmen Ereignissen jeglicher Art.
Die zerstörerische Kraft von Ängsten
Werden die Betroffenen mit ihrer Phobie konfrontiert, so leiden sie sowohl psychisch als auch physisch: Der Puls erhöht sich und nicht selten treten Atemnot, Schwindel und Schwäche auf. Ebenso gehört ein beklemmendes Gefühl im Brustbereich zu den typischen Symptomen. Im Inneren machen sich Unruhe und Anspannung breit, die in Panikattacken gipfeln können. Damit beginnt nicht selten ein „Teufelskreis”: Die ursprüngliche Phobie bekommt Gesellschaft von der „Angst vor der Angst”, wodurch sich die Probleme verfestigen und das Leben mit der Zeit immer stärker beeinträchtigen: Die Folgen sind neben Verspannungen unter Umständen ein sozialer Rückzug, Depressionen oder Arbeitsunfähigkeit. Schnelle Hilfe erhoffen sich in dieser Situation viele Betroffene von Alkohol, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln und rutschen damit in fatale Abhängigkeiten.
Der Angst mit Yoga begegnen
Statt Dich in Suchtgefahr zu begeben, versuche besser, mit Yoga Deine Angstblockaden zu lösen! Mit Entspannungs-, Atem- und Körperübungen hilft Dir Yoga, lähmende Blockaden in positive Energien umzuwandeln. Eine empfehlenswerte Übung stellt beispielsweise die Stellung des Kindes dar: Begib Dich dafür in den Vierfüßlerstand und lasse Dein Gesäß auf die Fersen sinken. Den Oberkörper beugst Du nach vorne, bis Deine Stirn den Boden berührt. Die Arme liegen ausgestreckt mit nach oben geöffneten Handflächen neben dem Oberkörper. Verharre für einige Atemzüge in dieser Position und spüre dabei, wie Deine innere Anspannung abfließt und die Erde Dich zuverlässig trägt und Dir Sicherheit schenkt. Wertvolle Unterstützung bieten Dir auch der Mondgruß sowie alle Übungen, die das Muladhara-Chakra im Beckenboden stärken.
Meditation als Mittel gegen Angst
In der Meditation konzentrierst Du dich ganz auf den Augenblick und erspürst Dich dabei selbst. Ungetrübt von äußeren Ablenkungen ermöglicht Dir Deine feinsinnige Wahrnehmung Zugang zu Deiner Gefühls- und Gedankenwelt. So kannst Du Deine Ängste kennenlernen und durchschauen, wodurch Du Ihnen ihren Schrecken nimmst.Atemmeditation als Form der AchtsamkeitsmeditationSuche Dir einen ruhigen und ungestörten Ort und mache es Dir dort im Lotussitz oder auf einem Stuhl bequem. Atme zu Beginn mehrere Male tief ein und aus und finde dann zu einem gleichmäßigen Atemrhythmus. Spüre bewusst, wie sich Dein Brustkorb dabei hebt und senkt und der Atem durch Deine Nase strömt. Dabei stellt sich idealerweise eine Balance zwischen Konzentration und Entspannung ein. Nachdem Du zuerst nur auf Deinen Atem geachtet hast, darfst Du später auch andere Gedanken zulassen: Diese bewertest Du nicht, sondern lenkst sie nur sanft in die gewünschte Richtung, wobei Du ruhig weiteratmest.Nimm Dir für diese Übung fünf bis zwanzig Minuten Zeit. Am Ende findest Du entweder selbst wieder in Deine Umgebung zurück oder Du lässt Dir ein angenehmes Signal geben.Gedanken an beängstigende Situationen solltest du erst zulassen, wenn Du diese Meditationstechnik sehr gut beherrschst. Nimm Deine Ängste ohne Bewertung zur Kenntnis und gestehe Dir ausreichend Zeit zu: Irgendwann sollte es Dir möglich sein, solche Gedanken einfach auszublenden und stattdessen unbelastet in einem Zustand innerer Ruhe zu verharren. Indem Du Dich „virtuell” immer wieder mit Deinen Ängsten auseinandersetzt, verlieren sie ihren bedrohenden Charakter und Du kannst ihnen in der Wirklichkeit souveräner gegenübertreten.Sitzen die Ängste sehr tief, solltest Du Dich zusätzlich in therapeutische Behandlung begeben. Auch bei Panikattacken und Nervenzusammenbrüchen ist professionelle Hilfe vonnöten.Bild © faithie

von/ durch Nick
am 08 Feb 2016
MeditationsübungenNicht Entspannung steht bei Meditationsübungen im Vordergrund, sondern vielmehr erhöhte Konzentration und Achtsamkeit. Meditation bedeutet, den Geist und das Gehirn so zu trainieren, dass ein bewusstes Loslassen der Gedanken möglich ist, um zur Ruhe zu kommen und inneren Frieden zu finden. Das Wort Meditation bezieht sich auf das lateinische „meditatio“ und heißt nachdenken bzw. überlegen.Wir zeigen dir verschiedene Meditationsübungen, die dich darin unterstützen sollen, dich bewusst zu konzentrieren und deine Gedanken zu fokussieren. Probiere sie einfach aus und du wirst schnell erkennen, welche dir am meisten zusagt. Für alle Übungen gilt, dass du einen ruhigen, ungestörten Rückzugsort wählst, eine bequeme, vorzugsweise aufrechte Haltung annimmst und intensiv ein- und ausatmest.
Meditation mit einem Gegenstand
Suche dir einen beliebigen Gegenstand, zum Beispiel ein Buch oder ein Bild, und stelle es in geringem Abstand zu dir auf. Fokussiere die Sache intensiv und ohne zu blinzeln. Entweder schließt du nach einiger Zeit die Augen und konzentrierst dich gedanklich auf den bislang fixierten Gegenstand oder du wendest den Blick ab, um kurz darauf erneut hinzuschauen. Das Hin- und wieder Wegschauen solltest du etwa fünf Minuten regelmäßig wiederholen. Am Ende kurz die Augen schließen.
Die Ein-Wort-Meditation
Überlege dir ein beliebiges Wort. Es sollte relativ kurz sein und gut klingen. Bitte wähle keinen Begriff, der für dich mit Emotionen gleich welcher Art konnotiert ist. Beginne mit der Meditation und sage das Wort einige Male wie ein Mantra leise vor dich hin. Die Konzentration liegt allein auf dem Wort, wie es sich anhört oder wie es nachklingt.
Meditieren, um Luft zu holen
Diese Meditation wird am besten draußen durchgeführt. Alternativ kann auch ein Fenster weit geöffnet werden. Atme ganz bewusst die frische, klare Luft ein. Stelle sie dir nun gleichzeitig bildlich vor, wie du von ihr umgeben bist. Innere Anspannungen und Blockaden lösen sich, stattdessen wird dein Körper nur noch von dieser Luft erfüllt. Diese soll dir neue Kraft und Energie schenken. Zum Ende lässt du die Luft durch tiefes Ausatmen wieder aus dir entweichen.
Meditation mit der Kraft des Lichts
Für diese Meditation legst du dich entspannt auf den Boden. Die Fußsohlen berühren den Boden, die Beine sind leicht abgewinkelt. Mit verschlossenen Augen stellst du dir vor, dass über dir eine große Lichtkugel schwebt. Das Licht ist hell, warm und angenehm. Mit jedem tiefen Atemzug strömt es gebündelt in deine Körpermitte. Von dort aus entfaltet es sich immer weiter und strahlt in deinen gesamten Körper aus. Durch diese Meditation erhältst du neue Energie und kannst Blockaden effektiv lösen.
Die Erd-Meditation
Im übertragenen Sinn ist Ziel bei der Erd-Meditation, sich zu erden und zu seiner eigenen Mitte wieder zu finden. Nach kurzer Konzentration auf deine Atmung stellst du dir vor, wie du draußen auf der von der Sonne erwärmten Erde liegst. Der Boden fühlt sich weich und angenehm an. Nimm etwas von dieser noch leicht feuchten und fruchtbaren Erde in die Hände, spüre sie, verreibe sie mit den Händen und lass sie vorsichtig hinunterrinnen. Du kannst dir auch vorstellen, wie sich deine Füße immer weiter in die Erde graben, sie Wurzeln schlagen und mit dem Boden fest verankert sind. Führe diese Phantasie beliebig weiter, bleibe aber stets beim Gedanken an die Erde. Dein Körper sollte nun von großer innerer Ruhe erfasst werden.Es gibt noch viele weitere Meditationsübungen, unter anderem die Farb- oder Feuer-Meditation oder die Meditation mit einem Laut (zum Beispiel dem Ticken einer Uhr). Meditieren ist auch in Bezug auf eine Gottheit möglich. Ziel bei allen Übungen ist es, sich auf etwas Bestimmtes intensiv zu konzentrieren. Ganz gleich welche Meditationsübung dir am meisten liegt, führst du sie regelmäßig aus, wird deine innere Stärke wachsen, das Selbstbewusstsein erhöht und dein Wohlbefinden gesteigert.Bild © nyul

Meditation zwischen zwei Buchdeckeln: Welche Ratgeber sind lesenswert?
von/ durch Nick
am 07 Feb 2016
Meditation zwischen zwei Buchdeckeln: Welche Ratgeber sind lesenswert?
Die äußeren Einflüsse ausblenden, entspannen, zur spirituellen Ruhe kommen und den Geist sammeln – Meditation umfasst alles das und noch einiges mehr. Aber worum genau geht es eigentlich beim Meditieren in der Yoga-Tradition? Um völlige Versenkung und inneren Frieden? Oder mehr um eine aktive Meditation im Sinne einer bewussten Veränderung der Geisteshaltung? Anfangs fällt es oft schwer, einen individuellen Zugang zur Meditation zu entwickeln und Hindernisse zu überwinden. Auch wenn theoretisches Wissen nicht die praktische Übung ersetzt, können Yogabücher hilfreiche Brücken bauen. Wir haben uns auf dem weiten Feld der Yogaliteratur umgesehen und aus vielen guten Büchern drei anfängergeeignete Meditationsratgeber ausgewählt.
Für Yoga-Greenhorns: Schritt-für Schritt-Anleitung zur Meditation von Anna Trökes
Mit mehr als 40 Jahren Yogaerfahrung ist Anna Trökes, Jahrgang 1952, eine der anerkanntesten Yogalehrerinnen und -autorinnen Deutschlands. Yoga praktiziert sie schon seit Anfang der 1970er Jahre. Von 1977 bis 2011 leitete sie eine eigene Yogaschule in Berlin. Sie ist Mitglied und Ausbilderin im Berufsverband Deutscher Yogalehrer und aktiv in der Europäischen Yoga Union. Als Kapazität für Yoga-Meditation bildet dieser Bereich einen Ihrer Schwerpunkte im Unterricht. Zahlreiche Yogabücher stammen aus ihrer Feder, so auch der 2011 im Via Nova Verlag erschienene Ratgeber „Yoga – Meditation für Anfänger“. Er richtet sich an Menschen, die sich mit den Grundlagen der Meditation als wichtigem Bestandteil des Yoga und den Meditationszielen vertraut machen möchten. Das Buch motiviert ungemein, weil es gut strukturiert und alltagstauglich ist. Zudem enthält es viele Übungen für unterschiedlichste Yogameditationen – von einfachen Atemübungen bis zu speziellen Meditationen. Der alles einende Atem, inneres und äußeres Licht, die sich ergänzenden Wege von Weite und Sammlung werden ebenso vorgestellt wie Mudras und Yantras. Mithilfe des Registers auf den letzten Seiten lassen sich einzelne Übungen gezielt nachschlagen, sodass dieser Ratgeber absolut praxistauglich ist und das Üben erleichtert.
Kompakte Einführung: Meditations-Klassiker und Longseller mit CD von Jack Kornfield
Seit 2007 hält sich dieser Ratgeber auf der Bestsellerliste in der Sparte Yoga und Meditation – zu Recht. Autor Jack Kornfield gilt als einer der renommiertesten westlichen Meditationslehrer und findet auch in diesem kleinformatigen Buch mit integrierter CD eine ausgewogene Mischung von knapper, grundlegender Einführung und praktischen Übungen. Durch sechs Stufen der Meditationen führt die Begleit-CD auf angenehme, leicht zu erlernende Weise zu mehr Gelassenheit und innerer Klarheit. Buch und CD richten sich nicht explizit an Menschen, die Yoga praktizieren, dennoch ist es als Einführung auch für angehende Yogis empfehlenswert. Beschrieben und praktiziert werden Meditationsübungen zum Atem, zu Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken sowie zur Vergebung und Herzensgüte.
Kurzmeditationen: Meditationen mit Atemübungen, Mudras und Mantras von Kerstin Leppert
Autorin Kerstin Leppert ist Kundalini-Yogalehrerin und Autorin mehrerer Yoga-Ratgeber. Die Kurzmeditationen sind 2015 erschienen und richten sich insbesondere an Menschen, die eine möglichst unkomplizierte und praxistaugliche Lebenshilfe im Alltag erwarten: kurz, verständlich und effizient. Im Unterschied zu den anderen beiden Buchempfehlungen geht es hier vorrangig um Meditationen bei gesundheitlichen Problemen psychischer und physischer Natur. Selbstheilung durch Meditation ersetzt natürlich keinen Arzt, die „zweckgebundenen“ Meditationen wirken aber unterstützend. Sie können stressige Alltagsroutinen außer Kraft setzen, das Wohlbefinden fördern und innere Blockaden lösen. Nach einer allgemeinen Kurzanleitung zum Meditieren folgen die speziellen Meditationen, jeweils anschaulich illustriert und knapp, aber verständlich auf den Punkt gebracht. Darunter sind beispielsweise Meditationen bei Schmerzen, Allergien und Angstzuständen sowie Meditationen bei beruflichen, privaten und existenziellen Krisen. Im Anhang finden sich Empfehlungen für entspannenden Musik und vertiefende Literatur.
Besser als jedes Buch: Meditationskurse mit praktischer Meditationsanleitung
So hilfreich begleitende Meditationsliteratur auch ist, ersetzt sie doch keine praktische Anleitung durch erfahrene Lehrerinnen und Lehrer: Meditieren will tatsächlich gelernt sein. Dann ist es wie beim Fahrradfahren, denn wer Meditationstechniken einmal verinnerlicht hat, findet leicht zur entspannenden Ruhe.
Bild © ponsuwan

von/ durch Nick
am 05 Feb 2016
Meditation für SkeptikerNach der Etablierung in eher alternativen Kreisen gewinnt Meditation zunehmend auch in der Geschäftswelt an Bedeutung. Trotz des anhaltenden Booms und der nachweislich positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden stehen jedoch viele Menschen Meditation immer noch kritisch gegenüber. Vielleicht liegt es an Vorurteilen, die sämtlichen aus dem asiatischen Raum stammenden Entspannungs- und Bewegungstechniken nicht nur einen orientialischen Flair, sondern auch eine Art ungezügeltes Hippie-Dasein zuschreiben. Vielleicht ist die Ursache jedoch auch darin zu suchen, dass man grundsätzlich Schwierigkeiten hat, sich auf etwas Neues einzulassen.Wenn auch Du zu jenen Skeptikern gehörst oder Deine Zweifel nicht nur auf das Themenfeld Meditation beschränkt, sondern grundsätzlicher Natur sind und Du zu den eher misstrauischen, zaudernden Menschen zählst, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Dich.
Die Vorteile der Meditation auf einen Blick
Natürlich ist nichts so effektiv wie die eigene Erfahrung. Um Deine Skepsis zu verlieren und die Vorzüge der Meditation zu erkennen, lässt Du Dich also idealerweise auf das Abenteuer ein und nimmst an einer Einführungsveranstaltung teil. Alles, was Du tun musst, ist, Dich zu diesem Schritt zu überwinden. Denn ist dieser erst einmal getan, dann wird Dich die positive Wirkung, die die Meditation mit sich bringt allein von aller Skepsis befreien, ungeachtet dessen, ob Du diese nun gegenüber dieser ganz speziellen Entspannungsform empfindest oder sie Deinem Naturell entspricht. Um Dir den Weg in ein neues Leben zu ebnen, möchten wir hier nur einige der begrüßenswerten Begleiterscheinungen der Meditation aufführen. Allen voran ist dabei natürlich der beruhigende Effekt zu nennen, welcher durch die Konzentration auf den gegenwärtigen Moment entsteht. Wer meditiert, verliert nicht so schnell den Überblick, sondern bewahrt die Distanz zu den kleinen und großen Problemen des Alltags, weiß mit Stress konstruktiv umzugehen und verliert zu keinem Zeitpunkt den Fokus. Gerade in unserer schnelllebigen und hektischen Gesellschaft, in der wir einer ständigen Reiz- und Informationsflut ausgesetzt sind, ist dies von unschätzbarem Wert, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen und selbst in Notsituationen immer zu unserem inneren Ruhepol zurückzufinden. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Experten die Meditation als eine Form der Tiefschlafphase definieren, welche bei wachem Geist und Körper eine ähnlich erholsame, entspannende und zugleich vitalisierende Wirkung entfaltet.
Meditation öffnet Zweiflern, Zauderern und Skeptikern buchstäblich Tor und Tür in neue, ungeahnte Sphären
Doch inwiefern erweist sich Meditation speziell für Skeptiker als empfehlenswert? Je nach Form, Ansatz und Methode wird hier neben einer Konzentration auf den Atem häufig auch mit Visualisierungen gearbeitet. Ungeachtet der jeweiligen Variante steht die Bildung einer positiven, optimistischen und weltoffenen Sichtweise im Vordergrund. Eine skeptische Grundeinstellung beruht oftmals auf negativen Erfahrungen und dient daher als Abgrenzung und Schutzfunktion vor der Außenwelt. Im Rahmen der Meditation geraten 'irdische' Sorgen und Nöte jedoch immer mehr ins Hintertreffen und parallel zu unserem inneren Gleichgewicht wächst auch unser Urvertrauen und unser Glaube an uns selbst, an andere Menschen und an eine höhere Kraft. In dieser Phase hat Skepsis keinen Platz mehr. Vielmehr erkennen wir zunehmend, dass wir uns damit selber blockieren und jede Chance auf einen interessanten Wandel in unserem Leben aus Angst, Sorge oder eben Skepsis vorbeiziehen lassen.Wenn Du also das Gefühl hast, in einer Art Sackgasse gelandet zu sein und Dir wünschst, Dich sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene beständig weiterzuentwickeln, dann bildet die Meditation das geeignete Fundament für Deine Suche nach Dir selbst. Die Optionen, Dir diese Technik anzueignen sind mannigfaltig. Alles, was Du tun musst, um jenes freie und selbstbestimmte Leben zu führen, von dem Du schon immer geträumt hast, ist jener erste Schritt. Hast Du Dir die Grundlagen erst einmal angeeignet, so wirst Du Dir ein Dasein ohne diese entspannende und harmonisierende Methode nicht mehr vorstellen können.Bild © mantinov

von/ durch Nick
am 03 Feb 2016
Liebende-Güte-MeditationIm Alltag sind Konflikte an der Tagesordnung. In einer Gesellschaft, in der Konkurrenz- und Leistungsdenken gefördert werden, überrascht dies sicherlich wenig. Ob sie nun auf persönlicher oder beruflicher Ebene ausgetragen werden, ist zweitrangig. Bedeutend ist nur, dass sie eine destruktive Wirkung auf den jeweiligen Bereich und nicht zuletzt auf unser gesamtes Leben haben können. Wer also über die Fähigkeit verfügt, Problemen gelassen zu begegnen und Konflikte konstruktiv und friedlich zu lösen, beherrscht eine Kunst, die Seltenheitswert hat und die nicht nur das eigene Umfeld, sondern zunehmend auch die gesamte Menschheit zu transformieren vermag.Die Rede ist hier natürlich von der sogenannten Liebende-Güte-Meditation im Fachjargon Metta-Bhavana genannt. Was diese genau beinhaltet und wie sie praktiziert wird, sind Aspekte, die in den folgenden Zeilen diskutiert werden sollen.
Metta-Bhavana – der Pfad zu mehr Optimismus, Akzeptanz und Herzensgüte
Doch was bedeutet der Begriff 'Metta-Bhavana' nun eigentlich genau? Das Pali-Wort 'Metta' wird als selbstlose Liebe, Herzenswärme und natürliche Freundlichkeit übersetzt, während 'Bhavana' soviel wie 'Entwicklung' bedeutet. Ganz wichtig ist, dass es sich bei diesen Eigenschaften nicht um etwas Berechnendes handelt. Vielmehr geht es hier tatsächlich um Charakteristika, die einem reinen Herzen entspringen. Das Wohlbefinden der anderen steht dabei im Zentrum des Interesses, während das eigene Ego ins Hintertreffen gerät. Dass die Praktizierung und damit auch Kultivierung dieser Meditationsform in weiten Teilen der menschlichen Gesellschaft, welche von eigennützigem Denken bestimmt ist, bahnbrechende Veränderungen zum Positiven nach sich ziehen kann, ist sicherlich keine übertriebene Prognose. Und abgesehen von diesem globalen Effekt wirst Du als Metta-Bhavana-Meditierende bzw. Meditierender auf diese Weise selbst das Tor zum Glück finden. Wenn Du also von dem ganzen Ellenbogen-Denken und dem ständigen Wettkampf genug hast und nach einem Weg suchst, Dich selbst und Deine Werte neu zu definieren und damit ein Vorbild für andere abzugeben, dann solltest Du Dich umgehend von der Metta-Bhavana-Meditation auf eine sowohl spannende als auch erhellende Reise entführen lassen. Dabei wirst Du sowohl viel über Dich selbst und Deine eigenen Gefühle als auch über andere lernen, ohne Dir dabei beispielsweise mittels Autosuggestion einzureden, dass die Konflikte und diejenigen, die sie auslösen nicht wirklich ernst gemeint sind. Vielmehr wirst Du durch die Metta Bhavana dazu befähigt, Die jeweiligen Gefühle bewusst zu erleben, sie langsam zu besänftigten und Dich im Anschluss wieder Neuem zu öffnen. Zu den positiven Effekten dieser Form der Meditation zählen ein Rückgang an kritischen Gedanken und Launen sowie die Steigerung einer positiven Grundhaltung Dir selbst und anderen Menschen gegenüber.
Die Metta-Bhavana-Meditation – Schritt für Schritt
Doch wie wird diese durchweg vorteilhafte Wirkung nun eigentlich konkret erreicht?Eine häufige Trainingsmethode der Liebende-Güte-Meditation erfolgt in fünf Einheiten.Der erste Schritt dient der Entwicklung von einer positiven Einstellung sich selbst gegenüber. Häufig werden hier Visualisierungen in Form von Bildern aus glücklichen Zeiten, gute Wünsche für sich selbst etc. eingesetzt. Dabei verläuft der Weg zur maximalen Harmonie mit sich selbst für jeden Menschen anders. In der zweiten Einheit wirst Du dazu aufgefordert, Dir eine Dir nahestehende Person mit allen ihren guten Eigenschaften vorzustellen und ihr bzw. ihm gleichermaßen nur die besten Wünsche zu senden. Im dritten Stadium widmest Du Deine Gedanken und Deine Aufmerksamkeit einer Person, die Dir bekannt, aber gleichgültig ist. Im Anschluss wendest Du Dein Interesse einem Menschen zu, gegenüber dem Du eine Abneigung empfindest. Versuche dabei nicht, Dir offensichtliche Schattenseiten schönzureden, sondern konzentriere Dich stattdessen auf die jeweilige Person in einem umfassenderen Kontext, denn dabei wirst Du unweigerlich auch auf positive Elemente stoßen. Das letzte Stadium hat die Präsentation aller vier Charaktere zum Ziel. Zuerst sendest Du allen Deine aufrichtige Liebe und weitest diese dann langsam in immer größer werdenden Kreisen auf die gesamte Menschheit und alle Lebewesen aus.Bild © arsenisspyros

von/ durch Nick
am 31 Jan 2016
Meditation für KinderDie wichtigsten Dinge im Leben lernt man bekanntermaßen als Kind. Denn was wir uns in jungen Jahren aneignen, bleibt uns in der Regel bis ins hohe Alter erhalten, so dass wir bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen können. Ähnlich verhält es sich mit der Meditation. Vielleicht zählst Du ja zu denjenigen treu sorgenden Müttern bzw. Vätern, die ihren Kindern ein stabiles Gerüst aus effektiven Bewältungsstrategien für alle nur denkbaren Herausforderungen mit auf ihren Lebensweg geben möchten. Vielleicht ist Dein Kind aber auch von besonders aufgeweckter, aktiver und zuweilen übermäßig ungestümer Natur, so dass Du einen natürlichen Ausgleich schaffen möchtest. Was sich bei Erwachsenen bewährt hat, tut zweifellos auch Kindern gut. Gerade in einem Zeitalter, welches von Hektik, Lärm und einem permanenten Konsumzwang, sei es nun in Form von Unterhaltungsmedien oder Informationstechnologien, geprägt ist, erweist sich die Kenntnis von Meditationstechniken schon fast als unverzichtbar.
Die positiven Auswirkungen von Meditation für Kinder auf einen Blick
Gleichwohl die folgende Auflistung nicht den Anspruch der Vollständigkeit erhebt, möchten wir hier doch einige der Effekte von Meditation in der Kindheit aufführen, welche belegen, dass Du Deinem Kind damit wirklich nur das Allerbeste bietest. Ein in diesem Zusammenhang wichtiger Aspekt ist beispielsweise, dass Dein Kind bereits früh die Fähigkeit zur Selbststeuerung lernt. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um ein Themenfeld handelt, welches selbst vielen Erwachsenen Schwierigkeiten bereitet, ist die Entwicklung dieser Eigenschaft zweifellos zu begrüßen. Damit eng verbunden ist die Kontrolle der eigenen Emotionen. Angst, Furcht, Ärger, Trauer und andere Gefühle können ebenso wie Müdigkeit und Erschöpfung schnell überwunden werden, weil die Kinder wissen, wo sie jenen in der jeweiligen Situation dringend notwendigen Ruhepol finden. Entsprechend kann ihnen auch der Leistungsdruck, welcher oftmals bereits im Kindergarten beginnt, wenig anhaben. Auch ein weitverbreiteter Konzentrationsmangel lässt sich durch Meditation mühelos korrigieren. Hervorgerufen wird er in der Regel durch eine Reizüberflutung sowie die mangelnde Fähigkeit zu selektieren und Schwerpunkte zu setzen. Eine Herausforderung, mit der ein Gros der Erwachsenen ebenfalls nach wie vor zu kämpfen hat. Da Meditation nicht von ungefähr häufig auch als 'Reise nach Innen' bezeichnet wird, verblassen alle äußeren Störfaktoren und im Rahmen der Übungen lernen die Kinder, sich auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Gerade in dieser entscheidenden Entwicklungsphase wirkt sich Meditation doppelt positiv auf die Bildung kognitiver Fähigkeiten aus. Auf physischer Ebene lernen die Kleinen, ihre Emotionen schneller in den Griff zu bekommen und damit ein selbstbestimmteres und selbstbewussteres Leben zu führen. Auch auf die körperliche Entwicklung kann sich Meditation positiv auswirken. Laut Studien leiden Kinder, die meditieren, beispielsweise seltener unter Rückenschmerzen, Essstörungen sowie anderen, vornehmlich psychosomatischen Beschwerden und sind insgesamt gesünder.
Meditative Übungen für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen
Um den gewünschten Erfolg sicherzustellen, ist es in erster Linie entscheidend, eine für das Alter des jeweiligen Kindes geeignete Meditationsform zu finden. Kindergartenkinder können sich noch nicht so lange konzentrieren. Eine Minute der Stille ist hier das absolute Maximum. Zudem ist ein spielerischer und kreativer Zugang zur Meditation erforderlich, um das Interesse der Kleinen zu wecken. Um dieses auch aufrechtzuerhalten, hat sich ein besonders abwechslungsreiches Programm, welches sämtliche Sinne anspricht, bewährt. Von der einleitenden Abdunklung des Raumes bis hin zur Verwendung verschiedener Klangkörper und Mantren ist hier alles denkbar. Im Rahmen von Kinderyoga wird Meditation häufig auch an der Grundschule praktiziert und beispielsweise in Form einer vierminütigen Einheit zu Beginn einer jeden Schulstunde genutzt. Im Geburtsland der Meditation, Indien, befinden sich Kinder im Alter von zehn Jahren am Wendepunkt, was so viel bedeutet, dass sie von nun ab Meditation für Erwachsene praktizieren können.Grundsätzlich unterscheidet sich Meditation für Kinder also nicht allzu sehr in ihrer Wirkung von dem Pendant für Erwachsene, sondern in der 'Aufbereitung' sowie dem zeitlichen Rahmen.Bild © Wavebreakmedia
von/ durch Nick
am 30 Jan 2016
Mantra-MeditationGehörst auch Du zu den Menschen, für die der Einstieg in die Meditation ein Buch mit sieben Siegeln darstellt? Dann haben wir eine gute Nachricht für Dich. Denn mit der Mantra-Meditation gelingt Dir der erste, vorsichtige Schritt in diese faszinierende und auf jeglicher Ebene gewinnbringende Welt gewiss mit Leichtigkeit. Schließlich handelt es sich hierbei um eine besonders einfache Form, in der sich alles um das jeweilige Mantra dreht. Dabei handelt es sich entweder um ein Wort, dem geheime Kräfte nachgesagt werden wie beispielsweise dem heiligen OM oder aber um einen Ausdruck oder Satz, welcher Dir selber viel bedeutet. Im Rahmen der Jivamukti-Yoga-Meditation wird beispielsweise das Mantra des Loslassens verwendet.Das Positive an der Mantra-Meditation ist, dass Du wirklich ganz sanft und entspannt beginnst. Du musst Dir also nichts Abstraktes vorstellen oder Dich gleich ausschließlich auf Deinen Atem oder Körper konzentrieren, sondern kannst Dich an jenem Wort bzw. Satz festhalten. Entsprechend erweist sich die Mantra-Meditation gerade bei Einsteigerinnen und Einsteigern als besonders beliebt, da sie sich vergleichsweise leicht erlernen lässt und aufgrund der Schwerpunktsetzung auf eine positive Begriffsformel unmittelbar zu einer optimistischeren und freundlicheren Geisteshaltung beiträgt.Der konkrete Ablauf einer Mantra-Meditation im ÜberblickAusschlaggebend für eine erfolgreiche Meditationseinheit ist eine bequeme Sitzhaltung. Denn wenn es irgendwo drückt oder zwickt, wirst Du gerade als unerfahrene Person noch größere Probleme haben, Dich auf Atem und Mantra zu konzentrieren.Am Anfang reichen fünf bis zehn Minuten aus. Wer alleine mit der Meditation beginnt, sollte sich einen Wecker stellen. Zu empfehlen sind hier spezielle Meditationsapps, die sanftere Klänge wie beispielsweise einen tiefen Gongschlag als möglichen Alarmton anbieten. Wenn Du die optimale Sitzposition gefunden hast, so solltest Du langsam versuchen, ruhig zu werden und Dich nicht mehr zu bewegen. Der dritte Schritt beinhaltet die eigentliche Meditation. Du beginnst, Dich ganz entspannt auf Deinen Atem zu konzentrieren und wiederholst dabei das jeweilige Mantra lautlos im Kopf. Dabei lautet das Schema 'Einatmen-Mantra-Ausatmen-Mantra'. Bei dem Mantra OM würde die Meditationstechnik also wie folgt aussehen: 'Einatmen-OM-Ausatmen-OM'. In den ersten Stunden wirst Du sicherlich große Schwierigkeiten haben, Deine Gedanken unter Kontrolle zu halten. Verliere dennoch nicht den Mut und wehre Dich nicht dagegen, sondern registriere es einfach als gegeben und kehre zu Deinem Mantra zurück. Mit der Zeit wirst Du feststellen, dass es Dir sowohl während der Meditationseinheiten als auch im Alltag leichter fällt, den Fokus zu bewahren.Warum Du noch heute mit der Mantra-Meditation beginnen solltest – ein Wort zum SchlussAngesichts der Wellness-Bewegung, die auch die Meditation als festen Grundpfeiler der eigenen Philosophie sieht, ist es schon fast verwunderlich, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben, gerade in der heutigen, von Hektik, Lärm und Stress geprägten Zeit auf wirkungsvolle und gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Entspannung sowie Förderung von persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung verzichten zu können. Die Meditation bietet hier einen Schutz vor der Außenwelt mit ihren zum Teil haltlosen Forderungen und destruktiven Einflüssen. Denn während dieser Zeit der Stille gewinnst Du einen Eindruck von der Vergänglichkeit und Unbeständigkeit der Dinge und lernst, loszulassen. Entsprechend wirst Du schon bald eine größere Stresstoleranz und einen wachsenden Humor an Dir feststellen. Eigenschaften, die dafür sorgen, dass Du Deine kostbare Zeit und Energie nicht für Belanglosigkeiten vergeudest. Möchtest Du also unabhängig sein und Dich nicht von den Wünschen und Vorgaben anderer Menschen bestimmen lassen, sondern Deinen eigenen Weg finden und gehen, dann bietet Dir diese jahrtausendealte Technik das ideale Handwerkszeug, um Dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Die Mantra-Meditation eignet sich dabei besonders gut, da sie Dich auf unkomplizierte Weise in ein komplexes neues Fachgebiet einführt und zudem besonders rasche und sichtbare Resultate verspricht. Meditation muss also keinesfalls eine unüberwindbare Hürde darstellen, sondern lässt sich mithilfe eines Mantras, welches Dich ganz persönlich anspricht, leicht und unkompliziert erlernen.Bild © styleuneed