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Ist Yoga, so wie wir es kennen, nur ein Mythos?

Ist Yoga, so wie wir es kennen, nur ein Mythos?

von/ durch Nick am 10 Mai 2023
Ist Yoga, so wie wir es kennen, nur ein Mythos? Nichts an Yoga ist so, wie viele Yoga-Anhänger glauben: Die Ergebnisse der Yoga-Studie des Briten Mark Singleton verblüffen und fordern den Widerspruch all derer heraus, die auf den uralten indischen Yoga-Spirit von „Körper, Geist & Seele“ vertrauen. Der Religionswissenschaftler Singleton legt in seinem Buch, das 2010 im Oxford University Press Verlag veröffentlich wurde, sehr präzise und umfassend dar: Körperbetontes Yoga ist eine relativ junge, nicht vorrangig östlich, sondern ebenso stark westlich geprägte Lehre. Fassen wir die Kernaussagen von „Yoga Body – The Origins of modern Posture Practice“ zusammen – und bilden uns unsere eigene Meinung dazu. Yoga als winziges Rädchen in der indischen Kultur In der westlichen Welt kennen wir Yoga meist als eine Form von Hatha Yoga. Ursprünglich soll Hatha Yoga aus Indien stammen, wo es als Teil einer Jahrtausende alten Kultur der Hindus praktiziert wurde. Singleton führt jedoch an, dass in klassischen Schriften wie den Upanishaden oder der Bhagavadgita Yoga allenfalls im Sinne von geistiger Vervollkommnung und Meditation erwähnt wird. Asanas schienen von so untergeordneter Bedeutung sein, dass sie allein der Atemkontrolle und dem meditativen Stillsitzen dienten. Versenkung war erwünscht und Asanas stellten einen Pfad unter vielen Wegen dar, den angestrebten Zustand zu erreichen. Die Verwurzelung in den alten indischen Praktiken hat demnach kaum etwas zu tun mit gesundheits- und fitnessorientierten Yogastilen des 21. Jahrhunderts. Erst das Zusammentreffen des indischen Nationalismus nach Ende der britischen Kolonialherrschaft und der europäischen Körperkulturbewegung vor gut 100 Jahren formte „unser“ Yoga, indem westliche Gymnastikübungen mit einem spirituellen Überbau veredelt wurden. Yoga als Trendsportart des ausgehenden 19. Jahrhunderts Der Begriff „physical culture“ kam Ende des 19. Jahrhunderts auf und hängt mit der zunehmenden Industrialisierung zusammen. Immer weniger Menschen verdienten ihren Lebensunterhalt mit Ackerbau und anderen körperlich fordernde Tätigkeiten. Viele zogen in die Städte arbeiteten dort in den Fabriken. Den Fabrikbesitzern war an der Leistungsfähigkeit der Arbeiter gelegen, und so propagierten sie die Körperkultur als nationale Aufgabe. Das Bild vom athletischen, sportlich durchtrainierten Körper wurde damals geboren und hinterließ auch in Indien Spuren. Hatha Yoga, bislang ausgeübt zur Kontrolle der Lebensenergie im Sinne von Pranayama – zur Reinigung und Versenkung – wurde zum Haltungs-Yoga. Zu einer Zeit, in der die Olympischen Spiele durch Pierre de Coubertin wiederbelebt wurden, erweckten Swami Sivananda, Paramahamsa Yogananda, Bishnu Choran Gosh und eher spirituell motivierte Vertreter wie Vivekananda oder Sri Aurobindo den Yoga-Gedanken zu einem neuen, veränderten Leben. Was Turnvater Jahn und der erste moderne Bodybuilder mit Yoga zu tun haben Religionswissenschaftler Mark Singleton, der in Santa Fe lebt und dort am St. John’s College lehrt, stellt nicht einfach nur provokante Behauptungen auf. Er untermauert seine Thesen mit historischen Quellen, hat Zeitzeugen befragt und Erkenntnisse der modernen Yogaforschung berücksichtigt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die durch Bodybuilding-Pionier Eugen Sandow beeinflusste Fitnesswelle in Indien zum Ende des 19. Jahrhunderts auch eine politische Bedeutung hatte, die vergleichbar ist mit der deutschen Turnerbewegung nach „Turnvater“ Ludwig Jahn. Indische Männer wollten ihren Körper kräftigen, um sich von den Kolonialherren zu lösen. Zugleich übernahmen sie die Trainingsmethoden aber zum Teil aus der britischen Armee. Durch die Vermischung mit einem hinduistisch, tantristisch, philosophisch und neugeistlich geprägten Kontext verliehen sie der Körperkultur eine eigene Ausrichtung und einen ganz neuen Gesundheitsaspekt. Die Legende von „Körper, Geist und Seele“ stammt aus dieser Zeit, ist also gerade mal rund 100 Jahre alt. In der traditionellen Yogaphilosophie sind Geist und Seele eins, es gibt keine Unterscheidung. Singletons Schlussfolgerungen Yoga ist ein spannendes transnationales Phänomen. Philosophische Traditionen und über Jahrhunderte gesammelte Erkenntnisse im Zusammenhang mit Energieflüssen und Bewusstseinszuständen formten sich durch weltkulturelle Begegnungen und wissenschaftlichen Fortschritt zu einer neuen Methode. Moderne Yogastile sind durch den Kulturwandel entstanden und verändern sich weiterhin. Genau das macht Yoga, diese Methode, die weder Sport noch Religion oder Medizin ist, und doch von allem etwas in sich trägt, so einzigartig. Bild © StudioM1
Männer Yoga

Männer Yoga

von/ durch Stefan am 25 Feb 2023
Warum Männer Yoga machen sollten! Ein Überblick In den Köpfen vieler Männer ist der Satz behaftet, dass Yoga nur für Frauen geeignet ist. Das ist zum Glück komplett falsch – auch Männern tun die sanften Flows mehr als gut. Wer körperlich fit werden und gleichzeitig seine Muskeln trainieren möchte, kann sich die besten Yoga-Übungen suchen. In diesem Beitrag erfährst Du, warum sanfte Yoga-Flows zur täglichen Routine eines jeden Mannes werden können. Irrglaube: Yoga ist nur etwas für Frauen Viele Menschen haben den Irrglauben, dass Yoga immer sanft und leicht ist – aber weit gefehlt. In Wirklichkeit kann Yoga genauso anstrengend wie ein leichtes oder mittelschweres Work-out zu Hause oder im Fitnessstudio sein. Hot Yoga, Ashtanga oder Vinyasa sind für die Anstrengung bekannt. Zudem entspricht es nicht der Wahrheit, dass Frauen grundsätzlich leichter trainieren. Alles in allem können die Asanas aus der buddhistischen Lehre genauso fordernd sein wie andere körperliche Übungen und sind demnach eine ideale Ergänzung im Sportplan aktiver Männer. Auf der anderen Seite kann Yoga sanft sein. Wer üblicherweise anderen sehr stark belastenden Sportarten nachgeht, weiß, wie gut es sein kann, sanfte Körperübungen zu machen. Yoga ist in diesem Fall perfekt – Yin Yoga hilft dabei, Deine Faszien zu dehnen und die Muskeln vom ganzen Körper zu lockern. Und dieser Punkt ist für Männer genauso wichtig. Kleiner Fakt am Ende: Im Alten Indien waren es die Männer, die diese Übungen praktizierten. Nur hierzulande sind immer noch mehr Frauen in den Studios, was nicht heißen soll, dass Du diesen Umstand nicht jederzeit verändern kannst. Welche Yoga-Arten sind geeignet? Es gibt viele verschiedene Yoga-Stile, die allesamt andere Auswirkungen auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden haben. Um den perfekten Stil für sich zu finden, solltest Du Dich erst mal fragen, was Du Dir von der Yoga-Stunde wünschst. Möchtest Du Deinen Körper dehnen und zur Ruhe kommen? Dann eignet sich Yin-Yoga perfekt dafür. Bist Du Anfänger, ist Yin-Yoga oder Hatha Yoga empfehlenswert. Möchtest Du an Deinem Work-out-freien Tag dennoch leicht trainieren, könnte ein sanfter Vinyasa-Flow sinnvoll sein. Möchtest Du Deinen Organismus gerade zum Schwitzen bringen? Dafür musst Du nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen. Entscheide Dich für einen heißen Bikram-Yoga-Flow (Hot Yoga): Hier führst Du die verschiedenen Abfolgen bei einer Raumtemperatur von ca. 35° aus. Daneben ist Power Yoga (eine amerikanische Version vom Ashtanga Yoga, bei dem sich die Abläufe an den Yogi anpassen lassen) perfekt, um Deinen Körper zu straffen, zu stärken und Muskeln sowie Kraft aufzubauen. Noch nicht überzeugt: Warum ist Yoga auch für Männer gut? Die Übungen auf der Matte haben viele gesundheitliche Vorteile – doch nicht nur auf den Körper. Geist und Seele werden dank der tiefen Atmung in Einklang gebracht. Das ist besonders für jene Menschen, die viel Stress haben, wichtig. Fühlst Du Dich manchmal außer Balance, können die richtigen Übungen ein inneres Gleichgewicht herstellen. Dafür solltest Du die dazu passenden Atemübungen praktizieren. Außerdem können die Abfolgen dabei helfen, den Körper nach einem anstrengenden Ausdauer-Training zur Ruhe zu bringen. Muskeln und Sehnen werden nach dem Sport entlastet und gestärkt. Auch der Geist sowie die Seele kommen bei verschiedenen Flows aus dem Kundalini Yoga oder Yin-Yoga zur Ruhe. Weitere wichtige Gründe, warum Mann Yoga machen sollte Die heutige Gesellschaft, der anstrengende Berufsalltag und die privaten Probleme sorgen dafür, dass viele kaum zur Ruhe kommen oder andere Probleme haben. Bei folgenden Leiden können Yoga-Flows dienlich sein: a) Hilft bei Schlafproblemen Tust Du Dir schwer beim Einschlafen? Dann könnten Dich die Übungen auf eine sanfte Art und Weise unterstützen. Dank der inneren Ruhe fällt es Dir deutlich leichter, tief in den Schlaf zu sinken. b) Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht Der heutige Alltag fordert; das heißt unweigerlich, dass jeder für sich eine Methode finden muss, um in Balance zu gelangen. Wenn Du bis dato noch keine geeignete Möglichkeit gefunden hast, kannst Du Dir die Zeit nehmen, um Yoga sowie Meditation auf Deinem Kissen zu praktizieren. Eine Yoga-Einheit sollte am besten immer mit Shavasana oder einer kurzen, angeleiteten Meditation beendet werden. c) Bist Du unflexibel? Flexibilität ist nicht nur sexy, sondern auch förderlich. Wer flexibel und gelenkig ist, kann andere Sportarten deutlich leichter durchführen. Außerdem sinkt die Gefahr von Verletzungen, besonders, wenn Du andere risikoreiche Sportarten ausübst. d) Konzentration wird gestärkt Fordert Dein Job kognitive Höchstleistungen, kann es ratsam sein, sich mit Yoga auseinanderzusetzen. Wer regelmäßig Yoga übt, schafft es, einen inneren Ausgleich zu schaffen. Das heißt, dass auch die Konzentration in vielen Fällen verbessert wird. e) Schmerzen im Rücken oder Nacken lindern Viele Männer klagen über einen schmerzhaften Rücken. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, kannst Du Yoga testen. Gewisse Übungen stärken gezielt Deinen Rücken, Deine Schultern, Deine Arme und entspannen Deinen Nacken. f) Das eigene Körpergefühl verbessert sich Wenn Du das Gefühl hast, dass Du den Körper kaum spürst, kannst Du die Asanas in Dein tägliches Programm aufnehmen. Denke daran, dass Du dank der speziellen Yoga-Flows das Bewusstsein für Deinen Körper verstärkst und damit das Körpergefühl sowie die Empfindlichkeit verbessert werden. Viele Männer lernen dadurch, den Körper erst mal wahrzunehmen – viele können ihre körperlichen Bedürfnisse kaum spüren. g) Achtsamkeit wird verbessert Wer Stress hat, kann sich schlecht auf den jetzigen Moment konzentrieren. Eine tägliche Yoga-Praxis unterstützt Dich dabei, Dich mehr und mehr auf das Hier und Jetzt einzulassen. Dieser Punkt ist die Voraussetzung, um lange glücklich und zufrieden zu sein sowie die Selbstwahrnehmung zu stärken. Auch das Annehmen der Gefühle fällt durch eine regelmäßige Yoga-Praxis leichter. h) Ausdauer sowie Wahrnehmung beim Sex werden verbessert Wenn Du im Einklang mit Deinem Körper bist, wird natürlich auch Dein Sexualleben verbessert. Du spürst Dich besser, kannst länger in bestimmten Positionen verweilen und Dein Körper ist gestärkt. Zudem bist Du achtsamer, was sich wiederum positiv auf das Sexleben auswirkt. Natürlich ist auch Dein Selbstbewusstsein höher, sodass Du die intimen Momente noch besser genießen kannst. i) Erfolgreiche Fußballer machen auch Yoga Dieser Grund ist zwar nicht ausschlaggebend, dennoch soll er Dich motivieren, die Asanas auch einmal auszuprobieren. Es gibt viele Profisportler, die täglich Yoga üben. Möchtest Du auch dazu gehören? Dann probiere Dich aus und finde die tollsten Asanas für Dich zum Ausgleich. Wenn Du ein Mann bist, erzähle uns, ob Du bereits Yoga in Deinen Alltag integrierst? Wenn ja, welche Vorteile bringt es Dir?
Yoga der Luft

Yoga der Luft

von/ durch Sandra Buchwald am 28 Jan 2023
Yoga der Luft - Wie du durch Yoga neue Leichtigkeit erhältst Die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft sind Basis unseres Seins. Menschen, Tiere und Pflanzen erhalten von ihnen wertvolle Energie. Das Yoga der Elemente unterstützt diese nährenden und heilsamen Prozesse. Welche Yogapraxis geeignet ist und welchen Beitrag ayurvedische Ernährung leistet, beschreibt Yoga-Bloggerin Sandra Buchwald. In diesem Beitrag geht es um das Yoga der Luft. „Man hat ja kaum noch Luft zum Durchatmen.“ Oder: „Es fühlt sich an, als würde mir alles doppelt so schwer fallen als sonst“. - Solche Aussagen werden getroffen, wenn die Leichtigkeit verlorengegangen ist. Durch die ganzen Probleme, die uns das Jahr 2022 gebracht hat, ist das kein Wunder. Viele Einschränkungen haben uns belastet und uns das Leben im wahrsten Sinne des Wortes schwer gemacht. Gut zu wissen: Yoga unterstützt dich dabei, neue Leichtigkeit und Freiheit, Unbeschwertheit und Unbekümmertheit zu entdecken und zu genießen. Dieser Blogbeitrag bietet Ideen, wie du durch das Yoga der Luft einengende und beschwerende Fesseln abstreifen kannst. Das Element Luft: die Leichtigkeit des Seins Es gibt keine Bewegung ohne Atem und keinen Atem ohne Bewegung. Das Heben und Senken von Brustkorb und Bauchdecke beweisen dir das. Jeden Tag. Jede Sekunde. Durch den Atem versorgst du dich mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff, der durch deine Blutgefäße in jeden noch so winzigen Winkel deines Körpers gelangt. Auch dein Geist und deine Seele werden durch den Atem bewegt, genährt, aktiviert. Blockaden werden gelöst. Dies alles sind gute Gründe, warum im Yoga die Asanas und der Atem untrennbar verbunden sind. Yoga der Luft nutzt diese Verbindung ganz besonders. Diese Yogaübungen machen leicht und frei Viele Menschen arbeiten den ganzen Tag am Schreibtisch – den Oberkörper nach vorne gebeugt. Das ist ein Beispiel dafür, dass unser natürlicher Atemraum durch Alltag oder Job eingeschränkt werden kann. Die Brustmuskeln verkürzen sich durch die einseitige Haltung, der obere Rücken als Gegenspieler wird eher abgeschwächt. Yoga, das dem Luftelement dient, bietet dir auch wertvolle Asanas, die den Brustraum wieder weiten und dir die freudvolle Erfahrung der äußeren und inneren Herzöffnung schenken. Viele dieser „Herzöffner“, wie sie von Yoginis und Yogis liebevoll genannt werden, sind echte Klassiker unter den Asanas. Ein charakteristisches Beispiel: die Kobra (Bhujangasana). Als bekannte und beliebte Asana, sowohl aus dem Sonnengruß Surya Namaskar als auch der traditionellen Rishikesh-Reihe, steht die Kobra stellvertretend für die vielen Rückbeugen aus dem Yoga der Luft. Eine leichtere Alternative zu den Kobras ist die Sphinx, Salamba Bhuangasana. Sie ist auch für Anfänger gut ausführbar, weil die Unterarme bequem auf der Matte platziert sind. Noch bequemer ist die Herzöffnung aus der Rückenlage. Wirbel für Wirbel rollst du in die Schulterbrücke (Setu Bandhasana). Dort kannst du dich entweder mit den Oberarmen und Ellenbogen abstützen oder die Hände unter dem Körper binden und die Brücke intensivieren. Lust auf mehr wirkungsvolle Asanas? Auch der Fisch und der heraufschauende Hund sind klassische Rückbeugen und Herzöffner! Anmutig und effektiv zugleich sind zwei Herzöffner aus dem Kniestand, die du sicherlich ebenfalls kennst: der tiefe Ausfallschritt (Anjaneyasana) und das Kamel (Ushtrasana) – beides übrigens natürlich auch tolle Hüftöffner. Wenn du lieber im Stehen übst, sind die Haltungen des Kriegers I oder des Sonnenkriegers empfehlenswert. Beide sind auch gut in der freien Natur zu praktizieren, sodass dein Yoga der Luft durch eine Extraportion Sauerstoff angereichert wird. Yoga der Luft: Atmung ist das A und O Pranayama ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer Yogapraxis, die das Luftelement fördern soll. Sowohl die herzöffnenden Asanas als auch der Atem sind perfekt, um wohltuenden Raum zu kreieren. Ein Raum, der mit Luft, Leichtigkeit und Freiheit gefüllt wird. Durch die Rückbeugen erzeugen wir die Grundlage, unseren Gefühlen Raum zu verleihen. Durch den bewussten Atem schaffen wir Verbindung zu einem Leben, das durch Leichtigkeit und Durchlässigkeit wertvolle Schätze bereithält. Young woman practicing breathing yoga pranayama outdoors in moss forest on background of waterfall. Unity with nature concept Leicht und frei sein – welcher Yogastil passt? Wenn du die Beispiele für das Yoga der Luft gelesen hast, ist dir vermutlich klar, dass das Hatha Yoga auch dafür die solide Basis ist. Ob Elemente aus dem Sonnengruß oder die Kriegerhaltungen – Hatha Yoga und die vier Elemente sind untrennbar verflochten. Das Wunderschöne am Hatha Stil ist die Verbindung von Luft und Erde. Sie ist besonders heilsam, weil berücksichtigt wird, dass wir beides benötigen: Wurzeln und Flügel. Besonders luftig wird es allerdings, wenn du dich dem Aerial Yoga widmest. Umschlungen von stabilen Deckentüchern übst du Yogaposen – ganz unabhängig von den Gesetzen der Schwerkraft. Das freie Schweben unterstützt Yoga der Luft perfekt. Nach Lust und Laune (und natürlich dem Angebot der Aerial Yogaschule) kann die luftig-leichte Form vom Yoga auch durch Elemente aus dem Tanz oder der Artistik ergänzt werden. Du kannst wunderbar kreativ deine Gefühle ausleben. Rückbeugen sind auch gut durch das Yin Yoga durchführbar. Die einfachste Asana: Platziere unter deiner Brustwirbelsäule ein Bolster oder eine gefaltete Decke und öffne deinen Herzraum in der Rückenlage. Aktiviere das Herzchakra Untrennbar verbunden: Yoga der Luft und das Herzchakra (Anahata Chakra). Wenn du durch die Herzöffner den Brustraum weitest, stimulierst du auch dein Herzchakra. In der Mitte der Brust gelegen, ist es wichtig für den Ausdruck unserer Gefühle. Das macht uns frei und leicht. Probiere es aus! Anahata, heart chakra symbol. Colorful mandala. Yoga der Luft und ayurvedische Ernährung Das Ayurveda verbindet das Luftelement mit dem Konstitutionstypen Vata. Dieses Dosha braucht eine Ernährung, die Ruhe und Wärme schenkt. Leichtigkeit schenkt uns alles, was nicht belastet und nicht schwer verdaulich ist. Ideal sind Suppen und Eintöpfe, aber auch Risotto. Gemüse sollte gekocht sein. Perfekt sind Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis. Wenn dir Süßes schmeckt, probiere warmen Porridge aus. Früchte verarbeitest du am besten zu Kompott oder erwärmst sie. Ein duftendes Beispiel sind Bratäpfel. Ausreichend warme Flüssigkeit ist wichtig. Natürlich sind Tees besonders wertvoll. Gute Aromen, die das Luftelement unterstützen, sind die Vanille, der Ingwer und Basilikum. Sei leicht durch Meditation
Meditation nach der Arbeit – So kannst Du Dich nach der Arbeit erholen

Meditation nach der Arbeit – So kannst Du Dich nach der Arbeit erholen

von/ durch Stefan am 02 Dez 2022
Meditation nach der Arbeit – So kommst Du nach der Arbeit runter Der berufliche Alltag fordert. Wenn Du auch zu den Menschen gehörst, die nach dem Feierabend gedanklich noch in der Arbeit hängen und kaum abschalten können, musst Du etwas tun. Verschiedenste Techniken helfen bei der Entspannung. Dazu gehört beispielsweise auch die Meditation, die von immer mehr Menschen regelmäßig durchgeführt wird. Egal, ob abends oder morgens – die wenigen Minuten für sich sorgen dafür, dass sich Dein Geist, Dein Körper und Deine Seele entspannen können. Alle bedeutenden Informationen dazu erfährst Du in diesem Ratgeber. Klare Grenze zwischen Arbeit und Freizeit Dies ist wohl der wichtigste Tipp, um gesund zu bleiben und Erkrankungen wie psychische Leiden, Burn-out oder Ähnliches zu vermeiden. Wer sich im Feierabend ständig Gedanken über den Job macht, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Das kennen sicherlich viele. Besonders jene Menschen, die im Homeoffice arbeiten, haben nochmals mehr Druck. Sie könnten theoretisch auch um 21 Uhr noch eine Mail lesen und beantworten oder ein nicht aufschiebbares Telefonat führen. In diesem Zusammenhang solltest Du für Dich und Deine Gesundheit eine Möglichkeit erschaffen, die Dir hilft, die Gedanken aus der Arbeit loszulassen und Dich auf die entspannte Zeit einzustellen. Folgende Tipps könnten nützlich sein, um in den Feierabend-Modus zu gelangen: Wenn Du im Büro oder außerhalb Deiner eigenen vier Wände arbeitest, kannst Du nach dem Heimkommen direkt andere Kleidung anziehen. Dies symbolisiert Deinem Geist und Körper, dass jetzt der Feierabend anbricht und der Stress von Dir abfallen kann. Sport und Bewegung helfen Dir dabei, angestaute Energie sowie Gedanken zu lösen, um leichter in den Moment der Pause zu gelangen. All die To-Dos, die Dir noch einfallen, werden auf eine Liste geschrieben und erst am nächsten Tag erledigt. Wichtig ist auch, dass Du Dich daran hältst, keine jobbezogenen Arbeiten mehr zu machen. Journalen, Yoga oder Meditation sorgen dafür, dass Du eine Brücke zwischen Arbeit und Freizeit erbaust. Damit hetzt Du nicht von einem To-Do ins nächste. Kann Meditation beim Entspannen helfen? Angesichts der immer beliebter werdenden Meditationen sollte man fast das Gefühl bekommen, dass sie wirklich hilft. Das Innehalten hat viele Vorteile und wird deshalb von Millionen Menschen angewendet. Grundsätzlich geht es darum, dass Du Dir abends nach dem Heimkommen ein paar Minuten nur für Dich nimmst. Du fühlst Dich ruhiger und ausgeglichener Alte Sorgen vom Arbeitsplatz und Deinem Leben fallen weg Dein Körper kommt mit Geist und Seele in Balance Körperliche Beschwerden wie innerer Stress können abnehmen Dein Kopf fühlt sich nachher leichter an Du fühlst Dich vitaler und fitter Welche Punkte sind für Anfänger wichtig? a) Erschaffe einen Wohlfühlort In erster Linie ist es bedeutend, dass Du Dir einen Ort in der Wohnung oder im Haus aussuchst, indem Du Dich fallen lassen kannst. Das richtige Setting sorgt dafür, dass Du leichter entspannen und zur Ruhe kommen kannst. b) Die richtigen Meditationen aussuchen Gerade zu Beginn können geführte Meditationen ein echter Geheimtipp sein. Nicht immer ist es leicht, seine Gedankenschleifen zu durchbrechen. Dank einer angenehmen Anleitung schaffst Du es, Deine normalen Gedanken ziehen zu lassen und Dich vollends auf die Entspannung einzulassen. Zudem gibt es verschiedene Meditationen zu diversen Themen, so kannst Du immer das passende auswählen. Körperscans (Meditation mit Fokus auf den physischen Körper) können bei körperlicher Erschöpfung dienlich sein. Auch Atemübungen wie Wim-Hof oder die Wechselatmung sind toll, um weniger müde und ausgelaugt zu sein. c) In Gruppen meditieren Fällt es Dir schwer, Dich aufzuraffen und zu meditieren? Gerade wenn Du körperlich oder geistig erschöpft bist, kann das Herunterkommen noch anstrengender sein. Vielen fehlt die Motivation, sich hinzusetzen. In diesem Fall könnten geführte Meditation-Abende die Lösung sein. Hier lernen die Teilnehmer leichter zur Ruhe zu kommen und verschiedenen Techniken auszuprobieren. Außerdem fällt es vielen einfacher, sich in der Gruppe hinzugeben. d) Gute Vorbereitung auf das Meditieren Damit Du Dich positiv auf die Meditation einstimmen kannst, hilft es vorher ein paar Yoga-Übungen auf der Matte zu machen. Damit gelangst Du in den Körper und fühlst automatisch mehr Entspannung in Dir. Außerdem werden Blockaden leichter losgelassen, die dafür sorgen, dass Du unentspannt bist. Atemübungen, Pilates oder Tagebuch schreiben sind tolle Tipps, um Dich angekommen bei Dir zu fühlen. Wer diese Tipps beachtet, wird automatisch ruhiger und gelassener durchs Leben gehen. e) Übe Dich in Geduld Wer mit den Meditationen anfängt, sollte sich bewusst sein, dass das Eintreten der Resultate manchmal ein wenig dauert. Dennoch darfst Du Dich nicht vom Weg abbringen lassen und weiterhin fleißig meditieren. Wann ist die Meditation das Richtige für Dich? Du fragst Dich, ob es gut ist, wenn Du Dich abends auf Dein Kissen setzt, um zu meditieren? Die Antwort kannst Du Dir nur selbst geben, wenn Du es ausprobierst. Treffen folgende Punkte zu, dann solltest Du bereits heute damit anfangen. Du fühlst Dich abends müde und ausgelaugt Du möchtest in Deinem Leben nachhaltig etwas ändern, Dir fehlt jedoch der freie Kopf Du benötigst eine Möglichkeit, um eine Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen Du sehnst Dich nach innerlicher Ruhe und Gelassenheit Du wünschst Dir, Deine Gefühlswelt besser kennenzulernen und Dein Leben entsprechend anzupassen Du möchtest bewusster durch das Leben gehen Du liebst es, Dich mit Dir selbst auseinanderzusetzen Du möchtest Deine Gedankenwelt sowie alle Sorgen ordnen und loslassen Nutzt Du bereits die Meditation, um entspannt in den Feierabend zu starten? Wenn ja, welche Vorteile bringt es mit sich?
Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

von/ durch Stefan am 04 Aug 2022
Was ist der ausschlaggebende Faktor, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen? Die Gesundheit, die Motivation und die Vitalität der Mitarbeiter. Wer sich ausgeglichen, wohl in seinem Körper und gesund fühlt, kann deutlich bessere Leistungen erzielen. Genau auf diese kommt es an, um den Erfolg des Betriebs zu erhöhen. Inwiefern Yoga helfen kann und alle anderen bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag. Probleme am Arbeitsplatz: Resultat sind schlechte Berufserfolge Zahlreiche Unternehmer berichten über krankheitsbedingte Ausfälle ihrer Mitarbeiter. Besonders in den letzten Jahren sind verschiedene Krankheiten auffällig gestiegen. So sind neben Rückenbeschwerden vor allem psychische Leiden Grund, warum Mitarbeiter zu Hause bleiben. Ein zu häufiges Fehlen von vielen Angestellten führt zu Problemen im Unternehmen. Aufgaben und interne Prozesse können nicht in der gewünschten Weise umgesetzt werden. Als Vorgesetzter oder Geschäftsführer solltest Du die körperlichen Warnsignale der Arbeitnehmer ernst nehmen. Gespräche mit den Mitarbeitern sowie andere Maßnahmen können dabei helfen, Dich gut um Deine Angestellten zu kümmern. Immer häufiger werden firmeninterne Yoga-Stunden angeboten. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre sollen Abhilfe schaffen. Warum ist Yoga in der Firma sinnvoll? Wenn Geschäftsführer offen für Veränderungen sind, dann könnte das Einführen von regelmäßigen Yoga-Stunden eine tolle Idee sein. Wie bereits vorher angesprochen sind besonders Rücken- oder Nackenprobleme häufig ein Grund, warum ein Angestellter nicht seine volle Leistung erbringen kann oder sogar zu Hause bleiben muss. a) Yoga ist gut bei Rückenproblemen Wer Probleme mit seinem Rücken, Nacken oder den Schultern hat, darf täglich Yoga in seinen Alltag integrieren. Vor allem für Angestellte im Büro ist Yoga eine willkommene Abwechslung, um sich fitter und vitaler zu fühlen. Als Arbeitgeber sollten Sie außerdem dafür sorgen, dass das Sitzen auf dem Bürostuhl sowie Schreibtisch dem Körper nicht schadet. Hochwertige Bürostühle und ein in der Höhe verstellbarer Schreibtisch können eine gute Lösung sein. Direkte Vorgesetzte, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter dürfen die Angestellten in ihrem Unternehmen zu den sportlichen, entspannenden Übungen motivieren. Gemeinsam in einem Kurs können die wichtigsten Asanas auf der Matte geübt werden. b) Bessere Haltung: weniger Schmerzen und mehr Selbstvertrauen Die Haltung vieler Menschen ist weder für den Körper noch für das Erscheinungsbild gut. Demnach ist es essenziell, dass daran gearbeitet wird. Mithilfe zahlreicher Yoga-Übungen kannst Du eine große Veränderung erzielen. Denke immer daran: Die buddhistische Lehre hilft Dir nicht nur dabei, dass Du Dich in Deinem Körper wohler fühlst, sondern zudem, dass es Dir psychisch besser geht. Die Haltung spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. c) Verbesserte Resilienz: Du kannst besser mit Schwierigkeiten umgehen Yoga und eine anschließende Meditation auf Deinem Kissen helfen Dir dabei, zur Ruhe zu kommen und Deinen Geist zu stärken. Besonders jene Angestellte, die sehr viel Stress haben, sollten sich täglich die Zeit nehmen, um Yoga zu machen. Deshalb ist es ratsam, dass Unternehmen ein tägliches Angebot an Yoga-Einheiten zur Verfügung stellen. So kann jeder Mitarbeiter selbst aussuchen, wann er zur Stunde gehen möchte oder nicht – nach der Arbeit ist es besonders entspannend. Doch auch in der Mittagspause kann es Dir dabei helfen, gestärkter in die Nachmittagsstunden zu gehen. Probleme und Herausforderungen auf der Arbeit erscheinen kleiner und können einfach bewältigt und gelöst werden. d) Zusammenhalt wird gestärkt Neben der körperlichen Gesundheit eines jeden einzelnen ist natürlich der Zusammenhalt in einem Unternehmen das A und O. Gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise Betriebsfahrten, ein Feierabend-Bier oder tiefgehende, auspowernde Yoga-Sessions können dabei helfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Zudem erhöht sich die Bewegung der Angestellten und damit verbessert sich im besten Fall auch die Gesundheit. Damit möglichst viele Mitarbeiter mitmachen, ist es ratsam, die Einheiten auf die gemeinsame Mittagspause oder auf gleich nach der Arbeit zu legen. So können viele teilnehmen. e) Achtsamkeit und Fokus werden verbessert Um gute Ergebnisse zu erzielen, müssen Mitarbeiter eine entsprechende Konzentrationsspanne aufweisen. So wird sichergestellt, dass die Arbeiten richtig erledigt werden. Die Asanas können dabei helfen, Dich besser zu konzentrieren und achtsamer zu sein. Somit fällt es Dir leichter, Dich immer wieder zu entspannen. f) Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele Um die Harmonie des eigenen Systems zu fördern, sollten Unternehmen tägliche Yoga-Sessions anbieten. Mit der Zeit merkt jeder Mitarbeiter, der daran teilnimmt, eine größere Veränderung. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele sorgt dafür, dass tägliche Aktivitäten problemlos von der Hand gehen, eine innere Ruhe vorherrscht, und Herausforderungen stressfrei angenommen werden. frau praktiziert yoga im büro Welche Voraussetzungen müssen zur Teilnahme gegeben sein? Normalerweise sollten die Yoga-Sessions so gestaltet sein, dass sie jeder mitmachen kann. Grundsätzlich gilt natürlich dennoch, dass körperliche Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten. Damit kann sichergestellt werden, dass der Arbeitnehmer Yoga ausüben darf. Ablauf vom Firmen-Yoga: ein kurzer Überblick Das Konzept einer Stunde ist so gestaltet, dass Jung, Alt, Anfänger oder Profi daran teilnehmen können. Um einen ganzheitlichen Effekt zu erzielen, besteht eine Yoga-Stunde aus verschiedenen Aspekten: Asanas, das sind die körperlichen Übungen Pranayama (Atemübungen) Meditation Wer sich diese drei Punkte gönnt, tut sich selbst etwas Gutes. Körper, Geist und Seele können entspannen und neue Kraft tanken. Die Stunden haben zwar immer denselben Ablauf, dennoch kann nach verschiedenen Themen gearbeitet werden. Wenn der Rücken im Vordergrund steht, dann werden hauptsächlich solche Übungen gemacht, die sich entlastend auf die Wirbelsäule auswirken. Möchten sich die Mitarbeiter auspowern, kann fließendes Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga gemacht werden. Yin Yoga wäre ideal, um Entspannung zu finden und die Faszien zu lockern – wenn Mitarbeiter den ganzen Tag über im Machen-Modus sind, können erholsame Asanas den Stoffwechsel und den Geist in Balance bringen. Die Varietät an verschiedensten Yoga-Übungen ist sehr groß, so kann jeder das Passende für sich finden. Vorausgesetzt ist, dass diverse Stunden angeboten werden. Ein weiterer bedeutender Faktor ist, dass der Yoga-Lehrer professionell ist und gut auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen kann. Machst Du in Deinem Betrieb auch Yoga? Wenn ja, welche Erfolge kannst Du wahrnehmen?
7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

von/ durch Stefan am 12 Jul 2022
Du suchst Entspannung, Bewegung und Gleichgesinnte? Dann könnte ein Yoga-Retreat genau das Richtige sein. Der Alltag ist fordernd und da kommen viele an den Punkt, dass sie endlich einen Weg der Entspannung finden möchten. Egal, ob Du schon lange auf Deiner spirituellen Reise bist oder erst am Anfang stehst – in diesem Beitrag erfährst Du die bedeutendsten Gründe, warum sich ein Besuch eines Yoga-Retreats lohnt. Rustic Wooden Carved Sign For A Spiritual Retreat Against A Beautiful Leafy Backdrop Begriff Retreat: Was ist ein Yoga-Retreat? Yoga-Retreats werden immer bekannter und viele sehnen sich nach dieser ganz speziellen Auszeit in einem schönen Haus inmitten einer wundervollen Naturkulisse in den Tropen oder inmitten von Europa. Auch der Trend, täglich Yoga in seinen Alltag zu integrieren, steigt an. Demnach ist es in den meisten Fällen eine gute Idee, diese beiden Faktoren miteinander zu kombinieren. Das Wort Retreat bedeutet so viel wie Rückzug. Genau das wirst Du auf den diversen Retreats erfahren. Besonders dann, wenn Du Dich nicht nur für ein Yoga-Retreat, sondern zudem für ein Stille-Retreat entscheidest. Hier liegt der Fokus auf Achtsamkeit, Stille und die Beschäftigung mit dem eigenen Innenleben. Außerdem machen die meisten Menschen zudem einen Digital Detox, das stärkt den inneren Frieden zusätzlich. Um mehr Abwechslung zu haben, lohnt es sich, sich nach den tollsten Yoga-Retreats mit den besten Yoga Stilen umzusehen. Dadurch, dass die meisten Retreats inmitten einer wundervollen Naturkulisse abgehalten werden, kannst Du Dich nicht nur auf eine wundervolle Yoga-Reise freuen. Die Kraft der Natur strömt auf Dich über und Du wirst deutlich bestärkter aus allem herausgehen. Was sind die sieben Gründe, ein Yoga-Retreat zu besuchen? Wer sich fragt, ob die Buchung eines Yoga-Retreats die richtige Entscheidung ist, sollte sich die Gründe durchsehen. Falls Dich mehrere davon ansprechen, lohnt es sich, diese neue Erfahrung zu machen. Group of young women are meditating in park on summer sunny morning under guidance of instructor. Group of girl outdoors are sitting in lotus pose on yoga mats on green grass with eyes closed 1. Du hast viel Zeit für Dich Der Alltag ist stressig und oftmals bleibt kaum Zeit für Dich selbst. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, dann solltest Du aus Deiner gewohnten Umgebung mal aussteigen. Ein Yoga-Retreat kann Dir die Basis schaffen, neue Kraft zu tanken und viel Zeit für Dich zu haben. Die Ablenkungsmöglichkeiten halten sich in Grenzen, denn außer Yoga-Einheiten, leckerem Essen, Natur und Du selbst gibt es nichts, das Dich stressen könnte. 2. Tolle neue Bekanntschaften Je nachdem, wo Du lebst, gibt es oftmals nicht so viele Menschen, die gleich denken wie Du. Auf einem Yoga-Retreat hingegen wirst Du vielen Gleichgesinnten begegnen. Dies stärkt Dich auf eine nachhaltige Art und Weise. Häufig kann der Kontakt auch nach dem Yoga Urlaub noch beibehalten werden. 3. Du tust Deinem Körper etwas Gutes Wer im Alltag wenig Sport und Bewegung hat, kann im Yoga-Retreat seinen Körper stärken und die Gewohnheiten verändern. Wenn Du erst mal Yoga kennengelernt hast, fällt es Dir viel leichter, tägliche Asanas in Deine Morgen- oder Abendroutine einfließen zu lassen. Du spürst relativ schnell einen Unterschied im Körper, wenn Du im Retreat täglich Yoga-Einheiten praktizierst. Das wirst Du keinesfalls missen wollen – auch nicht in einem stressigen Tagesablauf. 4. Erholung pur Körper, Geist und Seele sind gestresst oder unter Druck, wenn der Alltag herausfordernd ist. Die meisten Menschen haben sich Ihren täglichen Ablauf so ausgewählt, dass sie kaum hinterherkommen. Demnach ist es bedeutend, dass Du Dir eine Woche Zeit nimmst, um die Ruhe zu genießen und inneren Frieden zu finden. Doch nicht nur der Geist kann sich entspannen: Dadurch, dass die Unterkunft meist bestes veganes/vegetarisches Essen anbietet, frisch gepresste Säfte sowie Gerichte mit nahrhaften Superfoods, kann Dein Körper auftanken. Daneben spielen Faktoren wie Frauenkreise, Kakaozeremonien, Meditation oder Atemübungen eine bedeutende Rolle, um sich vollends auf sich zu konzentrieren. yoga retreat on the beach at sunset, silhouettes of group of people meditating 5. Schulung der Achtsamkeit Die meisten Menschen kennen die innere Unruhe: Tausend Gedanken und die ganzen Erledigungen auf der To-do-Liste. Kein Wunder, wenn sich Menschen nach einer neuen Erfahrung und Urlaub sehnen. Im Yoga-Retreat lernst Du ein komplett anderes Leben kennen. Während dieser Woche spielt das Außen eine geringe Rolle, stattdessen richtest Du Deinen ganzen Fokus auf Dich und Deine Innenwelt. Damit stärkst Du die Achtsamkeit für den Moment und erfährst, wie es sich anfühlt, wenn Du weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern genau in diesem Moment bist. Plötzlich fallen Ängste, Sorgen und Unsicherheiten weg, weil Du Dich vollständig auf das Jetzt einlassen kannst. Du lernst Achtsamkeit beim Essen, während der Yoga-Session auf der Matte, beim Duschen oder beim Spazierengehen. Diese Fähigkeit darfst Du in Dein zukünftiges Leben mitnehmen. 6. Du lernst neue Yoga-Stile und intensive Meditationen kennen Wer auf der Suche nach der Intensivierung der Yoga-Praxis ist, kann sich einen Yoga Urlaub gönnen. Als Anfänger solltest Du darauf achten, dass die einzelnen Einheiten und die Yoga-Übungen für Neulinge ausgerichtet sind – ansonsten kann es unter Umständen zur Überforderung führen. Die Kombination von Yoga, Atemtechniken und Meditation auf dem Kissen ist sehr gewinnbringend. Viele Yoga-Retreats bieten tolle Einheiten für die innere Balance, Fokussierung und mehr Achtsamkeit an. 7. Erweiterung Deines Horizonts: Du lernst Dich besser kennen Im Alltag schaffen wir es häufig nicht, andere Perspektiven auf das Leben einzunehmen. In diesem Zusammenhang können Erfahrungen wie der Besuch eines Yoga-Retreats genau richtig sein, um sich selbst besser kennenzulernen. Außerdem sind Yoga, Meditationen sowie Atemübungen dienlich, den eigenen Horizont zu erweitern. Dank der Beschäftigung mit sich selbst, lernst Du andere Seiten von Dir kennen. Zudem erfährst Du durch die Gespräche mit den anderen Teilnehmern von deren Leben – damit hast Du eine perfekte Basis, um Dich selbst zu hinterfragen, und Dein Leben aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Einstige Probleme erscheinen nun nicht mehr so groß, Du entdeckst Ideen, wie Du Dinge in Deinem Alltag verbessern kannst und im besten Fall erkennst Du, wie einzigartig Du bist und dass Du Dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst. Wer an einem Retreat teilnimmt, sollte die gemeinsamen Abende sowie Aktivitäten nutzen, um die Erfahrungen anderer Menschen kennenzulernen – diese können im besten Fall lebensverändernd und sehr inspirierend sein. Hast Du bereits einmal an einem Yogaretreat teilgenommen? Was waren Deine Erfahrungen?
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Warum Yogakissen so wichtig sind

von/ durch Stefan am 04 Sep 2021
Für eine entspannte Meditation ist ein bequemes Sitzgefühl, dass Deinen Körper, vor allem Rücken und Wirbelsäule unterstützt, besonders wichtig. Das richtige Meditationskissen ermöglicht Dir angenehmen Sitzkomfort auch bei längeren Yogaübungen, wobei Gelenke und Rücken geschont werden. Als weiterer Vorteil wird auch eine tiefere Atmung durch die Verwendung eines passenden Kissens möglich. Durch die Höherstellung der Hüfte kann das Becken während der Meditation nach vorne kippen und der Bauchgegend mehr Raum zum Atmen geben. Neben der Kissenform sind auch Farbe, Füllung und Bezug beliebig wählbar. Durch die umfangreiche Auswahl ist für jeden Yogi das passende Yogakissen dabei. Entscheide Dich zwischen Mondkissen, Yoga Bolster und Zafu um Dein Yoga Training auf das nächste Level zu bringen. Die verschiedenen Formen von Meditationskissen Dein Yogakissen soll optimal zu Dir passen. In unserem Shop findest Du nicht nur eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Farben und Bezügen, sondern auch viele verschiedene Kissenformen, die für diverse Übungen verwendet werden können. Die Form der Kissen ist entscheidend um die Yogapraxis für Dich möglichst entspannend und bequem zu gestalten, Deinen Rücken zu stärken und Deine Haltung zu unterstützen. Die verschiedenen Formen bedienen individuelle Vorlieben, bieten spezifische Vorteile und eignen sich für unterschiedliche Yogaübungen. Halbmondförmige Meditationskissen: Besonders bei einer Meditation im Lotussitz oder Schneidersitz bieten halbmondförmige Kissen viel Beinfreiheit. Während Dein Becken und Deine Hüften umschlossen werden, kann gleichzeitig die Wirbelsäule sowie Deine Oberschenkel gestützt werden. Eine stabile Haltung Deines Körpers ist dadurch jederzeit gegeben. Halbmondförmige Kissen eignen sich idealerweise für Übungen mit gekreuzten Beinen. Auch für Fans langer Meditationsübungen ist diese Kissen Form die richtige Wahl. Zu beachten ist auch, dass das Meditieren im Lotussitz bei halbmondförmigen Yoga-Kissen besonders anspruchsvoll ist. Aufgrund der Form dieser Kissen Variation lässt die Aussparung den Füßen mehr Raum, wodurch die Haltung relativ anstrengend sein kann. Übrigens: Bei Bedarf kann das gekrümmte Kissen dank seiner Form auch als Nackenkissen umfunktioniert werden. Mondkissen XL mit Bio Dinkelspelzen Füllung https://www.yogabox.de/mondkissen-yogakissen-d-regional-hergestellt/ Runde Yogakissen: Der beliebte Klassiker wird häufig in Meditationsräumen, Yogastudios und Therapiezentren eingesetzt. Auch in Schulen und Kindergärten finden man die runde Yogakissen Variante in der Anwendung. Mithilfe der kreisförmigen Sitzfläche werden Deine Haltung und Deine Gelenke während der Meditation optimal unterstützt und es können zahlreiche Sitzpositionen bequem umgesetzt werden. Im Vergleich zu anderen Kissenformen kannst Du bei runden Modellen nichts falsch machen. Ob Schneider- oder Lotussitz, diese Kissen machen jede Übung besonders bequem und angenehm. Tipp: Achte darauf, dass runde Yogakissen zum Meditieren eher flach gewählt werden sollten, um bequem sitzen zu können. Rundes Meditationskissen Rondo mit Om-Stick https://www.yogabox.de/Meditationskissen/Basic/Yogakissen-Glueckssitz-Basic-Medium.html Zafu (ovale) Kissen: Das Zafu wird schon seit Jahrhunderten als traditionelles Meditationskissen in der klassisch japanischen Zen-Meditation verwendet. Besonders die dezenten Dehnungsfalten zeichnen diese Kissenform aus und machen die einzigartige Form aus. Zafu Kissen bieten eine große Sitzfläche und eignen sich hervorragend zum Meditieren im Lotussitz. Die Knie sind bei dieser Kissenform verhältnismäßig nah am Boden. Durch das Füllmaterial aus Kapok behält das Zafu-Meditationskissen langfristig seine Form. Meditationskissen Zafu mit ZIP GOTS Siegel https://www.yogabox.de/meditationskissen-zafu/ Rechteckige Meditationskissen: Dieser Stil eignet sich nicht nur als Meditationskissen, sondern auch zum Ausüben von Hatha-Yoga und andere Yogaformen. Zwar ist diese Kissen Form nicht ideal für längeres Meditationen geeignet, dafür aber sehr vielseitig einsetzbar was öffnende Übungen betrifft. Dir sind rechteckige Yogakissen vielleicht als sogenannte Bolster bekannt. TriYoga Bolster BASIC aus 100% Baumwolle https://www.yogabox.de/meditationskissen-rechteckbolster/ Welche Größe sollte Dein Yogakissen haben? Achte bei der Wahl Deines Meditationskissens auf die Größe. Diese richtet sich nach Deiner Körpergröße und Meditationshaltung. Während der Übungen sollte das richtige Yogakissen sensible Bereiche, wie Hüfte und Knie schonen. Ein passendes Kissen stabilisiert Deine Haltung und ermöglicht Dir eine entspannte Meditation. Achte beim Kauf eines Kissens also darauf, dass die Sitzfläche diese Voraussetzungen erfüllt. Welche Höhe eignet sich für Deine Yogapraxis? Du kannst Dich zwischen drei unterschiedlichen Höhen entscheiden. Je nach Körpergröße, Beweglichkeit und Anwendungsbereich kannst Du zwischen kleinen (10 cm), mittleren (15 cm) und hohen (20 cm) Varianten wählen. Bei der Auswahl der Höhe Deines Kissens musst Du grundsätzlich darauf achten, dass Deine Knie immer unterhalb der Hüfte liegen, damit sich Dein Becken aufrichten kann. Solltest Du erst am Anfang Deiner Yogi Laufbahn stehen, wähle vorzugsweise ein höheres Kissen. Ansonsten könnte es schnell zu schmerzhaften Verspannungen nach den Übungen kommen. Bei vielen Yoga-Kissen kannst Du die Sitzhöhe sogar selbst anpassen, indem Du Füllmaterial zufügst oder entnimmst. Yogakissen: Deine Grundausstattung Ein bequemes Sitzkissen ist für die Dich die wichtigste Grundlage zur entspannten Meditation. Gönn Dir daher ein hochwertiges Kissen, das all Deinen Ansprüchen genügt und Dir natürlich auch optisch gefällt. Wähle aufgrund Deiner persönlichen Vorlieben ein Kissen, dass Dich optimal bei Deinen Entspannungsübungen unterstützt. Bist Du für Deine Yoga Übungen gern an der frischen Luft und im Grünen? Dann ist ein praktisches Kissen mit Tragegriffen für Dich die richtige Wahl. Wenn Du Dir bereits zu Hause eine gemütliche Wohlfühloase für Deine Meditationssessions eingerichtet hast, kannst Du auch auf ein größeres Modell zurückgreifen. Wirf jetzt einen Blick in die Yogakissen Kategorie unseres Online Shops und investiere in ein hochwertiges Kissen für Dein Training. In unserem Blog Artikel kannst Du ausführliche Informationen zur Yogakissen Grundausstattung nachlesen. Übungen mit Yogakissen Vor allem für Yoga Anfänger sind praktische Meditationskissen als Hilfsmittel für die richtige Haltung und ein bequemes Sitzgefühl geeignet. Hier erklären wir Dir, welche Asanas sich mit runden Yogakissen, Mondkissen und Bolstern durchführen lassen. Besonders ein runder Yoga Bolster ist der perfekte Begleiter für zahlreiche Yogaübungen. Ob für entspanntes Meditieren oder anspruchsvolle Haltungen - ein runder Bolster ist es echtes Multitalent. Nutze den Bolster beispielsweise, um Deine Wirbelsäule zu mobilisieren und Deinen Schultergürtel zu dehnen. Entlaste auch empfindliche Bereiche Deiner Wirbelsäule und dehne den unteren Rücken in Shavasana, indem du den Yoga Bolster unter die Kniekehlen klemmst. Auch als Hilfsmittel für den Stabsitz oder den vollen Schulterstand kann ein Yoga Bolster verwendet werden. Tiefe Entspannung mit Yin Yoga Das Yin Yoga ist eine besonders ruhige Form des Yoga bei der die Positionen relativ lange gehalten werden müssen. Neben der klassischen Meditation ist Yin Yoga die ideale Möglichkeit zu entspannen und loszulassen. Im Rahmen dieser Praxis lassen sich Hilfsmittel, wie Yogarollen, Bolster und andere Kissen wirkungsvoll einsetzen. Übungen während der Schwangerschaft Nutze Yoga Bolster als entspanntes und unterstützendes Hilfsmittel in der Schwangerschaft. Durch das Bolster kann Dein Becken bei einigen Haltungen wunderbar entlastet werden und die Sitzhaltung wird verbessert. Für schwangere Yogis sind Yogarollen, Kissen und Yoga Bolster ein absolutes Muss. Unser Fazit: Hochwertige Yogakissen sollten bei jedem Yogi zu finden sein. Die praktischen Helfer runden unser Training optimal ab und ermöglichen unserer Yogapraxis eine ganz neue Wirkung.
Kundalini Yoga

Mit Kundalini Yoga sanft die inneren Energien erwecken und lenken

von/ durch Nick am 09 Aug 2021
©iStock.com/velusariot Kundalini Yoga setzen viele Menschen mit komplizierten tantrischen Lehren gleich, die zudem noch religiös angehaucht sind. Dabei ist diese Yoga-Richtung nicht nur für besonders spirituell denkende Yogis geeignet. Denn sie bezieht grundsätzlich Körper, Geist und Psyche gleichermaßen ein. Kundalini eröffnet Dir einen Weg zur bewussten Freisetzung innerer Energien. Alle Übungen sind darauf ausgerichtet, Deine Lebenskräfte als Kundalini-Kraft zu aktivieren. Die besondere Mischung aus Pranayama, Mantras, Mudras, Meditation und dynamischen Asanas wirkt energetisierend auf Körper, Seele und Geist. Yogi Bhajan als Meister und Wegbereiter In jedem Menschen schlummern körperliche, geistige und seelische Kräfte. Gelingt es diese durch Kundalini Yoga zu vereinen, können Menschen gesund, glücklich - und im Sinne der ältesten indischen Religion auch heilig - leben. In der westlichen Welt hat sich diese Jahrhunderte alte Tradition mit Ursprung im Norden Indiens erst seit Mitte der 1960-er Jahre verbreitet. Großen Anteil daran hat Yogi Bhajan. Er setzte sich als praktizierender Sikh dafür ein, Weisheit im Alltäglichen zu finden und zu nutzen. Als Meister des Kundalini war Yogi Bhajan Wegbereiter für die heute weltweit mehrere Hundert Kundalini-Yoga-Zentren. Er ist der Gründer der 3H Organisation, die für "healthy, happy and holy" steht. Also für gesund, glücklich und ganzheitlich, was durch dieses spirituellen Yoga gefördert wird. Die systemische Lehre von Yogi Bhajan als umfassende (Selbst-)Schulung "Zusammengerollt, gewunden", so lautet die Bedeutung des Wortes „kundala“ im Sanskrit, der heiligen vedischen Sprache. Eine im unteren Ende der Wirbelsäule zusammengerollte Schlange versinnbildlicht die Kundalini-Kraft, die es zu erwecken und zum Aufstieg zu bewegen gilt. Das klingt esoterisch, aber im Grunde ist Yoga im Kundalini-Stil eine wunderbare, entspannende und meditative Mischung aus Atemtechniken (Pranayama), Klangkörpern (Mantras), Handgesten (Mudras) und dynamischen, aus dem Hatha Yoga bekannten Körperübungen (Asanas). Durch diese besondere Yoga-Praxis findest Du zur inneren Ruhe, gewinnst Klarheit, weckst Deine Energie und stabilisierst die Gesundheit. Nur speziell ausgebildete Lehrer dürfen Kundalini Yoga unterrichten und Kurse geben, meist in ausgewiesenen Kundalini Einrichtungen. Kriyas im Kundalini Yoga Eine Besonderheit im Kundalini Yoga sind die speziellen Übungsreihen, Kriyas genannt. Statt einzelne Asanas zu praktizieren, wie z.B. im Hatha Yoga, ist dieser Yoga-Stil in bestimmten Übungsreihen aufgebaut. Dadurch werden die Körperübungen sehr dynamisch und man ist im Fluss. Hier empfiehlt sich eine rutschfeste Yogamatte, um während der Ausführung der Asanas jederzeit einen guten Halt zu haben. Jedes Chakra wird durch eine spezielle Kryja aktiviert. Die Bewegungsabfolgen dauern mehrere Minuten und haben zum Ziel, Energien durch Yoga zu entfesseln, die eine heilende und reinigende Wirkung auf den Körper haben. Solltest Du einzelne Übungen der Kriya aus gesundheitlichen Gründen nicht ausführen können, wird Dir Dein Yogalehrer Alternativen aufzeigen. So schonst Du Knie, Rücken und Co. Die Wechselbeziehungen zwischen Körper, Geist und Psyche Das Menschsein lässt sich weder auf körperliche noch auf geistige oder seelische Aspekte allein beschränken. Erst das Wechselspiel aller dieser Komponenten ist typisch „menschlich“. Kundalini Yoga schafft die Verbindung. In der Praxis ist diese Art der Körperarbeit eine anspruchsvolle Herausforderung, die Übung, Kraft und Konzentration erfordert. Sich auf diese Art des Yoga einzulassen, lohnt in vielfacher Hinsicht wegen der positiven Veränderungen, die Du erfährst. Was bewirkt Kundalini Yoga? Die Mischung aus Pranayama, Mantras, Mudra, Meditation und dynamischen Asanas hat eine ganzheitliche Wirkung auf den Körper. Du wirst von dieser besonderen Art des Yoga auf physischer, psychischer und seelischer Ebene profitieren. Wirkung von Kundalini Yoga: • Freisetzung von Energien aus dem Inneren• Steigerung der Lebensenergie• Öffnung der Chakren• Erhöhung des eigenen Bewusstseins• Steigerung der Gelassenheit• Stärkung der Ausgeglichenheit Stelle Dich auf mögliche Reinigungsreaktionen ein Sei aber darauf vorbereitet, dass es bei einigen Übungen anfangs zu irritierenden Begleiterscheinungen kommen kann. Diese sogenannten Reinigungsreaktionen können je nach persönlicher Empfindsamkeit auftreten. Solche Reaktionen sind beispielsweise eine vorübergehende leichte Übelkeit, Kälte- oder Hitzegefühl, innere Schwankungen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Die angenehmen Empfindungen und Wirkungen überwiegen aber bei Weitem. Denn langfristig verbessert und stabilisiert sich die Stimmungslage und Du findest zu einer aufrechten Haltung – innerlich wie äußerlich. Für wen ist Kundalini Yoga geeignet? Es gibt nicht EIN Kundalini Yoga, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Formen, sodass Du eigene Schwerpunkte setzen kannst. Allen Richtungen gemeinsam ist die bewusste Steigerung der körperlichen Kräfte, der Beweglichkeit und der Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen. Der Stellenwert philosophischer und spiritueller Aspekte variiert je nach Lehrer und Schule stark. Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan passt gut zu Dir, wenn Du bereit bist, Deine Kraftquellen meditativ zu bestimmen und wenn Du Dich für körperlich anspruchsvolle Übungen mit schnellen fließenden Bewegungen begeistern kannst. Denn genau die sind typisch für diesen Yoga-Stil. Statische Körperübungen kommen verglichen mit üblichem Hatha Yoga beim Kundalini selten vor. Eine klassische Kundalini-Yogastunde beginnt mit der Begrüßung und der Aufwärmphase. Danach folgen Übungen, Kriyas genannt, die sich mit Entspannungsübungen abwechseln. Den Abschluss bildet die Meditation. Kundalini für fortgeschrittene Yogis Du hast schon Erfahrung mit Kundalini und möchtest mehr über die tantrische Chakrenlehre erfahren? Dann sind Yoga-Praktiken mit einem ganzheitlichen vedischen Ansatz geeignet, der auch eine Anpassung der Lebens- und Ernährungsweise sowie eine gesteigerte Körperwahrnehmung zum Ziel hat. Die Reinigung und das Spüren der Chakren als Energiezentren wird dort stärker betont, bis hin zu fortgeschrittenen Atemübungen wie dem „Feueratem“. Du lernst, die Kundalini-Kraft bewusst fließen und vom untersten Energiezentrum stufenweise aufsteigen zu lassen. Praktizierst Du Kundalini Yoga? Oder möchtest Du es einmal ausprobieren? In unserer yogabox.de Community kannst Du Dich mit anderen begeisterten Yogis austauschen.

Mula Bandha: So hältst Du Deine Energien im Umlauf

von/ durch Nick am 19 Jun 2018
Mula Bandha: So hältst Du Deine Energien im UmlaufIm Yoga werden drei Kraftzentren des Körpers definiert: die Bandhas. Das Wort Bandha bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt so viel wie Verschluss, Siegel. Bandhas sind also zentrale Körperverschlüsse, denen eine besondere Aufgabe zukommt: Sie leiten, regulieren und bewahren die Körperenergie. Durch die Yogahaltungen und Atemübungen wird Prana aktiviert, die Lebensenergie. Sie soll Deinem Körper so optimal wie möglich dienen - durch die Aktivierung Deiner Bandhas trägst Du zu dieser optimalen Nutzung bei. In der Yogasprache wird diese Aktivierung als "Bandhas setzen" bezeichnet. Das Setzen geschieht durch feindosierte Muskelkontraktionen. Das im Körper am höchsten gelegene Bandha ist das Jalandhara Bandha, der Halsverschluss. Die Bauchkontraktion heißt Uddiyana Bandha. Und Mula Bandha steht für den Wurzelverschluss, die Beckenbodenkontraktion. Die Kontraktionen sind nicht als möglichst kräftige Anspannungen zu verstehen, sondern als genau abgestimmte und zielgerichtete Muskelzusammenziehungen, die nur durch Erfahrung und beharrliches Üben wohltuend eingesetzt werden können.Mula Bandha kann Dir Halt gebenMula Bandha spricht das Wurzelchakra an, den Beckenboden in der Dammregion zwischen After und Geschlechtsorgan. Der Beckenboden besteht aus der Damm-Muskulatur als äußerer Schicht, dem Diaphragma (Zwerchfell) urogenitale in der Mittel- und dem Diaphragma pelvis in der Innenschicht. Der Aktivierung des Diaphragma pelvis als muskulärer Verbindung von Scham- und Steißbein kommt beim Mula Bandha die größte Bedeutung zu. Richtig ausgeführt, kann der Wurzelverschluss Deiner Wirbelsäule eine stabile Basis geben. Er schafft Dir also eine verlässliche Grundlage für alle gesunden Körperhaltungen. Außerdem können die Yoga-Atemübungen kraftvoll unterstützt werden. Gerade der Wurzelraum gilt im Hathayoga als ein Körperbereich, der Dir nicht nur im körperlichen Sinne Sicherheit und Halt gibt. Die regelmäßige Praktizierung von Mula Bandha lässt Deine Körperenergie nicht mehr nach unten ausströmen. Die Energien steigen in unverminderter Kraft in Dir auf. Das kann vitalisierend wirken und Dich mit Tatkraft und Lebensfreude füllen. Wenn Du regelmäßig Mula Bandhas setzt, können sich weitere körperlich-seelische Vorteile einstellen. Durch den Wurzelverschluss kannst Du Dein Iliosakralgelenk stabilisieren und Entzündungen in diesem Bereich vorbeugen. Auch gegen Inkontinenz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kann Mula Bandha helfen. Es gilt als durchblutungs- und potenzfördernd, außerdem als beruhigend für das vegetative Nervensystem und entspannend für Deinen Geist. Aber auch Kontraindikationen werden im Zusammenhang mit dem Mula Bandha beschrieben. Bei akuten Entzündungen im Becken, bei Steißbeinverletzungen sowie nach Beckenboden-OPs sollte darauf verzichtet werden. Ebenso wird Frauen, die schwanger sind oder kürzlich entbunden haben, von der Praxis des Wurzelverschlusses abgeraten.Kontraktionen fein dosierenMula Bandha kann im Stehen oder im Meditationssitz ausgeübt werden. Viele Anleitungen raten Anfängern dazu, sich vorzustellen, sie müssten dringend zur Toilette und könnten nicht. Das ist sicherlich ein guter Vergleich, um eine Ahnung davon zu bekommen, welche Muskelgruppen Du beim Mula Bandha zusammenziehen sollst. Durch die Anspannung der Beckenbodenmuskulatur ziehst Du Deinen Beckenboden nach innen und oben. Gleichzeitig wird der untere Rücken lang, Steiß- und Kreuzbein werden in der Gegenbewegung nach unten gezogen. Erfahrene Yogalehrer sprechen davon, dass im Verlauf des Übens von Mula Bandha das Gefühl für die Kontraktion immer feiner und wohldosierter wird. Es gibt auch Übungsanleitungen, die das Setzen des Wurzelverschlusses mit der Yoga-Atemlehre Pranayama verbinden. Möglicherweise entwickelst Du mit der Kombination aus Atem und Kontraktion ein noch genaueres Verständnis für diese Verschlusstechnik.Mula Bandha und PranayamaIm Meditationssitz atmest Du voll und tief aus. Dabei stellst Du Dir Deinen Beckenboden als dreieckige Fläche vor (manche sagen: als gespanntes Tuch). Am Ende der Ausatmung spürst Du, wie der Beckenboden (das Tuch, die dreieckige Fläche) sich nach außen wölbt. Während der Einatmung hältst Du die Wölbung weiter fest. So bringt Dich Deine Atempraxis auf ganz natürliche Weise mit der richtig dosierten Beckenbodenkontraktion in Verbindung - eine unangestrengte Kombination von Atempraxis und Mula Bandha.Bild © dimol / 123rf.com

Samadhi: das Überbewusstsein erreichen

von/ durch Nick am 24 Feb 2018
Samadhi: das Überbewusstsein erreichenSamadhi ist ein Begriff, mit dem Du wohl erst nach längerer Yogapraxis in Kontakt kommst. Der Grund: Es geht um einen Bewusstseinszustand, der von einem normalen Yogi schwer erreichbar ist und nur wenigen nach jahrelanger Übung vorbehalten ist. Er geht über die Meditation hinaus und beschreibt ein völliges Versinken in einem Zustand, indem Gedanken kein Rolle mehr spielen. Hier erfährst Du mehr über das Überbewusstsein.Die oberste Stufe des ErreichbarenPatanjali ist ein Name, den Du vielleicht schon einmal gehört hast. Er hat mit dem Yoga Sutra eine der wichtigsten Schriften verfasst, die Grundlage für Yogis aller Welt in ihrer täglichen Praxis ist. Im Yoga Sutra beschreibt Patanjali die acht Stufen des Raja Yoga, mit dem wir uns auf den Weg zur Erleuchtung machen können.Diese sind: Yama - unsere Haltung nach außen Niyama - unsere Haltung nach innen Asana - Körperübungen, die der Kontrolle und Reinigung dienen Pranayama - die Kontrolle unseres Atems Pratyahara - der Rückzug von der Außenwelt im Geist Dharana - Konzentration Dhyana - Meditation Samadhi - Überbewusstsein, Bewusstsein der Einheit Wie Du siehst, steht Samadhi am Ende der Reihe. Es ist ein Zustand, der erst nach lebenslanger Praxis erreicht werden kann, der aber nur ganz wenigen Yogis vorbehalten sein wird.Das Wesen von SamadhiNachdem nur wenige Samadhi erreichen und der Zustand jenseits unserer Vorstellungskraft ist, ist eine Beschreibung natürlich nicht einfach, wenn nicht unmöglich. Es handelt sich um einen Zustand, den man erlebt haben muss, um ihn in seiner Ganzheit erfassen zu können. Im Yogasutra 1,20 beschreibt selbst Patanjali des Zustand, der höchstes Ziel des Yogis ist, zwar deutlich, aber dennoch so, dass wir es nicht genau nachempfinden können: "Die anderen (verkörperten) Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit."Es handelt sich um einen Zustand, der die Verschmelzung mit dem Objekt der Meditation anzeigt. Gedanken an die Außenwelt kommen nicht mehr vor. Es geht um die Erkenntnis, die Erleuchtung, das Erleben von Einheit. Da dies für denjenigen, der es nicht erlebt hat, kaum nachvollziehbar ist, wird Samadhi oft auch als das beschrieben, was es NICHT ist. Samadhi ist weder Wachzustand noch Schlaf oder Traum. Die Verbindung zum physischen Körper scheint nicht mehr vorhanden. Nicht ohne Grund steckt die Bezeichnung Samadhi daher auch im Wort für das bewusste Verlassen unseres Körpers, wenn wir sterben: Dies wird als Mahasamadhi bezeichnet. Erleuchtung ist jedoch vielleicht das Wort, das den Zustand am besten trifft. Wir tun vielleicht auch gut daran, nicht allzu sehr über den scheinbar unerreichbaren Zustand nachzudenken, sondern unsere Meditation im Hier und Jetzt Schritt für Schritt zu intensivieren. Jeder, wie er es kann und wie er dazu bereit ist.Dein Weg zu mehr ErleuchtungDir an dieser Stelle Mut auf die vollständige Erleuchtung in Samadhi zu machen, wäre an dieser Stelle sicher nicht richtig. Dennoch gibt Dir die Meditation kleine Schritte vor, mit der Du Dich in Bewusstseinszustände versetzen kannst, Dir dabei helfen, vor allem Dein seelisch-geistiges Wohlbefinden zu stärken. Es geht darum loszulassen, Gedanken an Dinge, die uns belasten, die wir aber nicht ändern können beispielsweise. Je weiter Du in der Meditationspraxis voranschreitest, umso mehr wirst Du merken, dass Du in der Lage bist, Gedanken vorbeiziehen zu lassen und Dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.Wir verbinden uns in der Meditation mit unseren Wurzeln und dem Höchsten. Das gibt uns die Gewissheit, dass wir geborgen sind. Auch dann, wenn es im Leben einmal unrund läuft und Probleme auftauchen, die sich vor uns wie ein schier unüberwindbarer Berg auftürmen. Das Gefühl des Gehaltenwerdens wird Dir Sicherheit geben. Auch dann, wenn Du wie viele von uns Samadhi nicht erreichst.Bild © Krisdog / 123rf.com

Dhyana: der vollendete Zustand der Meditation

von/ durch Nick am 15 Feb 2018
Dhyana: der vollendete Zustand der MeditationWenn Du schon etwas Yogapraxis gesammelt hast, weißt Du, dass Yogastunden oft aus vier Bestandteilen bestehen, die in veränderlichen Anteilen immer wieder vorkommen. Das sind die Körperübungen - Asanas, die Atemübungen, die Tiefenentspannung in Shavasana und die Meditation - Dhyana. Diese Anteile wirken auf unseren Körper, den Geist und die Seele und sind Grundlage dafür, dass Yoga ganzheitlich auf unser Wohlbefinden wirkt. In diesem Beitrag erfährst Du Wissenswertes über die Meditation Dhyana.Meditation als Bestandteil des achtgliedrigen PfadesDhyana hat in einer klassischen Yogastunde oft den geringsten Anteil. Das liegt daran, dass es sich um eine Praxis handelt, die Anfängern kaum gelingen kann und selbst von Fortgeschrittenen nur mit viel Übungen zu bewältigen ist. Die Rahmenbedingungen, zum Beispiel eine komplett ruhige Umgebung, sollten auch stimmen, sodass Dhyan in der Yogapraxis eines Kurssystems schwer zu realisieren ist.Wie anspruchsvoll die Meditation Dhyana ist, zeigt ein Blick auf den achtgliedrigen Pfad, wie er im Yoga Sutra von Patanjali beschrieben ist. Auf den acht Stufen, die bis zur Erleuchtung von einem Menschen zu bewältigen sind, steht Dhyana auf Platz 7 nach Yamas (Haltung nach außen), Niyamas (Haltung nach innen), den Asanas, Pranayama, dem Rückzug der Sinne (Pratyahara) und der Konzentration (Dharana). Nach Dhyana kommt nur noch Samadhi, die Freiheit, sodass Du ersehen kannst, wie hoch Dhyana in der Stellung auf dem Weg zur Erleuchtung angesiedelt ist.Den Zustand des Glücks erlebenIn Dhyana erlebt ein Yogi eines Zustand der Glückseligkeit, der mit Worten denen, die ihn noch nicht erlebt haben, kaum beschrieben werden kann. Es geht um einen Bewusstseinszustand, der einem Menschen, der sich mit Meditation nicht befasst hat und der sich darin nicht geübt hat, nicht zu erreichen ist. Der Zustand ist weder mit Wachsein noch mit Schlafen oder einer Traumwelt vergleichbar und damit eine Stufe auf dem Weg zum Erleuchtetsein, was das Ziel vieler Yogis ist.Stufen der Meditation kennenlernenUm der Dhyanaerfahrung wenigstens näherzukommen, bieten Dir viele Yogalehrer Meditationssequenzen in ihren Stunden an. Manchmal werden in Yogastudios auch spezielle Meditationsstunden angeboten, die den Rahmen dafür, sich auf solche Erfahrungen einzulassen, besonders gut bieten können.Das beginnt bei kleinen Übungen, die oft nur fünf Minuten dauern. Denn für viele Menschen, die Yoga machen, um der Hektik und dem Stress des Alltags zu entfliehen, ist es bereits schwierig, einmal für fünf Minuten in der Stille zu sitzen. Erster Schritt von Meditationstechniken ist es nämlich, in diesen Minuten Gedanken, die Dir in den Kopf kommen, vorübergehen zu lassen, ohne sie zu bewerten. Der Gedanken daran, dass eine Sitzposition nicht zu 100 Prozent bequem ist. Der Gedanke, ob der Nachbar im Yogakurs vielleicht die Augen öffnet und Dich beobachtet. Der Gedanken, an den Stress, den Du in den Yogakurs mitbringst oder der Dich nach dem Yogakurs wieder erwartet. All dies schaltest Du aus. Das ist etwas, was Du erst nach und nach lernen kannst. Dein Yogalehrer hilft Dir dabei, indem er Dir Atemtechniken zeigt oder auch Zählen als Meditationshilfe einsetzt.Shakrenmeditation als WegAuf dem Weg zu Dhyana kann auch die Meditation stehen, in der Du Dich auf Deine Shakren konzentrierst. Dies ist eine Form der Meditation, bei der Du Dich bereits von äußeren Einflüssen zurückziehen kannst und in Verbindung mit den Energien Deines Körpers stehst.Dhyana selbst ist eng mit einer Gottheit verknüpft. Es ist eine Art Andacht, ein Versunkensein, die reine Form der Meditation, die dich über die Grenzen der realen Welt hinaus ins Spirituelle führt. Du konzentrierst Dich auf die Kraft einer Gottheit, die Du Dir für Dhyana gewählt hast. Das kann zum Beispiel Krishna oder Shiva sein, der Deine Vorstellung ausfüllt und keinen anderen Gedanken mehr in Dir zulässt.Bild © nilanewsom / 123rf.com

Prem Meditation - der Weg der Liebe

von/ durch Nick am 27 Jan 2018
Prem Meditation - der Weg der LiebePrem bedeutet übersetzt "Liebe". Bei dieser Meditation geht es also um den spirituellen Weg der Liebe, um die Liebe wieder aufleben zu lassen und zu aktivieren. Im Alltag wird Liebe oft verdrängt, verursacht durch Verletzungen und schlechten Erfahrungen, aber auch durch Stress und anderen Themen, die wichtiger zu sein scheinen. Möchtest Du wieder mehr Gefühl von allumfassender Liebe spüren und Liebe in die Welt verströmen, dann praktiziere regelmäßig die Prem Meditation. Diese ist keine vorgefertigte Meditationspraxis, sondern kann auf viele Arten durchgeführt werden. Im Zentrum der Prem Meditation steht jedenfalls Dein viertes Chakra, das Herz-Chakra, das es zu aktivieren und zu pflegen gilt. Durch die aktive Beschäftigung mit Deinem Herz-Chakra wirst Du nicht nur wieder empfänglicher für die schönen und zarten Gefühle, sondern vergrößerst auch das Verständnis für Dich und andere durch liebevolle Empfindungen. Denn Liebe ist die größte Kraft, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Liebe verbindet und sorgt dafür, dass Du in Deiner Mitte bist und aus dieser heraus handelst. Beschäftige Dich deshalb mittels Prem Meditation mit Deinem Herz-Chakra, um es zu öffnen, zu reinigen, zu heilen und zu stärken.Bedeutung und Aufgabe des Herz-Chakras für die Prem MeditationVon den sieben Hauptchakras ist das vierte das Anahata-Chakra. Das Herz-Chakra steht für Liebe, Mitgefühl, Hingabe und Herzensfreude. Bei vielen Menschen ist das Herz-Chakra strapaziert. Denn Gefühle stehen nun mal im Zentrum unseres Daseins und den meisten Menschen fällt es schwer, sich mit ihren Gefühlen intensiv zu beschäftigen. Im Laufe eines Lebens kommen wir aber nicht umhin, uns mit unseren Gefühlen zu beschäftigen. Hast Du dies in letzter Zeit vernachlässigt, dann hilft Dir eine Prem Meditation. Mit einer Prem Meditation mit Fokus auf Dein viertes Chakra kannst Du Dein Herz behandeln und stärken. Denn das Herz-Chakra verarbeitet all Deine Erfahrungen auf der Gefühls- und Empfindungsebene. Zu solchen Gefühlen zählen neben Liebe, Mitgefühl und Hingabe auch Trauer und Schmerz. Funktioniert das Herz-Chakra, wie es soll, bist Du in der Lage, bedingungslose Hingabe und Liebe zu empfinden und weiterzugeben. Denn im Herzen ist die reinste und universelle Liebe zu Hause. Wird Dein Herz von dieser durchströmt, erkennst Du Deine innerste Wahrheit.Anleitung zu einer Prem Meditation: wie Du Dein Herz-Chakra öffnest, stärkst und heilstFür diese Prem Meditation benötigst Du nur fünf bis zehn Minuten. Führe sie möglichst täglich aus, um Dein Herz-Chakra auf sanfte Art zu öffnen und zu heilen. Begebe Dich für diese Prem Meditation an einen ruhigen Ort und mache es Dir im Schneider- oder Lotusblütensitz bequem. Lege die Handflächen auf Deinen Knien ab oder verwende das Mudra. Atme tief ein und wieder aus und beginne damit, lange Wurzeln in Verlängerung Deiner Wirbelsäule in den Boden wachsen zu lassen. Fortgeschrittene können sich auch über das Scheitel-Chakra mit dem Universum verbinden. Erst wenn Du die Verwurzelung mit der Erde oder die Verbindung mit dem Universum spürst, lenke Deine Aufmerksamkeit und Deinen Atem zum Herz-Chakra. Visualisiere beim Einatmen reines, weißes Licht, das Dein Wurzel-Chakra mit dem Sakral-Chakra verbindet und durch Dein Herz-Chakra fließt. Imaginiere danach die Farbe Rot im Bereich des Wurzel-Charkras und grün im Herz-Chakra. Beim Ausatmen lass die Energie und das Licht wieder aus dem von Dir zu Anfang gewählten Kanal ausleiten, entweder in die Erde oder zurück zum Universum. Wiederhole diese Übung und lass die grüne Lichtkugel im Herz-Chakra besonders groß und weit werden. Wenn Du das Gefühl hast, dass die maximale Ausdehnung erreicht wurde, kannst Du die Meditation beenden. Lege dafür Deine Hände auf Dein Herz-Chakra und spüre die Energie nach. Sei dankbar für die empfangene Energie. Öffne langsam die Augen und komme wieder zurück ins Hier und Jetzt.Bild © rawpixel / 123rf.com

Aum Meditation - aktiv zu einem neuen Lebensgefühl

von/ durch Nick am 20 Jan 2018
Aum Meditation - aktiv zu einem neuen LebensgefühlDie AUM Meditation (Awareness Understanding Meditation) wurde im Rahmen eines mehrtägigen spirituellen Marathons vom Philosophen Rajneesh Chandra Mohan Jain in der indischen Stadt Pune geschaffen. Sein begeisterter Schüler Veeresh entwickelte daraus ab 1975 die heute bekannte aktive Methode zur Wiederherstellung des geistigen und seelischen Gleichgewichts. Er lehrt die Technik heute an seiner Humaniversity in der niederländischen Gemeinde Egmond. Die AUM Meditation wird von ihm als 2 ½-Stunden-Therapie oder, ganz nach dem Vorbild seines Meisters, als Marathon angeboten, der mehrere Tage lang dauert. Bei letzterem handelt es sich um eine emotional und körperlich sehr anstrengende Art von Gruppentherapie, die - unter anderem durch Schlafentzug - an die persönlichen Leistungsgrenzen der Teilnehmer führen und dabei neue Lebenskräfte freisetzen soll.Ziel der AUM MeditationBei der AUM Meditation handelt es sich um ein spirituelles Ereignis mit Therapie-Funktion, welches das Herz-Chakra öffnen soll. Die spezielle Technik soll Geist und Seele reinigen, die Emotionen in ihrer Gesamtheit transformieren und zu Klarheit sowie Selbstvertrauen verhelfen, darüber hinaus Stress in kreative Energie und schmerzliche Gefühle in einen empathischen Umgang mit den Mitmenschen verwandeln.Die Methode wird als Technik zur Transformation von Gefühlen beschrieben. Mithilfe dieser Erfahrung des ganzheitlichen Seins ist es möglich, so die Teilnehmer, seinen Frieden mit seinem Dasein und Umfeld zu machen.Verlauf der AUM MeditationDie AUM Meditation stellt eine Technik dar, die in einem sozialen Gefüge mit Gleichgesinnten ausgeführt wird. Sie zeigt im Anwendungsverlauf, wie sich die Menschen im Umgang mit anderen Personen verhalten. Während des Verlaufs der AUM Meditation erleben die Teilnehmer eine Art Spiegelung. Durch intensive Empfindungen und schnell wechselnde Kontakte und Aktivitäten, können alte und möglicherweise zerstörerische Verhaltensmuster erkannt, aktualisiert und vertrieben werden. Die AUM Meditation ist somit unter Umständen in der Lage, Menschen sanft von alten, ausgetretenen Pfaden wegzuführen und einen liebevollen Rahmen zu bieten, innerhalb dessen neue Wege ausprobiert werden können.Die 13 Stufen der AUM MeditationDie AUM Meditation umfasst 13 Stufen zu je zwölf Minuten mit jeweils unterschiedlichen musikalischen Klängen.Stufe 1: zurück in die HölleJe zwei Menschen stehen sich mit böser Miene gegenüber und schreien: "Ich hasse dich!" Anschließend brüllen sie sich im Wechsel aggressiv an und werfen sich gegenseitig negative Äußerungen an den Kopf. Auf diese Weise knüpfen sie einen engen Kontakt zu ihrer Wut sowie ihrem Schmerz und drücken diese Emotionen lautstark und ohne Hemmungen aus. Diese Stufe ist sehr intensiv und kann weitere Gefühle wie Kränkung, Hilflosigkeit oder negatives Denken aktivieren. Die Teilnehmer können in einem liebevollen Umfeld "böse" sein und ohne Konsequenz alles Belastende herauslassen.Stufe 2: VerzeihungDie Anwender entschuldigen sich bei den Personen, die sie angebrüllt haben.Stufe 3: HimmelWenn sich die Musik verändert, schließen die Teilnehmer die Augen, schauen danach ihr Gegenüber wieder an und sagen: "Ich liebe dich". Danach umarmen sich die beiden und wechseln anschließend den Meditationspartner.Die Teilnehmer laufen auf der Stelle, strecken ihre Arme nach oben und schreien, was ihnen gerade einfällt. Dabei wird ihre Energie zur Gänze in Stimme und Bewegung gesteckt.Stufe 5: erwachende LebensenergieHier schließen die Anwender ihre Augen und schütteln sich komplett durch.Stufe 6: Nest des KuckucksDie Teilnehmer tanzen, lachen, springen und singen, sie lassen ihrer Energie mit ihrem gesamten Körper freien Lauf und zeigen sich in ihrer ganzen "Verrücktheit".Stufe 7: FreiheitWährend dieser Stufe schließen die Personen die Augen und tanzen, von aller Last befreit, nur für sich.Stufe 8: SchmelzenAlleine oder auch mit einem Meditationspartner wird sitzend Traurigkeit ausgedrücktStufe 9: lachender BuddhaDie Anwender beginnen zu kichern und haben kurz darauf herumalbernd, neckend und lachend jede Menge Spaß mit den anderen Personen.Stufe 10: VerführungstanzDie Anwender tanzen, als ob sie einen potenziellen Sexualpartner bezaubern wollen. Sie aktivieren ihre Verführungskunst und spielen mit ihrer ganzen Erotik.Stufe 11: Zentrum des gesamten UniversumsDie Teilnehmer stehen im Kreis, umarmen einander und singen das Mantra der Meditation: "AUM".Stufe 12: ErkenntnisNun folgt die tatsächliche Meditation. Sitzend beobachten die Teilnehmer ihren Körper, ihre Gefühle und Gedanken, werden auf diese Weise zu Zeugen der Erkenntnis und erfahren die Stille.Stufe 13: DankAbschließend begegnen die Teilnehmer ihren Mitanwendern mit der Dank- und Grußformel "Namaste" und einer Verneigung. Sie danken sie einander für das gemeinsame Erlebnis.Bild © bialasiewicz / 123rf.com

Mit Self-Inquiry-Meditation zur Verwirklichung des göttlichen Selbst

von/ durch Nick am 13 Nov 2017
Mit Self-Inquiry-Meditation zur Verwirklichung des göttlichen SelbstDie Self-Inquiry-Meditation ist eine Technik, die dazu dient, mit Hilfe von aufbauenden Meditations- und Konzentrationsübungen die Selbstkontrolle, Selbsterkenntnis und Selbstentfaltung zu schulen. Die Praxis der Self-Inquiry-Meditation ist stufenweise aufgebaut und hat zum Ziel, das göttliche Selbst, auch Atma genannt, in uns zu entdecken. Meditierende stellen dabei die Frage "Wie bin ich?" ins Zentrum des Meditationsgeschehens. Danach folgt die Fragestellung zu unserem Dasein, nämlich wer wird sind. Bevor der Meditierende zur Erkenntnis des Atma gelangt, muss er die drei Bewusstseinsschichten "Bewusstsein", "Unterbewusstsein" und "Unbewußtes" erforschen und gründlich durchleuchten. Erst wenn diese drei Bewusstseinsinhalte bewußt gemacht und gereinigt wurden, kann sich das Tor zu einem höheren Bewusstsein öffnen.Die Phasen der Self-Inquiry-MeditationIn der Self-Inquiry-Meditation beginnt der Praktizierende zuerst damit, geistige Ruhe und körperliche Entspannung zu schaffen. Diese physisch und psychisch entspannte Haltung ist Voraussetzung dafür, um sich auf das Trainieren der Vorstellungskraft und der Konzentrationfähigkeit einzulassen. Erst dann kann sich der Meditierende auf die Inhalte des eigenen Bewusstseins konzentrieren, die aus Vorstellungen, Denkweisen und Eigenschaften bestehen. In dieser Phase der Self-Inquiry-Meditation beginnt man, sich von vorgefassten Meinungen zu lösen, um neutral und unvoreingenommen zu werden. Nur mit solch einer inneren Haltung ist es möglich, sich in der Meditation noch tiefer auf die Emotionen und die Bewusstseinsräume einzulassen und Liebe, Verständnis, Geduld und Zufriedenheit zu erfahren. In dieser Phase der Meditation tauchen häufig auch störende negative Seiten auf, Gefühle wie Neid, Zorn, Angst oder Eitelkeit, die es zu überprüfen und zu überwinden gilt.Die vier BewusstseinsebenenUm die Self-Inquiry-Meditation durchzuführen, ist es wichtig zu wissen, welche Ebenen des Bewusstseins es zu erforschen gibt. Auf dem Weg durch die verschiedenen Bewusstseinsebenen führen acht Übungsstufen, die jeweils einen anderen Fokus beim Meditieren haben. Eine erste Begegnung beim Meditieren findet für gewöhnlich im Bewusstsein statt, wo die Reise ins Ich beginnt. Danach erfolgt eine Innenschau ins Unterbewusstsein, wo sämtliche Eindrücke und Erfahrungen aus dem gegenwärtigen Leben gespeichert werden und sich in Form von Gefühlen, Bildern und Wahrnehmungen zeigen. Der Aufenthalt in dieser Bewusstseinsebene nimmt für Self-Inquiry-Meditierende zumeist viel Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch. Hier wird analysiert, erkannt und aufgelöst. Im Unterbewusstsein findet der Meditierende karmische Reste aus früheren Inkarnationen. Das Überbewusstsein ist das Ziel, dass es zu erreichen gibt, wo das ganze Universum zuhause und die Vereinigung mit unserem wahrem Selbst möglich ist.Self-Inquiry-Meditation in der PraxisMeditieren heißt in der Regel atmen, wahrnehmen, nicht-denken und erfahren. Die Self-Inquiry-Meditation kann genauso wie viele andere Meditationspraktiken nach diesen Prinzipien durchgeführt werden. Sie dauert zu Beginn zwischen 10 und 20 Minuten und kann später auf 30 bis 60 Minuten ausgeweitet werden. Zur Vorbereitung begibt man sich in eine bequeme Sitzhaltung, in der man bewegungslos und entspannt verbleiben kann. Wichtig dabei ist, dass der Oberkörper aufrecht ist und Rücken, Nacken und Kopf eine gerade Linie bilden. Die Hände ruhen in Chin Mudra auf den Oberschenkeln oder Knien. Danach schließt man die Augen und beginnt damit, die Gesichtsmuskeln zu entspannen. Im Anschluss folgt der Entspannungsfokus auf Stirn, Unterkiefer, Bauch und Ellbogen. In den folgenden fünf Minuten konzentriert man sich darauf, die Gedanken und Gefühle zu beruhigen und weiter in einen entspannten Zustand zu sinken. Bevor man sich auf die jeweilige Übungsstufe konzentriert, singt man ein OM. Nach der entsprechenden Übungsstufe wird die Meditationsübung ebenfalls mit einem OM beendet. Zum Ausklang der Self-Inquiry-Meditation können die Handflächen aneinander gerieben und auf das Gesicht gelegt werden, um die Gesichtsmuskeln aufzuwärmen. Danach legt man den Oberkörper nach vorne ab, bis die Stirn den Boden berührt, um die Durchblutung langsam zu fördern. Erst danach und nach dem Aufrichten werden die Augen wieder geöffnet.Bild © madrabothair / 123rf.com