Yoga BLOG

von/ durch Stefan
am 07 Jun 2024
was musst Du für Deine Gesundheit wissen?
Liebst Du es, stundenlang vor dem PC zu sitzen und ein Spiel nach dem nächsten zu zocken? Da bist Du nicht allein. Es gibt so viele Menschen, die diese Art von Entspannung in den eigenen Alltag einbauen und damit Sozialität, Kreativität und Abenteuerlust ausleben. Sitzt Du allerdings für eine lange Zeit auf Deinem Stuhl, können sich hier und da kleinere oder größere körperliche Beschwerden zeigen – ein verspannter Rücken, ein schmerzender Nacken oder taube Gliedmaßen. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, können Dir wohltuende Asanas helfen. In diesem Beitrag erfährst Du, warum die Kombination aus Yoga und Gaming sinnvoll ist und wie Du Dir damit etwas Gutes tust.
Gesund sein beim Spielen: Wie kann das funktionieren?
Wer regelmäßig Videogames zockt, weiß über die Probleme Bescheid. So kommen neben körperlichen Beschwerden hier und da auch mentale Themen dazu. Neben einer mangelnden Konzentrationsfähigkeit können außerdem Ängste oder andere Problematiken entstehen. Dies ist vor allem dann gegeben, wenn Menschen sehr kampforientierte Games bevorzugen und sich allgemein komplett aus der Gesellschaft isolieren.
Wie kannst Du Deine Gesundheit beim Zocken verbessern?
1. Regelmäßig frische Luft
Einer der wohl wichtigsten Tipps für Gamer ist, dass sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen. Dies muss nicht stundenlang sein und es reicht meist aus, wenn Du beispielsweise für eine halbe Stunde in den Park, entlang der Felder oder in den Wald gehst. So tankst Du neue Energie, Dein Körper wird mit viel Sauerstoff versorgt und Du steigerst damit Deine Konzentration sowie Deinen Fokus. Obendrein wirkst Du Verspannungen in Deinem Körper entgegen.
2. Yoga-Übungen
Ähnlich wie bei der frischen Luft tun spezielle Yoga-Haltungen auf der Matte gut, um Deinen Körper zu mobilisieren, die Körperteile zu dehnen und die Faszien zu lockern.
Denk dran, dass bei einer sitzenden Tätigkeit vor allem dynamische Flows förderlich sind. So kannst Du beispielsweise Vinyasa-Flows ausüben oder andere anspruchsvollere Posen. Als Anfänger darfst Du natürlich sanft beginnen und Dich langsam herantasten. In diesem Fall – und um Dein Gaming-Zimmer mal zu verlassen – kannst Du sogar einen Yoga-Kurs in einem Studio testen. Hier lernst Du alle wichtigen Haltungen und die korrekte Ausführung kennen, um anschließend Deine liebsten Positionen auch in den eigenen vier Wänden praktizieren zu können.
Yoga tut deshalb so gut, weil die buddhistischen Asanas, Körper, Geist und Seele in Einklang bringen, den Kreislauf anregen, den Körper dank heilsamer Atemtechniken mit viel neuem Sauerstoff versorgen und die Muskeln dehnen und aufbauen.
Die folgenden Übungen sind besonders für Game-Liebhaber ideal:
a) Virabhadrasana (Haltung des Kriegers/Helden)
Hierbei handelt es sich um eine Position im Stehen, bei der Du Dein linkes Bein nach vorne aufstellst (relativ gerader Winkel) und Dein rechtes Bein nach hinten stellst und durchstreckst. Du lässt Dich in diese Haltung "fallen" und hältst Deinen Oberkörper aufrecht und bewegst Deine Arme nach hinten und vorne oder streckst sie nach oben. Es gibt verschiedene Varianten, so zum Beispiel den Krieger I und II, die sich leicht in der Ausführung unterscheiden. Beachte bei der Ausübung die genaue Position, die Du in einem Kurs oder einem Video erfahren kannst.
Diese Übung dient zur Stärkung der Oberschenkel und des Gesäßes. Als Gamer profitierst Du obendrein von anderen Effekten, wie der mutmachenden und inspirierenden Wirkung, die diese Haltung wohl mit sich bringen kann.
b) Nacken dehnen
Der Nacken verspannt sich bei zu langem Sitzen vor dem PC sehr häufig. Deshalb darfst Du da mit sanften Bewegungen entgegenwirken. Hier kannst Du Deinen Kopf von links nach rechts kreisen. Das dehnt Deinen Nacken und regt die Durchblutung an. Zudem kann es unterstützend wirken, wenn Du Deinen Kopf abwechselnd auf die linke und rechte Schulter legst und hier für ein paar Atemzüge verweilst.
Du wirst sehen, dass sich damit Dein Nacken und Dein Kopf entspannen können.
c) Adho Mukha Svanasana (herabschauender Hund)
Diese Haltung ist sehr bekannt – nicht nur aus dem Sonnengruß. Hierbei dehnst Du Deine Wirbelsäule, was vor allem nach einem langen Tag vor dem PC wohltuend ist. Deine Beinrückseiten werden gedehnt und die Blutzirkulation gestärkt. Außerdem kann es wohltuend bei Kopfschmerzen, einem vollen Geist und Schlafproblemen sein.
Hierfür gehst Du in den Vierfüßlerstand, hebst Dein Gesäß nach hinten, streckst die Beine, Deinen Rücken sowie Deine Arme. Deine Fuß- und Handsohlen liegen auf dem Boden auf. Bleibe in dieser Haltung für ein paar Atemzüge.
d) Setu Bandhasana (Schulterbrücke)
Um die Flexibilität der Wirbelsäule zu verbessern, lohnt sich die Ausübung der Schulterbrücke. Bei dieser Haltung legst Du Dich auf Deinen Rücken, hebst Dein Gesäß an und stützt Deine Hüfte von hinten mit Deinen Händen (oder Du bleibst ohne Unterstützung in der Luft, hier legst Du Deine Arme einfach neben Deinen Körper).
Die häufig auftretenden Nackenverspannungen sowie Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können damit gut unterstützt werden. Ebenso kann die Regeneration der Organe im Bauch angeregt werden. Deine Beine werden gestärkt.
Diese Übungen kannst Du allesamt testen und sehen, wie sie sich auf Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Seele auswirken. Ansonsten empfiehlt es sich, auf Dein Körpergefühl zu hören, und den Bereich in Deinem Körper noch weiter mit speziellen Haltungen zu unterstützen.
Konzentration beim Zocken erhöhen: Wie machst Du das?
Auch wenn Yoga sehr ganzheitlich wirkt, kannst Du noch spezielle Konzentrationsübungen machen. So zählen beispielsweise Haltungen wie der Baum oder die Berghaltung zu jenen, die Dich innerlich und äußerlich aufrichten, die Balance schulen und damit die Konzentration steigern.
Weitere Tipps sind:
frische Luft
vollwertige, gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie Nüssen fürs Gehirn
viel Wasser trinken
Atemtechniken, bei denen Du den Fokus sowie die innere Balance wieder herstellen kannst. Dafür kannst Du beispielsweise die Wechselatmung oder den Feueratem auf Deinem Kissen ausprobieren. Die Wechselatmung ist perfekt, um die Balance in Deinem Geist und Deinem gesamten System herzustellen. Der Feueratem zielt auf die ausreichende Sauerstoffversorgung im Körper ab, zudem erhöht sich die Lungenkapazität und das Atmungssystem kann sich verbessern. Obendrein steigt die Energie, was nach langen Gaming-Einheiten wohltuend ist.
Meditationen, um Deinen Geist zu klären, ängstliche und blockierende Gedanken loszulassen und Dich mit Dir selbst zu verbinden. Nach der Ausführung der Yoga-Übungen solltest Du unbedingt eine kurze Meditation einbauen, um Deinen Geist zu reinigen und die Verbindung zu Dir zu stärken – dies ist nach der Ablenkung vor dem Bildschirm sehr wichtig.
Probiere die Asanas, die oben genannt sind, und die weiteren Tipps unbedingt aus und beobachte, was sich verändert.
Spielst Du leidenschaftlich gerne PC-Spiele? Wenn ja, hast Du schon mal Yoga dafür genutzt, um Deinen Körper dabei fit zu halten und die Konzentration zu steigern?

von/ durch Stefan
am 05 Jun 2024
Erfahre tiefe Entspannung und Veränderungen mithilfe von Selbsthypnose
Der Alltag ist stressbeladen – viele Menschen klagen über Anspannung, die sich nicht nur in einem vollen Kopf zeigt, sondern auch körperlich. Schulterschmerzen, Nackenprobleme oder Rückenschmerzen können auf zu viel Stress hinweisen. Natürlich können auch andere Symptome wie ein schlechtes Immunsystem darauf zurückzuführen sein, dass ein Mensch nicht genügend entspannende Momente in seinem Leben hat und der Körper aufgrund von körperlichen Symptomen dazu einlädt, sich zu entspannen. Wenn Du diesen Artikel liest, wirst Du sehen, dass es sich lohnt, sich mit verschiedenen Entspannungstechniken auseinanderzusetzen. Dazu gehört unter anderem die Selbsthypnose, mit der Du Entspannung und Veränderung in Dein Leben einladen kannst.
Was versteht man darunter?
Wir glauben, dass wir unser Leben immer selbst in der Hand haben und alles bewusst steuern. Dem ist jedoch nicht so, das Unterbewusstsein macht einen großen Teil unserer Entscheidungen, Verhaltensweisen oder Reaktionen aus. Deshalb ist es sehr bedeutend, dass Du Dich mit Deinem Unterbewusstsein auseinandersetzt.
Genau hier kommt die sogenannte Selbsthypnose ins Spiel. Darunter verstehen Experten eine Technik, mit der das Unterbewusstsein verändert und beeinflusst werden kann. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn wir alte Glaubenssätze verändern und neue Erfahrungen in unser Leben ziehen möchten. Innerhalb kurzer Zeit können sich verschiedene Verhaltensweisen und Glaubenssätze verändern, sodass mehr innere Ruhe, Entspannung, Leichtigkeit und Freude gefühlt werden kann.
Was passiert während des hypnotischen Zustandes?
Der Vorteil dieser Technik ist, dass sie leicht erlernbar ist. Du gelangst währenddessen in einen sehr entspannten Zustand, in dem sich Deine Gedanken verändern und Du viel Ruhe spürst. Zudem kannst Du Dich in diesen Momenten auf Dein Inneres konzentrieren und damit eine Basis für neue Glaubenssätze sowie Überzeugungen schaffen.
Die Selbsthypnose ist toll, um negative Gedankensätze sowie Verhaltensgewohnheiten umzupolen und Änderung sowie Entspannung in Dein Leben zu bringen.
Dies sorgt dafür, dass sich Dein Geist beruhigt, Dein Körper fährt runter und Dein Nervensystem entspannt sich. Du findest einen wahrhaftigen Zugang zu Dir selbst.
Wenn Du dies in Begleitung machen möchtest, ist dies möglich. Es gibt genügend Menschen, die Hypnosen anbieten. Bei der Selbsthypnose bist es aber Du, der sich selbst in diesen Zustand führt und die neuen Gedanken und Muster formuliert.
Wie kannst Du mit der Selbsthypnose starten?
Wenn Du nun verstanden hast, was Selbsthypnose ist und wie sie Dir auf Deinem Weg helfen kann, darfst Du umgehend loslegen.
Erst mal ein paar Tipps am Anfang:
Du weißt, dass Du für die Selbsthypnose erst in einen tranceähnlichen Zustand gelangen musst. Dafür darfst Du Dir genügend Zeit schenken, dies zu üben und zu lernen.
Vielen Menschen helfen gewisse Yin-Yoga-Haltungen auf der Matte, um tief zu gelangen, körperliche Anspannung loszuwerden und damit entspannter zu werden.
Spürst Du, dass Dir angeleitete Yin-Yoga-Einheiten nicht dienlich sind, dann probiere es mit dynamischeren Flows oder führe andere Sportarten aus. Auch ein flottes Work-out kann Dich dabei unterstützen, überschüssige Energie in Deinem System auszuleiten und Dich auf Dein Inneres zu konzentrieren.
Außerdem können ein Spaziergang in der Natur oder barfuß laufen eine wohltuende Möglichkeit sein, Dich zu entspannen und leichter in den Trancezustand zu finden.
Bereite vor der Einheit unbedingt Affirmationen vor, die Du integrieren möchtest und schreibe sie auf. Das könnten zum Beispiel sein: "Ich bin genug", "Ich bin wertvoll", "Ich bin schön", "Ich bin vollkommen entspannt", "Mein Nervensystem ist vollkommen ruhig" etc.
Für die Praxis empfiehlt es sich, einen ruhigen Ort zu finden, wo Du Dich wohl und sicher fühlst. Räucherstäbchen, sanfte Meditationsklänge oder binaurale Beats helfen Dir, Dich noch tiefer fallen zu lassen. Achte hierbei auf Theta-Wellen.
Wenn Du Dich ein wenig ruhiger fühlst, kannst Du Dich auf ein Meditationskissen setzen und tief ein- und ausatmen. Nimm Dir entweder eine geführte Mediation zu Hilfe oder konzentriere Dich auf einen Punkt an der Wand, auf dem Boden oder schaue in Kerzenlicht. Du atmest tief ein und aus und holst Dich bei jeglicher Ablenkung wieder zu Deinem Atem zurück. Dies machst Du für mehrere Minuten, bis Du spürst, dass Du Dich sehr ruhig und friedlich fühlst. Viele spüren die Trance auch im Körper: Die Anspannung nimmt ab oder es ist ein angenehmes Kribbeln wahrzunehmen. Nun zählst Du von 10 bis 0, um endgültig in Deiner Trance anzukommen.
Wichtig: Wenn Du den Trancezustand erlebst, kann dies auch als Flow bezeichnet werden. Dies kennst Du sicherlich aus Deinem Alltag, wenn Du beispielsweise vertieft in eine kreative Arbeit oder beim Joggen bist. Hier verlierst Du das Gefühl von Raum und Zeit und genau diesen Zustand wollen wir während der Selbsthypnose erreichen. Zudem wollen wir diese Momente zur Verbesserung unseres Wohlbefindens und zur Reduktion von Stress nutzen.
Was ist während der Selbsthypnose zu tun?
Spürst Du das Gefühl des Flows, hast bis 0 gezählt und fühlst Dich komplett entspannt, kannst Du mit Deinem Vorhaben beginnen.
Du hast die Möglichkeit, Deine Ziele zu visualisieren. Wie möchtest Du leben? Was möchtest Du erreichen? Fühle Dich richtig hinein und stelle es Dir vor. Durch das Vorstellen und das Fühlen der Gefühle kann es sich manifestieren.
Genieße die Entspannung und spüre, wie es sich anfühlt, wenn Dein Kopf und Dein Körper vollkommen ruhig sind.
Zudem ist der Moment der Tiefenentspannung der richtige Moment, um Affirmationen aufzusagen. Das sind positive Sätze, die Dich im Alltag bestärken, Dein Selbstbild verbessern und Dich sicherer sowie gehaltener fühlen lassen. Sie helfen Dir dabei, ruhiger in Dir zu werden, um Dich auch in stressigen Alltagssituationen geerdet und sicher zu fühlen. Entscheide selbst, welche Sätze Du nutzen möchtest. Wichtig ist, dass Du hierbei immer reinfühlst und nicht nur den Satz aufsagst, sondern auch das Gefühl dahinter wahrnimmst. Wie fühlt es sich an, wenn Du Dich schön oder entspannt fühlst?
Anschließend beendest Du die Einheit und bedankst Dich. Nach der Meditation zählst Du wieder von 0 bis 10, um wacher und wacher zu werden. Bewege Deinen Körper, dehne Dich und komme wieder ganz im Hier und Jetzt an. Lasse Dir Zeit.
Warum sollten Affirmationen im Hypnosezustand aufgesagt werden?
Das liegt hauptsächlich darin, weil die Gehirnwellen im Hypnosezustand verändert werden und somit viel durchlässiger und aufnahmefähiger sind. So können die gewünschten Sachen viel schneller eintreten – egal, ob Du körperliche Veränderungen oder mentale Umbrüche anstrebst.
Wichtig: Denke daran bei Deinen Selbsthypnose-Einheiten
Hypnose ist sehr effizient und kann vieles im Leben erleichtern und verändern. Dennoch ist es bedeutend, dass Du verstehst, dass es sich hierbei um keine Wunderheilung handelt, sondern eine Technik, die korrekt und regelmäßig angewendet, einige Veränderungen in Dein Leben bringen kann (mehr Entspannung, mehr Selbstliebe, mehr Erfülltheit, mehr Wohlbefinden im Körper usw.)
Gleichzeitig kann es bei schlechten psychischen Zuständen (wie Ängsten) ratsam sein, eine professionelle Begleitung in Anspruch zu nehmen, dasselbe bei körperlichen Beschwerden (chronischen Schmerzen usw.). Gleichzeitig ist es empfehlenswert, diese mit positiven Affirmationen zu begleiten und unterstützen.
Welche Vorteile gehen außerdem mit der Selbsthypnose einher?
Du beschäftigst Dich mit Dir selbst und gewinnst viele Erkenntnisse über Dich. Dein gesamtes System kann sich entspannen und Ruhe integrieren. Viele berichten auch über mehr Konzentration sowie ein besseres Gefühl für sich selbst.
Hast Du Selbsthypnose schon mal probiert? Wenn ja, wie hat diese Methode für Dich geklappt?

von/ durch Stefan
am 03 Jun 2024
Yoga für Familien – die Vorteile der gemeinsamen Praxis
Du liebst Yoga und möchtest trotz Kindern weiterhin fleißig dabei bleiben? Vielen Müttern und Vätern geht es so. Das Gute ist, dass Yoga für jedes Alter geeignet ist und Du Deine Kinder schon früh mit einbeziehen kannst. So haben alle etwas von der Wirkung der buddhistischen Asanas. Denn auch Kinder können dank der spezifischen Haltungen mehr Wohlbefinden in das eigene System bringen und ruhiger, gelassener sowie fokussierter werden. Dieser Beitrag erklärt Dir, was Du beim gemeinsamen Praktizieren berücksichtigen darfst und welche Vorteile einhergehen.
Ist Yoga auch für Kinder gut?
Immer mehr bewusste Eltern fragen sich, ob die Asanas für den eigenen Nachwuchs dienlich sein können. Die Antwort lautet, wie bereits in der Einleitung angedeutet, ja. Die Wirkung der buddhistischen Körperübungen ist ganzheitlich. So wirken die Haltungen auf Körper, Geist und Seele – und das nicht nur bei Erwachsenen.
Leidet Dein Kind unter ständigen Erkrankungen und bleibt es kaum von einem Virus verschont? Dann ist es wichtig, dass das Immunsystem Deines Kindes gestärkt wird. Yoga kann eine wohltuende Bewegungsart sein, um einen positiven Effekt zu erzielen.
Wenn Dein Nachwuchs den ganzen Tag in der Schule sitzt, ist es empfehlenswert, diesen Bewegungsmangel auszugleichen. Dynamischere Flows können die Lösung sein.
Die Flexibilität der Muskeln wird gestärkt, zudem können Kinder dadurch allgemein stärker werden.
Kids sind häufig sehr emotional (wütend, traurig usw.), was absolut okay ist. Gleichzeitig darf der richtige Umgang mit Emotionen gelernt werden. Mithilfe der Körperhaltungen kann Bewegung in das eigene System gelangen und die Emotionen ins Fließen gebracht werden.
Ist Dein Kind ständig angespannt oder mit den eigenen Schulverpflichtungen überfordert, tut es gut, sich auf ein Meditationskissen zu setzen und sanften Meditationsreisen zu lauschen oder ein paar wohltuende Atemzüge zu machen.
Diese Vorteile, die mit der regelmäßigen Praxis einhergehen, sprechen dafür, sie öfters in den Familienalltag einzubauen.
Stressiger Familienalltag: Wie kann Yoga eingebaut werden?
Straffe To-do-Listen, viele Hausaufgaben, lange Schultage und die stressige Arbeit der Erwachsenen – solch ein Familienalltag erinnert häufig an ein Chaos mit vielen Verpflichtungen. Genau in diesen Zeiten ist es so bedeutend, dass die ganze Familie mithilfe von verschiedenen Praktiken zur Ruhe kommt.
Kennst Du das von Dir und Deiner Familie? Dann ist es bedeutend, dass ihr euch gemeinsam hinsetzt und (je nachdem wie alt die Kinder sind) einen Plan macht. Auch jüngere Kinder können und dürfen schon mitreden.
Das Wochenende ist für viele traditionelle oder auch moderne Familien beinahe die einzige Zeit, in der sie gemeinsam etwas unternehmen können. Diese Zeit darf auch für Familien-Yoga genutzt werden. Kindern tut es gut, Rituale und Routinen zu haben. So könnte beispielsweise der Samstag und Sonntag mit einer Yoga-Einheit starten. Kinder gewöhnen sich dran und entwickeln genauso wie die Eltern Freude und Spaß daran.
Auch unter der Woche darf Yoga regelmäßig geübt werden. Dies hängt total vom eigenen Alltag und den ganzen Terminen ab. Eine gute Idee könnte sein, kurz vor dem Schlafengehen für 5-15 Minuten Yoga zu üben. Dies gelingt auch an stressigen Tagen.
Hier gilt: Lieber fünf Minuten Asanas praktizieren, als nichts zu tun.
Zudem ist es wichtig, dass die Kinder spielerisch ran geführt werden und es sich angenehm anfühlt. Es sollte kein zusätzliches, nerviges To-do für die Familie werden, sondern für Entspannung sorgen.
Was sollten Erwachsene bei der Planung vom Eltern-Kind-Yoga beachten?
Zum einen ist es wichtig, das Alter der Kinder einzubeziehen. Natürlich kann ein dreijähriges Kind nicht so lange Freude am Halten einer Übung haben wie ein neunjähriges. Demnach sollten die Erwachsenen achtsam und liebevoll mit dem Kind umgehen, auch wenn es mal keine Lust hat. Hier darf offen kommuniziert werden, dass es sich, während die Erwachsenen Yoga üben, anderweitig beschäftigen darf (beispielsweise malen usw.)
Zum anderen müssen die richtigen Utensilien bereitgestellt werden. So kommt man erst in die Umsetzung. Demnach ist es ratsam, alles auf einem Platz zu haben, damit die Ausrede "es dauert so lange, alles herzurichten" nicht zählen kann. Matten, Kissen, Decken, eventuell ätherische Öle und Diffusor sowie bequeme Kleidung dürfen bereitgelegt werden. Sanfte Klänge während der Meditation können bei Kindern sowie Erwachsenen für mehr Entspannung sorgen.
Der Termin kann auch in den gemeinsamen Kalender der Eltern am Smartphone eingetragen werden, damit dies eingehalten wird. Auch der allgemeine Familien-Terminkalender in Papierform mit den eingetragenen Yoga-Einheiten kann dabei helfen, die Zeiten wirklich einzuhalten.
Die Yoga-Haltungen sollten natürlich so ausgewählt werden, dass Kinder mitmachen können. Die Eltern machen vor und die Kinder können mit üben. Es gibt mittlerweile auch Kanäle auf YouTube, die Kinderyoga zeigen. So können Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs diese Haltungen praktizieren.
Alles darf spielerisch gemacht werden. Vergiss die Ansprüche und freue Dich darüber, wenn Dein Kind ein wenig mit übt, auch wenn es nicht alle Übungen perfekt macht. Deine Tochter oder Dein Sohn dürfen Spaß daran haben und sich über die gemeinsame Zeit freuen – denn das ist der wichtigste Aspekt.
Achte immer wieder darauf, dass Dein Kind sich wohlfühlt und in seinen Äußerungen ernst genommen wird.
Am Ende der Praxis rundet eine kurze Meditation die Einheit perfekt ab. Es gibt tolle Hörgeschichten zur Stärkung der Achtsamkeit. Außerdem könnt ihr sanfte Klänge nutzen und für eine halbe Minute oder ein wenig länger die Augen schließen und tief ein- und ausatmen.
Hast Du bereits Eltern-Kind-Yoga probiert? Wenn ja, wie war es für euch?

von/ durch Stefan
am 01 Jun 2024
Voll im Trend: Yoga und Sound Bath
Entspannung und Hingabe üben – Du fühlst Dich in Deinem Alltag hin- und hergerissen zwischen all den To-dos auf Deiner Liste und hast kaum Zeit zum Durchatmen. Vielen geht es so, der Leistungsdruck hält Einzug und demnach ist es umso wichtiger, sich immer wieder Momente der vollkommenen Entspannung und Ruhe zu gönnen. In diesem Zusammenhang wird die Kombination von Yoga und Sound Bath immer bedeutender und vielleicht stellt sie auch für Dich eine Möglichkeit dar, Dich tief zu erholen und Dein System nachhaltig zu beruhigen. In diesem Beitrag erfährst Du, was Sound Bath ist und welche Vorteile damit einhergehen.
Was ist Sound Bath?
Unter Sound Bath versteht man die Klangmeditation, die vor einigen Jahren noch als deutlich weniger bedeutsam eingestuft wurde. Mittlerweile jedoch berichten immer mehr Experten, dass ausgewählte Klänge eine wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben können.
Die Klangmeditation ist neben den buddhistischen Asanas eine besondere Form der Innenschau und für jene, die sich kaum auf die Stille einlassen können, eine gute Alternative, sich nach innen zu wenden und Anspannung loszulassen. Während der Einheit werden verschiedene Klänge genutzt, um den Entspannungszustand hervorzurufen. So findest Du Dich in einem Bad von Klängen wieder, die sich direkt auf Dein System auswirken.
Welche Vorteile gehen mit dem Klangbad einher?
Dadurch, dass das System der meisten stets auf Hochtouren läuft, ist es ein wahrer Vorteil, sich dank der sanften oder manchmal auch wilderen Klängen in eine andere Dimension zu begeben. Häufig werden yogische Einheiten mit einer kleinen Klangbad-Meditation abgerundet.
Du kannst Dich mithilfe der Töne viel besser auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Du liegst bequem auf Deiner Matte und konzentrierst Dich hingebungsvoll auf all die Klänge, was nach anstrengenden Asanas wohltuend ist.
Du schaffst es, Deinen Körper besser wahrzunehmen. Viele erzählen über ein sanftes Kribbeln im Körper, während sie den Klängen lauschen.
Die Töne sorgen für Entspannung und einem Gefühl des Loslassenkönnens, was nach einer intensiven Yoga-Einheit dienlich ist.
Besonders nach langen Arbeitstagen oder stressigen Phasen ist das Klangbad eine sanfte Art und Weise, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren und Blockaden zu lösen.
Bereits die Ureinwohner von verschiedenen asiatischen Ländern (wie Nepal, Indien usw.) kannten die Wirkung von Klängen und Gesängen auf den Organismus, sodass sie diese zur Unterstützung von Heilungsprozessen nutzten. Auch zum Loslassen von Stress, Ängsten oder inneren Unruhen wurden die Klangmeditationen genutzt. In Nepal beispielsweise gehen Ureinwohner davon aus, dass der Mensch ähnlich wie Klang ist. Wenn die Energien innerhalb eines Systems im Einklang sind, dann fühlt man sich wohl. Wenn sich jedoch eine Schieflage im Inneren bildet, dann kann eine Krankheit die Folge sein (wenn "schiefe Töne" – also ein Energieungleichgewicht – auftauchen).
Die sanfte Vibration, die von den Klangschalen ausgeht, gelangt tief in die Zellen Deines Körpers, sodass sich unangenehm anfühlende Körperstellen leichter anfühlen können. Das ist für jene Muskel- oder Gelenkgruppen, die während der Übungen besonders gefordert wurden, sehr schön.
Wie wirkt die Klangschalen-Meditation nach einer Yoga-Einheit?
Durch das Anstoßen von hoch schwingenden Klangschalen werden Frequenzen ausgesendet, die sich direkt auf den Organismus auswirken. Dadurch können die Theta-Gehirnwellen stimuliert werden, was nach einer anstrengenden yogischen Einheit eine echte Wohltat ist. Diese Wellen sind für die Entspannung zuständig. Je nachdem, welche Asanas Du machst, können Dich die Klänge sanft in die Tiefenentspannung und Regenerationsphase führen.
Falls Du sehr gestresst und unter Druck bist, kann eine Kombination eines dynamischen Flows mit Yin-Haltungen und einer Klangmeditation eine gute Wahl sein, um den Parasympathikus in Dir zu stimulieren und Entspannung und Loslassen einzuladen.
Für wen ist die Kombination Asanas und Sound Healing geeignet?
Grundsätzlich profitieren viele von dieser Kombination – egal ob jung oder alt. Für viele mag jedoch die Wirkung von Sound auf den Körper noch ein wenig ungewöhnlich klingen. Das ist absolut verständlich, besonders weil es bei uns hierzulande eine noch eher unbekannte Form der Stressreduktion ist. Gleichzeitig ist es auf jeden Fall wert, die Wirkung von Yoga in Kombination mit Sound auszuprobieren.
Wenn Du irgendwelche körperlichen, seelischen oder mentalen Themen hast, kannst Du gezielte Körperübungen mit Sound Healing ausprobieren und beobachten, ob sich etwas in Deinem Leben verändert. Zudem ist es bedeutend, Deine Beschwerden auch ärztlich abzuklären.
Fühlst Du Dich ausgelaugt und hast kaum einen Moment für Dich, dann könnte so ein Event total wertvoll für Dich sein. Die Minuten auf der Matte und Deinem Meditationskissen tun nicht nur Deinem Körper gut, sondern auch Deinem Geist und Deiner Seele.
Leidest Du unter Stress (zu viel zu tun, wenig Bewegung, Leben in der Stadt), kannst Du davon ausgehen, dass das Stresshormon Cortisol erhöht ist. In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, sich mithilfe von Theta-Wellen (in die unser System während der Meditation gelangt) zu entspannen und Deinen Körper mit dynamischen Vinyasa-Flows ausreichend zu bewegen.
Worauf musst Du beim Auswählen vom Sound Bath achten?
Mittlerweile gibt es in größeren Städten oder Ortschaften immer öfter die Möglichkeit, an einem solchen Event (entweder mit Yoga oder ohne) teilzunehmen. Auch wenn Sound Healing via Internet angeboten wird, profitierst Du von einem Offline-Soundbath deutlich mehr. Hier kannst Du während des Liegens auf einer bequemen Unterlage die Schwingungen der einzelnen Klangschalen und Gongs viel besser wahrnehmen und genießen.
Falls es für Dich in Deinem Ort keine Option auf ein Offline-Event gibt, kannst Du auch die Variante im Internet ausprobieren.
Hast Du die Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern, höre auf Dein Bauchgefühl und schaue, wo es Dich hinzieht.
Auch die Dauer der Einheit könnte die Entscheidung erleichtern.
Achte immer darauf, dass der Anbieter Erfahrung hat und demnach hoch schwingende Klangschalen und Gongs nutzt – ansonsten kann die Wirkung nicht so wohltuend sein.
Was solltest Du sonst noch beachten?
Um bestmöglich von der Wirkung vom Sound Bath zu profitieren, ist es ratsam, auf folgende Punkte zu achten:
Nimm Dir genügend Zeit für die Klangmeditation. Das heißt: Stresse Dich nicht nach der Arbeit zügig hin und gehe anschließend nicht sofort wieder los und in Deinen herausfordernden Alltag über. Nimm Dir noch vor Ort genügend Zeit, um eine gewisse Integrationsphase einzuleiten. Dies ist besonders wichtig, weil während der Einheit viele Dinge in Deinem System angestoßen werden können. Oftmals haben Yogis die Möglichkeit, eine Weile liegenzubleiben und zu integrieren. Falls dies nicht möglich ist, suche Dir in der Nähe einen Ort, wo Du weiter entspannen kannst.
Wähle achtsam, ob Du die Kombination von Yoga und Klangmeditation an einem Tag machen möchtest oder lieber nur eines von beiden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
Achte darauf, vorher nicht zu viel zu essen, um Dich noch besser auf die Klangmeditation und eventuell praktizierte Asanas konzentrieren zu können.
Ziehe Dir bequeme Kleidung an, nimm (falls gebraucht) eine angenehme Matte und eine warme Decke mit und denke daran, genügend zu trinken – vor allem nachher. Eine bequeme Leggings und ein Shirt sind toll, um alle Asanas problemlos mitzumachen und nachher wundervoll entspannen zu können.
Auch das Aufschreiben der Gedanken und Gefühle kann wohltuend sein, um das Erlebte besser zu integrieren.
Gibt es verschiedene Angebote, vergleiche diese und wähle, was Dir in diesem Moment am besten tut. Viele profitieren von einer yogischen Yin-Einheit und einer Klangmeditation mehr, während andere sich vorher lieber dynamisch bewegen, um sich dann den sanften Schwingungen hingeben zu können.
Hast Du schon mal ein Sound Bath ausprobiert? Wenn ja, wie war das für Dich?

Selbstbewusstsein bei Kindern steigern
von/ durch Stefan
am 24 Mai 2024
Wie kann Yoga das Selbstbewusstsein bei Kindern steigern?
Auch wenn der Alltag der meisten Kinder friedlich und glücklich verläuft, gibt es immer mal wieder Phasen, in denen die Kleinen leiden. Der immer stärker werdende Druck der Schule und Gesellschaft führt dazu, dass sich Kinder unsicher und überfordert fühlen. Um gut durch den Alltag sowie die schulische Laufbahn zu gelangen, ist es ratsam, bereits im frühen Alter mit der Stärkung des Selbstbewusstseins anzufangen. Yoga kann hierbei positive Auswirkungen haben. In diesem Beitrag finden Eltern sowie Begleitpersonen alle wichtigen Informationen.
Warum ist Kinderyoga wichtig?
Das Leben beinhaltet Phasen des Sonnenscheins und des Regens. Resiliente Menschen können mit beiden Phasen umgehen. Um dies bereits früh genug zu üben, empfiehlt es sich, regelmäßig Yoga zu üben.
Du kannst Dir das so vorstellen: Ein Baum, der starke Wurzeln hat, kippt nicht gleich um. Ein kleiner Baum, der wenige Wurzeln besitzt, verliert während eines Sturmes leichter den Halt. Yoga-Übungen helfen dabei, die Wurzeln zu stärken und körperlich sowie mental fit zu sein und zu bleiben.
Worauf muss geachtet werden?
Um mit Yoga zu beginnen, ist es gut, erst mal die Gesundheit des Kindes einzuschätzen. Ist Dein Kind gesund und vital, dann kannst Du ohne weitere Bedenken loslegen. Wenn Dein Kind hingegen irgendwelche körperlichen Symptome aufweist, sollte dies zuerst ärztlich abgeklärt werden.
1. Richtiges Studio/Kurs finden
Bevor Kinder mit Yoga anfangen können, muss erst mal ein guter Kurs ausgewählt werden. Mittlerweile wird das Angebot für Kinder immer größer. Wenn Du Dich selbst gut mit Yoga auskennst, kannst Du Dein Kind auch spielerisch in Deine eigene Praxis eintauchen lassen. So bekommt Dein Nachwuchs einen ersten Eindruck.
2. Bequeme Kleidung und Equipment
Genauso wie bei Erwachsenen macht Yoga nur dann Spaß, wenn die Kleidung passt. Es ist ratsam, in hochwertige Stoffe zu investieren, die angenehm auf der Haut sind und nicht einschnüren. Eine Jogginghose und ein T-Shirt sind ein guter Anfang, um die Lust auf Yoga zu fördern.
Außerdem sind eine rutschfeste Matte, ein Kissen sowie Decken nützlich, um die Übungen korrekt ausführen zu können. Auch Musik sowie Tücher, Bälle usw. können dienlich sein, um die Freude am Yoga aufrechtzuerhalten.
3. Spielerische Art und Weise
Die ersten Berührungspunkte mit Yoga sollten immer spielerisch erfolgen. Das heißt, dass die Einheiten nicht stupide abgearbeitet werden, sondern immer wieder auf die Kinder eingegangen wird. Vielleicht hilft das Hören einer Geschichte dabei, die Übungen länger halten zu können. Oftmals ist es gut, nur ein, zwei Posen zu machen und nicht gleich eine Stunde zu üben. Zwischendurch helfen kleine Spiele, um die Konzentration der Kinder aufrechtzuerhalten.
Wichtig ist, dass stets auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen wird, gleichzeitig aber der Rahmen zur Ausführung der Übungen, der Atemtechniken und der Meditation gegeben wird. Zudem darf immer der Spaß an oberster Stelle stehen.
Warum macht Yoga selbstbewusst?
Die Asanas aus der buddhistischen Lehre helfen dabei, das Körpergefühl zu stärken und damit das Bewusstsein für den eigenen Körper zu erhöhen. Dies ist ein wesentlicher Punkt, wenn es darum geht, selbstbewusst zu agieren. Sich seiner Selbst bewusst sein ist ein großes Geschenk in der heutigen Gesellschaft.
Durch die Kombination von verschiedenen Elementen können genau diese Ziele erreicht werden.
1. Meditation
Die Yoga-Einheit besteht nicht nur aus verschiedenen Körperübungen für die Gesundheit. Auch Meditation und das achtsame Wahrnehmen der eigenen Gedanken sind ein wesentlicher Aspekt einer gut abgestimmten Sitzung. So können Kinder erste Berührungspunkte mit Meditationen haben.
Anfangs ist das ruhige Stillsitzen mühsam, der spielerische Start macht die Erfahrung jedoch interessanter. So darf sich das Kind erst durch die Körperübungen (siehe nächster Punkt) oder Spiele auspowern, bevor es sich auf das Kissen setzt und die Augen schließt. Sanfte Musik oder angeleitete Reisen helfen dabei, die Konzentration des Kindes zu verstärken.
Wichtig: Wenn das Kind nur zwei Minuten sitzen kann und dann wieder aufsteht, ist dies absolut okay.
Mit ein wenig Erfahrung und einem höheren Alter können Kinder die ruhigen Minuten immer mehr genießen und den eigenen Gedanken freien Lauf lassen. Das sorgt für weniger Chaos im Kopf, einer erhöhten Konzentrationsfähigkeit und einer längeren Aufmerksamkeitsspanne.
2. Körperübungen
Während der Yoga-Einheit spielen die Übungen auf der Matte eine wesentliche Rolle. Der Vorteil ist, dass sich Kinder dadurch austoben können. Zudem wird durch die verschiedenen Asanas der Bezug zum Körper gestärkt und sie können sich selbst besser spüren.
Außerdem gehen folgende Vorteile einher:
Muskeln werden gestärkt
Gleichgewicht wird trainiert
Anspannungen, die im Körper festsitzen, können losgelassen werden
Energien im Körper werden in Balance gebracht
Training von Anspannung und Entspannung
Wirbelsäule wird mobilisiert
Immunsystem kann gestärkt werden
das Gefühl von Frieden im eigenen Körper kann gesteigert werden
Konzentration kann dadurch gefördert werden
3. Atemtechniken
Jede Yoga-Einheit beinhaltet ein paar Minuten, in denen die Yogis bewusst atmen. Das Problem ist, dass im Alltag viel zu flach geatmet wird. Wenn Kinder bereits im jungen Alter damit konfrontiert sind, können sie dies von Anfang an integrieren – mit dem Ziel, im Alltag immer tief zu atmen.
Wer regelmäßig Atemübungen macht, vergrößert das Lungenvolumen und versorgt den gesamten Körper mit genügend Sauerstoff. Außerdem können die Ausdauer und der Kreislauf gestärkt werden. Wenn Kinder häufig unter Kopfschmerzen oder fehlender Konzentration leiden, kann dies auf einen Sauerstoffmangel zurückgeführt werden. In diesem Fall sind Atemtechniken ideal, um die schulischen Leistungen, die aufgrund von zu wenig Fokus oder körperlichen Beschwerden schlechter sind, zu verbessern. Kinder mit Asthma können (nach Absprache mit dem Arzt) von Atemübungen profitieren.
Atemübungen sorgen dafür, dass die Energie im Körper gut zirkulieren kann. Somit können Blockaden abgebaut werden, was wiederum für mehr Selbstbewusstsein sorgen kann.
Anfangs sind gezielte Atemtechniken ungewohnt, aber mit der Zeit kann sie jedes Kind lernen.
Die Wechselatmung, bei der abwechselnd ein Nasenloch zugehalten und durch das andere eingeatmet wird, ist sehr sinnvoll, um die Energie im Körper auszugleichen und mehr Balance ins System zu bringen.
Welche Yoga-Übungen sind für Kinder ideal?
Es gibt viele Posen, die Erwachsenen genauso wie Kindern guttun.
Dazu gehören unter anderem:
der Baum (Vrksasana)
Kindshaltung (Balasana)
herabschauender Hund
Krieger I und II
Kobra oder heraufschauender Hund (bei älteren Kindern)
Drehsitz
Übt Dein Kind auch Yoga? Wenn ja, welche Lieblingshaltung hat es und was kannst Du sonst

Die Wissenschaft hinter intermittierendem Fasten: Was Sie wissen müssen
von/ durch Nick
am 23 Mai 2024
Intermittierendes Fasten, eine Praxis, die sowohl antike Traditionen als auch moderne wissenschaftliche Forschung vereint, hat sich in den letzten Jahren als eine revolutionäre Methode zur Verbesserung der Gesundheit herausgestellt. Diese Ernährungsstrategie, die sich nicht darauf konzentriert, was Sie essen, sondern wann Sie essen, hat gezeigt, dass sie eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen bietet, von verbessertem Gewichtsmanagement bis hin zu erhöhter mentaler Klarheit. Im Rahmen dieses Artikels werden wir die wissenschaftlichen Grundlagen, praktische Anwendungen und langfristigen Perspektiven des intermittierenden Fastens ausführlich betrachten, unterstützt durch aktuelle Studien und Expertenmeinungen.
Grundlagen des intermittierenden Fastens
Intermittierendes Fasten umfasst verschiedene Ansätze, von denen alle eines gemeinsam haben: Es gibt festgelegte Zeiten, in denen gegessen wird, und Zeiten, in denen gefastet wird. Die populärsten Methoden sind das 16/8-Modell, bei dem täglich 16 Stunden gefastet und in einem Zeitfenster von 8 Stunden gegessen wird, sowie das 5:2-Modell, bei dem an zwei Tagen der Woche die Kalorienzufuhr stark reduziert wird. Diese Methoden basieren auf der Theorie, dass durch die Verlängerung der Fastenperioden der Körper gezwungen wird, seine Energiequellen effizienter zu nutzen.
Intermittierendes Fasten ist keine neue Erfindung. Historisch gesehen haben Menschen aus verschiedenen Kulturen gefastet, sei es aus religiösen Gründen oder wegen Nahrungsmangel. Heutzutage wird es jedoch aus Gesundheits- und Lifestyle-Gründen praktiziert. Wissenschaftler wie Dr. Mark Mattson, Neurowissenschaftler an der Johns Hopkins University, haben die neuroprotektiven und metabolischen Vorteile des intermittierenden Fastens untersucht, die zeigen, dass diese Praxis mehr als nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist. Um mehr über effektive Fastenmethoden zu erfahren, besuchen Sie die Fasten App.
Intermittierendes Fasten kann mehr als nur Gewichtsverlust fördern; es ist eine Lebensweise, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet.
Dieses Zitat fasst die Kernphilosophie des intermittierenden Fastens zusammen: Es geht nicht nur darum, Kalorien zu reduzieren oder Gewicht zu verlieren, sondern um eine umfassende Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens.
Gesundheitliche Vorteile
Die gesundheitlichen Vorteile des intermittierenden Fastens sind weitreichend und gut dokumentiert. Zu den bemerkenswertesten Vorteilen zählt die Verbesserung der Insulinsensitivität, was einen direkten Einfluss auf die Vermeidung von Typ-2-Diabetes hat. Studien haben gezeigt, dass intermittierendes Fasten helfen kann, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Resistenz gegen Insulin zu verringern.
Ein weiterer signifikanter Vorteil ist die Verbesserung der Herzgesundheit. Durch das Fasten verbessert sich die Lipidbilanz im Körper, was zu einem niedrigeren Cholesterinspiegel und einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. Die American Heart Association hat intermittierendes Fasten als potenziell wirksame Methode zur Verbesserung der Herzgesundheit anerkannt.
Die neuroprotektiven Effekte des Fastens sind ebenfalls von großer Bedeutung. Forschungen legen nahe, dass das Fasten die Gehirnfunktion verbessern und das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson verringern kann. Durch den Prozess der Autophagie, bei dem Zellen beginnen, beschädigte Teile zu recyclen, kann intermittierendes Fasten zur Erhaltung der Gehirngesundheit und zur Steigerung der kognitiven Leistung beitragen. Die Forschung unterstützt auch die Behauptung, dass intermittierendes Fasten die Lebensdauer verlängern kann. Tierstudien haben gezeigt, dass eine reduzierte Kalorienzufuhr, wie sie beim Fasten praktiziert wird, zu einer längeren Lebensspanne führen kann. Während die genauen Mechanismen noch erforscht werden, glauben Wissenschaftler, dass Prozesse wie verbesserte Stressresistenz und erhöhte Reparaturkapazität auf zellulärer Ebene eine Rolle spielen könnten.
Herausforderungen und häufige Fehler
Obwohl die Vorteile des intermittierenden Fastens beeindruckend sind, gibt es Herausforderungen und häufige Fehler, die Neulinge oft machen. Ein häufiges Missverständnis ist, dass man während der Essensfenster essen kann, was man will. Dies kann zu übermäßigem Essen und der Auswahl von ungesunden Lebensmitteln führen, was den gesundheitlichen Nutzen des Fastens zunichtemacht. Es ist wichtig, während der Essensfenster eine ausgewogene Ernährung zu befolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren von körperlichen Signalen. Einige Menschen übertreiben es mit dem Fasten und ignorieren Hunger oder Erschöpfung, was zu negativen gesundheitlichen Auswirkungen führen kann. Es ist entscheidend, auf den eigenen Körper zu hören und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen, beispielsweise Fastenfenster zu verkürzen oder die Kalorienzufuhr leicht zu erhöhen.
Tipps zur Vermeidung dieser Fehler:
Hören Sie auf Ihren Körper und passen Sie das Fastenschema entsprechend an
Vermeiden Sie Junk-Food und konzentrieren Sie sich auf nahrhafte Lebensmittel während der Essenszeiten
Bleiben Sie hydratisiert, besonders während der Fastenzeiten
Praktische Umsetzung im Alltag
Die Umsetzung des intermittierenden Fastens in den Alltag kann eine Herausforderung darstellen, ist aber mit der richtigen Planung und den passenden Strategien durchaus machbar. Ein guter Anfang ist es, mit leichteren Fastenmethoden zu beginnen, wie dem 12-Stunden-Fastenfenster, und allmählich zu strengeren Methoden überzugehen.
Ein praktischer Ansatz ist die Integration des Fastens in den persönlichen Tagesablauf. Zum Beispiel kann jemand, der morgens nicht viel Appetit hat, das Frühstück auslassen und das Fastenfenster bis zum Mittagessen verlängern. Wichtig ist, dass das Fasten in den Lebensstil passt und nicht umgekehrt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine langfristige Einhaltung und Erfolg.
Beispiele für die Integration des Fastens in den Alltag:
Planen Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus, um sicherzustellen, dass Sie während Ihrer Essensfenster ausgewogene Mahlzeiten zu sich nehmen
Nutzen Sie Apps und Tracking-Tools, um Ihre Fastenzeiten und Essensfenster zu überwachen
Verbinden Sie Ihr Fastenschema mit regelmäßiger körperlicher Aktivität, um die gesundheitlichen Vorteile zu maximieren
Langfristige Perspektiven und Ausblick
Intermittierendes Fasten ist nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern eine ernährungswissenschaftliche Bewegung, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir über Essen und Gesundheit denken, grundlegend zu verändern. Mit einer zunehmenden Anzahl von Studien, die seine Vorteile belegen, und einer wachsenden Community von Praktizierenden könnte intermittierendes Fasten ein fester Bestandteil der öffentlichen Gesundheitsstrategie werden.
Die Zukunft des intermittierenden Fastens sieht vielversprechend aus, mit weiterer Forschung, die sich auf langfristige Auswirkungen, Anpassungen für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Integration in medizinische Behandlungspläne konzentriert. Für Personen, die an dieser Praxis interessiert sind, ist es wichtig, sich weiterhin zu informieren, sich gegebenenfalls ärztlich beraten zu lassen und eine Methode zu wählen, die nachhaltig und vorteilhaft für ihre individuelle Gesundheit ist.
Die Popularität und das wissenschaftliche Interesse am intermittierenden Fasten bieten auch eine Gelegenheit für gesundheitsbezogene Unternehmen und Apps, ihre Dienste und Produkte zu erweitern, um Unterstützung und Anleitung für diejenigen zu bieten, die diese Ernährungsweise verfolgen möchten. Es ist wahrscheinlich, dass wir in Zukunft mehr personalisierte Fastenpläne und -programme sehen werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele der Nutzer zugeschnitten sind.
Abschließend lässt sich sagen, dass intermittierendes Fasten weit mehr ist als nur eine Methode zum Abnehmen. Es ist ein kraftvolles Werkzeug zur Förderung der allgemeinen Gesundheit und Langlebigkeit, das, wenn es richtig angewandt wird, das Potenzial hat, unser Verständnis von Ernährung und Gesundheitspflege zu revolutionieren. Für diejenigen, die daran interessiert sind, diese Praxis zu beginnen, ist es wichtig, sich gut zu informieren und eine Herangehensweise zu wählen, die nachhaltig und förderlich für die eigene Gesundheit ist.
Insgesamt bietet intermittierendes Fasten eine spannende Perspektive auf Gesundheit und Wohlbefinden, die sowohl durch wissenschaftliche Forschung gestützt als auch in der Praxis vielseitig anwendbar ist. Während es Herausforderungen gibt, die es zu überwinden gilt, ist das Potenzial für positive Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und das persönliche Wohlbefinden erheblich. Wie bei jeder Veränderung des Lebensstils ist es entscheidend, dass Individuen die Methoden wählen, die am besten zu ihren spezifischen Bedürfnissen und Lebensumständen passen, und professionelle medizinische Beratung in Anspruch nehmen, wenn nötig.

von/ durch Nick
am 17 Mai 2024
Yoga auf Reisen
Yoga ist für viele ein Teil des Alltags, der auch das Reisen bereichert. Die täglichen Rituale der Entspannung lassen sich nicht nur zu Hause, sondern auch im Urlaub in den Tagesablauf einbauen. Ob früh am Morgen, am Ende des Tages oder an einem Strand – Yoga lässt sich unterwegs praktizieren und ist bei Aktivreisen ein Ruhepol. Yoga kann zudem eine Inspiration für das Reiseziel sein, denn es gibt einige Orte auf der Welt, die für ihre Yogakultur bekannt sind. Bali steht auf dieser Liste weit oben, denn hier verschmilzt Yoga harmonisch mit der hinduistischen Religion und den spirituellen Ritualen der Bewohner, die den Alltag prägen. Die Spiritualität dieser indonesischen Insel ist eine ideale Umgebung für Yogazentren und Yoga Retreats. Doch nicht nur Bali ist voller Zauber – ganz Indonesien lädt zu inspirierenden Reiseerfahrungen ein.
Yoga für unterwegs
Indonesien hat eine spektakuläre tropische Natur, die beim Yoga eine wundervolle Kulisse bietet. Yoga inmitten grüner Reisfelder, mit Blick auf einen Vulkan oder mit dem Rauschen der Meereswellen im Ohr ist beim Urlaub in Indonesien jeden Tag möglich. Mit einer Reise-Yogamatte im Gepäck kann man an zauberhaften Orten zur Ruhe kommen, etwa an einem paradiesischen Strand oder beim Wandern durch einen Dschungel. Bali mag die bekannteste Insel Indonesiens sein, doch auch Java, Sumatra, Lombok, Flores und viele weitere sind voller natürlicher und kultureller Attraktionen. Traumhafte Strände, grüne Reisfelder, üppige Wälder und majestätische Vulkankegel in der Ferne prägen das landschaftliche Bild vieler Inseln. Dennoch hat jede Insel einen ganz eigenen Charakter, eine einzigartige Kultur und besondere Tierarten wie den Komodowaran.
Rundreisen durch Indonesien
Indonesien Rundreisen zeigen die Vielfalt des Inselstaats und umfassen Erkundungstouren von tropischen Wäldern, Wanderungen zu Vulkanen, entspannte Strandtage, Tempel und indonesische Städte. Indonesien hat so viele Facetten, dass für verschiedene Reisetypen die perfekte Tour möglich ist. Naturliebhaber und Kulturenthusiasten finden in Indonesien ebenso viel Entspannung und Freude wie Reisende, die erholsame Tage am Strand oder Spaziergänge durch kleine Ortschaften mögen. Ein möglicher Startpunkt der Reise ist Sumatra, das mit üppigen Wäldern, wunderschönen Landschaften und Orang-Utans aufwartet. Daran schließt sich die Hauptinsel Java an, wo eine Erkundung der Hauptstadt Jakarta und Ausflüge zu den beeindruckenden Tempeln Borobudur und Prambanan nahe Yogyakarta möglich sind. Auch an aufregenden Vulkanen wie dem Ijen mit seinem blauen Feuer mangelt es auf Java nicht. Östlich liegt Bali, das für Yogabegeisterte ein Highlight der Reise ist. Lombok zeigt ruhigere Facetten und in Flores und dem Komodo-Nationalpark stehen die Natur und Tierwelt im Fokus.
Erholung und Inspiration
Indonesien Reisen erlauben eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Natur, Aktivitäten und Entspannung. Während es neben den Tempeln auf Bali in den Stadtzentren von Kuta und Ubud mehr Trubel und Märkte gibt, findet man auf den winzigen Gili-Inseln Erholung pur. Das Eiland Gili Meno ist ein Ort der Ruhe, umgeben von türkisblauen Wellen. Die farbenfrohen Sonnenuntergänge sind die perfekte Gelegenheit für Yoga inmitten einer zauberhaften Atmosphäre.
Einzigartige Individualreisen in Indonesien
Individuelle Reisen lassen sich in Indonesien leicht verwirklichen, beispielsweise mit einem erfahrenen Reiseveranstalter. Die Stationen des Inselhoppings und die täglichen Unternehmungen passen sich den persönlichen Wünschen an, sodass eine einzigartige Traumreise entsteht.

Yoga im Pflegeheim: Was musst Du wissen?
von/ durch Stefan
am 14 Mai 2024
Im ersten Moment möchte man meinen, dass nur junge Menschen Yoga machen können. Dem ist aber nicht so. Es gibt viele Menschen, die auch im höheren Alter begeistert von den Körperhaltungen der buddhistischen Lehre sind. Der Vorteil der Yoga-Praxis ist, dass diese stets nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann, somit können die Übungen die Lebensqualität vieler Menschen verbessern. Wenn auch Du zur älteren Generation gehörst oder Deinen Großeltern etwas Gutes tun möchtest, lies diesen Beitrag. Hier bekommst Du die besten Tipps zu Yoga im hohen Alter.
Die positiven Auswirkungen von Yoga – auch bei Senioren?
Egal, ob jung oder alt – die Körperübungen auf der Yogamatte weisen zahlreiche Vorteile für den Körper, den Geist und die Seele auf. Demnach ist es kein Wunder, dass Yoga immer öfter auch in Altersheimen praktiziert und angeboten wird. Natürlich unterscheidet sich die Ausübung der verschiedenen Asanas nach den körperlichen Zuständen der älteren Menschen – zum Teil üben sogar über 80- und 90-Jährige.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Die Beweglichkeit der Gelenke nimmt zu
Steifheit im gesamten Körper nimmt ab
psychische Verbesserungen sind typische Konsequenzen einer regelmäßigen Yoga-Praxis
mehr positive Gedanken
mehr Lebensfreude
Entspannung des Nervensystems (vor allem bei Nervenkrankheiten eine echte Wohltat)
Wie Du sehen kannst, kann sich durch die regelmäßige, sanfte Praxis vieles im Leben von älteren Menschen tun.
Yogastunden für Senioren: Was ist zu beachten?
Natürlich können die einzelnen Yogastunden nicht so abgehalten werden wie bei einer jüngeren Yogi-Gruppe. Erfahrene Yogalehrer, die Senioren unterrichten, berichten über folgende Punkte:
Die einzelnen Asanas werden nicht aufeinanderfolgend durchgezogen. Stattdessen werden die jeweiligen Körperübungen ausführlich erklärt, sodass die älteren Menschen einen Bezug zur Wirkung und Ausführungsweise haben. Das ist besonders bei dieser Zielgruppe sehr wichtig, da viele in diesem Alter keine Berührungspunkte zu solchen Bewegungsarten haben.
Danach folgt die sanfte Ausübung der einzelnen Asanas. Auch hier ist weniger oft mehr. Bei vielen reichen ein, zwei Übungen, um einen wesentlichen Unterschied im Wohlbefinden feststellen zu können.
Die Ausführung der Yogahaltungen muss natürlich in vielen Fällen ärztlich abgeklärt werden, damit keine weiteren Beschwerden auftreten.
Zudem wird im Seniorenheim häufig statt einer Matte ein Stuhl mit Meditationskissen benutzt. Damit können gewisse Übungen leichter durchgeführt werden.
Die Sensibilität des Lehrers ist bei älteren Yogis im Altenheim noch wichtiger. Langsamkeit statt Schnelligkeit führt hier zum Ziel.
Auch Hilfsmittel wie Bolster, Yogablock oder Gurte können bei gewissen Haltungen dienlich sein.
Was tun, wenn ältere Menschen Angst vor der Yogaeinheit haben?
Die meisten Yogis, die in einem Alter von über 80 Jahren sind, haben Teile des Weltkriegs miterlebt. Diese Tatsache muss in den einzelnen Einheiten berücksichtigt werden. Demnach handelt es sich hierbei um eine Generation, die sich kaum mit sich selbst beschäftigt hat. Das hat zur Folge, dass sie zu Techniken, die das Wohlbefinden und die Gesundheit stärken, kaum Bezug haben.
So ist es nicht verwunderlich, wenn ältere Frauen und Männer Respekt vor der neuen Bewegungsart haben. Dies muss der Yogalehrer verstehen und einen sehr sanften Einstieg in das Thema wählen.
Ein guter Tipp ist, mit Übungen im Stehen anzufangen. Damit fällt der Beginn leichter und am Ende können sogar Haltungen auf der Matte durchgeführt werden – wenn dies von den Yogis gewünscht ist.
Langsamkeit, Feinfühligkeit und Empathie spielen bei der Yoga-Praxis mit älteren Menschen eine wesentliche Rolle.
Atemübungen für mehr Ruhe im System – Wohlbefinden auf allen Ebenen
Viele ältere Menschen haben sich nie mit dem eigenen Atem auseinandergesetzt. Vermutlich war er ein Großteil des Lebens viel zu flach – damit ist der Körper unter Umständen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
In Yogaeinheiten spielt deshalb der bewusste Umgang mit dem Atem eine wesentliche Rolle. Der Vorteil ist, dass Atemübungen leicht erlernbar und von den meisten Menschen umsetzbar sind.
Zu den beliebtesten Atemtechniken für ältere Menschen gehören:
a) Wechselatmung:
Hierbei wird der Fokus auf die Nasenatmung gerichtet. Du hältst mit dem rechten Daumen Dein rechtes Nasenloch zu und atmest durch Dein linkes ein. Dann schließt Du beide Nasenlöcher und hältst den Atem an – wenn dies möglich ist. Danach öffnest Du das rechte Nasenloch und atmest darüber aus, das Linke bleibt geschlossen. Dies machst Du im Wechsel. Bei dieser Atemtechnik wird die Energie in Deinem System ausbalanciert, zudem wirkt sich die Übung positiv auf das Immunsystem und die Lebendigkeit aus.
b) Ujjayi Atmung:
Bei dieser Atemtechnik wird tief in den Bauch geatmet und damit die Sauerstoffmenge in Deinem Körper erhöht. Dies ist auch für ältere Menschen eine echte Wohltat. Du setzt Dich aufrecht hin und atmest erst mal ein paar Mal tief durch die Nase ein und aus. Dann atmest Du aus und beim Ausatmen öffnest Du Deinen Mund und tust so, als würdest Du einen Spiegel anhauchen. Dies vertiefst Du so weit, dass bei der Ausatmung ein Geräusch entsteht. Wenn dies gelungen ist, darfst Du Deinen Mund schließen und ein- und ausatmen, wobei beim Ausatmen stets dieses Geräusch zur Reinigung Deines Halschakras entsteht.
Diese Atemübungen dürfen mit einer kurzen Meditation auf dem Kissen kombiniert werden. Der Yogilehrer sollte immer darauf achten, ob die Menschen bereit sind, die Augen zu schließen und sich auf die Leere einzulassen. Wenn nicht, dann ist es ratsam, sanfte Bewegungen des Körpers zu machen oder weiterhin Atemtechniken einzubauen.
Fazit: Yoga im Seniorenheim hat viele Vorteile
Das Ausüben der Yogaübungen hat viele Vorteile für Körper, Geist und Seele. Natürlich funktioniert dieser Effekt auch bei Menschen, die schon älter sind. Schritt für Schritt können sie mehr Ruhe und Entspannung in das System bringen und mehr Beweglichkeit erzielen. Viele berichten über mehr Lebensfreude und besserer Laune.
Kennst Du ältere Menschen, die regelmäßig Yoga üben? Wenn ja, was berichten sie? Oder gehörst Du vielleicht selbst zu dieser Generation, die Yoga liebt?

Wie kann Yoga in einer Krise helfen
von/ durch Stefan
am 11 Mai 2024
Die besten Tipps
Du fühlst Dich wohl in Deinem Leben und somit ist die Yoga-Praxis inklusive anderer Entspannungselemente für Dich ein tägliches Highlight. In guten Phasen ist die Motivation meist groß, sich etwas Gutes zu tun. Was aber, wenn es Dir einmal so richtig schlecht geht? Hilft Yoga auch in diesen Phasen? Grundsätzlich sind die buddhistischen Asanas in Kombination mit Pranayama und Meditation immer ein gutes Tool, um mehr bei sich anzukommen und negative Erlebnisse loslassen zu können. Wir erklären Dir, wie Dich Yoga sowie andere Tools sinnvoll und effizient unterstützen können.
Was tun, wenn sich der eigene Zustand verschlechtert?
Jeder Mensch durchlebt im Leben schwierige Phasen. Der Grund ist immer vielfältig, viele haben mit der aktuellen Krise und den dadurch entstandenen Konsequenzen zu kämpfen, andere erlitten einen großen Verlust in der Familie oder haben selbst eine schlechte Diagnose erhalten. Damit ist es nicht verwunderlich, wenn Du Dich plötzlich unsicher, unwohl, traurig, enttäuscht, ohnmächtig oder hilflos fühlst.
Mit diesen herunterziehenden Gefühlen musst Du erst mal zurechtkommen und dafür solltest Du Dir Zeit nehmen. Häufig versuchen wir der Situation aus dem Weg zu gehen, indem wir bewusst die Augen verschließen und uns ablenken oder betäuben (zum Beispiel mit Alkohol, Konsum usw.). Dass dies nicht der richtige Weg ist, kannst Du Dir denken.
Wie kommst Du heil aus Krisen heraus?
Menschen funktionieren individuell und so kann der eine Tipp für Dich toll funktionieren, während dieser bei einem anderen gar nicht klappt. Demnach solltest Du Dir die Zeit geben, verschiedene Methoden und Lösungsschritte anzuwenden und zu probieren.
1. Kombilösung: Yoga und Pranayama
Yogis schwören darauf, dass die Zeit auf der Matte bei jeglichen psychischen, körperlichen und mentalen Beschwerden eine Unterstützung sein kann. Du solltest dies natürlich selbst ausprobieren, um Dir ein authentisches Bild über die potenziellen Veränderungen machen zu können.
Der Vorteil von Yoga ist, dass Du dabei nicht nur stupide irgendwelche Körperübungen ausführst, sondern gleichzeitig den Fokus auf Deinen Atem richtest. Dies wirkt sich beruhigend auf Dein ganzes Nervensystem aus. Bist Du gerade innerlich ruhig, reagierst Du auf die äußeren Umstände ganz anders und der Stress reduziert sich.
Zudem weist die yogische Lehre noch weitere Elemente auf, die Dir auf Deinem Weg helfen können.
Es gibt weitaus mehr Yoga-Arten als nur jene, die einen dynamischen Flow oder ein paar statische Übungen beinhalten.
Raja Yoga ist zum Beispiel durch Elemente gekennzeichnet, um aus dem Hier und Jetzt auszusteigen und den Weg der Erleuchtung (= Raja Yoga) zu gehen.
In Jnana Yoga vertiefst Du Dein Wissen rund um die yogischen Schriften: Dieses Wissen wird nicht nur theoretisch erlernt, sondern auch praktisch genutzt. Du erhältst neue Erkenntnisse, die Dich wiederum auf Deinem Weg gut begleiten können.
Außerdem ist die Hingabe zu Gott (Bhakti Yoga) ein wesentlicher Aspekt, um Dich dem Hier und Jetzt mehr hingeben zu können und zu vertrauen.
Du merkst, dass die yogische Lehre viele Elemente bereithält, um Dich für das Leben vorzubereiten. Zudem erlernst Du Fähigkeiten, um mit schweren Phasen in Deinem Leben umzugehen.
Folgende Yoga-Übungen können Dich unterstützen:
Balasana (Kindeshaltung)
Tadasana (Berghaltung)
Krieger I und II
2. Meditation und körperliche Entspannung
Die Meditation kann Teil Deiner Yoga-Praxis sein und sollte sie auch. Die Zeit auf dem Kissen sorgt dafür, dass sich Dein Geist beruhigt, Du Dich besser konzentrieren kannst und sich Unsicherheiten, Ängste und Sorgen reduzieren.
Ein Großteil der Menschen tut sich schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen und sich einfach nur still hinzusetzen.
Dann können folgende Elemente helfen:
vorheriges Auspowern auf der Yogamatte
ein Spaziergang im Wald und viel frische Luft
intensive Atemübung
die Umgebung sollte ruhig sein und nicht aufwühlend (zu laut, zu viele Bilder, zu viele Eindrücke, Handy neben Dir liegen usw.)
sanfte, beruhigende Musik oder binaurale Beats, um dank verschiedener Frequenzen noch tiefer in die Entspannung zu gelangen
ätherische Öle wie Ylang Ylang, Lavendel, Muskattellersalbei, Rosmarin usw.
das bewusste sich im Raum umsehen, kann Dir dabei helfen, im Jetzt anzukommen
Fokus auf Deinen Körper und die Anziehungskraft zur Erde kann Dich schwerer fühlen lassen und damit gleichzeitig geerdeter.
eine anfängliche Erdungsmeditation tut gut, um Dich sicherer und wohler zu fühlen.(Du stellst Dir vor, dass Wurzeln aus Deinem Gesäß wachsen und dadurch alles Schlechte aus Deinem Körper und Energiefeld hinausfließen kann)
3. Positive Vorsätze – positives Mindset
Neben den oben genannten Tipps hilft ein positives Gedankengerüst, um sich gut aus persönlichen oder allgemein verbreiteten Krisen (wie zum Beispiel Corona-Krise) zu befreien.
Natürlich ist dies nicht immer leicht, vor allem, wenn Du viele schlechte Erfahrungen gemacht hast und Dich psychisch sehr labil fühlst. Diesen Zustand solltest Du unbedingt fachlich von einem Psychologen oder Psychiater abklären lassen.
Ansonsten können einfache Tools im Alltag helfen:
ätherische Öle wie das von Zitrusfrüchten oder Muskattellersalbei helfen dabei, Dich auf neue Gedanken und Impulse zu konzentrieren und Deine Stimmung zu verbessern. Zudem kann die innere Ruhe in schwierigen Situationen steigen.
zeremonieller Kakao unterstützt Dich mit zahlreichen Nährstoffen, Glückshormonen und Theobromin, das – sanfter als Kaffee – wach macht.
Dankbarkeitstagebuch, in dem Du alle schönen Erlebnisse und Gefühle aufschreibst, um den Fokus auf das Positive zu lenken.
Morgens eine wohltuende Intention für den Tag setzen (zum Beispiel Liebe und Glück)
Affirmationen aussprechen (Ich bin wertvoll, Ich bin wundervoll...)
4. Innere Arbeit
Um wirklich nachhaltig an Deinen Themen zu arbeiten, ist es wichtig, innere Überzeugungen zu erkennen und diese, wenn sie negativ oder blockierend sind, zu transformieren. Dadurch steigt die authentische Verbindung zu Dir selbst und Du wirst sehen, dass Du damit automatisch besser mit negativen Botschaften umgehen kannst, weil die Resilienz in Dir steigt.
Die Arbeit kannst Du mit einem Therapeuten oder Coach machen.
Wie gelingt es Dir, mit Krisen im Außen umzugehen? Machst Du regelmäßig Yoga oder Atemtechniken, um Dich positiv auszurichten?

von/ durch Stefan
am 08 Mai 2024
Das sind die beliebtesten Yoga-Übungen
Bist Du schon länger dabei, verschiedene Yoga-Arten zu testen, hast Du vermutlich schon eine gefunden, die Dir am meisten zusagt. Vielleicht kennst Du bereits Deine Lieblings-Asanas. Ist dies nicht der Fall, weil Du erst kürzlich begonnen hast oder Dein Einblick in die Welt der verschiedenen Yoga-Stellungen noch sehr klein ist, kannst Du die Informationen in diesem Beitrag für Dich nutzen. Lerne verschiedene beliebte Yoga-Haltungen kennen, die Dich in Deinem Alltag positiv unterstützen können.
Wichtig: Kläre Deine Symptome vor der ersten Yoga-Einheit ab
Bist Du körperlich gesund, kannst Du sofort loslegen. Wenn Du jedoch körperlich etwas eingeschränkt bist, dann lass dies unbedingt vom Arzt des Vertrauens abklären oder von einem Heilpraktiker Deiner Wahl.
Was Du als Anfänger vor dem Üben noch beachten solltest!
Ist so weit alles klar, kannst Du langsam mit dem Üben beginnen. Es ist ratsam, sich einer Yoga-Gruppe in Deiner Stadt anzuschließen. Dort kann der Yoga-Lehrer genaue Anweisungen geben, wie die einzelnen Asanas aussehen sollen.
Bist Du schon geübt oder hast Zugriff auf wertvollen Online-Content, kann dies ausreichen, um mit Yoga zu starten. Hier solltest Du sicherstellen, dass die einzelnen Übungen gut erklärt werden und Du sicher in der Ausführung bist.
Egal, welche Yoga-Einheit Du besuchst – achte stets auf Deine eigenen Grenzen. Das Ziel ist es, dass Du Deinen Körper gut wahrnehmen kannst und spürst, was Du gerade brauchst.
Zudem sind tiefe Atemzüge essenziell, um eine entspannte Wirkung auf Deinen Körper und Deinen Geist zu erzielen. Die Yoga-Einheit kann mit einer Meditation oder mit der Anleitung für eine spezielle Atemübung auf Deinem Kissen abgeschlossen werden. So kannst Du von der ganzheitlichen Wirkung profitieren.
Bei der Auswahl Deiner Kleidung ist es ratsam, auf die bequeme Variante umzusteigen. Die Stoffe sollten angenehm auf der Haut aufliegen und Einschnürungen durch einen engen Hosenbund sollte vermieden werden.
Die besten Yoga-Übungen für Körper, Geist und Seele
Um einen guten Einblick in die wichtigsten Yoga-Haltungen zu bekommen, kannst Du die nachfolgenden Posen ausüben und in Deine Praxis auf der Matte integrieren.
a) Stuhlhaltung (Utkatasana)
Für diese Pose stellst Du Dich hüftbreit auf Deine Matte und gehst langsam in die Hocke. Du spürst mit Sicherheit die Anspannung in Deinen Oberschenkeln. Dies ist genau richtig so. Du trainierst mit dieser Übung Deine Oberschenkel und Dein Gesäß. Auch die Rumpfmuskulatur und die Waden werden angesprochen.
b) Berghaltung (Tadasana)
Möchtest Du eine weitere Haltung im Stehen ausprobieren, dann ist die Berghaltung zu empfehlen. Hierbei können Deine Beine gekräftigt werden und die Stabilität in Dir wachsen. Achte bei der Ausführung darauf, dass Du mit Deinen Füßen kräftig auf der Matte stehst, die großen Zehen berühren sich. Die Oberschenkel werden leicht nach innen gedreht und die Knie zeigen nach vorn. Deine Arme kannst Du locker nach unten hängen lassen. Der Brustkorb wird nach vorne geschoben und Du bleibst in dieser Position für eine Minute. Wenn Du das Bedürfnis hast, kannst Du auch länger darin verweilen.
c) Heraufschauender Hund (Urdhva Mukha Shvanasana)
Diese Haltung ist ein Teil des Sonnengrußes oder vieler Vinyasa-Flows für Fortgeschrittene. Hierfür legst Du Dich auf Deine Matte, mit dem Bauch nach unten und die Beine nach hinten ausgestreckt. Dann hebst Du Deinen Oberkörper an, die Handflächen liegen auf, die Arme werden gestreckt und Deine Beine heben sich leicht vom Boden. Das heißt, dass Du nur mehr mit Deinen Handinnenflächen sowie Deinem Fußrücken auf der Matte aufliegst. Den Kopf darfst Du in den Nacken legen.
Bleibe in dieser Haltung für ein paar Atemzüge und beobachte, wie es Dir damit geht. Die Übung ist gut für Deinen Rücken und die Mobilität der Wirbelsäule. Zudem werden Herz- und Brustbereich geöffnet.
Wenn Dir diese körperlichen Übungen zu schwierig sind, übe die Kobra (Bhujangasana). Hierbei begibst Du Dich in eine ähnliche Position. Du liegst auf Deinem Bauch, stellst Deine Arme vor Dir auf, drückst sie durch und hebst Deinen Oberkörper langsam an (aus der Kraft Deines Rückens). Deine Knie (und Beine) bleiben vollständig auf der Matte. Mit dieser Übung trainierst Du Deinen Rücken und öffnest den Herzraum. Deinen Kopf kannst Du in den Nacken legen – achte darauf, ihn nicht zu überstrecken.
d) Kindeshaltung (Balasana)
Hierbei handelt es sich um eine Position, die ideal ist, um sich während eines anstrengenden Tages oder einer intensiven Yoga-Einheit zu entspannen. Du gehst in die Hocke und danach legst Du Deinen Oberkörper flach auf die Matte ab. Die Arme zeigen nach hinten oder nach vorne.
Der Vorteil dieser Asana ist, dass Du Dich darin komplett entspannen kannst. Die Oberschenkel und Fußgelenke werden gedehnt, Anspannungen im Rückenbereich können reduziert werden und die Hüftgelenke werden mobilisiert.
e) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
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Um die Yoga-Praxis vervollständigen zu können, sollte der herabschauende Hund keinesfalls fehlen. Er wird im Sonnengruß zusammen mit dem heraufschauenden Hund geübt. Damit trainierst Du Deine Oberschenkel sowie Deine Schultern und Dein Rücken wird mobilisiert.
Du stellst Dich in den Vierfüßlerstand auf Deine Matte und dann hebst Du Dein Becken nach hinten. Deine Beine streckst Du durch (soweit es geht) und Deine Arme genauso. Der Rücken bleibt gerade, die Fußsohlen liegen auf dem Boden auf. Bleibe in dieser Pose für ein paar Atemzüge und atme tief ein und aus.
f) Katze (Bidalasana) und Kuh (Bitilasana)
Eine weitere beliebte Übung ist Katze-Kuh. Hierbei stellst Du Dich wieder auf Deine Matte, Deine Beine sind hüftbreit aufgestellt und Deine Hände liegen schulterbreit auf.
Bei der Einatmung gehst Du in die Haltung der Kuh, das heißt, dass Dein Brustkorb nach vorn gerichtet wird und Dein Rücken eher "durchhängt" (Hohlkreuz). Bei der Ausatmung gehst Du in die Katzen-Haltung. Der Rücken wird nach oben gewölbt und Du machst den bekannten "Katzenbuckel".
Mit dieser Pose mobilisierst Du Deine Wirbelsäule und stärkst Deinen Bauch, Deine Brust und Deine Schultern.
Weitere tolle Übungen sind:
Krieger I, II und III
Baum
Dreieck
Drehsitz
Sitzende Vorbeuge (gerade und seitlich)
Welche Übung ist Deine liebste und wie lange machst Du schon Yoga?

von/ durch Stefan
am 03 Mai 2024
Entdecke die vielfältige Wirkung von Zungenyoga
Der Stress des Alltags lässt uns nicht selten überfordert oder besonders erschöpft fühlen. Oftmals fühlen wir uns sogar psychisch so belastet, dass sich die Symptome auch körperlich zeigen. Wenn dies bei Dir der Fall ist, solltest Du unbedingt Techniken für den Alltag finden, die Dich dabei unterstützen, Dich rundum wohl in Deinem Körper zu fühlen. In diesem Beitrag erklären wir Dir alles zum Thema Zungenyoga und wie du das für Dich verwenden kannst.
Was ist ein Zungen-Mudra?
Um mehr bei Dir und Deinem Innersten anzukommen, können verschiedene Techniken dienlich sein. So auch das sogenannte Zungen-Mudra, wo der Fokus auf Deine Zunge gerichtet wird. Hierbei handelt es sich um eine Übung zur Erweckung und Lenkung Deiner Lebensenergie – für mehr Wohlbefinden.
Mudras sind bestimmte Haltungen Deines Körpers oder Deiner Hände, um die Energie fokussierter zu lenken. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Kundalini Yoga. Bandhas hingegen sind Haltungen oder Verschlüsse, die dabei helfen, die Lebenskraft in Deinem Körper oder gewissen Zentren zu speichern.
Die Zungenmudras gehören zu den kleinen Mudras, die sich in verschiedene Arten aufteilen.
Welche Zungenmudras gibt es?
Möchtest Du diese Technik in Deinen Alltag integrieren, solltest Du über die Vielfalt und die besonders große Auswahl der verschiedenen Zungenmudras Bescheid wissen.
a) Kleines Khechari Mudra, auch als Zungen-Khechari bekannt
Für diese Technik setzt Du Dich auf Dein Yogakissen und atmest tief ein und aus. Komme in diesem Raum an und lege Deine Zunge nach hinten. Die Zungenspitze soll bis hinten in den weichen Teil des Gaumens bewegt werden. Du findest diese Technik in der Hatha-Yoga-Praxis.
Das Besondere an dieser Technik ist, dass Du damit nicht nur Dein Kehlkopfchakra stimulierst, sondern auch das Dritte-Auge-Chakra sowie das Kronenchakra. Wenn Du also ein Problem mit dem Energiefluss in den oberen Chakren hast, ist diese Übung hervorragend dafür geeignet. Um die Praxis zu intensivieren, kannst Du Dich währenddessen auf Dein 3. Auge konzentrieren. Beobachte, wie Du Dich nach Ausübung der Technik fühlst und ob Du den Fluss der Energie in Deinem Körper besser wahrnehmen kannst.
Möchtest Du diese Praxis noch intensivieren, kannst Du auch das große Khechari-Mudra üben (gehört zu den Hals-Mudras). Dabei legst Du nicht nur Deine Zunge zurück, sondern lehnst auch Deinen Kopf nach hinten.
Wichtig zu wissen:
Diese Technik ebnet Dir den Weg, Dich selbst besser kennenzulernen und Dich leichter mit der Weisheit Deiner Göttlichkeit (durch die Öffnung der oberen Chakren) zu verbinden.
Du solltest diese Übung regelmäßig in Deinen Alltag einbauen (egal, ob zwischendurch zur Pause, in Meditationen, während Yoga-Einheiten usw.)
Spüre immer wieder nach und beobachte, wie sich diese Technik auf Deine Gesundheit auswirkt.
b) Jihva Bandha
Bei diesem Mudra legst Du Deine Zungenspitze an die oberen Schneidezähne. Der Vorteil dieser Haltung ist, dass dabei keine Luft entweicht und die Energie nur nach oben strömt, nicht aber nacht unten. Auch diese Technik stimuliert das Halschakra, das Stirn-Chakra sowie das Kronenchakra.
Übe wie folgt:
Du setzt Dich aufrecht auf Deine Yogamatte und atme aus. Beim Einatmen atmest Du viel Luft ein und hältst sie.
Die Zungenspitze/Oberseite gibst Du zum Gaumen und saugst sie ein wenig zurück.
Die Kehle wird leicht zusammengezogen (so ungefähr wie beim Schlucken). Diese Position hältst Du nun, so lange wie Du die Luft anhalten möchtest.
Übe diese Technik mehrmals, und schaue, wie sie sich auf Dich auswirkt. Spürst Du mit der Zeit einen Unterschied, kannst Du sie immer dann anwenden, wenn Du die Luft anhalten musst.
c) Nabho-Mudra
Hierbei handelt es sich um das sogenannte Himmels-Mudra. Bei dieser Technik geht es darum, Deine Zunge hochzunehmen und damit bestimmte Punkte in Deinem Gaumen zu berühren.
Es wird zwischen folgenden Mudras unterschieden:
Vorderes Nabho-Mudra: Dieses aktiviert das Stirn-Chakra. Du findest diesen Punkt ca. einen Zentimeter vor Deinen Schneidezähnen. Probiere ein wenig herum, bis Du den Punkt gefunden hast – das Ziel sollte es sein, dass Du beim Berühren dieses Punktes Dein 3. Auge wahrnehmen kannst.
Hinteres Nabho-Mudra: Dieses aktiviert Dein Halschakra und wird auch als Khechari-Mudra (siehe oben) bezeichnet.
Mittleres/oberes Nabho-Mudra: Wenn Du das Scheitelchakra stimulieren willst, dann ist diese Technik perfekt. Dafür drückst Du Deine Zungenspitze senkrecht hoch in die Mitte Deines Gaumens. Probiere so lange, bis Du es spürst. Wenn es gar nicht klappt, dann ist dies okay, teste es zu einem späteren Zeitpunkt wieder.
Möchtest Du noch weiterüben, gibt es weitere Mudras für Dich:
Linkes Nabho Mudra (diese Technik hilft Dir dabei, das rechte Nasenloch zu öffnen. Dafür legst Du Deine Zungenspitze links vom Gaumendach)
Rechtes Nabho-Mudra (ist hilfreich, um Dein linkes Nasenloch zu öffnen, indem Du mit Deiner Zungenspitze den rechten Teil vom Gaumen berührst)
Dynamisches Nabho-Mudra (hier berührt Deine Zunge den gesamten Gaumen, um all die drei Chakren zu öffnen)
Wichtig zu wissen...
Das sind wertvolle Übungen, die Du ähnlich wie Atemtechniken täglich in Deinen Alltag einbauen kannst. Übe regelmäßig, sodass eine nachhaltige Wirkung erzielt wird.
Falls Du nicht sofort alles spürst, ist dies vollkommen okay und normal. Übe weiter und habe ein wenig Geduld.
Welches Zungenmudra ist Dein Liebstes? Welche Effekte erzielst Du?

Warum ist Alignment im Yoga wichtig?
von/ durch Nick
am 25 Apr 2024
Die Rolle von Alignment im Yoga – ein Überblick
Die richtige Ausübung der Asanas ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Yoga gut anfühlt und der Effekt auf Körper, Geist und Seele der ist, den wir uns wünschen. Das richtige Alignment ist in diesem Zusammenhang das A und O, um die bestmöglichen Wirkungen zu erzielen. In diesem Beitrag erklären wir Dir, was es damit auf sich hat und wie Du es für Dich nutzen kannst.
1. Definition von Alignment im Yoga
Allgemein bezeichnet das Alignment im Yoga die korrekte körperliche Ausrichtung der verschiedenen Asanas. Um dies zu schaffen, können verschiedene Yoga-Utensilien genutzt werden. So helfen beispielsweise Yogablöcke dabei, die Haltung korrekt auszuführen. Auch Polster oder Gurte sowie andere Hilfsmittel können dienlich sein, gewisse Übungen richtig durchzuführen.
2. Die Bedeutung von Alignment im Yoga
Wer für eine längere Zeit ohne Yogalehrer auf der Matte übt und die Übungen nicht korrekt ausführt, kann unter eventuell auftretenden Problemen leiden. Deshalb ist es bedeutend, dass Du Dich zu diesem Thema und damit der korrekten Ausübung informierst. Zu den häufig auftretenden Problemen zählen beispielsweise Meniskusschäden oder das Impingement-Syndrom (Einklemmung von Muskeln und Sehnen innerhalb eines Gelenks). Das kann unter anderem zu verschiedenen Schäden an der Wirbelsäule führen.
Dazu gehören beispielsweise gerade Linien in gewissen Haltungen. Es gibt keine festsitzenden Strukturen, gleichermaßen geht es auch nicht darum, dass Du die perfekte, bildschöne Form einnimmst – wie man sie von Fotos kennt; wichtig ist, dass Deine Gelenke, Deine Muskeln und Bänder geschont werden.
3. Wie man Alignment in seiner Praxis anwendet!
Es gibt verschiedene Körperbereiche, an denen Du das Alignment in der Yogapraxis erkennen kannst. Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du mehr dazu:
Der Beckenboden ist sehr hilfreich, um herauszufinden, wie gut das Alignment ist. Hier kannst Du in der Bewegung sofortige Ungleichgewichte erkennen und daran arbeiten. Wer den aufrechten Stand (Tadasana) übt, kann dies da erkennen. Grundsätzlich gilt, dass Du die Bewegungen aus dem Beckenboden machen sollst – auch wenn viele durch andere Körperteile gemacht werden könnten. Schaffst Du dies richtig umzusetzen, werden gewisse körperliche Beschwerden an anderen Körperteilen vermieden. Allgemein gilt: Verharrst Du in Positionen mit aufrechtem Oberkörper, sollte das Becken aufgerichtet sein. Wer dies richtig macht, schützt seine Gelenke, Muskeln und Bänder.
In der korrekt ausgeführten Yogapraxis müssen auch die Knie gleichmäßig belastet werden. Das ist besonders bei Haltungen im Stand wie beim Krieger der Fall. Das Knie darf nicht über 90 Grad hinaus gebeugt werden. Um dies zu gewährleisten, müssen die Oberschenkel leicht nach außen gebeugt werden. Auch bei anderen Standhaltungen wie gestreckter seitlicher Winkel (Parshvakonasana) oder Reiter-Stellung (Ashva Sanchalana) darf das Knie nicht weiter als senkrecht über das Fußgelenk gestellt werden. In diesem Fall ist weniger oft mehr. Beim Stuhl (Utkatasana) ist es für die Gelenke bedeutend, dass Du die Knie nicht weit nach vorn beugst, arbeite lieber mit dem Becken (führe es nach hinten).
Die Haltung der Füße ist während der Yoga-Praxis besonders wichtig, da sich diese auf den gesamten Körper auswirkt. In Tadasana (Berghaltung) zum Beispiel sollten diese nach vorn gerichtet sein.
Rücken und Schultern spielen eine zentrale Rolle. Die Schultern beispielsweise dürfen nie zu den Ohren gezogen werden. Während verschiedener Asanas muss der Rücken in die Länge gezogen werden, zum Beispiel beim herabschauenden Hund. Wenn Du Rückbeugen übst, dürfen die Lenden- und Halswirbelsäule nicht abgeknickt werden. Wer eine Vorbeuge macht, sollte darauf achten, dass diese aus den Hüften erfolgt.
Der Nacken muss sich im Alignment Yoga immer frei anfühlen, er darf nicht abgeknickt werden.
4. Die Auswirkungen von Alignment auf den Körper
Im Alignment Yoga möchte man die Konsequenzen von falschen Asanas vermeiden. Deshalb ist es ratsam, dass Du Dich als Yoga-Anfänger zu einem Kurs anmeldest, in dem Du diese Praxis genauestens erfährst. So kannst Du sichergehen, dass Du Deinem ganzen System etwas Gutes tust.
Wer diese Basics weiß, geht sicher, dass keine lang anhaltenden körperlichen Beschwerden auftreten. Außerdem profitierst Du von den bestmöglichen Effekten auf Deinen Körper: Dein Körper wird gedehnt, gestärkt und vitalisiert – ohne Schmerzen in Gelenken, Sehnen oder Bändern.
5. Die Vorteile von richtigem Alignment
Wenn Du Dein Leben so richtig genießen und dabei fit und vital sein möchtest, solltest Du Yoga täglich üben. In diesem Fall ist es bedeutend, dass Du weißt, wie die richtigen Haltungen aussehen.
Schmerzen oder andere körperliche Symptome, die zum Beispiel durch falsche Ausführungen entstehen, wirken sich unmittelbar auf Deine psychische Gesundheit aus. Demnach liegt der Pluspunkt von Alignment auch darin, Dein gesamtes Wohlbefinden auf eine nachhaltige Art und Weise zu stärken. Du gehst energiegeladen durch Deinen Alltag und leidest unter keinen negativen Folgen von falschen Ausrichtungen. Um die Yoga-Stunde bestmöglich abzurunden, kannst Du ein paar tiefe Atemzüge auf dem Kissen nehmen und nachspüren. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Du erst neu dabei bist und Deinen Körper noch nicht so gut kennst. Dadurch stärkst Du den Zugang zu Deiner inneren Stimme.
Weitere Vorteile sind:
Harmonie im ganzen System
die Achtsamkeit und Konzentration werden geschult (durch die klaren Instruktionen)
die Wahrnehmung wird verbessert
dank dieser verschiedenen Übungen erfährst Du, dass Du mehr bist, als nur Dein physischer Körper
Hast Du das bereits geübt? Wenn ja, was sind Deine Erfahrungen mit den korrekt ausgeführten Übungen?

Der Zusammenhang zwischen Yoga und Selbstliebe: Ein Überblick
von/ durch Nick
am 10 Apr 2024
Warum hängt Yoga mit Selbstliebe zusammen?
In dieser Welt braucht es unbedingt mehr Liebe – diese resultiert in erster Linie daraus, dass sich jeder Mensch selbst liebt und sein Herz öffnet. Das hat auch nichts mit Egoismus oder Arroganz zu tun; wahre Selbstliebe nämlich nährt die Beziehungen zu anderen Menschen und erfüllt die Dinge, die man tut, mit Liebe und Achtsamkeit. Deshalb ist es so wichtig, sich selbst zu lieben. Dieser Beitrag erklärt Dir, warum Selbstliebe so bedeutend ist und wie Du sie mehr in Dein Leben integrieren kannst.
1. Was ist Selbstliebe und warum solltest Du mehr davon haben?
Selbstliebe umfasst ein riesengroßes Feld, das es erst mal zu verstehen gilt. Sie hängt beispielsweise unmittelbar mit Body Positivity zusammen, wobei die Selbstliebe darüber steht. Bei der Body Positivity geht es darum, dass Du Deinen Körper akzeptierst. Dies kann natürlich mithilfe der Yoga-Praxis vereinfacht werden. Mit der Zeit merkst Du, dass sich gewisse Yoga-Übungen auf der Matte auf Deinen Körper, Deine Kraft und Dein Selbstwert auswirken. Du wirst stärker und fitter, was sich automatisch auf Deine Haltung auswirkt.
Die Selbstliebe allgemein umfasst folgende Teilbereiche:
Selbstreflexion (das Reflektieren der eigenen Gedanken, Emotionen, Muster usw.)
Selbstbewusstsein (das Bewusstsein darüber, wer Du bist – zum Beispiel auch ohne all Deine materiellen Besitztümer, ohne Deine Arbeit, ohne Deine Angst usw.)
Selbstwert (das Wissen darüber, dass Du unendlich wertvoll bist)
Selbstvertrauen (das unbändige Vertrauen in Dich selbst und dass Du alles schaffen kannst, was Du möchtest; im Karma Yoga heißt es beispielsweise, dass all Deine Schwächen genau richtig sind, um Deine Aufgaben zu lösen, Du darfst vertrauen)
Selbstakzeptanz (sich so zu verstehen, anzunehmen und zu lieben, wie man ist – ohne etwas dazu haben oder weg haben zu wollen; dies wird besonders im Raja Yoga geübt)
Nächstenliebe (Du liebst Deine Mitmenschen, Tiere und die Natur – dies wird im Jnana Yoga gelehrt)
Warum ist die Liebe zu sich selbst so wichtig?
In erster Linie geht es darum, dass Menschen mit einer gesunden Selbstliebe automatisch einen viel besseren Umgang mit sich pflegen. Wenn dies der Fall ist, wirkt sich das natürlich positiv auf die inneren Gefühle sowie auf das Gegenüber aus.
Liebst Du Dich selbst, beginnst Du den Planeten und Mutter Erde anders zu betrachten und viel achtsamer durch das Leben zu gehen. Außerdem benötigen sich selbst liebende Menschen nicht so viele Vorschriften, um sich angemessen zu verhalten.
Zudem fühlen sich selbst liebende Menschen besser. Sie sind verbundener mit sich selbst, dem Körper, den eigenen Gedanken und Emotionen.
2. Wie kann Yoga Dir helfen, mehr Selbstliebe zu entwickeln?
Ein wesentlicher Punkt, um die Selbstliebe zu stärken, können neben der Mediation auf dem Kissen die Asanas aus der buddhistischen Lehre sein. Sie sind ein idealer Weg, um sich selbst besser kennenzulernen – nicht nur den Körper, sondern auch den eigenen Geist. Die Yogapraxis ist perfekt, um den Geist und die Gedanken zu schulen und zu lenken.
Der Vorteil ist, dass – egal, ob Du auf dem Gebiet neu bist oder ein alter Profi – Yoga immer dort anknüpft, wo der einzelne Mensch steht. Yogis schaffen es, sich, ihre eigenen Denkmuster und Blockaden anzusehen und diese zu verändern. Die Folge ist mehr Liebe zu sich selbst, Akzeptanz und Wertschätzung des eigenen Ichs. Zudem kann Yoga dabei unterstützend wirken, den eigenen Körper mehr anzunehmen. Dank der dynamischen Flows können Pfunde purzeln, die Kraft gestärkt und die verschiedenen Körperbereiche gut gedehnt werden.
Wichtig: Yoga setzt sich nicht nur aus den typischen Bewegungen zusammen. Die buddhistische Lehre ist so viel mehr. All die Weisheiten und die Schriften, die überliefert werden, helfen Dir dabei, Dein Leben komplett neu auszurichten und mehr Liebe sowie Bewusstsein zu erzielen. Um diesen Weg zu gehen, solltest Du die Yogasutren (nach Patanjali, es gibt vier Kapitel) lesen. Zwei wichtige Sutren sind: Yoga hilft Dir, Ruhe in Deinen Geist zu bringen und dass die perfekten Haltungen leicht und stabil zugleich sind.
Yoga Sutra beschreibt zudem den achtgliedrigen Weg vom Ashtanga Yoga:
Yama (Verhalten in menschlichen Beziehungen)
Niyama (die innere Haltung/Einstellung)
Asana (die verschiedenen Körperbewegungen)
Pranayama (Atemtechniken)
Pratyahara (die Sinne sollten ins Innere zurückgezogen werden)
Dharana (sich auf das Wesentliche konzentrieren)
Dhyana (Meditation)
Samadhi (vollkommenes Ankommen/Erkenntnis)
3. Praktische Tipps für die Umsetzung von Yoga in Deinem Alltag!
Neben diesen theoretischen Informationen wollen wir Dir nun ein paar Tipps zur praktischen Umsetzung in Deinen Alltag geben.
Wichtig ist, dass Du Dir täglich ein paar Minuten Zeit einräumst, um Deine Praxis zu absolvieren. Hierbei solltest Du die richtigen Flows oder Haltungen heraussuchen, die einen entscheidenden Unterschied für Dein Leben machen. Die Regelmäßigkeit ist der wahre Grund, warum sich viel verändern kann.
Richte Dir eine Yoga-Ecke ein, in der Du die täglichen Übungen absolvieren kannst. Am besten lässt Du die Yogamatte dort liegen, dann musst Du sie nicht extra herrichten – was unter Umständen ein Grund sein kann, die Übungssession zu verschieben.
Nimm Dir genügend Zeit, um in die Yoga-Praxis einzutauchen. Manchmal dauert es ein wenig, bis Du die Haltungen korrekt ausführst oder sie lange halten kannst. Dies ist Dein erster Test, ob Du Dich bereits in Selbstliebe geübt hast. Sei liebevoll und achtsam mit Dir und akzeptiere, dass Du gewisse Haltungen noch nicht so ausüben kannst, wie Du es Dir vielleicht wünschst. Mit genügend Übung wirst Du lernen, dass sich Dein Körper komplett anpassen kann und Deine anfänglichen körperlichen Grenzen ausgedehnt werden.
Schnapp Dir eine Freundin oder einen Freund, mit dem Du täglich üben kannst. Ist das nicht möglich, suche Dir einen Kurs, bei dem Du vor Ort neue Leute kennenlernst und die Übungen allesamt korrekt erlernst.
Nutze die Atmung (tiefe Atemzüge, ein und aus), um Dich im Körper zu spüren und wahrzunehmen, was gerade da ist. So lernst Du Deine Gefühlswelt besser und bewusst kennen.
4. Was sind die wichtigsten Asanas (Yogaübungen) für eine liebevollere Beziehung zu Dir selbst?
Es gibt viele verschiedene Haltungen, die sich unterschiedlich auf Dein System auswirken.
a) Fisch-Position mit Yogablock
Hierbei legst Du Dich auf den Rücken und unterstützt Deinen oberen Rücken mit einem Yogablock. Auch der Kopf wird auf einen Yogablock gelegt. Entspanne in dieser herzöffnenden Haltung.
b) Herzchakra Öffnung mit einer abgewandelten Kindshaltung
Hierfür stellst Du Dich in den Vierfüßlerstand, die Beine bleiben in der Haltung, während der Oberkörper nach vorne Richtung Boden gelegt wird. Die Ellenbogen und Deine Stirn legst Du auf ein Kissen und richtest Deine Unterarme Richtung Himmel auf. Atme tief ein und aus.
c) Herzöffnung im Liegen
Für diese Haltung setzt Du Dich in der Kniehaltung auf Deine Matte, Deine Beine sind nach hinten gerichtet (kein Schneidersitz). Dann platzierst Du ein Kissen auf die Matte und legst Deinen Oberkörper (auf dem Rücken) sowie Deinen Kopf darauf ab. Die Beine liegen auf der Matte auf und die Fußsohlen sind Richtung Oberkörper gerichtet – nicht ausgestreckt. Atme tief ein und aus.
5. Wie man Emotionen erkennt und bewältigt, um sich besser zu lieben
Um Selbstliebe zu praktizieren, ist es bedeutend, dass Du Dir über Deine Emotionen und Gefühle bewusst bist. Das heißt, dass Du mit der Zeit immer genauer einschätzen kannst, warum die Traurigkeit, die Wut oder die Freude gerade da sind. Emotionen heißen nicht umsonst so – das Wort setzt sich aus E-Motionen zusammen, was so viel bedeutet wie Gefühle in Bewegung. Wenn Du also Trauer, Wut oder Ärger spürst, darfst Du es im Körper lokalisieren und mit der Atmung durch Dein gesamtes Körpersystem ziehen lassen. Nach wenigen Sekunden oder Minuten hat die Emotion Dein System passiert und Du kannst wieder in Deinen Alltag zurückkehren.
Wenn Du Dir erlaubst, all Deine Gefühle zu fühlen, wirst Du merken, dass Du Dich selbst viel besser annehmen kannst.
Liebst Du Dich bereits selbst? Welche Erfahrungen hast Du mit der Yogapraxis gemacht?

Yoga in der Gruppe oder Partnerschaft: Deine Vorteile
von/ durch Stefan
am 04 Apr 2024
Die Vorteile der Yoga-Praxis in einer Gruppe oder in Partnerschaft
Wer Yoga praktiziert, möchte die besten Vorteile herausholen. Die Körperübungen müssen keinesfalls allein durchgeführt werden. Es gibt zahlreiche Angebote, bei denen die Asanas zu zweit oder in der Gruppe praktiziert werden. Von welchen positiven Effekten Du in diesem Fall profitierst, erfährst Du in diesem Beitrag.
1. Warum Yoga in Gruppen oder Partnerschaften praktizieren?
Zuallererst möchten wir Dir erklären, was es mit dem Thema Yoga in Partnerschaft oder in der Gruppe auf sich hat. Unter dieser Yoga-Form verstehen wir das Ausüben von diversen Yoga-Stellungen mit Deinem Partner oder einer größeren Gruppe, zum Beispiel mit Deinen Freunden, Deiner Familie oder Bekannten.
Wie Du sicherlich weißt, stärkt Yoga die ganzheitliche Gesundheit. Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht und Du sowie all die anderen teilnehmenden Yogis profitieren von ausgiebiger Harmonie im eigenen Körpersystem.
Wer den Zusammenhalt mehrerer Menschen oder in einer Partnerschaft stärken möchte, darf gemeinsame Aktivitäten auswählen. Dazu gehören beispielsweise Treffen in Restaurants, in Bars, in der Natur oder auf der Matte im eigenen Zuhause oder im Studio.
2. Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden
Bewegung tut dem gesamten System gut, noch mehr profitierst Du, wenn Du die Praxis gemeinsam mit anderen machst. Es ist nicht davon abhängig, ob Du die Übungen zu zweit, zu fünft oder zu sechst machst – die Atmosphäre, die Du dabei erzeugst, kannst Du in der Zeit allein kaum erzielen. Auf der anderen Seite kannst Du mit Yoga allein auch wundervolle Erfahrungen sammeln: Das ist besonders dann so, wenn Du tief in Dich sinken möchtest und Ruhe in Deinen Körper, Deinem Geist und Deine Seele einladen möchtest.
Im nachfolgenden Abschnitt erklären wir Dir die positiven Effekte des gemeinsamen Yoga-Übens:
a. Körperliche Vorteile des gemeinsamen Yogaunterrichts
Die verschiedenen Yoga-Arten haben diverse Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit – so natürlich auch Partner- oder Gruppenyoga.
In erster Linie geht es darum, dass die eigenen körperlichen Grenzen stets weiter ausgebaut werden. Dies gelingt bei vielen Menschen durch das gemeinsame Üben deutlich einfacher. Die Motivation und der Ansporn sind in der Gemeinschaft meist höher.
Ansonsten hat die regelmäßige Praxis folgende Effekte auf den Körper:
Stärkung der Sehnen und Bänder
Die Muskulatur wird gedehnt und mobilisiert
Schmerzen können reduziert werden, wenn die richtigen Yoga-Übungen ausgeübt werden
Die Grenzen des eigenen Körpers werden ausgebaut
Die Wahrnehmung für den eigenen Körper steigt und die innere Körperstimme wird lauter – dadurch kann das Wohlbefinden verbessert werden
Natürlich hängen die körperlichen Auswirkungen vom Yoga-Stil ab. Wer beispielsweise Kundalini Yoga übt, stärkt die Energieverteilung im eigenen Körpersystem, anders als Yin Yoga, bei dem Du hauptsächlich die Dehnbarkeit der verschiedenen Muskelgruppen erzielst. Hatha Yoga ist eine andere Yoga Art, die zu zweit oder mit mehreren Yogis ausgeübt werden kann.
b. Geistige und emotionale Benefits von Partner- oder Gruppenyoga
Neben den oben genannten Auswirkungen auf den Körper erzielst Du dank der regelmäßigen Yogapraxis viele andere positive Effekte – Du wirst sehen, dass sich das Verhältnis zwischen Dir und Deinem Partner, Deinen Freunden, Deiner Familie oder Deinen Bekannten verändert.
Folgende Pluspunkte können erfahren werden:
Das Vertrauen baut sich auf. Ist Deine Partnerschaft beispielsweise nicht so gut oder fehlt es an Vertrauen, können gemeinsame Yoga-Übungen eine Wohltat sein, um genau dieses zu stärken.
Du lernst, Deine Bedürfnisse zu kommunizieren und Deine Grenzen auszusprechen. Das wirkt sich unmittelbar auf die zwischenmenschliche Beziehung im Alltag aus – egal, ob zu Deinem Partner, zu Freunden oder Bekannten.
Du kannst Deine Bedürfnisse sensibler wahrnehmen und gleichzeitig mehr Verständnis für die Bedürfnisse des anderen haben.
Die zwischenmenschliche Beziehung kann vertieft und eine ganz neue Ebene erreicht werden.
Natürlich lernst Du durch das regelmäßige Yoga Dein Gegenüber auf einer tiefen, emotionaleren Ebene kennen.
Gemeinsame Aktivitäten wie Yoga, Meditieren oder andere Tätigkeiten stärken den Zusammenhalt.
Wer zusammen auf dem Kissen meditiert, erlebt nochmals eine tiefere Verbundenheit.
Wer kann Partneryoga ausüben?
Theoretisch gibt es keine Beschränkungen. Diese Art von Yoga kann jeder Mensch machen, der sich dafür interessiert. Auch das Alter sowie die eigene Fitness stellen kein Ausschlusskriterium dar.
Grundsätzlich kann beinahe jeder Yoga-Stil auch zu zweit geübt werden. Faszien-Yoga beispielsweise eignet sich jedoch nicht dafür.
Ein wichtiger Punkt ist, dass beide Yogis ungefähr ein ähnliches Fitnesslevel haben, sodass dieselben Flows durchgeführt werden können. Ansonsten können sie sich natürlich auch anpassen und gemeinsame Übungen finden. Wer Kinder hat, darf diese einbeziehen.
Wichtig: Im Yoga geht es nie um Leistung, sondern um Freude, Tiefgang, Stärkung und Willenskraft.
Bist Du unsicher, könnte ein Kurs im Studio dabei helfen, die ersten Berührungsängste hinter Dir zu lassen und die professionelle Anleitung diverser Übungen zu zweit oder mit mehreren zu genießen.
Was sollte außerdem beachtet werden?
Wenn ihr Partner-Yoga ausüben möchtet, solltet ihr euch täglich eine fixe Uhrzeit ausmachen, in der ihr übt. So kann sichergestellt werden, dass es nicht vergessen wird. Ist nicht täglich Zeit, kann die Praxis natürlich auch nur zwei-, dreimal in der Woche durchgeführt werden.
Der Ort, wo Yoga geübt wird, sollte gemütlich sein und genügend Platz bieten. Wasser, Tee, gemütliche Kleidung, eine feste Yogamatte, ein Kissen sowie andere Hilfsmittel dürfen bereitgestellt werden.
Die Yoga-Sequenz sollte mit einer gemeinsamen Meditation, bei der Du nahe an Deinem Partner sitzt, abgeschlossen werden. Auch tiefes Atmen kann hilfreich sein, um noch tiefer in die Ruhe zu sinken.
Welche Übungen eignen sich für Anfänger?
Es gibt sehr viele Asanas, die zu zweit oder mit mehreren ausgeübt werden können. Wir zeigen Dir zwei besonders tolle, die Du sofort einbauen kannst.
a) der Baum
Hier stellst Du Dich neben Deinem Partner, Hüfte an Hüfte. Dann umarmst Du Deinen Partner mit dem inneren Arm. Gleichzeitig hebt ihr das äußere Bein und versucht die Balance zu halten.
b) Sitzende Vorbeuge (Grätsche)
Für diese Übung setzt ihr euch auf den Boden und bringt die Beine in die Grätsche. Wenn ihr das beide gemacht habt, dann könnt ihr euch an den Fersen berühren. Nun versucht ihr, mit dem Oberkörper so weit wie es geht nach unten zu kommen.
Hast Du schon mal Yoga mit Partner geübt? Wenn ja, wie war dieses Erlebnis für Dich?