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Sahasrara Chakra - die Symbiose zwischen dem Individuum und der Unendlichkeit

von/ durch Nick am Aug 22 2016
Sahasrara Chakra - die Symbiose zwischen dem Individuum und der UnendlichkeitDas Sahasrara Chakra gilt als das oberste Chakra der insgesamt sieben vorhandenen Hauptchakras. Seine Position befindet sich unmittelbar am Scheitel vom Kopf, wodurch es umgangssprachlich gern auch als das Kronenchakra bezeichnet wird. Visuell lässt sich dieses Chakra als ein tausendblättriger Lotus darstellen. Zu berücksichtigen ist zudem, dass die Zahl "Tausend" zwar als solche übersetzt wird, jedoch stellvertretend für die Unendlichkeit steht. Daher sieht man das Sahasrara Chakra auch als eine Verbindung zwischen dem einzelnen Individuum und der Unendlichkeit.Wissenswertes über die Lage und SymbolikWie bereits eingangs erwähnt, befindet sich dieses Chakra auf Höhe und Position des Scheitels. Immer strahlt es bei einem Individuum in vielen verschiedenen Farben, wodurch unter anderem die höheren Funktionen des Gehirns symbolisiert werden sollen. Innerhalb dieses Chakras befindet sich zudem das sogenannte Brahmarandhra beziehungsweise die "Öffnung Brahmans". Die Sushumna findet in diesem Teil ihr Ende und verbindet sich schließlich mit dem Absoluten. Das Sahasrara Chakra wird damit zum Stellvertreter für das Bewusstsein des Individuums. Weiterhin wird es als eine Öffnung gegenüber der göttlichen Gnade oder um eine Bitte von Führung verstanden. In dem Zusammenhang der Verwirklichung sollte auch der Satz "Ich bin Shiva, reines Bewusstsein" nicht unerwähnt bleiben.Bei der visuellen Darstellung wird zwischen zwei gängigen Varianten unterschieden. Einerseits wird es gern als der tausendblättrige Lotus dargestellt, welcher das Farbspektrum voll ausnutzt und dementsprechend bunt und farbenfroh erstrahlt. Eine alternative Variante ist die Darstellung mit lediglich 50 Blättern, welche sich an die 50 Buchstaben vom Sanskrit Alphabet anlehnt. Immer wird dieses sowohl visuell als auch spirituell unabhängig von konkreten übernatürlichen Wesen, Chakra-Tieren oder Gottheiten verstanden. Stattdessen positioniert sich das Transzendente in den Vordergrund, welches die unberührte, unveränderte und absolut reine Gnade Gottes, ohne einen konkreten Gott zu benennen, symbolisiert. Eine weitere Bedeutung steht im Zusammenhang mit Shiva. Abstrakt dargestellt, als reines Bewusstsein, ist es unter anderem verantwortlich für die Schöpfungskraft von einem Individuum.So kannst du dein Sahasrara Chakra aktivierenUm dein Sahasrara Chakra erfolgreich aktivieren zu können, müssen alle unteren Chakras funktionieren. Hier erneut als Erinnerung, dass das Sahasrara Chakra als das höchste beziehungsweise oberste Chakra gedeutet wird. Aufgrund des stufenhaften Aufbaus ist es deshalb eine Grundvoraussetzung, dass die Chakras eins bis sechs ebenfalls funktionieren. Es ist für die Aktivierung daher unumgänglich, dass du gemeinsam mit Sahasrara harmonisierst und die weiteren sechs Chakras ebenfalls in deinen Fokus einbeziehst.Beim Yoga hast du mehrere Techniken zur Auswahl, mit denen du gezielt dein Sahasrara Chakra aktivieren kannst, solang die eben genannten Grundvoraussetzungen dafür gegeben sind. Im Folgenden sollen einige dieser Techniken dargestellt und erläutert werden. Es sind mitunter mehrere Anläufe notwendig, bis du die Technik gefunden hast, welche am ehesten zu dir passt und dir folglich zuverlässig erlaubt dieses Chakra zu öffnen. Unter anderem sind das speziell dafür konstruierte Sahasrara Chakra Meditationen, bei denen sich auf das Licht oberhalb vom Scheitel fokussiert wird. Ebenfalls helfen Affirmationen, darunter zum Beispiel der Leitsatz "Ich öffne mich für göttliche Gnade". Der Blick über den Scheitel gilt als anfängerfreundlich, um die Wahrnehmung einer höheren Wirklichkeit zu unterstützen.Pranayamas sowie Mudras können dir ebenfalls helfen. Immer wieder wird zur Öffnung vom Chakra das Nabho Mudra empfohlen, auch andere Mudras sind mitunter möglich. Möchtest du versuchen das Sahasrara Chakra mit Hilfe von Asanas zu öffnen, kannst du unter anderem die Positionen Tadasana (der stehende Berg) oder Ardha Matsyendrasana (der Drehsitz) versuchen. Ein Kopfstand, gemeinhin als Shirshasana betitelt, kann dieses Chakra ebenfalls öffnen. Wichtig ist sich zu verwirklichen, dass du dich mit diesen Möglichkeiten und dem Sahasrara Chakra stets gegenüber der göttlichen Kraft öffnen und den göttlichen Segen beziehungsweise Gottes Führung empfangen möchtest.Bild © goku347 / 123rf.com

Halasana - Ausführung und Nutzen der Pflug-Stellung

von/ durch Nick am Aug 19 2016
Halasana - Ausführung und Nutzen der Pflug-StellungDie Yoga-Stellung Halasana ist die dritte Hasana der 12 Grundstellungen der Vida Anordnung im Hatha Yoga. Wörtlich übersetzt bedeutet Halasana Pflug-Stellung (von "Hala" für den Pflug).Einen praktischen Nutzen bietet die Pflug-Stellung durch die Öffnung und Dehnung von Halswirbelsäule und Rücken. Dies bietet sich besonders dann an, wenn im Beruf viel gesessen wird und die Wirbelsäule im Alltag durch Arbeit, Stress oder falsche Belastung gestaucht wird.Wenn auch du also beruflich viel sitzt und zu lange auf den Bildschirm eines Computers oder Smartphones starrst, kann dir der Pflug dabei helfen, wieder zu Ruhe und zu einer entspannten Wirbelsäule zu kommen.Ausführung von Halasana ohne VariationDie Pflug-Stellung arbeitet besonders mit deiner Muskulatur im Nacken, Hals und Rückenbereich, hier wirst du bei korrekter Ausführung Dehnung und Öffnung spüren.Zunächst einmal beginnst du Halasana aus dem Schulterstand (Sarvangasana) heraus. Aus dem Schulterstand beginnst du, deine Füße zu senken, während du ausatmest. Ziel ist es, mit den Füßen den Boden zu berühren, während dein Nacken aufliegt und deine Arme entspannt vom Körper abgestreckt sind.Schaffst du es noch nicht, deine Füße zum Boden zu führen, so stützt du deine Hände sanft in den unteren Rücken. Dadurch hältst du zunächst einmal die Grundspannung des Pfluges und erlaubst es deiner Wirbelsäule, die nötige Flexibilität für den Pflug aufzubauen. Du solltest dabei unbedingt beachten, dich nicht mit Gewalt in den Pflug zu drücken, da du mit Hals- und Nackenwirbeln arbeitest. Der Zug deiner Beine arbeitet mit der Schwerkraft gemeinsam an einer sanften und allmählichen Dehnung bis in den Pflug hin.Erreichst du mit den Füßen bequem den Boden, versuche die Stellung zu halten. Dein Ziel sollte es dabei sein, etwa eine Minute im Pflug zu verharren. Zu Beginn reichen aber bereits zehn bis 20 Sekunden aus, um deine Wirbelsäule geschmeidiger zu machen.Um aus dem Pflug zu kommen, rollst du dich langsam Wirbel für Wirbel zurück auf den Boden. Wichtig hierbei ist eine sachte und geführte Bewegung, anhand welcher du zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die Bewegung bewahrst. Durch das Gewicht deiner Beine hast du stets einen Gegenzug, um deinen Körper auszubalancieren.In Variationen des Pfluges kannst du etwa versuchen, mit deinen Händen an die Zehen zu greifen und so Fußsohle und Wade stärker zu dehnen. Dies erfordert zusätzlich ein gutes Gleichgewichtsgefühl, damit du nicht aus dem Pflug heraus rollst.Bist du fortgeschrittener Yogi, kannst du auch versuchen, die Beine in der Luft zum Lotussitz zu arrangieren und um die Oberschenkel herum zu greifen. Hierfür benötigst du jedoch ein hohes Maß an Körperkontrolle und Dehnbarkeit.Der Pflug und seine Wirkung auf den KörperDen dehnenden Effekt von Halasana spürst du bei korrekter Ausführung am Körper, konkret werden neben der Wirbelsäule vor allem auch Rückenstrecker, Nackenmuskulatur und Trapezmuskulatur gedehnt. Schaffst du es, deine Beine in Halasana maximal zu strecken, erreichst du außerdem eine Dehnung in Wadenstreckern, Oberschenkelbeugern und Gesäßmuskulatur.Die Dehnung der Wirbelsäule eignet sich dabei nicht nur, um die Bandscheiben zu entlasten und einer Stauchung zwischen den Wirbeln entgegen zu wirken, sondern regt auch das sympathische Nervensystem entlang der Wirbelsäule an. Dadurch kann Halasana Rückenschmerzen vorbeugend entgegen wirken und kann dabei helfen, auch im Alter noch eine flexible und bewegliche Wirbelsäule zu besitzen, um den Anforderungen des Alltags besser gewachsen zu sein.Doch nicht nur körperlich sorgt der Pflug für Flexibilität, auch für deinen Geist ist Halssana eine wertvolle Übung. Biomechanisch funktioniert dies bereits durch eine bessere Durchblutung, da - wie bei Schulter- oder Kopfstand - gestautes Blut aus den Beinen abfließen kann und eine bessere Durchblutung des Kopfes gewährleistet wird. Dies kann etwa auch Kopfschmerzen reduzieren helfen.Außerdem ist die Pflugstellung geeignet, zu innerer Ruhe und Kraft für den Körperkern zu kommen. Denn der Pflug fordert von dir ein hohes Maß an Körperkontrolle, Kraft und Bereitschaft, auszuharren. Wie der echte Pflug jedes Jahr aufs Neue das Feld bestellt, um die Grundlage für Veränderung zu schaffen, so ist auch Halasana die Grundlage für neue Kraft im Mittelkörper und eine Schule für Geduld und Disziplin.Bild © fizkes / 123rf.com

Der bequeme Sitz (Muktasana)

von/ durch Nick am Aug 16 2016
Der bequeme Sitz (Muktasana)Wenn Du regelmäßig Yogakurse besuchst, weißt Du, dass viele Stunden eine ausgewogene Mischung aus Asanas, Atemübungen, Entspannung und Meditation sind. Auch beim Üben zu Hause ist es sinnvoll, entspannende Phasen einzubauen oder auch einmal eine längere Meditation durchzuführen. Der Lotos-Sitz ist Dir als eine der klassischen Meditationspositionen sicher bekannt. Doch gerade Anfänger oder nicht so geübte Yogis haben Probleme damit, in dieser Position zu entspannen oder überhaupt diese Sitzhaltung einzunehmen, die im Hüft- und Beinbereich eine gewisse Flexibilität verlangt. Eine Art zu sitzen, die wesentlich angenehmer ist und Dir daher für Deine Entspannungs- und Meditationspraxis eine echte Alternative zum Lotos-Sitz bietet, ist Muktasana. Du findest diesen Sitz vor allem im Hatha Yoga und im Kundalini Yoga.Der sanfte Sitz des YogaVon den Bezeichnungen vieler Yoga-Positionen kennen wir die bildhafte Sprache des Sanskrit, die oft schon einen Rückschluss auf das Aussehen oder die Wirkung einer Haltung zulässt. Der Name Muktasana setzt sich traditionell aus zwei Bestandteilen zusammen. Den zweiten Teil - "Asana" - kennst Du aus zahlreichen anderen Positionen wie Tadasana, der Berghaltung, oder Uttanasana, der im Stehen durchgeführten Vorbeuge. Asana bedeutet einfach, dass es sich um eine (oft statische) Körperstellung handelt, und wird vor allem im Hatha Yoga oft gebraucht. "Mukta" ist dagegen das Sanskrit-Wort für "frei", "befreit" oder "freigelassen". Muktasana ist also nichts anderes als eine besonders bequeme Sitzhaltung, die - im Gegensatz zum gerade von Yogaanfängern als einengend empfundenen Lotos - die Füße beziehungsweise Fersen in einer freien Position lässt.Muktasana: mit befreiten Füßen sitzenWährend beim Lotos-Sitz die Füße auf den Oberschenkeln ruhen, werden sie in Muktasana bei in der Hüfte und im Knie angewinkelten Beinen vor dem Körper platziert. Sie liegen also "frei" auf dem Boden. Ein Fuß wird möglichst nahe an das Schambein herangeführt, der andere wird dicht davorgelegt. Die Füße werden also nicht gekreuzt, sondern liegen voreinander. Die Knie streben möglichst ohne Anspannung zum Boden und sind im Idealfall näher am Boden als Dein Becken.Muktasana wird auch als bequemer oder aufrechter Sitz bezeichnet. Du solltest also darauf achten, dass Deine Wirbelsäule gerade aufgerichtet ist. Es ist wichtig, dass Du in Schultern und Armen locker bist. Die Hände liegen entspannt auf den Oberschenkeln. Dein Nacken und Dein Kopf sind in Verlängerung der Wirbelsäule. Dadurch, dass Du bei Muktasana Kontakt zum Boden hast und mit Deinem Scheitel nach oben strebst, verbindest Du das Verwurzeltsein mit der Erde mit dem Ausrichten nach dem Höchsten.Für Körper, Geist und SeeleMuktasana ist eine entspannte Sitzhaltung, in der Du atmen, innehalten, wahrnehmen, meditieren kannst. Die Sitzposition, in der Du einige Minuten verweilen kannst, hat eine Vielzahl von wohltuenden Effekten. Als meditative Haltung wirkt sie unmittelbar entspannend und durch die aufrechte Haltung zugleich stärkend. Doch die"Haltung des Befreiten" kann auch im Alltag eine Hilfe sein - nämlich dann, wenn Du Dich vielleicht gerade in einer bestimmten Situation eingeengt, "unfrei" fühlst und während und nach Deiner Übungspraxis darüber nachdenkst, wie es wäre, "befreit" zu sein oder wie Du Dich "befreien" könntest. Muktasana stärkt die Wirbelsäule, die Rückenmuskulatur, Deine Leistenregion und Deine Knie. Du wirst in den Hüften flexibler, was Dich auf andere Yogaübungen sanft vorbereitet.Die bequeme Sitzhaltung wirkt stimulierend auf Dein Wurzelchakra und kann Deine Energien im Hinblick auf Deine Sexualität entfachen. Du kannst Muktasana auch bei Krampfadern wählen oder dann, wenn Dir oft die Füße einschlafen. Im seelisch-geistigen Bereich ist der entspannte Sitz oft wirksam gegen Stress, kann Ängste lösen, Dich gelassener machen und dadurch auch beruhigend auf Deinen Blutdruck sein.Kleine HelferFalls Du das Gefühl hast, in Muktasana nicht bequem zu sitzen, gibt es Hilfsmittel: Für den aufrechten Sitz auf dem Boden kannst Du Dich auf ein Kissen setzen, bei geschwächter Rückenmuskulatur, lässt Du Dich von einer Wand stabilisieren.Bild © skumer / 123rf.com

Bhadrasana (Der Schmetterling) - Yoga Sitzhaltung

von/ durch Nick am Aug 11 2016
Bhadrasana (Der Schmetterling)Der tiefsten Sehnsucht jedes Menschen entspricht es, in Harmonie zu leben: mit sich selbst und in harmonischen Lebensumständen. Doch das Leben ist wie die Gezeiten: immer in Bewegung. Ist Dir dieses grundsätzliche Lebensprinzip bewusst, fällt es leichter, mit den wiederkehrenden Hochs und Tiefs umzugehen. Eine harmonische Verbindung von Körper, Geist und Seele ist der Schlüssel zum Wohlbefinden, denn diese drei menschlichen Bereiche menschlichen Lebens sind untrennbar miteinander verwoben.Die Übungen des Yoga sprechen alle Ebenen Deines Seins gleichermaßen an. Meditative Entspannung, bewusstes Atmen und bestimmte Körperpositionen bringen die Energie Deines Systems wieder in Fluss und machen den Körper geschmeidig. Körper, Geist und Seele verschmelzen zur Einheit. Aus diesem Zustand erwächst neue Lebenskraft, die Dir hilft, Herausforderungen des Berufslebens erfolgreich zu meistern und familiäre Belastungen auszugleichen.Die Yoga-Stellungen (Asanas) dehnen und kräftigen Muskeln und Bänder. Sie halten die Wirbelsäule und Gelenke beweglich und wirken heilsam auf die inneren Organe, die Drüsen und das Nervensystem. Herz und Kreislauf werden angeregt, Spannungen lösen sich. Du fühlst, wie Dich neue Energie durchströmt.Bhadrasana - der Schmetterling - steht in der Reihe der 84 Hauptasanas. Der Sanskritname Bhadrasana setzt sich zusammen aus "Glückverheißende" (Bhadra) und Haltung (Asana). Eine andere Bezeichnung für diese Yogaübung ist "der Glückssitz". Das Praktizieren von Bhadrasana wirkt sich positiv auf die gesamte körperliche Verfassung aus. Der Energiefluss durch das Wurzelchakra erweitert sich. Das gesamte Körpersystem wird besser mit Energie versorgt. Das Praktizieren von Bhadrasana ist eine sanfte Vorstufe zum Lotussitz.Für die Grundvariante des Bhadrasana setzt Du dich als Anfänger am besten mit dem Rücken an die Wand. Diese Position hilft Dir, bei der Übung den Rücken gerade zu halten. Setze Dich entspannt hin. Mit ausgestreckten Beinen und geradem Rücken. Die Hände liegen an der Seite des Körpers. Umfasse mit den Händen Deine Füße und ziehe sie in der Mitte vor Dir zusammen, die Fußsohlen gegeneinander gelegt. Presse die Fersen fest gegen Dein Perineum. Das Perineum (der Damm) ist der Bereich zwischen dem Anus und den äußeren Geschlechtsorganen Bleibe eine Zeit lang in dieser Position. Dann strecke die Beine wieder aus und entspanne Dich. Verschiedene Bhadrasana- Varianten: "Fliegender Schmetterling": Zum Aufwärmen wippe im Glückssitz mit den Knien 10 bis 20 Mal auf und ab. Drücke dann langsam Deine Knie mit den Händen seitlich bis auf den Boden. Beim Herunterdrücken nicht wippen! Drehe nach Erreichen der Bhadrasana Grundposition Deine Fußsohlen nach oben. Oder beuge Dich in der Position des Schmetterlings mit ausgestreckten Armen langsam nach vorn, bis Dein Kopf den Boden berührt. Beuge Dich im Glückssitz mit hinter dem Rücken verschränkten Händen nach vorn. Bhadrasana ist eine effektive Yogaübung um die Flexibilität der Hüftgelenke zu erhöhen und unentbehrliche Vorbereitung für alle, die mit gekreuzten Beinen zu meditieren bzw. den Lotussitz beherrschen möchten.Wie alle Asanas besitzt auch Bhadrasana eine geistig/spirituelle Dimension. Der Schmetterling ist für Menschen ein Symbol der Leichtigkeit. Er flattert von Blüte zu Blüte und ernährt sich vom Nektar der Blüten, die er besucht. Ein flatterhaftes, leichtes Leben? Nur auf den ersten Blick. Gerade der Schmetterling durchläuft in seinem Leben mehrere sehr unterschiedliche Phasen, bis er zu seiner Leichtigkeit findet. Als Raupe muss er rastlos Nahrung aufnehmen, um seine Existenz zu sichern und ist vielen Gefahren ausgesetzt. Dann verbringt er im Stadium der Verpuppung in seinem Kokon eine Zeit völliger Abgeschiedenheit von der Welt, um schließlich in neuer Form aus seinem Kokon zu schlüpfen, die Flügel auszubreiten und das Leben zu genießen. Geistig steht deshalb die Yogaübung des Schmetterlings für die Bereitschaft, sich zu entwickeln und neu zu werden.Bild © orensila / 123rf.com

Die Standwaage - Utthita Satyeshikasana / Ardha Chandrasana

von/ durch Nick am Aug 06 2016
Die Standwaage - Utthita Satyeshikasana / Ardha ChandrasanaDas Hatha Yoga kennt eine bekannte Gleichgewichtshaltung: die Standwaage. Sie wird auch als Utthita Satyeshikasana (auch Virabhadrasana III) oder in einer Variation als Ardha Chandrasana (Halbmond) bezeichnet. Beide Übungen führen zu starken Dehnungen des ganzen Körpers und trainieren das Gleichgewicht. Im Folgenden erfährst Du nicht nur, wie Du die Haltungen einnimmst, sondern auch, wie sie auf Dich wirken. In Deiner inneren Befindlichkeit stärken diese Übungen auch Deine seelische Balance. Sowohl Utthita Satyeshikasana als auch Ardha Chandrasana sind deshalb hervorragende Übungen, um Dich zu erden, zu zentrieren und zu stärken. Bist Du dann in Deiner Mitte, ruhst Du in Dir und bist Du geerdet? Fällt Stress von Dir ab und gewinnst Du an Stärke? Vertraue Dich diesen speziellen Yoga-Übungen an und entdecke ihr besonderes Potential.Utthita Satyeshikasana und Ardha Chandrasana - Stärke gewinntBeide Yoga-Posen stehen in einer Reihe mit dem Helden Virabhadrasana. Diese Übungen im Stehen gelten als Kraftbringer und Energiebildner. Sie erden und stabilisieren Dich, während Du kraftvoll ein- und ausatmest. Beide Übungen eignen sich auch für Anfänger. Sie dehnen und strecken Deine Wirbelsäule auf die angenehmste Weise. Dies allein sorgt bereits für frische Energie. Zum Beispiel nach langen Stunden am Schreibtisch, in denen die Wirbel eingesunken sind und zusammengestaucht wurden. Von der Dehnung und Streckung der Standwaage nähren sich die Wirbel.Utthita Satyeshikasana - die eigentliche Standwaage einnehmenZwei Wege führen in die Standwaage.1. Aus der Berghaltung kommend mit hüftbreiten Beinen einatmend die Arme heben, ausatmend den Oberkörper aus dem Hüftgelenk heraus nach vorn waagerecht ausdehnen und die Hände in einer Pistolenhaltung mit gestreckten Zeigefingern. Wenn Du kannst, strecke das Standbein durch, ansonsten gehe damit in eine leichte Beuge. Das andere Bein wird nach hinten gestreckt. Arbeite mit gerader Hüfte und atme ruhig weiter. Ziehe die Wirbelsäule mit der nächsten Einatmung richtig lang und verbessere - wenn nötig - ausatmend die Stellung noch etwas. Dein Hals ist die verlängerte Wirbelsäule, Du machst den Nacken ganz lang, blickst auf einen Punkt auf dem Boden. Einatmend kommst Du zurück in den festen Stand, dabei bewegst Du den Oberkörper und die Beine wiegend wie bei einer Waage zurück. Spüre in der Berghaltung nach.2. Aus der Heldenhaltung kommend ausatmend den Oberkörper aus dem Hüftgelenk heraus nach vorne drehen, dann das hintere Bein nach oben strecken, und den Körper wie beschrieben in die Waagerechte schieben.Wiederhole die Standwaage immer mit dem jeweils anderen Bein.Ardha Chandrasana - den Halbmond einnehmenKomme aus dem Dreieck. Deine Füße stehen ca. 1, 5 Meter auseinander. Drehe den rechten Fuß und Dein Bein um 90 Grad nach außen. Strecke deine Arme seitlich aus. Ausatmend kippst Du den Oberkörper nach rechts, bis Du mit der rechten Hand deinen Fußknöchel berühren kannst. Dein linker Arm wird gerade nach oben gestreckt. Drehe das Knie in Richtung Deines rechten Fußes weg. Setze jetzt Deine rechte Hand so weit voraus, bis Dein Arm Deine Schultern quasi direkt verlängert. Hebe einatmend das linke Bein aus der Hüfte heraus gestreckt in die Waagerechte. Du bist eine Waage, fühl Dich ein. Schau an die Decke links. Fühle, wie Dein Brustkorb geöffnet wird und Spannung im Oberschenkel, in den Bauchmuskeln und in den Gesäßmuskeln entsteht. Atme ruhig und fokussiert. Senke Deinen Körper wieder ab und arbeite mit der anderen Seite. Spüre zwischendurch nach. Eventuell benötigst Du einen Yogablock zum Abstützen bei dieser Übung.Was machen die Standwaage / der Halbmond mit Dir?Die Standwaage verhilft zu mehr Harmonie und Kraft, zu Gleichgewicht sowie zu innerer Ausgeglichenheit. Sie stärkt die Muskulatur an Bauch, Rücken und Beinen. Wer joggt oder läuft, profitiert von der tiefen Dehnung in der Standwaage. Der Gleichgewichtssinn wird stimuliert, und Du gewinnst an Ruhe. Ardha Chandrasana stärkt besonders die Wirbelsäule und die Hüftgelenke. Du gewinnst an Kraft in den Beinen. Auch hier profitiert der Gleichgewichtssinn. Du wirst stressresistenter, angstfreier und klarer im Denken, da der Halbmond das dritte Auge im Ajna-Chakra stimuliert.Bild © byheaven / 123rf.com

Das Anahata Chakra - das 4. Chakra sitzt im Herzen

von/ durch Nick am Aug 03 2016
Das Anahata Chakra - das 4. Chakra sitzt im HerzenTantra und Hatha Yoga positionieren unser 4. Chakra in der Mitte der Brustwirbelsäule, also etwa dort, wo unser Herz sitzt. Das Anahata Chakra bezeichnet sprachlich auch "Innere", das "Unverletzliche" und spielt darauf an, dass dieses 4. Chakra im Zentrum der insgesamt 7 Chakren angesiedelt ist. Damit überbrückt das Herz-Chakra den Raum zwischen den 3 unteren, weltlich stimulierten Chakren Muladhara (Wurzel), Svadhistana (Wirbelsäule), Manipura (Solarplexus) und den 3 oberen geistig-spirituell ausgerichteten Chakren Vishudda (Hals), Ajna (Drittes Auge) und Sahasrara (Krone).Folglich wird dem Anahata Chakra in dieser Funktion das Element Luft zugeordnet. Deine individuelle Seele trifft an dieser Stelle auf ihr kosmisches Pendant, Du kannst Dich zwischen Thymusdrüse Herzgeflecht mit dem Kosmos verbinden. Außerdem findest Du hier Dein spirituelles Inneres, Dein spirituelles Herz, Liebe, echte Freude und die Hingabe an einen göttlichen, höheren Willen. Das spirituelle Herz im Zentrum des Energiefeldes Kshetra wird auch als Hrid Chakra bezeichnet. Das positiv aktive Herz-Chakra steht für die Freiheit von negativen Emotionen. Das Bija Mantra YAM symbolisiert Anahata Chakra ebenso wie RAAAM und die Aura-Farbe Grün neben der inneren Farbe blau. Die Lotusblume mit 12 Blättern korrespondiert mit dem Herz-Chakra. Jedes Blatt steht für eine Tugend von Anahata-Chakra: Freude, Frieden, Harmonie, Segen, Liebe, Reinheit, Leidenschaft, Klarheit, Vergeben, Verstehen, Freundlichkeit und Geduld.Anzeichen für Störungen im Anahata-ChakraDas Herz-Chakra hat einen Bezug zur Ego-Überwindung. Während die ersten drei Chakren die Erdung, die materielle Existenz stärken und damit auch das Ego wachsen lassen können, ist es an Anahata Chakra für Harmonie zwischen dem Ego, dem Kosmos und dem höheren Selbst zu sorgen. Ist das Herz-Chakra überaktiv, finden wir hier manipulative Verhaltensweisen, Bedürftigkeit und abhängige Liebe neben aggressiven Emotionen sowie Leid und Verzweiflung vor. Betroffene fühlen sich uneins mit sich und der Welt. Ein träges Herz-Chakra manifestiert sich in Einsamkeitsgefühlen, Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen und einem Gefühl fehlender Wertschätzung durch andere. Physisch sind Schmerzen im oberen Rücken und in den Schultern, verkrampfte Rumpf- und Hüftmuskeln neben Abweichungen von einem normalen Blutdruck verbreitet.Anahata Chakra positiv beeinflussenDas Herz-Chakra kann durch verschiedene Aktivitäten, Meditationen, Yoga-Übungen und Affirmationen in ausgewogene Schwingungen versetzt werden. Im Hatha-Yoga stehen etwa "Adler - Garudasana", "Kamel - Utrasana" und "Utanasana - Nach-Vorn-Beugen" für eine Aktivierung des Anahata-Chakra. Daneben auch "Fisch - Matsyasana", "Kobra - Bhujangasana", "Bogen - Dhanurasana" und "Pflug - Halasana". Da das Herz-Chakra nicht nur das Herz, sondern mit dem Element Luft auch die Lunge steuert, ist auch der Aufenthalt "an der frischen Luft" und in der (grünen) Natur dem Herz-Chakra höchst zuträglich.Die schwarze Antilope und Rehe stehen für das 4. Chakra, mit der Visualisierung dieser Tiere in ihrer Leichtigkeit und Eleganz erfährt Anahata-Chakra positive Unterstützung. Wenn Du mit vor dem Herzen ruhenden Händen betest und Affirmationen wie etwa "Ich bin voller Freude, voller Liebe und mit dem Göttlichen verbunden" sprichst, gibst Du dem Herz-Chakra ebenfalls positive Impulse. Singen, Klangschalen-Meditationen, kreatives, von Herzen kommendes Arbeiten und verschiedene Atemübungen wie die Wechselatmung, Bhramari (Bienenatmung) und Lachen, das von Herzen kommt, regen Anahata Chakra an.Anahata Chakra Meditation im Kundalini-YogaKundalini Yoga kennt unter anderem diese Herz-Chakra Meditation (nach Karunesh):Stehe aufrecht in einer entspannten Haltung an einem angenehmen Ort. Deine Augen bleiben geöffnet. Lege nun beide Hände auf den Mittelpunkt der Brust. Spüre dem Rhythmus Deines Herzschlags nach und atme leicht. Atme neue Energie ein und alte aus. Werde in Deiner Vorstellung weit im Herzen und atme alles Belastende, Unreine aus. Verbinde Dich selbst in alle Richtungen mit der Welt und dem Kosmos, sprenge alles Enge ab. Dein Herz ist weit und groß. Öffne Dich.Das Herz-Chakra in anderen TraditionenIn Tibet steht das Herzensrad, in der Kabbala Tiphereth, bei esoterischen Christen die Liebe Jesu und bei den Sufis Qalb Ruh sowie Sirr für Anahata-Chakra. Im QiQong ist es der mittlere Tantiem.Bild © elvie15veronika / 123rf.com
Der Schneidersitz (Sukhasana) für ein entspannt entspannendes Meditieren - yogabox

Der Schneidersitz (Sukhasana) für ein entspannt entspannendes Meditieren

von/ durch Nick am Jul 29 2016
Der Schneidersitz (Sukhasana) für ein entspannt entspannendes Meditieren Der Schneidersitz wird im Yoga Sukhasana genannt. Er stellt eine gute Meditationshaltung für Anfänger dar - Fortgeschrittene wagen sich lieber an den etwas komplexeren Lotus-Sitz (Padmasana). Wenngleich der Schneidersitz keine großen Schwierigkeiten bereitet, will er korrekt durchgeführt werden, um die positiven körperlichen und geistigen Wirkungen entfalten zu können! Der Schneidersitz im Kurzporträt Sukhasana heißt im englischsprachigen Raum "Easy Pose". Ganz so easy ist die Yoga-Übung jedoch nicht, wenn du sie ernsthaft und effektiv angehen willst. Integrierst du den Schneidersitz regelmäßig in deinen Alltag, kannst du mit etwas Training einen wunderbar meditativen, tief entspannenden Zustand erreichen. Dein Körper schöpft ebenso neue Energie wie dein Geist; deine Brust-, Bauch-, Hüft- und Rückenmuskulatur wird gestärkt; du atmest freier und baust den Ballast des Alltagsstress' ab. Alles in allem ist der Schneidersitz die perfekte Asana für Yoga-Einsteiger, Kinder und Senioren. Die positiven Wirkungen des Schneidersitzes Sukhasana stärkt die Brust-, Bauch-, Hüft- und Rückenmuskulatur der Schneidersitz verbessert die Körperhaltung (gerader Rücken!) die Übung ermöglicht ein freieres und damit auch leichteres Atmen Sukhasana öffnet das Herzchakra (Anahata), macht fröhlich und kann Stress und Ängste mindern der Schneidersitz lässt den Aktiven zur Ruhe kommen So funktioniert Sukhasana Schritt für Schritt 1. Schritt: Nimm deine Yoga-Decke zur Hand. Falte sie ein paar Mal und lege sie dann auf den Boden. Alternativ kannst du auch ein Meditationskissen oder - sollten dir beide beschriebenen Unterlagen zu bequem sein - eine Yoga-Matte verwenden. 2. Schritt: Setze dich auf die gewählte Unterlage und strecke deine Beine gerade nach vorne. 3. Schritt: Beuge anschließend deine Knie nach außen. Dann legst du das rechte auf das linke Schienbein - und zwar so, dass sie sich in der Mitte kreuzen. Achte zudem darauf, dass der Mittelpunkt auf einer Linie mit deinem Brustbein und Bauchnabel liegt. 4. Schritt: Ziehe deine Knie so weit an, dass das Schienbeinkreuz, das du zuvor gebildet hast, ganz nah an deinen Körper kommt. 5. Schritt: Nun folgen die Feinarbeiten. Nimm zunächst deine Schultern zurück. Öffne dann deinen Brustraum und halte deinen Bauch und Rücken gerade. Am besten stellst du dir vor, wie ein unsichtbarer Faden deinen Kopf nach oben zieht. 6. Schritt: Lege deine Hände bequem auf deinen Knien ab (mit der Handfläche nach oben oder nach unten). Eine weitere, im Yoga häufig angewandte Möglichkeit: Bringe Daumen und Zeigefinger zusammen (Jnana-Mudra) und positioniere deine Hände an den Außenseiten deiner Knie. Tipp: Gerne kannst du die Hände auch auf dein Brustbein legen - mit den Ellenbogen nach außen. So trägst du zusätzlich zur Öffnung deines Brustkorbes bei. 7. Schritt: Atme mehrere Male tief und gleichmäßig ein und aus, ohne dabei die Schultern zu heben. Konzentriere dich ganz bewusst darauf, aus dem Brustkorb heraus zu atmen und deine Augen, deinen Kiefer und deine Gesichtsmuskeln zu entspannen. 8. Schritt: Probiere weitere Techniken aus. Beispielsweise kannst du deine Handflächen strecken, ineinanderpressen und vor deine Brust halten (wiederum mit nach außen zeigenden Ellenbogen). Oder schiebe deine Finger ineinander und strecke deine Arme weit über den Kopf - die Handflächen zeigen in diesem Fall nach oben. Eine ausgezeichnete Streckung erhältst du, indem du deinen Oberkörper in der Folge so weit nach vorne neigst, dass deine Stirn den Boden berührt. Lege deine Handflächen mit lang ausgestreckten Armen auf einem Yoga-Block ab, damit dein Oberkörper parallel zum Boden bleibt. Einige Tipps zum Abschluss a) Analysiere und justiere gegebenenfalls deine Körperhaltung. Neigst du dazu, dein Becken nach vorne oder nach hinten zu kippen? Stehst du häufig im Hohlkreuz? Balanciere dich auf deinem Sitzknochen aus - so lange, bis dein Rücken vom Hals- bis zum Lendenwirbel eine senkrechte Linie bildet. Hinweis: Die Haltung macht dich schnell müde? Dann lehne deinen Rücken zu Beginn einfach gegen die Wand oder schiebe ein schlankes Kissen hinter dein Gesäß. b) Bei Knieproblemen solltest du den Schneidersitz zunächst auf einer Bank oder einem Stuhl üben. c) Zwar dient die Asana der Entspannung. Dennoch ist es wichtig, dass du deine Muskeln aktiv hältst. So verhinderst du das Zusammensacken deines Körpers. Kontrolliere dich immer wieder! d) Essenziell ist es, den Schneidersitz an einem stillen Ort durchzuführen, an dem du nicht gestört wirst. Nur so können sich Körper und Geist beruhigen und entspannen! Bild © fizkes / 123rf.com

Padmasana: Die Pracht der Lotusblüte im Lotus-Sitz

von/ durch Nick am Jul 25 2016
Padmasana: Die Pracht der Lotusblüte im Lotus-SitzWie die Lotusblüte entfaltet sich auch der Lotus-Sitz zu voller Pracht. Er stellt eine der klassischen Meditationshaltungen dar, die es erlauben, lange darin zu verharren, ohne sich anzustrengen. Während die Beine fest auf dem Boden verankert sind, ist der Rücken kerzengerade - alles in allem handelt es sich beim korrekt ausgeführten Padmasana (wie die Übung im Yoga auch oft heißt) also um einen stabilen, optimal für eine lange Meditationspraxis geeigneten Sitz!Der Lotus-Sitz im KurzporträtDer Lotus-Sitz beziehungsweise Padmasana zählt zu den Yoga-Übungen, die auch außerhalb der Yoga-Community bekannt sind. Für Laien mag Padmasana einfach aussehen - tatsächlich ist die Einnahme des Lotus-Sitzes allerdings nur fortgeschrittenen Yogis zu empfehlen. Es braucht nämlich etwas Erfahrung, um die richtige Position zu erspüren. Anfängern gelingt dies häufig nicht, sie empfinden die Haltung als unangenehm - keine guten Voraussetzungen, um zu meditieren. Wer es schafft, in den Lotus-Sitz zu kommen, profitiert von vielen positiven Effekten für Körper und Geist. Üben lohnt sich demnach!Die positiven Wirkungen des Padmasana der Lotus-Sitz öffnet die Hüfte die Knie und Knöchel werden gedehnt Padmasana verhilft zu einer guten Körperhaltung (der Sitz hält die Wirbelsäule gerade) die Übung hat einen beruhigenden Effekt auf das Gehirn Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der Umgebung werden erhöht der Lotus-Sitz gleicht das Energielevel im Körper aus Menstruationsbeschwerden können gelindert werden Padmasana sorgt beim Meditieren für die nötige physische Stabilität Deshalb ist der Lotus-Sitz optimal für die Meditation geeigneta) Die Wirbelsäule ist aufgerichtet - man kann also lange Zeit in der Haltung zubringen, ohne Rückenbeschwerden zu erleiden.b) Die Sitzhaltung ist absolut fest - selbst bei sehr starken Energie-Erfahrungen bleibt der Körper ruhig.c) Die Fersen aktivieren zwei wesentliche Energie-Punkte im Bauch.So funktioniert Padmasana Schritt für SchrittIm Lotus-Sitz werden die Beine angewinkelt und über Kreuz gelegt. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Wirbelsäule gerade und aufgerichtet.1. Schritt: Bereite dich zunächst mental auf den Padmasana vor, indem du deine Hüften öffnest. Adäquate vorbereitende Übungen sind beispielsweise Bhadrasana (Der Schmetterling) oder Pakotasana (Die Taube).2. Schritt: Begib dich dann allmählich in den Lotus-Sitz. Dazu beginnst du im herkömmlichen Schneidersitz. Das rechte sollte vor dem linken Bein liegen. Achte zudem darauf, dass die Hüfte höher ist als die Knie, also gewissermaßen über diesen "thront".3. Schritt: Lege nun deinen rechten Fuß auf deinen linken Oberschenkel. Am besten nimmst du dazu deine Hände zu Hilfe. Berührt die Ferse die Hüfte, während die Fußsohle dezent nach oben zeigt? Prima, denn in diesem Moment hast du den halben Lotus-Sitz (Ardha Padmasana) gemeistert.Tipp: Du hast Schwierigkeiten? Dann stoppe hier erst einmal und übe den halben Padmasana auch mit deinem anderen Bein. Heißt also: In den Schneidersitz (diesmal muss das linke vor das rechte Bein!) und dann den linken Fuß auf den rechten Oberschenkel legen. Trainiere beide Beine so lange einzeln, bis du das Gefühl hast, dass dir die jeweilige Haltung keine Probleme beziehungsweise unangenehmen Empfindungen mehr bereitet.4. Schritt: Bringe dann den linken Fuß auf den rechten Oberschenkel, um in den vollen Lotus-Sitz zu kommen. Richte deinen Rücken ganz gerade auf.5. Schritt: Lege abschließend deine Hände mit den Handflächen nach oben oder unten auf deinen Knien ab. Alternativ bietet sich auch die Jnana-Mudra-Position (Daumen und Zeigefinger zusammennehmen) an.6. Schritt: Schließe deine Augen und atme tief und gleichmäßig ein und aus.7. Schritt: Wechsele die Bein-Reihenfolge ab, um die rechte und linke Seite gleichmäßig zu trainieren.Hinweis: Der Lotus-Sitz ist perfekt geeignet, um das komplexere Pranayama zu üben.Vorsicht: Spürst du stechende Schmerzen in den Füßen, den Knien oder der Hüfte? Dann verlasse die Position sofort und übe lieber noch einmal in kleineren (halben) Schritten. Du solltest beim Ausführen des Lotus-Sitzes keinerlei Schmerzen haben.Eine spannende Info zum SchlussDer Lotus ist in Indien und den Veden ein starkes Symbol. Man sagt, der Lotus Sitz würde von Krankheiten befreien und die Kundalini-Energie wecken.Bild © byheaven / 123rf.com

Manipura Chakra - das dritte Chakra

von/ durch Nick am Jul 22 2016
Manipura ChakraBei dem Manipura Chakra handelt es sich um das dritte von sieben Hauptchakren. Das Wort setzt sich aus "Mani" - dem Juwel oder Edelstein und "Pura" - der Stadt oder dem Ort zusammen. Hierbei geht es also um schlichtweg um eine Stadt der Edelsteine. Diese Übersetzung wird ihm insofern gerecht, weil im Manipura Chakra die schlummernden Talente eines Menschen im Energie-Zentrum aktiviert werden.Hier ist das Manipura Chakra zu findenManipura befindet sich direkt in der Mitte der Lendenwirbelsäule. Von hier aus strahlt vom Keshtra Energiefeld Energie in den gesamten Bereich des Bauches, die sich im Nabel zentriert. Aufgrund dessen wird es häufig auch als Nabho Chakra, Nabhi Chakra oder schlicht Nabelchakra bezeichnet. Manipura steuert mit seiner Energie also den gesamten mittleren sowie oberen Bauchraum, wozu auch das Sonnengeflecht in der Mitte des Rippenbogens zählt. Ist es einmal aktiviert, strahlt es über die Bauchdecke hinaus nach vorn.Funktion des Manipura-ChakrasMit seiner Bezeichnung als Sonnen-Chakra wird klar, dass es sich hier um ein Chakra handelt, das mit der Sonnenenergie verknüpft ist. Es spricht den Mut, die Willenskraft und das Selbstvertrauen an. Verbunden mit dieser Energie auch für Leidenschaft, große Begeisterung und Durchsetzungsvermögen. Nicht nur das Sonnen-Chakra selbst, sondern auch der dazugehörige Sonnenenergie-Kanal - Pingala Nadi - wird vom Manipura Chakra gesteuert. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass hier auch die so wichtige Lebensenergie, die Prana, gespeichert wird.Das starke Manipura erzeugt eine ebenso faszinierende Ausstrahlung. Es sind Menschen mit Charisma, die in der Lage sind, Menschen zu erreichen und neue Ziele anzugehen. Ist es hingegen geschlossen, wird Energie aufgestaut. Es kann schwerem Leistungsverlust kommen. Energie ist gleichzusetzen mit dem Element Feuer, das hier auch Agni genannt wird. Daher ist seine Chakra Farbe ähnlich wie die der Flamme: Orange-Rot, während die Aura-Farbe in Gelb erscheint. Bauchspeicheldrüse, Nebennieren und Verdauung werden ebenfalls vom Manipura Chakra gesteuert. Im Ayurveda entspricht das Manipura Chakra dem Pitta Element.Positive Eigenschaften fördernMit der Aktivierung des Manipura Chakra können positive Eigenschaften losgelöst werden. Dazu gehören in erster Linie das Durchsetzungsvermögen in Verbindung mit dem inneren Feuer und der Leidenschaft im Allgemeinen. Wenn Dir die Begeisterung aber auch die Kreativität fehlt, Dinge durchzusetzen, solltest Du an Deinem Manipura arbeiten. Auch die Verdauung kann gefördert werden. Menschen, die langfristig ohne ersichtlichen Grund Probleme mit der Verdauung haben, können Besserung mit der Öffnung des Manipura erleben.Die jeweiligen Entsprechungen vom Manipura ChakraDas Yantra Symbol des Manipura Chakra ist das Dreieck, während es dem Widder zugeordnet wird. Seine Stärke der Sinneswahrnehmung ist das Sehen, Rudra und Lakini sind Gott und Götting für Manipura. Sukshma Sharira steht auf astraler Ebene für den Sharira Körper, die geistig-emotionale Hülle - das Manomaya Kosha ist jedoch für die Kosha, die Hülle verantwortlich. Das Manipura hat die Sonnengruß Stellung 6. Der gelbe Turmalin, der gelbe Topas, Citrin, Bernsein und das Tigerauge sind als Edelsteine mit dem Manipura verbunden. Einen positiven Einfluss haben Aromen wie Anis, Fenchel, Lavendel und Kamille. Im Asana sind Krokodilsübungen, das gedrehte Dreieck sowie gedrehte Heldenvariationen, die Vorwärtsbeuge und Navasana als Bauchmuskelübung auf körperlicher Ebene hilfreich.Wie wird das Manipura Chakra aktiviert?Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Meditation ist ein hilfreiches Instrument, hierbei werden die jeweils zugehörigen Elemente von Feuer, Sonne und auch Vulkan genutzt. Auch Affirmationen, die während des Tages des öfteren wiederholt werden, sind hilfreich. So zum Beispiel: "Ich erlebe bewusst die Flamme der Leidenschaft." Zusätzlich kannst Du Pranayamas oder den Feueratem, Kapalabhati, für Dich nutzen. Auch mit einem Feuer-Mantra oder dem Sonnen-Mantra kannst Du das Manipura Chakra aktivieren. Arati, Homa oder Havan sind traditionelle Feuerzeremonien, die als Ritual durchgeführt werden.Bild © zhanna26 / 123rf.com

Entspannt meditieren - Fünf verschiedene Yoga Sitzhaltungen

von/ durch Nick am Jul 12 2016
Entspannt meditieren - Fünf verschiedene Yoga SitzhaltungenAsanas sind während einer Yoga-Session von entscheidender Bedeutung, denn nur durch diese ruhenden Körperhaltungen kann eine Tiefenentspannung und effektvolle Meditation erzielt werden. Für Anfänger, aber auch für bereits fortgeschrittene Ruhesuchende eignen sich vor allem die verschiedenen Yoga Sitzhaltungen, durch die eine stabile Position sowie körperliches Wohlbefinden einfach zu erreichen sind.Dies solltest Du beachtenBegebe dich vor der Meditation in eine für dich angenehme Sitzposition, in welcher du dich wohlfühlst und die du durch Anspannung deines Körpers einfach aufrechterhalten kannst. Denke daran, dass es beim Yoga nicht darauf ankommt, besonders schwierige oder anstrengende Übungen zu vollführen oder sich vor anderen Personen gut darzustellen. Deine Sitzhaltung sollte dir vielmehr die Möglichkeit geben, dich ausschließlich auf dich zu besinnen und äußere Einflüsse wie Stress, Gruppenzwang oder körperliche Unzulänglichkeiten auszublenden und abzustreifen.Wenn du eine bequeme Sitzhaltung gefunden hast, solltest du zudem darauf achten, dass deine Wirbelsäule gerade ist. Dies ist für viele Menschen in einer Sitzhaltung gar nicht so einfach. Hier hilft beispielsweise ein Sitzkissen, welches du unter deinen Po schieben kannst. So wird das Becken nach vorne gekippt und ein aufrechter Sitz ist leichter beizubehalten. Darüber hinaus solltest du deinen Kopf gerade halten und dir vorstellen, als würde er an einem unsichtbaren Band nach oben gezogen. Lasse deine Arme und Hände entspannt auf deinen Oberschenkeln liegen und schließe deine Augen, um alle Umwelteinflüsse auszuschließen. Atme bewusst ein und aus und führe so deinen Körper und Geist zueinander.Daneben solltest du stets auf einer Yogamatte oder einem großen Handtuch sitzen. Ziehe dir außerdem bequeme Kleidung und warme Socken an, damit du dich hundertprozentig wohlfühlst, während du meditierst.Die bekanntesten Yoga Sitzhaltungen1. Der Schneidersitz (Sukhasana)Der Schneidersitz ist eine Haltung, die vor allem für Anfänger oder Personen, die erst in fortgeschrittenem Alter mit dem Yoga anfangen, geeignet ist. Hierbei werden die Beine einfach und ohne Dehnung überkreuzt, so dass der rechte Fuß unter dem linken Unterschenkel liegt und umgekehrt. Auf Hindi heißt diese Sitzposition "Sukhasana", was übersetzt angenehme Haltung oder Stellung voller Freude bedeutet. Dies kann sowohl auf die innere als auch die äußere Haltung einer Person bezogen werden. Wenn du die Sukhasana einnimmst, solltest du versuchen, in allem etwas Positives zu erkennen. Wenn sich dein Partner beispielsweise von dir getrennt hat, kannst du darin eine Möglichkeit sehen, wieder zu dir selbst zu finden, jetzt nur noch auf deine Wünsche und Bedürfnisse zu achten und offen für neue Begegnungen zu sein.2. Der bequeme Sitz (Muktasana)Der bequeme Sitz ist dem Schneidersitz sehr ähnlich. Jedoch kreuzen sich die Beine bei erstgenannter Stellung nicht, sondern liegen voreinander. Zudem liegt die Unterseite des rechten Fußes an deinem linken Oberschenkel und die Unterseite deines linken Fußes berührt dein rechtes Knie. Diese Haltung ist ebenfalls für Anfänger geeignet oder für Personen, die dazu neigen, in einer Position schnell einen Krampf zu bekommen oder der häufig die Beine einschlafen. Der bequeme Sitz wird von den Yogis "Muktasana" genannt - Die Stellung eines Befreiten. Dies ist verständlich, da die Beine in dieser Position weder gekreuzt noch gedehnt werden. Wenn du dich in dieser Haltung befindest, sollte auch dein Geist befreit sein und du solltest jeglichen Druck von außen sowie alle Fragestellungen, die vielleicht schon seit längerem in deinem Kopf kreisen, abschütteln.3. Der (halbe) Lotussitz (Ardha Padmasana)Die wohl bekannteste Sitzhaltung beim Yoga ist der sogenannte Lotussitz. Er ist dem Schneidersitz ähnlich, jedoch werden die Beine hierbei nicht einfach nur überkreuzt. Vielmehr wird der rechte Fußrücken auf den linken Oberschenkel gelegt und der linke Fuß wird dann darüber auf den rechten Oberschenkel gezogen. Da der volle Lotussitz ein hohes Maß an Dehnung verlangt, ist er für Anfänger oftmals schwer beizubehalten und häufig stellen sich nach einiger Zeit Krämpfe oder Schmerzen ein. Da dies beim Yoga auf keinen Fall passieren sollte, können Anfänger zunächst den halben Lotus ausprobieren. Hierbei wird eine schneidersitzähnliche Position eingenommen und nur ein Fuß wird auf dem gegenüberliegenden Oberschenkel platziert. Der Lotussitz wird auch "Padmasana" genannt und ermöglicht eine fortwährende stabile und aufrechte Körperhaltung. Außerdem wird ein vollkommenes Dreieck gebildet, die Energie kann ungestört fließen und dein Herz-Chakra wird stimuliert.4. Der Kuhkopfsitz (Gomukhasana)Um sich auf den Lotussitz vorzubereiten, kannst du beispielsweise den Kuhkopfsitz einnehmen. Dieser heißt so, da die Beinposition einem Kuhkopf ähnelt. Bringe dazu deine linke Ferse unter deine rechte Pohälfte. Positioniere dann dein rechtes Knie genau auf dem linken und schiebe deine rechte Ferse unter deine linke Pobacke.5. Der Fersensitz (Vajrasana)Eine weitere Sitzhaltung, die auch für Anfänger geeignet ist, ist der Fersensitz. Hierbei sitzt du nicht auf deinem Po, sondern auf deinen Unterschenkeln. Die Waden berühren die Oberschenkel, die geschlossen gehalten werden. Die Fußrücken zeigen Richtung Boden. In dieser Position kannst du dich besonders groß machen, musst aber darauf achten, dass deine Wirbelsäule gerade bleibt und dein Kopf sich gen Himmel zieht. Der Fersensitz wird auf Hindi "Vajrasana" genannt, was soviel wie Diamantensitz heißt. Diese Position steht für Stärke, Mut und Selbstbewusstsein.Bild © atakaa / 123rf.com

Svadhisthana-Chakra - Zentrum deiner Kreativität

von/ durch Nick am Jul 09 2016
Svadhisthana-Chakra - Zentrum deiner KreativitätIm Yoga sowie etwa auch im tantrischen Hinduismus oder in anderen esoterischen Lehren spielen Chakren eine große Rolle. Hierbei gehen die Gelehrten und Anhänger dieser Philosophien davon aus, dass Dein Körper von Energiebahnen - den sogenannten Meridianen - durchzogen ist. Diese Energie entstammt den Chakren, die als Energiezentren agieren und durch die hindurch ein ungehinderter Energiefluss möglich sein sollte. Ist dies nicht der Fall oder liegt eine Störung innerhalb eines Chakras vor, kann es zu seelischen sowie körperlichen Beschwerden kommen.In den meisten Lehren werden sieben Hauptchakren benannt. Das zweite Hauptchakra ist das Svadhisthana-Chakra, welches auch Sakral- oder Sexualchakra genannt wird. Es wird als weiße Lotusblüte mit sechs Blättern dargestellt mit einer Mondsichel im Zentrum, welche für das Element Wasser steht. Zudem wird dieses Chakra mit dem Geschmackssinn und vor allem der Sexualität einer Person assoziiert. Es ist nach vorne geöffnet und steht für Kreativität, Ursprünglichkeit, Emotionen und das Unbewusste.Wo liegt das Svadhisthana-Chakra?Das Svadhisthana-Chakra befindet sich kurz über dem Wurzelchakra etwa zehn Zentimeter unterhalb des Bauchnabels im Bereich des Kreuzbeines. Es steht in enger Verbindung zu den Geschlechtsteilen einer Person und gilt daher auch als Zentrum der Sexualität. Da aus dieser Leben entsteht, gilt dieses Chakra auch als Energiezentrum für alles Ursprüngliche. Aus diesem Grund bedeutet "Svadhisthana" auch "eigene Wohnstätte oder Residenz". Aktivierst du dieses Chakra gelangst du also zu deinem eignen Ursprung zurück. Außerdem gibst du deiner Kreativität Raum, die ja auch als Schaffenskraft bezeichnet wird und daher Ursprung zahlreicher kreativer Werke ist.Zentrum der hormonellen und sexuellen GesundheitDie Energie im Svadhisthana-Chakra kann eine Vielzahl von Körperfunktionen positiv oder negativ beeinflussen. Von hier aus wird beispielsweise der Fluss aller Körpersäfte wie Blut, Urin, Vaginalschleim, Schweiß etc. beeinflusst. Zudem wird die hormonelle Zufuhr in Eierstöcken und Hoden reguliert.Ist das Sakralchakra aktiviert, so leben Personen eine erfüllte Sexualität aus, lassen ihrem kreativen Fluss freien Lauf und können ohne große Anstrengung neue Werke erschaffen. Auch sind für diese Personen Impotenz, Frigidität oder Bindungsängste sind Fremdwörter für Menschen, mit einem ausgewogenen Energiehaushalt innerhalb des Svadhisthana-Chakras. Ist dieses allerdings blockiert, so können eine ganze Reihe von physischen oder psychischen Krankheiten oder Störungen auftreten. Beispielsweise ist es möglich, dass die Ausschüttung von (Sexual)Hormonen gehemmt ist, so dass eine erfüllte Sexualität oder gar Partnerschaft nicht mehr denkbar ist. Häufig leiden Menschen, bei denen das Sakralchakra nicht ausreichend aktiviert ist zudem unter Antriebs- sowie Lustlosigkeit und können sich für eine Sache nur wenig begeistern. In schwerwiegenden Fällen führt die Sexualchakra-Störung zudem zu bestimmten Süchten wie Magersucht, Fettleibigkeit oder Nymphomanie und der Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen ist deutlich erschwert bis hin zur kompletten Isolation des Betroffenen.Wie das Svadhisthana-Chakra angeregt werden kannUm das Svadhisthana-Chakra zu stimulieren oder es wieder ins Gleichgewicht zu bringen, eignet sich Yoga neben anderen Techniken verschiedenster Lehren hervorragend. Im Rahmen einer Meditation, welche beispielsweise in der Padmasana-Sitzhaltung erfolgen kann, ist es beispielsweise hilfreich, sich einen Wasserfall oder eine Quelle vorzustellen, da das Element des Svadhisthana-Chakra das Wasser ist. Aus diesem Grund können auch Probleme mit Körperflüssigkeiten, Nierenbeschwerden oder trockene Haut auf eine Störung innerhalb des zweiten Hauptchakras zurückzuführen sein. Auch spezielle Atemtechniken - Pranayama genannt - können sich positiv auf dein Sexualchakra auswirken.Auch das Wiederholen des Bija Mantras "Vam" öffnet das Sakralchakra und regt dich so zu mehr Kreativität an. Außerdem wird deine Sexualität erweckt. wenn du diesen Effekt noch verstärken möchtest, kannst du außerdem besondere Chakra-Steine wie den orangen Jaspis oder einen Citrin tragen. Ferner fördern auch gewisse Aromen wie Ylang-Ylang oder Sandelholz den reibungslosen Energiefluss innerhalb des Sexualchakras. Darüber hinaus wirken sich alle fließenden Bewegungen - wie sie etwa beim Tanzen oder Schwimmen erfolgen - positiv auf das Energiezentrum aus.Bild © zhanna26 / 123rf.com

Die Flankendehnung - Yoga Standhaltung

von/ durch Nick am Jul 06 2016
Die Flankendehnung - Yoga StandhaltungDie Fachbegriffe für die Flankendehnung lauten Parshva uttanasana, Parshvottanasana oder Utthita parshva konasana, wobei Parshva "Seite" oder "Flanke", Uttana "intensive Streckung" und Asana "ruhende Körperhaltung" bedeutet.Bei der Parshva uttanasana wird das Becken gedehnt und der Bauchraum geöffnet, um deinem Körper und Geist Freiheit und Leichtigkeit zu verleihen.In diesem Asana lernst du, wie kaum bei einer anderen Übung, die Elemente auszubalancieren und im Gleichgewicht zu halten.Die Wirkung Stärkung der Wirbelsäule und Gelenke Beseitigung von Schmerzen im unteren Rückenbereich Kräftigung der Bauchmuskulatur Massage der Organe im Unterleib (Milz, Leber, Bauchspeicheldrüse, ...) Entfernung von Blockaden im Bauchraum Verbesserung des Blutflusses zu Nacken und Kopf Verminderung von Fett und Orangenhaut an Hüften und Beinen Beseitigung von Verstimmungen und Schwere des Geistes Beruhigung der Sinne Hilfe bei Migräne und Schlaflosigkeit Die ÜbungDu stehst in Tadasana (Berghaltung) und nimmst die Hände in Namasté in den Rücken. Diese sollen dabei fest geschlossen sein und so weit wie möglich hochgeschoben werden, sodass der Winkel im Handgelenk nicht kleiner ist als 90 Grad. Die Handkanten drücken dabei fest gegen die Wirbelsäule, die Handgelenke fest gegeneinander. Im nächsten Schritt weitest du die Schlüsselbeine über das Ausdrehen deiner Oberarme, senkst die Ellenbogen und bewegst sie zueinander.Jetzt spreizt du die Beine ca. einen Meter weit und richtest die Füße mit den Außenkanten gerade nach vorne. Du drehst den linken Fuß 60 bis 70 Grad nach innen und das rechte Bein 90 Grad nach außen, und zwar so, dass sich die inneren Fersen in einer Linie befinden. Verankere nun den linken Fuß mit gehobenem Innenknöchel in der Außenkante und Ferse fest im Boden, bewege die Innenseite des linken Beins zurück und rolle dabei die linke äußere Hüfte nach vor. Während die Außenkante des rechten Fußes gesenkt ist, bringst du mit dem Widerstand in der Außenkante die Innenferse und Zehen fest auf den Boden. Die rechte Leiste und Hüfte strecken sich zurück. Nun steht das Becken parallel und du streckst, das Gleichgewicht haltend, die Beine zurück, senkst den Steiß und hebst Bauchwand, Brustbein und Kopf. In der Weiterführung bleibst du mit den Füßen geerdet, streckst beide Beine nach hinten und dehnst den Körper mit langen Flanken und dem Bauchnabel über dem rechten Bein. Brustbein und Kinn sind dabei gehoben, die Hände fest in den Rücken gedrückt, die Schlüsselbeine geweitet und die Ellenbogen oben.Im letzten Schritt streckst du beide Leisten, Oberschenkel, Knie und Schienbeine aus geerdeten Füßen zurück, während du Bauchnabel und Brustbein weit über das Bein bringst. Du senkst das Kinn so tief wie möglich auf das Schienbein und lässt die Stirn auf dem Schienbein ruhen.Die DurchführungDu beginnst mit 30 Sekunden pro Seite und kannst bis zu einer Minute oder länger in der Haltung verweilen. Wichtig ist dabei, dass du die Übung jedes Mal auf beiden Seiten gleich lang ausführst. Du beendest die Parshva uttanasana, indem du mit den Händen in Namasté bleibst und wieder die Tadasana einnimmst - erst dort löst du die Hände und nimmst sie vom Rücken.Dieses Asana stellt hohe Anforderungen an deinen Gleichgewichtssinn sowie an dein Koordinationsvermögen. Du solltest daher völlig neutral in den Sinnen bleiben. Entspanne während der Haltung den vorderen Teil deines Gehirns, um Kontakt zum hinteren Bein und den aneinandergepressten Händen im Rücken zu halten. Lass dabei den Atem ruhig fließen.Die Flankendehnung - Tipps bei ProblemenWenn es dir nicht auf Anhieb gelingt, die Parshva uttanasana einzunehmen, kannst du sie mit einer Erhöhung für den vorderen Fuß und einen Stuhl für die Hände und Arme üben. Die Erhöhung ermöglicht es dir, das Bein leichter zu strecken, während der Bauch entspannt bleibt. Die angehobenen Arme helfen bei der Entwicklung eines Gefühls für die Länge der Flanken.Bild © fizkes / 123rf.com

Muladhara Chakra - das Wurzel-Chakra

von/ durch Nick am Jul 03 2016
Muladhara Chakra - das Wurzel-ChakraWas sind Chakras?Der Begriff "Chakra" bedeutet übersetzt "Rad" und ist eine Andeutung auf Energiezentren, die ebenfalls rund verlaufen. Chakras können offen oder geschlossen sein und werden als Zentren subtiler Lebensenergien betrachtet. Diese sind Lagerplätze von Energiekräften und Energiezentren. Ein Chakra ist ein Stadium des Bewusstseins und vermittelt ein Gefühl der Freude oder Glückseligkeit. In jedem Chakra herrscht eine Göttin oder ein Gott, wobei jedes Chakra durch eine bestimmte Tierart repräsentiert wird. Ein Chakra besitzt eine feste Anzahl von Blütenblättern, welche die Nadis repräsentieren. Farben, Mantras und Bija sprechen die einzelnen Blütenblätter an.Was ist das Muladhara Chakra?Das Muladhara Chakra ist eines der sieben Haupt-Chakras und ist im untersten Bereich angesiedelt, weshalb es auch als Wurzel-Chakra bezeichnet wird. Der Name Muladhara Chakra setzt sich aus Mula (Wurzel) und Ahara (Stütze) zusammen. Das Chakra befindet sich am untersten Ende der Wirbelsäule. Die innere Farbe des Muladhara Chakra ist gelb bis ockergelb und soll die Farbe der Erde signalisieren. Das Muladhara Chakra ist der Sitz des Erdelements, welches als Prithivi Tattwa bezeichnet wird. Das Wurzel Chakra besitzt vier Blüttenblätter, die auch als Haupt-Nadis, d.h. als Energie-Kanäle bezeichnet werden. Die Blätter des Chakras sind rot und das Yantra ist ein Quadrat.Der elefantenköpfige Gott Ganesha regiert das Chakra und symbolisiert Ausdauer, Segen, Festigkeit und den Beginn. Der Gott Brahma ist der Schöpfer und regiert das Chakra ebenfalls, weshalb das Chakra als Wurzelchakra der gesamten Schöpfung zu betrachten ist. Die Göttin im Muladhara Chakra ist Dakini, welche auf einem roten Lotus sitzt. Die Göttin Dakini strahlt manchmal in Weiß, aber zumeist in Rot. Das schöne Gesicht mit drei Augen wird von vier Armen, einem Dreizack, einem Stab und einem Schädel ergänzt. Ähnlich wie der Gott Brahma wird die Göttin in vielen Situationen mit einem Trinkgefäß und einem Schwan dargestellt. Das Muladhara Chakra steuert den Geruchssinn, der über Partikel Gerüche aufnimmt. Das Chakra-Tier ist der Elefant. Kein Wunder: Dieses ist das schwerste und größte Säugetier der Welt.Wissenswertes über das Muladhara ChakraDem Muladhara Chakra wohnen besonders positive Eigenschaften inne. Die Eigenschaften, die dem Muladhara Chakra am häufigsten zugesprochen werden sind Gleichgewicht, Ausdauer, Ruhe, Beständigkeit, Sparsamkeit, Realitätssinn, gesunder Menschenverstand und Prinzipientreue. Die Motivationen im Muladhara Chakra sind Essen, Schlafen und Trinken - eben alles, was in Verbindung mit Selbsterhaltung steht. An der Spitze des Muladhara Chakras befindet sich die Brahma Granthi, was für die Schwierigkeit steht von einer grobstofflichen zu einer feinstofflichen Wahrnehmung zu kommen. Die Aktivierung des Chakras kann auf verschiedene Arten erfolgen.Mit speziellen Meditationen kann das Chakra gestärkt werden. Dazu gehören vor allem Visualisierungen von Bergen, Bäumen und Wurzeln. Eine Stärkung kann auch durch Affirmationen erfolgen wie zum Beispiel "Ich bin gut verwurzelt" oder "Ich finde Zugang zu meinen Wurzeln". Gleiches gilt für spezielle Pranayamas und Mantras. Die Ausführung der erforderlichen Meditationen erfordert Zeit und Erfahrung. Durch eine erhöhte Konzentration und einen geübten Körper und Geist kann der Effekt von Meditationen erheblich gesteigert werden, was zu einer besseren Verbindung zum Chakra führt. Das Muladhara Chakra ist die Grundlage des menschlichen Energiezentrums. Im Muladhara Chakra liegt der Ursprung des Kanda, der Wurzelknolle. Das Chakra ist der Ursprung der drei Haupt-Nadis, weshalb die freigesetzte Energie über die feinstoffliche Wirbelsäule herauf wandert. Als Sitz der kosmischen Energie des Menschen ist das Chakra überaus mächtig. Dieses muss extrem stark sein, damit das machtvolle Kundalini darin aufsteigen kann.Bild © zhanna26 / 123rf.com

Faszien-Yoga - Vitalität durch einen geschmeidigen Körper

von/ durch Nick am Jun 30 2016
Faszien-Yoga - Vitalität durch einen ganzheitlich geschmeidigen KörperHier noch ein eben Telefonat führen, dort eine SMS schreiben und noch ganz schnell was googeln. - Fast wie selbstverständlich haben wir uns der rasanten technischen Entwicklung hingegeben. Obwohl unsere Körper und Seelen permanent Warnsignale senden, weil nicht alles gut ist, was Zeit und Wege erspart, nehmen wir uns viel zu selten eine Auszeit. Dabei hält das Leben so viel angenehme und ruhige Seiten für uns parat.Eine fantastische Methode, dem stressigen Kreislauf des Alltags zu entkommen und Rückenschmerzen und Verspannungen zu lösen, und dazu noch eine gute Haltung und innere Ruhe zu erlangen, ist das recht junge Faszien-Yoga. Ein eher passiver Yoga, bei dem die Stellungen länger gehalten werden als bei den dynamischen und aktiven Yoga-Stilen. Faszien-Yoga wirkt ganz gezielt auf die sogenannten "Faszien", also auf das Bindegewebe, und ist so etwas wie die Rückbesinnung auf das sogenannte "Rolfing" respektive auf das klassische Yoga. Aber was passiert genau beim Training von Faszienbahnen und wie kann man sich das Training vorstellen mit der perfekten Ergänzung Yoga?Für einen ausgeglichenen, straffen und elastischen KörperImmer wieder gab es Ideen, rhythmische Programme und Bewegungskreationen, die Sport-Experten entwickelten, um die Figur schön zu machen und Rücken, Herz und Lunge zu stärken. Die meisten von ihnen sind genauso schnell von der Bildfläche wieder verschwunden wie sie gekommen sind. Meistens werden sie in aller Stille mit dem Stempel "Trend-Erscheinung" abgehakt.Faszien-Yoga dagegen ist kein dynamisches Fitnesstraining mit Medien-Tamtam. Faszien-Yoga richtet sich auf die Beweglichkeit, die Ausgeglichenheit und die Atmung. Die Hauptelemente beim Faszien-Yoga sind das Schwingen, Federn und Dehnen. Die Einbeziehung des ganzen Körpers steht im Vordergrund der unterschiedlichen Bewegungen und Posen. Bei fließenden, statt statischen Bewegungen, spüren und hören, was dem Körper guttut. Nicht, wie beim klassischen Hatha-Yoga längere Zeit in bestimmten Posen verharren, sondern die Flexibiltät, die Bewegung und die Ganzheitlichkeit in den Vordergrund stellen.Warum ist gezieltes Training der Faszien so wichtig?Wurde bisher fälschlicherweise angenommen, dass Faszien nicht mehr als nur Füllmaterial im Körper sind, so steht das Bindegewebe heute in einem ganz anderen Licht. Faszien sind das Lebensnetz im menschlichen Körper. Sie umhüllen Organe und Muskeln und machen ihn daurch stabil. Im Laufe des Lebens entwickelt der Körper aber durch Fehlhaltungen, Verletzungen oder Stress in den tiefsten Strukturen der Faszien fasziale Verhärtungen. Diese gilt es durch gezieltes Faszientraing zu stimulieren. Faszientraining, das sind intensive und belebende Dehnübungen mit meditativen Elementen. Sie wirken sich positiv auf den Bewegungsapparat aus und lösen gezielt Verspannungen und Stress. Eigentlich ähneln die Faszien-Yoga-Übungen den allgemein bekannten und herkömmlichen Bindegewebsübungen. Das besondere am Training der Faszien mit Faszien-Yoga ist aber, dass die Übungen in einem anderen Winkel vorgenommen werden. Der Effekt ist spürbar größer.Faszien-Yoga - Der perfekte AusgleichWer zum Radfahren oder Laufen Spaß hat und sich dabei die Muskeln trainieren will muss wissen, dass beide Sportarten nur die Muskeln der Oberschenkel des Bauches und der Schultern trainieren. Der nach vorne gerichtete Körper wird nur einseitig beansprucht. Faszien-Yoga bietet einen perfekten Ausgleich, um verklebte und verhärtete Faszien wieder elastischer zu machen.Faszien-Yoga sollte aber kein Ersatz für bisherige Trainingsprogramme sein. Er ist sowohl Bereicherung wie auch Ergänzung. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer gezielten Trainingsmethode. Für ein erfolgreiches Trainingsprogramm bedarf es bestimmte Bewegungen und eigene Impulse um Geist und Körper in Einklang zu bringen. Faszien-Yoga-Training kann in jedem Alter angewendet werden. Dabei steht Qualität vor Quantität.Wenn auch DU mehr zu dir selber finden, und zur körperlichen Ausgeglichenheit gelangen möchtest, kannst du dir unter Anleitung eines Profis die verschiedenen Faszien-Yoga-Übungen zeigen lassen. Jede einzelne Übung musst du exakt durchführen können. Erst wenn du das bis ins Detail beherrscht, kannst du auch bequem Zuhause trainieren.Bild © sebastiangauert / 123rf.com