5 Tipps für Yoga im Alltag – so integrierst Du Yoga in Dein Leben

Im Alltagsstress vergessen wir schnell uns selbst und nehmen uns keine Auszeit für Körper, Seele und Geist. “Eigentlich brauche ich mehr Bewegung und Entspannung. Aber dafür habe ich doch gar keine Zeit… Nächste Woche fange ich mit Yoga an, ganz bestimmt!” Kennst Du diese Gedanken? Zuerst einmal das Positive: Dir ist bewusst, dass Du etwas für Dich und Deinen Körper tun solltest. Das ist schon einmal der erste Schritt. Nun geht es nur noch um das wie und wann.

5 Tipps für Yoga im Alltag - so integrierst Du Yoga in Dein Leben
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In unserem Artikel erfährst Du, wie Du Yoga und Meditation erfolgreich und langfristig in Deinen Alltag integrierst. Und dafür brauchst Du weniger Zeit als Du vielleicht denkst.

Schon 15 Minuten am Tag reichen

Fängt man an sich mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf lange Lernvideos, die einem die verrücktesten und anstrengendsten Körperverrenkungen präsentieren. Doch lass Dich nicht von erfahrenen Yogis abschrecken! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch sie haben einmal ganz klein und mit wenigen Übungen angefangen. Um Yoga in Deinen Alltag zu integrieren, reichen tatsächlich schon 15 Minuten am Tag. Damit kommst Du super in eine tägliche Routine, ohne Dich zu überfordern. Und diese Zeit kann sich wohl jeder relativ einfach für ein paar Übungen freischaufeln, oder?

5 Tipps wie Du Yoga im Alltag integrierst

Jeder Mensch ist verschieden, hat eine andere Alltagsstruktur und individuelle Bedürfnisse. Doch mit diesen 5 Tipps schaffst auch Du es Yoga und Meditation erfolgreich in Dein Leben zu integrieren. Der Weg dorthin ist gar nicht so schwer. Alles was Du brauchst, ist eine Matte und eine ruhige, entspannte Umgebung.

Unsere Tipps im Überblick:

  1. Baue Yoga in Deine Morgen-Routine ein
  2. Konzentriere Dich auf das Gute
  3. Verzeihe Dir selbst
  4. Schenke Dir Achtsamkeit im Alltag
  5. Pflege gute Angewohnheiten

Tipp 1: Baue Yoga in Deine Morgen-Routine ein

Am Morgen ist unser Geist frisch und unverbraucht. Für Morgenmuffel ist der Gedanke an Asanas noch vor dem Frühstück ein Graus. Aber probieren geht bekanntlich über studieren. Und zugegeben… was zu Beginn eine große Umstellung ist, bringt auf Dauer mehr Energie, frische Gedanken und Entspannung über den ganzen Tag. Am besten 30 Minuten früher als gewohnt aufstehen, ein Glas Wasser trinken und mit den Übungen beginnen. Du wirst schnell die positiven Effekte merken und frisch in den Tag starten.

Tipp 2: Konzentriere Dich auf das Gute

Manchmal ist es gar nicht so einfach das Gute zu sehen. Du stehst auf, willst Dir genüsslich einen Kaffee machen und Deine Lieblingstasse zerspringt in 1000 Teile. Und dann sind auch noch die Kaffeebohnen leer. “Typisch, dass das mal wieder mir passiert. Das kann ja nur ein schlechter Tag werden.” Kennst Du das? Negative Gedanken verfestigen sich schnell in uns Menschen und wir ziehen das Negative nur so an.

Doch eigentlich ist es doch gar nicht so schlimm. Statt sich auf Negatives zu konzentrieren, versuche das Gute und Positive zu sehen. Freue Dich über gutes Essen, liebe Freunde die Dein Leben bereichern oder die Sonne, die Deine Nase kitzelt. Das Leben hat immer Höhen und Tiefen, aber wir sollten es uns so schön machen wie möglich.

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Tipp 3: Verzeihe Dir selbst

Wir Menschen sind ziemlich gut darin uns selbst nur schwer verzeihen zu können. Und schon kreisen die Gedanken: “Warum habe ich das getan?” “Das kann ich nie wieder gut machen…” Dabei dürfen wir nicht vergessen: Wirklich niemand ist perfekt! Auch wir selbst wurden schon von lieben Menschen verletzt und trotzdem konnten wir viele Dinge schnell verzeihen.

So schlimm es auch ist, Du wirst die Dinge nicht ungeschehen machen können. Und Vorwürfe an Dich selbst bringen niemandem etwas und schaden nur. Doch man kann lernen sich zu verzeihen. Akzeptiere deshalb den Fehler, konzentriere Dich auf Deine Stärken und lasse los. Denn Du lebst in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit!

Tipp 4: Schenke Dir Achtsamkeit im Alltag

Das ist oft leichter gesagt als getan. Wir hetzen von Termin zu Termin, kümmern uns um die Einkäufe und den Haushalt, geben beim Lernen alles und sind abends einfach froh die Beine auf der Couch langzumachen. Doch genau dann ist es umso wichtiger auf sein Innerstes zu achten. Am einfachsten ist es Atemübungen im täglichen Leben einzubauen. Sie lassen sich wunderbar auf dem Weg zur Arbeit, vor einem wichtigen Meeting, in der Mittagspause oder sogar beim Einkaufen üben. Atme z. B. 5 Atemzüge lang bewusst und tief in den Bauch. Das kurze Innehalten und der zusätzliche Sauerstoff wirken Wunder und reinigen Deine Gedanken.

Tipp 5: Pflege gute Angewohnheiten

Yoga bedeutet nicht nur täglich Übungen zu praktizieren. Es heißt auch, ein harmonisches Leben mit sich und der Umwelt zu führen. Nimm die Menschen und Umgebung aktiv wahr. Ist es nicht manchmal schön, wenn uns ein Fremder einfach so ein Lächeln schenkt? Oder wir einer lieben Freundin ein nettes Kompliment machen? Auch das Engagement in sozialen Projekten kann dazu gehören. Je mehr gute Angewohnheiten Du pflegst, desto erfüllter und positiver wird Dein Leben.

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Dein mögliches Yoga-Workout

Mache es Dir erst einmal auf Deiner Matte bequem und komme ganz in Ruhe bei Dir an. Am besten sitzt Du im Lotussitz, denn wenn Du Dich auf die Yogamatte legst könntest Du schnell wieder wegschlummern. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und komme in Ruhe bei Dir an. Starte anschließend mit dem Morgengruß. Anschließend gehst Du zum herabschauenden Hund über. Achte immer darauf die Bewegungen achtsam und bewusst auszuführen. Zum krönenden Abschluss gönnst Du Dir belebende Atemübungen. Die Feueratmung bietet sich hier zum Beispiel an, sie belebt den Kreislauf und bringt Dich so richtig in Schwung. Bei täglicher Praxis wirst Du schnell die positiven Effekte der Yoga-Übungen bemerken.

Warum Yoga den Alltag bereichert

Regelmäßige Yoga-Übungen bereichern Dein Leben. Die bewusste Auszeit schwappt meist auf weitere Bereiche in Deinem Leben über. Man geht sensibler mit dem Körper um und möchte ihm auch darüber hinaus Gutes tun. Die Ernährung wird dann oft infrage gestellt oder andere Gewohnheiten im Alltag. Vielleicht spielst Du sogar mit dem Gedanken mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger Alkohol zu trinken. Lasse Dich überraschen, was Yoga-Training in Dir auslöst!

7 gute Gründe für Yoga:

  • Dein Stoffwechsel wird angeregt
  • Stress wird abgebaut
  • die Flexibilität Deines Körpers verbessert sich
  • Deine Muskeln werden kräftiger
  • Du bringst Geist und Körper in harmonischen Einklang
  • Achtsamkeit wird automatisch Bestandteil in Deinem Leben
  • Du findest zu innerer Ruhe

Na wenn das keine überzeugenden Argumente sind direkt zu starten! Und denke daran, schon 15 Minuten Yoga-Praxis oder Meditation täglich reichen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und schwungvoll den Alltag zu bewältigen.

Spielst Du mit dem Gedanken Yoga in Deinen Alltag zu integrieren? Oder übst Du schon fleißig jeden Tag bestimmte Asanas? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!