Hatha Yoga: der sanfte Weg zu einem neuen Körpergefühl

Hatha Yoga: der sanfte Weg zu einem neuen Körpergefühl
Hatha Yoga: der sanfte Weg zu einem neuen Körpergefühl

Wenn Menschen Yoga betreiben, handelt es sich meist um Hatha Yoga – je nach Kurs um mehr oder weniger verschlankte Formen dieser Yoga-Variante: In erster Linie geht es um die Asanas, also die Körperübungen, seltener werden Atemübungen (Pranayama) durchgeführt, die meisten Stunden enden mit einer mehr oder weniger langen (Tiefen-)Entspannung. Gerade Anfänger kommen mit Hatha-Yoga sehr gut zurecht und genießen diesen körperlichen Einstieg.

Mehr Gelassenheit durch Hatha-Yoga

Yoga ist ein Gesamtkonzept, das sich für westliche Menschen so intensiv selten leben lässt. Kaum jemand hat Zeit, mehrere Stunden am Tag in einer meditativen Stellung zu verharren. Auch sind die tief-spirituellen Seiten manchem fremd; du möchtest vielleicht nur ein- bis mehrmals pro Woche gesunde Bewegungen ausführen, für die du nicht outdoor unterwegs bist und die kein Höher-schneller-weiter erfordern.

Tatsächlich lassen sich die Asanas täglich ausführen, du kannst zu Hause üben, wenn du dich und deinen Körper kennst; und du brauchst nicht viel mehr als bequeme Yoga-Kleidung und natürlich eine Yoga-Matte. Vielleicht legst du dir ein Handtuch zurecht. Mit der Zeit wirst du dir sicher eines Tages ein Bänkchen oder ein spezielles Sitzkissen anschaffen. Schau dich einfach in unserem Onlineshop um. Bei yogabox.de findest du alles Nötige und bekommst auch Antworten auf viele Fragen.

Hatha-Yoga ist beliebt

Es ist also kein Wunder, dass Hatha-Yoga als mildere Variante für die meisten Menschen geeignet und ihnen auch willkommen ist. Die Beliebtheit der VHS- und privat geleiteten Kurse durch anerkanntes, ausgebildetes Fachpersonal ist bis heute ungebrochen. Selbst spät am Abend besuchen viele sehr gern ihre Übungsstunden, finden hier eine nette Runde Gleichgesinnter und „turnen“, wie es mancher Außenstehende wohl definieren würde.

Uns und allen Yoga-Begeisterten kann es allerdings nur recht sein, wenn Hatha-Yoga „hip“ ist, denn jeder, der dabei bleibt, wird bald feststellen, dass hinter dem Yoga-Konzept sehr viel mehr als eine Modeerscheinung steckt: Yoga ist uralt und millionenfach bewährt; das bekommt jeder Trainierende sehr bald zu spüren.

Achtsamkeit und Konzentration

Eines ist aber auch klar: Hier geht es um mehr als reine Gymnastik. Yoga hat mit Achtsamkeit und Konzentration zu tun. Die Übungen werden individuell ausgeführt, jeder übt nach seinem Können. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zu normalen Sportprogrammen: Yoga ist kein Leistungssport, obwohl er einiges an Leistung abverlangt. Jung und Alt kann jederzeit damit anfangen. Wer nicht liegen kann, wählt Übungen im Sitzen; kommen die Beine nicht weit genug nach oben, ist eben diese kleinere Bewegung genau richtig. Die meist langsamen, dennoch anstrengenden Bewegungen und der meditative Charakter der Übungen ergeben ein großes Ganzes. Während der Körper bewegt wird oder in einer Stellung verharrt, kommt auch der Geist zur Ruhe.

Die positiven Wirkungen sind überdeutlich. Sehnen und Bänder werden beweglicher, die Organe und das innere Feuer kommen in Schwung; in der folgenden Entspannung liegt das Loslassen und damit die Rückkehr von Ruhe und Gelassenheit. „Ha“ ist die Sonne, die heiße Kraft, „Tha“ der Mond, die Kühle. Aber „Hatha“ heißt eben auch Anstrengung.

Eine uralte, heilsame Kraft

Bei den Übungen – es gibt mehrere Dutzend, die vor mindestens 650 Jahren aufgeschrieben wurden, deren Entwicklung aber höchstwahrscheinlich noch einige Jahrhunderte älter ist – verschwinden Hektik, Sorgen und Probleme: (Hatha-)Yoga ist bekannt für seine regenerierende Wirkung.

Wer sich mit (Hatha-)Yoga intensiver beschäftigt, stößt außerdem auf weitere Themen wie eine gesunde (vegetarische) Ernährung, einen achtsamen, respektvollen Umgang mit allen Lebewesen.

Aus all dem lernen wir, wie unmittelbar unser Denken, Fühlen, Handeln und Sein zusammenhängen! Fangen wir also mit ganz kleinen Schritten an, beispielsweise mit dem gelassenen Ein- und Ausatmen: nur den Atem beobachten, nicht beeinflussen. Und schon finden wir zu einer ersten Entspannung!

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

©iStock.com/Jacob Ammentorp Lund

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