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Ayurveda Detox im Frühling: Das musst Du wissen - yogabox

Ayurveda Detox im Frühling: Das musst Du wissen

von/ durch Stefan am Jun 02 2022
Ayurveda Detox im Frühling: Das musst Du wissen Fast jeder kennt den berüchtigten Frühjahrsputz im Haus, nicht wahr? Während dieses Prozesses wird das gesamte Haus auf Vordermann gebracht. Das heißt, dass Küche, Bad, Keller, Arbeitszimmer, Wohnraum sowie Schlafzimmer gereinigt und ausgemistet werden. Für die eigene Gesundheit ist es sinnvoll, wenn sich diese Reinigung nicht nur auf die Wohnung bezieht. Der Frühling ist ideal, um sich von Schlacken, Altlasten und Giftstoffen zu säubern – deshalb beginnen immer mehr Menschen eine Detoxkur. Was das genau ist und warum ein Ayurveda Detox dienlich sein kann, erfährst Du in diesem Beitrag. Ayurveda und Frühling Im ersten Abschnitt möchten wir Dir erklären, was Ayurveda überhaupt ist. Das Wort Ayurveda bedeutet so viel wie die "Wissenschaft vom Leben". Sie hat ihren Ursprung in Indien. Mittlerweile hat sich das Wissen jedoch in die ganze Welt verbreitet, immer mehr Menschen folgen den Weisheiten und können dadurch die Gesundheit sowie das Wohlbefinden im Alltag stärken. Der Fokus liegt auf der Förderung der Gesundheit und dem gleichzeitigen Vermeiden von Krankheiten. In Ayurveda gibt es drei verschiedene Typen: Vata, Pitta, Kapha. Das sind die drei Doshas. Jeder Typ weist wiederum unterschiedliche Eigenschaften auf. Der Frühling steht ganz im Kapha-Element. Das Kapha-Element: eine Beschreibung Allgemein gilt der Kapha-Typ als sehr beständig und stark. Im Frühling jedoch ändert es sich leicht. Das liegt daran, dass das Klima im Frühjahr dem Kapha-Typ ähnelt. Demnach kommt es dazu, dass der Frühling dominiert und sich der Dosha-Typ eher zurückzieht. Im Körper kann es zu einem Kapha-Überschuss kommen. Dies kannst Du an einer erhöhten Schleimbildung im Körper erkennen. Zudem berichten viele Menschen über eine störende Müdigkeit. Es ist empfehlenswert, dass sich über den Winter angesammelte Nahrungsreste oder Schlacken (= Ama) zur wärmeren Jahreszeit verflüssigen und abgenommen werden. Demnach ist das Ayurveda-Fasten das A und O, um den Darm und den Rest des Körpers von diesen Altlasten zu befreien. Wie kann Ama abgebaut werden? Wie bereits angesprochen darf Ama im Frühling losgelassen werden. Es gibt verschiedene Methoden, die dabei unterstützend sein können. Dazu zählen beispielsweise Bitterstoffe in der Ernährung, die die Leberfunktion verbessern. Dieses Organ spielt in diesem Prozess eine bedeutende Rolle. Die Bitterstoffe sind nicht nur in Wildkräutern, sondern auch in Neemrinde, in Guduchi (eine heilige Pflanze im Ayurveda, die dem Körper und Geist Energie und Kraft schenkt) sowie in Kurkuma vorhanden. In der Ayurveda-Detox-Kur ist es bedeutsam, dass Du diese Gewürze miteinander kombinierst. Wie Kurkuma Dich während der ayurvedischen Entgiftung unterstützen kann! Während das Gewürz, das von der Gelbwurz gewonnen wird, früher nur im asiatischen/indischen Raum zu finden war, hat es sich mittlerweile überall auf der Welt verbreitet – und das nicht umsonst. Die Wurzel schafft es, die körperlich-geistige Balance im Menschen herzustellen und alle drei verschiedenen Dosha-Typen auszugleichen. Das ist besonders im Frühling wichtig, wenn Kapha Überhand gewinnt. Demnach darf die Gelbwurz keinesfalls vergessen werden. Wenn Du den Geschmack nicht magst, dann kaufe Dir am besten Kurkuma-Tabletten, die Du mit Wasser schlucken kannst. Ansonsten nutze das Gewürz für alle möglichen herzhaften Rezepte. Zudem gibt es verschiedene Ayurveda Tees, in denen das Gewürz enthalten ist. Die wichtigsten Tricks, um richtig entschlacken zu können Alte Schlacken und Nahrungsreste müssen im Laufe der Detox-Kur losgelassen werden. Im Ayurveda verfolgst Du vier Grundregeln: richtiger Ort (Desha) richtige Zeit (Kala) gute innere Einstellung (Karana) tolle Rezepte (Upyokta) Die richtige Zeit für die Entschlackung ist der Frühling; wer die Altlasten auf eine sehr effiziente Art und Weise loslassen möchte, sollte dies im Rahmen einer Panchakarma-Kur machen. Hierbei handelt es sich um eine Kur, bestehend aus fünf Ausleitungsverfahren. Diese finden über den Darm, die Nase, den Mund und die Haut statt. Wer sich in den eigenen vier Wänden schwertut, eine nachhaltige Fastenzeit zu gestalten, sollte darüber nachdenken, in einen Kurort zu gehen. Es gibt zahlreiche Ayurveda Resorts, die die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches ayurvedisches Fasten, Darmreingungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Stoffwechsels schaffen. Demnach dürfen sich jene Menschen, die ein hektisches Leben haben, herausnehmen und sich während des ayurvedischen Heilfastens auf die Heilung konzentrieren. Auch das richtige Mindset und der Wille sind ausschlaggebend, ob die Detox-Kur erfolgreich ist. Tue Dich mit Gleichgesinnten zusammen und besprecht eure Zweifel, Ängste und Erfahrungen. Denke an die besten Tipps für Deinen Detox Du beginnst Deinen Tag mit einem Glas heißes Wasser, nachdem Du Öl durch Deinen Mund gezogen hast (hierfür kannst Du naturreines Kokosöl nutzen). Außerdem können Ingwer- oder Reiswasser hilfreich sein. Sie sind ein wichtiger Bestandteil für die ayurvedische Detox-Kur. Sie helfen dem Organismus dabei, Altes loszulassen. Am besten startest Du Deine Mahlzeiten mit einem warmen Essen. Hierfür eignet sich Porridge hervorragend. Ansonsten richte Deinen Fokus auf warme, scharfe, ungesüßte und wenig gesalzene Gerichte. Kalte Lebensmittel/Mahlzeiten dürfen vermieden werden. Reis, Hülsenfrüchte, Gurken, Aubergine, Mangos, Birnen und Äpfel sind gut für Deine Entschlackungskur. Bei der Auswahl der Gerichte ist es sinnvoll, dass Du darauf achtest, dass Du abends nicht mehr so viel isst. Stattdessen darf die Mahlzeit mittags ein wenig größer ausfallen. Iss nicht zu viel, dafür ist trinken sehr bedeutend (Wasser oder ayurvedischer Tee; keine Saftschorlen oder andere zuckerhaltige Getränke) Massagen des Bauches oder des gesamten Körpers können Dir dabei helfen, die Schlacken noch leichter loszulassen. Einläufe dienen der Darmreinigung und sollten fester Bestandteil sein. Fasten ist für fortgeschrittene Yogis das Richtige. Wer noch nie gefastet hat, sollte sich erst mal langsam herantasten und mit wenigen Stunden beginnen. Auch kannst Du einen Detox-Tag mit keiner festen Nahrung einbauen. Detoxrezepte findest Du in ausgewählten Büchern oder im Internet. Auch die Beratung und Behandlung durch einen Ayurveda-Spezialisten kann Sinn ergeben. Ayurvedische Gewürze und Kräuter spielen eine essenzielle Rolle (schwarzer Pfeffer, Fenchel, Kümmel, Zimt usw.). Warum Yoga und Bewegung hilfreich ist Neben den oben genannten Ernährungstipps ist es ratsam, dass Du Dich in der Natur ausreichend bewegst. Je nach Deinen Vorlieben können es lange Spaziergänge im Park oder im Wald sein. Auch Yoga auf Deiner liebsten Matte ist dienlich, um alte Schlacken effizient loszulassen. Es gibt zahlreiche Übungen, die den Entgiftungsprozess erleichtern: Drehsitz (Arha Matsyendrasana) Taube (Eka Pada Rajakapotasana) Schulterstand (Salamba-Sarvangasana) Herabschauender Hund (Adhu Mukha Svanasana) Bedeutend ist, dass Du auf Deinen Körper hörst und während der Fastenzeit nur so viel Bewegung einbaust, wie Dir guttut. Meditation für Deine innere Stärke Um die ganze Zeit bewusst zu bleiben, und sich vollends auf die Detox-Kur zu konzentrieren, ist es sinnvoll, seine Sinne auf die Innenwelten zu fokussieren. Mithilfe von täglichen Meditationen auf Deinem bequemen Kissen schaffst Du es, Deine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Während der Entschlackung ist es nicht selten, dass auch unerwartete Gefühle hochkommen. Diese darfst Du ansehen und wieder loslassen. Hast Du bereits einmal ayurvedisches Fasten gemacht? Wenn ja, wie hat es geklappt?
Yoga und Trailrunning miteinander kombinieren - yogabox

Yoga und Trailrunning miteinander kombinieren

von/ durch Stefan am Mai 26 2022
Du fragst Dich wie Yoga und Trailrunning zusammenpassen? Yoga ist die ideale Kombination aus Dehnung, Balance und Koordination. Diese Kombination ist für Läufer gleichermaßen wichtig, um fiesen Muskelkater und Verletzungen während des Trainings zu vermeiden. Da Yoga diese Fähigkeiten trainiert und verbessert, ist es das optimale Ausgleichs- und Ergänzungsprogramm zum Trailrunning. Wir zeigen Dir, wie Yoga und Laufsport sich kombinieren lassen und welche Übungen dafür gut geeignet sind. Atmung first! Wer Trailrunning betreibt, der weiß wie wichtig die Atmung dabei ist. Beim Yoga kommt es genau darauf an, denn stimmt die Atmung nicht, kann nicht von richtigem Yoga gesprochen werden, eher von Fitness. Die Atmung beim Yoga ist intensiv und tief, ausgeatmet wird durch die Nase. Wenn Du Yoga machst und es anschließend mit einem Laufprogramm kombinierst, wirst Du schnell feststellen, dass die erlernte Atmung beim Yoga Dir auch beim Trailrunning sehr nützlich sein wird. Gleichmäßige Atmung wird beim Yoga erlernt und hilft Dir ebenfalls beim Laufen, denn unregelmäßiges Hecheln verbraucht bei größerer Anstrengung sehr viel unnötige Energie. Bei dieser gleichmäßigen Atmung wird von sogenannter „Bauchatmung“ gesprochen. Im SportScheck Ratgeber erfährst Du, wie die Bauchatmung funktioniert und welche Yoga-Übungen für Läufer besonders hilfreich sind. Yoga: vor oder nach dem Laufen? Yoga ist sowohl vor als auch nach dem Laufen eine großartige Ergänzung. Vor dem Laufen kann Yoga zum Beispiel helfen, die Muskeln aufzuwärmen und die Beweglichkeit zu erhöhen. Beides ist wichtig, um Zerrungen oder Verletzungen beim Trailrunning vorzubeugen. Doch auch nach dem Lauftraining kann Yoga hilfreich sein. So können Yoga-Dehnübungen nach dem Lauf den Erholungsprozess beschleunigen, indem sie die Milchsäure, die sich in den Muskeln während des Trainings ansammelt, ausschwemmen. Außerdem kann Yoga nach dem Trailrunning dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Daher ist Yoga eine großartige Möglichkeit, sowohl die körperlichen als auch die geistigen Vorteile des Laufens zu steigern. Das Beste: Yoga und Laufen in Kombination sind für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet. Egal, ob Du ein erfahrener Läufer bist, der eine neue Herausforderung sucht oder ob Du ein Yoga-Anfänger bist, der Abwechslung in seine Praxis bringen möchte – die Kombi aus Laufen und Yoga ist eine hervorragende Option, sich in seinem Körper wohlzufühlen und die innere Balance zu finden. Yoga als Muskelaufbautraining für Läufer Yoga kann nicht nur Deine Atmung verbessern, sondern gleichzeitig Dein Körperbewusstsein steigern. Beim Yoga musst Du Dir Deines Körpers auf eine Weise bewusst sein, wie es bei vielen anderen Aktivitäten nicht der Fall ist. Diese verbesserte Körperwahrnehmung kann zu einem gesünderen und effizienteren Laufstil führen. Darüber hinaus kann Yoga zur Stärkung Deiner Bauch- und Rückenmuskulatur beitragen. Dies sind wichtige Muskelgruppen, die von Läufern beim Training oft vernachlässigt werden. Sie sind jedoch essenziell, um eine gesunde Laufhaltung einzunehmen und somit Verletzungen vorzubeugen, denn die Bewegungen beim Laufen kommen in ihrem Ursprung aus dem Rumpf. Wenn diese Muskeln vernachlässigt werden und dadurch nicht stabil genug sind, können Deine Beine kein ordentliches Laufprogramm absolvieren. Kleine Yoga-Einheiten, große Laufziele Die Vorstellung, Yoga zu machen und zu laufen, mag für viele Menschen wie zwei völlig unterschiedliche Aktivitäten erscheinen. Schließlich wird Yoga oft mit langsamen, bedächtigen Bewegungen in Verbindung gebracht, während Laufen in der Regel eine aerobe Aktivität ist, die das Herz in Schwung bringt. Doch Yoga und Trailrunning lassen sich wunderbar zu einer Einheit verbinden. Setze Dir dafür ein für dich individuelles Laufziel. Wichtig ist, dass dieses auch zu Deinem persönlichen Fitnesslevel passt. Ein Beispiel-Szenario: Du möchtest in absehbarer Zeit beim Laufen einen Trail von 10 km meistern. Das ist natürlich nicht nur für Anfänger, sondern selbst für Fortgeschrittene eine Distanz, die sehr kräftezehrend sein kann. Wenn Du Dein Lauftraining jedoch mit Yoga kombinierst, dann wirst Du diese Strecke künftig mit Sicherheit problemlos meistern können.Wie funktioniert das? Um Dein großes Ziel zu erreichen, läufst Du immer wieder kleinere Etappen von 2 Kilometern und unterbrichst anschließend Dein Lauftraining für 2 Minuten. Diese Zeit stehst Du jedoch nicht tatenlos herum, sondern absolvierst Yoga-Übungen. Nutze dafür Übungen, welche Deine Rumpfmuskulatur strecken und aktiv für eine gesteigerte Atmung sorgen. So kannst Du Deine Muskeln dazu anregen, mehr Sauerstoff aufzunehmen. Das wiederum kann Dir für Deine anschließenden Laufetappen neue Kraft geben. Durch diese Kombi aus Laufen und Yoga wirst Du sehen, dass Du mit Sicherheit schnell größere Distanzen bei Deinen Lauftrainings überwinden kannst, als es vorher möglich war.
Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung - yogabox

Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung

von/ durch Nick am Mai 01 2022
Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung Für viele Yoga-Neulinge und sogar für Fortgeschrittene ist nur schwer überschaubar, welche Yoga-Stile es gibt und wie sie sich unterscheiden. Hatha, Kundalini, Ashtanga, Vinyasa? Schwitzen beim Bikram Yoga? Oder moderne, westliche Weiterentwicklungen wie Power Yoga? Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären dir hier, was Kriya Yoga ist und wo es inmitten der verschiedenen Stile einzuordnen ist. Was ist Kriya Yoga? Kriya Yoga wird auch „aktives Yoga“ oder „Yoga der Tat“ genannt. Der Name leitet sich von kri (Sanskrit: handeln) ab. Das Ziel im Kriya Yoga ist es, den Geist, die Seele und den Körper gleichermaßen zu entwickeln. Wer Kriya Yoga regelmäßig ausübt, soll ausgeglichen werden und eine tiefe innere Ruhe erlangen. Die Geschichte des Kriya Yoga geht bis auf das Yogasutra, den klassischen Leitfaden des Yoga, zurück. Das Yogasutra wurde von dem indischen Gelehrten Patanjali verfasst, der als „Vater des Yoga“ gilt. Damit ist Kriya Yoga einer der alten und traditionellen Formen des Yoga. Der Yogameister, Philosoph und Schriftsteller Paramahamsa Yogananda machte diesen Weg ab den 1920er Jahren auch in der westlichen Welt bekannt. Bestandteile des Kriya Yoga Das Kriya Yoga basiert auf dem Raja Yoga, einem der klassischen Yogawege, der sich mit der Beherrschung des Geistes beschäftigt. Zentrale Technik im Kriya Yoga sind Atemübungen (Pranayama), die Körper und Geist zusammenführen sollen. Die Schwerpunkte im Kriya Yoga liegen auf drei Punkten: Tapas: Tapas steht für Disziplin, Willenskraft, Durchhaltevermögen, für das „innere Feuer“. Diese Energie benötigst du immer dann, wenn du etwas zum Erfolg führen willst. Im Kriya Yoga versteht man unter Tapas Übungen und Meditationen, die dieses „innere Feuer“ schüren und dem Yoga-Schüler dabei helfen, das tägliche Leben mit einem Bewusstsein für das Höhere Selbst zu meistern. Svadhyaya: Dieser Begriff bezeichnet das Selbststudium. Das eigene Denken und Handeln soll beobachtet, kritisch hinterfragt und reflektiert werden. Erkenne dich selbst. Erkenne deine Fähigkeiten und Talente, aber auch deine Schwächen. Zusätzlich gehört zum Svadhyaya auch das Studium alter Schriften. Dieses Studium kann alle Arten philosophischer und religiöser Werke umfassen, von der Bibel über das Yogasutra bis zu modernen, philosophischen Texten. Ishvara Pranidhana: Dritter wichtiger Punkt im Kriya Yoga ist die Hingabe an Gott (Prandihana: Hingabe, Ishvara: Gott). Ziel ist ein Zustand der totalen Ergebung in Gottes Willen. Bei dieser spirituellen Praxis will der Übende letztendlich ganz in Gott aufgehen und sein eigenes Selbst aufgeben. Leid, Trauer und auch Freude werden als Geschenke von Gott behandelt, an denen man nicht festhält. Die Ziele im Kriya Yoga Das Ziel im Kriya Yoga ist es, sich selbst zu finden und sein Leben positiv auszurichten. Über die drei Wege von Tapas (Disziplin, Übungen), Swadhyaya (Selbststudium, Introspektion, Studium der Schriften) und Ishvara Pranidhana (Hingabe an Gott, Loslassen) kannst du Harmonie und Einheit erreichen. Im Yogasutra heißt es, dass die Kriya Yoga Techniken dabei helfen, die Kleshas zu beruhigen. Unter Kleshas versteht man Strukturen und Kräfte im menschlichen Geist, die Leiden verursachen. Dazu gehören Unwissenheit, Egoismus, Wünsche, Abneigungen und Ängste. Kriya Yoga soll helfen, diese Kleshas zu überwinden. Kleshas werden oft mit Unkraut verglichen. Während Zier- und Nutzpflanzen gehegt und gepflegt werden müssen, wuchert das Unkraut von selbst. Wird der Geist sich selber überlassen, geschieht das gleiche wie in einem verwilderten Garten: Das Unkraut überwuchert mit der Zeit alles. Kriya Yoga hilft dir bei der Pflege deines „Gartens“. Schlechte, zum Teil unterbewusste Einflüsse werden geschwächt und beseitigt. Unterscheidungskraft, Aufmerksamkeit, Intellekt und logisches Denken werden gefördert. Das Bewusstsein wird klarer und Ziele werden begeisterter und mit mehr innerem Feuer verfolgt. ©iStock.com/WTolenaars
Was ist SUP-Yoga und wann können die Asanas auf dem Wasser helfen? - yogabox

Was ist SUP-Yoga und wann können die Asanas auf dem Wasser helfen?

von/ durch Stefan am Apr 22 2022
Asanas auf dem Wasser helfen? Bist Du auf der Suche nach einem neuen Abenteuer in der Natur? Willst Du Deinen Körper stärken, Deine Fitness verbessern und Dein Wohlbefinden auf ein neues Level bringen? Dann könnte die immer weiter verbreitete Yoga-Disziplin auf dem Stand Up Paddle genau richtig sein. Was Du beachten musst und warum die Asanas immer häufiger auf dem Stand Up Paddle Board gemacht werden, erfährst Du in diesem Beitrag. woman meditating with SUP on water in nature Was ist Sup-Yoga? In erster Linie möchten wir erklären, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Sup-Yoga fasst das Ausüben von verschiedenen Asanas auf dem Stand Up Paddle zusammen. Seit Neuestem gehört SUP Yoga zu den Unterdisziplinen vom Stand Up Paddle. Wer dies bereits ausprobiert hat, weiß, dass es dafür ein starkes Gleichgewichtsgespür benötigt – wenn Du zusätzlich Yoga auf dem Stand Up Paddle machen willst, dann bedarf es hierbei noch mehr Übung und ein ausgereiftes Gleichgewichtsorgan. Doch daran kannst Du arbeiten. Welche Faktoren sind beim Kauf des Paddle Boardswichtig? Um loszustarten, brauchst Du nicht nur den starken Willen, sondern überdies ein hochwertiges, aufblasbares Board. Bei der Auswahl des richtigen Up Paddle Board solltest Du folgende Punkteberücksichtigen: • Die Nutzfläche muss groß genug sein, damit Du die Pose gut ausüben kannst. Gerade für Yin Yoga braucht es ein wenig mehr Platz. Auch Anfänger tun sich tendenziell leichter, wenn eine geräumige Fläche zur Verfügung steht – die Balance kann so leichter gehalten werden. • Die Bauform des Paddle Boards sollte breit sein. Demnach zählen die Yoga-SupBoards meist zu den breiteren Allround-Boards. Einige der Boards haben auch eine rechteckige Form. • Die Gleiteigenschaften sind für ein Yoga-Board nicht so bedeutend. • Viele Hersteller von SUP Boards bauen keine Sicherungsleine ein. Diese wirkt oft störend und deshalb wird darauf verzichtet. Yogis, die das stabile Board auch zum Paddeln benutzen, müssen auf einen freien D-Ring achten. • Natürlich spielt zudem die Traglast eine wichtige Rolle. Damit ist eine ausreichende Stabilität sowie Belastbarkeit möglich. Das Volumen ist dank der Dicke von über 15 cm hoch genug. • Die Tragegriffe sollten an der Seite platziert werden, so stellen sie keinen Störfaktor beim Durchführen der Yoga-Übung oder während der Meditation dar. • Viele der aufblasbaren Boards sind besonders praktisch, da sie nach der Nutzung wieder gut verräumt werden können. Diese werden häufig im Set mit Zubehör wie einem Rucksack geliefert. Darin kann das Board nach der Tour auf dem See verstaut werden. • Der Preis darf nicht vernachlässigt werden. Die Preisspanne ist sehr groß, sodass Du selbst entscheiden musst, welches Modell Du kaufst. Das Material, die Größe sowie die Qualität dürfen in der Wahl des Stand Up Paddling Board nie vernachlässigt werden. Möchtest Du möglichst erschwinglich einkaufen, darfst Du die verschiedenen Angebote auf Amazon sowie in den anderen Online-Shops vergleichen. Welche Übungen sind die beliebtesten? Wer gerne in der Natur ist und die Zeit mit Stand Up Paddling verbringt, sollte ab jetzt ein paar Asanas für die eigene Fitness einbauen. Dies tut Körper, Geist und Seele gut. Die bedeutendsten Positionen für das Stand Up Paddle sind folgende: a) Das BootDie Übung wird auf dem SUP Board genauso wie auf dem Boden auf der Yogamatte ausgeübt. Du setzt Dich auf das Paddle und winkelst die Beine an. Dann lehnst Du Deinen Oberkörper zurück und hebst die Beine an. Nur Dein Hinterteil bleibt auf dem Boden. Achte darauf, dass Deine Wirbelsäule gerade ist. Es ist vollkommen verständlich, dass Dir das Halten des Gleichgewichts auf dem heimischen Boden leichter fällt. woman in yoga posture on SUP on water surface b) MalasanaHierbei handelt es sich um eine tolle Übung für Deinen Rücken und Deine Hüfte – auch für Anfänger geeignet. Für diese Asana gehst Du in die Hocke, beide Fußsohlen sind auf dem Boden und die Oberschenkel nach außen gedreht. Die beiden Hände werden vor der Brust gefaltet. Genieße die Dehnung in Deiner Hüfte. Mit der Zeit findest Du die richtige Technik heraus, das Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig Deine Hüfte zu dehnen. c) Herabschauender HundDiese Übung ist im Yoga sehr bekannt und kann perfekt auf dem SUP Board durchgeführt werden. Natürlich fühlt sich die Übung auf dem Stand Up Paddle Board anders an. Den herabschauenden Hund kannst Du auch als Einsteiger probieren. Hebe vom Vierfüßlerstand Dein Becken nach hinten und strecke Deinen Rücken sowie Deine Beine durch. Achte darauf, dass Du nicht umfällst. Vergiss Deine Atmung nicht und konzentriere Dich auf Deinen Körper. d) HandstandWenn Du bereits ein kleiner Yoga-Profi auf dem aufblasbaren SUP Board bist, dann teste den Handstand. Hier ist besonders wichtig, dass Du die ganze Zeit die Körperspannung hältst, so kippst Du nicht vorne über und fällst nicht ins Wasser. Einsteiger dürfen diese Übung zuerst auf der Yogamatte üben und dann erst auf dem Board für SUP. Hier ist es bedeutend, dass Du Deine gesamte Körpermitte, Deine Bauchmuskeln und Deinen unteren Rücken anspannst. woman training yoga on SUP in lake e) Krieger IUm Deine Oberschenkel, Deinen Po sowie Deinen Core zu trainieren, solltest Du den Krieger I auf dem Stand Up Paddle Board ausführen. Anders als auf dem Boden ist die Pose hier deutlich schwerer. Du musst versuchen, das Gleichgewicht zu halten – ansonsten kann es passieren, dass Du runterfällst. Du streckst das rechte Bein nach vorne und beugst es im rechten Winkel (Knie ist über der Ferse), das linke Bein geht zurück und ist ausgestreckt. Der Oberkörper richtet sich auf und zeigt nach vorne, die Schultern und Hüfte richten sich nach vorne aus. Die Arme sind nach oben hin ausgestreckt, die Handinnenflächen zeigen zueinander. Hier bleibst Du für ein paar Atemzüge und wechselst dann Dein Bein. Standing woman on SUP in yoga pose on water Yoga auf dem Stand Up Paddle Board: die besten Tipps Damit Du bereits von Anfang erfolgreich bist und Dich auf dem Board wohlfühlst, solltest Du ein paar Tipps beachten. • Gerade zu Beginn können die Posen aus dem Yoga sehr herausfordernd sein. Deshalb ist es empfehlenswert, langsam zu starten. Mache Dich erst mal mit dem SUP Board bekannt und schau, was Du gerade benötigst, um Dich sicherer zu fühlen. Am Anfang kann es sinnvoll sein, mit einfachen Übungen wie der Haltung des Kindes zu starten. Auch eine Meditation zur Tiefenentspannung lässt Dich nach und nach sicherer fühlen. Bist Du am Punkt angekommen, an dem Du Dich auf dem Yoga Board wohlfühlst, kannst Du mit den gewohnten Übungsstrecken beginnen. • Bei Unsicherheit solltest Du zunächst niedrige Haltungen ausprobieren. Damit schaffst Du es, Dein Gleichgewicht leichter zu halten und nicht umzufallen. Mit der Zeit verbessert sich die Routine und Du wirst immer sicherer. • Fixiere einen Punkt am Horizont. Wer die Haltung des Baums öfters übt, weiß, dass der Fokus auf einen Punkt dabei helfen kann, sich stabil zu halten. Diesen Trick kannst Du auch auf dem Board ausprobieren. • Übung macht den Meister: Zu Beginn fallen viele Abfolgen schwer, das ist normal – mit der Zeit wirst Du jedoch immer sicherer. Yoga auf dem Board ist für Einsteiger genauso wie für Fortgeschrittene geeignet. • Fällt Dir der Anfang sehr schwer, könnte ein Kurs dabei helfen, die wichtigsten Informationen zum SUP Yoga Board zu erfahren. Hast Du bereits einmal Meditation auf dem Stand Up Paddle Board ausprobiert?Vielleicht hast Du Dich bereits an verschiedene Yoga-Flows auf dem Wasserherangetraut? Wenn ja, welche Erfahrungen hast Du sammeln dürfen?
Was ist Vinyasa Krama? Wie kannst Du Vinyasa-Flows selbst kreieren? - yogabox

Was ist Vinyasa Krama? Wie kannst Du Vinyasa-Flows selbst kreieren?

von/ durch Stefan am Apr 18 2022
Wenn Du Dich bereits mit Yoga auskennst, weißt Du, dass Vinyasa eine sehr fließende Abfolge von verschiedenen Asanas ist. Sie folgen der Ein- und Ausatmung und sind immer direkt darüber abgestimmt. Somit fasst der Begriff "Vinyasa" die Bewegungen zusammen, die synchron mit dem Atem ausgeübt werden. Die beiden Begriffe Vinyasa und Krama haben demnach eine andere Bedeutung, die wir in diesem Beitrag klären. Zudem erfährst Du alle hilfreichen Informationen, die in diesem Zusammenhang für Deinen eigenen selbst zusammengestellten Vinyasa Flow wichtig sind. Yoga vinyasa for strength and energy accumulation. Yogi girl in hatha sequence. Vector illustration isolated in white background Vinyasa Krama: Die Definition Um bereits von Anfang an für Klarheit zu sorgen, wollen wir die Bedeutung von Vinyasa Krama erklären. Unter diesem Begriff wird die korrekte Reihenfolge verstanden, diezum Ziel führt. Während "Vinyasa" mit "Anordnung" übersetzt wird, kann "Krama" auch als "Reihenfolge" betitelt werden. Im Sanskrit wird Vinyasa-Yoga auch als "Synchronisation der Bewegung und Atmung, beim schrittweisen Aufbau der Asanas" bezeichnet. Der Stil geht auf den bekannten Yogi Sri T. Krishnamacharya zurück. Das Krama Yoga wurde durch Sri K. Patthabi Jois auch in das Ashtanga Yoga (Power-Yoga) integriert. Jede Asana-Praxis hat ein Ziel: Dieses kann nur dann erreicht werden, wenn die YogaÜbungen entsprechend ausgerichtet sind. Das Ziel verändert sich natürlich immer je nach Yoga-Stunde. Der Yoga-Lehrer oder auch der Schüler selbst legt die gewünschte Absicht fest, an dem in der entsprechenden Session gearbeitet wird. Das ist der Vorteil dieser Sitzungen, da mit der richtigen Abfolge genau die Intention des Yogis erreicht werden kann. Wie ist die Vinyasa Yoga Stunde aufgebaut? Üblicherweise folgt der Aufbau einer erfolgreichen, achtsamen Vinyasa-Stunde auf der Yogamatte immer demselben Schema. Dieses kann natürlich mithilfe der verschiedensten Asanas nach den individuellen Vorstellungen angepasst werden, das Gerüst bleibt dennoch dasselbe. • Mobilisation (während dieser Übungen wird der Körper aufgewärmt und mobilisiert) • Vorbereitung (Dehnung, einfache Übungen) • Aktivierung (hier kommt der anstrengendere und herausforderndere Teil an die Reihe, die Asanas werden immer komplexer) • Dehnung, Nachbereitung • Entspannung (Pranayama, zum Beispiel Ujjayi-Atmung und Shavasana oder Meditation) Intuitiver Aufbau des Yoga-Flows Wie bereits im vorherigen Abschnitt erklärt, sind die Yoga-Stunden immer nach einer bestimmten Reihenfolge aufgebaut. Diese sollte eingehalten werden, damit Du von der bestmöglichen Wirkung profitieren kannst. Ganz zu Beginn solltest Du Dich fragen, was Du Dir heute von der Stunde wünschst. Dann kannst Du beginnen, die Hauptasanas auszuwählen. Gleichermaßen spielt die Vor- und Nachbereitung eine bedeutende Rolle. Welche Hauptasanas sind heute dienlich für Dich? Jede Übung hat ihre ganz individuelle Auswirkung auf den Körper. Im nachfolgenden Abschnitt erklären wir Dir übersichtlich, welche Übungen für welche Wirkungen dienlich sind. So kannst Du Schritt für Schritt Deinen ganz eigenen Flow kreieren. Umkehrhaltungen sind perfekt, um das eigene Erscheinungsbild mit dem Vinyasa Flow Yoga zu verjüngen. Außerdem können dadurch Aufregung oder andere nervöse Gefühle reduziert und der Geist gestärkt werden. Hier stehst Du auf dem Kopf – bedeutende Haltungen sind beispielsweise der Hand- oder Kopfstand. Balancehaltungen helfen dabei, die Verwurzelung zur Erde zu spüren und sich leichter zu zentrieren. Damit ist eine Praxis bestehend aus diesen Übungen perfekt, um die Konzentration und den Geist zu stärken. Dazu zählt der Baum, der in jede Session integriert werden kann. Nach mehrmaligen Üben fällst Du auch nicht mehr um. Vorbeugen empfehlen sich besonders abends. Sie wirken sich beruhigend und regenerierend aus. Dazu zählt die Vorbeuge im Sitzen oder auch im Stehen; der Oberkörper wird nach vorne gebeugt. Rückbeugen sollten dann ausgeübt werden, wenn die Stimmung schlecht ist oder sogar depressive Verstimmungen vorhanden sind. Diese weiten den Herzraum. Die bedeutendsten Übungen sind die Schulterbrücke und die Kobra. Sie weiten das Herz und stärken demnach auch das Herzchakra. Wie kannst Du Deine Yoga-Einheit bestmöglich vor- und nachbereiten? In erster Linie ist es bedeutend, dass Du verstehst, dass die Vorbereitung den Körper auf die nachfolgenden Übungen einstimmt. Die Nachbereitung hingegen beinhaltet die gegenteilige Haltung. Beispiel:• Die Hauptasana ist die Kobra. Das ist eine Rückbeuge, das heißt, bevor Du die Kobra machst, bereitest Du Dich angemessen vor. Du kannst eine leichte Rückbeuge im aufrechten Stand oder die Heuschrecke machen. Damit die Kobra gut ausgeglichen wird, kannst Du die Kindshaltung in die Nachbereitung einbauen. • Wenn die Hauptasana die Vorbeuge im Stehen ist, dann bereitest Du diese Asana mit der "halben Vorbeuge" vor. Als Nachbereitung eignet sich die Schulterbrücke hervorragend (das ist eine Rückbeuge). Das Prinzip ist, dass Du nach der Ausübung die Asanas immer ausgleichst – zudem ist die Integration der Atmung bedeutend. Als kleiner Reminder: Bei den Bewegungen, bei denen Du Dich "öffnest" atmest Du ein. Bei den drehenden oder schließenden Bewegungen atmest Du aus. Am Ende der Übungen darfst Du eine kurze Atemtechnik einbauen. Neben der Ujjayi Atmung kannst Du auch die Wechselatmung oder den Feueratem einbauen. Das liegt immer an Deinen Wünschen. Beautiful diverse women wearing sportswear doing cobra exercise at group lesson, practicing yoga on mats, young sporty people stretching in Bhujangasana pose, working out in modern yoga studio Auch die endgültige Entspannung im Shavasana spielt eine bedeutende Rolle. Egal, ob Du einen Yin Yoga Flow, Hatha Yoga oder Vinyasa machst, am Ende solltest Du Dir immer ein paar Minuten Zeit für die Ruhe nehmen. Gerne kannst Du Dich auch auf ein Meditationskissen setzen und in die Stille gehen. Wichtig: Passe die Einheit immer Deinen Bedürfnissen an Der Vorteil der selbst zusammengestellten Yoga-Einheit ist, dass Du Dir genau diese Asanas aussuchen kannst, die gerade dienlich sind. Das Wichtigste ist: Achte stets auf Dein Körpergefühl, wenn eine Haltung beispielsweise unangenehm ist, dann verweile kürzer darin oder mache komplett eine andere. Außerdem ist es sinnvoll, immer auf den eigenen Gemütszustand zu achten und daraus einen entsprechenden Flow zu kreieren. Wenn Du unsicher bist, kann ein anfänglicher Kurs ratsam sein, um all die verschiedenen Yoga-Haltungen kennenzulernen. Stellst Du Dir Deine Yoga-Flows selbst zusammen? Wenn ja, welche Haltungen magst Du am liebsten?
Chakras und Nadis: Wie kannst Du die feinstoffliche Lebenskraft erhöhen? - yogabox

Chakras und Nadis: Wie kannst Du die feinstoffliche Lebenskraft erhöhen?

von/ durch Stefan am Apr 12 2022
Der Mensch ist nicht nur der physische Körper, wie wir es die letzten Jahrzehnte immer glaubten. Es kommen stets neue Wissenschaftler dazu, die sich dafür interessieren, wie das Phänomen Mensch ganzheitlich funktioniert und entsprechende Studien darüber durchführen. Hierbei stellten sie bemerkenswerte Fakten fest: Der Körper besteht aus einem Energiesystem, ähnlich einem Stromkreis. Was es damit auf sich hat und was Chakras und feinstoffliche Nadis sind, erfährst Du in diesem Beitrag. Außerdem lernst Du bedeutende Tipps kennen, um Deine Prana-Energie zu stärken. Lasse Dich inspirieren. Der Mensch = Stromkreis? Wer sich mit dem Thema Elektrizität auskennt, weiß, dass es im Stromkreis eine Quelle gibt, woher die Energie stammt. Die darin entstehende Energie fließt durch Leitungen, drumherum entstehen elektrische Felder. In vielen Bereichen kann Energie gespeichert werden, diese sind bekannt als Kondensatoren oder auch Batterien. Von dort aus gelangt der Strom zu anderen Bereichen. Je nach Gerät können durch den Strom Kälte, Hitze, Musikfrequenzen oder Bilder erzeugt werden. Das Interessante ist, dass der Mensch ähnlich funktioniert. Das Prana-System des Menschen funktioniert aufgrund verschiedener Stromquellen. Die kosmische Energie fließt durch die Energiebahnen und erfüllt den gesamten Energiekörper mit Power. Was sind Nadis? Ähnlich den Stromleitungen verfügt der menschliche Körper über die sogenannten Nadis, das sind Leitungen, durch die die Energie fließen kann. Die genaue Übersetzung von Nadi bedeutet "Röhre" oder auch "Kanal". In der Traditionellen Chinesischen Medizin beispielsweise sind es die Meridiane, durch die die Lebensenergie fließt. Auch hier entsteht rund herum ein Energiefeld, das Prana ausstrahlt (Aura). Alle drei haben ihren Anfang im Becken und fließen von dort aus in die entsprechende Körperhälfte. Laut Experten gibt es bis zu 72.000 verschiedene Nadis im Körper, drei dieser Meridiane sind die wichtigsten. Sie heißen: • Pingala (er ist der Träger der Sonnenenergie, befindet sich auf der rechten Seite der Wirbelsäule. Dieser beeinflusst den Sympathikus, welcher für die Leistungsbereitschaft, das Bewusstsein bzw. Shiva und das logische Denken zuständig ist, auch als Flucht- oder Kampfnerv betitelt.) • Ida (dieser Nadi ist verbunden mit der lunaren Kraft, befindet sich auf der linken Seite der Wirbelsäule und ist für die Kreativität zuständig. Er beeinflusst den Parasympathikus – zuständig für die Erholung -> Ruhenerv) • Sushumna (das ist der Zentralkanal, der Sushumna verläuft entlang der Wirbelsäule, gilt als der wichtigste Nadi) Vector illustration of beautiful woman character sitting in yoga pose.The three main nadis: ida, pingala, and sushumna. Energy channels. Was sind Chakren? Als Chakren werden die feinstofflichen Kraftzentren im Körper bezeichnet. Wenn das Wort "Chakra" übersetzt wird, bedeutet es "Rad". Die Punkte, an denen Pingala und Ida zusammentreffen, sind die sieben Hauptchakras. Die Chakren strahlen in verschiedenen Farben und befinden sich an unterschiedlichen Stellen in Deinem Körper. • Muladhara Chakra (Wurzelchakra) in der Farbe Rot für die Verbindung zu Mutter Erde, Urvertrauen und Sicherheit (zwischen den Genitalien)• Svadhistana Chakra (Sakralchakra) in der Farbe Orange für Kreativität und Sexualenergie (eine Handbreit unter dem Bauchnabel)• Manipura Chakra (Solarplexus) in der Farbe Gelb für das Selbstbewusstsein, Ich-Verbindung (unter dem Brustkorb)• Anahata Chakra (Herzchakra) in der Farbe Grün für die Liebe, Hingabe (sitzt im Herzraum)• Vissudha Chakra (Kehlkopfchakra) in der Farbe Türkis/Hellblau für das Aussprechen der Wahrheit, Kommunikation (sitzt am Kehlkopf)• Ajna Chakra (Drittes Auge) in der Farbe Indigoblau für die Intuition und Verbindung zur Seele (zwischen den Augenbrauen)• Sahasrara Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra) in der Farbe ViolettTransparent für die Verbindung zum Universum (über dem Scheitel) Chakras - Ebenen des Bewusstseins Was ist die Aufgabe der Chakras? Damit der Körper einwandfrei funktioniert und Kraft hat, verteilen die Chakren, die Energie, die von den Nadis zu den Energiezentren transportiert wird. Zudem wird dort Prana gesammelt – dies gelingt unter anderem durch spezielle Atemübungen (zum Beispiel Wechselatmung = Nadi Shodhana). Wie kannst Du Deine Chakren mit Lebensenergie auffüllen? Prana (die Lebensenergie) wird laut der aktuellen wissenschaftlichen Theorie sowie alten Lehren (unter anderem Ayurveda) durch verschiedene Faktoren aufgenommen: • durch die Sonne• durch die Nahrung• durch den Atem (zum Beispiel auch Pranayamas während der Asanas)• durch Bewegung und Yoga Je mehr Du diese Elemente in Dein Leben integrierst, desto eher wirst Du die Kraft in Deinem feinstofflichen Energiekanal wahrnehmen können. Gerade ein paar Sekunden oder Minuten nach dem Yoga (beispielsweise Kundalini Yoga) oder verschiedener Atemtechniken ist die Vitalisierung der Energieleitbahnen besonders stark zu spüren. Bedeutende Übungen, um Dich mit neuer Prana zu füllen Damit Du Dich wohl in Deinem Körper fühlst und in den Flow gelangst, kannst Du Dein Prana erhöhen. Dies geht am besten mit hilfreichen Atemübungen. Experten betonen, dass ein Mensch mit viel Prana deutlich seltener krank wird, und eine bessere Gesundheit verzeichnen kann. a) Tiefe Atmung üben Es gibt verschiedene Pranayama-Übungen, die Dir dabei helfen, neue Energie in Deinen Energiekörper zu bringen. Die bedeutendste ist: • Wechselatmung (Nadi Shodana) Diese Atemtechnik gilt im Hatha-Yoga als eine der wichtigsten. Der Grund liegt darin, dass diese Technik dabei hilft, die Nadis, die Energiezentren sowie das gesamte System zu reinigen. Damit werden Blockaden gelöst und die Energie kann wieder frei fließen. Ablauf: Hierbei setzt Du Dich ähnlich wie während einer Meditation aufrecht auf Dein Kissen und nimmst den Daumen der rechten Hand. Mit diesem hältst Du das rechte Nasenloch zu. Atme durch das linke Nasenloch ein. Schließe nun mit dem Ringfinger der rechten Hand Dein linkes Nasenloch. Halte den Atem für ein paar Sekunden an. Spüre Dein Inneres und ruhe in Dir. Dann öffnest Du Dein rechtes Nasenloch und atmest aus. Diesen Vorgang wiederholst Du ein paar Mal. Am besten ist es, wenn Du pro Ein- und Ausatmung vier Zählzeiten zählst. Damit wird die Übung noch intensiver. Die Anzahl kannst Du je nach Fortschritt beliebig anpassen. b) Mantra Ein Mantra ist eine klassische Sanskritsilbe, die häufig wiederholt wird. Durch diese Wiederholung kann die Energie derselben freigesetzt werden. So wird die Klangschwingung genutzt, um das Wohlgefühl des Menschen zu verbessern. Jedes Chakra hat wiederum ein anderes Mantra, mit dem es aktiviert werden kann. Das Ajna-Chakra beispielsweise kann mit der Silbe "Om" angestupst werden. "Om Sri Ramaya Namah" öffnet das Anahata Chakra. Es gibt dazu zahlreiche Videos auf YouTube oder ein Buch, das die Kraft der Mantren erklärt. Lasse Dich inspirieren von der großen Auswahl im Online-Büchershop oder vor Ort. Weitere Tipps zu den Mantren findest Du in der Tabelle Muladhara-Chakra Vokal "U", langgezogen (Uuuuu) oder LAM Swadhisthana-Chakra Vokal "Ü", langgezogen (Üüüüüü) oder VAM (VANG) Manipura-Chakra Vokal "O" (wie im Wort Sonne) oder RAM (RANG) Anahatha-Chakra Vokal "A", langgezogen (Aaaaa) oder YAM (YANG) Vishuddha-Chakra Vokal "E", langgezogen (Eeee) oder HAM (HANG) Ajna-Chakra Vokal "I", langgezogen (Iiiii) oder OM Sahasrara Kein Vokal, Stille, eventuell das Iiii Wie Du sehen kannst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Prana in Deinen Chakren anzustupsen. Dazu passende Meditationen sind hilfreich, um die Lebenskraft in Deinem ganzen Körper zu verteilen und in die Stille zu gehen. Auch spezielle Yoga-Übungen auf der Matte helfen Dir, um noch näher bei Dir selbst anzukommen, und den Fluss des Pranas in Deinem Körper zu spüren. Machst Du bereits solche Übungen? Wenn ja, welche helfen Dir am besten?
Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas - yogabox

Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas

von/ durch Stefan am Apr 07 2022
Der Traum vieler Menschen ist es, ein paar Pfunde zu verlieren. Für die Gesundheit ist ein Gewicht im Normalbereich natürlich das A und O – deshalb eine Hungerkur durchzuziehen, entspricht jedoch nicht den Vorstellungen einer ganzheitlichen Gesundheitsweise. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du einen Weg findest, der für Dich optimal ist. Mit der richtigen Einstellung, Achtsamkeit und Disziplin bringst Du Veränderung in Dein Leben – auch bezüglich Deines Gewichts. Wie Yoga in Bezug auf Gewichtsreduktion funktioniert, erfährst Du in diesem Beitrag. mind body and soul design inspired by yoga, with asanas (yoga poses) and lotus Die wichtigsten Vorteile von Yoga auf die Gesundheit Yoga hat viele Benefits auf den eigenen Körper. Egal, ob Yin Yoga, Hatha oder Vinyasa – die verschiedenen Yoga-Stile haben wundervolle Effekte auf die Gesundheit. • Yoga hilft dabei, das eigene Immunsystem zu stärken. Das ist besonders für die Wintermonate bedeutend.• Wer regelmäßig Asanas auf der Yogamatte übt, kann Veränderungen im Blutdruck feststellen – dies haben zumindest Wissenschaftler der Universität in Yale herausfinden können.• Achtsamkeit, Bewusstsein und die innere Balance stärken: Yoga hat tolle Auswirkungen auf den Geist, die Seele und die Psyche. Deshalb sollte am Tag Yoga und Meditation miteinander kombiniert werden. Auch das tiefe Ein- und Ausatmen ist essenziell, um das Wohlbefinden sowie das Nervensystem zu stärken. Gönne Dir täglich ein paar Minuten auf Deinem Meditationskissen.• Kannst Du nicht schnell einschlafen? Dann probiere abends diverse Yoga Übungen aus. Auch Anfänger können damit hervorragende Erfolge erzielen. Dein Geist beruhigt sich und der Körper wird ausreichend gedehnt, bevor Du zu Bett gehst.• Der Blutzuckerspiegel kann mithilfe der Asanas verbessert werden.• Kopfschmerzen, Migräne oder Verspannungen können gelindert werden.• Außerdem bietet Yoga Vorteile in Bezug auf das Gewicht. Wer abnehmen möchte, kann die tägliche Yoga-Praxis dafür nutzen, um überschüssiges Fett loszuwerden. Wie das geht, zeigen wir Dir in den nachfolgenden Abschnitten. Wichtig: Bei körperlichen, geistigen oder seelischen Beschwerden sollten zusätzlich immer Informationen bei professionellen Medizinern eingeholt werden. Yoga kann unterstützend wirken. Erfolgreich abnehmen – Yoga im Alltag Um mit Yoga abzunehmen, musst Du kein Profi sein. Neulinge, Fortgeschrittene oder Yogis mit jahrelanger Praxis können Erfolge erzielen. Auch die University of California fand in einer Studie heraus, dass sich das Wohlbefinden der Teilnehmer durch Yoga verändert hat. So wurde festgestellt, dass die Stimmung deutlich besser wurde und die schlechte Laune abnahm. Wenn Du Dich gut fühlst, bist Du motivierter, Sport zu treiben. Außerdem bist Du dadurch energiegeladener und verbundener mit Dir selbst. Welche Stile sind zum Abnehmen geeignet? Yoga bietet verschiedene Möglichkeiten, Gewicht zu verlieren. Natürlich nimmst Du mit Yin-Yoga, bei dem Du Dich hauptsächlich nur dehnst und die Faszien lockerst, nicht so viel ab, wie wenn Du einen anstrengenden Vinyasa-Flow machst. Hier eine kleine Übersicht über die Zahlen: • Power-Yoga etwa 400 Kalorien pro Stunde• Ashtanga ca. 300 Kalorien pro Stunde• Bikram-Yoga etwa 600 Kalorien pro Stunde Wie Du sehen kannst, ist Yoga eine ernst zu nehmende "Sportart", die beim Abnehmen dienlich ist. Wie schnell kannst Du mit Yoga Gewicht verlieren? Obgleich diese Frage nicht unbedingt essenziell ist, möchten wir sie dennoch aufgreifen. Yoga-Expertinnen betonen, dass sich besonders Regelmäßigkeit auszahlt. Das heißt, je regelmäßiger Du die Bewegung in Deinen Alltag integrierst, desto bessere Erfolge erzielst Du – Du fühlst Dich gesund, vital und schlank. Der Vorteil ist, dass sich Yoga auf Dein ganzheitliches Wohlbefinden auswirkt – und nicht nur Pfunde am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln abgespeckt werden. Die besten Übungen für Deine Fitness: Stärke Deinen Unterkörper Viele der Asanas sind zur Stärkung mehrerer Körperpartien ausgelegt. Wenn Du Dich jedoch auf Deinen Unterkörper fokussieren und dort Kraft aufbauen möchtest, dannnimm Dir täglich ein paar Minuten Zeit für dieses Training. Achte stets auf die korrekte Ausführung der Übung. a) Krieger II (Virabhadrasana II) Du stellst Dich auf den Boden und gibst das rechte Bein nach vorne, bis es im geraden Winkel steht. Das linke Bein stellst Du nach hinten; drehe den Fuß ein wenig nachaußen. Nun öffnest Du Deinen Oberkörper nach links. Die beiden Arme gehen nach vorne und hinten (der rechte ist vorne). Der Kopf schaut nach vorne. Hier bleibst Du fürein paar Augenblicke. Diese Übung ist perfekt, um Dich zu fokussieren und Arme, Beine sowie die Bauchmuskeln zu stärken. Danach wechselst Du die Seite. Active cartoon woman practicing virabhadrasana II position isolated on white. Yogi female exercising Hatha yoga Warrior Pose vector flat illustration. Girl performing gymnastics fitness workout. b) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana) Zuerst begibst Du Dich in den Vierfüßlerstand. Von hier aus ziehst Du Deinen Po nach hinten und streckst die Arme und Beine durch. Das Hinterteil ist der höchste Punkt.Diese Asana kannst Du machen, um Deine Atmung zu fokussieren und Dich während anstrengender Abfolgen auszuruhen. Außerdem werden Deine hinteren Unter- undOberschenkel gestreckt. Yogi female in adho mukha svanasana posture vector flat illustration. Woman demonstrating Downward dog pose isolated on white. Active healthy girl practicing yoga exercise. c) Das Boot (Navasana) Diese Übung ist perfekt für alle, die den Core trainieren möchten. Zu Beginn schaut die Haltung einfach aus, aber sie kann bei längerem Halten richtig anstrengend sein.Du setzt Dich auf den Boden und streckst die Beine nach vorne aus. Nun lehnst Du Deinen Rücken zurück und hebst die Beine an. Dein Körper macht ein "V" und DeineBeine sowie Dein Rücken liegen nicht mehr auf dem Boden auf. Die linke und rechteHand sind neben Deinen Beinen ausgestreckt. Naukasana or Yoga Boat pose Easy Variation with Strap Illustration. Colorful Concept of Navasana Asana Woman in Sportswear Top, Sneakers and White Pants Does the Fitness Stretch Exercise. d) Stuhl (Utkatasana) Eine tolle Übung, um Deine Oberschenkel sowie Deinen Po zu formen, ist der Stuhl. Dafür stellst Du Dich aufrecht hin und gibst die beiden Füße eng zusammen. Nun gehstDu langsam in die Hocke. Die Arme ziehst Du nach oben in die Luft. Bleibe hier für ein paar Atemzüge. Rücken nicht vergessen: für Stabilität und Stärke Wer viel Bauch trainiert oder allgemein Yoga praktiziert, sollte den Rücken nievergessen. Dienliche Übungen für Deinen Rücken sind: • Knie in Richtung Oberkörper (Du liegst auf dem Rücken und ziehst zuerst das linke und dann das rechte Knie zu Deinem Oberkörper)• Drehung im Liegen (Du liegst auf dem Rücken und ziehst das rechte Knie Richtung Bauch und drehst Dich dann auf die linke Seite, das Knie berührt den Boden, die Wirbelsäule ist gedreht. Die Übung darf auf beiden Seiten wiederholt werden).• Heuschrecke (Du liegst auf dem Bauch und hebst mit der Einatmung Deine Beine und Arme nach oben, es berührt nur mehr die Körpermitte den Boden) Kleiner Reminder: Yoga beeinflusst den Geist und dieser formt die Materie Es gibt Yoga-Stile, die darauf ausgelegt sind, den Körper zu fördern und entsprechend Gewicht zu reduzieren. Dazu zählen die oben genannten. Die meisten Menschen vergessen jedoch, dass der Geist die Materie formt. Dadurch, dass Yoga einen intensiven Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und die mentale Gesundheit hat, bedeutet dies, dass sich auch der Körper anpasst (wenn sich der Geist verändert). Das heißt, dass Du theoretisch die Körperform bekommst, die genau die Richtige für Dich ist. Je mehr Du bei Dir angekommen bist, desto eher formt sich auch der materielle Körper so, wie Du bist. Außerdem wirst Du merken: Je verbundener Du mit Dir bist, desto nebensächlicher sind das Gewicht sowie die Figur. Bist Du zufrieden mit deinem Körper? Übst Du Yoga aus, um Dich selbst fit zu halten und Deine Figur zu formen?
Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA - yogabox

Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA

von/ durch Nick am Apr 06 2022
Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA Yoga erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Zahlreiche Menschen praktizieren die Sportart regelmäßig, um fitter, beweglicher und relaxter zu werden. Hatha-Yoga gehört zwar zu den bekanntesten Yoga-Arten, jedoch gibt es mittlerweile weitere Yoga-Formen, die immer mehr Anhänger finden. Nude-Yoga ist diesbezüglich der neueste Trend aus den USA. Die Yoga-Form klingt zunächst etwas sonderbar, jedoch soll sie für ein vollkommen neues Körpergefühl sorgen. Nude-Yoga, auch als Naked Yoga oder Nackt Yoga bekannt, ist der neueste Fitness-Trend aus den Vereinigten Staaten. Was in den USA von vielen Yoga-Anhängern regelmäßig praktiziert wird, stößt bei uns auf Verwunderung. Für Nudisten, die sogenannten „Anhänger der Freikörperkultur“, scheint Nude-Yoga nichts Besonderes zu sein. Dass sie in der FKK-Zone nackt am Strand relaxen, nackt Golf spielen oder joggen, ist für praktizierende Nudisten keinesfalls ungewöhnlich. Dennoch ist der Gedanke, die Yoga-Stunde im „Adamskostüm“ auszuüben, für die meisten Menschen mehr als gewöhnungsbedürftig. Nude-Yoga – eine Sportart für Nudisten & jedermann Auch wenn Nude-Yoga auf den ersten Blick etwas befremdlich erscheint, hat die Yoga-Form nicht nur in den USA viele Anhänger gefunden. Neulinge stehen diesem Yoga-Trend zunächst skeptisch gegenüber, weil sie ihre Kursteilnehmer vollkommen nackt sehen. Dabei geht es beim Nude-Yoga keinesfalls um eine sexuelle Erfahrung, obwohl die Erotik sicherlich eine untergeordnete Rolle spielt. Aus diesem Grund fühlen nicht nur Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene sich zunächst unwohl. Immerhin ist es für die meisten Menschen keinesfalls alltäglich, das Work-out nackt zu betreiben. Auch wenn wir nackt am FKK-Strand liegen oder die Sauna besuchen, ist das Schamgefühl beim Nude-Yoga größer. Das liegt vielleicht daran, dass Saunisten und FKK-Liebhaber sich sittsamer bewegen. Wenn FKK-Liebhaber sämtliche Gliedmaßen von sich strecken, wird dies von anderen Menschen als schamlos angesehen. Allerdings müssen die Kursteilnehmer beim Nude-Yoga ihr Schamgefühl überwinden, weil sie nicht nur ihren Körper verdrehen, sondern auch die Arme und Beine spreizen. Zwischen Sport und Schamgefühl Nude-Yoga ist selbst für Menschen, die die Freikörperkultur regelmäßig betreiben, ungewöhnlich. Ein großes Problem sind komplizierte Asanas und längere Bewegungsabfolgen (Sonnengruß), die mit gespreizten Beinen ausgeführt werden. Bei der Durchführung des „Kriegers“, „Hundes“ und des „Kopfstandes“ steigt die Schamröte schnell ins Gesicht. Dass viele Kursteilnehmer sich demzufolge kaum auf ihre Übungen, sondern ausschließlich auf ihren nackten Körper konzentrieren können, ist anfangs vollkommen normal und auch erlaubt. Sobald die Teilnehmer das Nude-Yoga regelmäßig praktizieren, sinkt auch das Schamgefühl. Körperliche & seelische Freiheit Ob dick oder dünn, groß oder klein – das Aussehen spielt beim Nude-Yoga keine Rolle. Ganz im Gegenteil. Wer des Öfteren nackt trainiert, kann durchaus ein besseres Körpergefühl entwickeln und Hemmschwellen abbauen. Aus diesem Grund ist Nude-Yoga eine Art „Psychotherapie“, weil die Kursteilnehmer lernen, die Schwachstellen ihres Körpers anzunehmen. Viele Yoga-Praktizierende berichten sogar, dass sie sich wohler in ihrem Körper fühlen, seitdem sie Nude-Yoga betreiben. Auch wenn der Körper vielleicht nicht dem Idealbild entspricht, akzeptieren sie sich nach vielen Yoga-Stunden so, wie sie sind. Sie entwickeln ein besseres Selbstbewusstsein, das nicht nur im Yoga-Raum, sondern auch im Alltag spürbar ist. Erfunden wurde die Yoga-Form von dem amerikanischen Personal Trainer Aaron Star, der mit den ersten Nude-Yoga-Kursen in New York begann. Seitdem wird der neue Fitness-Trend auch in anderen Städten der USA, insbesondere in San Francisco, angeboten. In Deutschland steckt Nude-Yoga noch sprichwörtlich in den Kinderschuhen, jedoch konnte die Yoga-Form in den letzten Jahren einige Anhänger gewinnen. Fazit Auch wenn das nackte Praktizieren von Yoga-Stellungen als neuer Fitness-Trend bekannt ist, gilt Nude-Yoga hierzulande noch als „Neuland“, das entdeckt werden will. Zwar scheint die Yoga-Form das Selbstbewusstsein enorm zu stärken, jedoch können viele Menschen ihre Scham beim Anblick der nackten Kursteilnehmer kaum überwinden. Ob der Fitness-Trend sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland durchsetzt, wird sich zeigen. Bild © yuyu2000
Warum klappt Meditation nicht? Die besten Tipps - yogabox

Warum klappt Meditation nicht? Die besten Tipps

von/ durch Stefan am Apr 03 2022
Wer sich in der spirituellen Szene bewegt, hat schon tausendmal von der altbewährten Meditation gehört. Was, wenn Du es aber schon zig mal probiert hast und dabei nie etwas Sinnvolles herausgekommen ist? Es gibt viele Gründe, warum die Entspannungstechnik nicht funktionieren kann. Auch nach mehrmaligen Wiederholen solltest Du nicht aufgeben und die besten Tipps aus diesem Beitrag ausprobieren: Die Konzentrationsschwierigkeiten bekommst Du nämlich in den Griff und Du wirst merken, dass Du mit ein wenig Übung in einen vollkommen ruhigen Zustand gelangst. Probiere die Tipps aus diesem Beitrag aus. Was bringt das regelmäßige Meditieren? Das Internet, die Zeitschriften und verschiedensten Blogs sind voller Tipps zum richtigen Meditieren. Zusätzlich schwärmen zig Anwender von den tollsten Erfahrungen. Das ist kein Wunder: Auch Wissenschaftler fanden heraus, dass Meditationen, autogenes Training oder Atemübungen, die Anspannung reduzieren, das Einschlafen verbessern und die Empfindungen sensibilisieren können. Anwender berichten unter anderem über diese Veränderungen: • Die Anleitungen in Meditations-Apps können dabei helfen, das Einschlafen zu verbessern. Das liegt daran, dass die eigenen Gedanken besser gesteuert werden können.• Bei Schmerzen können gezielte Body-Scans (bei denen Du Dich auf Deinen Körper konzentrierst) dienlich sein.• Die emotionale bzw. psychische Gesundheit kann durch die Meditation verbessert werden.• Wer die Meditationstechnik täglich anwendet, kann Stress reduzieren.• Auch die Aufmerksamkeitsspanne kann erhöht werden. Wer von diesen Vorteilen hört, möchte heute noch mit ein paar Minuten Meditation anfangen – das ist perfekt. Aber Du musst wissen, dass diese Ergebnisse nicht von heute auf morgen erzielbar sind. Das ist so ähnlich wie beim Sport: Wenn Du heute Deinen Bauch trainierst, hast Du morgen keinen Sixpack. Das kommt nach und nach. Was sind die häufigsten Fehler, die beim Meditieren gemacht werden? Im nachfolgenden Abschnitt klären wir Dich über die Probleme auf, die bei den meisten Menschen passieren – gleichzeitig zeigen wir Dir die Lösungsmöglichkeiten auf. a) Die Erwartungen sind zu hoch Wie eingangs angesprochen, sind die Vorteile, die mit der regelmäßigen Meditation einhergehen, herrlich. Jeder Mensch möchte von diesem Gefühl profitieren und es genießen. Nicht wahr? Experten jedoch betonen, dass es besser ist, langsam zu beginnen und zu sehen, welche Veränderungen in einem selbst im Inneren geschehen. Je geringer Deine Vorstellungen und Erwartungen sind, desto kleiner ist die Enttäuschung. Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn die Veränderungen nicht so schnell zutreffen – das Problem ist, dass viele Menschen dann aufhören, wenn es beim ersten Mal auf dem Meditationskissen nicht klappt. Lösung: Neulinge setzen sich am besten täglich ein paar Augenblicke hin und meditieren. Wiederhole dies mindestens für 21 Tage, am besten jedoch für zwei, drei Monate. Mit der Regelmäßigkeit wirst Du einen Unterschied feststellen. b) Meditation ohne Anleitung sind erst für Fortgeschrittene zu empfehlen Die Auswahl an den verschiedensten Meditationen ist groß. So auch jene der geleiteten Meditationen. Als Neuling solltest Du damit beginnen. Es bringt wenig, wenn Du lediglich zu binauralen Beats oder sanfter Meditationsmusik meditierst und Du ständig mit Deinen Gedanken abschweifst. Dennoch ist dies ein häufiger Fehler, den Anfänger machen. Lösung: Konzentriere Dich auf schöne, angeleitete Meditationen, die Dein Herz erfüllen und Dir guttun. Der Vorteil ist, dass Du zwischen verschiedenen Themen auswählen kannst. So gibt es beispielsweise jene, die sich auf die Atmung konzentrieren oder auf ein Thema wie Selbstliebe, Achtsamkeit oder Ähnliches. Dadurch, dass diese geführt sind, schweifen Deine Gedanken deutlich seltener ab. c) Zu müde oder keine Lust Natürlich ist es vollkommen normal, dass ein Mensch abends oder auch früh morgens noch müde ist. Die Lust ist dann nicht immer da. Dennoch darf die Meditation regelmäßig eingeführt werden – nur so können tolle Ergebnisse erzielt werden. Wer glaubt, dass eine Meditation pro Woche ausreicht, um den größten Unterschied im Empfinden, im Kopf oder im Wohlbefinden zu erzielen, irrt sich. Natürlich ist jede Meditation dienlich, aber um große Veränderungen herbeizuführen, muss man die Praxis in das alltägliche Leben integrieren. Lösung: Wenn Du also keine Lust hast oder zu müde bist, darfst Du daran arbeiten. So könnte zum Beispiel eine andere Uhrzeit idealer sein. Wer ein Frühaufsteher und abends sehr müde ist, darf die Bewegungs- und Meditationsroutine in die frühen Morgenstunden packen. Um die Lust auf die Entspannung zu erhöhen, ist es bedeutend, sich nach einer Meditations-App umzusehen, die einem selbst entspricht: Hier findest Du viele geführte Meditationen. Des Weiteren könnte Yoga auf der Matte dabei helfen, sich selbst besser zu spüren und bereits eine innere Ruhe aufzubauen und die Müdigkeit zu reduzieren. In vielen Fällen hilft auch das gemeinsame Meditieren mit anderen: Es gibt zahlreiche Meditationsgruppen, die regelmäßige Sessions organisieren. Wenn Du dann mal richtig begeistert bist, fällt es Dir leichter, zu Hause allein zu meditieren. d) Zu laute Umgebung und zu viel Ablenkung Eine nächste Fehlerquelle, die das Meditieren anstrengend macht und die innere Unruhe erhöht, ist ein lauter Ort. Deshalb ist es umso wichtiger, sich im stressigen Alltag eine Oase der Ruhe zu schaffen: im Inneren und im Äußeren. Lösung: Gerade für Anfänger ist die absolute Stille ein Muss, um gut in die Meditation zu gelangen. Deshalb empfiehlt es sich, im eigenen Zuhause einen Raum oder eine Ecke einzurichten, die nur dafür genutzt wird. So verbindet der Geist beim Hinsetzen sofort Entspannung und tut sich leichter, herunterzukommen. Laute Geräusche, ein gekipptes Fenster oder das auf laut geschaltete Handy sollten eliminiert werden. Wer öfters meditiert, kann Geräusche und äußere Ablenkungen immer besser wegstecken, auch ohne eine Unruhe entstehen zu lassen e) Keine Zeit – vergiss diese Ausrede Die wohl häufigste Antwort, wenn jemand gefragt wird, ob man meditiert, lautet: Dafür habe ich keine Zeit. Es ist natürlich im Leben vieler Menschen so, dass kaum Momente für die Selbstfürsorge bleiben. In diesem Zusammenhang sollte man jedoch nicht die Funktion der Meditation infrage stellen, sondern viel mehr den eigenen Lebensstil. Außerdem findet jeder Mensch einen Augenblick, sich am Morgen, abends oder auch mittags, hinzusetzen und für ein paar Minuten die Augen zu schließen. Lösung: Der richtige Weg und der korrekte Umgang mit diesem Problem ist wahrscheinlich in sich hineinzufühlen, warum man sich die Zeit nicht nehmen möchte. Im Grunde geht es ja darum, dass die eigene Freizeit für andere Dinge genutzt wird. Wer die tägliche Achtsamkeitsmeditation jedoch in das Leben integrieren will, muss sich ein paar Minuten freischaufeln. Schaue Dir Dein Leben an und finde jeden Tag einige Momente, die Du dafür nutzen kannst, sei kreativ. • Auch in der Bahn oder im Bus kannst Du meditieren.• Wer mittags eine Runde in den Park geht, kann sich an einen Baum setzen und dort für ein paar Augenblicke in die Stille gehen.• Vielleicht gibt es auf der Arbeit einen Raum, der zur Entspannung genutzt werden kann. So kannst Du am Vormittag und Nachmittag statt der Zigarettenpause eine kleine Meditationspause machen. Wer ein achtsames Leben führen möchte, darf aufhören, ständig Ausreden zu finden – stattdessen darf ein Weg entdeckt werden, der für einen selbst passt. Die Meditation kann einem viel lernen und das eigene Leben verändern – wenn Du es zulässt. Meditierst Du bereits? Kennst Du diese Probleme aus der Anfangszeit?
Fülle finden – für Dein schönes Leben - yogabox

Fülle finden – für Dein schönes Leben

von/ durch Stefan am Mär 17 2022
Was bedeutet der Begriff für Dich? Jeder Mensch wird ihn ein wenig anders beschreiben, grundsätzlich geht es jedoch immer um dasselbe. Fülle bedeutet, sich eins mit allem und vollständig fühlen. Die heutige Gesellschaft jedoch ist geprägt von Mangeldenken und vom Gefühl, nicht genug zu haben. Das Ziel eines jeden Menschen, der wirklich glücklich sein möchte, ist es, sich ohne alles vollständig und erfüllt zu fühlen. Dieser Beitrag hilft Dir dabei, die besten Methoden kennenzulernen, Dein Leben voller Dankbarkeit und Erfüllung zu verbringen. Warum hängt die innere Fülle mit Dankbarkeit zusammen? Viele Menschen fühlen sich leer und haben das Gefühl, dass in ihrem Leben etwas fehlt. Egal, ob es darum geht, dass sie zu wenig Geld oder ein zu kleines Haus haben – die innere Leere ist immer die Basis von einem mangelnden Fülle-Gefühl. Dankbarkeit ist das essenzielle Tool, um Dich erfüllt und gesegnet zu fühlen. In diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, Dich für das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs zu entscheiden: Du nimmst Dir einen Block oder ein leeres Tagebuch zur Hand und schreibst jeden Tag drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Die Punkte müssen nicht besonders speziell oder aufwendig sein, es können auch nur die kleinen Dinge sein, an denen Du Dich im Alltag erfreust (ein warmes Bett, die Sonnenstrahlen auf Deiner Haut, das leckere Essen usw.) Wichtig ist, dass Du Dir jeden Tag dafür Zeit nimmst und das Aufschreiben nicht vernachlässigst. Der erste Schritt für die Veränderung ist das Dankbarkeitstagebuch, das Du täglich praktizieren kannst. Der Vorteil ist zudem, dass Du Dich dadurch auf eine ganz andere Frequenz begibst und mehr Leichtigkeit einlädst. Demnach bist Du nicht mehr in der Energie vom Mangel, sondern viel mehr in der Fülle. Übrigens: Die Natur des Menschen ist das Gefühl der Fülle zu leben. Innerhalb kurzer Zeit wirst Du mit der richtigen Einstellung ein glückliches Leben führen. Wie kannst Du mehr Erfüllung ins eigene Leben bringen? Es gibt verschiedene Tricks, um das eigene Wohlbefinden zu verstärken. Bewusstsein und Achtsamkeit sind sicherlich zwei Schlüsselpunkte, die Dir dabei helfen. a) Erfüllung findest Du nicht im Außen Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihnen nur Konsum dabei hilft, die Fülle zu finden. Ihr Motto lautet: Haufenweise Konsum und viel Besitz führen dazu, dass sich Menschen erfüllt und glücklich fühlen. Dies ist ein Irrtum, der uns jedoch in Zeiten des Materialismus in Industrieländern als richtig verkauft wird. Stattdessen müssen wir nach innen schauen. Die wahre Zufriedenheit und somit die authentische Erfüllung findest Du nur in Dir. Dieser Satz wird einige Menschen triggern. Wenn Du Dich jedoch hinsetzt und Dir bewusst machst, was Dich wirklich glücklich macht, dann kommt dies immer von innen. Damit meinen wir nicht, wenn Du Dich einmal kurz über die neue Jogginghose freust – dieser Konsum macht Dich nicht wirklich glücklich, denn das Gefühl hält meist nur für eine begrenzte Zeit an. Um Zufriedenheit in Deinem Inneren zu finden, helfen folgende Tipps: Praktiziere täglich Dankbarkeit Mache das, was Dir wirklich Freude macht und gehe Deinen Gefühlen nach. Du musst nicht das Tun anderer als Deinen Standard ansehen, vergleiche Dich nicht und versuche Deinen Weg zu finden. Ehrliche Hilfe entspringt einem inneren Gefühl. Wenn Du einem Menschen aus tiefem Herzen hilfst, dann wirst Du Dich erfüllter fühlen. Konzentriere Dich täglich auf das, was Du hast und bleibe nicht im Modus des Mangels. Übe täglich diesen Job aus, der Dein Herz zum Strahlen bringt. Praktiziere Freiheit in Dir – dabei könnte eine tägliche Meditation oder eine Yoga-Session auf Deiner nachhaltigen Yogamatte dienlich sein. Lass Dich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht abbringen. Es ist vollkommen normal, dass es Anfängern nicht so leicht fällt, die Ruhe in sich zu finden und in die höheren Sphären einzutauchen. Dennoch hilft Dir Meditation dabei, die Lebensfreude zu erhöhen, die Gedanken zu ordnen und Dich sowie Deine Innenwelt auf eine authentische Art und Weise kennenzulernen. Yoga ist perfekt, um eine Balance zwischen Geist, Körper und Seele zu erzielen. b) Einfachheit als Top-Tipp: minimalistisch leben Ein einfaches Leben mit Minimalismus erscheint für viele Menschen unattraktiv. Wenig Besitz zu haben, macht vielen Personen Angst. Das liegt daran, dass diese in sich selbst das Fülle-Gefühl noch nicht gefunden haben. Wer sich innerlich erfüllt fühlt, braucht im Außen nicht viel, um sich sicher, geliebt und geborgen zu fühlen. Zur Umsetzung eines einfachen Lebensstils ist es sinnvoll, das eigene Zuhause richtig auszumisten. Wenn Du Dir die Zeit nimmst, das eigene Hab und Gut zu betrachten und dann Schritt für Schritt alle Güter verkaufst, verschenkst oder wegwirfst, die Dir nichts mehr bringen, dann wird sich Dein Fokus verändern. Plötzlich merkst Du, dass Du von diesen Dingen nicht abhängig bist. In unserer Welt ist es zwar gut, wenn wir viel haben – um sich innerlich frei und sicher zu fühlen, reicht das einfache Leben aber komplett aus. Du musst Dich fragen, was Du lieber hast? Ein erfülltes, zufriedenes Leben voller Glück aus Dir heraus oder ein Leben, das durch äußere Güter bestimmt ist. Beim Ausmisten spielt das Thema Loslassen eine bedeutende Rolle. Dies muss Dir bewusst sein. c) Denke Dich reich Wer sich ständig arm denkt, wird sich arm fühlen. Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Stattdessen ist es deutlich besser, dass Du Dich reich denkst – das muss nicht zwingend bedeuten, dass Du Dir eine Million auf dem Konto wünschst. Viel wichtiger ist es, dass Du Dir die Zeit nimmst, zu begreifen, was Dich wirklich erfüllt und was Du in Deinem Leben haben möchtest. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll: authentisch und ehrlich zu sich zu sein; nur wenn Du Dein Leben aus der Sicht der Fülle betrachtest, wirst Du verstehen, was Du wirklich benötigst zu unterscheiden, welche Wünsche aus dem Mangel entstehen die Glaubenssätze, die Dich kleinhalten aufzuspüren und aufzuarbeiten. Viele Menschen haben gelernt, dass Geld schlecht ist oder den Charakter verdirbt. Wer diese tiefen Glaubenssätze in sich hat, tut sich schwerer, inneren Wohlstand und infolgedessen Geld in sein Leben zu ziehen. täglich Affirmationen aufzusprechen, die Dir dabei helfen, mehr Überfluss und Reichtum zu bringen (ich bin geborgen, ich bin reich, ich bin voller Freude usw.) Fühlst Du Dich reich und erfüllt? Wenn ja, was machst Du dafür?
Yoga die Grundausrüstung - Das brauchst du um starten zu können - yogabox

Yoga die Grundausrüstung - Das brauchst du um starten zu können

von/ durch Stefan am Mär 11 2022
Alle machen Yoga, du noch nicht? Zeit, mit dem Ganzkörperworkout zu beginnen, denn Yoga wirkt sich positiv auf deinen Geist und deine Gesundheit aus. Erfahre, welche Grundausstattung du benötigst, um zu Hause oder im Yogastudio loslegen zu können! Das Angebot im Internet und die Empfehlungen von Yoga-Influencern sind unzählig. Bevor du lange nach dem passenden Equipment suchst und dadurch nicht ins Tun kommst, halte dich lieber an diese Liste. Mit dieser Grundausstattung kannst du sofort loslegen und wirst im Handumdrehen deine tägliche Routine finden. Yoga-Matte Yoga kannst du überall betreiben. Im Garten, auf dem Teppich im Wohnzimmer, auf dem Parkett oder eben auch auf einer Yoga-Matte. Gerade am Anfang empfiehlt es sich eine Yoga-Matte zu nutzen, denn sie sorgt für eine Schonung deiner Gelenke. Gerade wer empfindliche Ellenbogen, Handgelenke oder Knie hat, sollte auf eine Yoga-Matte nicht verzichten. Worauf es beim Kauf einer Yoga-Matte ankommt, erfährst du hier. Für den Einstieg im Yoga-Center kannst du meist die Matten vor Ort nutzen. Auf Dauer ist es jedoch angenehmer, eine eigene Yoga-Matte in einem Sport Outlet zu kaufen, die auf deine individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Auch weißt du, dass an dieser Matte nur dein eigener Schweiß klebt. Meditationskissen Ein Meditationskissen unterstützt dich dabei, Positionen länger zu halten. Zum Beispiel beim Yin-Yoga werden Positionen oftmals über 3 Minuten gehalten. Das Kissen unterstützt deinen Körper dabei auf sanfte Weise. Wird das Kissen gerade nicht für Yoga genutzt, kannst du es auch zu Hause in eine Sitzecke integrieren. Zum Start empfiehlt sich ein rundes Meditationskissen. Mehr zur Wahl des richtigen Meditationskissens erfährst du hier. Yoga-Outfit In Sachen Yoga-Outfit hast du die Qual der Wahl. Dir ist frei überlassen, was du anziehst und in welchen Farben. Es gibt hier keine strengen Vorgaben. Die Hauptsache ist, dass dein Outfit bequem ist. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wähle am besten eine blickdichte Leggings als Basis deines Outfits. So stellst du sicher, dass du dich ausreichend bewegen kannst und zugleich nichts durchschimmert. Als Oberteil empfiehlt sich ein nicht zu lockeres T-Shirt und ein Sport-BH. Ansonsten kannst du dich entscheiden, ob du lieber barfuß oder mit Stoppersocken trainieren möchtest. Je nachdem, ob du schnell kalte Füße bekommst. Für die Abschlussentspannung solltest du dir zudem eine Jacke und warme Socken mitnehmen, die dich warm halten. So holst du das Maximum aus deiner Yoga-Session heraus. Schau einfach, was du bereits an Kleidung im Schrank hast und was nicht. Besonders online viele Shops in denen du ein Schnäppchen machen kannst und du so dein Yoga-Outfit schnell komplett hast. Yoga-Block Ein Yoga-Block sieht zwar unbequem aus. Er hilft dir jedoch, Positionen länger halte zu können. Gerade für Anfänger kann ein Yoga-Block eine große Unterstützung sein. Er hilft dir, die Intensität der Dehnung zu beeinflussen, sodass du auch schwierigere Übungen meistern kannst. Yoga-Blöcke findest du aus unterschiedlichen Materialien, z.B. Kork oder Hartschaum. Yoga-Gurt Auch ein Yoga-Gurt kann dir als Anfänger und auch Fortgeschrittener behilflich sein. Er dient als Verlängerung deiner Arme und unterstützt dich dabei, Übungen korrekt auszuführen. Gerade zu Beginn sind deine Muskeln meist noch verkürzt. Der Gurt ermöglicht es dir trotzdem in die richtige Dehnung zu kommen.
Bettyoga – Fit am Morgen und entspannt am Abend - yogabox

Bettyoga – Fit am Morgen und entspannt am Abend

von/ durch Stefan am Mär 10 2022
Wer kennt es nicht: müde am Morgen und zu hibbelig am Abend. Der Alltag vieler Menschen ist sehr überfordernd, manchmal sogar belastend, sodass der Weg zur Ruhe außerordentlich schwierig ist. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du bereits beim Aufstehen Bewusstsein und Achtsamkeit in Deinen Alltag bringst. Dasselbe gilt abends: Nach der Arbeit heißt es entspannen und sich gut auf den erholsamen Schlaf vorbereiten. Yoga kann in beiden Fällen helfen. Mit den richtigen Asanas bist Du am Morgen bereits ab Minute 1 wach und fit. Abends geht es darum, mit sanften Yin-Yoga-Asanas herunterzukommen. Die tollsten Übungen und wichtigsten Informationen zum Thema Entspannung mit Yoga erfährst Du in diesem Beitrag. Sanfte Morgenroutine: Warum sind Yoga Übungen am Morgen im Bett sinnvoll? Viele Menschen wachen am Morgen auf und sind noch sehr müde. Trifft das auch bei Dir zu, darfst Du Dir die exklusiven Vorteile von Yoga zunutze machen. Für die einfachen Yoga-Übungen brauchst Du keine besonderen Yoga-Hilfsmittel, sondern lediglich ausreichend Motivation, Dein Bett, eine Yogamatte und Deinen Körper. Die Vorteile dieses gemütlichen Einstiegs in den Tag sind: Mit sanften Übungen oder auch Ashtanga Yoga lädst Du mehr Entspannung, Energie und Achtsamkeit ein. Dies ist nützlich, um das Bewusstsein zu steigern und den Fokus mehr auf Dich zu richten. Damit kannst Du Deinen Tag perfekt starten. Die Morgenroutine muss nicht lange sein, laut Erfahrung reichen bereits fünf Minuten aus, um einen nennenswerten Unterschied im eigenen Wohlbefinden zu erzielen. Yoga hat laut Studien einen positiven Effekt auf den Serotoninspiegel, weshalb Du bei depressiven Verstimmungen unbedingt mehr Yoga in Deinen Alltag integrieren solltest. Viele Menschen berichten außerdem über die positiven Auswirkungen einer Yoga-Einheit bei Angstzuständen. Sanfte Yoga-Übungen helfen dabei, die Durchblutung im eigenen Körper anzuregen und damit mehr Sauerstoff in die Zellen zu bringen. Wenn Du eine Yoga-Sequenz im Bett machst, ist es förderlich, tief zu atmen, um möglichst viel Sauerstoff in den eigenen Kreislauf zu bringen. Eine tiefe Atmung kann sich zudem positiv auf Deine kognitiven Fähigkeiten auswirken – wer einen intensiven Job vor dem PC hat, profitiert davon sehr. Die besten Yoga-Übungen für Deine Morgenroutine Im nachfolgenden Abschnitt lernst Du die bedeutendsten Asanas kennen, die ideal für Deinen entspannten Morgen sind: a) Knie zur Brust Bei dieser Übung liegst Du gemütlich auf Deinem Bett oder Deiner ausgerollten Yogamatte und ziehst ein Bein zu Dir ran, während das andere ausgestreckt bleibt. Möchtest Du bereits morgens etwas für Deine Bauchmuskeln tun? Dann spanne Deinen Bauch an und hebe das ausgestreckte Bein sowie die Schultern etwas nach oben. Im besten Fall müsstest Du nun eine leichte Anspannung in Deiner Körpermitte wahrnehmen. Wenn Du nach dem Aufwachen noch müde bist, dann lasse diesen Part weg. b) Brücke Du begibst Dich in Rückenlage. Die Beine werden hüftbreit aufgestellt und die Hüfte nach oben gedrückt. Der Oberkörper hebt sich vom Boden, es bleiben lediglich Deine Schultern, Dein Kopf sowie Deine Arme auf dem Boden. Der Vorteil dieser Übung ist, dass Du Dein Lymphsystem aktivierst und die Bein- und Gesäßmuskeln gut spürst. Die Energie fließt in diese Bereiche und stärkt Deinen gesamten Organismus. c) Happy Baby Pose Diese Übung ist ideal, um die Hüften zu dehnen. Du legst Dich auf Deinen Rücken. Dann winkelst Du die Beine an und hebst sie so in die Luft, dass die Fußflächen nach oben schauen. Die Knie ziehen Richtung Boden. Mit Deinen Händen greifst Du Dein linkes und rechtes Bein. Du spürst die Dehnung in der Hüfte. Der Rücken bleibt gerade auf dem Boden liegen. Wer möchte, kann von links nach rechts schaukeln. Wichtig ist, dass Du stets auf die Atmung achtest. d) Stretching Um den gesamten Körper ausreichend zu dehnen, ist es sinnvoll, eine stehende Position einzunehmen. Du stehst mit beiden Beinen am Boden und hebst die Arme nach oben. Nun beugst Du Dich mit Deinem gesamten Oberkörper nach links und dann nach rechts. Herrlich einschlafen: Yoga für einen erholsamen Schlaf Um möglichst tief schlafen zu können, ist es notwendig, dass Du Deinen Geist zur Ruhe bringst. Das gelingt am besten mit einer achtsamen Abendroutine und den besten Yoga Übungen. Vor dem Schlafengehen ist es wichtig, dass Du Dich entspannst – die Asanas aus der buddhistischen Lehre können Dir dabei helfen. Warum hilft Dir Yoga besser einzuschlafen? Yoga hat eine besondere Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Viele Menschen werden von erdrückenden Gefühlen und Gedanken belastet, dies verhindert einen tiefen und erholsamen Schlaf. Die richtigen Asanas können nebst einer Meditation auf einem gemütlichen Kissen dabei helfen, Stress, psychische Belastungen und Gedankenkarusselle zu reduzieren und den eigenen psychischen Zustand zu verbessern. Dabei werden Blockaden gelöst und neue Gedankenkombinationen gebildet. Freude, Achtsamkeit und Dankbarkeit werden eingeladen. Die besten Yoga Übungen für Zuhause Wer auf der Suche nach speziellen Yoga-Übungen ist, um seine Schlafstörung und die allgemeine Schlafqualität zu verbessern, kann folgende ausprobieren: a) Unterstützter Fisch Du liegst auf dem Rücken und polsterst Deinen oberen Rücken mit einem Kissen. Die Arme sind ausgestreckt. Nun liegst Du für ein paar Atemzüge auf dem Boden. Atme tief ein und aus. b) Vorbeuge im Sitzen Bei dieser Übung setzt Du Dich aufrecht hin und beugst mit dem Einatmen Deinen Oberkörper nach vorne. Versuche mit Deinen Fingern Dein Knie, Deine Wade oder Deine Zehen zu greifen. Hier bleibst Du ein paar Atemzüge. c) Sphinx Diese Übung ist perfekt zur Entspannung, zur Herzöffnung und zur Stärkung Deines Rückens. Lege Dich auf den Bauch hin und platziere Deine Arme nach vorne, die Unterarme und Handinnenflächen liegen auf. Die Beine sind nach hinten gestreckt. Du hebst Deinen Oberkörper leicht an – achte, dass Dein Nacken nicht in den Rücken fällt. Bleibe in dieser herzöffnenden Position für ein paar Atemzüge: atme tief ein und aus. Diese Übung für einen angenehmen Schlaf ist leicht verständlich und durchführbar, sodass sie auch für Anfänger geeignet ist. Wenn Du morgens und abends ein paar dieser Übungsabfolgen einbaust, wirst Du einen Unterschied feststellen. Probiere es aus. Machst Du bereits Yoga? Wenn ja, lieber morgens oder abends?
Yoga für traumatisierte Menschen – kann es Dir helfen? - yogabox

Yoga für traumatisierte Menschen – kann es Dir helfen?

von/ durch Stefan am Mär 04 2022
Die buddhistische Praxis kann in zahlreichen Problemfeldern angewandt werden – dazu zählen auch Traumata, die ein Mensch erlebt hat. Jeder erfährt während seines Lebens zahlreiche Erfahrungen, die in einigen Fällen noch Jahrzehnte in einem arbeiten und negative Folgen auslösen können. Mit der Zeit muss jeder Mensch lernen, damit umzugehen und Methoden finden, um sich selbst halten zu können. Dieser Artikel hilft Dir dabei ein Gefühl dafür zu bekommen, ob und wann Yoga in diesem Fall helfen kann. Was ist ein Trauma? Zuallererst möchten wir Dir erklären, was ein Trauma ist. In der Psychologie wird ein sehr verletzendes Ereignis, das im Leben eines Menschen alles verändert hat, als Traumata beschrieben. Objektiv betrachtet können es nur kleinere Ereignisse in der Kindheit gewesen sein, theoretisch aber auch große wie Kriegserfahrungen oder Ähnliches. Als Kind hat sich dieser Augenblick so in das Unterbewusstsein eingraviert, dass es Jahrzehnte nachher noch Auswirkungen auf den Körper, die Psyche und die Seele hat. Während dieser Verletzung werden Gefühle sowie Empfindungen vom eigenen Körper abgespaltet. Die komplexen Traumata können ständig wieder hochkommen. Wenn ein Betroffener beispielsweise einen bestimmten Geruch wahrnimmt oder ein Geräusch hört, fühlt er sich sofort wieder zurückversetzt ins alte Leben. Um diese schlimmen Erfahrungen zu heilen, bedarf es zur Integrität im eigenen Körper: Das heißt, dass der Kontakt zum Körper wieder hergestellt werden muss. Die Empfindungen werden ernst genommen und nicht heruntergespielt. Um sich davon zu befreien, gibt es verschiedene Techniken, die angewandt werden können. Wenn Du auch zu den Menschen zählst, die darunter leiden, solltest Du Dir Hilfe holen. Dies kann entweder in einer psychotherapeutischen Klinik, beim Hypnose-Meister oder bei anderen energetischen Heilern sein – bedeutend ist, dass Du eine Methode findest, die Dir Heilung schenkt. Yoga und Traumata: Wie kann die yogische Lehre dienlich sein? Wie bereits im vorherigen Abschnitt angedeutet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die dabei helfen, mit einem Trauma umgehen zu können. Das sogenannte traumasensible Yoga beispielsweise ist ein Ansatz, der praktisch erprobt und theoretisch reflektiert wurde. Das heißt, dass dieser zielführend auf das autonome Nervensystem, das an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Traumata beteiligt ist, wirkt. Wenn Du damit Erfahrung hast, kennst Du vielleicht das Gefühl, von der Außenwelt abgeschnitten zu sein und in Deiner eigenen Welt zu leben. Warum kann das traumasensible Yoga helfen? Wer sich mit dieser Yin-Praxis beschäftigen möchte, sollte sich einen Yogalehrer suchen, der zudem therapeutisches Wissen hat und Dich verstehen kann. Wenn Du mit den achtsamen traumasensiblen Asanas startest, wirst Du in vielen Fällen relativ rasch einen Unterschied feststellen können. Zudem schult es Deine Wahrnehmung – das ist der wichtigste Punkt: Du musst lernen, die Körperwahrnehmung zu stärken, Dich zu spüren und Deine Grenzen selbst zu erkennen. Die Folge ist, dass ein Teil von Deinem autonomen Nervensystem angeregt wird. Mit etwas Übung und Regelmäßigkeit der Yin-Yoga-Asanas kannst Du Deinen Vagusnerv stimulieren. Dieser ist ein sehr bedeutender Nerv im menschlichen Körper, der zahlreiche Fähigkeiten hat. Er ist unter anderem für die Verbindung von Geist und Körper zuständig, außerdem verbindet er alle Organe miteinander. Zwei tolle Übungen für Dich – genieße die Veränderung 1. Kniestand und Haltung des Kindes Für diese Übung sitzt Du im Fersensitz und bleibst hier während der Einatmung. Wenn Du ausatmest, beugst Du Dich nach vorne und kommst in die Haltung des Kindes. Diese Übung wiederholst Du nun ein paar Mal. 2. Sich selbst umarmen Hierfür sitzt Du im Schneidersitz und atmest tief ein und aus. Dann legst Du die Arme um Deinen Oberkörper und umarmst Dich selbst. Bleibe hier ein paar Minuten. Welche Veränderungen kannst Du spüren? Natürlich hängen diese immer vom jeweiligen Inhalt der Session sowie vom eigenen Geist, Körper und der Seele ab. Grundsätzlich jedoch berichten viele Betroffene von folgenden Verbesserungen: Du fühlst Dich in Deinem Körper wieder wohler und sicherer. Dir geht es physisch besser – Dein Nervensystem erholt sich. Obendrein baust Du wieder eine liebevolle und wertschätzende Beziehung zu Deinem Körper auf. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du Deine Grenzen immer mehr respektierst. Du kannst Dir auch in schwierigen Momenten helfen und weißt, wie Du Dich verhalten sollst. Die Lebendigkeit, die Achtsamkeit und die Fähigkeit, sich selbst zu spüren erhöht sich. Die Teilnahme am Leben ist wieder möglich. Dies sorgt für mehr Freude und den Aufbau von neuen sozialen Verbindungen. Es gelingt Dir im jetzigen Moment anzukommen, Dich selbst zu beleben und zu stärken. Körperspannungen können durch diese Yoga-Einheiten abgebaut werden. Kann Yoga auch bei anderen psychischen Leiden helfen? Es gibt Yogalehrer, die betonen, dass die konventionelle Therapie, um Traumata, Depressionen oder Burn-outs zu heilen, mit speziellen Yin-Yoga-Einheiten gut unterstützt werden kann. Demnach empfiehlt es sich, bei jeglichen psychischen Beschwerden, die tägliche Yoga-Praxis auszuüben. Im besten Fall durchläuft man die Asanas auf der Matte nicht allein, sondern mit einem professionellen Lehrer, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Yin Yoga ist für viele Menschen in diesen Momenten lebensverändernd – besonders dann, wenn der Yoga-Lehrer den Raum hält und bestärkend wirkt. Die ruhigen Übungsabfolgen helfen dabei, in sich anzukommen, die Dehnbarkeit zu stärken und sich mehr in den eigenen Körper fallen lassen zu können. Kniestand und Traumata: Wie kann das bewusste Atmen helfen? Um das Bewusstsein zu erhöhen und dauerhaft besser mit diesen Erfahrungen umzugehen, ist es bedeutend, korrekte Atemübungen in den eigenen Alltag zu integrieren. Dafür setzt Du Dich auf Dein Meditationskissen und atmest tief ein und aus. Dadurch schaffst Du es, den Atem als Deinen Anker in diesen schlimmen Momenten zu haben. Dies erdet Dich und bringt Dich in Deinen Körper zurück. Damit hat die Erfahrung aus der Vergangenheit keine große Macht mehr über Dich und den allgegenwärtigen Moment. In diesem Zusammenhang kann es helfen, dass Du die Meditation und Atemtechniken in den Alltag integrierst. So können sich zudem Deine neuronalen Netze im Kopf verändern. Nochmals zusammengefasst: Fazit Der wichtigste Punkt – egal, ob Yoga oder Meditation – ist, dass Du nach der Erfahrung von einem Trauma lernst, Dich in Deinem Körper fallen zu lassen. Du musst weder während der Atemtechniken noch während der Übungen funktionieren, sondern einfach nur sein. Du darfst Dich aus allen Konditionierungen, alten Mustern und dem "Gefallmodus" lösen. Die Wahrnehmung des eigenen Seins, des Körpers und des Geistes muss an erster Stelle stehen. Die eigenen Empfindungen sind immer das A und O – egal, was der Lehrer oder sonst wer sagt. Dies anzunehmen, wahrzunehmen und sich dennoch zu lieben, ist die Hauptaufgabe. Hast Du ein Trauma erlebt? Wenn ja, wie gehst Du damit um? Kannst Du Dir vorstellen, dass Yoga dabei helfen kann?
Yoga und Veganismus: Muss ein Yogi vegan sein? - yogabox

Yoga und Veganismus: Muss ein Yogi vegan sein?

von/ durch Stefan am Feb 22 2022
Du triffst auf Yogis und schaust auf deren Teller. Was bemerkst Du? Meist eine vegetarische und oft sogar vegane Ernährung. Warum entscheiden sich so viele Yoga-Liebhaber für diesen Lebensstil? Stecken dahinter nur gesundheitliche Gründe oder auch ethische? All diese Fragen klären wir in diesem Beitrag. Also sei gespannt. Yoga und veganes Leben: gewaltfrei und bewusst Wer sich täglich mit der Yoga-Praxis beschäftigt, wird sich irgendwann die Frage stellen, wie man in den Alltag Achtsamkeit, Bewusstsein, Gesundheit und Wachstum einladen kann. Um sich auf den Weg zur Erleuchtung zu begeben, reicht es nicht aus, nur am Yoga-Boom teilzunehmen und Hatha, Vinyasa oder andere Yoga-Stile auszuüben. Neben den Asanas gelten andere Verhaltensweisen als das A und O, um spirituell zu wachsen. 1. Die Gewaltlosigkeit (Ahimsa) spielt eine bedeutende Rolle. „ahimsa pratishthayam tatsannidhau vairatyagah" – dieser Satz bedeutet so viel wie "Wer gewaltlos denkt, spricht und handelt, schafft ein friedliches Umfeld". Demnach ist es nicht nur bedeutend, im Außen friedlich zu sein (zum Beispiel sich vegan zu ernähren), sondern im Alltag liebevoll mit uns selbst und anderen zu sein. 2. Ein nächster wichtiger Punkt ist die Reinheit (Saucha). „sautchat sva-anga jugupsa paraih asamsargah“ – diese Worte bedeuten: Wer sich innerlich und äußerlich reinigt, macht sich frei von der Beeinflussung von außen (durch Dinge oder Menschen) Es ist wichtig, dass Du Dich auf allen Ebenen reinigst: regelmäßiges Duschen, die Benutzung eines Zungenschabers sowie die innere Reinheit, die wir durch das Zuführen von äußeren Dingen missachten oder verletzen können (ein schlechter Film, ein blödes Gespräch oder tierische Produkte). Müssen Yogis vegan leben? Die zwingende Antwort auf diese Frage lautet "Nein nicht unbedingt" – auch wenn diese zwei Sutren, die wir oben vorgestellt haben, darauf hinweisen, dass Gewaltmissbrauch nichts bringt – auf keiner Ebene. Massentierhaltungen, schlechte Arbeitsbedingungen usw. sollten nicht unterstützt werden. Dennoch gilt: Jeder Mensch, somit auch jeder, der Yoga liebt, darf sich so ernähren, wie er möchte. Auch die Aussagen von Experten bestätigen diese Annahme. So gibt es verschiedene Ansichten diverser Gurus. Während die einen darauf appellieren, einen ethisch möglichst korrekten Lebensstil zu führen (und damit geht einher, keine tierischen Produkte zu essen), betonen andere, dass der Verzehr von Fleisch an sich kein Problem ist. Der Guru B. K. S. Iyengar beispielsweise erklärt, dass die Entscheidung, ob jemand Fleisch isst oder nicht, auch von seiner Herkunft abhängt. Je nach Land, in dem der Mensch geboren ist, unterscheidet sich dies drastisch. Er schrieb in seinem Werk "Licht auf Yoga", dass die innere Gewaltbereitschaft ein Zustand im Geist ist und nicht davon abhängt, ob der Mensch Fleisch isst oder nicht. Demnach musst Du Dir keine Sorgen machen, wenn Du regelmäßig Asanas auf Deiner Matte übst, aber Fleisch, Milch, Fisch und Eier verzehrst. Dennoch kann es passieren, dass Du mit der Zeit Deine Ernährung umstellst. Das liegt daran, dass so die geistige Entwicklung deutlich besser voranschreiten kann. Für andere Gurus ist der vegane Lebensstil eine Voraussetzung, um im Sinne der alten Yoga-Lehre zu handeln. So wird betont, dass der größte Schmerz sowie das größte Leid über die bewusste Entscheidung, was auf dem Teller landet, verhindert werden kann. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass veganes Essen erstrebenswert ist – dennoch passt diese nicht für alle Menschen und daher nicht für jeden Yogi. Das Wichtigste ist, auf die eigene Gesundheit zu achten sowie Mitgefühl für sich und für andere zu haben. Ist die vegane Ernährung gesund? In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage, ob eine tierleidfreie Ernährung ohne Milch, ohne Eier, ohne Fleisch, ohne Fisch für den Körper gesund ist. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gibt es die Möglichkeit, sich in gewissen Lebensstadien vegan zu ernähren. Als Schwangere, stillende Frau oder als Kind sollte besondere Vorsicht geboten sein. Grundsätzlich ist es jedoch möglich, weil sich bereits viele Frauen in der Schwangerschaft rein pflanzlich ernähren und auch das Kind ohne Lebensmittel vom Tier aufwachsen lassen – und das bei bester Gesundheit. Wichtig: Jeder Mensch, egal, ob vegan, vegetarisch oder omnivor, sollte seine Blutwerte regelmäßig prüfen lassen. So kann ausgeschlossen werden, dass ein Mangel vorherrscht. Vor allem Vitamin B12 und D3 sollten im Falle einer zu niedrigen Dosierung im Blut supplementiert werden. Im Alltag ist es manchmal schwierig, Vitamin D3 aufzunehmen. Hierbei handelt es sich eigentlich um ein Hormon, das durch die Sonne aufgenommen werden kann. Im Winter ist die Produktion in unseren Breitengraden nicht möglich. Deshalb empfiehlt es sich in dieser Saison, die Blutwerte kontrollieren zu lassen und sich im Bedarfsfall nach einem hochwertigen Präparat umzusehen. Vitamin B12 hingegen wird durch den Verzehr von Fleisch aufgenommen, da Kühe dies auch supplementiert bekommen. Der Weg über das Lebewesen muss für Veganer jedoch nicht sein – es geht auch pflanzlich. Andere kritische Nährstoffe sind: Jod, Zink, Selen, Omega 3 oder Eisen. Hier sollte auf den Konsum von folgenden Lebensmitteln geachtet werden: Jod kommt in Algen vor (Norialgen vom Sushi) Zink kann durch den Verzehr von Haferflocken oder Kürbiskernen zugeführt werden. Selen ist in Paranüssen enthalten Omega 3 kann durch Leinsamen, Chiasamen oder Walnüsse aufgenommen werden. Eisen ist in grünem Blattgemüse oder Tahini enthalten. Oftmals werden auch Proteine als kritisch angesehen: Bei einer normalen ausgewogenen pflanzlichen Kost mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte sowie Nüsse und Samen stellt dies jedoch kein Problem dar. Auch für all die anderen Nährstoffe sollten täglich diese Lebensmittel auf dem Tisch landen – zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Warum schaden tierische Produkte dem Menschen? Die Yoga-Lehrer haben viele verschiedene Ansichten und Meinungen zur veganen Ernährung. Dennoch sind einige Punkte klar. Wer ein rein pflanzliches Rezept mit vollwertigen Zutaten kocht, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Wenn Du hingegen Fleisch oder andere tierische Produkte isst, nimmst Du neben Hormonen (die den Tieren zugefügt wurden), auch den Stress sowie die Angst auf (vom Moment, in dem es geschlachtet oder die Zeit, in der es schlecht behandelt wurde). Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden. Auch die Milch beinhaltet zahlreiche Hormone, die für den Mensch nicht gesund und nicht notwendig sind. Die Milch ist für das Kälbchen bestimmt, nicht für eine fremde Rasse. Außerdem enthalten tierische Lebensmittel einen hohen Anteil an ungesunden tierischen Fettsäuren, die nicht wohltuend für den Körper sind. Was ist der richtige Weg für Dich? Nun hast Du einen großen Überblick über die verschiedenen Punkte von Yoga und Veganismus gehört. Am Ende musst Du entscheiden, was für Dich richtig ist. Auf dem Weg dahin darfst Du Dich ausprobieren und genau den Mittelweg finden, der Deiner Natur entspricht. Vielleicht bedeutet dies zu Beginn noch etwas tierische Produkte zu essen. Folgende Tipps können helfen: Melde Dich für ein Yoga-Retreat oder für eine Auszeit im Yoga-Urlaub an. Hier kannst Du eine große Bandbreite an veganen Köstlichkeiten kennenlernen sowie tief in die Lehre von Yoga eintauchen. Damit erschaffst Du eine Basis, um Dich frei zu entscheiden, wie Du leben möchtest. Die tägliche Meditation auf Deinem Lieblingskissen sollte zur Alltagsroutine gehören. Hier kannst Du lernen, Deine innere Stimme besser kennenzulernen. Auch die Yogapraxis hilft Dir dabei. Probiere die pflanzliche Ernährung mit tollen Superfood-Rezepten aus und schaue, wie Du Dich damit fühlst. Ist Dein Geist klarer? Wie fühlt sich Dein Körper an? Ayurveda könnte Dich hierbei inspirieren. Hast Du Dich bereits mit veganer Ernährung beschäftigt? Ernährst Du Dich vegan und praktizierst Du täglich Yoga-Übungen?