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Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga

Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga

von/ durch Nick am Feb 18 2022
Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga Gehörst du zu den Menschen, die bei dem Wort Yoga lieber abwinken: Das ist nichts für dich? Oder zu der anderen Gruppe, die eine Art Hassliebe mit Yoga verbindet - das allerdings bei manchen Menschen zu demselben Ergebnis, dem Nichtstun, führt; andere üben zwar, aber sie haben stets das Gefühl, sie müssten sich sehr überwinden nach dem Motto: Disziplin muss sein, aber sie kostet (wahlweise Zeit, Kraft, Nerven, gute Laune) ... Und dann gibt es noch die Gruppe, für die Yoga wie ein Riesenhindernis, ein unbesteigbarer Berg ist: voller Ansprüche und schwieriger Passagen, die viel zu strapaziös sind, einem das Äußerste abverlangen und eigentlich nur etwas für ambitionierte und passionierte Fans und Kenner der Materie sind (diese Begriffe, die gern als negative Einstellung wie zu hoch liegende Latten eingeschätzt werden, lassen sich beliebig vermehren). Du gibst deinem Yoga deinen eigenen Sinn! Dann läuft auf jeden Fall etwas falsch, denn nichts davon muss sein. Natürlich kannst du Fan und ambitioniert wie passioniert sein; ebenso selbstverständlich kannst du viel und mit Anstrengung üben, dich ganz in diese Lebensweise samt ihren sportlichen Aspekten vertiefen - es liegt alles bei dir. Und das ist das Schöne an Yoga: Du kannst anfangen, zwischendrin aufhören, deine eigenen Rhythmen und Niveaus festlegen. Kaum eine „Sportart“ ist so individuell, bei kaum einem anderen Bewegungsprogramm brauchst du dich so wenig nach den Vorgaben anderer zu richten. Natürlich sollten die Bewegungsabläufe stimmen; im Zweifelsfall besuchst du einfach einen Anfängerkurs, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kannst du nach deinen eigenen Bedürfnissen zu Hause weitermachen - oder natürlich auch weitere Kurse besuchen. Und damit sind wir bei den Anfängen und beim Aufhören sowie bei den Grenzen, die Yoga dir setzt. Egal wie deine körperliche Fitness ist, wie alt oder jung du bist, ob weiblich, männlich, groß oder klein: Du kannst jederzeit mit Yoga anfangen und brauchst nie ganz aufzuhören; allenfalls modifizierst du dein Übungsprogramm, passt es beispielsweise an Osteoporose und Rheuma oder an Behinderungen aller Art an. Das ist nicht anders als die Anpassung ans Büro (wir haben dazu gerade erst einen eigenen Blogbeitrag eingestellt) oder an dein Reiseprogramm (auch dazu gibt es einen Text bei uns). Starte mit Lust ... Wenn du zunächst probehalber starten möchtest, nimm eine weiche Decke zu Hilfe, wenn du noch keine Gymnastikmatte hast. Allerdings lohnt sich die Anschaffung, denn du wirst dich statt für Yoga vielleicht für Gymastik- oder Pilatesübungen entscheiden. Hast du kleine Kinder, wirst du bald feststellen, wie praktisch es ist, auf einer Matte gemeinsam zu turnen. Ein ganz besonderes Stück ist eine Matte mit Stick in deiner Lieblingsfarbe - das beste Geschenk, das du deinen Verwandten empfehlen kannst, wenn ihnen selbst nichts einfallen will. Wenn du dir eine Bodenmatte anschaffen möchtest, bieten wir dir eine tolle Auswahl. Wie wäre es mit einer kuscheligen Schurwollmatte? Neben diesen Wohlfühlmatten führen wir natürlich auch klassische Mattenformen aus robustem PVC oder aus schönen Naturmaterialien. ... und höre mit Wonne auf! Denke beim Üben immer daran, dass Schmerz beim Yoga nicht gefragt ist. Er zeigt dir deine aktuellen körperlichen Grenzen, eventuell warnt er dich auch vor einer falschen Bewegung. Daher empfehlen wir immer wieder den Anfängerkurs, vielleicht auch in Form einer guten DVD (lies dazu unseren erst vor Kurzem eingestellten Beitrag über die Yoga-Medienlandschaft). Dann höre einfach auf, quäle dich nicht. Das ist nicht der Sinn von Yoga. Lege dir also, sofern vorhanden, ein Meditationskissen zurecht und ruhe dich aus. Sinke in dein Inneres und genieße den Moment. Er gehört nur dir - dieser Augenblick wie auch alle anderen. Nur merken wir das meist nicht in unserem hektischen Alltag. Doch beim Meditieren können wir ihn richtig einfangen! Bild © kbuntu
Tipps für Yoga während und nach der Schwangerschaft

Tipps für Yoga während und nach der Schwangerschaft

von/ durch Stefan am Feb 17 2022
Wer schon längere Zeit Yoga praktiziert, möchte auch in der Schwangerschaft nicht darauf verzichten. Dazu besteht prinzipiell auch keine Notwendigkeit. Denn schwangere Frauen profitieren von Yoga auf allen Ebenen – körperlich, geistig und seelisch. Wir erklären, worauf bei Yoga in der Schwangerschaft dennoch achtgegeben werden sollte. Die Unterschiede zu "normalem" Yoga Während es bei "normalem" Yoga oft darum geht, an seine Grenzen zu gehen und eine neue, schwierige Position einzunehmen, sollte beim Yoga für Schwangere all das im Mittelpunkt stehen, was sich für die werdende Mutter angenehm und wohltuend anfühlt. Bauchmuskelübungen, die Druck auf das Baby ausüben könnten, sind dabei Tabu. Bei Drehungen ist darauf zu achten, diese ganz gezielt im Bereich des Oberkörpers und nicht im Lendenwirbelbereich auszuführen. Auch ein Schulter- oder Kopfstand ist eher zu vermeiden bzw. sollte nur von Yoga-Profis praktiziert werden. Dennoch kann es gerade in der Schwangerschaft hilfreich sein, die Beine hochzulagern, um geschwollenen Füßen entgegenzuwirken. Anfänger können dazu liegend die Beine an der Wand abstützen. Auch das Anhalten des Atems oder Sprungübungen sollten generell vermieden werden. Mit Yoga gegen Schmerzen in der Schwangerschaft Der Babybauch wird mit fortschreitender Schwangerschaft immer schwerer und größer. Das dadurch entstehende Hohlkreuz sorgt bei vielen Schwangeren für Rückenschmerzen im unteren Lendenbereich. Gezielte Yogaübungen können Schmerzen entgegenwirken, da die Wirbelsäule gedehnt wird und sich Verspannungen lösen. Vor allem die Katze (Marjarasan), die Stellung des Kindes (Garbhasana), der Drehsitz (Vakrasan) und die Schulterbrücke (Setu Bandha Sarvangasana) haben sich diesbezüglich bewährt. Eine weitere Möglichkeit schmerzhafte Verspannungen zu lösen ist - nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker - die Verwendung von Aconit Schmerzöl. Das potenzierte blaue Eisenhut sorgt an der betroffenen Stelle für Wärme, löst Verspannungen und lindert den Schmerz. Das Öl kann direkt auf die Haut eingerieben, oder als Auflage verwendet werden. Auch für eine Kreuzbeinmassage hat sich Aconit Schmerzöl bewährt. Sinnvolle Hilfsmittel bei Schwangerschafts-Yoga Es gibt einige Produkte und Hilfsmittel, die das Schwangerschafts-Yoga positiv unterstützen können. Yoga Rollen eignen sich vor allem für Asanas, die auf dem Rücken liegend ausgeübt werden. Aber auch in Seitenlage während des Schlafes können Yoga Rollen zwischen den Knien platziert werden und so den Rücken entlasten. Wenn Frauen in der Schwangerschaft bei einigen Übungen den Boden nicht mehr erreichen, können Yoga Blöcke hilfreich sein. Zusätzlich sollte auch dafür gesorgt werden, dass eine Decke greifbar ist, um – speziell während der Meditation - für Extrawärme zu sorgen. Yoga nach der Geburt Doch nicht nur während, sondern auch nach der Schwangerschaft kann Yoga sinnvoll sein. Nach einer Zeit der Entspannung und Ruhe – dem sogenannten Wochenbett – verspüren viele frisch gebackene Mamas den Wunsch, sich wieder mehr zu bewegen. Dies ist meist nach vier bis acht Wochen der Fall. Sobald auch der Gynäkologe bzw. die Gynäkologin grünes Licht gegeben hat, kann mit sanften Yoga Übungen begonnen werden. Vor allem der Stärkung des Beckenbodens sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn während der Schwangerschaft und Geburt wird der Beckenboden oft stark in Mitleidenschaft gezogen. Bei speziellen Rückbildungs-Yoga-Übungen wird nicht nur der Beckenboden, sondern auch gezielt der Bauch und der Rücken trainiert.
Yoga nach Sternzeichen: Welche Asanas sind perfekt für Dich?

Yoga nach Sternzeichen: Welche Asanas sind perfekt für Dich?

von/ durch Stefan am Jan 29 2022
Yoga ist nicht gleich Yoga – die Asanas aus der buddhistischen Lehre haben einen großen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden, egal, ob Jung oder Alt, egal, ob Frau oder Mann. Wusstest Du, dass der Mond sowie das Sternzeichen Auswirkungen darauf haben kann, welche Asanas besonders gut für Dich sind? Aus spiritueller Sicht ergibt es Sinn, noch genauer auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und in diesem Zusammenhang auch das Sternzeichen mit einzubeziehen. Bist Du neugierig und möchtest weitere Informationen erhalten? Dann ziehe aus diesem von uns aufbereiteten Beitrag alle Inspirationen, die Du benötigst, in Deine Kraft zu kommen. Astrologie und Yoga: Was haben sie gemeinsam? Egal, ob Du Dich mit der buddhistischen Lehre oder der Astrologie beschäftigst, beide Lehren entspringen einer jahrtausendealten Tradition. Aufgrund von Beobachtungen über mehrere Jahrtausende fanden Menschen heraus, welche Prinzipien gelten und haben sich dadurch viel Wissen angeeignet. Beide Lehren haben sich parallel entwickelt und weisen an einigen Stellen interessante Gemeinsamkeiten auf. Diese angehäuften Wissensbestände müssen in das Leben der heutigen Zeit einfließen – so schafft es der Mensch, sich selbst, dem eigenen Körper, dem Planeten und der eigenen Energie sowie Kraft näherzukommen. Die Astrologie ist weit mehr als eine Erfindung aus dem Alten Europa. Bereits in Indien (vedische Astrologie), in China oder Ägypten wussten die Menschen über die Bedeutung der Sterne Bescheid. Wer sich bereits mit alten Völkern beschäftigt hat, stößt meist auf die Maya. Auch diese Menschen haben sich das mathematische sowie astronomische Wissen zunutze gemacht, um verschiedene Zeitqualitäten zu bestimmen. So wussten die Ureinwohner beispielsweise, wann der richtige Zeitpunkt ist, auf das Feld zu gehen und die Saat zu verteilen oder es günstig ist, das Gemüse oder die Früchte zu ernten. Auch heute ist es der Wunsch zahlreicher bewusster Menschen, den Tag und das Leben nicht mehr nach der vorgegebenen Wochenagenda zu gestalten. Viel mehr ist es, der Sinn und Zweck, sich wieder der feinstofflichen Energie hinzugeben, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Dadurch, dass dieses Wissen bereits auf jahrtausendealter Erfahrung beruht, hat sich dieses längst bewährt und ist somit sehr dienlich. Was hat dies alles mit Yoga zu tun? Damit Du in den Genuss dieser Vorteile kommst, ist es bedeutend, die Zeitqualität zu nutzen. Wer bei der Ausübung der Asanas auf die astrologischen Sternzeichen schaut, veredelt seine Praxis auf eine Art und Weise, die einen großen Effekt auf das eigene Wohlbefinden hat. Das Sternzeichen eines Menschen ist das astronomische Sternbild zur Zeit der Geburt. Dieses steht in einer Achse mit der Sonne. Je nachdem, ob Du Skorpion, Widder, Wassermann oder Waage bist, unterscheiden sich Deine Wesens- und Charakterzüge. Doch nicht nur das: Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Sternzeichen und Körperzone. So können dadurch gewisse Körperregionen beeinflusst werden. Dies macht sich die Kombination von Yoga und Astrologie zunutze. Ein kleiner Überblick über die Beeinflussung von Sternzeichen und Körperregion: Widder: Kopf und Sinnesorgane Fisch: Zehen und Füße Wassermann: Venen und Unterschenkel Stier: Hals, Nacken, Schulter Steinbock: Knochen und Gelenke Schütze: Hüften und Oberschenkel Zwilling: Bronchien, Lunge, Arme Waage: Beckenraum und Niere Krebs: Brustkorb und Organe im Bauch Löwe: Rücken, Wirbelsäule Jungfrau: Darm und Lymphsystem Skorpion: Geschlechtsorgane und Beckenboden Wenn Du Dein Tierkreiszeichen hernimmst, kannst Du vielleicht erkennen, warum Du in einem bestimmten Körperbereich öfters Beschwerden hast. Yoga: Praxis mit dem Sternzeichen vereinen Wer mehr Achtsamkeit, Wohlbefinden und Gesundheit in das eigene Leben einladen möchte, kann ab jetzt die Yoga-Übungen in Kombination der Tierkreiszeichen machen. Fokussiere auf die Deinem Sternzeichen zugeordneten Organe Wie bereits vorhin betont, ist es bedeutend, dass Du auf die Organe, die Deinem Tierkreiszeichen zugeordnet sind, fokussierst. Unter Umständen kann es sein, dass Du genau in diesen Bereichen häufig Schmerzen hast oder ein Unwohlsein verspürst. Deshalb ist Achtsamkeit und ein Feingefühl notwendig, um diese Körperpartien auf eine liebevolle Weise zu stärken. Fokussiere in Deiner täglichen Praxis auf Deiner Yogamatte auf diese Stellen und Du wirst merken, dass Du Dich allgemein fitter und vitaler fühlst. Falls Du Schmerzen oder größere Leiden hast, solltest Du dies unbedingt vorher ärztlich abklären lassen. Auch ein Heilpraktiker kann Dich hierbei unterstützen. Asanas nach dem aktuellen Tierkreiszeichen Ein nächster Tipp ist, dass Du Deine Yoga-Praxis an das jeweilige Tierkreiszeichen anpasst. Das heißt, dass Du beispielsweise zwischen 24.10 und 21.11 (Zeit des Skorpions) auf die Geschlechtsorgane und den Beckenboden fokussierst. So kannst Du Dein Yoga stets anpassen. Damit wechselst Du monatlich den Schwerpunkt Deiner Asanas. Yoga nach Deinem Sternzeichen: Ein kleiner Einblick Um die Yoga-Praxis perfekt zu ergänzen, solltest Du nicht nur auf das Tierkreiszeichen achten, sondern zudem Meditationen integrieren. Am besten Du machst eine kurze Yoga-Sequenz und genießt dann ein paar Minuten der Stille in Savasana oder auf dem Meditationskissen. Steinbock: Uttanasana (stehende Vorwärtsbeuge), Berghaltung Wassermann: Bhujangasana (Kobra), herabschauender Hund Fisch: Adho Mukha Svanasana (herabschauender Hund), Kindstellung Widder: Paschimothasana (Vorwärtsbeuge im Sitzen), Krieger I Stier: Anjaneyasana (Halbmond), Kuh-Haltung Zwilling: Ardha Padmasana (Lotussitz), Kobra-Haltung Krebs: Garudasana (Adler), stehende Vorbeuge Löwe: Eka Pada Raja Kapotanasana (schlafender Schwan), Katze-Haltung Jungfrau: Savasana (Totenstellung), sitzende Vorbeuge Waage: Nakara Asana (Krokodil), Pose im Boot Skorpion: Sarvangasana (Schulterstand), tiefe Hocke Schütze: Tadasana (Berghaltung), Krieger II Wenn Du in Bezug zu Deinem Tierkreiszeichen Yoga machen möchtest, dann empfiehlt es sich diese oben genannten Übungen in Deine tägliche Praxis einfließen zu lassen. Natürlich musst Du nicht nur die eine Pose machen, aber der Fokus kann darauf gerichtet werden bzw. unabhängig von Deiner Praxis kann diese eine Asana zusätzlich gezielt eingebaut werden. Je nach Quelle gibt es hier unterschiedliche Zuweisungen der Posen. Dies sollte bei der Ausübung immer berücksichtigt werden. Wir haben jeweils zwei Übungen angeführt – diese überschneiden sich zum Teil. Das liegt daran, dass jede einzelne Asana mehrere Organe und Körperregionen anspricht. So geschieht natürlich eine Auswirkung auf mehrere Partien im Organismus. Deshalb kannst Du zum Beispiel als Skorpion verschiedene Asanas machen, die Dich ansprechen und Dir guttun. Vergiss nicht: In erster Linie solltest Du immer auf Dein Körpergefühl und die Stimme im Bauch hören. Machst Du bereits Yoga nach Deinem Sternzeichen oder worauf achtest Du bei der Auswahl Deines Programms?
Yoga gegen Grübelzwang: Was kannst Du gegen Dein Gedankenkarussell machen?

Yoga gegen Grübelzwang: Was kannst Du gegen Dein Gedankenkarussell machen?

von/ durch Stefan am Jan 27 2022
Fast jeder Mensch kennt es: Die Gedanken kreisen im Karussell. Das Problem ist, dass es nicht aufhört. Der Geist kommt nicht zur Ruhe, das wirkt sich unmittelbar auf die Stimmung, den Körper sowie das Wohlbefinden aus. Grübeln gehört für viele Menschen zum alltäglichen Stressmuster dazu. Auch wenn es ausweglos scheint, es gibt Hilfsmittel und Methoden, dieses Problem zu bekämpfen. Yoga und Meditation beispielsweise helfen Dir, bewusster und achtsamer mit Dir selbst zu werden. Für die besten Inspirationen kannst Du diesen Beitrag lesen. Wenn das Gedankenrad im Kopf nicht still wird Meistens drehen sich die Gedanken um Dinge, worüber wir uns Sorgen machen. Häufig sind es sogar jene Probleme, die wir gar nicht beeinflussen können. So kommt es von einem Gedanken zum nächsten, eine Sorge folgt der nächsten. Der Kopf ist stets in Höchstleistung und versucht die Dinge bis zum letzten Detail zu analysieren. Natürlich liegt es in der Natur des Menschen, den Geist zu benutzen und damit tolle Ergebnisse zu erzielen. Wenn Du Dein Gehirn dafür nutzt, um Sachen zu analysieren, eine Lösung zu finden und damit dann zufrieden zu sein, dann ist es für die innere Ruhe gut. Ist es bei Dir jedoch anders, dann solltest Du eine Methode finden, die Dir wieder Ruhe schenkt. Auch der Irrglaube, wenn dies oder jenes Problem gelöst ist, Du wieder Ruhe findest – das wird in den meisten Fällen nicht so sein. Wer in dieser Grübelei gefangen ist, findet immer wieder ein Problem, worüber er grübeln kann. Deshalb muss die Situation von vorne gelöst werden. Das Chaos in Deinem Kopf muss reduziert und daraus ausgebrochen werden. Die Lösung: Bewusstheit und Achtsamkeit Wenn Du Dir darüber bewusst wirst, dann hören die Gedanken nicht automatisch auf. Dennoch kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Leben einfacher wird. Wer seine eigenen Gedanken und Emotionen ernst und wahrnimmt, kann Veränderung herbeiführen. Sage STOPP – Du bist der Herrscher Schaffst Du es Deinen Grübeleien den Kampf anzusagen, indem Du das Gedankenkarussell bewusst stoppst, hast Du den ersten Schritt getan. Im ersten Moment hört das Chaos auf. Es kann passieren, dass es später nochmals zurückkommt. Auch dann ist es immer wieder bedeutend, dass Du dies wahrnimmst und Dir selbst den Impuls gibst, laut STOPP zu sagen! Das Ziel ist es unter anderem zu verstehen, dass Du derjenige bist, der bestimmt. Nicht Deine Gedanken haben die Macht über Dich, sondern Du sagst, was Du möchtest oder nicht. Du hast das letzte Wort und die Kraft, jede Grübelei zu durchbrechen. Zusammenfassend bedeutet dies: Zuerst nimmst Du Deine Gedanken wahr, entscheidest, ob diese sinnvoll, zweckvoll und angebracht sind. Wenn dies so ist, dann darfst Du weiter nachdenken. Falls Du jedoch merkst, dass der Stress in Dir zunimmt und die negativen Gedanken gerade Überhand nehmen, sagst Du Dir schnell STOPP. Jetzt ist es wichtig zu versuchen, nicht wieder in diese Falle zurückzugelangen, sondern andere Dinge zu finden, auf die Du fokussieren kannst. Besonders vor dem Einschlafen ist dies empfehlenswert. Die besten Tipps für die rasche Veränderung Nimm Deine Gedanken wahr und sortiere aus, ob dienlich oder nicht dienlich. Die Akzeptanz, dass diese Gedanken gerade in Deinem Kopf sind, ist bedeutend, um eine Veränderung herbeizuführen. Vermeide es unbedingt, Dich selbst dafür zu verurteilen. Sind das Chaos oder die Angst in Deinem Kopf so groß, dann schreibe alles auf. Die Notizen können Dir dabei helfen, Deinen Geist zu befreien und einmal alles schwarz auf weiß zu haben. Das dient dazu, besser zu verstehen, ob die eigenen Gedanken für das innere Glück hilfreich sind oder nicht. Fokus auf etwas anderes: Bist Du so sehr in Deiner eigenen Welt, ist es schwer, den Weg herauszufinden. Hilfreich ist, wenn Du Dich in diesen Momenten auf Deine Sinne konzentrierst. Was hörst Du? Was riechst Du? Was siehst Du? Zuerst ist es zwar Ablenkung, dennoch bringt es Dich wieder näher zu Dir und in den Jetzt-Zustand. Verstehe, dass Du Schöpfer Deines Lebens bist. Wenn Du verstehen kannst, dass Du Dir Dein Leben selbst manifestierst, dann wirst Du leichter umdenken können. Wisse: Negative Gedanken, Gefühle oder Haltungen sorgen dafür, dass Ereignisse auf dieser Frequenz in Dein Leben kommen. Du musst deshalb keine Angst haben, aber Du darfst dies in Dir integrieren. Positive Affirmationen: Ich bin genug, ich bin geliebt, ich bin wundervoll, ich bin sicher usw. Wenn Du das Gedankenkarussell bemerkst, solltest Du so schnell als möglich handeln – zu viele Gedanken nämlich können unter Umständen in eine leichte Depression führen. Dies sollte vermieden werden. Yoga und Grübeleien: Warum können Asanas helfen? Neben den oben genannten Tipps kann Yoga dabei unterstützen, das Augenmerk auf sich und die inneren Werte zu richten. Die buddhistische Lehre hilft Dir dabei, den Fokus auf Deinen Körper zu bringen. Dank der dienlichen Kombination von Bewegung und Atem fühlst Du Dich freier und kommst mehr im Moment an. Es fungiert auch als Ablenkung. Zudem schult es Deine Konzentration und Klarheit, die Dir in Situationen, in denen Du verunsichert bist, besonders wichtig sind. Deshalb ist es sinnvoller, öfters mal auf die Yogamatte zu gehen, als zu grübeln. Wenn Du noch keine Erfahrung mit Yoga hast und Dein Grübeln durch die Sequenzen stoppen willst, kann es sinnvoll sein, mit einer Yoga-Lehrerin 1:1 zusammenzuarbeiten. So schafft ihr es gemeinsam, einen Ablauf von Übungen zu schaffen, die Dir gerade besonders dienlich sind. Bei Grübeleien oder leichten Depressionen gibt es nicht eine bestimmte Übung, die jedem hilft – es hängt immer davon ab. Viele Betroffene wünschen sich langsame Yin-Yoga-Sequenzen, während in anderen Momenten rasche Vinyasa-Flows deutlich hilfreicher sind. Tolle Übungen können sein: Trikonasana (Dreieck) Savasana (Rückenlage) Stehende Vorbeuge (Uttanasana) Virabhadrasana II (Krieger II) Tadasana (Berghaltung) Was Du jedoch keinesfalls vernachlässigen solltest, ist die Dreierkombination aus Yoga, Meditation auf Deinem bequemen Kissen sowie Atemübungen. Auch der Atem gibt Dir Stabilität und einen Anker in schwierigen Zeiten. Suche Dir die Übungen aus, die Dir in dem Moment guttun und praktiziere täglich Yoga – die Veränderungen werden nicht lange auf sich warten lassen. Grübelst Du viel? Wenn ja, was machst Du dagegen?
Mit Achtsamkeit durch den Arbeitstag

Mit Achtsamkeit durch den Arbeitstag

von/ durch Stefan am Jan 26 2022
wie man mit Yoga in der Mittagspause zur inneren Ruhe findet Die Arbeit nimmt einmal mehr überhand, die Familie braucht Rat und Tat und an den Wochenenden möchten die Freunde, dass man beim Umzug hilft. Wer kennt eine solche Situation nicht auch? Der Alltag in der heutigen Zeit kann mitunter extrem nervenaufreibend und stressig sein. Besonders dann wären Auszeiten und ein wenig Bewegung genau das Richtige. Doch wann soll man auch noch Pausen und Sport in den vollgepackten Alltag integrieren? Die Stunden eines Tages sind schließlich streng begrenzt und die Alternativen damit gering. Doch es gibt eine Lösung, die einfach perfekt in den Alltag passt, Sie entspannt und allgemein gesünder leben lässt. Diese möchten wir Ihnen nun genauer vorstellen. Yoga kann Körper und Geist stärken Auf den ersten Blick erscheint Yoga nicht unbedingt für jeden die perfekte Lösung zu sein. Doch bei näherer Betrachtung werden Sie feststellen, dass Yoga eine Reihe an Dingen abdeckt, die ansonsten im Alltag leider viel zu kurz kommen. Denn Yoga ist bei Weitem mehr als nur ein wenig langsames Bewegen mit dem Hauch einer Meditation.Mit Yoga stärken Sie ihren Körper effektiv, da die einzelnen Figuren viel Körperspannung und Kraft erfordern. Besonders das Halten der Figuren ist intensiv, da auch die Tiefenmuskulatur arbeiten und stützen muss, um nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. Die auf den ersten Blick einfachen Bewegungen haben es dabei in sich. Natürlich werden Sie mit Yoga keinen maximalen Muskelaufbau erzielen, aber dies ist auch nicht das Ziel. Yoga hilft Ihnen, Ihren Körper kennenzulernen, ihn zu spüren und lieben zu lernen. Sie werden lernen, die Zeichen zu erkennen, die ihr Körper Ihnen sendet und damit auch ausgeglichener und gesünder leben.Yoga ist weit mehr als nur das Abarbeiten der Übungen. Vielmehr ist es ein Lebensstil, der Achtsamkeit und die körperliche und geistige Gesundheit in den Mittelpunkt rückt. Yoga erlernen Bevor Sie Yoga in den Alltag integrieren können, müssen Sie natürlich erst einmal einige Grundlagen erlernen. Doch inzwischen gibt es in ganz Deutschland hervorragende Yoga-Kurse, sodass auch bei Ihnen vor Ort mit Sicherheit ein Angebot zu finden ist. Schon nach wenigen Wochen werden Sie erste Fortschritte erkennen und können dann neben dem Kurs auch eigenständig weiterarbeiten.Ein großer Vorteil von Yoga ist es, dass Sie dazu im Grunde nur eine passende Yoga-Matte, einen ruhigen Raum und ein wenig Zeit benötigen.Später können Sie dann natürlich auch weitere Dinge wie einen Pilates-Ball oder Meditationskissen erwerben, um vielseitiger aufgestellt zu sein. Räucherwerk und eine passende Dekoration runden das wohltuende Gesamtbild perfekt ab. Das Upavesasana - Die Hocke als Alltagshaltung und Beginner-Pose Wie kann man Yoga nun in den Alltag integrieren? Wie bereits angesprochen, ist Yoga im Grunde immer und überall durchführbar. Daher lässt sich zum Beispiel auch in der Mittagspause eine Einheit einlegen, die Sie nicht nur entspannen wird, sondern auch ausgeglichener und aufmerksamer. Die Zeit der Ruhe und die zusätzliche Bewegung helfen Ihnen, die Gedanken zu ordnen, Energie zu tanken und einen neuen Fokus für die zweite Hälfte des Tages zu finden.Yoga ist inzwischen sehr weit in der Gesellschaft verbreitet und eine große Vielfalt an unterschiedlichem Zubehör verfügbar. Kein anderer Sport bringt Ihnen eine derartige innere Ruhe und zugleich auch noch immer neue körperliche Challenges. Mit Yoga helfen Sie ihrem Körper und ihrem Geist gesund und im inneren Gleichgewicht zu leben!
Glaubenssätze: Wie entstehen und verschwinden sie?

Glaubenssätze: Wie entstehen und verschwinden sie?

von/ durch Stefan am Jan 23 2022
Du kennst diese Sätze in Dir: Ich bin nicht genug, ich schaff das nicht, ich bin zu blöd usw. Die meisten Menschen haben zig nicht förderlicher Programmierungen in sich, die das gesamte Leben blockieren. Das Problem ist, dass sich viele nicht darüber bewusst sind und aus den unbewussten Mustern handeln. Dies kann im Außen natürlich zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen führen. Wenn Du also das Gefühl hast, dass Du blockiert bist, dass gewisse Ereignisse immer wieder in Dein Leben kommen und der Wunsch nach mehr Zufriedenheit in Dir steckt, kannst Du an Deinen Glaubensmustern arbeiten. Zuerst solltest Du sie erkennen, sie hinterfragen und dann auflösen. Dieser Beitrag hilft Dir dabei, die ersten Schritte zu gehen. Negative Glaubenssätze: Was ist das? Der Begriff wird immer häufiger verwendet. Die Menschen verstehen, dass die eigenen Programmierungen, die unbewusst in uns entstanden sind, eine große Rolle im Leben spielen. Deshalb versuchen zahlreiche bewusst lebende Menschen daran zu arbeiten und diese zu verändern. Es handelt sich dabei, um unbewusste Gedankenmuster, die wir bereits als kleine Kinder übernommen haben. Bis zum siebten Lebensjahr wird unser Gedankenpool durch Stimmen von außen sehr stark geprägt, vor allem bis zum zweiten Lebensjahr. In diesem Kleinkindalter übernehmen wir alles, was wir gesagt bekommen. Demnach ist es bedeutend, dass Eltern bei sehr kleinen Kindern achtsam sind, was sie ihnen sagen. Babys, die frisch auf die Welt gekommen sind, haben noch keine Programmierungen. Diese entwickeln sich erst im Laufe der Zeit – egal, ob durch die Eltern, durch das Umfeld, Oma, Opa, eigene Erfahrungen usw. Wisse: Glaubensmuster sind nicht per se schlecht. Wer zum Beispiel als Kleinkind durch andere Menschen gelernt hat, dass Geld leicht verdient werden kann, wird sich im späteren Alter deutlich leichter tun. Auch der Glaubenssatz "Ich bin genug" oder Ähnliches kann in Familien, in denen die Kinder gelobt und wertschätzend behandelt wurden, integriert sein. Dennoch gilt es, die schlechten zu entlarven und sie durch dienliche zu ersetzen. Positiver Glaubenssatz: Sie machen Dein Leben glücklich und zufriedenstellend. Negativer Glaubenssatz: Sie bremsen Dich, wie ein Computervirus es tun würde. 'I can't' message. Negative and no confidence attitude concept Wie hängt der Glaubenssatz mit dem Verhalten zusammen? Um dieses Prinzip noch besser zu verstehen, müssen wir in Schritt 1 noch tiefer gehen. Der Glaubenssatz ist im Unterbewusstsein und wie wir wissen, beeinflusst dieses unser Verhalten noch stärker als das Bewusstsein. Wer sich in einer gewissen Art und Weise verhält, zieht entsprechende Erfahrungen in sein Leben. Diese sorgen wiederum dafür, dass das Unterbewusstsein bestärkt wird. Dieser Kreislauf kann nur dadurch unterbrochen werden, indem Du Dir über Deine unbewussten Glaubensmuster im Klaren wirst und diese auflöst. Zusätzliche positive Affirmationen machen Dein Leben schöner, klarer und erfolgreicher. Wie können negative Glaubensmuster aufgelöst werden? Wer verstanden hat, dass diese inneren Muster nicht dienlich für ein erfolgreiches Leben sind, wird sie auflösen wollen. Heutzutage gibt es verschiedene Coachingtechniken bzw. Coaches, die Dir dabei helfen, eine neue Grundlage zu schaffen. Jede Person hat natürlich die eigenen Vorstellungen und tut sich mit gewissen Methoden leichter als mit anderen. Im nachfolgenden Abschnitt lernst Du die Schritt-für-Schritt-Anleitung kennen, um Deine Programmierungen, die Du loslassen willst, zu verändern. Du wirst sehen, wie sehr das Dein Leben beeinflussen kann. Yoga Quote. In the midst of movement Schritt 1: Glaubenssätze erkennen In erster Linie gilt es, die Glaubensmuster zu erkennen und sich derer bewusst zu werden. Mit etwas Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und Selbstreflexion wirst Du mit der Zeit über mehr und mehr Glaubensmuster stolpern. Wenn Du Dir diese immer anschaust und damit arbeitest, wirst Du nach und nach Deine Gedanken Dir selbst gegenüber verändern und in Frieden kommen. Damit es Dir leichter fällt, Deine tiefen Muster zu erkennen, machen wir eine kleine Liste von denen, die am häufigsten vorkommen. Vielleicht kannst Du den ein oder anderen auch auf Dich anwenden. Falls Du damit nicht weiterkommst, ist es gut, sich im Alltag zusätzlich zu beobachten und seine Gedanken wahrzunehmen. Ich bin nicht genug Ich bin zu dünn Ich bin zu dick Ich kann das nicht Geld ist blöd Reiche Menschen sind böse Ich darf keine Fehler machen Ich muss alles allein machen Ich bin allein Ich darf nicht wütend sein Ich muss gefallen Geld verdienen ist schwer Nur wer hart arbeitet, verdient Geld Dies ist nur ein Vorgeschmack auf all die Glaubensmuster, die wir in uns haben können. I can do it. Positive motivation concept. Remove 't' from the word 'I can't' with scissors. Schritt 2: Beschäftige Dich mit ihnen Wenn Du es geschafft hast, diese Programmierungen zu entdecken, kannst Du Dich fragen, woher diese kommen. Vielleicht hast Du einen Opa, der Dir immer erklärt hat, dass vermögende Menschen böse sind oder dass es schwer sein muss, Geld zu verdienen. Dies hat sich so tief in Dich eingeprägt, sodass Dein Leben jetzt so ausgerichtet ist. Deine Identität hat sich sozusagen Deiner Glaubensmuster angepasst. Die Beobachtung des eigenen Denkens ist sehr bedeutend. Nutze dafür ruhige Meditationen oder sanfte Yin-Yoga-Sequenzen auf Deiner Matte. Schritt 3: Veränderung der Glaubensmuster Das Aufspüren, Erkennen sowie das Verständnis für die Glaubensmuster reicht noch nicht aus. Jetzt geht es darum, diese zu verändern oder zu eliminieren. Es gibt verschiedene Techniken. Eine davon ist beispielsweise Theta-Healing. Diese Methode ist einzigartig und wird von zertifizierten Anwendern genutzt. Damit können Glaubenssätze aus dem Unterbewusstsein herausgenommen und mit dienlichen Mustern ersetzt werden. Dies ist eine vielversprechende Möglichkeit, um nachhaltig und effizient daran zu arbeiten. Erst wenn der Alte weg ist, kann der Neue integriert werden. Zudem ist es sinnvoll, wenn Du: die positiven Sätze, mit denen Du das Alte ersetzen willst, ständig aufsagst (mindestens 30-60 Tage). die positiven Glaubensmuster auf Post-its aufschreibst und Dir diese beispielsweise auf den Spiegel und den Kühlschrank klebst oder direkt als Bildschirmhintergrund einstellst. Dir eine Audio machst, die Du beim Autofahren, beim Laufen oder während des Kochens anhören kannst. Dadurch wirst Du immer wieder daran erinnert und tust Dir leichter, diese positiven Muster in Dein Leben zu integrieren. Gerade für jene Menschen, die sehr negativ denken, ist dies essenziell, um eine wirkliche Veränderung herbeizuführen. Yoga, Meditation und Glaubenssätze Wer seinen Geist, seinen Körper und sein Bewusstsein darin unterstützen möchte, die neuen Muster in sich zu integrieren, kann Yoga und Meditation einbauen. Es hat einen großen Einfluss, wenn Du Dich täglich auf Dein Meditationskissen hockst und Dir Zeit und Raum schenkst. Außerdem ist die tägliche Meditationspraxis ein toller Anfang, sich über seine Glaubensmuster bewusst zu werden. Yoga kann Dir dabei helfen, mehr in Deine Mitte zu kommen, Achtsamkeit zu üben und die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele zu stärken. Auch das kann in der Zeit, in der Du Deine Glaubensmuster verändern willst, dienlich sein. Probiere Dich aus und finde den Weg, der für Dich passt. Merke Dir aber eines: Du hast das Recht, all Deine negativen Glaubensmuster loszuwerden. Sie dienen Dir nicht. Erst wenn Du Dich positiv programmierst, kannst Du freier und glücklich sein. Hast Du Dich bereits einmal mit dem Thema Glaubenssätze beschäftigt?
Yoga mit Ziegen – was erwartet Dich?

Yoga mit Ziegen – was erwartet Dich?

von/ durch Stefan am Jan 21 2022
Ein neuer Trend aus den USA: Yoga mit Ziegen. Hast Du noch nie davon gehört? Dann solltest Du Dich dazu unbedingt informieren. Egal, ob Jung oder Alt, Neuling oder alter Yoga-Hase – die Ausübung der Asanas gemeinsam mit Ziegen hat eine ganz besondere Auswirkung auf den menschlichen Organismus. Alle bedeutenden Informationen zum Yoga-Trend mit Tieren erfährst Du in diesem Beitrag. Schnell, tierisch und effizient. Was versteht man unter Ziegen-Yoga? Der neue Trend Goat-Yoga kann sich sehen lassen. Yoga-Fans aufgepasst. Wer eine besonders intensive Einheit wünscht, sollte sich die Zeit nehmen, die Yogamatte auf der Wiese mit einer Ziege auszubreiten und die Zeit in der Sonne zu genießen. Der Fokus bei dieser Entspannungstechnik liegt darin, verschiedene positive Aspekte miteinander zu vereinen: die wohlwollende Ausstrahlung der Ziegen, die einen Effekt auf den Menschen hat die positiven Auswirkungen von Yoga auf die ganzheitliche Gesundheit die frische Luft, die den Körper mit viel Sauerstoff versorgt Wer glaubt, sich auf der Yogamatte mit Ziegen beweisen zu müssen, irrt sich. Hier geht es weder darum, sich zu präsentieren noch alle Yoga-Übungen perfekt auszuüben. Viel mehr richtet sich der Fokus darauf, die beruhigende Ausstrahlung der kleinen Ziegen zu genießen, sich auf seinen Körper zu konzentrieren und sich fallen zu lassen. Zudem kann der gesamte Organismus während der gesamten Yoga-Stunde auf der Weide heilen und sich regenerieren. Der Ursprung von Goat-Yoga liegt in den USA, im US-Bundesstaat Oregon. Die Amerikanerin Lainey Morse kam auf die Idee, die Vierbeiner während der Fitness-Routine zu integrieren. Nun erfreut sich das Ziegen-Yoga immer größer werdender Beliebtheit. Für wen ist Goat-Yoga geeignet? Möchtest Du entspannen, Dich besser spüren und in die Entspannung eintauchen? Liebst Du Tiere und möchtest die perfekte Kombination von Natur, Bewegung und Spaß? Dann könnte Ziegen-Yoga ideal für Dich sein. Es ist für Dich geeignet, wenn... Du öfters gestresst und auf der Suche nach einem Kurs bist, der Dir Erholung und neue Kraft schenkt Du immer schon mal Yoga ausprobieren wolltest Du es liebst, an der frischen Luft zu sein und die Natur genießt Du Dich für eine Veränderung öffnen und das alte Bild von Deinem Leben verändern willst. Du im direkten Kontakt mit Tieren wie z.B. Ziegen sein möchtest Du alte Gefühle wie Traurigkeit oder Wut usw. transformieren und Dich auf die schönen Seiten im Leben konzentrieren möchtest Du die Yoga-Übungen in der Gruppe mit anderen machen und neue Asanas dazulernen willst Du Urlaub und Sport miteinander kombinieren möchtest Wer sich vollends auf das Yoga mit den Ziegen einlässt, kann viele positive Veränderungen herbeiführen. Bedeutend ist, dass Du den richtigen Platz für Deine Erfahrung mit Goat-Yoga findest. Wie sind diese Yoga-Einheiten mit Ziegen aufgebaut? Um einen guten Einblick in das Goat-Yoga zu bekommen, ist es sinnvoll, sich über den Ablauf zu informieren. Natürlich hängt dieser immer vom jeweiligen Veranstalter ab. Die Yogaübungen stehen immer im Mittelpunkt. Daneben sind es die Tiere sowie die herrliche Landschaft, die einen positiven Effekt auf den Körper, Geist und Seele haben. Eine Stunde beginnt in aller Regel damit, dass die Yoginis die Ziegen kennenlernen. So erhalten sie bereits einen ersten Eindruck und können eventuelle Ängste leichter überwinden. Für das Yoga draußen, solltest Du passende Kleidung anziehen, die im besten Fall auch schmutzig werden darf. So ist es kein Problem, die Tiere zu streicheln, sie zu füttern und zu striegeln. Nach dem ersten Kennenlernen geht jeder auf seine Matte und die Stunde beginnt. Je nach Anbieter kann zwischen verschiedenen Yoga-Stilen gewählt werden. Häufig werden eher langsame Asanas aus dem Yin-Yoga praktiziert, da diese die Entspannung noch weiter intensivieren. Wer möchte, kann natürlich auch Vinyasa oder Ashtanga-Yoga ausüben. Am Ende wird normalerweise eine kleine Entspannungsrunde oder Meditation gemacht, um die Stunde gut abzuschließen. Dafür solltest Du ein bequemes Kissen, das auch für draußen geeignet ist, einpacken. Wenn die Stunde fertig ist, können die Teilnehmer nochmals mit den Tieren kuscheln, sie streicheln oder gegebenenfalls auch füttern – das muss unbedingt mit dem Hofbesitzer abgeklärt werden. Viele nämlich verbieten dies, da die Tiere ansonsten falsches Futter fressen und die Gefahr von gesundheitlichen Folgen steigt. Wo kannst Du Goat-Yoga machen? Dadurch, dass der Trend noch relativ neu ist, gibt es nicht überall die Möglichkeit, in den Genuss von Yoga mit Ziegen zu kommen. Dennoch wachsen die Angebote auch innerhalb Europas, sodass Du nicht in die USA fliegen musst, um davon zu profitieren. So soll es laut Instagram bereits verschiedene kleinere Anbieter in Irland, in Großbritannien oder Spanien geben. Bevor Du Deinen Trip planst, solltest Du die verschiedenen Farmen genauestens unter die Lupe nehmen – so findest Du mit Sicherheit das Richtige. Auch in Deutschland gibt es vereinzelt Höfe, die diese Erfahrungen anbieten. Schau dazu unbedingt mal im Internet nach. Hast Du Dich bereits einmal zum Thema Goat-Yoga informiert? Würdest Du es gerne einmal ausprobieren?
Wie verändert Yoga das Gehirn?

Wie verändert Yoga das Gehirn?

von/ durch Stefan am Jan 07 2022
Was Du denkst, ziehst Du in Dein Leben. Wer lernt, positiv und achtsam mit seinen eigenen Gedanken umzugehen, hat viel gewonnen. Auch Forscher bestätigen, dass sich dies alles unmittelbar auf unseren Alltag auswirkt. Sie formen die Realität einer Person – bewusst oder unbewusst. Demnach ist es sinnvoll, seinen eigenen Geist so auszurichten, dass unsere Gedanken wohltuend sind. Im herausfordernden Alltag ist dies nicht immer leicht möglich, deshalb solltest Du gewisse Techniken anwenden, die eine optimale Wirkung auf Dein Wohlbefinden haben und es entsprechend verbessern können. Yoga oder Meditation sind hilfreiche Tools, auf die wir in diesem Beitrag eingehen. Du hast die Power in Dir – nutze sie Wer gestresst ist, hat gestresste Muskeln – das wirkt sich direkt auf die Gedankenwelt aus. Wenn Du hingegen einen ruhigen und entspannten Verstand hast, dann können sich laut Wissenschaft auch die Muskeln erholen. Dies sorgt dafür, dass die Gedanken positiv und wohlgesonnen sind. Dadurch veränderst Du das Gefühl Dir selbst gegenüber und kannst verschiedene Prozesse in Deinem Sein besser verstehen. Kleiner Reminder: Du trägst alle Antworten in Dir, d.h. Du musst nichts im Außen suchen, das Wissen ist immer in Dir. Demnach besitzt Du all die Kraft, die Du jetzt benötigst, um eine Veränderung in Dein Leben zu bringen. Der Grund, warum wir all diese Veränderungen herbeiführen können, liegt darin, dass das Gehirn über Neuroplastizität verfügt. Die einzelnen Synapsen sowie Gehirnverbindungen können abgewandelt und angepasst werden. Mit etwas Übung ist es Dir also möglich, ein größeres Spektrum an positiven Emotionen zu fühlen und neue Verbindungen entstehen zu lassen. Das ist kein seltenes Phänomen, sondern lässt sich auch wissenschaftlich verständlich erklären. Die direkten Auswirkungen von Yoga auf das Gehirn Die buddhistische Lehre hat sich immer weiter verbreitet, deshalb steigt gleichzeitig die Anzahl der Studien, die darüber durchgeführt werden. Der Neurowissenschaftler Dr. Alex Korb beispielsweise versucht den Zusammenhang zwischen den Asanas, den Auswirkungen auf das Gehirn sowie Stress zu erklären. Er kam zum Schluss, dass sich die Gedanken stets unterscheiden. Die betroffenen Gehirnregionen sowie die körperlichen Reaktionen sind aber gleich. Wenn Du Stress rein physiologisch betrachtest, bedeutet dies, dass der Atem schneller geht, der Pegel von Cortisol ansteigt und die Muskelanspannung zunimmt. Die Reaktionen auf den Körper können mithilfe von bestimmten Techniken beeinflusst werden; dazu gehören beispielsweise Yoga oder Meditation. Damit wird die Wahrnehmung des eigenen Seins beeinflusst. Eine weitere interessante Studie wurde durch den Hirnforscher Richard Davidson gemacht. Er fand dank eines Hirn-Scans heraus, dass erfahrene Mönche den linken präfrontalen Cortex stimulieren können. Hier liegt der Sitz der positiven Emotionen, d.h. dass sich die Laune und das Bewusstsein jedes Einzelnen dadurch verbessern und steigern kann. Richard Davidson ist zudem überzeugt, dass durch diesen Effekt der rechte präfrontale Cortex weniger aktiviert wird – so sinkt der Einfluss von negativen Gedanken. Wer regelmäßig yogische Übungen praktiziert, kann den GABA-Spiegel im Gehirn verändern. Dieser steigt um bis zu 30 % an. Das ist die Lösung, um Angst und Stress zu lindern. Die Y-Aminobuttersäure gilt als eines der wichtigsten Neurotransmitter und hat direkte Auswirkungen auf das Stressempfinden und die Angst. Die buddhistische Lehre wirkt sich auf die Gene aus Hättest Du das gedacht? Die Naturwissenschaft fand heraus, dass wir Menschen nicht abhängig von unseren Genen sind. Egal, was alte Thesen behaupten, jeder kann die Genexpression dank eines veränderten Lebensstils, sozialen Beziehungen, die Heilung der Seele sowie einem bewussten Handeln im Alltag verändern. Hierfür wurden bereits Studien gemacht, die wundervolle Ergebnisse mit sich brachten. Wer sich regelmäßig entspannt und gewisse Atemtechniken sowie Meditation durchführt, wird Effekte auf die Insulinausschüttung, die Funktion des Immunsystems sowie den Energiestoffwechsel verspüren. Das Problem ist, dass viele Menschen darüber nicht Bescheid wissen – deshalb ist es umso bedeutender, dass all diese Fakten mit der Welt geteilt werden. Weitere positive Auswirkungen von Yoga auf den Körper Wie wir gesehen haben, wirken sich die Asanas wohltuend auf den gesamten Organismus aus. Die Neurologin Mariella Fischer-Williams hat bereits im Jahre 1956 die positive Erfahrung mit einem Patienten gemacht, der die chronischen Schmerzen damit lindern konnte. Daneben kann erhöhter Blutdruck verbessert werden. Zudem hat Yoga einen positiven Effekt auf chronische Schmerzen, Depressionen und Ängste. Der Start in eine erfolgreiche Yoga-Praxis Nun hast Du sehr viel Positives über die buddhistische Lehre gehört. Jetzt ist es an der Zeit, dass Du Dich darum kümmerst, die Atmung sowie die Asanas in Deinen Alltag zu integrieren. Die besten Tipps zum Starten: Zuallererst gilt es den Perfektionismus beiseitezulegen und den Fokus auf das Ich-Gefühl bzw. das Ich-Bewusstsein zu richten. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben, deshalb ist es umso bedeutsamer, dass Du Dich gut um Dich kümmerst. Das ist der erste Schritt für Deine Yoga-Praxis. Achtsamkeit spielt während der gesamten Yoga-Session eine bedeutende Rolle. Deshalb nimm Dir Zeit und übe die Asanas in einem Raum aus, in dem es ruhig ist. Um die Theorie der buddhistischen Lehre zu erlernen, ist es gut, sich bei einem Kurs in Deiner Stadt anzumelden. Zu Beginn kann es dienlich sein, mit den Asanas aus dem Yin-Yoga zu starten. Diese werden sehr lange gehalten und dienen der Entspannung. Wer ein wenig mehr Erfahrung hat, kann mit einer effizienten Anleitung zu Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga übergehen. Neben den einzelnen Übungen sind auch die Atmung sowie die geschulte Achtsamkeit essenziell, um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen. Nach der Praxis kann Meditieren dienlich sein, um die Veränderungen im Körper intensiver wahrzunehmen und sich neu auszurichten. Welche Effekte von Yoga hast Du auf Dein Gehirn wahrnehmen können? Wie fühlst Du Dich nach einer Einheit?
Resilienz durch Yoga: Was Du wissen musst

Resilienz durch Yoga: Was Du wissen musst

von/ durch Stefan am Jan 03 2022
Viele Menschen durchleben stressige Situationen in ihrem Leben. Egal, ob der Job herausfordernd ist, es im Familienleben belastende Lebensumstände gibt oder andere Schicksalsschläge an der Tür klopfen – je stabiler ein Mensch in sich ist, desto leichter schafft er es, mit diesen schweren Situationen im Alltag umzugehen. Es gibt verschiedene Faktoren, die dabei helfen, mehr Belastbarkeit zu erzielen. Im nachfolgenden Beitrag erklären wir Dir die besten Tipps, die Du anwenden kannst, für ein schöneres Leben und viel Kraft, um Deinem Ziel näherzukommen. Was bedeutet Resilienz? In erster Linie möchten wir einmal den Begriff Resilienz erklären. Das Wort stammt aus der Entwicklungspsychologie und bedeutet so was wie "seelische, psychische Widerstandskraft". Damit werden die menschliche Kraft bzw. Fähigkeit verstanden, mit schwierigen Situationen umzugehen. Wenn jemand resilient ist, dann behält er trotz schwerer Herausforderungen den Optimismus bei. Die Gedanken können immer mal wieder ins Negative rutschen. Auch die Gefühle können in die Traurigkeit, in die Wut oder in die Angst gelangen – dennoch schafft ein resilienter Mensch immer wieder den Fokus auf das Schöne im Leben zu richten. Wie kannst Du resilienter werden? Es gibt verschiedene Faktoren, die dabei eine Rolle spielen und die Fähigkeit zur Resilienz verstärken. 1. Soziales Netzwerk Einer der bedeutendsten Werte, um resilient zu sein, ist das soziale Umfeld. Wer gute und tiefe Freundschaften hat, kann leichter mit schwierigen Situationen sowie Stress umgehen. Deshalb ist es das A und O, dass Du schöne Freundschaften pflegst und den Fokus darauf richtest. Natürlich darfst Du Dich und Deine Bedürfnisse nicht vergessen. 2. Akzeptanz der Vergangenheit und der Gegenwart Gewisse Dinge kannst Du nicht ändern, deshalb ist es das A und O, dass Du diese loslassen kannst. Viele Menschen tun sich schwer, bewusst Dinge ziehen zu lassen und in die Akzeptanz zu gehen. Dennoch handelt es sich hierbei um einen wesentlichen Faktor, der die Resilienz stärkt. Wer ständig im Kampf ist, Dinge verändern zu wollen, die nicht geändert werden können, verbraucht außerordentlich viel Energie – diese fehlt dann natürlich an anderen Stellen. Ein Coaching kann dabei helfen, den Fokus wieder auf sich zu richten und die schweren Themen sowie die negativen Gedanken aus der Vergangenheit loszulassen. Damit werden die positiven Emotionen verstärkt. 3. Achtsames Leben führen Je achtsamer Du bist, desto einfacher wird Dein Leben. Achtsam sein bedeutet, dass Du immer den jeweiligen Moment wahrnimmst. Du konzentrierst Dich darauf, was jetzt gerade passiert. Du denkst dabei nicht an die Vergangenheit und nicht an die Zukunft. Du wirst merken, dass sich Dein Leben drastisch verändert und Du plötzlich viel mehr Entspannung erfährst. Auch bei der Arbeit, beim Essen, beim Duschen, beim Spazierengehen – Achtsamkeit ist der Schlüssel zu mehr Glück, mehr Akzeptanz und mehr Resilienz. Außerdem steigt die Lebensfreude stark an, wenn Du mehr im Moment lebst. 4. Selbstwirksamkeit Wer weiß, dass das eigene Handeln einen Effekt auf das eigene Leben sowie das Leben der anderen hat, empfindet mehr Dankbarkeit für das Sein. Du kannst diesen Punkt leicht umsetzen. Wenn Du beispielsweise an der Kasse bist, dann lächle den Verkäufer an. Du wirst sehen, dass dieser höchstwahrscheinlich das Lächeln erwidert. Damit stärkst Du das Gefühl der Selbstwirksamkeit und verstehst, dass Dein Wirken einen Effekt auf die Welt und die Erdenbewohner hat. Weitere bedeutende Faktoren sind: Selbstvertrauen stärken Lösungsorientiertes Handeln Verantwortung für das eigene Tun übernehmen Zukunftsorientiertes Denken Optimismus und Lebensfreude Meditation als hilfreiche Methode zu mehr innerer Stärke Um die Leichtigkeit wie sie ein Kind fühlt in Dein Leben zu bringen, solltest Du Dich mit Dir selbst beschäftigen. Nur so kannst Du wieder mehr Lebendigkeit erreichen. Häufig stumpfen wir im Laufe der Zeit ab und richten den Fokus auf den Job sowie andere Erfolgserlebnisse. Solange wir jedoch das innere Kind nicht heilen und alte Glaubenssätze nicht auflösen, werden wir uns schwertun, glücklich und zufrieden zu sein. Resiliente Menschen zeichnen sich durch eine innere Ruhe aus, die nicht von ungefähr kommt. Natürlich gibt es jene, die von Haus aus einfach ruhiger sind, andere wiederum schaffen es mit der richtigen Methode, mehr Frieden in sich zu finden. Das gelingt besonders durch die tägliche Meditations-Praxis. Dank geführter Meditationen aus diversen Apps kannst Du verschiedene Themen ansehen. Dazu zählen beispielsweise: Selbstliebe Achtsamkeit Heilung vom inneren Kind, um die Lebensfreude zu fördern Auflösung von alten Glaubensmustern Zu Beginn fällt das Meditieren vielen Menschen schwer, da die Ruhe kaum aushaltbar ist. Deshalb ist es sinnvoll, mit geführten Meditationen anzufangen. Die Anleitung ist so einfach gehalten, dass jeder folgen und sich entspannen kann. Wenn der Geist ruhiger wird und die Gedanken sich ordnen, wirst Du automatisch resistenter gegen Stress. Außerdem lernst Du Dich mit jedem Mal besser zu spüren. Das wirkt sich auch auf einen stressigen Alltag aus. Mit ein wenig Übung sinkst Du immer tiefer und kannst wundervolle, tiefgehende Entspannungszustände sowie ein höheres Level an Gesundheit erreichen. Meditationen sind ideal, um Körper, Geist und Seele zu entspannen und in neue Welten einzutauchen. Zudem wird dem eigenen Sein ein tieferer Sinn zugeordnet. Wie kann Yoga dabei helfen, resilienter zu werden? Die Asanas aus der buddhistischen Lehre erzielen einen großen Unterschied im eigenen Bewusstsein, der Körperwahrnehmung, der Stressbewältigung sowie der Resilienz. Es gibt spezielle Übungen, die einen großen Effekt haben können. Ziel dieser Übungen ist es, dass Du bei Dir ankommst und diesen Zustand aushältst. Häufig versuchen wir vor Situationen zu flüchten – das liegt daran, dass wir das Gefühl nicht aushalten können. Dank Yoga wird die Fähigkeit verstärkt, mit den belastenden Emotionen in einer Krise umzugehen. Anders als beim Yin- oder Hatha-Yoga geht es in diesem Zusammenhang darum, die Grundhaltungen des Selbstvertrauens, vom Optimismus sowie der Akzeptanz zu stärken. Falls Du Unsicherheiten hast, kannst Du einen speziellen Kurs für Resilienz-Yoga buchen. Die besten Übungen für mehr Resilienz 1. Der Berg – Tadasana In der Position Tadasana stehst Du aufrecht, der Körper ist gerade und die Hände zeigen nach vorne. Wichtig ist, dass Du den Kontakt mit Mutter Erde wahrnimmst. Dann atmest Du bis zu Deiner Körpermitte ein und lässt den Atem über Deine Beine in die Erde fließen. Wiederhole diese Atemübung ein paar Mal. Wer diese Praktiken täglich integriert, kann die Wahrscheinlichkeit von psychischen Erkrankungen wie Burn-out senken. 2. Mond Variation – Ashta Chandrasana Für diese Position machst Du einen Ausfallschritt. Das rechte Bein ist im rechten Winkel, während das linke Bein ausgestreckt nach hinten gerichtet wird. Die Ferse vom linken Fuß geht Richtung Boden, während Du mit dem rechten Bein stabil auf dem Boden stehst. Die Hüfte ist gerade und die beiden Arme werden über den Kopf mit den Handinnenflächen zusammengebracht. Genieße die Position und fühle die Stabilität. Nach wenigen Atemzügen wechselst Du die Seite. 3. Haltung des Kindes - Balasana Das Asana Balasana ist in vielen Yoga-Richtungen sehr beliebt. Das liegt daran, dass sie tolle Auswirkungen auf den Organismus hat. Du gehst zuerst in den Fersensitz und lässt dann den Oberkörper nach vorne fallen, er berührt den Boden. Die Arme liegen sanft nach hinten gestreckt. Konzentriere Dich auf die Atmung und atme tief in die Körpermitte. Würdest Du Dich als resilient bezeichnen? Was machst Du, um widerstandsfähiger dem Leben gegenüber zu sein und allgemeine Probleme als weniger schlimm wahrzunehmen?
Meditationsraum einrichten: die besten Tipps

Meditationsraum einrichten: die besten Tipps

von/ durch Stefan am Dez 08 2021
Entspannung finden in der Wohnung – Gemütlichkeit, Rückzug und Kuschelatmosphäre. Wer auf der Suche nach den besten Tipps ist, seinen Meditationsraum einzurichten, ist in diesem Beitrag richtig. Wir zeigen Dir die tollsten Inspirationen, wie Du aus einem normalen Raum Deinen gemütlichen Rückzugsraum gestalten kannst. Egal, ob Du ihn für Yoga, für Meditationen oder Atemübungen nutzt – alles Wichtige erfährst Du hier. Achtsamkeit leben: Deinen spirituellen Meditationsraum einrichten Jedes Haus hat seine gemütlichen Ecken, so auch Deine Wohlfühloase. Um in Ruhe seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen, ist es unabdingbar, dass Du Dir einen Raum einrichtest, in dem Du Dich fallen lassen und kreativ sein kannst. Was sind die Voraussetzungen für einen perfekten, spirituellen Wohlfühlraum? Ruhe im RaumIn erster Linie ist es die Ruhe im Raum, die für eine tiefe Entspannung sorgt. Deshalb ist es gut, dass die Meditations-Oase nicht im Wohnzimmer, in der Küche oder in Räumen ist, in denen viel Trubel herrscht. Außerdem ergibt es wenig Sinn, den Ruheplatz in einem Zimmer einzurichten, in dem laute Geräusche von außen hereinkommen. Ein Raum, dessen Fenster direkt zur Hauptstraße ausgerichtet sind, ist wenig erfolgversprechend. Deshalb ist es besser, sich nach einem Plätzchen im Haus umzusehen, das vor Ruhe nur so strotzt. So lassen sich Yoga Meditation und Atemübungen gleich viel besser machen. Die richtige EinrichtungDie Einrichtung sollte so gewählt sein, dass sie Ruhe ausstrahlt. In diesem Zusammenhang kann Feng-Shui mit Kerzen ein ideales Konzept sein. Darauf möchten wir später genauer eingehen. Zudem ist es ratsam, die Deko möglichst einfach und schlicht zu halten. Nicht jeder Mensch steht auf viele verschiedene Dekorationselemente, die vom Wesentlichen ablenken. In diesem Zusammenhang muss jeder für sich entscheiden, was er im Meditationsraum benötigt und was nicht. Ruheoase im GartenDie Ruheoase könnte auch in den Garten verlegt werden. Wer einen schönen und geräumigen Garten hat, kann sich dort einen kleinen Platz einrichten, der ideal ist, eine Tasse Tee zu trinken, zu entspannen und sich seinen Gedanken und Gefühlen hinzugeben. Was benötigst Du im behaglichen Meditationsraum im eigenen Zuhause? Natürlich kann die Frage nicht pauschal beantwortet werden, weil jeder Mensch andere Vorstellungen sowie Bedürfnisse hat. Dennoch wollen wir ein paar allgemeingültige Ideen teilen. 1. Gedimmte Lichtquellen Einer der bedeutendsten Faktoren, einen Raum schön einzurichten, sind die Lichtquellen. Diese sollten im besten Fall nicht zu grell sein, sodass Du gut entspannen kannst. Lichterketten oder Lampen, deren Stärke manuell eingestellt werden kann, sind ein absolutes Muss. 2. Feng-Shui-Elemente: Wandfarben und Deko-Elemente Wer sich bereits länger mit der spirituellen Gestaltung der eigenen Wohnung auseinandergesetzt hat, ist vielleicht auf Feng-Shui gestoßen. Das Konzept beginnt bei der Auswahl des Raums oder des Platzes in Deiner Wohnung. Du kannst nur dort auf Deinem Meditationskissen entspannen, wo die Energie ausgeglichen ist. Deshalb ist es bedeutend, dass der Raum ruhig gelegen ist. Um möglichst tief in die Stille zu gehen, sind die passenden Farben essenziell. In der daoistischen Harmonielehre werden Farben wie Beige oder Blau empfohlen. Auch die Deko-Elemente sollten schlicht und bewusst ausgewählt werden. Hier kannst Du auf Orange- oder Rottöne zurückgreifen. Stehst Du auf eine sanfte Dekoration, ist es sinnvoll, Ruhe ausstrahlende Bilder an die Wand zu hängen. Mandalas oder Bilder mit aussagekräftigen Sprüchen zum Beispiel eignen sich hervorragend, um die Meditationsecke noch ansehnlicher zu gestalten. 3. Altar für alle Utensilien Im Meditationsraum dürfen ein Altar, eine Klangschale mit einem sanften Klang, ein Räucherwerk sowie ein Kartendeck keinesfalls fehlen. Edelsteine, Buddha-Figuren, eine Statue, normale Kerzen, Duftkerzen oder Kristalle können die Atmosphäre perfekt abrunden. Beim Kauf der Räucherstäbchen sollte auf die Qualität geachtet werden. Zudem ist der Duft ausschlaggebend, um eine aktive Meditation erfolgreich zu unterstützen. Wer kein Räucherwerk mag, kann stattdessen auf ätherische Öle im Diffuser zurückgreifen. Diese beruhigen den Geist genauso wie Räucherstäbchen. 4. Meditationskissen für einen entspannten Körper Um tief meditieren zu können, benötigst Du ein Kissen, das die Rückenmuskulatur sanft unterstützt. Das Meditationskissen sollte eine angenehme Höhe haben und außerdem weich sein. So können sich Hinterteil und die Wirbelsäule entspannen. Für Atemübungen gibt es spezielle Kissen. Wer zudem Tai-Chi, Kundalini-Yoga oder Yin-Yoga machen möchte, kann sich am richtigen Ort eine dünne Yogamatte hinlegen. 5. Meditationsmusik und dynamische Meditationen Die richtigen Klänge sowie die passende Yoga-Meditationsmusik sind essenziell, um den Organismus in eine tiefe Inner-Trance und inneres Gleichgewicht zu bringen. Neben binauralen Beats können heilende Frequenzen sowie eine geführte Meditation dabei helfen, die Erholung zu verstärken. Musik spielt beim Meditieren eine essenzielle Rolle und ist demnach der erste Schritt, tiefer bei sich selbst anzukommen. Im besten Fall hast Du einen CD-Player mit den entsprechenden Klang-CDs. So musst Du weder Laptop noch Handy in den Entspannungsraum nehmen. Wem dies zu umständlich ist, kann sich sanfte GEMA-freie Klänge auf das Smartphone herunterladen und das Handy vor dem Betreten des Raums auf Flugmodus schalten. So können die Entspannungsmusik sowie die Mantras trotzdem angehört werden – ohne die schädliche Strahlung. Wer mit der Meditation erst beginnt, kann sich geführte Anleitungen herunterladen und diese dann praktizieren. Um tief in den hypnotischen Zustand zu gelangen, ist es hilfreich, Meditationen mit einer unterschiedlichen Länge auszuwählen – so kannst Du während der kurzen Mittagspause genauso entspannen wie am Abend, wenn Du mehr Zeit hast. Wo meditierst Du? Was ist Dir in Deinem eigenen Meditationsraum wichtig?
Yoga mit Alpakas: Die weltweit beliebteste Yoga-Erfahrung

Yoga mit Alpakas: Die weltweit beliebteste Yoga-Erfahrung

von/ durch Stefan am Dez 02 2021
Dass Yoga zahlreiche wohltuende Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Die aus Indien stammende Praxis hat die Welt im Handumdrehen erobert. Das tägliche Ausüben verschiedener Asanas tut dem gesamten System gut. Wenn auch Du bereits von der Wirkung der Yogapraxis profitiert hast, aber noch etwas Besonderes erleben möchtest, könnte Yin-Yoga inmitten einer Alpaka-Herde genau das Richtige sein. Hast Du bereits einmal davon gehört? Wenn nicht, dann lasse Dich von diesem Beitrag inspirieren. Alpaka-Yoga: Was ist das? Natürlich müssen wir im ersten Moment erst mal erklären, worum es beim Yoga mit den Alpakas geht. Alpakas sind sanftmütige Tiere und sehen ähnlich aus wie ein Lama, die eine ganz besondere Wirkung auf den Menschen haben. Die süßen Vierbeiner mit ihren Kulleraugen sorgen dafür, dass jene Menschen, die mit den Tieren arbeiten, sich gleich besser fühlen. Tatsächlich haben die Übungen mit den Alpakas eine therapeutische Wirkung, die sich nachhaltig auf den gesamten Organismus auswirkt – auch nach einer längeren Zeit. Nach der Stunde unter freiem Himmel fühlen sich die meisten Menschen erholt und ausgeglichen. Genieße das Erlebnis mit den Tieren in der Natur: Es gibt viele Höfe, die diese Events mit den Alpakas anbieten. Hierbei kannst Du sichergehen, dass gut für Dich gesorgt wird. Du schläfst in einem schönen Zimmer und kannst regelmäßig Yoga mit den Tieren machen. Die Alpakas sind auf einer großen Wiese. Als Anfänger kannst Du Dich langsam an die Tiere herantrauen. Mit der Zeit verlierst Du Deine Ängste und traust Dich immer näher dran. Es fühlt sich an wie eine Therapie. Inmitten der Tiere übst Du Deine Asanas aus. Häufig handelt es sich hierbei um eine sanfte Einheit, sodass sich die beruhigende Wirkung noch leichter entfalten kann. Wenn die Tiere etwas Vertrauen gewonnen haben, dann folgen sie Dir auch. Yoga findet direkt in der Gruppe statt, d.h. Du profitierst nicht nur von der herrlichen Stimmung der Alpakas sowie der umliegenden Landschaft, sondern zudem von beflügelnden Gesprächen mit anderen Gleichgesinnten. Je nach Termin und Hof sind die Gruppen natürlich unterschiedlich groß. Wer sich auf eine beruhigende Session freut, sollte sich vielleicht lieber auf eine kleinere Gruppe einlassen. Ein paar Worte zu Alpakas... Die Vierbeiner gehören zur Familie der Kamele und haben ihren Ursprung in den Anden in Südamerika. Vor allem in Peru leben über drei Millionen Alpakas, die hauptsächlich für die Produktion der Wolle gezüchtet werden. Aufgrund des Aussehens und der beruhigenden Wirkung auf den Menschen wurden sie immer häufiger auch in Europa gezüchtet. Dadurch, dass Alpakas eine solch sanfte Art haben, werden sie auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Warum sind Yoga, Alpakas und eine herrliche Naturkulisse perfekt? Der Alltag ist stressig und viele Menschen schaffen es nicht mehr, Entspannung zu finden. Natürlich möchten viele die Zeit in der Natur bei Wanderungen oder beim Yoga zu Hause genießen – wer jedoch so überarbeitet oder gestresst ist, tut sich schwer, alleine herunterzukommen. In diesem Zusammenhang könnte ein Urlaub auf dem Alpakahof mit angebotenen Kursen, den Vierbeinern und einer ruhigen Naturkulisse die Lösung sein. Die Vorteile: Die malerische Landschaft, umliegende Wälder sowie weitläufige Wiesen bringen Ruhe in das eigene System. Wenn Du die Asanas draußen machst, dann atmest Du die frische Luft in Deinen Körper – auch wenn es ein bisschen kälter ist, tut dies Deinem Organismus besonders gut. Das Immunsystem wird gestärkt und die Abwehrkräfte werden aufgebaut. Für Dich ist dies ein bedeutender Vorteil, wenn Du ansonsten immer mit Erkältungen kämpfst. Yoga in Kombination mit herrlichen Meditationseinheiten auf dem großen Feld und den Alpakas kann tiefgreifende Veränderungen im eigenen Denken auslösen. So ist es nicht selten, dass Du nach der Auszeit auf der eigenen Matte Dein Leben ein bisschen oder auch stark umkrempeln möchtest. Nach der Einheit gibt es die Möglichkeit, sich inmitten der Wälder und Wiesen zu bewegen. Die Asanas beflügeln das eigene System und das anschließende Wandern bringt noch mehr Klarheit und Ruhe in den Organismus. Wann ist Yoga mit den Alpakas richtig für Dich? Du fragst Dich nun, ob eine Auszeit auf einem Alpakahof die richtige Wahl für Dich ist. Im nachfolgenden Abschnitt stellen wir Dir ein paar Fragen. Wenn Du diese in der Mehrzahl mit Ja beantwortest, dann solltest Du dich nach den besten Angeboten umsehen: Bist Du ausgelaugt und müde von Deinem Berufsalltag? Schaffst Du es abends nicht herunterzukommen und möchtest einfach nur entspannen? Planst Du einen Erholungsurlaub in der Natur mit Tieren und zahlreichen Entspannungseinheiten? Magst Du Tiere wie z.B. Lamas, Pferde oder Alpakas? Möchtest Du Deinen Urlaub in Deutschland oder in den Nachbarländern machen? Hast Du Lust Gleichgesinnte kennenzulernen und Meditationen auf einem schönen Kissen unter klarem Himmel sowie neue Yoga-Asanas zu praktizieren? Möchtest Du in diesen Bereichen mehr Erfahrung sammeln? Legst Du in Deinem Urlaub Wert auf Erholung, Einfachheit und Tiefgründigkeit? Ist es Dir wichtiger, den Urlaub abseits von der Zivilisation zu verbringen als inmitten einer großen Metropole? Diese Fragen helfen Dir dabei, eine gute Entscheidung für Deinen nächsten tierischen Urlaub zu treffen. Vielleicht mit den Alpakas?
Yoga und Minimalismus: Für mehr Genuss in Deinem Leben

Yoga und Minimalismus: Für mehr Genuss in Deinem Leben

von/ durch Stefan am Nov 29 2021
Warum gehören diese beiden Dinge zusammen? Wer sich bereits mit Yoga auseinandergesetzt hat, weiß, dass es hierbei um viel mehr als nur ein paar Sportübungen geht. Die buddhistische Lehre ist so viel tiefgreifender als Du es jemals vermutet hättest. Grundsätzlich geht es in der Yoga-Praxis darum, den Fokus auf das Wesentliche zu richten und Lebewesen sowie den Planeten zu schützen. In diesem Zusammenhang spielt natürlich auch der Minimalismus eine bedeutende Rolle. Dieser Beitrag hilft Dir dabei, einen guten Überblick zu erhalten, was Minimalismus überhaupt ist und wie er Dir unter Umständen dienen kann. Was bedeutet Minimalismus? Zuallererst möchten wir Dir erklären, was es mit dem Begriff Minimalismus auf sich hat. Spätestens nach Bekanntwerden des Buches von Marie Kondo mussten viele T-Shirts daran glauben. Das Ausmisten und der Fokus auf Wenig-Besitzen fasziniert viele Menschen. Und das nicht umsonst – zahlreiche Menschen spüren, dass Minimalisten glücklicher sind und dass Konsum im Prinzip nicht glücklich macht. Minimalismus beschreibt einen Lebensstil, der sich auf das Wesentliche beschränkt, d.h. dass man nur das Nötigste besitzt. Den Minimalismus gibt es in verschiedenen Bereichen: bildende Kunst Architektur Musik Hierbei richtet sich der Fokus immer auf das Wesentliche – genauso auch, wenn Du Dich dafür entscheidest, mehr Minimalismus in Deine Wohnung bzw. in Deinen Alltag zu bringen. Zudem legt der Begriff Minimalismus keine genauen Richtlinien fest, d.h. es gibt keine allgemeingültigen Regeln, wie viele Kleidungsstücken Du besitzen darfst usw. Das hängt immer von Deinen Bedürfnissen und Deinem Leben ab. Es geht jedoch um einen achtsamen Umgang mit unseren Ressourcen. Was hat Minimalismus mit Yoga zu tun? Wie bereits vorhin angedeutet, geht es in der buddhistischen Lehre unter anderem darum, sich mit seiner Seele, mit seinem Geist und seinem Körper auseinanderzusetzen. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass Du Dich auf diese Punkte fokussierst – übermäßige Konsumgüter halten Dich vom Gefühl, bei Dir zu sein, eher ab. Das Glück entsteht im Inneren und nicht durch Konsumgüter. Ähnlich ist es bei Yoga. Hier gibt es viele sehr einfache Asanas, die einen großen Effekt auf den Körper und Geist haben. Dafür brauchst Du weder teure Yoga-Kleidung noch ständig eine neue Yogamatte. a) Yoginis interessieren sich für eine achtsamere Welt Wer sich für eine achtsamere und bewusstere Welt interessiert, kommt unweigerlich zu dem Punkt, auszumisten und sich bezüglich der materiellen Güter zu informieren. In vielen Fällen wird dann ausgemistet und nur mehr die Dinge behalten, die wertvoll sind und gebraucht werden. b) Konsumverhalten ändert sich: Ausmisten leicht gemacht Nicht selten spüren Yogis nach einer längeren Yoga-Erfahrung, dass das bisher gewählte Leben mit vielen Konsumgütern gar nicht so attraktiv ist. Die Freude an materiellen Dingen ist nicht mehr so groß wie einst. Deshalb fällt die Trennung von alten Konsumgütern sowie Teilen deutlich leichter. c) Freude an neuen Dingen – Fokus auf andere Güter Wer sich noch weitere Gedanken zu diesem Thema macht, wird außerdem merken, dass ein minimalistischer Lebensstil mit mehr Lebensfreude, Glück und Achtsamkeit einhergeht. Das liegt daran, dass Besitz auch viele Gedanken, Zeit und Energie erfordert. So passiert es nicht selten, dass wir genau durch unseren Besitz abgelenkt sind. Wenn Du gerade gemütlich auf Deinem Meditationskissen sitzt und mit Deiner Reise in die Innenwelten starten willst, kommen Dir plötzlich Gedanken wie "Ich müsste noch die Kleidung einräumen", "Im Garten müssen noch die ganzen Spielsachen weggeräumt werden", "Wie kann ich den Kleiderschrank reparieren" usw. Diese lenken Dich von der Arbeit mit Dir selbst ab. Spiele die Situation anders durch: Hättest Du beispielsweise deutlich weniger Konsumgüter, müsstest Du Dir diese Fragen gar nicht stellen. Yamas: Die ethischen Verhaltensregeln sind sehr bedeutend In diesem Zusammenhang spielen die Yamas eine essenzielle Rolle: a) Ahimsa setzt sich für die Gewaltlosigkeit ein. Das bedeutet, dass Du beim Konsum von Gütern darauf achtest, dass diese fair und nachhaltig hergestellt wurden. b) Asteya bezeichnet den Grundsatz, niemanden zu bestehlen. Du denkst Dir vielleicht im ersten Moment, dass Du keine Kleidung klaust. Das stimmt – dennoch besagt Asteya, dass "Bestehlen" auch bedeutet, wenn man zum Beispiel Kleidung kauft, bei der Menschen für einen Hungerlohn arbeiten mussten. c) Aparigraha umfasst den Fakt, dass wir nur das besitzen, was wir wirklich brauchen. Demnach musst Du Dich vor jedem Kauf fragen, ob es notwendig ist oder ob Du darauf verzichten kannst. Anders ausgedrückt: Wir sollten nicht gierig sein. Minimalistisches Leben und Yoga: Die ersten Schritte Wenn Du gespürt hast, dass dieser Weg gut für Dich ist, dann fragst Du Dich wahrscheinlich, wie Du das nun in Dein Leben integrieren kannst? Kaufen schüttet Glückshormone aus, doch die kannst Du auch auf einem anderen Weg bekommen. Schreibe stattdessen alles auf, was Du Dir in Deinem Leben wünschst. Hierbei meinen wir nicht, dass Du Dir alle Konsumgüter notieren sollst. Vielmehr geht es darum, dass Du Dir aufschreibst, welche Werte und Verhaltensweisen Dir von Dir selbst und anderen Dir wichtig sind. Außerdem darfst Du all Deine Ziele aufschreiben. Schau, was Dir wirklich wichtig ist und lebe danach. Dieser Prozess tut Dir auf Dauer besser als irgendwelche Einkäufe zu tätigen. Die Asanas helfen dabei, Körper, Geist und Seele mehr in Einklang zu bringen, das heißt, dass Du automatisch glücklicher und achtsamer mit Dir und Deiner Umwelt umgehst. Demnach fällt Dir das Nicht-Kaufen auch leichter. Wenn Du dann doch einmal Lust hast, Dir etwas zu gönnen, dann frage Dich, ob Du es wirklich brauchst. Empfehlenswert ist, dass Du Dir täglich Zeit für eine kurze oder auch längere Praxis nimmst. Der Vorteil ist, dass Du dafür nur Dich sowie Deine Matte brauchst – minimalistisch und einfach. Hole Dir Inspirationen aus der realen oder auch digitalen Welt und schaue, wie das Leben für Dich am besten funktioniert. Jeder Mensch ist anders. Thema Minimalismus: Meditation sowie das Aufsagen von einem Mantra darf ein weiterer bedeutender Bestandteil Deines Lebens werden. Wenn Du geerdeter in Dir bist, wirst Du automatisch merken, dass Du weniger im Außen brauchst. Je mehr Du mit Dir selbst verbunden bist, desto weniger suchst Du in der Außenwelt. Das führt unweigerlich zu einem minimalistischen Leben. Machst Du regelmäßig Asanas? Hast Du das Gefühl, bereits minimalistisch zu leben?
Gesichtsyoga: Die wundervollen Auswirkungen von Yoga auf der Haut

Gesichtsyoga: Die wundervollen Auswirkungen von Yoga auf der Haut

von/ durch Stefan am Nov 21 2021
Es gibt verschiedene Yoga-Arten, nicht zuletzt wird das Face-Yoga immer beliebter. Das liegt daran, dass mit wenigen Handgriffen wundervolle Unterschiede im Gesicht erzielt werden können. Die sanfte Massage sorgt für die Lockerung der Muskeln sowie zur Entspannung der Haut. Wer diese Methoden für eine längere Zeit ausführt, wird bereits nach wenigen Wochen einen tollen Unterschied feststellen können. Wenn Du unter Falten leidest, aber keine Lust auf diverse Anti-Aging-Programme hast, dann hole Dir in diesem Beitrag die besten Inspirationen dazu. Warum ist Gesichtsyoga so beliebt? Immer mehr Menschen kommen auf den Geschmack, dem eigenen Körper sowie Gesicht etwas Gutes zu tun. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise Face-Yoga immer bekannter und alltagstauglicher. Die einfachen Übungen können überall ausgeführt werden und innerhalb einer kurzen Zeit wirst Du einen großen Effekt feststellen können. Besonders dann, wenn Du unter vielen Fältchen und Linien leidest. Natürlich ist Gesichtsyoga kein Wundermittel wie ein operativer Eingriff, dennoch ist es eine natürliche Alternative zu Botox oder Ähnlichem. Außerdem profitierst Du von den Gesichtsyoga-Übungen auf Deiner Matte, weil: Du dadurch ein besseres Gefühl für Dein Gesicht kriegst Du Anspannungen leichter loslassen kannst Du ohne chemische Mittel Falten sowie Linien reduzieren kannst durch die Face-Yoga-Method Stress abgebaut werden kann sich diese Übungen erdend auf Deinen Organismus auswirken sich der Teint von Wangen, Hals usw. verbessert und Du eine natürliche Farbe bekommst Wenn auch Du von diesen positiven Auswirkungen profitieren möchtest, solltest Du die im nachfolgenden Abschnitt angeführten Übungen ausprobieren. Welche Übungen sind dienlich? Manchmal leiden wir unter müden Augen, unter einem fahlen Teint oder angespannten Gesichtsmuskeln. All dies kann mit den richtigen Übungen eliminiert bzw. reduziert werden. Damit tust Du Deinem Geist, Deinem Körper und Deiner Seele etwas Gutes. Um richtig entspannen zu können, ist es ratsam, diese Übungen immer wieder in Deinen Alltag zu integrieren. a) Facelift Eine der wohl beliebtesten Übungen für ein schönes und straffes Aussehen ist der sogenannte Facelift. Die Muskulatur wird gedehnt und das Kiefer gelockert. Du legst beide Händen an die Schläfen. Die Hände werden nun nach hinten und oben geschoben. Du machst mit Deinem Mund eine Grimasse, indem Du "O" sagst. Die Übung wird für ein paar Sekunden gehalten. Wiederhole sie mehrmals. Der Bereich um die Lippen wird geliftet – für ein noch schöneres Lächeln. b) Stirnroller Eine weitere tolle Möglichkeit, um die Stirn zu lockern und neben Hatha- oder Yin-Yoga mehr Entspannung in das eigene Sein zu bringen, ist die Ausführung des Stirnrollers. Du bildest mit beiden Händen eine Faust.Die Knöchel vom Zeige- und Mittelfinger liegen direkt auf der Stirn. Nun übst Du einen sanften Druck aus und ziehst Deine Hände nach außen. Diese Übung ist ein perfektes Warm-up. c) Kugelfisch Wenn Du Deine Nasolabialfalte reduzieren und etwas Gutes für die Durchblutung der Wangen machen möchtest, ist der Kugelfisch perfekt. Hierbei bläst Du zuerst die linke Seite mit Luft auf und hältst sie. Nachher wechselst Du die Seite. Wiederhole die Grimassen mehrmals. d) Ohrläppchen massieren Für weniger Stress im Alltag – diese Yoga-Übung ist nicht unmittelbar für das Gesicht konzipiert, auch ist sie kein direktes Aging-Effekt-Wunder; dennoch sind die Ergebnisse wertvoll. Hierbei fasst Du mit Deinem Daumen sowie dem Zeigefinger direkt auf Deine Ohrläppchen und übst einen sanften Druck aus. Mit sanften Bewegungen massierst Du Deine Ohrläppchen. Je nach Bedürfnis wird die Übung mehrmals wiederholt. e) Tolle Yoga-Übungen für einen schönen Teint Neben den Übungen, die Du mit den Fingern in Deinem Gesicht ausüben kannst, gibt es noch andere Asanas, die dienlich sind. Schulterstand (Sarvangasana) sorgt für eine rosige Haut Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana) regt die Blutzirkulation an und verhilft zu einem gesunden Teint Drehsitz (Ardha Matsyendrasana) ist hilfreich, um den Körper zu entgiften und alte Schlacken loszuwerden. f) Augen-Yoga für einen wachen Blick Um den Anti-Aging-Effekt zu verstärken, solltest Du Dich auch um Deine Augen kümmern. Sie leisten täglich einen sehr wertvollen Beitrag. Besonders wenn Du viel vor dem PC bist, solltest Du Übungen für Deine Augen machen. Reibe Deine Hände zusammen und spüre die Wärme. Nun legst Du Deine Hände auf Deine Augen und lässt sie dort für mehrere Minuten verweilen. Die Augen im Uhrzeigersinn rollen (achte hierbei darauf, dass Du die Augen weit nach oben und nach unten, weit nach rechts und nach links bringst) Schaue abwechselnd in die gegenüberliegenden Ecken (einmal links einmal rechts) Strecke Deinen Arm aus und fokussiere einmal einen nahen Punkt und einmal einen in der Ferne. Neben diesen tollen Übungen für das Gesicht darfst Du natürlich darauf achten, dass Du sonst einen gesunden Lebensstil führst. Viel Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Zeit an der frischen Luft (mit dem richtigen UV-Schutz, um das Gesicht vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen) sorgst Du für mehr Wohlbefinden. Warum sind Gua-Steine für die Yoga-Session so besonders? Ein besonderes Highlight: Mache die Face-Yoga-Übungen mit einem Gua Sha Stein. Diese Steine bestehen beispielsweise aus Jade, Rosenquarz oder Obsidian. Die Steine haben unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper und können während des Warm-Ups genauso wie während der ganzen Sitzung benutzt werden. Der Benefit auf das Gesicht wird dank der Gua-Steine noch größer. Die Steine haben in der Schönheitswelt der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie in Südostasien eine Jahrtausendalte Tradition und sind daher nicht mehr wegzudenken. Auch hierzulande werden die kleinen Steinchen für die richtige Pflege für eine schöne Haut immer beliebter. Außerdem haben sie positive Effekte auf straffe Wangen, einen glänzenden Teint und einer verbesserten Durchblutung. Der Stein ist meist handflächengroß und kann deshalb sehr gezielt, aber auch großflächiger genutzt werden. Die besten Tipps zur Anwendung: Du machst es Dir gemütlich und sorgst für ein entspanntes Raumklima. Nimm Dir ausreichend Zeit für diese Beauty-Anwendungen. Setze oder kniee Dich aufrecht auf ein Meditationskissen und schalte Dir ruhige Klänge ein. Du nimmst den Gua-Sha-Stein und wärmst ihn mit Deinen Fingern leicht auf. Dann fährst Du sanft über Dein Gesicht. Du wirst merken, dass die Haut nach mehrmaligem Wiederholen dezent rot wird. Das ist vollkommen normal und gut. Die Durchblutung wird angeregt und alte Hautschüppchen gelöst. Die positiven Auswirkungen vom Gesichts-Yoga kannst Du an folgenden Punkten erkennen: Frischekick im Gesicht leichte Schwellungen oder Hautreizungen können gelindert werden Muskeln entspannen sich der Teint wird glänzend und strahlend verbesserte Blutzirkulation Die Gua-Sha können nicht nur im Gesicht, sondern am gesamten Körper angewendet werden. Außerdem solltest Du Dir bewusst sein, dass die verschiedenen Steine auch diverse Auswirkungen auf die Haut haben. Rosenquarz ist zum Beispiel gut bei Hautirritationen. Der Amethyst hilft bei der Faltenbekämpfung, während der Obsidian bei Hautrötungen dienlich ist. Es gibt auch Roller, die für diesen Beauty-Trend genutzt werden können.
Warum Yoga im Winter besonders wichtig ist – Dein Ratgeber

Warum Yoga im Winter besonders wichtig ist – Dein Ratgeber

von/ durch Stefan am Nov 19 2021
Die wenigsten Menschen freuen sich auf die kalte Jahreszeit: Hierzulande ist der Winter geprägt von Temperaturen rund um Nullpunkt, wenig Sonne und viel Dunkelheit. Nicht selten steigt die schlechte Laune von Menschen und die depressiven Verstimmungen nehmen zu. Das liegt vor allem am Mangel von Vitamin D3, das durch die Sonneneinstrahlung produziert wird. Demnach ist es bedeutend, dass jeder Mensch den Alltag in der kalten Jahreszeit so organisiert, dass es im besser geht und dass er das Leben genießen kann. Gegen die Kälte hilft es, sich warm einzupacken und den Körper so vor den Minustemperaturen zu schützen. Innerliche Wärme erhältst Du, wenn Du Dir bewusst Zeit für Dich nimmst: Meditation und Yoga-Übungen auf der Matte tun besonders gut. Warum tut Yoga im Winter gut? Egal, ob Sommer, Frühling, Herbst oder Winter – Bewegung, Fitness sowie eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung sind das A und O, um gesund zu bleiben. Die Übungen aus der buddhistischen Lehre können Dir dabei helfen. a) Gut gegen Erkältungen Natürlich kannst Du mit Yoga auf der Matte nicht all Deine Wehwehchen heilen und dennoch haben die Übungen positive Effekte auf den Körper. Wer in der kalten Jahreszeit häufiger unter Erkältungen leidet, sollte etwas Gutes für sein Immunsystem tun. Wenn Du täglich übst (in einem Kurs oder zu Hause) und die richtigen Asanas machst, kannst Du Deinen Körper entspannen sowie das Stresshormon Cortisol abbauen. Im besten Fall änderst Du die Location und verlegst Dein Yoga-Training nach draußen. Das ist natürlich nur für abgehärtete Menschen etwas. Die kalte Luft stärkt das Immunsystem auf eine besondere Art und Weise und kann dienlich sein, die eigenen Abwehrkräfte gut zu verbessern. Nadi Shodhan: Atemübung Ein weiterer Tipp: Kombiniere dazu die richtige Atemübung. Bei Erkältungen kann beispielsweise die Wechselatmung (Nadi Shodhan) gut helfen. Hierbei setzt Du Dich aufrecht hin und schließt mit dem Ringfinger der rechten Hand Dein linkes Nasenloch, während Du durch das rechte Nasenloch einatmest. Nun schließt Du das rechte Nasenloch und hältst den Atem für ein paar Zählzeiten. Nachher atmest Du durch das linke Nasenloch aus, während Du Dein rechtes Nasenloch mit dem rechten Daumen schließt. Diesen Vorgang wiederholst Du an jedem kalten Wintertag – wenn eine Erkältung naht, aber auch sonst. Je öfters Du das pro Woche machst, desto effizienter wirkt sich die Übung aus. Folgende Vorteile gehen damit einher: Der Körper wird mit mehr Sauerstoff versorgt Ausgleich von Yin und Yang Bringt Ruhe in den Körper Kann einen unruhigen Geist bei einer Winterdepression wieder ausgleichen Anfänger sollten die Übung langsam machen, da man zu Beginn leicht schwindelig werden kann. Dienliche Yoga-Übung bei Erkältungen: Halbe Kerze (Viparita Karani) Hierbei legst Du Dich auf den Rücken. Bei der nächsten Ausatmung bringst Du die Knie Richtung Brust und beim Einatmen gehst Du mit den Beinen nach oben (Du streckst sie gerade in die Luft). Diese Yogaübung ist perfekt für den Rücken und Kopf – besonders wenn Du dort Schmerzen hast. Außerdem entspannt sie Dich. b) Hilfreich bei negativer Stimmung und Winterdepression Viele leiden während der kalten Jahreszeit unter einer negativen Grundstimmung. Doch auch das muss nicht sein. Wer regelmäßig Yoga praktiziert oder anderen Outdoor-Aktivitäten nachgeht, tut seiner Gesundheit etwas Gutes: Der Geist wird gestärkt, die Energie im eigenen System wird erhöht und die psychische Kraft gefestigt. Nach einer Yoga-Stunde im Studio oder zu Hause sowie einer Tasse Tee fühlen sich die meisten gleich viel besser und wieder fit. Experten betonen, dass die Kombination von liegenden und sitzenden Yoga-Übungen perfekt ist, um die eigene Psyche zu stärken. Wer zusätzlich auf einem schönen Meditationskissen meditiert, wird einen noch größeren Effekt erfahren. Folgende Übungen können dienlich sein: Schulterbrücke (Setu Bandha Sarvangasana): Hierbei legst Du Dich auf den Rücken, stellst die Füße hüftbreit auf den Boden auf. Die Arme liegen seitlich neben Deinem Körper. Mit der Einatmung hebst Du nun Dein Becken nach oben – nun entsteht eine schiefe Ebene zwischen Deinen Schultern und Knien. Die Übung wirkt sich auf Deinen Nacken, Deinen Brustkorb sowie Deinen Rücken aus. Du wirst ruhiger, Stress nimmt ab und Dein Geist erholt sich. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana): Diese Übung ist wohl eine der bekanntesten. Vom Vierfüßlerstand aus, hebst Du Deinen Po nach oben und streckst Deine Arme sowie Beine durch. Du machst mit Deinem Körper ein Dreieck. Wichtig sind ein gerader Rücken und ausgestreckte Beine. Bei den meisten wirkt sich diese Übung beruhigend aus. Wer unter einer leichten depressiven Verstimmung leidet, sollte unbedingt täglich Spaziergänge in die Natur einplanen. Die Luft in Parks und Wäldern tun dem eigenen Organismus sehr gut. c) Yoga als Teil der bewussten, achtsamen Innenschau Die Kombination von Yoga, Meditation und Atemübung ist ideal, um sich selbst besser kennenzulernen. Im Alltag sind viele so beschäftigt, dass sie keine Zeit haben, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Wer sich hingegen die Mühe macht, täglich ein paar Minuten Asanas, Meditation sowie Atemübungen zu machen, wird einen krassen Unterschied im eigenen Wohlbefinden wahrnehmen können. Die buddhistische Lehre hilft dabei, das Körpergefühl zu stärken. Der Winter ist die perfekte Jahreszeit, um nach innen zu schauen, innere Themen zu lösen und sich wieder auf sich selbst zu besinnen. Wer diese drei Aspekte neben Sport in den Alltag integriert, wird sich psychisch und physisch deutlich besser fühlen – der Winter kann als Chance gesehen werden, Wellness für das Innere zu machen. Die Asanas leisten dabei einen wertvollen Dienst. In diesem Zusammenhang ist das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs sowie das Aufschreiben aller hochgekommenen Emotionen hilfreich. d) Körperliche Fitness steigern Natürlich haben die Asanas auch einen tollen Effekt auf den Körper – gerade in der dunklen Jahreszeit neigen viele auf dem Sofa zu verharren und nicht mehr aufstehen zu wollen. Yoga ist eine perfekte Sportart, die man ganzjährig ausüben kann. Wer beispielsweise Vinyasa- oder Asthanga-Asanas in den eigenen Alltag integriert, kann damit seine körperliche Fitness deutlich verbessern. Integrierst Du Yoga in Deine winterliche Sport- und Wellnessroutine?