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Was ist Vinyasa Krama? Wie kannst Du Vinyasa-Flows selbst kreieren? - yogabox

Was ist Vinyasa Krama? Wie kannst Du Vinyasa-Flows selbst kreieren?

von/ durch Stefan am Apr 18 2022
Wenn Du Dich bereits mit Yoga auskennst, weißt Du, dass Vinyasa eine sehr fließende Abfolge von verschiedenen Asanas ist. Sie folgen der Ein- und Ausatmung und sind immer direkt darüber abgestimmt. Somit fasst der Begriff "Vinyasa" die Bewegungen zusammen, die synchron mit dem Atem ausgeübt werden. Die beiden Begriffe Vinyasa und Krama haben demnach eine andere Bedeutung, die wir in diesem Beitrag klären. Zudem erfährst Du alle hilfreichen Informationen, die in diesem Zusammenhang für Deinen eigenen selbst zusammengestellten Vinyasa Flow wichtig sind. Yoga vinyasa for strength and energy accumulation. Yogi girl in hatha sequence. Vector illustration isolated in white background Vinyasa Krama: Die Definition Um bereits von Anfang an für Klarheit zu sorgen, wollen wir die Bedeutung von Vinyasa Krama erklären. Unter diesem Begriff wird die korrekte Reihenfolge verstanden, diezum Ziel führt. Während "Vinyasa" mit "Anordnung" übersetzt wird, kann "Krama" auch als "Reihenfolge" betitelt werden. Im Sanskrit wird Vinyasa-Yoga auch als "Synchronisation der Bewegung und Atmung, beim schrittweisen Aufbau der Asanas" bezeichnet. Der Stil geht auf den bekannten Yogi Sri T. Krishnamacharya zurück. Das Krama Yoga wurde durch Sri K. Patthabi Jois auch in das Ashtanga Yoga (Power-Yoga) integriert. Jede Asana-Praxis hat ein Ziel: Dieses kann nur dann erreicht werden, wenn die YogaÜbungen entsprechend ausgerichtet sind. Das Ziel verändert sich natürlich immer je nach Yoga-Stunde. Der Yoga-Lehrer oder auch der Schüler selbst legt die gewünschte Absicht fest, an dem in der entsprechenden Session gearbeitet wird. Das ist der Vorteil dieser Sitzungen, da mit der richtigen Abfolge genau die Intention des Yogis erreicht werden kann. Wie ist die Vinyasa Yoga Stunde aufgebaut? Üblicherweise folgt der Aufbau einer erfolgreichen, achtsamen Vinyasa-Stunde auf der Yogamatte immer demselben Schema. Dieses kann natürlich mithilfe der verschiedensten Asanas nach den individuellen Vorstellungen angepasst werden, das Gerüst bleibt dennoch dasselbe. • Mobilisation (während dieser Übungen wird der Körper aufgewärmt und mobilisiert) • Vorbereitung (Dehnung, einfache Übungen) • Aktivierung (hier kommt der anstrengendere und herausforderndere Teil an die Reihe, die Asanas werden immer komplexer) • Dehnung, Nachbereitung • Entspannung (Pranayama, zum Beispiel Ujjayi-Atmung und Shavasana oder Meditation) Intuitiver Aufbau des Yoga-Flows Wie bereits im vorherigen Abschnitt erklärt, sind die Yoga-Stunden immer nach einer bestimmten Reihenfolge aufgebaut. Diese sollte eingehalten werden, damit Du von der bestmöglichen Wirkung profitieren kannst. Ganz zu Beginn solltest Du Dich fragen, was Du Dir heute von der Stunde wünschst. Dann kannst Du beginnen, die Hauptasanas auszuwählen. Gleichermaßen spielt die Vor- und Nachbereitung eine bedeutende Rolle. Welche Hauptasanas sind heute dienlich für Dich? Jede Übung hat ihre ganz individuelle Auswirkung auf den Körper. Im nachfolgenden Abschnitt erklären wir Dir übersichtlich, welche Übungen für welche Wirkungen dienlich sind. So kannst Du Schritt für Schritt Deinen ganz eigenen Flow kreieren. Umkehrhaltungen sind perfekt, um das eigene Erscheinungsbild mit dem Vinyasa Flow Yoga zu verjüngen. Außerdem können dadurch Aufregung oder andere nervöse Gefühle reduziert und der Geist gestärkt werden. Hier stehst Du auf dem Kopf – bedeutende Haltungen sind beispielsweise der Hand- oder Kopfstand. Balancehaltungen helfen dabei, die Verwurzelung zur Erde zu spüren und sich leichter zu zentrieren. Damit ist eine Praxis bestehend aus diesen Übungen perfekt, um die Konzentration und den Geist zu stärken. Dazu zählt der Baum, der in jede Session integriert werden kann. Nach mehrmaligen Üben fällst Du auch nicht mehr um. Vorbeugen empfehlen sich besonders abends. Sie wirken sich beruhigend und regenerierend aus. Dazu zählt die Vorbeuge im Sitzen oder auch im Stehen; der Oberkörper wird nach vorne gebeugt. Rückbeugen sollten dann ausgeübt werden, wenn die Stimmung schlecht ist oder sogar depressive Verstimmungen vorhanden sind. Diese weiten den Herzraum. Die bedeutendsten Übungen sind die Schulterbrücke und die Kobra. Sie weiten das Herz und stärken demnach auch das Herzchakra. Wie kannst Du Deine Yoga-Einheit bestmöglich vor- und nachbereiten? In erster Linie ist es bedeutend, dass Du verstehst, dass die Vorbereitung den Körper auf die nachfolgenden Übungen einstimmt. Die Nachbereitung hingegen beinhaltet die gegenteilige Haltung. Beispiel:• Die Hauptasana ist die Kobra. Das ist eine Rückbeuge, das heißt, bevor Du die Kobra machst, bereitest Du Dich angemessen vor. Du kannst eine leichte Rückbeuge im aufrechten Stand oder die Heuschrecke machen. Damit die Kobra gut ausgeglichen wird, kannst Du die Kindshaltung in die Nachbereitung einbauen. • Wenn die Hauptasana die Vorbeuge im Stehen ist, dann bereitest Du diese Asana mit der "halben Vorbeuge" vor. Als Nachbereitung eignet sich die Schulterbrücke hervorragend (das ist eine Rückbeuge). Das Prinzip ist, dass Du nach der Ausübung die Asanas immer ausgleichst – zudem ist die Integration der Atmung bedeutend. Als kleiner Reminder: Bei den Bewegungen, bei denen Du Dich "öffnest" atmest Du ein. Bei den drehenden oder schließenden Bewegungen atmest Du aus. Am Ende der Übungen darfst Du eine kurze Atemtechnik einbauen. Neben der Ujjayi Atmung kannst Du auch die Wechselatmung oder den Feueratem einbauen. Das liegt immer an Deinen Wünschen. Beautiful diverse women wearing sportswear doing cobra exercise at group lesson, practicing yoga on mats, young sporty people stretching in Bhujangasana pose, working out in modern yoga studio Auch die endgültige Entspannung im Shavasana spielt eine bedeutende Rolle. Egal, ob Du einen Yin Yoga Flow, Hatha Yoga oder Vinyasa machst, am Ende solltest Du Dir immer ein paar Minuten Zeit für die Ruhe nehmen. Gerne kannst Du Dich auch auf ein Meditationskissen setzen und in die Stille gehen. Wichtig: Passe die Einheit immer Deinen Bedürfnissen an Der Vorteil der selbst zusammengestellten Yoga-Einheit ist, dass Du Dir genau diese Asanas aussuchen kannst, die gerade dienlich sind. Das Wichtigste ist: Achte stets auf Dein Körpergefühl, wenn eine Haltung beispielsweise unangenehm ist, dann verweile kürzer darin oder mache komplett eine andere. Außerdem ist es sinnvoll, immer auf den eigenen Gemütszustand zu achten und daraus einen entsprechenden Flow zu kreieren. Wenn Du unsicher bist, kann ein anfänglicher Kurs ratsam sein, um all die verschiedenen Yoga-Haltungen kennenzulernen. Stellst Du Dir Deine Yoga-Flows selbst zusammen? Wenn ja, welche Haltungen magst Du am liebsten?
Chakras und Nadis: Wie kannst Du die feinstoffliche Lebenskraft erhöhen? - yogabox

Chakras und Nadis: Wie kannst Du die feinstoffliche Lebenskraft erhöhen?

von/ durch Stefan am Apr 12 2022
Der Mensch ist nicht nur der physische Körper, wie wir es die letzten Jahrzehnte immer glaubten. Es kommen stets neue Wissenschaftler dazu, die sich dafür interessieren, wie das Phänomen Mensch ganzheitlich funktioniert und entsprechende Studien darüber durchführen. Hierbei stellten sie bemerkenswerte Fakten fest: Der Körper besteht aus einem Energiesystem, ähnlich einem Stromkreis. Was es damit auf sich hat und was Chakras und feinstoffliche Nadis sind, erfährst Du in diesem Beitrag. Außerdem lernst Du bedeutende Tipps kennen, um Deine Prana-Energie zu stärken. Lasse Dich inspirieren. Der Mensch = Stromkreis? Wer sich mit dem Thema Elektrizität auskennt, weiß, dass es im Stromkreis eine Quelle gibt, woher die Energie stammt. Die darin entstehende Energie fließt durch Leitungen, drumherum entstehen elektrische Felder. In vielen Bereichen kann Energie gespeichert werden, diese sind bekannt als Kondensatoren oder auch Batterien. Von dort aus gelangt der Strom zu anderen Bereichen. Je nach Gerät können durch den Strom Kälte, Hitze, Musikfrequenzen oder Bilder erzeugt werden. Das Interessante ist, dass der Mensch ähnlich funktioniert. Das Prana-System des Menschen funktioniert aufgrund verschiedener Stromquellen. Die kosmische Energie fließt durch die Energiebahnen und erfüllt den gesamten Energiekörper mit Power. Was sind Nadis? Ähnlich den Stromleitungen verfügt der menschliche Körper über die sogenannten Nadis, das sind Leitungen, durch die die Energie fließen kann. Die genaue Übersetzung von Nadi bedeutet "Röhre" oder auch "Kanal". In der Traditionellen Chinesischen Medizin beispielsweise sind es die Meridiane, durch die die Lebensenergie fließt. Auch hier entsteht rund herum ein Energiefeld, das Prana ausstrahlt (Aura). Alle drei haben ihren Anfang im Becken und fließen von dort aus in die entsprechende Körperhälfte. Laut Experten gibt es bis zu 72.000 verschiedene Nadis im Körper, drei dieser Meridiane sind die wichtigsten. Sie heißen: • Pingala (er ist der Träger der Sonnenenergie, befindet sich auf der rechten Seite der Wirbelsäule. Dieser beeinflusst den Sympathikus, welcher für die Leistungsbereitschaft, das Bewusstsein bzw. Shiva und das logische Denken zuständig ist, auch als Flucht- oder Kampfnerv betitelt.) • Ida (dieser Nadi ist verbunden mit der lunaren Kraft, befindet sich auf der linken Seite der Wirbelsäule und ist für die Kreativität zuständig. Er beeinflusst den Parasympathikus – zuständig für die Erholung -> Ruhenerv) • Sushumna (das ist der Zentralkanal, der Sushumna verläuft entlang der Wirbelsäule, gilt als der wichtigste Nadi) Vector illustration of beautiful woman character sitting in yoga pose.The three main nadis: ida, pingala, and sushumna. Energy channels. Was sind Chakren? Als Chakren werden die feinstofflichen Kraftzentren im Körper bezeichnet. Wenn das Wort "Chakra" übersetzt wird, bedeutet es "Rad". Die Punkte, an denen Pingala und Ida zusammentreffen, sind die sieben Hauptchakras. Die Chakren strahlen in verschiedenen Farben und befinden sich an unterschiedlichen Stellen in Deinem Körper. • Muladhara Chakra (Wurzelchakra) in der Farbe Rot für die Verbindung zu Mutter Erde, Urvertrauen und Sicherheit (zwischen den Genitalien)• Svadhistana Chakra (Sakralchakra) in der Farbe Orange für Kreativität und Sexualenergie (eine Handbreit unter dem Bauchnabel)• Manipura Chakra (Solarplexus) in der Farbe Gelb für das Selbstbewusstsein, Ich-Verbindung (unter dem Brustkorb)• Anahata Chakra (Herzchakra) in der Farbe Grün für die Liebe, Hingabe (sitzt im Herzraum)• Vissudha Chakra (Kehlkopfchakra) in der Farbe Türkis/Hellblau für das Aussprechen der Wahrheit, Kommunikation (sitzt am Kehlkopf)• Ajna Chakra (Drittes Auge) in der Farbe Indigoblau für die Intuition und Verbindung zur Seele (zwischen den Augenbrauen)• Sahasrara Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra) in der Farbe ViolettTransparent für die Verbindung zum Universum (über dem Scheitel) Chakras - Ebenen des Bewusstseins Was ist die Aufgabe der Chakras? Damit der Körper einwandfrei funktioniert und Kraft hat, verteilen die Chakren, die Energie, die von den Nadis zu den Energiezentren transportiert wird. Zudem wird dort Prana gesammelt – dies gelingt unter anderem durch spezielle Atemübungen (zum Beispiel Wechselatmung = Nadi Shodhana). Wie kannst Du Deine Chakren mit Lebensenergie auffüllen? Prana (die Lebensenergie) wird laut der aktuellen wissenschaftlichen Theorie sowie alten Lehren (unter anderem Ayurveda) durch verschiedene Faktoren aufgenommen: • durch die Sonne• durch die Nahrung• durch den Atem (zum Beispiel auch Pranayamas während der Asanas)• durch Bewegung und Yoga Je mehr Du diese Elemente in Dein Leben integrierst, desto eher wirst Du die Kraft in Deinem feinstofflichen Energiekanal wahrnehmen können. Gerade ein paar Sekunden oder Minuten nach dem Yoga (beispielsweise Kundalini Yoga) oder verschiedener Atemtechniken ist die Vitalisierung der Energieleitbahnen besonders stark zu spüren. Bedeutende Übungen, um Dich mit neuer Prana zu füllen Damit Du Dich wohl in Deinem Körper fühlst und in den Flow gelangst, kannst Du Dein Prana erhöhen. Dies geht am besten mit hilfreichen Atemübungen. Experten betonen, dass ein Mensch mit viel Prana deutlich seltener krank wird, und eine bessere Gesundheit verzeichnen kann. a) Tiefe Atmung üben Es gibt verschiedene Pranayama-Übungen, die Dir dabei helfen, neue Energie in Deinen Energiekörper zu bringen. Die bedeutendste ist: • Wechselatmung (Nadi Shodana) Diese Atemtechnik gilt im Hatha-Yoga als eine der wichtigsten. Der Grund liegt darin, dass diese Technik dabei hilft, die Nadis, die Energiezentren sowie das gesamte System zu reinigen. Damit werden Blockaden gelöst und die Energie kann wieder frei fließen. Ablauf: Hierbei setzt Du Dich ähnlich wie während einer Meditation aufrecht auf Dein Kissen und nimmst den Daumen der rechten Hand. Mit diesem hältst Du das rechte Nasenloch zu. Atme durch das linke Nasenloch ein. Schließe nun mit dem Ringfinger der rechten Hand Dein linkes Nasenloch. Halte den Atem für ein paar Sekunden an. Spüre Dein Inneres und ruhe in Dir. Dann öffnest Du Dein rechtes Nasenloch und atmest aus. Diesen Vorgang wiederholst Du ein paar Mal. Am besten ist es, wenn Du pro Ein- und Ausatmung vier Zählzeiten zählst. Damit wird die Übung noch intensiver. Die Anzahl kannst Du je nach Fortschritt beliebig anpassen. b) Mantra Ein Mantra ist eine klassische Sanskritsilbe, die häufig wiederholt wird. Durch diese Wiederholung kann die Energie derselben freigesetzt werden. So wird die Klangschwingung genutzt, um das Wohlgefühl des Menschen zu verbessern. Jedes Chakra hat wiederum ein anderes Mantra, mit dem es aktiviert werden kann. Das Ajna-Chakra beispielsweise kann mit der Silbe "Om" angestupst werden. "Om Sri Ramaya Namah" öffnet das Anahata Chakra. Es gibt dazu zahlreiche Videos auf YouTube oder ein Buch, das die Kraft der Mantren erklärt. Lasse Dich inspirieren von der großen Auswahl im Online-Büchershop oder vor Ort. Weitere Tipps zu den Mantren findest Du in der Tabelle Muladhara-Chakra Vokal "U", langgezogen (Uuuuu) oder LAM Swadhisthana-Chakra Vokal "Ü", langgezogen (Üüüüüü) oder VAM (VANG) Manipura-Chakra Vokal "O" (wie im Wort Sonne) oder RAM (RANG) Anahatha-Chakra Vokal "A", langgezogen (Aaaaa) oder YAM (YANG) Vishuddha-Chakra Vokal "E", langgezogen (Eeee) oder HAM (HANG) Ajna-Chakra Vokal "I", langgezogen (Iiiii) oder OM Sahasrara Kein Vokal, Stille, eventuell das Iiii Wie Du sehen kannst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Prana in Deinen Chakren anzustupsen. Dazu passende Meditationen sind hilfreich, um die Lebenskraft in Deinem ganzen Körper zu verteilen und in die Stille zu gehen. Auch spezielle Yoga-Übungen auf der Matte helfen Dir, um noch näher bei Dir selbst anzukommen, und den Fluss des Pranas in Deinem Körper zu spüren. Machst Du bereits solche Übungen? Wenn ja, welche helfen Dir am besten?
Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas - yogabox

Yoga formt den Körper – fit werden mit Asanas

von/ durch Stefan am Apr 07 2022
Der Traum vieler Menschen ist es, ein paar Pfunde zu verlieren. Für die Gesundheit ist ein Gewicht im Normalbereich natürlich das A und O – deshalb eine Hungerkur durchzuziehen, entspricht jedoch nicht den Vorstellungen einer ganzheitlichen Gesundheitsweise. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du einen Weg findest, der für Dich optimal ist. Mit der richtigen Einstellung, Achtsamkeit und Disziplin bringst Du Veränderung in Dein Leben – auch bezüglich Deines Gewichts. Wie Yoga in Bezug auf Gewichtsreduktion funktioniert, erfährst Du in diesem Beitrag. mind body and soul design inspired by yoga, with asanas (yoga poses) and lotus Die wichtigsten Vorteile von Yoga auf die Gesundheit Yoga hat viele Benefits auf den eigenen Körper. Egal, ob Yin Yoga, Hatha oder Vinyasa – die verschiedenen Yoga-Stile haben wundervolle Effekte auf die Gesundheit. • Yoga hilft dabei, das eigene Immunsystem zu stärken. Das ist besonders für die Wintermonate bedeutend.• Wer regelmäßig Asanas auf der Yogamatte übt, kann Veränderungen im Blutdruck feststellen – dies haben zumindest Wissenschaftler der Universität in Yale herausfinden können.• Achtsamkeit, Bewusstsein und die innere Balance stärken: Yoga hat tolle Auswirkungen auf den Geist, die Seele und die Psyche. Deshalb sollte am Tag Yoga und Meditation miteinander kombiniert werden. Auch das tiefe Ein- und Ausatmen ist essenziell, um das Wohlbefinden sowie das Nervensystem zu stärken. Gönne Dir täglich ein paar Minuten auf Deinem Meditationskissen.• Kannst Du nicht schnell einschlafen? Dann probiere abends diverse Yoga Übungen aus. Auch Anfänger können damit hervorragende Erfolge erzielen. Dein Geist beruhigt sich und der Körper wird ausreichend gedehnt, bevor Du zu Bett gehst.• Der Blutzuckerspiegel kann mithilfe der Asanas verbessert werden.• Kopfschmerzen, Migräne oder Verspannungen können gelindert werden.• Außerdem bietet Yoga Vorteile in Bezug auf das Gewicht. Wer abnehmen möchte, kann die tägliche Yoga-Praxis dafür nutzen, um überschüssiges Fett loszuwerden. Wie das geht, zeigen wir Dir in den nachfolgenden Abschnitten. Wichtig: Bei körperlichen, geistigen oder seelischen Beschwerden sollten zusätzlich immer Informationen bei professionellen Medizinern eingeholt werden. Yoga kann unterstützend wirken. Erfolgreich abnehmen – Yoga im Alltag Um mit Yoga abzunehmen, musst Du kein Profi sein. Neulinge, Fortgeschrittene oder Yogis mit jahrelanger Praxis können Erfolge erzielen. Auch die University of California fand in einer Studie heraus, dass sich das Wohlbefinden der Teilnehmer durch Yoga verändert hat. So wurde festgestellt, dass die Stimmung deutlich besser wurde und die schlechte Laune abnahm. Wenn Du Dich gut fühlst, bist Du motivierter, Sport zu treiben. Außerdem bist Du dadurch energiegeladener und verbundener mit Dir selbst. Welche Stile sind zum Abnehmen geeignet? Yoga bietet verschiedene Möglichkeiten, Gewicht zu verlieren. Natürlich nimmst Du mit Yin-Yoga, bei dem Du Dich hauptsächlich nur dehnst und die Faszien lockerst, nicht so viel ab, wie wenn Du einen anstrengenden Vinyasa-Flow machst. Hier eine kleine Übersicht über die Zahlen: • Power-Yoga etwa 400 Kalorien pro Stunde• Ashtanga ca. 300 Kalorien pro Stunde• Bikram-Yoga etwa 600 Kalorien pro Stunde Wie Du sehen kannst, ist Yoga eine ernst zu nehmende "Sportart", die beim Abnehmen dienlich ist. Wie schnell kannst Du mit Yoga Gewicht verlieren? Obgleich diese Frage nicht unbedingt essenziell ist, möchten wir sie dennoch aufgreifen. Yoga-Expertinnen betonen, dass sich besonders Regelmäßigkeit auszahlt. Das heißt, je regelmäßiger Du die Bewegung in Deinen Alltag integrierst, desto bessere Erfolge erzielst Du – Du fühlst Dich gesund, vital und schlank. Der Vorteil ist, dass sich Yoga auf Dein ganzheitliches Wohlbefinden auswirkt – und nicht nur Pfunde am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln abgespeckt werden. Die besten Übungen für Deine Fitness: Stärke Deinen Unterkörper Viele der Asanas sind zur Stärkung mehrerer Körperpartien ausgelegt. Wenn Du Dich jedoch auf Deinen Unterkörper fokussieren und dort Kraft aufbauen möchtest, dannnimm Dir täglich ein paar Minuten Zeit für dieses Training. Achte stets auf die korrekte Ausführung der Übung. a) Krieger II (Virabhadrasana II) Du stellst Dich auf den Boden und gibst das rechte Bein nach vorne, bis es im geraden Winkel steht. Das linke Bein stellst Du nach hinten; drehe den Fuß ein wenig nachaußen. Nun öffnest Du Deinen Oberkörper nach links. Die beiden Arme gehen nach vorne und hinten (der rechte ist vorne). Der Kopf schaut nach vorne. Hier bleibst Du fürein paar Augenblicke. Diese Übung ist perfekt, um Dich zu fokussieren und Arme, Beine sowie die Bauchmuskeln zu stärken. Danach wechselst Du die Seite. Active cartoon woman practicing virabhadrasana II position isolated on white. Yogi female exercising Hatha yoga Warrior Pose vector flat illustration. Girl performing gymnastics fitness workout. b) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana) Zuerst begibst Du Dich in den Vierfüßlerstand. Von hier aus ziehst Du Deinen Po nach hinten und streckst die Arme und Beine durch. Das Hinterteil ist der höchste Punkt.Diese Asana kannst Du machen, um Deine Atmung zu fokussieren und Dich während anstrengender Abfolgen auszuruhen. Außerdem werden Deine hinteren Unter- undOberschenkel gestreckt. Yogi female in adho mukha svanasana posture vector flat illustration. Woman demonstrating Downward dog pose isolated on white. Active healthy girl practicing yoga exercise. c) Das Boot (Navasana) Diese Übung ist perfekt für alle, die den Core trainieren möchten. Zu Beginn schaut die Haltung einfach aus, aber sie kann bei längerem Halten richtig anstrengend sein.Du setzt Dich auf den Boden und streckst die Beine nach vorne aus. Nun lehnst Du Deinen Rücken zurück und hebst die Beine an. Dein Körper macht ein "V" und DeineBeine sowie Dein Rücken liegen nicht mehr auf dem Boden auf. Die linke und rechteHand sind neben Deinen Beinen ausgestreckt. Naukasana or Yoga Boat pose Easy Variation with Strap Illustration. Colorful Concept of Navasana Asana Woman in Sportswear Top, Sneakers and White Pants Does the Fitness Stretch Exercise. d) Stuhl (Utkatasana) Eine tolle Übung, um Deine Oberschenkel sowie Deinen Po zu formen, ist der Stuhl. Dafür stellst Du Dich aufrecht hin und gibst die beiden Füße eng zusammen. Nun gehstDu langsam in die Hocke. Die Arme ziehst Du nach oben in die Luft. Bleibe hier für ein paar Atemzüge. Rücken nicht vergessen: für Stabilität und Stärke Wer viel Bauch trainiert oder allgemein Yoga praktiziert, sollte den Rücken nievergessen. Dienliche Übungen für Deinen Rücken sind: • Knie in Richtung Oberkörper (Du liegst auf dem Rücken und ziehst zuerst das linke und dann das rechte Knie zu Deinem Oberkörper)• Drehung im Liegen (Du liegst auf dem Rücken und ziehst das rechte Knie Richtung Bauch und drehst Dich dann auf die linke Seite, das Knie berührt den Boden, die Wirbelsäule ist gedreht. Die Übung darf auf beiden Seiten wiederholt werden).• Heuschrecke (Du liegst auf dem Bauch und hebst mit der Einatmung Deine Beine und Arme nach oben, es berührt nur mehr die Körpermitte den Boden) Kleiner Reminder: Yoga beeinflusst den Geist und dieser formt die Materie Es gibt Yoga-Stile, die darauf ausgelegt sind, den Körper zu fördern und entsprechend Gewicht zu reduzieren. Dazu zählen die oben genannten. Die meisten Menschen vergessen jedoch, dass der Geist die Materie formt. Dadurch, dass Yoga einen intensiven Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und die mentale Gesundheit hat, bedeutet dies, dass sich auch der Körper anpasst (wenn sich der Geist verändert). Das heißt, dass Du theoretisch die Körperform bekommst, die genau die Richtige für Dich ist. Je mehr Du bei Dir angekommen bist, desto eher formt sich auch der materielle Körper so, wie Du bist. Außerdem wirst Du merken: Je verbundener Du mit Dir bist, desto nebensächlicher sind das Gewicht sowie die Figur. Bist Du zufrieden mit deinem Körper? Übst Du Yoga aus, um Dich selbst fit zu halten und Deine Figur zu formen?
Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA - yogabox

Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA

von/ durch Nick am Apr 06 2022
Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA Yoga erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Zahlreiche Menschen praktizieren die Sportart regelmäßig, um fitter, beweglicher und relaxter zu werden. Hatha-Yoga gehört zwar zu den bekanntesten Yoga-Arten, jedoch gibt es mittlerweile weitere Yoga-Formen, die immer mehr Anhänger finden. Nude-Yoga ist diesbezüglich der neueste Trend aus den USA. Die Yoga-Form klingt zunächst etwas sonderbar, jedoch soll sie für ein vollkommen neues Körpergefühl sorgen. Nude-Yoga, auch als Naked Yoga oder Nackt Yoga bekannt, ist der neueste Fitness-Trend aus den Vereinigten Staaten. Was in den USA von vielen Yoga-Anhängern regelmäßig praktiziert wird, stößt bei uns auf Verwunderung. Für Nudisten, die sogenannten „Anhänger der Freikörperkultur“, scheint Nude-Yoga nichts Besonderes zu sein. Dass sie in der FKK-Zone nackt am Strand relaxen, nackt Golf spielen oder joggen, ist für praktizierende Nudisten keinesfalls ungewöhnlich. Dennoch ist der Gedanke, die Yoga-Stunde im „Adamskostüm“ auszuüben, für die meisten Menschen mehr als gewöhnungsbedürftig. Nude-Yoga – eine Sportart für Nudisten & jedermann Auch wenn Nude-Yoga auf den ersten Blick etwas befremdlich erscheint, hat die Yoga-Form nicht nur in den USA viele Anhänger gefunden. Neulinge stehen diesem Yoga-Trend zunächst skeptisch gegenüber, weil sie ihre Kursteilnehmer vollkommen nackt sehen. Dabei geht es beim Nude-Yoga keinesfalls um eine sexuelle Erfahrung, obwohl die Erotik sicherlich eine untergeordnete Rolle spielt. Aus diesem Grund fühlen nicht nur Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene sich zunächst unwohl. Immerhin ist es für die meisten Menschen keinesfalls alltäglich, das Work-out nackt zu betreiben. Auch wenn wir nackt am FKK-Strand liegen oder die Sauna besuchen, ist das Schamgefühl beim Nude-Yoga größer. Das liegt vielleicht daran, dass Saunisten und FKK-Liebhaber sich sittsamer bewegen. Wenn FKK-Liebhaber sämtliche Gliedmaßen von sich strecken, wird dies von anderen Menschen als schamlos angesehen. Allerdings müssen die Kursteilnehmer beim Nude-Yoga ihr Schamgefühl überwinden, weil sie nicht nur ihren Körper verdrehen, sondern auch die Arme und Beine spreizen. Zwischen Sport und Schamgefühl Nude-Yoga ist selbst für Menschen, die die Freikörperkultur regelmäßig betreiben, ungewöhnlich. Ein großes Problem sind komplizierte Asanas und längere Bewegungsabfolgen (Sonnengruß), die mit gespreizten Beinen ausgeführt werden. Bei der Durchführung des „Kriegers“, „Hundes“ und des „Kopfstandes“ steigt die Schamröte schnell ins Gesicht. Dass viele Kursteilnehmer sich demzufolge kaum auf ihre Übungen, sondern ausschließlich auf ihren nackten Körper konzentrieren können, ist anfangs vollkommen normal und auch erlaubt. Sobald die Teilnehmer das Nude-Yoga regelmäßig praktizieren, sinkt auch das Schamgefühl. Körperliche & seelische Freiheit Ob dick oder dünn, groß oder klein – das Aussehen spielt beim Nude-Yoga keine Rolle. Ganz im Gegenteil. Wer des Öfteren nackt trainiert, kann durchaus ein besseres Körpergefühl entwickeln und Hemmschwellen abbauen. Aus diesem Grund ist Nude-Yoga eine Art „Psychotherapie“, weil die Kursteilnehmer lernen, die Schwachstellen ihres Körpers anzunehmen. Viele Yoga-Praktizierende berichten sogar, dass sie sich wohler in ihrem Körper fühlen, seitdem sie Nude-Yoga betreiben. Auch wenn der Körper vielleicht nicht dem Idealbild entspricht, akzeptieren sie sich nach vielen Yoga-Stunden so, wie sie sind. Sie entwickeln ein besseres Selbstbewusstsein, das nicht nur im Yoga-Raum, sondern auch im Alltag spürbar ist. Erfunden wurde die Yoga-Form von dem amerikanischen Personal Trainer Aaron Star, der mit den ersten Nude-Yoga-Kursen in New York begann. Seitdem wird der neue Fitness-Trend auch in anderen Städten der USA, insbesondere in San Francisco, angeboten. In Deutschland steckt Nude-Yoga noch sprichwörtlich in den Kinderschuhen, jedoch konnte die Yoga-Form in den letzten Jahren einige Anhänger gewinnen. Fazit Auch wenn das nackte Praktizieren von Yoga-Stellungen als neuer Fitness-Trend bekannt ist, gilt Nude-Yoga hierzulande noch als „Neuland“, das entdeckt werden will. Zwar scheint die Yoga-Form das Selbstbewusstsein enorm zu stärken, jedoch können viele Menschen ihre Scham beim Anblick der nackten Kursteilnehmer kaum überwinden. Ob der Fitness-Trend sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland durchsetzt, wird sich zeigen. Bild © yuyu2000
Warum klappt Meditation nicht? Die besten Tipps - yogabox

Warum klappt Meditation nicht? Die besten Tipps

von/ durch Stefan am Apr 03 2022
Wer sich in der spirituellen Szene bewegt, hat schon tausendmal von der altbewährten Meditation gehört. Was, wenn Du es aber schon zig mal probiert hast und dabei nie etwas Sinnvolles herausgekommen ist? Es gibt viele Gründe, warum die Entspannungstechnik nicht funktionieren kann. Auch nach mehrmaligen Wiederholen solltest Du nicht aufgeben und die besten Tipps aus diesem Beitrag ausprobieren: Die Konzentrationsschwierigkeiten bekommst Du nämlich in den Griff und Du wirst merken, dass Du mit ein wenig Übung in einen vollkommen ruhigen Zustand gelangst. Probiere die Tipps aus diesem Beitrag aus. Was bringt das regelmäßige Meditieren? Das Internet, die Zeitschriften und verschiedensten Blogs sind voller Tipps zum richtigen Meditieren. Zusätzlich schwärmen zig Anwender von den tollsten Erfahrungen. Das ist kein Wunder: Auch Wissenschaftler fanden heraus, dass Meditationen, autogenes Training oder Atemübungen, die Anspannung reduzieren, das Einschlafen verbessern und die Empfindungen sensibilisieren können. Anwender berichten unter anderem über diese Veränderungen: • Die Anleitungen in Meditations-Apps können dabei helfen, das Einschlafen zu verbessern. Das liegt daran, dass die eigenen Gedanken besser gesteuert werden können.• Bei Schmerzen können gezielte Body-Scans (bei denen Du Dich auf Deinen Körper konzentrierst) dienlich sein.• Die emotionale bzw. psychische Gesundheit kann durch die Meditation verbessert werden.• Wer die Meditationstechnik täglich anwendet, kann Stress reduzieren.• Auch die Aufmerksamkeitsspanne kann erhöht werden. Wer von diesen Vorteilen hört, möchte heute noch mit ein paar Minuten Meditation anfangen – das ist perfekt. Aber Du musst wissen, dass diese Ergebnisse nicht von heute auf morgen erzielbar sind. Das ist so ähnlich wie beim Sport: Wenn Du heute Deinen Bauch trainierst, hast Du morgen keinen Sixpack. Das kommt nach und nach. Was sind die häufigsten Fehler, die beim Meditieren gemacht werden? Im nachfolgenden Abschnitt klären wir Dich über die Probleme auf, die bei den meisten Menschen passieren – gleichzeitig zeigen wir Dir die Lösungsmöglichkeiten auf. a) Die Erwartungen sind zu hoch Wie eingangs angesprochen, sind die Vorteile, die mit der regelmäßigen Meditation einhergehen, herrlich. Jeder Mensch möchte von diesem Gefühl profitieren und es genießen. Nicht wahr? Experten jedoch betonen, dass es besser ist, langsam zu beginnen und zu sehen, welche Veränderungen in einem selbst im Inneren geschehen. Je geringer Deine Vorstellungen und Erwartungen sind, desto kleiner ist die Enttäuschung. Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn die Veränderungen nicht so schnell zutreffen – das Problem ist, dass viele Menschen dann aufhören, wenn es beim ersten Mal auf dem Meditationskissen nicht klappt. Lösung: Neulinge setzen sich am besten täglich ein paar Augenblicke hin und meditieren. Wiederhole dies mindestens für 21 Tage, am besten jedoch für zwei, drei Monate. Mit der Regelmäßigkeit wirst Du einen Unterschied feststellen. b) Meditation ohne Anleitung sind erst für Fortgeschrittene zu empfehlen Die Auswahl an den verschiedensten Meditationen ist groß. So auch jene der geleiteten Meditationen. Als Neuling solltest Du damit beginnen. Es bringt wenig, wenn Du lediglich zu binauralen Beats oder sanfter Meditationsmusik meditierst und Du ständig mit Deinen Gedanken abschweifst. Dennoch ist dies ein häufiger Fehler, den Anfänger machen. Lösung: Konzentriere Dich auf schöne, angeleitete Meditationen, die Dein Herz erfüllen und Dir guttun. Der Vorteil ist, dass Du zwischen verschiedenen Themen auswählen kannst. So gibt es beispielsweise jene, die sich auf die Atmung konzentrieren oder auf ein Thema wie Selbstliebe, Achtsamkeit oder Ähnliches. Dadurch, dass diese geführt sind, schweifen Deine Gedanken deutlich seltener ab. c) Zu müde oder keine Lust Natürlich ist es vollkommen normal, dass ein Mensch abends oder auch früh morgens noch müde ist. Die Lust ist dann nicht immer da. Dennoch darf die Meditation regelmäßig eingeführt werden – nur so können tolle Ergebnisse erzielt werden. Wer glaubt, dass eine Meditation pro Woche ausreicht, um den größten Unterschied im Empfinden, im Kopf oder im Wohlbefinden zu erzielen, irrt sich. Natürlich ist jede Meditation dienlich, aber um große Veränderungen herbeizuführen, muss man die Praxis in das alltägliche Leben integrieren. Lösung: Wenn Du also keine Lust hast oder zu müde bist, darfst Du daran arbeiten. So könnte zum Beispiel eine andere Uhrzeit idealer sein. Wer ein Frühaufsteher und abends sehr müde ist, darf die Bewegungs- und Meditationsroutine in die frühen Morgenstunden packen. Um die Lust auf die Entspannung zu erhöhen, ist es bedeutend, sich nach einer Meditations-App umzusehen, die einem selbst entspricht: Hier findest Du viele geführte Meditationen. Des Weiteren könnte Yoga auf der Matte dabei helfen, sich selbst besser zu spüren und bereits eine innere Ruhe aufzubauen und die Müdigkeit zu reduzieren. In vielen Fällen hilft auch das gemeinsame Meditieren mit anderen: Es gibt zahlreiche Meditationsgruppen, die regelmäßige Sessions organisieren. Wenn Du dann mal richtig begeistert bist, fällt es Dir leichter, zu Hause allein zu meditieren. d) Zu laute Umgebung und zu viel Ablenkung Eine nächste Fehlerquelle, die das Meditieren anstrengend macht und die innere Unruhe erhöht, ist ein lauter Ort. Deshalb ist es umso wichtiger, sich im stressigen Alltag eine Oase der Ruhe zu schaffen: im Inneren und im Äußeren. Lösung: Gerade für Anfänger ist die absolute Stille ein Muss, um gut in die Meditation zu gelangen. Deshalb empfiehlt es sich, im eigenen Zuhause einen Raum oder eine Ecke einzurichten, die nur dafür genutzt wird. So verbindet der Geist beim Hinsetzen sofort Entspannung und tut sich leichter, herunterzukommen. Laute Geräusche, ein gekipptes Fenster oder das auf laut geschaltete Handy sollten eliminiert werden. Wer öfters meditiert, kann Geräusche und äußere Ablenkungen immer besser wegstecken, auch ohne eine Unruhe entstehen zu lassen e) Keine Zeit – vergiss diese Ausrede Die wohl häufigste Antwort, wenn jemand gefragt wird, ob man meditiert, lautet: Dafür habe ich keine Zeit. Es ist natürlich im Leben vieler Menschen so, dass kaum Momente für die Selbstfürsorge bleiben. In diesem Zusammenhang sollte man jedoch nicht die Funktion der Meditation infrage stellen, sondern viel mehr den eigenen Lebensstil. Außerdem findet jeder Mensch einen Augenblick, sich am Morgen, abends oder auch mittags, hinzusetzen und für ein paar Minuten die Augen zu schließen. Lösung: Der richtige Weg und der korrekte Umgang mit diesem Problem ist wahrscheinlich in sich hineinzufühlen, warum man sich die Zeit nicht nehmen möchte. Im Grunde geht es ja darum, dass die eigene Freizeit für andere Dinge genutzt wird. Wer die tägliche Achtsamkeitsmeditation jedoch in das Leben integrieren will, muss sich ein paar Minuten freischaufeln. Schaue Dir Dein Leben an und finde jeden Tag einige Momente, die Du dafür nutzen kannst, sei kreativ. • Auch in der Bahn oder im Bus kannst Du meditieren.• Wer mittags eine Runde in den Park geht, kann sich an einen Baum setzen und dort für ein paar Augenblicke in die Stille gehen.• Vielleicht gibt es auf der Arbeit einen Raum, der zur Entspannung genutzt werden kann. So kannst Du am Vormittag und Nachmittag statt der Zigarettenpause eine kleine Meditationspause machen. Wer ein achtsames Leben führen möchte, darf aufhören, ständig Ausreden zu finden – stattdessen darf ein Weg entdeckt werden, der für einen selbst passt. Die Meditation kann einem viel lernen und das eigene Leben verändern – wenn Du es zulässt. Meditierst Du bereits? Kennst Du diese Probleme aus der Anfangszeit?
Fülle finden – für Dein schönes Leben - yogabox

Fülle finden – für Dein schönes Leben

von/ durch Stefan am Mär 17 2022
Was bedeutet der Begriff für Dich? Jeder Mensch wird ihn ein wenig anders beschreiben, grundsätzlich geht es jedoch immer um dasselbe. Fülle bedeutet, sich eins mit allem und vollständig fühlen. Die heutige Gesellschaft jedoch ist geprägt von Mangeldenken und vom Gefühl, nicht genug zu haben. Das Ziel eines jeden Menschen, der wirklich glücklich sein möchte, ist es, sich ohne alles vollständig und erfüllt zu fühlen. Dieser Beitrag hilft Dir dabei, die besten Methoden kennenzulernen, Dein Leben voller Dankbarkeit und Erfüllung zu verbringen. Warum hängt die innere Fülle mit Dankbarkeit zusammen? Viele Menschen fühlen sich leer und haben das Gefühl, dass in ihrem Leben etwas fehlt. Egal, ob es darum geht, dass sie zu wenig Geld oder ein zu kleines Haus haben – die innere Leere ist immer die Basis von einem mangelnden Fülle-Gefühl. Dankbarkeit ist das essenzielle Tool, um Dich erfüllt und gesegnet zu fühlen. In diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, Dich für das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs zu entscheiden: Du nimmst Dir einen Block oder ein leeres Tagebuch zur Hand und schreibst jeden Tag drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Die Punkte müssen nicht besonders speziell oder aufwendig sein, es können auch nur die kleinen Dinge sein, an denen Du Dich im Alltag erfreust (ein warmes Bett, die Sonnenstrahlen auf Deiner Haut, das leckere Essen usw.) Wichtig ist, dass Du Dir jeden Tag dafür Zeit nimmst und das Aufschreiben nicht vernachlässigst. Der erste Schritt für die Veränderung ist das Dankbarkeitstagebuch, das Du täglich praktizieren kannst. Der Vorteil ist zudem, dass Du Dich dadurch auf eine ganz andere Frequenz begibst und mehr Leichtigkeit einlädst. Demnach bist Du nicht mehr in der Energie vom Mangel, sondern viel mehr in der Fülle. Übrigens: Die Natur des Menschen ist das Gefühl der Fülle zu leben. Innerhalb kurzer Zeit wirst Du mit der richtigen Einstellung ein glückliches Leben führen. Wie kannst Du mehr Erfüllung ins eigene Leben bringen? Es gibt verschiedene Tricks, um das eigene Wohlbefinden zu verstärken. Bewusstsein und Achtsamkeit sind sicherlich zwei Schlüsselpunkte, die Dir dabei helfen. a) Erfüllung findest Du nicht im Außen Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihnen nur Konsum dabei hilft, die Fülle zu finden. Ihr Motto lautet: Haufenweise Konsum und viel Besitz führen dazu, dass sich Menschen erfüllt und glücklich fühlen. Dies ist ein Irrtum, der uns jedoch in Zeiten des Materialismus in Industrieländern als richtig verkauft wird. Stattdessen müssen wir nach innen schauen. Die wahre Zufriedenheit und somit die authentische Erfüllung findest Du nur in Dir. Dieser Satz wird einige Menschen triggern. Wenn Du Dich jedoch hinsetzt und Dir bewusst machst, was Dich wirklich glücklich macht, dann kommt dies immer von innen. Damit meinen wir nicht, wenn Du Dich einmal kurz über die neue Jogginghose freust – dieser Konsum macht Dich nicht wirklich glücklich, denn das Gefühl hält meist nur für eine begrenzte Zeit an. Um Zufriedenheit in Deinem Inneren zu finden, helfen folgende Tipps: Praktiziere täglich Dankbarkeit Mache das, was Dir wirklich Freude macht und gehe Deinen Gefühlen nach. Du musst nicht das Tun anderer als Deinen Standard ansehen, vergleiche Dich nicht und versuche Deinen Weg zu finden. Ehrliche Hilfe entspringt einem inneren Gefühl. Wenn Du einem Menschen aus tiefem Herzen hilfst, dann wirst Du Dich erfüllter fühlen. Konzentriere Dich täglich auf das, was Du hast und bleibe nicht im Modus des Mangels. Übe täglich diesen Job aus, der Dein Herz zum Strahlen bringt. Praktiziere Freiheit in Dir – dabei könnte eine tägliche Meditation oder eine Yoga-Session auf Deiner nachhaltigen Yogamatte dienlich sein. Lass Dich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht abbringen. Es ist vollkommen normal, dass es Anfängern nicht so leicht fällt, die Ruhe in sich zu finden und in die höheren Sphären einzutauchen. Dennoch hilft Dir Meditation dabei, die Lebensfreude zu erhöhen, die Gedanken zu ordnen und Dich sowie Deine Innenwelt auf eine authentische Art und Weise kennenzulernen. Yoga ist perfekt, um eine Balance zwischen Geist, Körper und Seele zu erzielen. b) Einfachheit als Top-Tipp: minimalistisch leben Ein einfaches Leben mit Minimalismus erscheint für viele Menschen unattraktiv. Wenig Besitz zu haben, macht vielen Personen Angst. Das liegt daran, dass diese in sich selbst das Fülle-Gefühl noch nicht gefunden haben. Wer sich innerlich erfüllt fühlt, braucht im Außen nicht viel, um sich sicher, geliebt und geborgen zu fühlen. Zur Umsetzung eines einfachen Lebensstils ist es sinnvoll, das eigene Zuhause richtig auszumisten. Wenn Du Dir die Zeit nimmst, das eigene Hab und Gut zu betrachten und dann Schritt für Schritt alle Güter verkaufst, verschenkst oder wegwirfst, die Dir nichts mehr bringen, dann wird sich Dein Fokus verändern. Plötzlich merkst Du, dass Du von diesen Dingen nicht abhängig bist. In unserer Welt ist es zwar gut, wenn wir viel haben – um sich innerlich frei und sicher zu fühlen, reicht das einfache Leben aber komplett aus. Du musst Dich fragen, was Du lieber hast? Ein erfülltes, zufriedenes Leben voller Glück aus Dir heraus oder ein Leben, das durch äußere Güter bestimmt ist. Beim Ausmisten spielt das Thema Loslassen eine bedeutende Rolle. Dies muss Dir bewusst sein. c) Denke Dich reich Wer sich ständig arm denkt, wird sich arm fühlen. Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Stattdessen ist es deutlich besser, dass Du Dich reich denkst – das muss nicht zwingend bedeuten, dass Du Dir eine Million auf dem Konto wünschst. Viel wichtiger ist es, dass Du Dir die Zeit nimmst, zu begreifen, was Dich wirklich erfüllt und was Du in Deinem Leben haben möchtest. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll: authentisch und ehrlich zu sich zu sein; nur wenn Du Dein Leben aus der Sicht der Fülle betrachtest, wirst Du verstehen, was Du wirklich benötigst zu unterscheiden, welche Wünsche aus dem Mangel entstehen die Glaubenssätze, die Dich kleinhalten aufzuspüren und aufzuarbeiten. Viele Menschen haben gelernt, dass Geld schlecht ist oder den Charakter verdirbt. Wer diese tiefen Glaubenssätze in sich hat, tut sich schwerer, inneren Wohlstand und infolgedessen Geld in sein Leben zu ziehen. täglich Affirmationen aufzusprechen, die Dir dabei helfen, mehr Überfluss und Reichtum zu bringen (ich bin geborgen, ich bin reich, ich bin voller Freude usw.) Fühlst Du Dich reich und erfüllt? Wenn ja, was machst Du dafür?
Yoga die Grundausrüstung - Das brauchst du um starten zu können - yogabox

Yoga die Grundausrüstung - Das brauchst du um starten zu können

von/ durch Stefan am Mär 11 2022
Alle machen Yoga, du noch nicht? Zeit, mit dem Ganzkörperworkout zu beginnen, denn Yoga wirkt sich positiv auf deinen Geist und deine Gesundheit aus. Erfahre, welche Grundausstattung du benötigst, um zu Hause oder im Yogastudio loslegen zu können! Das Angebot im Internet und die Empfehlungen von Yoga-Influencern sind unzählig. Bevor du lange nach dem passenden Equipment suchst und dadurch nicht ins Tun kommst, halte dich lieber an diese Liste. Mit dieser Grundausstattung kannst du sofort loslegen und wirst im Handumdrehen deine tägliche Routine finden. Yoga-Matte Yoga kannst du überall betreiben. Im Garten, auf dem Teppich im Wohnzimmer, auf dem Parkett oder eben auch auf einer Yoga-Matte. Gerade am Anfang empfiehlt es sich eine Yoga-Matte zu nutzen, denn sie sorgt für eine Schonung deiner Gelenke. Gerade wer empfindliche Ellenbogen, Handgelenke oder Knie hat, sollte auf eine Yoga-Matte nicht verzichten. Worauf es beim Kauf einer Yoga-Matte ankommt, erfährst du hier. Für den Einstieg im Yoga-Center kannst du meist die Matten vor Ort nutzen. Auf Dauer ist es jedoch angenehmer, eine eigene Yoga-Matte in einem Sport Outlet zu kaufen, die auf deine individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Auch weißt du, dass an dieser Matte nur dein eigener Schweiß klebt. Meditationskissen Ein Meditationskissen unterstützt dich dabei, Positionen länger zu halten. Zum Beispiel beim Yin-Yoga werden Positionen oftmals über 3 Minuten gehalten. Das Kissen unterstützt deinen Körper dabei auf sanfte Weise. Wird das Kissen gerade nicht für Yoga genutzt, kannst du es auch zu Hause in eine Sitzecke integrieren. Zum Start empfiehlt sich ein rundes Meditationskissen. Mehr zur Wahl des richtigen Meditationskissens erfährst du hier. Yoga-Outfit In Sachen Yoga-Outfit hast du die Qual der Wahl. Dir ist frei überlassen, was du anziehst und in welchen Farben. Es gibt hier keine strengen Vorgaben. Die Hauptsache ist, dass dein Outfit bequem ist. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wähle am besten eine blickdichte Leggings als Basis deines Outfits. So stellst du sicher, dass du dich ausreichend bewegen kannst und zugleich nichts durchschimmert. Als Oberteil empfiehlt sich ein nicht zu lockeres T-Shirt und ein Sport-BH. Ansonsten kannst du dich entscheiden, ob du lieber barfuß oder mit Stoppersocken trainieren möchtest. Je nachdem, ob du schnell kalte Füße bekommst. Für die Abschlussentspannung solltest du dir zudem eine Jacke und warme Socken mitnehmen, die dich warm halten. So holst du das Maximum aus deiner Yoga-Session heraus. Schau einfach, was du bereits an Kleidung im Schrank hast und was nicht. Besonders online viele Shops in denen du ein Schnäppchen machen kannst und du so dein Yoga-Outfit schnell komplett hast. Yoga-Block Ein Yoga-Block sieht zwar unbequem aus. Er hilft dir jedoch, Positionen länger halte zu können. Gerade für Anfänger kann ein Yoga-Block eine große Unterstützung sein. Er hilft dir, die Intensität der Dehnung zu beeinflussen, sodass du auch schwierigere Übungen meistern kannst. Yoga-Blöcke findest du aus unterschiedlichen Materialien, z.B. Kork oder Hartschaum. Yoga-Gurt Auch ein Yoga-Gurt kann dir als Anfänger und auch Fortgeschrittener behilflich sein. Er dient als Verlängerung deiner Arme und unterstützt dich dabei, Übungen korrekt auszuführen. Gerade zu Beginn sind deine Muskeln meist noch verkürzt. Der Gurt ermöglicht es dir trotzdem in die richtige Dehnung zu kommen.
Bettyoga – Fit am Morgen und entspannt am Abend - yogabox

Bettyoga – Fit am Morgen und entspannt am Abend

von/ durch Stefan am Mär 10 2022
Wer kennt es nicht: müde am Morgen und zu hibbelig am Abend. Der Alltag vieler Menschen ist sehr überfordernd, manchmal sogar belastend, sodass der Weg zur Ruhe außerordentlich schwierig ist. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du bereits beim Aufstehen Bewusstsein und Achtsamkeit in Deinen Alltag bringst. Dasselbe gilt abends: Nach der Arbeit heißt es entspannen und sich gut auf den erholsamen Schlaf vorbereiten. Yoga kann in beiden Fällen helfen. Mit den richtigen Asanas bist Du am Morgen bereits ab Minute 1 wach und fit. Abends geht es darum, mit sanften Yin-Yoga-Asanas herunterzukommen. Die tollsten Übungen und wichtigsten Informationen zum Thema Entspannung mit Yoga erfährst Du in diesem Beitrag. Sanfte Morgenroutine: Warum sind Yoga Übungen am Morgen im Bett sinnvoll? Viele Menschen wachen am Morgen auf und sind noch sehr müde. Trifft das auch bei Dir zu, darfst Du Dir die exklusiven Vorteile von Yoga zunutze machen. Für die einfachen Yoga-Übungen brauchst Du keine besonderen Yoga-Hilfsmittel, sondern lediglich ausreichend Motivation, Dein Bett, eine Yogamatte und Deinen Körper. Die Vorteile dieses gemütlichen Einstiegs in den Tag sind: Mit sanften Übungen oder auch Ashtanga Yoga lädst Du mehr Entspannung, Energie und Achtsamkeit ein. Dies ist nützlich, um das Bewusstsein zu steigern und den Fokus mehr auf Dich zu richten. Damit kannst Du Deinen Tag perfekt starten. Die Morgenroutine muss nicht lange sein, laut Erfahrung reichen bereits fünf Minuten aus, um einen nennenswerten Unterschied im eigenen Wohlbefinden zu erzielen. Yoga hat laut Studien einen positiven Effekt auf den Serotoninspiegel, weshalb Du bei depressiven Verstimmungen unbedingt mehr Yoga in Deinen Alltag integrieren solltest. Viele Menschen berichten außerdem über die positiven Auswirkungen einer Yoga-Einheit bei Angstzuständen. Sanfte Yoga-Übungen helfen dabei, die Durchblutung im eigenen Körper anzuregen und damit mehr Sauerstoff in die Zellen zu bringen. Wenn Du eine Yoga-Sequenz im Bett machst, ist es förderlich, tief zu atmen, um möglichst viel Sauerstoff in den eigenen Kreislauf zu bringen. Eine tiefe Atmung kann sich zudem positiv auf Deine kognitiven Fähigkeiten auswirken – wer einen intensiven Job vor dem PC hat, profitiert davon sehr. Die besten Yoga-Übungen für Deine Morgenroutine Im nachfolgenden Abschnitt lernst Du die bedeutendsten Asanas kennen, die ideal für Deinen entspannten Morgen sind: a) Knie zur Brust Bei dieser Übung liegst Du gemütlich auf Deinem Bett oder Deiner ausgerollten Yogamatte und ziehst ein Bein zu Dir ran, während das andere ausgestreckt bleibt. Möchtest Du bereits morgens etwas für Deine Bauchmuskeln tun? Dann spanne Deinen Bauch an und hebe das ausgestreckte Bein sowie die Schultern etwas nach oben. Im besten Fall müsstest Du nun eine leichte Anspannung in Deiner Körpermitte wahrnehmen. Wenn Du nach dem Aufwachen noch müde bist, dann lasse diesen Part weg. b) Brücke Du begibst Dich in Rückenlage. Die Beine werden hüftbreit aufgestellt und die Hüfte nach oben gedrückt. Der Oberkörper hebt sich vom Boden, es bleiben lediglich Deine Schultern, Dein Kopf sowie Deine Arme auf dem Boden. Der Vorteil dieser Übung ist, dass Du Dein Lymphsystem aktivierst und die Bein- und Gesäßmuskeln gut spürst. Die Energie fließt in diese Bereiche und stärkt Deinen gesamten Organismus. c) Happy Baby Pose Diese Übung ist ideal, um die Hüften zu dehnen. Du legst Dich auf Deinen Rücken. Dann winkelst Du die Beine an und hebst sie so in die Luft, dass die Fußflächen nach oben schauen. Die Knie ziehen Richtung Boden. Mit Deinen Händen greifst Du Dein linkes und rechtes Bein. Du spürst die Dehnung in der Hüfte. Der Rücken bleibt gerade auf dem Boden liegen. Wer möchte, kann von links nach rechts schaukeln. Wichtig ist, dass Du stets auf die Atmung achtest. d) Stretching Um den gesamten Körper ausreichend zu dehnen, ist es sinnvoll, eine stehende Position einzunehmen. Du stehst mit beiden Beinen am Boden und hebst die Arme nach oben. Nun beugst Du Dich mit Deinem gesamten Oberkörper nach links und dann nach rechts. Herrlich einschlafen: Yoga für einen erholsamen Schlaf Um möglichst tief schlafen zu können, ist es notwendig, dass Du Deinen Geist zur Ruhe bringst. Das gelingt am besten mit einer achtsamen Abendroutine und den besten Yoga Übungen. Vor dem Schlafengehen ist es wichtig, dass Du Dich entspannst – die Asanas aus der buddhistischen Lehre können Dir dabei helfen. Warum hilft Dir Yoga besser einzuschlafen? Yoga hat eine besondere Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Viele Menschen werden von erdrückenden Gefühlen und Gedanken belastet, dies verhindert einen tiefen und erholsamen Schlaf. Die richtigen Asanas können nebst einer Meditation auf einem gemütlichen Kissen dabei helfen, Stress, psychische Belastungen und Gedankenkarusselle zu reduzieren und den eigenen psychischen Zustand zu verbessern. Dabei werden Blockaden gelöst und neue Gedankenkombinationen gebildet. Freude, Achtsamkeit und Dankbarkeit werden eingeladen. Die besten Yoga Übungen für Zuhause Wer auf der Suche nach speziellen Yoga-Übungen ist, um seine Schlafstörung und die allgemeine Schlafqualität zu verbessern, kann folgende ausprobieren: a) Unterstützter Fisch Du liegst auf dem Rücken und polsterst Deinen oberen Rücken mit einem Kissen. Die Arme sind ausgestreckt. Nun liegst Du für ein paar Atemzüge auf dem Boden. Atme tief ein und aus. b) Vorbeuge im Sitzen Bei dieser Übung setzt Du Dich aufrecht hin und beugst mit dem Einatmen Deinen Oberkörper nach vorne. Versuche mit Deinen Fingern Dein Knie, Deine Wade oder Deine Zehen zu greifen. Hier bleibst Du ein paar Atemzüge. c) Sphinx Diese Übung ist perfekt zur Entspannung, zur Herzöffnung und zur Stärkung Deines Rückens. Lege Dich auf den Bauch hin und platziere Deine Arme nach vorne, die Unterarme und Handinnenflächen liegen auf. Die Beine sind nach hinten gestreckt. Du hebst Deinen Oberkörper leicht an – achte, dass Dein Nacken nicht in den Rücken fällt. Bleibe in dieser herzöffnenden Position für ein paar Atemzüge: atme tief ein und aus. Diese Übung für einen angenehmen Schlaf ist leicht verständlich und durchführbar, sodass sie auch für Anfänger geeignet ist. Wenn Du morgens und abends ein paar dieser Übungsabfolgen einbaust, wirst Du einen Unterschied feststellen. Probiere es aus. Machst Du bereits Yoga? Wenn ja, lieber morgens oder abends?
Yoga für traumatisierte Menschen – kann es Dir helfen? - yogabox

Yoga für traumatisierte Menschen – kann es Dir helfen?

von/ durch Stefan am Mär 04 2022
Die buddhistische Praxis kann in zahlreichen Problemfeldern angewandt werden – dazu zählen auch Traumata, die ein Mensch erlebt hat. Jeder erfährt während seines Lebens zahlreiche Erfahrungen, die in einigen Fällen noch Jahrzehnte in einem arbeiten und negative Folgen auslösen können. Mit der Zeit muss jeder Mensch lernen, damit umzugehen und Methoden finden, um sich selbst halten zu können. Dieser Artikel hilft Dir dabei ein Gefühl dafür zu bekommen, ob und wann Yoga in diesem Fall helfen kann. Was ist ein Trauma? Zuallererst möchten wir Dir erklären, was ein Trauma ist. In der Psychologie wird ein sehr verletzendes Ereignis, das im Leben eines Menschen alles verändert hat, als Traumata beschrieben. Objektiv betrachtet können es nur kleinere Ereignisse in der Kindheit gewesen sein, theoretisch aber auch große wie Kriegserfahrungen oder Ähnliches. Als Kind hat sich dieser Augenblick so in das Unterbewusstsein eingraviert, dass es Jahrzehnte nachher noch Auswirkungen auf den Körper, die Psyche und die Seele hat. Während dieser Verletzung werden Gefühle sowie Empfindungen vom eigenen Körper abgespaltet. Die komplexen Traumata können ständig wieder hochkommen. Wenn ein Betroffener beispielsweise einen bestimmten Geruch wahrnimmt oder ein Geräusch hört, fühlt er sich sofort wieder zurückversetzt ins alte Leben. Um diese schlimmen Erfahrungen zu heilen, bedarf es zur Integrität im eigenen Körper: Das heißt, dass der Kontakt zum Körper wieder hergestellt werden muss. Die Empfindungen werden ernst genommen und nicht heruntergespielt. Um sich davon zu befreien, gibt es verschiedene Techniken, die angewandt werden können. Wenn Du auch zu den Menschen zählst, die darunter leiden, solltest Du Dir Hilfe holen. Dies kann entweder in einer psychotherapeutischen Klinik, beim Hypnose-Meister oder bei anderen energetischen Heilern sein – bedeutend ist, dass Du eine Methode findest, die Dir Heilung schenkt. Yoga und Traumata: Wie kann die yogische Lehre dienlich sein? Wie bereits im vorherigen Abschnitt angedeutet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die dabei helfen, mit einem Trauma umgehen zu können. Das sogenannte traumasensible Yoga beispielsweise ist ein Ansatz, der praktisch erprobt und theoretisch reflektiert wurde. Das heißt, dass dieser zielführend auf das autonome Nervensystem, das an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Traumata beteiligt ist, wirkt. Wenn Du damit Erfahrung hast, kennst Du vielleicht das Gefühl, von der Außenwelt abgeschnitten zu sein und in Deiner eigenen Welt zu leben. Warum kann das traumasensible Yoga helfen? Wer sich mit dieser Yin-Praxis beschäftigen möchte, sollte sich einen Yogalehrer suchen, der zudem therapeutisches Wissen hat und Dich verstehen kann. Wenn Du mit den achtsamen traumasensiblen Asanas startest, wirst Du in vielen Fällen relativ rasch einen Unterschied feststellen können. Zudem schult es Deine Wahrnehmung – das ist der wichtigste Punkt: Du musst lernen, die Körperwahrnehmung zu stärken, Dich zu spüren und Deine Grenzen selbst zu erkennen. Die Folge ist, dass ein Teil von Deinem autonomen Nervensystem angeregt wird. Mit etwas Übung und Regelmäßigkeit der Yin-Yoga-Asanas kannst Du Deinen Vagusnerv stimulieren. Dieser ist ein sehr bedeutender Nerv im menschlichen Körper, der zahlreiche Fähigkeiten hat. Er ist unter anderem für die Verbindung von Geist und Körper zuständig, außerdem verbindet er alle Organe miteinander. Zwei tolle Übungen für Dich – genieße die Veränderung 1. Kniestand und Haltung des Kindes Für diese Übung sitzt Du im Fersensitz und bleibst hier während der Einatmung. Wenn Du ausatmest, beugst Du Dich nach vorne und kommst in die Haltung des Kindes. Diese Übung wiederholst Du nun ein paar Mal. 2. Sich selbst umarmen Hierfür sitzt Du im Schneidersitz und atmest tief ein und aus. Dann legst Du die Arme um Deinen Oberkörper und umarmst Dich selbst. Bleibe hier ein paar Minuten. Welche Veränderungen kannst Du spüren? Natürlich hängen diese immer vom jeweiligen Inhalt der Session sowie vom eigenen Geist, Körper und der Seele ab. Grundsätzlich jedoch berichten viele Betroffene von folgenden Verbesserungen: Du fühlst Dich in Deinem Körper wieder wohler und sicherer. Dir geht es physisch besser – Dein Nervensystem erholt sich. Obendrein baust Du wieder eine liebevolle und wertschätzende Beziehung zu Deinem Körper auf. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du Deine Grenzen immer mehr respektierst. Du kannst Dir auch in schwierigen Momenten helfen und weißt, wie Du Dich verhalten sollst. Die Lebendigkeit, die Achtsamkeit und die Fähigkeit, sich selbst zu spüren erhöht sich. Die Teilnahme am Leben ist wieder möglich. Dies sorgt für mehr Freude und den Aufbau von neuen sozialen Verbindungen. Es gelingt Dir im jetzigen Moment anzukommen, Dich selbst zu beleben und zu stärken. Körperspannungen können durch diese Yoga-Einheiten abgebaut werden. Kann Yoga auch bei anderen psychischen Leiden helfen? Es gibt Yogalehrer, die betonen, dass die konventionelle Therapie, um Traumata, Depressionen oder Burn-outs zu heilen, mit speziellen Yin-Yoga-Einheiten gut unterstützt werden kann. Demnach empfiehlt es sich, bei jeglichen psychischen Beschwerden, die tägliche Yoga-Praxis auszuüben. Im besten Fall durchläuft man die Asanas auf der Matte nicht allein, sondern mit einem professionellen Lehrer, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Yin Yoga ist für viele Menschen in diesen Momenten lebensverändernd – besonders dann, wenn der Yoga-Lehrer den Raum hält und bestärkend wirkt. Die ruhigen Übungsabfolgen helfen dabei, in sich anzukommen, die Dehnbarkeit zu stärken und sich mehr in den eigenen Körper fallen lassen zu können. Kniestand und Traumata: Wie kann das bewusste Atmen helfen? Um das Bewusstsein zu erhöhen und dauerhaft besser mit diesen Erfahrungen umzugehen, ist es bedeutend, korrekte Atemübungen in den eigenen Alltag zu integrieren. Dafür setzt Du Dich auf Dein Meditationskissen und atmest tief ein und aus. Dadurch schaffst Du es, den Atem als Deinen Anker in diesen schlimmen Momenten zu haben. Dies erdet Dich und bringt Dich in Deinen Körper zurück. Damit hat die Erfahrung aus der Vergangenheit keine große Macht mehr über Dich und den allgegenwärtigen Moment. In diesem Zusammenhang kann es helfen, dass Du die Meditation und Atemtechniken in den Alltag integrierst. So können sich zudem Deine neuronalen Netze im Kopf verändern. Nochmals zusammengefasst: Fazit Der wichtigste Punkt – egal, ob Yoga oder Meditation – ist, dass Du nach der Erfahrung von einem Trauma lernst, Dich in Deinem Körper fallen zu lassen. Du musst weder während der Atemtechniken noch während der Übungen funktionieren, sondern einfach nur sein. Du darfst Dich aus allen Konditionierungen, alten Mustern und dem "Gefallmodus" lösen. Die Wahrnehmung des eigenen Seins, des Körpers und des Geistes muss an erster Stelle stehen. Die eigenen Empfindungen sind immer das A und O – egal, was der Lehrer oder sonst wer sagt. Dies anzunehmen, wahrzunehmen und sich dennoch zu lieben, ist die Hauptaufgabe. Hast Du ein Trauma erlebt? Wenn ja, wie gehst Du damit um? Kannst Du Dir vorstellen, dass Yoga dabei helfen kann?
Yoga und Veganismus: Muss ein Yogi vegan sein? - yogabox

Yoga und Veganismus: Muss ein Yogi vegan sein?

von/ durch Stefan am Feb 22 2022
Du triffst auf Yogis und schaust auf deren Teller. Was bemerkst Du? Meist eine vegetarische und oft sogar vegane Ernährung. Warum entscheiden sich so viele Yoga-Liebhaber für diesen Lebensstil? Stecken dahinter nur gesundheitliche Gründe oder auch ethische? All diese Fragen klären wir in diesem Beitrag. Also sei gespannt. Yoga und veganes Leben: gewaltfrei und bewusst Wer sich täglich mit der Yoga-Praxis beschäftigt, wird sich irgendwann die Frage stellen, wie man in den Alltag Achtsamkeit, Bewusstsein, Gesundheit und Wachstum einladen kann. Um sich auf den Weg zur Erleuchtung zu begeben, reicht es nicht aus, nur am Yoga-Boom teilzunehmen und Hatha, Vinyasa oder andere Yoga-Stile auszuüben. Neben den Asanas gelten andere Verhaltensweisen als das A und O, um spirituell zu wachsen. 1. Die Gewaltlosigkeit (Ahimsa) spielt eine bedeutende Rolle. „ahimsa pratishthayam tatsannidhau vairatyagah" – dieser Satz bedeutet so viel wie "Wer gewaltlos denkt, spricht und handelt, schafft ein friedliches Umfeld". Demnach ist es nicht nur bedeutend, im Außen friedlich zu sein (zum Beispiel sich vegan zu ernähren), sondern im Alltag liebevoll mit uns selbst und anderen zu sein. 2. Ein nächster wichtiger Punkt ist die Reinheit (Saucha). „sautchat sva-anga jugupsa paraih asamsargah“ – diese Worte bedeuten: Wer sich innerlich und äußerlich reinigt, macht sich frei von der Beeinflussung von außen (durch Dinge oder Menschen) Es ist wichtig, dass Du Dich auf allen Ebenen reinigst: regelmäßiges Duschen, die Benutzung eines Zungenschabers sowie die innere Reinheit, die wir durch das Zuführen von äußeren Dingen missachten oder verletzen können (ein schlechter Film, ein blödes Gespräch oder tierische Produkte). Müssen Yogis vegan leben? Die zwingende Antwort auf diese Frage lautet "Nein nicht unbedingt" – auch wenn diese zwei Sutren, die wir oben vorgestellt haben, darauf hinweisen, dass Gewaltmissbrauch nichts bringt – auf keiner Ebene. Massentierhaltungen, schlechte Arbeitsbedingungen usw. sollten nicht unterstützt werden. Dennoch gilt: Jeder Mensch, somit auch jeder, der Yoga liebt, darf sich so ernähren, wie er möchte. Auch die Aussagen von Experten bestätigen diese Annahme. So gibt es verschiedene Ansichten diverser Gurus. Während die einen darauf appellieren, einen ethisch möglichst korrekten Lebensstil zu führen (und damit geht einher, keine tierischen Produkte zu essen), betonen andere, dass der Verzehr von Fleisch an sich kein Problem ist. Der Guru B. K. S. Iyengar beispielsweise erklärt, dass die Entscheidung, ob jemand Fleisch isst oder nicht, auch von seiner Herkunft abhängt. Je nach Land, in dem der Mensch geboren ist, unterscheidet sich dies drastisch. Er schrieb in seinem Werk "Licht auf Yoga", dass die innere Gewaltbereitschaft ein Zustand im Geist ist und nicht davon abhängt, ob der Mensch Fleisch isst oder nicht. Demnach musst Du Dir keine Sorgen machen, wenn Du regelmäßig Asanas auf Deiner Matte übst, aber Fleisch, Milch, Fisch und Eier verzehrst. Dennoch kann es passieren, dass Du mit der Zeit Deine Ernährung umstellst. Das liegt daran, dass so die geistige Entwicklung deutlich besser voranschreiten kann. Für andere Gurus ist der vegane Lebensstil eine Voraussetzung, um im Sinne der alten Yoga-Lehre zu handeln. So wird betont, dass der größte Schmerz sowie das größte Leid über die bewusste Entscheidung, was auf dem Teller landet, verhindert werden kann. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass veganes Essen erstrebenswert ist – dennoch passt diese nicht für alle Menschen und daher nicht für jeden Yogi. Das Wichtigste ist, auf die eigene Gesundheit zu achten sowie Mitgefühl für sich und für andere zu haben. Ist die vegane Ernährung gesund? In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage, ob eine tierleidfreie Ernährung ohne Milch, ohne Eier, ohne Fleisch, ohne Fisch für den Körper gesund ist. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gibt es die Möglichkeit, sich in gewissen Lebensstadien vegan zu ernähren. Als Schwangere, stillende Frau oder als Kind sollte besondere Vorsicht geboten sein. Grundsätzlich ist es jedoch möglich, weil sich bereits viele Frauen in der Schwangerschaft rein pflanzlich ernähren und auch das Kind ohne Lebensmittel vom Tier aufwachsen lassen – und das bei bester Gesundheit. Wichtig: Jeder Mensch, egal, ob vegan, vegetarisch oder omnivor, sollte seine Blutwerte regelmäßig prüfen lassen. So kann ausgeschlossen werden, dass ein Mangel vorherrscht. Vor allem Vitamin B12 und D3 sollten im Falle einer zu niedrigen Dosierung im Blut supplementiert werden. Im Alltag ist es manchmal schwierig, Vitamin D3 aufzunehmen. Hierbei handelt es sich eigentlich um ein Hormon, das durch die Sonne aufgenommen werden kann. Im Winter ist die Produktion in unseren Breitengraden nicht möglich. Deshalb empfiehlt es sich in dieser Saison, die Blutwerte kontrollieren zu lassen und sich im Bedarfsfall nach einem hochwertigen Präparat umzusehen. Vitamin B12 hingegen wird durch den Verzehr von Fleisch aufgenommen, da Kühe dies auch supplementiert bekommen. Der Weg über das Lebewesen muss für Veganer jedoch nicht sein – es geht auch pflanzlich. Andere kritische Nährstoffe sind: Jod, Zink, Selen, Omega 3 oder Eisen. Hier sollte auf den Konsum von folgenden Lebensmitteln geachtet werden: Jod kommt in Algen vor (Norialgen vom Sushi) Zink kann durch den Verzehr von Haferflocken oder Kürbiskernen zugeführt werden. Selen ist in Paranüssen enthalten Omega 3 kann durch Leinsamen, Chiasamen oder Walnüsse aufgenommen werden. Eisen ist in grünem Blattgemüse oder Tahini enthalten. Oftmals werden auch Proteine als kritisch angesehen: Bei einer normalen ausgewogenen pflanzlichen Kost mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte sowie Nüsse und Samen stellt dies jedoch kein Problem dar. Auch für all die anderen Nährstoffe sollten täglich diese Lebensmittel auf dem Tisch landen – zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Warum schaden tierische Produkte dem Menschen? Die Yoga-Lehrer haben viele verschiedene Ansichten und Meinungen zur veganen Ernährung. Dennoch sind einige Punkte klar. Wer ein rein pflanzliches Rezept mit vollwertigen Zutaten kocht, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Wenn Du hingegen Fleisch oder andere tierische Produkte isst, nimmst Du neben Hormonen (die den Tieren zugefügt wurden), auch den Stress sowie die Angst auf (vom Moment, in dem es geschlachtet oder die Zeit, in der es schlecht behandelt wurde). Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden. Auch die Milch beinhaltet zahlreiche Hormone, die für den Mensch nicht gesund und nicht notwendig sind. Die Milch ist für das Kälbchen bestimmt, nicht für eine fremde Rasse. Außerdem enthalten tierische Lebensmittel einen hohen Anteil an ungesunden tierischen Fettsäuren, die nicht wohltuend für den Körper sind. Was ist der richtige Weg für Dich? Nun hast Du einen großen Überblick über die verschiedenen Punkte von Yoga und Veganismus gehört. Am Ende musst Du entscheiden, was für Dich richtig ist. Auf dem Weg dahin darfst Du Dich ausprobieren und genau den Mittelweg finden, der Deiner Natur entspricht. Vielleicht bedeutet dies zu Beginn noch etwas tierische Produkte zu essen. Folgende Tipps können helfen: Melde Dich für ein Yoga-Retreat oder für eine Auszeit im Yoga-Urlaub an. Hier kannst Du eine große Bandbreite an veganen Köstlichkeiten kennenlernen sowie tief in die Lehre von Yoga eintauchen. Damit erschaffst Du eine Basis, um Dich frei zu entscheiden, wie Du leben möchtest. Die tägliche Meditation auf Deinem Lieblingskissen sollte zur Alltagsroutine gehören. Hier kannst Du lernen, Deine innere Stimme besser kennenzulernen. Auch die Yogapraxis hilft Dir dabei. Probiere die pflanzliche Ernährung mit tollen Superfood-Rezepten aus und schaue, wie Du Dich damit fühlst. Ist Dein Geist klarer? Wie fühlt sich Dein Körper an? Ayurveda könnte Dich hierbei inspirieren. Hast Du Dich bereits mit veganer Ernährung beschäftigt? Ernährst Du Dich vegan und praktizierst Du täglich Yoga-Übungen?
Dharma Yoga – so kannst Du davon profitieren - yogabox

Dharma Yoga – so kannst Du davon profitieren

von/ durch Stefan am Feb 20 2022
Der Begriff Dharma hat im Alten Indien eine kraftvolle Bedeutung. Du findest das Wort bereits in Texten von vor über 2.000 Jahren. Doch nicht nur da – auch auf der Ashoka-Säule, die bereits 2.300 Jahre alt ist, kannst Du diese Begrifflichkeit entdecken. Was es damit nun auf sich hat, und inwiefern Du davon im Alltag profitieren kannst, erfährst Du in diesem Beitrag. Lasse Dich überraschen und tauche tief ein in die buddhistische Lehre. Der Begriff Dharma und seine Bedeutung Das Wort kann nicht mit einem deutschen Wort übersetzt werden, weshalb sich die genaue Übersetzung ein wenig schwieriger gestaltet. Wer es im Zusammenhang des Hinduismus oder Yoga betrachtet, bezeichnet die Sitte, die Vorschrift, den Brauch, das Gesetz oder die Ordnung als Dharma. Auch das ethische Handeln in der Natur geht damit einher. Anders ausgedrückt: Dharma bedeutet so viel wie im Einklang mit der Natur und der kosmischen Gesetze zu leben. Ein bedeutender Indologe (Karl-Friedrich Geldner) beispielsweise hat das Wort wie folgt übersetzt: Die Silbe "Dhr" kann als "halten" verstanden werden. Damit heißt das, dass wir im Dharmafeld eingehüllt sind. Genau davon werden wir gehalten – somit ist Dharma das kosmische Feld, indem wir uns bewegen und das uns trägt. Je verbundener ein Mensch mit dem Dharma ist, desto leichter kann dieser alles erreichen, was er sich wünscht. Wie wirkt sich Dharma im Hinduismus aus? Traditionelle Hindus leben nach dem Dharma. Dadurch wird die Ethik dieser gläubigen Schüler geprägt. Dazu gehören beispielsweise: religiöse Rituale Fastenzeiten direkte Auswirkungen auf soziale Verbindungen innerhalb der Familie Moral Gerechtigkeitssinn Zubereitung des Essens Die Wahrheit für einen Hindu liegt darin, nach diesen Regeln zu leben – dadurch glauben sie im Einklang mit der Natur und dem Kosmos zu agieren. Wer einem sinnvollen Pfad folgen und sich glücklich fühlen möchte, beachtet diese Regeln. Obgleich die Hindus sehr folgsam sind, gibt es keinen konkreten Plan oder Schriftstück über die Gesetze. Dennoch wissen die Anhänger über das Ursache-Wirkung-Prinzip Bescheid – auch Karma genannt. Je folgsamer jemand lebt, desto weniger schlimm sind die Konsequenzen, die auf einen zukommen. Wird das Karma nicht befolgt, bezeichnet man dies als Adharma. Wie ist die Situation bei den Buddhisten? Im Buddhismus ist es ein wenig anders. Hier steht das Dharma für das Gesetz, das von Buddha verkündet worden ist. Es ist die Lehre von den "Vier Edlen Wahrheiten". Darin enthalten ist die Zufluchtsformel, d.h. ein Anhänger des Buddhismus kann bei Buddha, Dharma oder Sangha aufgefangen werden. Indische Mythologie: Was ist Dharma? Wer den Begriff von Dharma in der mystischen, indischen Welt erklären möchte, tut dies mit dem Synonym Gerechtigkeit. Dharma ist ein Name für den Richter des Toten oder für einen antiken Weisen. Er wird oftmals auch als Prajapati betitelt. Dieser Mann heiratete die Töchter von Daksha und zeugte viele Nachkommen. Diese galten als Verkörperung von Tugend, Intelligenz und religiösen Brauchtümern. Welche Arten von Dharma gibt es? Es gibt verschiedene Kategorien von Dharma, die wir nachfolgend auflisten möchten: Sva D. – das Eigene Vyakti D. – das betrifft das Individuum Parivarika D. – das betrifft die Familie Rashtra D. – national Samaja D. – sozial Manava D – Menschheit Apad D. – ungewöhnlich Varna D. – beruflich Ashrama D – Lebensstadium Yuga D. – Zeitalter Wie kann das eigene Dharma erkannt werden? Dazu solltest Du erst mal wissen, dass es verschiedene Kasten von Menschen gibt. Svahdharma schreibt zum Beispiel vor, welche Rechte und Pflichten die Anhänger einer bestimmten Kaste haben. Daraus erfolgt auch die Beurteilung, ob jemand nach einer gewissen Tat negative Auswirkungen anhäuft oder nicht. Wenn ein Mensch in der Krieger-Kaste ist, dann ist es ihm erlaubt, zu töten und in den Krieg zu ziehen. Nach einer solchen Tat häuft dieser Mensch keine negativen Konsequenzen an. Tötet hingegen ein Mensch einer anderen Kaste eine andere Person, dann hat dies eine andere Wirkung auf das eigene Dasein. Dharma wird dadurch gemeinsam mit Karma zu einem ethischen Konzept. All diese Regeln sollen dabei helfen, dass Menschen richtig leben. Es gilt auch als doppelt gesichertes Netz, damit alle wissen, wie sie handeln sollen. Wer bist Du? Mit all diesen Informationen geht natürlich auch die Frage einher, wer Du bist. Der Großteil der Menschheit will wachsen und spirituelle Erfahrungen sammeln – egal, ob Du einer Religion angehörst oder nicht. Der Hunger nach der eigenen Potenzialentfaltung kann oftmals auch nach hinten losgehen, weil man sich auf dem eigenen Weg verirrt. Dharma kann in diesem Fall helfen, den eigenen Platz in seiner Existenz zu finden. Du musst wissen: Jeder Mensch auf dieser Welt hat eine Aufgabe, jeder Mensch ist Schüler des Lebens und hat seinen Wert im Universum. Die Antwort aus den vedischen Schriften, wie wir ein glückliches Dasein auf dieser Welt führen können, lautet: Die Grundlage unseres Handelns sollte immer die Bestimmung unserer Seele sein. Damit tragen wir zum Glück des Ganzen bei. Leid erfahren diese Menschen, die Gedanken, Gefühle oder Handlungen haben, die nicht mit dem Gesetz des Universums harmonieren. Dharma und Yoga: Warum kann Yoga helfen? Der Begriff Dharma kommt häufig im Zusammenhang mit Yoga vor, obgleich das Wort Yoga-Lehrerin im Dharma-Code gar nicht existent ist. Die Antwort lautet: Theoretisch kannst Du in jeglichen Berufen oder Tätigkeiten Dharma leben – das ist definitiv nicht auf das Yogalehren beschränkt. Der Hauptfokus liegt darin, dass Deine Tätigkeit mit Deiner Seele in Einklang ist. Um Dich und Deinen Weg besser kennenzulernen, können Dir tägliche Praktiken auf der Yogamatte helfen. Wenn Du Dich, Deinen Körper und Deinen Geist spürst, wirst Du Deine Aufgabe finden – Du kommst Deiner Seele näher. Und das ist die Voraussetzung, damit Du Deinem Weg folgen kannst. Es werden viele Übungen aus dem Hatha-Yoga umgesetzt. Natürlich kannst Du zusätzlich meditieren – das ist ein wundervolles Tool, um Dich noch mehr mit Dir zu beschäftigen. Setze Dich dafür täglich auf Dein Kissen, schließe die Augen und lasse all die Gefühle und Gedanken da sein. Atme tief ein und aus und finde Ruhe in Dir. Zu Beginn kann der Entwicklungsweg steinig sein, Du wirst Dich häufig fragen, wofür Du hier bist und was der Sinn Deiner Existenz ist. All das ist vollkommen normal, auch diese Punkte auf dem dharmischen Weg sind normal: Schmerzpunkte ansehen seine eigenen Schattenthemen herausfinden Fokus auf den Weg richten, statt auf das Ergebnis Zurückfallen in alte Muster (sogenannte Vikalpas), hier geht es darum, den Fokus auf eine neue Richtung zu legen. Der unbewusste Teil unseres Geistes ist sehr kraftvoll und deshalb ist es bedeutend, unsere alten Muster zu identifizieren und zu lösen. Nur so können wir unseren Herzenswünschen nachgehen – Yoga kann hierbei sehr hilfreich sein, alte Glaubensmuster zu durchbrechen und sich für das Neue zu öffnen. Machst Du Yoga, um Deinen Herzenswünschen näherzukommen? Hast Du Dich bereits einmal mit dem dharmischen Weg auseinandergesetzt?
Entspannungsübungen für den Darm – TOP-Tipps - yogabox

Entspannungsübungen für den Darm – TOP-Tipps

von/ durch Stefan am Feb 18 2022
Wusstest Du, dass der Darm und das psychische Wohlbefinden sehr stark zusammenhängen? Das heißt im Umkehrschluss, dass sich eine gesunde Ernährung nicht nur positiv auf die körperliche Fitness auswirkt, sondern überdies auch auf die Psyche. Wenn Du diesen Punkt berücksichtigst, wirst Du viel mehr Gesundheit erleben – und das auf allen Ebenen. Zahlreiche Menschen leiden unter verschiedenen Darmproblemen: Völlegefühl, Verstopfung, Durchfall oder Reizdarm. Mit den besten Tipps kannst Du Dein Wohlbefinden und die Symptome lindern; dieser Beitrag hilft Dir dabei. Hängen Stress und Darmprobleme zusammen? Wie bereits in der Einleitung angedeutet, hängen diese beiden Faktoren stark zusammen. Das heißt, dass Menschen, die unter zu viel Stress leiden, früher oder später meistens auch Probleme mit dem Magen-Darm haben. Das muss nicht zwingend eine ernst zunehmende Diagnose wie Morbus Crohn sein. Auch Reizdarm, Sodbrennen oder Verdauungsprobleme können als Folge auftreten. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen Kreislauf. Du hast beispielsweise Durchfall oder Blähungen. Dies wirkt sich unmittelbar auf Deine Psyche aus: Du wirst ängstlich oder unsicher. Diese Gefühle wiederum haben einen direkten Effekt auf den Darm. Ein weiteres Problem von verunsicherten Menschen ist, dass sie diese Symptome wahrnehmen und Angst vor einer ernst zunehmenden Erkrankung haben – dies wirkt sich dann natürlich wieder auf die Psyche aus. Der Kreislauf geht weiter. Aktuelle Zahlen der Süddeutschen Zeitung erklären, dass bis zu 20 % der Menschen eine verunsicherte Beziehung zur Darmgesundheit und der Verdauung allgemein haben. Das Problem ist, dass sich Sorgen und Ängste (das gesamte Leben oder auch die eigene Gesundheit betreffend) immer auf den Darm auswirken. Demnach ist es bedeutend, die Psyche zu stärken. Damit können die Symptome einiger Magen-Darm-Erkrankungen gelindert werden. Dennoch ist es wichtig, dass Du bei Unsicherheit immer einen Arzt aufsuchst. Dieser kann Dich untersuchen und ernsthafte Erkrankungen ausschließen. Die besten Tricks, um die Darmgesundheit zu stärken Der Kreislauf vom empfindlichen Magen und der Psyche muss durchbrochen werden. Dies gelingt mit ein paar hilfreichen Tipps, die wir im nachfolgenden Abschnitt vorstellen. a) Yoga Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, sollte sich täglich Zeit für die Yoga-Praxis nehmen. Dank toller Übungen stärkst Du nicht nur Deine Darmgesundheit, sondern Deinen gesamten Körper und Geist. Gerade jene Menschen, die zum Beispiel unter Problemen mit dem Rücken leiden, dürfen die Darmgesundheit näher ansehen. Der Darm ist acht Meter lang und wenn mit ihm etwas nicht stimmt, kann sich diese Anspannung natürlich unmittelbar auf die Verdauung sowie die Rückengesundheit auswirken. Deshalb ist es gut, sich zu entspannen. Die folgenden Yoga-Übungen sind ideal für Dich: 1. Die Heuschrecke (Shalabhasana) Für diese sehr bekannte Asana legst Du Dich direkt auf den Bauch und streckst die Beine lang nach hinten. Die Arme legst Du seitlich von Deinem Körper. Mit der Einatmung hebst Du die Beine nach oben, wichtig ist, dass Du die Spannung in Deiner Körpermitte beibehältst. Bleibe hier für ein paar Sekunden, dann lege Deinen Körper wieder auf die Matte. Die Übung sollte mehrmals wiederholt werden. Mithilfe dieser Übung und dem richtigen Atmen können die Organe im Bauch gut stimuliert und angeregt werden. 2. Die Kobra (Bhujangasana) Für diese Übung legst Du Dich auf den Bauch. Die beiden Handflächen werden links und rechts vom Kopf aufgestellt. Die Beine zeigen nach hinten und sind voll ausgestreckt. Nun atmest Du ein und hebst den Kopf an. Wichtig ist, dass dieser nicht direkt in den Nacken geworfen wird. Auch wenn die Bewegung nur sehr gering ist, sind die Auswirkungen auf den Darm zu spüren. Wer unter Verstopfung leidet, kann diese Übung ausprobieren. 3. Kindshaltung (Balasana) Hierfür setzt Du Dich auf Deine Fersen und beugst Du Deinen Oberkörper langsam nach vorne, bis Du am Boden aufliegst. Deine Arme gehen nach hinten oder nach vorne. Die Übung sollte für mindestens 30 Sekunden gehalten werden. 4. Die Zange (Paschimottanasana) Hierfür setzt Du Dich auf Deine Yogamatte hin und streckst Deine Beine nach vorne aus. Du beugst Dich langsam und wanderst mit Deinen Händen nach vorne. Gehe so weit hinunter wie es sich für Dich gut anfühlt. Mit der Zeit wirst Du immer tiefer sinken. Wenn Du es schaffst, kannst Du Deine Zehen, Waden oder Knie greifen. Daneben gibt es noch weitere Asanas für Deinen Magen und Deine Verdauung: der Drehsitz (hierbei sitzt Du aufrecht mit einem Bein ausgestreckt und das andere über dem anderen Bein aufgestellt. Nun drehst Du Deinen Körper achtsam nach rechts und links. Die Übung ist ideal zur Entgiftung und Stimulation von Bauchspeicheldrüse, Magen, Nieren, Darm usw.) das Kamel (hier hockst Du auf Deinen Fersen und beugst Dich vorsichtig in aufrechter Haltung nach hinten, bis Deine Hände Deine Füße berühren) Kniekugel (hier liegst Du auf Deinem Rücken, ziehst Deine Beine an und nimmst sie Richtung Bauch. Diese Position wird für ein paar Sekunden gehalten und mehrmals wiederholt) b) Atmung Neben Yoga ist natürlich auch Pranayama essenziell, um sich zu entspannen. Es gibt verschiedene Atemtechniken, die diverse Auswirkungen auf den Körper haben. Diese Technik kann nach oder während der Meditation ausgeübt werden. Wichtig ist, dass Du aufrecht auf einem bequemen Kissen in einer ruhigen Umgebung sitzt. Die Atemzüge müssen so tief wie möglich sein. Erst dann kann sich Dein Geist und Körper erholen. Eine hilfreiche Atemübung ist, wenn Du tief ein- und ausatmest und dabei versuchst, direkt in die Bauchgegend zu atmen. Eine weitere tolle Methode ist: Lege Deine Hände auf Deinen Bauch und atme tief ein und aus. Achte hierbei darauf, dass Du bis in Deinen Bauch atmest und währenddessen Deinen Bauch sanft massierst. Der Vorteil dieser Technik ist, dass sie zu jederzeit gemacht werden kann und sehr einfach, schnell und effizient ist. Gerade dann, wenn Du gestresst bist und Dich nach Entspannung sehnst. Wer möchte, kann die progressive Muskelentspannung ausprobieren. Diese hilft dabei, Stress loszulassen, den Körper zu entspannen und Symptome wie Bauchschmerzen zu lindern. Vergesse nicht: genug Bewegung und die richtige Ernährung Damit Dein Darm wirklich gesund ist, solltest Du nicht nur Yoga machen, sondern zudem auf eine ausreichende Bewegung sowie ein gesundes Essen achten. Egal, ob Du Dich vegan, vegetarisch oder omnivor ernährst – der Fokus sollte immer auf unverarbeitete, rein pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Nüsse, Vollkornprodukte sowie Hülsenfrüchte gerichtet werden. Diese enthalten reichlich Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. In diesem Zusammenhang dürfen zudem eine leichte Bewegung oder Sport integriert werden. Wenn Du diese Tipps befolgst, werden sich Deine Beschwerden bessern – ganz ohne Medikamente oder einen Behandlungstermin beim Arzt. Falls die Symptome nicht besser werden, solltest Du dennoch einen Termin bei Deinem Hausarzt machen. Leidest Du unter Verdauungsbeschwerden? Wenn ja, was machst Du dagegen?
Yoga-Geschenke für Mutter und Kind - yogabox

Yoga-Geschenke für Mutter und Kind

von/ durch Stefan am Feb 18 2022
Viele Menschen wissen nicht, was sie einer werdenden Mutter oder einem Kind schenken sollen, schließlich handelt es sich im Idealfall um eine wirklich originelle Überraschung. Die obligatorische Strampelhose und die Schachtel Pralinen zeugen kaum von großem Einfallsreichtum. Schwangerschaft und Geburt sind ganz besondere Ereignisse, die nach einem dementsprechenden Präsent verlangen. Individuelle Geschenkideen zum Wohlfühlen Sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt sind körperlich anstrengend und mit so mancher Entbehrung verbunden. Da tut ein kleines Geschenk zwischendurch richtig gut. Die Überraschung ist vor allem dann gelungen, wenn es sich um etwas sehr Persönliches handelt, dass die Mutter auch nach der Geburt und lange darüber hinaus an diese besondere Zeit erinnert. Eine Thermoskanne mit eigenem Namen ist das ideale Geschenk für Frauen, die während der Schwangerschaft gerne ausspannen und sich zum Beispiel meditativen Übungen oder dem Yoga widmen. Eine Tasse heißer Tee ist dann das Richtige für die Pause. Dieses beliebte Heißgetränk genießt man am besten aus einer schönen Tasse, die das Auge erfreut und ins Ambiente passt. Es gibt verschiedene Teesorten, die sich für die Schwangerschaft besonders gut eignen. Dazu gehören zum Beispiel Pfefferminz-, Kamillen- und Salbeitee. Allerdings ist bei einigen Sorten Vorsicht geboten, denn Himbeer- und Brombeerblätter sowie Schafgarbe und Kreuzkümmel wirken in höherer Konzentration wehenfördernd und sollten deshalb nur in der Spätschwangerschaft getrunken werden. Allgemein ist es gut, wenn sich schwangere Frauen möglichst oft entspannen und sich so viel Wellness wie möglich gönnen. Warme Bäder, Kuschelstunden bei leiser Musik und eine allgemein angenehme Atmosphäre tun sowohl der Mutter als auch dem Kind gut. Nach der Geburt Ist das Kind endlich da, dann gibt es für die junge Mutter viel zu tun. Das betrifft nicht nur die Pflege ihres Babys, sondern auch sie selbst, denn viele Frauen geraten durch die Schwangerschaft im wahrsten Sinne des Wortes aus der Form. Nach der Geburt eignet sich Yoga bestens zur Rückbildung. Durch den Geburtsvorgang und die Schwangerschaft ist der Beckenboden erschlafft. Nun gilt es, diesen wieder zu straffen. Yoga bietet im Vergleich mit herkömmlicher Rückbildungsgymnastik den Vorteil, dass auch Frauen nach einem Kaiserschnitt daran teilnehmen können. Dabei handelt es sich um eine sanfte und zugleich sehr effektive Methode, den Körper langsam an den Sport zu gewöhnen. Spezielle, mit Griffen und Schlaufen ausgestattete Yogaschaukeln erleichtern die Übungen und entlasten den Körper. Dennoch lohnt es sich, parallel an einem Kurs für Rückbildungsgymnastik teilzunehmen. Meist zeigen hier erfahrene Hebammen, wie die Frauen nach der Geburt ihre alte Fitness wiedererlangen. Die Rückbildungsgymnastik in der Gruppe macht besonders viel Spaß, weil die jungen Mütter mit anderen Frauen zusammenkommen und über ihre persönlichen Erfahrungen berichten. Yoga-Geschenke für das Kind Sicherlich freut sich die junge Mutter über ihr Geschenkset mit der personalisierten Thermoskanne, der hübschen Tasse und dem Tee. Ist das Kind auf der Welt, dann sollte natürlich auch das Baby ein Geschenk erhalten. Zu den originellsten Geschenkideen gehört auch hier das Yoga-Zubehör. Es gibt viele tolle Yoga-Geschenke speziell für die Kleinsten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem bunten Yoga-Würfel zum Spielen oder einem weichen Meditationskissen? Beliebt sind darüber hinaus die bequemen Krabbelmatten, auf denen sich die Kinder vergnügen, während die Mutter ihre Übungen absolviert.
Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga - yogabox

Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga

von/ durch Nick am Feb 18 2022
Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga Gehörst du zu den Menschen, die bei dem Wort Yoga lieber abwinken: Das ist nichts für dich? Oder zu der anderen Gruppe, die eine Art Hassliebe mit Yoga verbindet - das allerdings bei manchen Menschen zu demselben Ergebnis, dem Nichtstun, führt; andere üben zwar, aber sie haben stets das Gefühl, sie müssten sich sehr überwinden nach dem Motto: Disziplin muss sein, aber sie kostet (wahlweise Zeit, Kraft, Nerven, gute Laune) ... Und dann gibt es noch die Gruppe, für die Yoga wie ein Riesenhindernis, ein unbesteigbarer Berg ist: voller Ansprüche und schwieriger Passagen, die viel zu strapaziös sind, einem das Äußerste abverlangen und eigentlich nur etwas für ambitionierte und passionierte Fans und Kenner der Materie sind (diese Begriffe, die gern als negative Einstellung wie zu hoch liegende Latten eingeschätzt werden, lassen sich beliebig vermehren). Du gibst deinem Yoga deinen eigenen Sinn! Dann läuft auf jeden Fall etwas falsch, denn nichts davon muss sein. Natürlich kannst du Fan und ambitioniert wie passioniert sein; ebenso selbstverständlich kannst du viel und mit Anstrengung üben, dich ganz in diese Lebensweise samt ihren sportlichen Aspekten vertiefen - es liegt alles bei dir. Und das ist das Schöne an Yoga: Du kannst anfangen, zwischendrin aufhören, deine eigenen Rhythmen und Niveaus festlegen. Kaum eine „Sportart“ ist so individuell, bei kaum einem anderen Bewegungsprogramm brauchst du dich so wenig nach den Vorgaben anderer zu richten. Natürlich sollten die Bewegungsabläufe stimmen; im Zweifelsfall besuchst du einfach einen Anfängerkurs, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kannst du nach deinen eigenen Bedürfnissen zu Hause weitermachen - oder natürlich auch weitere Kurse besuchen. Und damit sind wir bei den Anfängen und beim Aufhören sowie bei den Grenzen, die Yoga dir setzt. Egal wie deine körperliche Fitness ist, wie alt oder jung du bist, ob weiblich, männlich, groß oder klein: Du kannst jederzeit mit Yoga anfangen und brauchst nie ganz aufzuhören; allenfalls modifizierst du dein Übungsprogramm, passt es beispielsweise an Osteoporose und Rheuma oder an Behinderungen aller Art an. Das ist nicht anders als die Anpassung ans Büro (wir haben dazu gerade erst einen eigenen Blogbeitrag eingestellt) oder an dein Reiseprogramm (auch dazu gibt es einen Text bei uns). Starte mit Lust ... Wenn du zunächst probehalber starten möchtest, nimm eine weiche Decke zu Hilfe, wenn du noch keine Gymnastikmatte hast. Allerdings lohnt sich die Anschaffung, denn du wirst dich statt für Yoga vielleicht für Gymastik- oder Pilatesübungen entscheiden. Hast du kleine Kinder, wirst du bald feststellen, wie praktisch es ist, auf einer Matte gemeinsam zu turnen. Ein ganz besonderes Stück ist eine Matte mit Stick in deiner Lieblingsfarbe - das beste Geschenk, das du deinen Verwandten empfehlen kannst, wenn ihnen selbst nichts einfallen will. Wenn du dir eine Bodenmatte anschaffen möchtest, bieten wir dir eine tolle Auswahl. Wie wäre es mit einer kuscheligen Schurwollmatte? Neben diesen Wohlfühlmatten führen wir natürlich auch klassische Mattenformen aus robustem PVC oder aus schönen Naturmaterialien. ... und höre mit Wonne auf! Denke beim Üben immer daran, dass Schmerz beim Yoga nicht gefragt ist. Er zeigt dir deine aktuellen körperlichen Grenzen, eventuell warnt er dich auch vor einer falschen Bewegung. Daher empfehlen wir immer wieder den Anfängerkurs, vielleicht auch in Form einer guten DVD (lies dazu unseren erst vor Kurzem eingestellten Beitrag über die Yoga-Medienlandschaft). Dann höre einfach auf, quäle dich nicht. Das ist nicht der Sinn von Yoga. Lege dir also, sofern vorhanden, ein Meditationskissen zurecht und ruhe dich aus. Sinke in dein Inneres und genieße den Moment. Er gehört nur dir - dieser Augenblick wie auch alle anderen. Nur merken wir das meist nicht in unserem hektischen Alltag. Doch beim Meditieren können wir ihn richtig einfangen! Bild © kbuntu