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Rituale vor und nach der Yogaeinheit: So holst du noch mehr aus deinem Training - yogabox

Rituale vor und nach der Yogaeinheit: So holst du noch mehr aus deinem Training

von/ durch Nick am Nov 03 2022
Yoga ist bei vielen Menschen jeden Alters beliebt, denn die vielfältigen Übungen helfen dabei, Körper und Geist in Einklang zu bringen und für ein allgemein verbessertes Wohlbefinden zu sorgen. Nicht nur die Yoga-Session selbst ist hierbei wichtig: Mit kleinen Ritualen vor und nach dem Training kannst du noch mehr aus dir und deiner Yogaeinheit herausholen. Darum solltest du dich 30 Minuten zuvor auf die Yogaeinheit vorbereiten Ganz gleich, ob du Yoga daheim etwa mit Trainingsvideos absolvierst oder einen Kurs in einem Yogastudio besuchst: Bevor du richtig loslegst, solltest du dich unbedingt bereits etwa eine halbe Stunde vor dem Training mental darauf einstellen. Dazu legst du am besten dein Smartphone zur Seite und schaltest auch den Fernseher aus, damit du deinen Geist bereits weitgehend von Alltagsgedanken befreien kannst. Wenn du zuhause Yoga machst, stellst du außerdem sicher, dass dich während dieser Zeit niemand stört: Vor allem, wenn du mit einem Partner oder Kindern zusammenlebst, ist es wichtig, zu kommunizieren, dass du eine gewisse Zeit für dich brauchst. Das Zimmer, in das du dich zurückziehst, sollte ebenfalls entsprechend ruhig sein und über eine angenehme und entspannte Atmosphäre verfügen. Wenn möglich, kannst du dir eine gemütliche und ruhige Yoga-Ecke einrichten und dich dort deinem Training widmen. Nach dem Yoga: Entspannung und langsam ins Alltagsleben zurückkommen Nach einer erfolgreichen Yoga-Session befindest du dich in einem ganz anderen Mindset als im täglichen Leben. Das Training wirkt besonders nachhaltig, wenn du nicht sofort nach dem Ende der Einheit in deinen Alltag zurückkehrst, sondern dir Zeit lässt, die soeben gemachten Erfahrungen sacken zu lassen. Viele Yoga-Sessions schließen ohnehin mit einer Meditation ab: Ist dies nicht der Fall, kannst du ein Eigenregie eine kleine Meditation absolvieren und so die Entspannung zusätzlich fördern. Danach empfiehlt sich ein Wellness-Programm, das beispielsweise aus einem heißen Bad bestehen kann. Badezusätze, welche die Entspannung vervollständigen und sich positiv auf deine Muskeln auswirken, tragen zum Wohlbefinden bei. Dazu kannst du deiner Haut etwas Gutes tun, indem du etwa Produkte von FORMEL Skin verwendest. Hörst du währenddessen deine Lieblingsmusik oder ein nicht zu aufregendes Hörbuch, ist der Entspannungseffekt nach der Yogaeinheit perfekt. Vor dem Yoga aufwärmen: Ist das wirklich nötig? Diese Frage lässt sich mit einem klaren JA beantworten, vor allem dann, wenn du anspruchsvolle und körperbetonte Stile wie Kundalini-Yoga praktizierst. Bei geübten Trainierenden sieht es zwar einfach aus, von einer Position in die nächste zu wechseln und diese zu halten; wer etwas weniger erfahren ist, kann sich aber schlimmstenfalls sogar verletzen. Es ist daher durchaus sinnvoll, sich vor einer intensiven Yoga-Session aufzuwärmen und deine Muskeln zu dehnen. Nimmst du an einem Kurs in einem Studio teil, gehört das gemeinsame Aufwärmen oftmals zum Training dazu. Aber auch zuhause solltest du diese wichtige Vorbereitung im eigenen Interesse nicht vernachlässigen. Hier kann es hilfreich sein, zunächst ein leichtes Stretching zu absolvieren. Anleitungen dafür gibt es im Internet oder natürlich auch vom Yoga-Profi oder im Fitnessstudio. Wärmst du dich angemessen auf, tust du damit nicht nur deiner Muskulatur etwas Gutes, sondern trägst auch dazu bei, dich in den passenden Gemütszustand für das bevorstehende Yoga zu versetzen.
Sieben überzeugende Gründe, warum Yoga gut für Deine Bauchmuskeln ist - yogabox

Sieben überzeugende Gründe, warum Yoga gut für Deine Bauchmuskeln ist

von/ durch Stefan am Okt 17 2022
Yoga ist kraftvoll – nicht nur, um Deinen Geist und Deine Seele in Einklang zu bringen. Auch der Körper profitiert von den regelmäßig ausgeübten Flows. Möchtest Du fit werden und Deine Muskeln, insbesondere Deinen Bauch, trainieren? Dann solltest Du öfters Bauch-Übungen in Deine Routine integrieren. Wer die Asanas regelmäßig ausübt, wird merken, dass gewisse Übungen eine hervorragende Auswirkung auf die Bauchmuskeln haben. Ob diese auch für Dich wirkungsvoll sind, kannst Du in diesem Beitrag herausfinden. Yoga und Bauchmuskeln – ein Wundermittel? Zuallererst möchten wir Dir keine falschen Hoffnungen machen. Natürlich werden einzelne Asanas, die speziell den Bauch trainieren, nicht sofort dafür sorgen, dass Du mit einem Sixpack aufwachst. Dennoch können effektive Übungen dabei helfen, Deine Körpermitte zu stärken, sie in Form zu bringen und die Verdauung anregen. Um gute Erfolge zu erzielen, darfst Du die besten Yoga-Übungen regelmäßig in Deinen Alltag integrieren. Ob und warum die buddhistische Lehre Dir dabei hilft, Deinen Sixpack zu trainieren und warum es für Deine allgemeine Gesundheit gut ist, erfährst Du im nachfolgenden Abschnitt. Sei gespannt. 1. Verbessere mit Yoga Deine Blähungen und Verdauung Jeder Mensch hat Bauchmuskeln, bei den einen sind sie mehr trainiert, bei den anderen nicht. Auch spielt der Fettanteil eine bedeutende Rolle, ob Du die starken Muskeln erkennen kannst oder nicht. Außerdem ist die Verdauung ausschlaggebend, ob der Bauch schön flach ist oder nicht. Wenn Du beispielsweise unter Blähungen leidest, wird Dein Bauch automatisch viel gewölbter sein. Hast Du gerade psychosomatische Probleme oder ernährst Dich nicht optimal, kann Yoga Dir dabei helfen, die Symptome zu lindern. Essenziell ist es dennoch, den restlichen Lebensstil umzustellen. Es bringt nämlich nichts, wenn Du nur die Symptome bekämpfst, nicht aber an der Ursache arbeitest. Nichtsdestotrotz helfen spezielle Yoga-Übungen (der Drehsitz zum Beispiel) dabei, die Verdauungsorgane zu unterstützen. Wenn die Verdauung besser wird, dann nimmt der Blähbauch ab und der Sixpack, der mit anderen Yoga-Übungen trainiert wird, kommt zum Vorschein. 2. Yoga hilft, Dein Mindset für Deinen Körper zu shiften Körper, Geist und Seele sind eins und verbunden. Auch wenn viele glauben, dass lediglich Sport dazu führt, Gewicht zu verlieren oder sich etwas Gutes zu tun, irrt sich. Die Gedanken, die dahinterstecken, sind meist mindestens genauso wichtig. Deshalb ist es umso bedeutender, dass Du das Training jeden Tag durchführst, um Deine gesamte Einstellung zu verändern. Du wirst stressresistenter, stabiler und achtsamer. Dies wirkt sich unmittelbar auch auf Deine psychische Konstitution sowie Deine Lebensführung aus – damit auch auf Deine Körpermitte. 3. Power-Yoga zum Schwitzen: Kilos purzeln, Körpermitte wird straffer Bei vielen Menschen sind die Core-Muskeln zwar stark, aber nicht sichtbar. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, dann solltest Du Dir das Ziel setzen, ein paar Kilos abzunehmen. Um diese Muskelgruppe zu sehen, benötigt es nämlich einen geringen Fettanteil. Dies soll nicht dazu führen, dass Du jetzt grenzenlos abnehmen und Dich selbst stressen sollst – das bewirkt im körperlichen Wohlbefinden nämlich genau das Gegenteil. Stattdessen kannst Du mithilfe von aktivierenden Übungsabfolgen Deinen gesamten Organismus stärken, Deine Muskeln aufbauen, Dein Gewicht reduzieren und Bauchfett abnehmen. Vinyasa oder Ashtanga Yoga eignen sich hervorragend dafür. 4. Stärkung der Bauchmuskeln und stabile Haltung Die Bauchmuskeln sind wichtig, damit der untere Rücken geschont wird. Wenn Du also regelmäßig Yoga übst, wird sich Deine Haltung automatisch verbessern. Die Wechselwirkung zwischen unterem Rücken und Bauchmuskeln ist sehr bedeutend. Yoga kann Dich dabei unterstützen, Deinen unteren Rücken sowie den Sixpack aufzubauen. 5. Das Körpergefühl und die Liebe zum eigenen Körper steigert sich Viele Menschen kritisieren den eigenen Körper und empfinden deshalb kein gutes Körpergefühl. In diesem Zusammenhang kann der Flow in Kombination mit Meditation und einer bewussten Atmung dabei helfen, Dich in Deine innere Mitte (im wahrsten Sinne des Wortes) zu bringen und die Liebe zu Dir selbst steigern. Wer sich annimmt, wie er ist, behandelt sich automatisch besser – das führt unweigerlich dazu, dass auch das eigene Ess- sowie Bewegungsverhalten überdacht wird. Oftmals wird automatisch auf eine gesündere Ernährung gesetzt und mehr Sport getrieben. Die Folge sind Gewichtsreduktion und ein flacher Bauch. 6. Yoga = sanfte Methode, um die Bauchmuskeln zu trainieren Fast jeder Sportler, der viel Zeit im Fitnessstudio verbringt, achtet darauf, auch den Core zu trainieren – somit kann man einen flachen Bauch bekommen. In der buddhistischen Lehre gibt es eine Vielzahl an Übungen, die dabei helfen, die starke Körpermitte zu formen. Diese sind meist simpler und sanfter – das heißt, dass Yoga nicht nur perfekt ist, die Arme, den Rücken, die Beine oder die Schultern zu stärken, sondern zudem den Bauch – einfach, überall durchführbar, ohne Equipment und sanft zu sich selbst. 7. Viele individuell abstimmbare Yoga-Übungen für den Bauch Der Vorteil ist, dass die Übungen für die starken Bauchmuskeln auf der Yogamatte für jedermann und jederfrau sind: egal, ob Anfänger oder Profi. Deshalb kannst Du heute noch damit beginnen, Deine Bauchmuskel-Übung auszuüben. Vergiss die tiefen Atemzüge dabei nicht. Folgende sind perfekt: a) Plank (Phalakasana) Diese Übung ist perfekt für jeden. Du stützt Dich auf Deinen Unterarmen am Boden ab, gehst in eine waagrechte Haltung mit gestreckten Beinen und Deine Zehenspitzen stützen Dich zusätzlich. Der restliche Körper ist in Form einer geraden Linie in der Luft. Diese Asana ist perfekt für den ganzen Körper – speziell für Deine Bauchmuskeln und Deinen Rücken. b) Upward Plank (Purvottanasana) Hierbei handelt es sich um die umgekehrte Haltung zur Plank. Dein Rücken zeigt Richtung Boden und Deine Hände liegen flach am Boden auf, Du hebst Deinen Oberkörper nach oben und bleibst in dieser Position. Sie ist gut für Deine Bauchmuskeln. c) Seitstütz (Vasisthasana) Du stützt Dich auf Deinem linken Arm ab, die Handfläche liegt auf dem Boden. Du drehst Dich schräg auf, es berühren lediglich Deine Handfläche sowie Dein Fuß den Boden. Du musst das Gleichgewicht halten, automatisch wird Deine Bauchmuskulatur angespannt. Außerdem hilft die Übung dabei, den Gleichgewichtssinn zu stärken. Nach ein paar Atemzügen wechselst Du die Seite. d) Heuschrecke (Salabhasana) Sie ist eine Übung, die perfekt zur Stärkung des gesamten Rumpfes ist; der Rücken und der Bauch werden gedehnt und gestärkt. Du legst Dich auf den Bauch und hebst bei der nächsten Einatmung alles an, was Du anheben kannst, Deine Beine, Deinen Oberkörper sowie Deine Arme. e) Bootshaltung (Navasana) Hierbei handelt es sich um eine der bekanntesten Übungen für den Bauch. Diese Übung ist insbesondere für Fortgeschrittene zu empfehlen. Du setzt Dich auf den Po und hebst Deine Beine an, sie werden nach oben ausgestreckt. Dein Oberkörper lehnt sich nach hinten. Achte auf einen geraden Rücken. Die Übung ist ideal, um den Core zu stärken. f) Der Baum (Vrksasana) Du stehst in der Berghaltung. Nun hebst Du ein Bein und winkelst es an (das Knie zeigt nach außen, die Fußsohlen werden an die Innenseite des anderen Oberschenkels gebracht). Nun stehst Du da. Dein Core wird stabilisiert und Du trainierst Deinen Gleichgewichtssinn. g) Die Kobra (Bhujangasana) Diese Übung ist perfekt für den Rücken und den Bauch. Sie hilft dabei, den Bauch zu dehnen. Du legst Dich auf den Bauch hin und setzt Deine Unterarme auf den Boden, nun hebst Du Deinen Oberkörper an und öffnest Dein Herz. Wie Du sehen kannst, sind die verschiedenen Asanas hervorragend dafür geeignet, den Core und den Rücken zu trainieren. Wenn Du verschiedene Übungen in einem Flow kombinierst, dann verbrennst Du zudem Kalorien und steigerst Deine Fitness – alles Faktoren, um Deinen Körper in Bewegung zu halten und Deinen Bauch zu formen. Als Abschluss kannst Du eine Atemübung oder Meditation auf Deinem Kissen machen. So hältst Du ein tolles Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung. Nutzt Du verschiedene Asanas, um Deine Körpermitte aufzubauen?
Yoga: Wirkung auf Psyche - yogabox

Yoga: Wirkung auf Psyche

von/ durch Stefan am Okt 12 2022
Yoga ist weithin dafür bekannt, Stress abzubauen, die Flexibilität und Konzentration zu verbessern und ein Gefühl der Ruhe zu fördern - um nur einige der möglichen positiven Wirkungen zu nennen. Neben den körperlichen Vorteilen beginnen Forscher aber auch immer mehr über die therapeutischen Vorteile von Yoga bei psychischen Problemen und Burn-Out in Erfahrung zu bringen. Einige Untersuchungen deuten sogar darauf hin, dass Yoga ein wirksames "Rezept" für eine Vielzahl der häufigsten Gründe sein kann, warum Menschen eine Psychotherapie aufsuchen. Genauso wie bestimmte Psychopharmaka nachweislich Ängste und Depressionen lindern können, ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Therapien wie Yoga die psychische Gesundheit verbessern können. Yoga wird nicht mehr nur als "ganzheitlicher" Ansatz zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens von Körper und Geist betrachtet - in den letzten Jahren hat es eine wissenschaftliche Anhängerschaft gewonnen und verfügt über umfangreiche Forschungsergebnisse, die seine Vorteile belegen. Dich regelmäßig auf deine Yogamatte zu setzen und Atemarbeit zu machen und/oder die sogenannten Asanas, also die Körperübungen aus dem Yoga durchzuführen, fördert deine physische und vor allem auch geistige Ausgeglichenheit enorm. Eines der wichtigsten Elemente des Yoga ist dabei dein Atem - dieser ist sowohl bei den reinen Atemübungen als auch bei den körperlichen Übungen essentiell und der Fokus auf deine Atmung ist einer der Hauptgründe, warum Yoga so entspannend und beruhigend wirkt. Was bewirken Yoga-Übungen? Yoga hat unzählige Vorteile und hilft zum Beispiel nachweislich bei Folgendem: 1. Abbau von Wut: In einer Studie mit Jugendlichen (2012) wurde gezeigt, dass Yoga die Fähigkeit, Wut zu kontrollieren, verbessert, verglichen mit einer Gruppe, die nur am Sportunterricht teilnahm. Es hat sich auch gezeigt, dass Yoga verbale Aggressionen bei Erwachsenen abbaut. 2. Ängste abbauen: Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Yoga Angstsymptome, einschließlich Leistungsangst, verringern kann. In einer Studie (2013) mit jugendlichen Musikern verringerte Yoga die Ängste bei Gruppen- und Soloauftritten. Auch Angstzustände können durch eine regelmäßige Yoga-Praxis nachweislich gelindert werden. 3. Besserer Schlaf: In einer Studie (2012) mit postmenopausalen Frauen, bei denen Schlaflosigkeit diagnostiziert wurde, reduzierte Yoga den Schweregrad der Schlaflosigkeit im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Eine andere Studie mit Frauen, die unter dem Syndrom der unruhigen Beine leiden, zeigte, dass Yoga die Schlafqualität in mehreren Bereichen verbessert. 4. Verringerung der Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD): In einer Studie (2014) mit erwachsenen Frauen, bei denen eine PTBS diagnostiziert wurde, reduzierte Yoga die PTBS-Symptome der Frauen, die eine 10-wöchige Yoga-Behandlung erhielten, im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich. Am Ende der Studie erfüllten 52 Prozent der Frauen, die Yoga praktizierten, nicht mehr die Kriterien für eine PTBS, verglichen mit 21 Prozent in der Kontrollgruppe. 5. Verbesserung der Stimmung: Studien haben gezeigt, dass Yoga dazu beitragen kann, Depressionen zu reduzieren, die Stimmung zu verbessern und den empfundenen Stress zu verringern. In einer Studie mit Gefängnisinsassen (2013) wurde beispielsweise festgestellt, dass ein 10-wöchiger Yogakurs den positiven Effekt erhöht und die empfundene psychische Belastung verringert. Die Wirkungen des Yoga sind also vielfältig und mittlerweile wissenschaftlich sehr gut belegt. Yoga kann Stress und stressbedingten Krankheiten sehr gut vorbeugen und die Kombination aus Kraft, Ausdauer und Entspannung ist eine ideale Mischung, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. 6. Verbesserung der Gehirnleistung: Auch dein Gehirn arbeitet durch eine regelmäßige Yogapraxis besser, was wiederum deine Gedächtnisleistung spürbar verbessert. Yoga trainiert also sogar dein Gedächtnis und sorgt dafür, dass du in diesem Bereich ebenfalls positive Effekte spürst. Mehr als genug Gründe also, dir einmal genauer anzusehen, warum Yoga auch von Forschung und Medizin immer mehr als therapeutische Maßnahme angesehen wird. Warum wirkt Yoga? Yoga hilft dem Herzen Viele Menschen, die Yoga praktizieren, glauben, dass es funktioniert, weil sie sich danach gut fühlen. Aber die Forschung belegt die konkreten physiologischen Wirkungen von Yoga und erklärt, warum es bei psychischen Problemen und der Emotionsregulierung hilft. Das hat mit der Fähigkeit von Yoga zu tun, die Herzfrequenzvariabilität (HRV) zu erhöhen. Eine erhöhte HRV beruhigt das autonome Nervensystem, in welchem der Körper Traumata speichert. Forscher haben herausgefunden, dass sowohl Yoga als auch Meditation die HRV erhöhen können. Warum ist die HRV wichtig? Die HRV ist einfach der Abstand zwischen einem Herzschlag und dem nächsten. Ziel ist es, die HRV zu erhöhen, denn sie beruhigt nachweislich das autonome Nervensystem und reguliert die Emotionen. Stell dir vor, du fühlst dich gestresst oder ängstlich. Deine Atmung ist flach und dein Herz schlägt vielleicht schnell. Das ist eine verminderte HRV. Wenn du dich entspannt fühlst oder tief atmest, ist mehr Platz zwischen den einzelnen Herzschlägen und deine HRV ist erhöht. Das führt dazu, dass du dich emotional ausgeglichener oder ruhiger fühlst. Eine verringerte HRV wird mit negativen Gefühlszuständen wie Angst, Stress, PTBS und Wut in Verbindung gebracht. Menschen, die unter Depressionen, Ängsten, Flashbacks und Wutausbrüchen leiden, haben oft Probleme, ihre Emotionen zu regulieren. Menschen mit einem schlecht regulierten autonomen Nervensystem können sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Ebene leicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Beispiele dafür sind das "Ausrasten" wegen eines kleinen Ärgernisses, Wutanfälle im Straßenverkehr oder das Weinen in der Öffentlichkeit, wenn es nicht gerechtfertigt ist. Indem du Aktivitäten ausübst, die deine HRV erhöhen - wie Yoga - kannst du dein Herz, dein Gehirn und deine Physiologie neu trainieren, was zur Emotionsregulierung und zu einem ruhigeren Gemütszustand führen kann. Yoga als unterstützende Therapie für Körper und Geist Yoga ist eine großartige ergänzende Therapie, egal ob sie von deinem Therapeuten "verschrieben" wird oder nicht. Glücklicherweise ist kein echtes Rezept nötig! Um das richtige Programm zu finden, musst du vielleicht ein wenig herumprobieren, denn es gibt verschiedene Arten von Yoga: Hatha Yoga Hot Yoga, Yin Yoga, Yang Yoga usw. Manche Yogapraktizierenden mögen die eher körperlich aktiven Stile (Yang) wie Vinyasa oder Bikram. Andere mögen eine langsamere Praxis (Yin) oder eine Kombination aus beidem. Egal, für welche Art von Yoga du dich entscheidest, die zahlreichen körperlichen und psychischen Vorteile der Yogaübungen können es zu einem wichtigen Teil deines therapeutischen Prozesses machen. Viele schätzen auch das positive Erleben im Rahmen eines Yoga Retreats. Unabhängig davon, welche der vielen existierenden Formen du praktizierst, sind die Effekte bei jeder Art des Yogas sehr positiv und du kannst deine tägliche Yogapraxis gut in dein Leben und in deinen Alltag integrieren und so Beschwerden und Schmerzen entgegenwirken. Teste dabei ruhig mehrere Yogastile und melde dich in einem Studio oder bei einem Volkshochschulkurs deiner Wahl an! Auch online gibt es zahlreiche Kurse und You Tube-Kanäle, die sich auf Yoga spezialisiert haben. Mein Fazit Ob Yoga ein geeignetes Heilmittel für dich ist, wenn du mit psychischen oder körperlichen Problemen zu kämpfen hast, solltest du für dich selbst herausfinden. Die Studienlage zu dieser aus Indien stammenden Lehre und Lebensweise ist dabei jedoch eindeutig: Yoga schult nicht nur das Bewusstsein für deinen Körper, deine Atmung und vieles mehr, es bringt auch eindeutige, positive Ergebnisse für deine Psyche. Selbst die Wissenschaft hat also die Vorzüge und die positive Rolle des Yoga erkannt. Die Kombination aus Bewegung und Atemtechniken ist dabei mehr als nur reines "Übungen machen". Die Yoga-Philosophie und die dahinter stehende Tradition ist eine ganzheitliche, die Techniken für Körper, Seele und Geist umfasst. Ein guter Yogalehrer fokussiert sich in seinen Yogastunden daher nicht nur auf Asanas, sondern auch auf die Atmung und die Wirkung des Yoga auf unser Unterbewusstsein, indem es Körper und Geist (wieder) miteinander verbindet. Yoga hat den Effekt, dass es uns erdet und so unser Nervensystem wieder reguliert, welches durch Stress und Traumatisierungen oft aus dem Gleichgewicht geraten ist. Durch das bewusste Atmen in Kombination mit den körperlichen Übungen lässt sich also wieder der Kontakt zwischen Körper und Geist herstellen und die oft kreisenden Gedanken beruhigen. Nutze also diese Vorteile des Yogas für dich und du wirst sehen, wie sich deine Lebens-Qualität spürbar verbessert und auch der Zustand deiner Psyche und deines Körpers werden von den Effekten deiner Yogapraxis profitieren. Quellen: Afonso, R. F., Hachul, H., Kozasa, E. H., Oliveira, D. S., Goto, V., Rodrigues, D., . . . Leite, J. R. (2012). Yoga decreases insomnia in postmenopausal women: A randomized clinical trial. Menopause, 19, 186–193. Deshpande, S., Nagendra, H. R., & Raghuram, N. (2008). A randomized control trial of the effect of yoga on verbal aggressiveness in normal healthy volunteers. International Journal of Yoga, 1, 76– 82. Khalsa, S. B. S., Butzer, B., Shorter, S. M., Reinhardt, K. M., & Cope, S. (2013). Yoga reduces performance anxiety in adolescent musicians. Alternative Therapies in Health and Medicine, 19, 34–45. Khalsa, S. B., Hickey-Schultz, L., Cohen, D., Steiner, N., & Cope, S. (2012). Evaluation of the mental health benefits of yoga in a secondary school: A preliminary randomized controlled trial. The Journal of Behavioral Health Services & Research, 39, 80 –90. Menezes, C. B., Dalpiaz, N. R., Kiesow, L. G., Sperb, W., Hertzberg, J., & Oliveira, A. A. (2015). Yoga and emotion regulation: A review of primary psychological outcomes and their physiological correlates. Psychology & Neuroscience, 8(1), 82-101. van der Kolk, B. A. (2014). The body keeps the score: Brain, mind, and body in the healing of trauma. New York, NY, US: Viking
Warum solltest Du täglich Yoga praktizieren? - yogabox

Warum solltest Du täglich Yoga praktizieren?

von/ durch Stefan am Okt 04 2022
Überall hörst Du die Information, dass regelmäßiges Yoga sinnvoll ist. Ob es auch auf Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper diese besonderen Effekte hat, musst Du selbst herausfinden. Die Beliebtheit von Yoga wird immer größer, die Neugier steigt und fast jeder Mensch beschäftigt sich früher oder später mit der buddhistischen Lehre. Was wirklich in Deinem Körper passiert, wenn Du Dich dieser Challenge hingibst, erfährst Du zum Teil in diesem Beitrag – am Ende kannst Du es aber nur dadurch erfühlen, wenn Du es für Dich umsetzt. Also ab auf die Matte. 1. Du wirst beweglicher Beweglich werden und bleiben mit Yoga Dieser Punkt ist wohl den meisten Menschen bekannt. Yogis, die sich schon länger der Yoga-Praxis hingeben, bemerken nicht nur die Entspannung, ein niedrigeres Stresslevel, sondern zudem, dass der Körper viel beweglicher wird. Das liegt an den Asanas, die unsere Gelenke und Muskeln so beanspruchen, dass diese beweglicher werden. Vor allem Yin Yoga, bei dem es hauptsächlich um das Dehnen geht, lässt unseren Körper geschmeidiger werden. 2. Deine Körperwahrnehmung wird intensiver Viele Menschen haben ein schlechtes Körpergefühl, vor allem fühlen sich viele taub. Das liegt daran, dass wir viel Stress haben, schlechte Lebensmittel zu uns nehmen und uns nicht mit uns selbst beschäftigen. Statt Sport zu treiben oder zu meditieren, lenken wir uns ab und sitzen auf dem Sofa. Das führt unweigerlich dazu, dass wir das Körpergefühl verlieren. Yoga kann in diesem Fall helfen: Du lernst Deinen Körper zu spüren, seine Grenzen wahrzunehmen, eventuelle Schmerzpunkte zu erkennen und regst die gesamte Durchblutung an. Wenn das geschieht, dann kann sich auch die Zahl der roten Blutkörperchen erhöhen. Die Folge ist, dass mehr Sauerstoff sowie Nährstoffe durch den Organismus transportiert werden. Außerdem ist der mit den Asana kombinierte Atem dienlich, um mehr im Körper zu landen und dadurch intensiver wahrnehmen zu können. Du wirst sehen, dass tägliche Yoga Übungen einen großen Unterschied machen – probiere es im Alltag aus und achte auf die Wirkung. 3. Der Schlaf verbessert sich Ein großer Anteil der Menschen klagt über eine schlechte Schlafqualität. Die Ursachen sind vielfältig, lassen sich häufig jedoch mit Yoga Asanas verbessern. Ist Ihre Situation sehr schlimm, sollten Sie sich nicht nur auf die Matte stellen, sondern es ärztlich abklären lassen. Vielleicht kann Ihnen ein professioneller Rat helfen, die Situation in den Griff zu bekommen. Gehörst Du zu den Menschen, die abends wenig Lust auf Bewegung haben, aber unter Schlafproblemen leiden? Dann probiere später am Tag Yoga aus. Dies wirkt sich in den meisten Fällen positiv auf Deinen Geist, Deine Seele und Körper aus. Du entspannst und kannst dadurch leichter einschlafen. Häufig sind Menschen nach einem Arbeitstag geistig sehr müde, körperlich jedoch fit. Das ist unter anderem das Problem, warum Menschen nicht zur Ruhe kommen – Yoga Übungen können Abhilfe schaffen. Gerade zu Beginn ist es nicht einmal wichtig, viel Zeit dafür aufzuwenden. Die Hauptsache ist, dass Du als Anfänger in einem Kurs oder mit einem Video langsam startest. 4. Seelische, geistige und körperliche Balance Der Alltag fordert: Tägliches Yoga üben und Meditation können dabei helfen, mit den Überforderungen umzugehen. Wer sich noch nie mit diesen Entspannungstechniken auseinandergesetzt hat, sollte dies unbedingt nachholen. Aus körperlicher Sicht kann es zu Beginn herausfordernd sein, die Asanas mitzumachen. Übung macht den Meister – denke immer daran. Gleichzeitig solltest Du Dir täglich die Zeit dafür nehmen, um zu üben. Auch dann, wenn es ungut oder anstrengend ist. Du wirst sehen, dass sich Deine körperliche Balance verbessert, gleichzeitig hat es positive Auswirkungen auf Geist und Seele. Die Atemtechniken und die sanften Bewegungen von Yoga bringen Dich zu Dir selbst und lassen Ruhe in Dir entstehen. Einige Yogis spüren bereits innerhalb einer Woche einen Unterschied. Tipp: Bevor Du mit Hatha Yoga, Vinyasa oder Yin Yoga startest, atme ein paar Minuten tief ein und aus. Am Ende Deiner Praxis kannst Du Dich auf Dein Meditationskissen setzen und wiederum tiefe Atemzüge genießen. Wann am Tag solltest Du Yoga praktizieren? Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Yogi darf für sich selbst entscheiden, wann es am besten zum eigenen Tagesablauf passt. a) Yoga am Morgen – für Frühaufsteher ein Muss Grundsätzlich gelten die Stunden zwischen 3.30 - 6.30 Uhr als ideal, um mit der spirituellen Praxis zu starten. Für die meisten normal angestellten Yoga-Fans ist dies aber die Zeit, in der sie schlafen. Du musst Deinen Wecker nicht extra auf 3.30 Uhr stellen, um gut in den Tag zu starten. Es reicht, wenn Du zu Deiner gewohnten Zeit aufstehst bzw. ein wenig früher, sodass Du tägliches Yoga üben kannst. Nach einer Woche bist Du es gewohnt und kannst fast nicht mehr ohne. Am Morgen sind Sonnengrüße besonders dienlich. Diese mobilisieren die Gelenke und lassen den gesamten Organismus gut in den Tag starten. Die Wirbelsäule wird aufgewärmt, während die Verdauung angeregt wird. Ansonsten sind Haltungen wie der Krieger oder das Dreieck dienlich; auch das Bewegen der Arme, der Beine und der Schultern ist bedeutend, um fit für den Tag zu werden. Der beste Weg ist immer der, zu erfühlen, was der eigene Körper gerade benötigt. Das ist die Königsdisziplin, die es zu erreichen gilt. Wenn Du zu den Yogis gehörst, die morgens keine Zeit haben oder sich nicht aufraffen können, gibt es sicherlich noch viele andere Zeitfenster, in denen Du Yoga üben kannst. b) Yoga zur Mittag- oder Abendszeit Die Mittagspause kann nicht nur zum Essen genutzt werden. Aktiv sein kannst Du zu jeder Tageszeit. Während Du am Morgen meist gedanklich noch sehr frei bist, ist dies gegen Mittag schon anders. Demnach ist beispielsweise Vinyasa oder Hatha Yoga zur Lunchzeit dienlich, um mentale Dinge zu verdauen. Damit bereitest Du Dich optimal auf die zweite Tageshälfte vor. Die Asanas können auch dafür genutzt werden, um eine angestrengte oder verspannte Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur zu mobilisieren und entspannen. Abends darf die noch übrige Energie aus dem Körper herausfließen. Viele Yogis präferieren auspowernde Yoga Einheiten, wie beispielsweise Vinyasa Yoga oder Power Yoga. Je nachdem, ob Du Dich entspannen oder energetisieren möchtest, müssen die Übungen entsprechend angepasst werden. Die Kombination aus vitalisierenden Asanas und einer nachfolgenden ruhigeren Praxis wie Shavasana, einer Meditation oder ein paar sanfte Atemübungen kann guttun und Dich mehr bei Dir ankommen lassen. Übst Du täglich Yoga? Wenn ja, zu welcher Zeit und welche Effekte hat es?
Emotionale Blockaden mit Yoga und Meditation lösen – ein Überblick - yogabox

Emotionale Blockaden mit Yoga und Meditation lösen – ein Überblick

von/ durch Stefan am Okt 01 2022
Jeder Mensch durchlebt seit frühester Kindheit zig verschiedene Emotionen. Wenn diese nicht richtig durch den Körper fließen können, kann es zu Blockaden kommen. Diese erkennst Du zum Beispiel an Schmerz, Druck oder einem Ziepen. Zudem können Verspannungen entstehen. Diese Blockaden können laut Yogis mithilfe von Yoga, Atemtechniken und Meditation gelindert werden. Sind Deine Leiden zu groß, solltest Du es natürlich ärztlich abklären lassen – ansonsten kannst Du Dich von den Tipps aus diesem Beitrag inspirieren lassen. Entspannung finden und Blockaden lindern: verschiedene Methoden Wenn der Körper krank ist, können diverse Gründe eine Rolle spielen. So können Entspannungspraktiken, die gezielt auf das Problemfeld ausgerichtet sind, helfen. Yoga hilft dabei, die Spannungen auf körperlicher Ebene zu lindern. Meditation mit Mudras sowie Atemübungen unterstützen den Geist dabei, sich zu entspannen und Ruhe zu finden. Außerdem können geführte Anleitungen hilfreich sein, um entspannter in verschiedene Situationen zu gehen, da Du das Gefühl hast, dass Du vertrauen kannst. Tapping (EFT) kann dafür sorgen, dass Ängste, Sorgen oder Unsicherheiten abnehmen und Du relativ schnell konzentrierter bist. Auch beim Loslassen Deiner Blockaden kann es helfen. Hier klopfst Du verschiedene Bereiche an Deinem Körper ab (Handaußenseite, Oberkopf, zwischen den Augenbrauen, links/rechts der Augenbraue, unter dem Auge, ober der Lippe, am Kinn, Schlüsselbein, Achsel). Dadurch werden bestimmte Meridiane aktiviert. Zusätzlich sagst Du ständig ein Mantra (zum Beispiel "Ich bin wertvoll").   Warum kann Yoga helfen, Blockaden zu lösen? Je nach Yoga-Stil haben die Asanas unterschiedliche Wirkungen auf den Körper. Im Yin Yoga beispielsweise geht es speziell darum, den Körper zu dehnen und die Faszien auf Deiner Matte zu lockern. Das kann unter Umständen dazu führen, dass gewisse Blockaden angetriggert und gelöst werden. Wenn Du das Gefühl kennst, dass Du nach der Yoga-Praxis angespannt oder emotional aufgewühlt bist, ist das komplett normal. Es weist lediglich darauf hin, dass durch das Ausüben von Asanas gewisse Energieblockaden wieder ins Fließen gebracht werden – durch das Lockern von angespannten, verkrampften Muskeln. Dies kann dazu führen, dass Du Dich traurig, gestresst, wütend, gereizt oder auch erleichtert und fröhlich fühlst. Wichtig ist, dass Du mit diesen Emotionen jetzt umzugehen lernst – Meditation, sowie Atemübungen können dabei unterstützend wirken. Auch Herzerkrankungen, Essstörungen oder Tinnitus können auf gewisse Energieblockaden in Deinem Energiefeld hinweisen (diese werden häufig auch als psychosomatische Krankheiten bezeichnet – wenn Körper und Geist eine Rolle spielen). Du musst wissen, dass sich jede Blockade erst mal im Kopf befindet. Von da aus manifestieren sich diese auch im Körper (als Herzrasen, Schmerzen im Kopf, Rücken oder Nacken, Schweißausbrüche usw.). Wenn dies auf Dich zutrifft, kannst Du öfter Yoga integrieren. Wichtig ist, dass Du jede Asana sehr bewusst ausführst, und stets den Fokus auf Dein Inneres richtest. Diese Haltungen können Dich bei diesem Prozess unterstützen: Das Rad (Urdhva Dhanurasana) Kindhaltung ((Ananda Balasana) Der Frosch (Adho Mukha Mandukasana) Die Taube (Pada Rajakapotasana) Atemtechniken: Welche Auswirkung haben Sie auf Dich? Die Kombination vom Meditieren auf dem Kissen und speziellen Atemtechniken ist unglaublich stark. Der Stresspegel kann mithilfe der richtigen Atemtechnik reduziert werden. Zudem werden beim richtigen Atmen Glückshormone ausgeschüttet, während Stresshormone und schlechte Gedanken reduziert werden. Dieser Zustand der Ruhe ist essenziell, um an die Blockaden zu gelangen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das eigene System dafür sorgt, dass wir der Blockade nicht näherkommen. Das liegt daran, dass sich unser System so an den Ist-Zustand gewöhnt hat, dass keine Veränderung herbeigeführt werden soll. Mit ein wenig Übung und der notwendigen Disziplin kommst Du Deinem Thema jedoch immer näher. Zu den beliebtesten Atemtechniken gehören: Die Wechselatmung, die dafür sorgt, dass Yin und Yang im eigenen Organismus wieder in Einklang gebracht wird sowie Ängste reduziert werden. Zudem wirkt sich das Einatmen, abwechselnd durch das linke und rechte Nasenloch, gut auf die Konzentration, auf das Energielevel und die innere Balance aus. Feueratmung (Kapalabhati) ist dienlich, um neue Energie zu tanken und kann im Vergleich zum Kaffeetrinken ohne Nebenwirkungen neue Kraft schenken, Spannungen lösen und die Sauerstoffversorgung verbessern. Hierbei atmest Du schnell ein und aus – für mindestens 30 Atemzüge. Danach machst Du eine kleine Pause. Die Wim-Hof-Atemtechnik ist wohl eine der bekannteste Atmungen, die dabei hilft, das Immunsystem zu stärken, Blockaden zu lösen, neue Verknüpfungen im Gehirn zu etablieren und sich besser und energetisierter zu fühlen. Meditation: Geist und Körper entspannen Neben Yoga und Atemtechniken, die mit der Meditation hervorragend kombiniert werden können, hilft auch diese bei der Lösung emotionaler Blockaden. Während der geführten Anleitung kommen wir in einen Zustand, in dem Körper, Geist und Seele sehr ruhig sind, sodass wir einen besseren Zugang zu unserem wahren Kern und den intensiven Blockaden haben. Somit können diese, Schritt für Schritt gelöst werden. In diesem Zusammenhang könnte es dienlich sein, gewisse Mantras zu singen, um das Kehlkopfchakra zusätzlich zu stimulieren. Das hilft dabei, die Energie noch mehr ins Fließen zu bringen. Auch ein lautes Stöhnen oder Seufzen kann dabei unterstützend wirken. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann das Problem im Inneren durch eine Chakra-Reinigung angehen. Wenn alle Chakren (besonders das Wurzel- und Herz-Chakra) frei fließen, ist es leichter, sich emotionaler und körperlicher Gesundheit zu erfreuen. Achtsamkeit, ruhe, relaxen, Entspannung, zen, Meditation, Atmung, Seele, Körper, Befreiung, pause, yoga, wellness, Konzentration, Ästhetik, Balance, Geist, entspannen, Bewusstheit, time out, Bewusstsein, Körper, Einklang, Stress, Gesundheit, Wohlbefinden, Therapie Was musst Du als Anfänger berücksichtigen? Du kannst mit diesen Methoden jederzeit anfangen. Falls Du unter starken körperlichen Symptomen leidest, solltest Du diese natürlich ärztlich abklären lassen. Wenn Du sensibel bist und intensiv auf Atemtechniken, Yoga oder geführte Anleitungen reagierst, solltest Du jemanden um Unterstützung bitten. So kannst Du Deine Themen nachhaltig auflösen und überforderst Dich gleichzeitig auch nicht so sehr. Zu Beginn kannst Du nur mit Yoga oder geführten meditativen Anleitungen starten und erst dann Atemtechniken einführen. Achte stets auf Dein emotionales Wohlergehen, gleichzeitig blockiere Dich jedoch selbst nicht. Hast Du diese Techniken bereits angewendet? Welche Effekte haben sie auf Deine Gesundheit? Konntest Du Blockaden lösen?
Was ist Flow Yoga und welche Vorteile bringt es mit sich? - yogabox

Was ist Flow Yoga und welche Vorteile bringt es mit sich?

von/ durch Stefan am Sep 13 2022
Es gibt zig verschiedene Yoga-Stile, die alle unterschiedliche Effekte auf den Körper haben. Flow Yoga wird auch als Vinyasa Yoga bezeichnet und ist bekannt für seine dynamischen Übungsabfolgen, die den Körper, den Geist und die Seele in Schwung bringen. Dieser Artikel erklärt Dir, ob dieser Stil der Richtige für Dich ist, welche Vorteile damit einhergehen und was hinter dem Begriff Vinyasa steckt. People, activity, health and vitality concept. Stylish barefoot young woman exercising at home, doing vinyasa flow yoga in her bedroom, standing on carpet in virabhadrasana or warrior II pose Vinyasa Flow Yoga – was ist das? Wer sich noch nicht mit Yoga beschäftigt hat, kennt vielleicht den überaus beliebten Vinyasa-Stil nicht. Hierbei handelt es sich um eine Abwandlung vom Hatha-Yoga. Die Vinyasa-Yoga-Stunde ist auf dynamische Asanas aufgebaut, ganz anders als beim Hatha-Yoga. Dieses ist für seine kräftigenden und statischen Abfolgen bekannt. Neben der richtigen Ausführung der einzelnen Positionen spielt der Atem eine bedeutende Rolle. Nur so können die fließend ausgeübten Asanas einen tollen Effekt auf den Körper, den Geist und die Seele haben. Woher kommt der Begriff Vinyasa? Das Wort Vinyasa kommt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache. Die Silbe "Vi" kann mit "auf eine bestimmte Art und Weise" übersetzt werden, während "nyasa" soviel wie "stellen, legen" bedeutet. Das Wort beschreibt den Vinyasa Flow genau: Hier werden gewisse Abfolgen auf eine bestimmte Art und Weise aneinandergereiht. Welche Übungen ausgeübt werden, hängt immer von den jeweiligen persönlichen Vorlieben bzw. dem Yoga-Lehrer ab. Dank der steten Abwechslung wird Vinyasa-Yoga nie langweilig. Im Gegensatz dazu besteht der Ashtanga Yoga Stil (auch Power Yoga genannt) aus festen Abfolgen, die immer durchgeführt werden. Wenn Du auf einen freien Yogastil Wert legst, ist der Vinyasa Yoga Flow deutlich besser für Dich geeignet. Close up in selective focus of two women hands gesture mudra, while doing yoga vinyasa flow, Padmasana, nirvana state of mind Vinyasa Yoga – für Anfänger und Fortgeschrittene Die Yoga-Übungen haben eine unterschiedliche Wirkung auf den Yogi. Während Anfänger erst mal die Kombination zwischen Atmung und Bewegung erlernen, versuchen Fortgeschrittene die einzelnen Positionen zu verbessern oder zu variieren. Auch der Sonnengruß ist ein fester Bestandteil – bei Neulingen und Profis. Welche Faktoren spielen beim Vinyasa Yoga eine essenzielle Rolle? Dieser Yoga-Stil hat drei Faktoren als Basis: a) Freiheit und Kreativität Wie bereits betont, gibt es beim Vinyasa Yoga keine festen Abfolgen, die den Yogi in einer Weise einschränken. Neben dem Sonnengruß sind Umkehrhaltungen dienlich, um Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen und zu stärken. Dank der steten Abwechslung werden die Yoga-Sessions nie langweilig. Zudem können sie auf die eigenen körperlichen Beschwerden ausgerichtet werden. Bei der Auswahl des richtigen Yoga-Studios ist es bedeutend, dass Du Dich zu den Asanas informierst – diese sind häufig auf bestimmte Körperareale ausgerichtet. b) Bewegung und Atmung ist immer eins Wer die Yoga Flows regelmäßig in seinen Alltag einbaut, macht automatisch Atemübungen mit dazu. Wichtig ist, dass bei den einzelnen Bewegungen immer tief ein- und ausgeatmet wird. Zu Beginn ist dies ein wenig schwierig – mit der Zeit jedoch wird es immer einfacher. Eine häufig angewendete Atemtechnik ist die Ujjayi Atmung. Sie wird auch als Ozeanatem bezeichnet. Der Rachen wird verengt, sodass dieses typische Ozean-Rauschen entsteht. Sie ist sehr tief und kontrolliert. Viele nutzen diese Atemtechnik nicht nur während einer Yoga-Einheit, sondern auch beim Meditieren auf dem Kissen. c) Fühle das Gefühl vom "Im Fluss sein" – im Flow sein Anders als bei anderen Yoga-Arten sind im Flow Yoga nicht nur die einzelnen Asanas bedeutend, sondern zudem die Haltungen dazwischen. Die Verknüpfung aller Elemente, des Atems sowie der einzelnen Asanas machen Vinyasa Yoga zu dem, was es ist. Wie ist der Ablauf einer Vinyasa-Yoga-Stunde? Um eine ausreichende Entspannung sowie Kräftigung zu gewährleisten, erwartet Dich meist eine Vinyasa-Session, die ca. 60 - 75 Minuten dauert. Dies hängt immer vom Studio und vom Lehrer ab. Auch das Thema sowie der Fokus unterscheiden sich. Grundsätzlich beginnt die Stunde mit einem Ankommen auf der Matte. Du beginnst mit einer kurzen Meditation oder ein paar Atemtechniken, um Dich optimal auf die Session vorzubereiten. Danach erfolgt das Aufwärmen, um Deinen Körper für die fließenden Bewegungen aufzuwärmen. In den meisten Fällen beginnt der Kurs mit dem Sonnengruß, oftmals sind es auch abgewandelte Formen davon. Nachher folgen die Asanas, die speziell auf Dich oder die Gruppe abgestimmt sind. Wer besondere körperliche Beschwerden hat, sollte sich eine Einzelstunde gönnen, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen. In der Gruppe können lediglich allgemeinere Themen angegangen werden. Wenn Dir dies reicht, dann kann Yoga in der Gruppe mehr Spaß machen. Viele Stunden sind geprägt von Asanas, die die Flexibilität oder Mobilität stärken; andere fokussieren auf die Beine, die Körpermitte, die Schultern oder die Arme. Die Stunde endet jeweils mit Shavasana. Während dieser Minuten kannst Du all Deine Anspannung loslassen und tief in die Entspannung sinken. Falls Du Vinyasa-Yoga zu Hause übst, solltest Du auf die letzten paar Minuten nicht verzichten – diese sind sehr bedeutend, um alles in Frieden ausklingen zu lassen. Welche Vorteile bringt Flow Yoga mit sich? Je nach Art des Kurses kannst Du Dich auf verschiedene Effekte freuen. Zum einen ist es natürlich das körperliche Training. Folgende Vorteile können Yogis, die regelmäßig auf der Matte stehen, erwarten: mehr Flexibilität mehr Kraft mehr Vitalität mehr Balance verbesserte Konzentration bessere Koordination ein verbessertes Körpergefühl mehr Achtsamkeit für sich, seinen Körper und die Umwelt Natürlich werden bei Ashtanga und Flow Yoga auch die einzelnen Körperregionen trainiert, sodass der Körper gestrafft wird. Viele nehmen einige Kilos ab, was sich wiederum positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken kann. Flow Yoga hat also nicht nur körperliche, sondern zudem geistige Effekte. Kennst Du Flow Yoga bereits? Hast Du es schon einmal ausprobiert? Was waren die Effekte davon?
Yoga Retreat Urlaub – die besten Reiseziele für eine spirituelle Ruhephase! - yogabox

Yoga Retreat Urlaub – die besten Reiseziele für eine spirituelle Ruhephase!

von/ durch Nick am Sep 11 2022
Die innere Kraft stärken, Stress abbauen und viel Wellness versprechen meditative Reisen, bei denen man vollkommen zur Ruhe kommen kann. Wer nach einer spirituellen Abwechslung von der Hektik des Alltags sucht, wird an einem Spiritual Retreat fündig. Die Urlaubsauszeit zur Stärkung der inneren Balance und Ruhe ist derzeit nicht nur bei Anhängern der Yoga-Weisheiten voll im Trend. Dem Alltag entfliehen und den Weg zur inneren Mitte finden. Umgeben beeindruckender Naturlandschaften gelingt es wunderbar zu entspannen die Akkus von Körper und Geist wieder aufzuladen. Während dieses Aktiv- und Erholungsurlaubs gelingt es die Gedanken auf die Welt zu richten, neue und nette Menschen kennenzulernen und pure Erholung vom Alltag zu genießen. Doch wo findet man ein geeignetes Yoga Retreat in der Nähe und welche spirituelle Reise sollte man auf keinem Fall verpassen? Wir haben Ihnen im Folgenden die besten Reiseziele für eine mentale Ruhepause zusammengestellt. So erhalten Sie hier alle Informationen für einen Erholungsurlaub der besonderen Art. Eine Reise an den Ursprung von Yoga – unterwegs auf dem Himalaya! Indien wird wohl am häufigsten mit Spiritualität und Meditation in Verbindung gebracht. Der Ursprung von Yoga und Ayurveda liegt in Indien und enthält viele Anlaufstellen, um die Suche nach dem inneren Ich anzugehen. Entlegen des Himalayas gelingt es eine erholsame Auszeit in einem der Luxushotels zu genießen. Hier ist man fernab von jedem Stress aus der Heimat und im Einklang mit einer beeindrucken Naturkulisse. Um die Wurzeln von Yoga zu verstehen, ist eine Reise an den Himalaya in jedem Fall zu empfehlen. Auf die grüne Insel – Irlands Naturlandschaften genießen! Ein entspannter Geist gehört in einem ausgeruhtem Körper. Um einfach abschalten zu können und mit Yoga fit zu bleiben, kann sich auch eine Reise nach Irland lohnen. Hier gibt während keltischen Saunaritualen eine Menge Abwechslung und Entspannung für Körper und Seele zu genießen. Entlang der malerisch schönen Küstenstreifen gelingt es zu entspannen und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Ein Ausflug auf die Wiesen der grünen Insel kann vor allem im Sommer für den nötigen Erholungsurlaub sorgen. In vielen der Spas in Irland ist zudem möglich unterschiedliche Yogakurse oder Meditationssitzungen zu buchen. Innere Kraft im Allgäu stärken Yoga ist auch für nicht-sportliche Menschen geeignet. Denn Yoga bedeutet nicht nur verschiedene Übungen im Einklang der inneren Ruhe auszuführen, sondern auch die innere Kraft inmitten der Natur aufzuladen. Dabei hat vor allem das Kneipp Gesundheitsresort im Allgäu einen sehr guten Ruf für eine entspannte Reise. Im Fokus steht das Wasser, die Ernährung, Ordnung, Kräutermedizin und Bewegung. Im Sebastianeum im Allgäu gab es bis zum Jahr 1891 noch Gesundheitslehre. Seitdem steht das Resort als Ort für meditative Entspannung und Wellness. Jedes Jahr wird dieser Ort von vielen Tausend Menschen aufgrund der sehr heilsamen Behandlungseinheiten besucht. Auf den Spuren von Kaffee in Indonesien An alle Kaffee-Fans aufgepasst: Eine Reise nach Indonesien ist wohl der perfekte Ort, wenn man Kaffee liebt. Inmitten der Bergkulisse in Zentral-Java gibt es ein Resort in einer Kaffeeplantage. Hier dürfen Reisende selbst bei der Ernte helfen und sich müde von der Bergluft in einen der luxuriösen Villen ausruhen. Dieser Erholungsurlaub steht ganz im Zeichen von Kaffee und traditionellen Ritualen auf der Insel Java. Während kleineren Bergtouren kann man seine Gedanken schweifen lassen und pure Erholung genießen.
Wann bemerkst Du die ersten Erfolge durch Yoga? - yogabox

Wann bemerkst Du die ersten Erfolge durch Yoga?

von/ durch Stefan am Sep 07 2022
Die Gründe, warum Menschen zu Yoga gelangen, sind sehr unterschiedlich. Während die einen die buddhistischen Asanas hauptsächlich dafür ausführen, um abzunehmen, möchten andere ihr Gedankenkarussell beruhigen. Je nach eigenen Wünschen erfährst Du die Erfolge zeitiger oder ein wenig später. Auch wenn sich die Veränderungen nicht innerhalb weniger Tage einstellen, solltest Du einmal abwarten und Dich nicht stressen lassen. Je regelmäßiger Du Yoga ausübst, desto garantierter ist auch der entsprechende Erfolg. In diesem Beitrag bekommst Du hilfreiche Antworten auf die Frage, wann Du mit den ersten positiven Veränderungen rechnen kannst. Besseres Körpergefühl: ein Gewinn fürs Leben Der Erfolg hängt natürlich immer von den eigenen Wünschen und Vorstellungen ab. Wer beispielsweise 10 kg abnehmen will, wird dies nicht innerhalb weniger Tage schaffen. Wenn Du hingegen am Tag Yoga machst, um Deinen Körper näher kennenzulernen, Dich zu erforschen oder Deine Grenzen zu entdecken, kann sich die Veränderung bereits nach wenigen Tagen einstellen. Der Zeitraum hängt vom Individuum ab: Wie schnell kannst Du Dich ganzheitlich auf Yoga einlassen? Fühlt sich Dein Körper zum Teil taub an? Ist Dein Geist offen für die Veränderung? Diese Fragen können Dir dabei helfen, die Erfolgsgeschichte leichter zu verstehen. Yogi-Experten berichten, dass bereits nach einem intensiven Wochenende mit den besten Yoga-Übungen deutliche Unterschiede erkennbar sind. Nicht nur im Geist, sondern im gesamten System. Bessere Stimmung – Yoga kann Deine Laune innerhalb kurzer Zeit verändern Du fühlst Dich angeschlagen, traurig oder vielleicht missmutig? Dann könnten Dir verschiedene Yoga-Übungen auf der Matte rasch Abhilfe leisten. Natürlich sind der innere Schweinehund oder der volle Terminkalender manchmal dafür verantwortlich, dass dieser Schritt nicht gegangen wird. Diesen musst Du jedoch überwinden, um Dich nachher besser zu fühlen. Mit einem zügigen Vinyasa-Flow oder ein paar Asanas aus dem Kundalini Yoga wirst Du bereits nach wenigen Minuten eine Verbesserung verspüren. Probiere es aus. Gewicht verlieren mit Yoga: lass Dir Zeit dafür Zahlreiche Menschen wollen ihre Figur trainieren – am besten mit so wenig Anstrengung wie möglich. Dennoch musst Du wissen, dass für einen straffen Körper täglich trainiert werden sollte. Anfänger können langsamer starten, mit der Zeit darf die Intensität erhöht werden. Yoga kann eine ideale Sportart sein, um seiner schlanken Linie näherzukommen und sich körperlich fit zu fühlen. Yogis haben meist eine relativ schlanke Figur, was damit zusammenhängt, dass sie tendenziell einen gesünderen Lebensstil führen und gleichzeitig das tägliche Yoga Training integrieren. Wer abnehmen und stark werden möchte, muss Flows mit speziellen Übungen durchführen, die den Bauch, die Beine, die Arme sowie den Rücken trainieren. Am besten eignen sich hierfür die Yoga-Stile Power-Yoga, Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga oder Ashtanga-Yoga. Die für den Körper sehr anspruchsvolle Session sollte stets mit einer kurzen Meditation auf dem Kissen oder mit Shavasana ausgeleitet werden. Auch Atemübungen helfen, um besser bei Dir anzukommen und Deinen Körper und Geist in einen entspannten Zustand zu bringen. Die Erfolge stellen sich je nach Mensch und Training ein. Während die einen bereits nach wenigen Wochen einen spürbaren Unterschied wahrnehmen können, dauert es bei anderen länger. Um möglichst rasch Veränderungen zu erkennen, ist es bedeutend, dass Du das Training jeden Tag integrierst. Nur so kannst Du sichergehen, dass sich Dein Organismus daran gewöhnt, auch die Muskeln können dadurch schneller trainiert werden. In Kombination mit anderen Sport-Übungen kannst Du noch bessere Erfolge erzielen. Geist, Körper und Seele sind in Einklang – mehr Lebensfreude innerhalb kurzer Zeit Spezielle Yoga Posen und verschiedene Flows machen sehr viel mit dem eigenen System, egal, ob psychisch, physisch oder seelisch. Wer sein Leben anders ausrichten und mehr bei sich ankommen möchte, sollte Yoga üben. Das am besten jeden Tag – so stellen sich die tollsten Erfolge ein. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre helfen Dir dabei, Dich zu erkennen, Dich zu entdecken und die Kraft in Dir herauszuholen. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele nimmt zu – meistens nach ein paar Wochen oder spätestens nach wenigen Monaten. Die Mobilität und Flexibilität steigern sich – dauert nicht so lange Zahlreiche Menschen wünschen sich anders als im Sport nicht nur Muskeln aufzubauen, sondern zudem flexibler zu werden. Yoga ist dafür die perfekte Sportart. Mit entsprechenden Asanas (vor allem Yin Yoga) kannst Du schnell flexibler werden. Dafür ist es sinnvoll, dass Du Dehnübungen in den Flow integrierst. Das heißt, dass der Fokus nicht auf Übungen, die die Stärke der Muskeln fördert, gerichtet ist. Die besten Yoga-Übungen lernst Du in einem Kurs kennen, auch das Internet hält viele Informationen bereit. Yogis können schon nach wenigen Wochen von Erfolgen in diesem Bereich berichten. Nach Monaten und Jahren werden die Ergebnisse immer sichtbarer. Lass Dir also genügend Zeit, um Deinen Körper an die neuen Bewegungen zu gewöhnen. Die Frage der Fragen: Muss Yoga täglich geübt werden? Die Antwort ist individuell. Das Wichtigste ist, dass Du weißt, warum Du Yoga machst und die Häufigkeit entsprechend variierst. Machst Du Yoga, um herunterzukommen und entspannter zu sein, ist es möglich, die besten Übungen nur in der jeweiligen Situation zu machen. Gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass Yoga auch präventiv wirken kann – das Kopfkino tritt bei erfahrenen Yogis viel seltener auf. Übst Du Yoga, um abzunehmen und Dein Sport-Training zu ergänzen, ist es sinnvoll, sich täglich auf die Matte zu stellen. Auch die Beweglichkeit und die innere Zufriedenheit lassen sich am besten dann stärken, wenn Du täglich übst. Frage Dich, was Dein Ziel ist und passe Deine Sessions auf der Yogamatte an. Wie oft übst Du Yoga? Was ist der Hauptgrund, warum Du Yoga ausführst?
Die Berghaltung - aufrechter Stand (Tadasana) - yogabox

Die Berghaltung - aufrechter Stand (Tadasana)

von/ durch Nick am Sep 02 2022
Die Berghaltung - Tadasana Tadasana ist eine Asana im Hatha Yoga. Tada bedeutet so viel wie der Berg, Asana ist die Stellung/Haltung, also die Berghaltung. Es geht darum, innere Ruhe zu finden, unverrückbar stark wie ein Berg zu sein und mit beiden Füßen fest im Leben zu stehen. Mit der Berghaltung sollen wir die Gegebenheiten annehmen, die uns das Leben vorgibt. Uns nicht den Träumereien hingeben und Verantwortung für uns selbst übernehmen. Es ist gewollt, unseren moralischen Grundsätzen treu zu bleiben, auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu stehen und die alltäglichen Aufgaben zu erfüllen. Wir müssen in der Lage sein, für die Folgen unseres eigenen Handelns geradezustehen. Die geistige Haltung Mit der Berghaltung wird unsere innere aber auch unsere geistige Haltung beeinflusst. Wenn wir durch ständige Übung die Berghaltung in uns aufnehmen, dann kann uns auch kein stürmischer Alltag verunsichern. Wir stehen stark wie ein Berg in den Stürmen unseres Lebens. Wir regenerieren und trotzen den Stimmungen und Launen unserer Umwelt. Durch Tadasana erfahren wir die unendlichen Dimensionen unseres Körpers und unserer Seele. Wir erkennen unsere geistige Haltung zu unserem und zu dem Leben unserer Mitmenschen. Tadasana ist für viele andere Asanas eine gute Ausgangslage. Die ruhige und gestreckte Haltung kommt auch unseren inneren Organen zugute. Die Atmung, die Verdauung und der Blutkreislauf arbeiten viel entspannter. Wie wirkt Tadasana? Ausgleichend: Das Körpergleichgewicht horizontal wie auch vertikal wird tariert, die Fuß- und Beinmuskulatur wird ausgeglichen, das Nervensystem beruhigt. Kräftigend: Das Becken wird entlastet, die Rückenmuskulatur gekräftigt, die Körperhaltung verbessert. Stärkend: Stress wird reduziert, das Selbstbewusstsein gesteigert und die innere Stabilität gestärkt. Beruhigend: Die Atmung wird ruhig und ausgeglichen, die Konzentration gefördert, die Spiritualität angeregt. Revitalisierend: Körper und Geist werden in Einklang gebracht, wir erhalten mehr Energie. Tadasana – Anleitung Du stellst Dich aufrecht hin, beide Füße fest auf dem Boden, sodass Du nicht schwankst, sondern ruhig und gelassen stehst. Die großen Zehen berühren sich fast. Nun hebst Du alle Zehen kurz an, um sie dann fest auf den Boden zu stellen. Fühle den Boden unter Deinen Füßen und verteile Dein Gewicht gleichmäßig auf die Ferse, den Mittelfuß, den Vorfuß und die Zehen. Schließe Deine Augen und knicke die Beine ein wenig ein. Kippe das Becken etwas nach vorne, spanne leicht Dein Gesäß an und drücke es vorsichtig weiter nach vorne. Hebe kurz Deine Schultern an und lasse sie dann nach hinten und unten fallen. Die Wirbelsäule sollte mit Deinem Nacken in einer Linie sein. Auch wenn Deine Augen geschlossen sind, führe Deinen Blick nach vorne und halte Dein Kinn parallel zum Boden. Stelle Dir nun vor, an der höchsten Stelle Deines Kopfes ist eine Schnur befestigt, die Dich sehr sanft nach oben zieht. Spüre nun in Deinen Atem hinein. Erkenne, wie er ganz ruhig und völlig natürlich fließt. Mit jeder Einatmung nimmst Du Energie aus Sonne, Licht und Sauerstoff auf. Bei jedem Ausatmen lässt Du nun jegliche Anspannung, die in Dir ist, los. Verweile einige Minuten in dieser Stellung, öffne dann Deine Augen und atme ruhig ein und aus. Tadasana, die wunderbare Berghaltung, kann als Stellung der vollkommenen Konzentration und Ruhe bezeichnet werden. Die symbolische Verbindung zwischen Himmel und Erde und der Fluss des Lebens werden Dir bewusst. Durch Tadasana lernst Du achtsam mit Deiner Seele und Deinem Körper umzugehen, denn durch Achtsamkeit mit sich selbst, können zum Beispiel Selbstheilungskräfte geweckt werden. Verschiedene Variationen Wer sich mit Yoga beschäftigt, merkt schnell, wie vielfältig diese Lehre ist. Die verschiedenen Variationen, wie die Lunar oder die Solare Version haben ein großes Potenzial Ruhe und Frieden in den eigenen Alltag und das eigene Leben zu bringen. Die Solare Variation ist in der Lage den Willen zu beeinflussen, persönliche Energien zu aktivieren und die Atmung zu verbessern. Unsere Atmung wird oft vernachlässigt, was zu schweren Erkrankungen führen kann. Deshalb sind die Atemübungen besonders wichtig und sie fördern sowohl unsere Gesundheit wie auch unsere Konzentration. Ein kleiner Tipp: Wenn Du Dich mit Yoga und der Berghaltung/Tadasana befasst, setze Dich ganz ruhig an Deinen Lieblingsplatz, nimm eine Dir angenehme und entspannte Stellung ein, atme tief ein und aus und konzentriere Dich auf Deine Atmung. Du kannst Dir zum Beispiel einen gelben Ball vorstellen, der sich im Uhrzeigersinn dreht, das bringt Dir Ruhe und Gelassenheit. Deine Atmung ist ausgeglichen und im natürlichen Rhythmus. ©iStock.com/yunava1
Swadhisthana Chakra – Das Sexualchakra oder Sakralchakra - yogabox

Swadhisthana Chakra – Das Sexualchakra oder Sakralchakra

von/ durch Nick am Aug 27 2022
Swadhisthana Chakra Das Swadhisthana Chakra heißt auch Sexualchakra oder Sakralchakra. Menschen mit aktivem Sexualchakra besitzen ein hohes Maß an Kreativität und Begeisterungsfähigkeit, Sinnlichkeit und Erotik. Eine Blockade des Chakras macht kraft- und lustlos. Hier erfährst du, wie du den Energiefluss in deinem Sexualchakra verbessern kannst. Was ist das Swadhisthana Chakra? Das Swadhisthana Chakra befindet sich etwas eine Handbreit unter dem Bauchnabel, auf Höhe der Lendenwirbelsäule. Als zweites der sieben Hauptchakren liegt es zwischen dem Muladhara Chakra (Wurzelchakra) und dem Manipura Chakra (Solarplexuschakra). Dem Swadhisthana Chakra ist die Farbe Orange zugeordnet, die für Sinnlichkeit und Lebensfreude steht. Das Sexualchakra ist mit das Element Apas - dem Wasser - verbunden, das für alles Fließende, für Reinigung und Klarheit steht. Bedeutung des Swadhisthana Chakras Das Swadhistana Chakra heißt nicht umsonst auch Sexualchakra: Ihm zugeordnet sind unter anderem die Sexualität, Sinnlichkeit und damit auch die Fortpflanzung und Arterhaltung. Es ist auf physischer Ebene mit dem Unterleib, dem Beckengeflecht (Plexus Lumbosacralis), den Geschlechtsorganen und Keimdrüsen verbunden. Auch der Energiefluss in Lendenwirbelsäule, Harnblase und Nieren läuft über das Swadhisthana Chakra. Menschen mit einem geöffneten, störungsfreien Swadhisthana Chakra sind oft in jeder Hinsicht sehr leidenschaftlich. Sie sprudeln regelrecht über vor schöpferischer Kraft, Kreativität, Lebenslust und positiver Energie. Das Swadhisthana Chakra verstärkt Emotionen wie Mitgefühl, Liebe, Hingabe und Vertrauen. Auch die sexuelle Energie wird vom Swadhisthana Chakra gesteigert. Ein aktives Sexualchakra ist oft verbunden mit einer positiven Einstellung zum eigenen Körper, mit Fruchtbarkeit, mit unverkrampfter Freude an der Sexualität. Wer ein aktives Sexualchakra hat, der hat oft auch sehr empfindliche Sinne. Vor allem der Tastsinn, der Geruchs- und Geschmackssinn sind geschärft. Wenn das Swadhisthana Chakra blockiert ist Ein blockierter oder gestörter Energiefluss im Bereich des Swadhisthana Chakra äußert sich oft in Antriebslosigkeit: Fehlende Kraft, fehlende Motivation und fehlende Lust. Andere mögliche Anzeichen sind die Unfähigkeit, das Leben zu genießen, Stimmungsschwankungen, Erkrankungen der Blase und Niere oder Schmerzen der Lendenwirbelsäule. Eine Störung im Sexualchakra wirkt sich häufig auch direkt auf die Sexualität aus: Libidoverlust und Potenzstörungen können auftreten. Menschen mit blockiertem Swadhisthana Chakra empfinden den Sex oft als wenig anregend oder sogar unangenehm, oder haben Probleme, einen Orgasmus zu erleben. Manche haben mit der Sexualität verbundene Schuldgefühle oder generelle Probleme mit Intimität. Umgekehrt kann eine Störung auch zu zwanghaftem sexuellem Verhalten, gesteigerter Triebhaftigkeit und Sexgier führen. Ursache für eine sexuelle Blockade kann unterdrücktes Verlangen sein, zum Beispiel durch eine sehr strenge, antisexuelle Erziehung oder durch gesellschaftliche und kulturelle Prägung. Störungen im Swadhisthana Chakra können außerdem bei Menschen vorkommen, die lange Zeit wenig Zärtlichkeit erfahren haben oder schlechte Erfahrungen in zwischenmenschlichen Beziehungen gemacht haben. Wie das Swadhisthana Chakra aktiviert werden kann Eine Aktivierung des Sexualchakras regt auf körperlicher Ebene alles an, was fließt: Den Blutkreislauf, das Lymphsystem, die Menstruation und auch die Tränen. Ein gestärktes Sexualchakra fördert und steuert Sinnlichkeit, Intimität, Gefühle und Verlangen. Die eigene sexuelle Wahrnehmung und das Körpergefühl verbessern sich. Fruchtbarkeit und Lust an der Sexualität steigern sich. Das Element des Swadhisthana Chakras ist das Wasser. Entsprechend eigenen sich alle fließenden Bewegungen, um es anzuregen. 5 Tipps zur Aktivierung des Sexualchakras (Swadhisthana Chakras): Yoga-Asanas Katze (Marjaryasana) und Kuh (Bitilasana): Aktivierten das Swadhisthana und auch das Manipura-Chakra Yoga-Asanas Drehsitz (Ardha Matsyendrasana) und Vorwärtsbeuge im Sitzen (Paschimottanasana): Regen die Bauchorgane an Schwimmen oder Thermalbad: Die Bewegung im Element Wasser ist ideal zur Aktivierung des Swadhisthana Chakras Meditation: Visualisiere beim Meditieren eine Quelle, einen Wasserfall oder einen Fluss Als Düfte oder Massageöle eignen sich Orange, Jasmin, Sandelholz oder Ylang-Ylang zur Anregung des Sexualchakras ©iStock.com/helgy716
Was bewirkt die samyama-meditation? - yogabox

Was bewirkt die samyama-meditation?

von/ durch Stefan am Aug 16 2022
Die Wirkung der Samyama-Meditation – ein Überblick Samyama wird als eine Ebene beschrieben, in der das Undurchlässige sichtbar bzw. transparent gemacht werden möchte. Im Sanskrit ist Samyama ein fachlicher Ausdruck, der drei komtemplative Übungen zusammenfasst. Wer den spirituellen Weg gehen möchte, kann dies mithilfe von diversen Techniken machen: Es hängt immer davon ab, wie schnell Du ans Ziel möchtest. Warum die Samyama-Meditation dienlich ist und welche Vorteile sie mit sich bringt, liest Du in diesem Beitrag. Was ist Samyama? Zuallererst möchten wir den Begriff Samyama erklären. Laut Überlieferungen verstehen wir unter dem Begriff Samyama "Selbstbeherrschung, Bändigung oder Zügelung". In der Praxis fasst er die Kombination von Dharana (Konzentration), Samadhi (Erleuchtung) sowie Dhyana (Versenkung) zusammen – diese Worte wurden von Patanjali (er ist der Verfasser der Yogasutras) im dritten Kapitel ausgearbeitet. Du kannst Dir Samyama so besser vorstellen: Allgemein gesagt handelt es sich hierbei um eine Technik, um uns vollständig auf ein Thema zu fokussieren. Im besten Fall kannst Du Deine Gedanken mit etwas Übung immer länger auf einen bestimmten Punkt richten. So erfährst Du auch den Unterschied, welche Gedanken in Deinem Leben sinnvoll sind und welche nicht. Hatha-Yoga oder das Iyengar-Yoga (das zum Hatha-Yoga gehört; es zeichnet sich dadurch aus, dass die richtige Ausführung der Haltung an oberster Stelle steht) auf Deiner Matte können Dir dabei helfen, noch klarer und ruhiger zu werden. Der gleichmäßige Atem hilft Dir zusätzlich, noch tiefer zu gelangen. Dharana (Konzentration auf etwas) ist dafür da, dass Du Dein Bewusstsein (Deinen Geist) auf ein bestimmtes Ereignis oder einen Punkt in Deinem Leben konzentrierst. Der Geist beruhigt sich und lässt sich fallen. Zu Beginn können praktische Handlungsanweisungen dabei helfen, den Fokus leichter halten zu können. Du kannst Dich während dieser spirituellen Erfahrung auf alles konzentrieren (auf eine Gottheit, auf den Schmerz, auf einen Menschen in Deinem Leben usw.) Durch diesen Prozess kommst Du ins Dhyana. Zuerst liegt der Fokus noch auf der Atmung. Wenn Du Dich beispielsweise auf einen Menschen konzentrierst, geht es nicht darum, dass Du mit dem Verstand über ihn nachdenkst. Du richtest lediglich Deine Aufmerksamkeit auf ihn, Du versuchst sein Inneres zu verstehen, ihn zu fühlen und eine Verbindung aufzubauen (=Dhyana). Mit der Zeit nimmst Du ein Gefühl der Einheit wahr. Du stellst eine tiefe Beziehung mit dem Gegenstand oder dem Objekt her, worauf Du vorhin die Konzentration gerichtet hast. Das Ziel dieser Stufe ist, dass Du zum objektiven Beobachter wirst. Das Herz und der Kopf verbinden sich miteinander. Der Körper, die Sinnesorgane sowie der Verstand werden ruhig. Samadhi ist die nächste Stufe. Dieser Prozess ist schwer zu erklären, und bedarf der eigenen Erfahrung. Die Hingabe sowie das Erreichen der inneren Freiheit spielen eine große Rolle, wir geben uns dem Objekt, dem Menschen vollständig hin. Wir durchschreiten die feinstoffliche Hülle und verschmelzen damit. Zudem können wir ein wahres Wesen hinter allem erkennen. Du kannst die Samyama Techniken in Deinen Alltag integrieren, um schneller zu diversen Erkenntnissen sowie zur wahren Natur zu gelangen. Viele machen damit sehr tiefe Erfahrungen und lernen sich selbst und das Leben aus einer neuen Perspektive kennen und zu verstehen – auch die Wahrnehmung kann sich drastisch ändern. Gemeinsam mit wertvollen Yoga Asanas kann es zu tollen Erfolgen und noch mehr Achtsamkeit im Alltag führen. Praktisches Beispiel zur Verdeutlichung: Schmerz und Samyama Um die Technik, den Weg sowie die Wirkung besser zu erklären, möchten wir Dir hier dieses Beispiel mitgeben. Wenn Du unter einem bestimmten Schmerz im Körper leidest, zum Beispiel Hals-, Kopf- oder Rückenschmerzen, ist es bedeutend, dass Du verstehst, warum dieser Schmerz da und was der Sinn dahinter ist. Auch ist es wichtig, herauszufinden, wie er entstehen kann. Im Normalfall hängt dieser mit diversen Lebensumständen (zu wenig Bewegung, ungesundes Essen, zu wenig Zeit an der frischen Luft, zu wenige Momente der Stille usw.) zusammen. Demnach steht Dir hier ein breiter Bereich zur Verfügung, um Veränderung in Dein Leben zu bringen. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, Samyama zu testen. Hierbei konzentrierst Du Dich zu 100 % auf den Schmerz. Du gehst richtig tief und nimmst ihn an, genauso wie er ist. Atmest hinein, fühlst ihn, nimmst ihn wahr. Ab einem bestimmten Zeitpunkt fühlt es sich so an, als wärest Du eins mit dem Schmerz. Im besten Fall erhältst Du während der Samyama Integrale Yogameditation auf Deinem Kissen sogar ein grundlegendes Verständnis, was der Sinn dieser Schmerzen ist. Außerdem kannst Du es während der Meditation schaffen, in reiner Gegenwärtigkeit zu gelangen. Patanjali und der achtgliedrige Yoga-Pfad Patanjali hat den achtgliedrigen Yoga-Pfad erstellt; dieser Fakt hilft Dir, die Herkunft sowie die Bedeutung besser zu verstehen. Dieser wird in drei Teilen aufgeteilt: Yama (darunter versteht man die fünf ethischen Gebote) Niyamas (diese fassen fünf persönliche Regeln zusammen, wie man mit sich selbst umgehen soll; dazu gehören die Asanas, Pratyahara, Pranayamas usw. Die Yoga Übungen helfen dabei, den Energiefluss in Schwung zu bringen oder zu behalten – die Energiebahnen werden dadurch geöffnet; die Atemübungen (Pranayama) helfen dabei, den Körper auf Pratyahara, Dhyana sowie Dharana vorzubereiten. Pratyahara gilt als "Rückzug der Sinne" – Du konzentrierst Dich nicht mehr auf die Erinnerungen oder auf den Verstand.) Samyama (Wenn die vorherigen Prozesse alle erfolgreich durchlaufen sind, gelangst Du zum Samyama) Schritt für Schritt: Taste Dich langsam voran Dank der in diesem Beitrag beschriebenen Informationen hast Du einen guten Überblick darüber erhalten, was Du mit dem spirituellen Samyama erreichen kannst. Bedeutend ist, dass Du damit langsam und sehr bewusst anfängst. Mit der Zeit fallen Dir die einzelnen Schritte immer leichter. Wer sich schwer damit tut, sollte sich nach einem geeigneten Angebot im Internet umsehen, das die einzelnen Schritte noch weiter beschreibt. Intensive Kurse können Dir dabei helfen, tiefer in die Materie einzusteigen und den Zustand relativ rasch zu erleben. Natürlich wird die Erfahrung genauso intensiv, wie es jetzt richtig ist für Dich. Hast Du bereits Erfahrungen mit Samyama? Wenn ja, wie ist es Dir ergangen und welche Ansichten hast Du dadurch verändern dürfen?
Warum Kinderyoga gut tut und Spaß macht? - yogabox

Warum Kinderyoga gut tut und Spaß macht?

von/ durch Nick am Aug 12 2022
Kinderyoga tut gut und macht Spaß Neulich beim Mutter-Kind-Turnen: Während die Mütter mit Rückbildungsgymnastik beschäftigt waren, bewies der Nachwuchs eindrucksvoll, wie selbstverständlich Kinder Yoga praktizieren. Marie, Lucia, Nikos und Finn lagen bäuchlings als Baby-Quartett auf einer riesigen Krabbeldecke – nicht etwa auf einer Yogamatte – und übten eifrig die Kobra. Sie stemmten sich auf ihre kleinen Händchen und hoben ganz langsam den Kopf. Dann streckten sie die Arme durch, spannten Schultern und Rücken an und begaben sich schließlich wieder in die Ausgangsposition, um die Übung unermüdlich zu wiederholen. Lucia und Nikos hatten neuerdings gelernt, sich zu drehen, und auf dem Rücken liegend gelang ihnen nun das Aufsetzen. Marie und Finn, die bereits selbstständig sitzen konnten, taten dies mit lässig gespreizter Beinstreckung. So natürlich sind manche Bewegungsabläufe beim Yoga, dass wir alle sie instinktiv üben, bevor wir laufen können – quasi von Geburt an. Kinderyoga – Übungen für alle Sinne und gute Laune Vom Kleinkind bis zum Teenie: An Yogaübungen können Kinder jeder Altersstufe spielerisch herangeführt werden. Yoga tut Kindern gut, weil dabei niemals Leistungsdruck aufkommt. Diesen Druck lernen manche Kinder bereits in der Krabbelgruppe kennen – und meist wächst er später im Kindergarten, in der Schule oder im Sportverein zu einer Last, die schwer wiegt. Yoga ist anders. Yoga schafft einen Ausgleich; Kinder lernen, ihrem Körper zu vertrauen und sich zu spüren. Die ruhige und konzentrierte, aber dennoch lockere Atmosphäre beim Kinderyoga unterscheidet sich wohltuend vom Stress, den immer häufiger schon Kleinkinder erleben. Wenn Mütter oder Väter zu Hause Yogaübungen durchführen, sind die Sprösslinge generell intere ssiert und werden mitüben. Dieser erste Kontakt mit Yoga ist völlig in Ordnung. Wenn Kinder aber dauerhaft Interesse zeigen, empfiehlt sich die Anmeldung in einem Yogakurs für Kinder. Qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer achten auf die richtige Ausführung von Bewegungsabläufen und wählen kindgerechte Übungen aus. Sie verpacken die Yoga-Elemente zudem in kleine Geschichten und Spiele, abgestimmt auf die jeweilige Altersgruppe. Wie ein Yogakurs für Kinder abläuft Angebote gibt es in einigen Yogaschulen ab dem Kindergartenalter. Die Yogalehrerinnen und -lehrer sollten dann nach Möglichkeit eine zusätzliche frühpädagogische Ausbildung haben, damit sie die Bedürfnisse der Kleinkinder berücksichtigen und den Unterrichtsstil an deren körperliche und geistige Fähigkeiten anpassen können. Für Schulkinder werden auch Schnupperkurse im offenen Ganztag oder in Sportvereinen angeboten – eine Alternative, wenn die nächste Yogaschule zu weit entfernt ist. Eine Yogastunde für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter enthält beruhigende, harmonisierende und aktivierende Elemente. Die Stunde beginnt mit Begrüßungsspielen und einfachen Entspannungs- und Atemübungen, in die mitunter auch die Lieblings-Kuscheltiere von Kleinkindern einbezogen werden. Asanas in abgewandelter Form schließen sich an. Inspiriert von traditionellen Yogastellungen, unterscheiden sie sich häufig in der Bezeichnung und auch in der Ausführung. Viele Kinder lieben die Sequenzen des Sonnengrußes, besonders dann, wenn eine passende Geschichte über die Sonne als Quelle des Lebens erzählt wird. Meist klingen die Stunden mit Stilleübungen oder entspannenden Massagespielen aus. Jugendliche fühlen sich am wohlsten in speziellen Yogakursen für ihre Altersgruppe, denn Yoga zusammen mit Gleichaltrigen ist einfach cooler als ein normaler Kurs mit einem entsprechend höheren Altersdurchschnitt. Kleine Yogis stellen besondere Anforderungen Ob spielerisches Yoga mit vielen Zusatzelementen oder kindgerecht abgewandeltes Hatha Yoga: Mit verschiedenen, gut aufeinander abgestimmten Übungen kommt bei Kindern keine Langeweile auf. Auch meditative Übungen lassen sich gut integrieren, wenn das Drumherum spannend und für Kinder nachvollziehbar ist. Kinder ahmen gerne nach und erschließen sich so die Asanas. Lehrerinnen und Lehrer haben darum eine Vorbildfunktion im wahren Wortsinn, müssen sich auf die Kinder einlassen, Hilfestellung geben und Einfühlungsvermögen besitzen. Aufrichtiges Lob tut Kindern gut, aber nicht übertreiben: Kinder spüren nämlich instinktiv, wenn das Lob nicht ehrlich gemeint ist. Das Wichtigste ist, dass die Kinder aus eigenem Antrieb handeln und Freude an dem haben, was sie tun – so wie Babys, die durch ihre Bewegungen Geist und Körper zugleich entwickeln. ©iStock.com/travnikovstudio
Yoga für mehr Lebensfreude - yogabox

Yoga für mehr Lebensfreude

von/ durch Stefan am Aug 10 2022
Yoga für gute Laune und mehr Lebensfreude Im Alltag ist es nicht selten, dass Dich schlechte Laune begleitet. Oftmals vergeht diese innerhalb weniger Minuten oder Stunden. Hält diese jedoch länger an, ist es mühsam, damit umzugehen. Es gibt verschiedene Tipps und Tricks, um diese depressive Stimmung zu lindern. Je schlimmer die Zustände sind, desto mehr Vorsicht ist geboten. Bei psychischen Problemen sollte immer ein Arzt konsultiert werden, ansonsten können einfache Yoga-Übungen einen tollen Mehrwert bringen. Alle bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag. Talfahrten in der Stimmung sind normal – keine Panik Vielleicht gehörst Du zu den Menschen, die immer mal wieder von solchen Tiefs betroffen sind. Wir können Dich beruhigen, grundsätzlich sind schlechte Laune, Trauer, Wut oder Ärger komplett normal und kein Grund zur Besorgnis. Der einzige wichtige Punkt ist, dass Du für Dich eine Art findest, wie Du damit umgehst. Es bringt nämlich nicht immer etwas, sich den ganzen Tag im Bett zu verkriechen oder andere Menschen in Deinem Umfeld schlecht zu behandeln. Yoga kann in diesem Zusammenhang wertvolle Dienste leisten und neue Energie schenken. Die verschiedensten Asanas machen viele Menschen glücklich und vital. Gemeinsam mit der Atmung kannst Du einen großen Unterschied in Deinem Wohlbefinden, in Deinem Geist sowie in Deinem Körper erzielen. Yoga und schlechte Laune – die Vorteile Bewegung hilft allgemein, das System in Schwung zu bringen und die Energieblockaden zu eliminieren. Natürlich gehört Yoga dazu. Bedeutend ist, dass Du alle Gefühle annimmst und nichts wegdrückst. Yoga ist deshalb dienlich, weil Du mit der Atmung sowie der Bewegung arbeitest. Bei jeder Asana wird zusätzlich das Atmen integriert, sodass Du einen ganzheitlichen Effekt hast. Vor allem Umkehrhaltungen, bei denen Du Deinen Kopf nach unten bringst (wie beispielsweise herabschauender Hund usw.) sind perfekt, um die Gedanken zu verändern. Das Blut strömt besser durch Deinen Körper und die Laune verbessert sich meist rasch. Außerdem schaffst Du es verschiedene Situationen aus Deinem Leben, die Dich negativ gestimmt haben, aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Yoga hilft Dir dabei, dass Du mit neuer Energie und mehr Freude auf Dein Leben schauen kannst. Natürlich sind die Themen, die Dich schlecht fühlen lassen, nicht alle weg. Dank der neutraleren Haltung durch Yoga erfährst Du eine andere Sichtweise und kannst demnach andere Lösungsansätze testen. Das Bild über Dein Leben verändert sich. Dank dieser Effekte wird Yoga immer öfter auch in Kombination zu herkömmlichen Therapien angeboten. Welche Übungen können Dir helfen? Damit Du Deine Energie rasch steigern und Dein gesamtes System schnell ins Gleichgewicht bringen kannst, zeigen wir Dir die besten Übungen. Diese sind sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet. 1. Krieger II Diese Position ist sehr bedeutend für Dein Wohlbefinden. Die Haltung fördert Deine Klarheit sowie die Präsenz im jetzigen Moment. Der Vorteil dahinter ist, dass Du Dich einzig und allein auf das Hier und Jetzt fokussierst. Damit fallen viele Sorgen weg – diese sind häufig dafür verantwortlich, dass Du Dich schlecht gelaunt fühlst. Außerdem stärkt es die Erdung und sorgt für mehr Mut. Für die Übung stellst Du Dich aufrecht hin, das rechte Bein geht nach hinten und der rechte Fuß stellt sich in einem 90 Grad Winkel auf. Das linke Bein bleibt vorne und beugt sich in einem 90 Grad Winkel. Die Hüfte bleibt dabei stets nach vorne ausgerichtet. Die Arme hebst Du nach vorne und hinten, parallel zum Boden. Hier bleibst Du für ein paar Atemzüge, bevor Du die Position wechselst. 2. Schulterbrücke Diese Übung ist toll, um Deinen Herzraum zu öffnen und neue Kraft zu tanken. Außerdem kannst Du dadurch mehr Energie in Dein Herzchakra bringen. Das wirkt sich unmittelbar auf Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden aus. Die Haltung kann Deinen Geist beruhigen sowie eine Hilfestellung sein, negative Gefühle zu lösen. Du legst Dich auf Deine Yogamatte auf Deinen Rücken. Die Beine werden unter den Knien aufgestellt (hüftbreit ca.). Dann schiebst Du das Becken nach oben. Die beiden Hände umschließen sich unter dem Rücken. Bleibe ein paar Sekunden in dieser Position. Die Atmung spielt eine bedeutende Rolle, atme tief ein und aus. Bei der Einatmung hebst Du Dein Becken, bei der Ausatmung lässt Du es sinken. 3. Handstand/Kopfstand Eine nächste Übung, die besonders wertvoll bei Depressionen oder schlechter Laune ist, ist der Kopf- oder Handstand, den Du mit ein wenig Übung leicht hinbekommst. Für den Kopfstand stellst Du Deinen Kopf sowie Deine Hände links und rechts auf den Boden. Nun versuchst Du Dich mit etwas Schwung nach oben zu bewegen. Übe ein paar Mal – es klappt immer besser. Für den Handstand bedarf es noch mehr Übung. Die Stärke in den Armen sollte ausreichend vorhanden sein, um diese Haltung gut ausüben zu können. Das Üben an der Wand kann Erleichterung bringen. Bist Du unsicher, kannst Du einen lieben Freund oder Freundin fragen, ob sie Dir behilflich sind. Bei dieser Übung strömt das gesamte Blut in den Kopf, was Dir hilft, die Situationen aus einer anderen Perspektive zu sehen. Im besten Fall entdeckst Du die positiven Aspekte. 4. Kobra Die Kobra kann innerhalb einer fließenden Bewegungsabfolge praktiziert werden. Sie hilft Dir, Dein Selbstvertrauen zu stärken, mutiger zu sein und vor allem Deinen Herzbereich zu öffnen. Das ist bei Traurigkeit oder mangelnder Zuversicht besonders wichtig. Für die Kobra legst Du Dich auf Deinen Bauch und legst die Arme links und rechts neben Dein Gesicht. Nun hebst Du Deinen Oberkörper nach oben und atmest tief ein und aus. Regelmäßige Praxis – mehr Wohlbefinden Du wirst merken, dass bei regelmäßiger Ausführung eine Veränderung in Deinem Sein passiert. Du fühlst Dich nicht mehr ausgelaugt oder von einer unguten Laune überrumpelt. Je öfter Du die Übungen machst, desto besser wird es Dir gehen. Im besten Fall kombinierst Du die Übungen mit einer kurzen Meditation auf Deinem bequemen Kissen. Hast Du schon einmal Yoga bei schlechter Laune ausgeübt? Hat es Dir geholfen?
Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen? - yogabox

Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

von/ durch Stefan am Aug 04 2022
Was ist der ausschlaggebende Faktor, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen? Die Gesundheit, die Motivation und die Vitalität der Mitarbeiter. Wer sich ausgeglichen, wohl in seinem Körper und gesund fühlt, kann deutlich bessere Leistungen erzielen. Genau auf diese kommt es an, um den Erfolg des Betriebs zu erhöhen. Inwiefern Yoga helfen kann und alle anderen bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag. Probleme am Arbeitsplatz: Resultat sind schlechte Berufserfolge Zahlreiche Unternehmer berichten über krankheitsbedingte Ausfälle ihrer Mitarbeiter. Besonders in den letzten Jahren sind verschiedene Krankheiten auffällig gestiegen. So sind neben Rückenbeschwerden vor allem psychische Leiden Grund, warum Mitarbeiter zu Hause bleiben. Ein zu häufiges Fehlen von vielen Angestellten führt zu Problemen im Unternehmen. Aufgaben und interne Prozesse können nicht in der gewünschten Weise umgesetzt werden. Als Vorgesetzter oder Geschäftsführer solltest Du die körperlichen Warnsignale der Arbeitnehmer ernst nehmen. Gespräche mit den Mitarbeitern sowie andere Maßnahmen können dabei helfen, Dich gut um Deine Angestellten zu kümmern. Immer häufiger werden firmeninterne Yoga-Stunden angeboten. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre sollen Abhilfe schaffen. Warum ist Yoga in der Firma sinnvoll? Wenn Geschäftsführer offen für Veränderungen sind, dann könnte das Einführen von regelmäßigen Yoga-Stunden eine tolle Idee sein. Wie bereits vorher angesprochen sind besonders Rücken- oder Nackenprobleme häufig ein Grund, warum ein Angestellter nicht seine volle Leistung erbringen kann oder sogar zu Hause bleiben muss. a) Yoga ist gut bei Rückenproblemen Wer Probleme mit seinem Rücken, Nacken oder den Schultern hat, darf täglich Yoga in seinen Alltag integrieren. Vor allem für Angestellte im Büro ist Yoga eine willkommene Abwechslung, um sich fitter und vitaler zu fühlen. Als Arbeitgeber sollten Sie außerdem dafür sorgen, dass das Sitzen auf dem Bürostuhl sowie Schreibtisch dem Körper nicht schadet. Hochwertige Bürostühle und ein in der Höhe verstellbarer Schreibtisch können eine gute Lösung sein. Direkte Vorgesetzte, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter dürfen die Angestellten in ihrem Unternehmen zu den sportlichen, entspannenden Übungen motivieren. Gemeinsam in einem Kurs können die wichtigsten Asanas auf der Matte geübt werden. b) Bessere Haltung: weniger Schmerzen und mehr Selbstvertrauen Die Haltung vieler Menschen ist weder für den Körper noch für das Erscheinungsbild gut. Demnach ist es essenziell, dass daran gearbeitet wird. Mithilfe zahlreicher Yoga-Übungen kannst Du eine große Veränderung erzielen. Denke immer daran: Die buddhistische Lehre hilft Dir nicht nur dabei, dass Du Dich in Deinem Körper wohler fühlst, sondern zudem, dass es Dir psychisch besser geht. Die Haltung spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. c) Verbesserte Resilienz: Du kannst besser mit Schwierigkeiten umgehen Yoga und eine anschließende Meditation auf Deinem Kissen helfen Dir dabei, zur Ruhe zu kommen und Deinen Geist zu stärken. Besonders jene Angestellte, die sehr viel Stress haben, sollten sich täglich die Zeit nehmen, um Yoga zu machen. Deshalb ist es ratsam, dass Unternehmen ein tägliches Angebot an Yoga-Einheiten zur Verfügung stellen. So kann jeder Mitarbeiter selbst aussuchen, wann er zur Stunde gehen möchte oder nicht – nach der Arbeit ist es besonders entspannend. Doch auch in der Mittagspause kann es Dir dabei helfen, gestärkter in die Nachmittagsstunden zu gehen. Probleme und Herausforderungen auf der Arbeit erscheinen kleiner und können einfach bewältigt und gelöst werden. d) Zusammenhalt wird gestärkt Neben der körperlichen Gesundheit eines jeden einzelnen ist natürlich der Zusammenhalt in einem Unternehmen das A und O. Gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise Betriebsfahrten, ein Feierabend-Bier oder tiefgehende, auspowernde Yoga-Sessions können dabei helfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Zudem erhöht sich die Bewegung der Angestellten und damit verbessert sich im besten Fall auch die Gesundheit. Damit möglichst viele Mitarbeiter mitmachen, ist es ratsam, die Einheiten auf die gemeinsame Mittagspause oder auf gleich nach der Arbeit zu legen. So können viele teilnehmen. e) Achtsamkeit und Fokus werden verbessert Um gute Ergebnisse zu erzielen, müssen Mitarbeiter eine entsprechende Konzentrationsspanne aufweisen. So wird sichergestellt, dass die Arbeiten richtig erledigt werden. Die Asanas können dabei helfen, Dich besser zu konzentrieren und achtsamer zu sein. Somit fällt es Dir leichter, Dich immer wieder zu entspannen. f) Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele Um die Harmonie des eigenen Systems zu fördern, sollten Unternehmen tägliche Yoga-Sessions anbieten. Mit der Zeit merkt jeder Mitarbeiter, der daran teilnimmt, eine größere Veränderung. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele sorgt dafür, dass tägliche Aktivitäten problemlos von der Hand gehen, eine innere Ruhe vorherrscht, und Herausforderungen stressfrei angenommen werden. frau praktiziert yoga im büro Welche Voraussetzungen müssen zur Teilnahme gegeben sein? Normalerweise sollten die Yoga-Sessions so gestaltet sein, dass sie jeder mitmachen kann. Grundsätzlich gilt natürlich dennoch, dass körperliche Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten. Damit kann sichergestellt werden, dass der Arbeitnehmer Yoga ausüben darf. Ablauf vom Firmen-Yoga: ein kurzer Überblick Das Konzept einer Stunde ist so gestaltet, dass Jung, Alt, Anfänger oder Profi daran teilnehmen können. Um einen ganzheitlichen Effekt zu erzielen, besteht eine Yoga-Stunde aus verschiedenen Aspekten: Asanas, das sind die körperlichen Übungen Pranayama (Atemübungen) Meditation Wer sich diese drei Punkte gönnt, tut sich selbst etwas Gutes. Körper, Geist und Seele können entspannen und neue Kraft tanken. Die Stunden haben zwar immer denselben Ablauf, dennoch kann nach verschiedenen Themen gearbeitet werden. Wenn der Rücken im Vordergrund steht, dann werden hauptsächlich solche Übungen gemacht, die sich entlastend auf die Wirbelsäule auswirken. Möchten sich die Mitarbeiter auspowern, kann fließendes Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga gemacht werden. Yin Yoga wäre ideal, um Entspannung zu finden und die Faszien zu lockern – wenn Mitarbeiter den ganzen Tag über im Machen-Modus sind, können erholsame Asanas den Stoffwechsel und den Geist in Balance bringen. Die Varietät an verschiedensten Yoga-Übungen ist sehr groß, so kann jeder das Passende für sich finden. Vorausgesetzt ist, dass diverse Stunden angeboten werden. Ein weiterer bedeutender Faktor ist, dass der Yoga-Lehrer professionell ist und gut auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen kann. Machst Du in Deinem Betrieb auch Yoga? Wenn ja, welche Erfolge kannst Du wahrnehmen?