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Zen-Meditation - einfach mal zur Ruhe kommen

von/ durch Nick am Feb 22 2016
Zen-MeditationNicht selten bestimmen Stress und Hektik den Alltag. Die Dauerbelastung zerrt auf Dauer an den Nerven, weshalb wir uns nach mehr Ruhe und Entspannung sehnen. Eine der effektivsten Meditationstechniken ist die Zen-Meditation, auch Zazen genannt, die den Geist und den Körper entspannt.Viele Menschen fühlen sich im Alltag überfordert. Wenn das stressige Alltagsleben den Körper belastet, ist der Burn-out nur noch eine Frage der Zeit. Damit die totale Erschöpfung ausbleibt, können Entspannungs- und Meditationsübungen für Abhilfe sorgen. Eine der bekanntesten und beliebtesten Meditationstechniken ist das Zazen, das aus dem Zen-Buddhismus stammt. Beim Zazen kommen der Geist und der Körper endlich zur Ruhe. Du findest eine innere Stabilität, die den täglichen Anstrengungen trotzt.Zazen – sitzen & wartenSchon Buddha meditierte täglich im Sitzen, um die Gedanken zu zügeln und den Geist zu stärken. Zazen, eine Sitzmeditation aus dem Zen-Buddhismus, ist auch unter der Bezeichnung „Shikantaza“ bekannt. Zazen scheint gar nicht so schwer zu sein. Allerdings sieht die Praxis häufig anders aus, weil die Gedanken nur schwer verstummen wollen.Zazen bedeutet „stilles Sitzen“. Dabei wird die Aufmerksamkeit auf die Atmung gelenkt, um ganz bewusst zu werden und achtsam zu sein. Beim Zazen erreichst Du keinesfalls einen traumartigen Zustand. Du befindest dich im Hier und Jetzt, in einem Raum, in dem Deine Gedanken keine Rolle spielen. Ziel der Zen-Meditation ist das Sitzen, ohne dabei an irgendetwas zu denken. Wer die Meditationstechnik regelmäßig praktiziert, wird zwar nicht sofort die Erleuchtung, jedoch wesentlich mehr Ruhe und Entspannung finden.Gelassen durch den AlltagWas genau beim Zazen passiert, ist bislang noch unklar. Forscher haben allerdings herausgefunden, dass die Dichte der sogenannten Grauen Substanz zunimmt. Die Graue Substanz ist ein Bestandteil des Zentralnervensystems, der für das Gedächtnis, die Sprache und die Aufmerksamkeit verantwortlich ist. Demzufolge scheint das Zazen eine Art Trainingsprogramm für das Gehirn zu sein.Regelmäßiges Meditieren wirkt sich jedoch nicht nur auf den Geist, sondern auch auf den Körper positiv aus. Immer mehr Studien belegen, dass Meditation ein wirksames Mittel gegen Stress ist. Mit der Zen-Meditation können nicht nur Kopfschmerzen verschwinden, sondern auch Müdigkeit Nacken- und Rückenschmerzen innere Unruhe Herzklopfen Ein- und Durchschlafstörungen Zwar ist die Zen-Meditation kein Allheilmittel, jedoch werden viele Symptome, die sich vor allem körperlich bemerkbar machen, gelindert.Im Sitzen meditieren – Haltung & AtmungBeim Zazen ist es wichtig, dass die Haltung aufrecht, aber keinesfalls starr ist. Besonders hilfreich ist ein Zafu, ein rundes Sitzkissen, das auch als „Symbol des Zazen“ gilt. Da das Zafu 10 bis 15 Zentimeter dick ist, kannst Du auf natürliche Weise aufrecht sitzen, ohne die Rückenmuskulatur unnötig zu strapazieren. Die linke Hand ruht dabei in der rechten, während beide Daumen sich leicht berühren.Traditionell wird beim Zazen der Lotossitz eingenommen, indem Du beide Beine so verschränkst, dass Du zunächst Deinen rechten Fuß auf den linken Oberschenkel legst, bevor Du Deinen linken Fuß auf den rechten Oberschenkel setzt. Falls der Lotossitz Schmerzen bereitet, kannst Du auch einen Fuß auf den Oberschenkel legen oder den Schneidersitz einnehmen. Deine Haltung sollte stets entspannt und keinesfalls verkrampft sein.Die Atmung spielt beim Zazen eine wesentliche Rolle. Bei der Zen-Meditation atmest Du besonders tief und ruhig. Dein Atem fließt in den Bauch, bevor er Deinen Körper langsam verlässt. Gedanken, die Dich während der Meditation beschäftigen, sollten wie Wolken vorbeiziehen. Falls Dir das Loslassen von Gedanken und Bildern anfangs schwerfällt, kannst Du auch Deine Atemzüge zählen.FazitZen-Meditation ist eine hervorragende Möglichkeit, um den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Wer das Zazen regelmäßig praktiziert, begegnet dem stressigen Alltag mit Ruhe und Gelassenheit. Zazen ist nicht nur eine Wohltat für den Geist, sondern auch für den Körper, weil typische Stresssymptome schon nach wenigen Anwendungen gelindert werden.Bild © og_vision / 123rf.com
Ist Yoga gesund? - yogabox

Ist Yoga gesund?

von/ durch Nick am Feb 21 2016
Ist Yoga gesund?„No Sports“, sagte Churchill. Und den Spruch „Sport ist Mord“ kennen wir alle. Ist Yoga nun Sport und sollte im Zweifelsfall lieber unterlassen werden? Oder ist es eine Lebensanschauung und sollte zumindest ausprobiert werden?Jedes Wellness-Magazin spricht über gesundes Yoga. Und das stimmt auch, sofern die Übungen richtig praktiziert werden. Yoga erdet uns und bietet zahlreiche Vorteile. Dafür brauchst du nur eine gute Matte, bequeme Kleidung und etwas Raum um dich herum. Professionelle Anleitung Wer mit Yoga startet, sollte es analog zu anderen Sportarten halten: langsam anfangen, bei Vorerkrankungen den Arzt fragen und als Anfänger am besten mit einem Lehrer üben, damit sich keine Haltungsfehler einschleichen. Ein guter Lehrer achtet nicht nur darauf, wie beweglich du bist und in welche Gruppe du passt; er kümmert sich auch um deine Vorerkrankungen und Einschränkungen - schön wäre es, wenn er sie sofort selbst abfragt; falls nicht, solltest du ausdrücklich darauf hinweisen. Falscher Ehrgeiz hilft niemandem, am wenigsten dir selbst.Ein Trainer ist vor allem wichtig, damit du die Übungen korrekt ausführst; auch die, deren originalen Ablauf du nicht ausführen kannst, sondern für dich modifizierst. Deine Gelenke sollten so arbeiten, dass du dir auch nach mehreren Jahren des Übens keine Schäden zufügst; natürlich ebenso keine direkten durch heftige Bewegungen oder weil du nicht ausreichend aufgewärmt bist.Passende Kurse gibt es in privaten Studios, in Fitnesscentern und beispielsweise auch über die VHS. Pack deine Yogatasche und starte einfach einen ersten Versuch. Am besten achtest du auf die Ausbildung des Trainers, auch bei einem Schnupperangebot; falls du solche Angebote beispielsweise an einem Urlaubsort ausprobieren willst und triffst hier keine optimalen Trainer, höre bei den Übungen sehr gut auf deinen Körper: er zeigt dir immer deine Grenzen. Plötzliche stechende Schmerzen sind Alarmsignale, ein Dehnschmerz dagegen ist bis zu einer bestimmten Stärke völlig in Ordnung. Versuche nicht, dich weder hier noch in anderen Yogakursen vor den anderen zu beweisen. Gesundheit durch richtiges Üben Wenn du dich um die richtige Ausführung kümmerst, ist Yoga unbedingt gesund. Es ist gleichzeitig ein Sport und eine Lebensweise, um unsere anfängliche Frage zu beantworten. Wie stark du welche Seite betonen möchtest, bleibt dir überlassen: nur Asanas, also Körperstellungen, üben oder Meditation, Atemübungen und Mudras, die Fingerübungen, einbeziehen? Es gibt viele Möglichkeiten für dein individuelles Yoga. Dabei gelten weder Alters- noch Gesundheitsbeschränkungen. Es wird Yoga für Kinder, Senioren oder Behinderte angeboten; und du musst auch nicht auf dem Boden trainieren, sondern kannst dich beispielsweise auf einen Stuhl setzen.Zum Schluss listen wir die gesundheitlichen Vorteile von Yoga genauer auf. Es gibt zahlreiche medizinische Forschungen dazu; für deinen Körper, deine Seele und deinen Geist ist allerdings nur wichtig, dass du dich wohlfühlst. Mancher Vorteil wird sich sofort, manch anderer erst später einstellen. Insofern wirst du im Laufe der Zeit wahrscheinlich immer wieder eine Veränderung feststellen. Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Entspannung: stellt sich fast unmittelbar mit den ersten Übungsminuten ein mehr Gelassenheit, dadurch recht schneller Stressabbau und bessere Stressbewältigung in der Zukunft ausgeglichenerer Blutdruck, gesündere Arterien und Venen, dadurch Entlastung des Herzens und der Koronargefäße häufig Besserung bei chronischen Krankheiten und Schmerzen Aktivierung der Gelenkschmiere, dadurch Linderung von entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Arthrose und Gicht Dehnung verkürzter Muskeln, dadurch bessere Körperhaltung insgesamt größere Beweglichkeit, dadurch mehr Agilität und Standfestigkeit beziehungsweise Trittsicherheit Anregung des kompletten Stoffwechsels, der Drüsen und Organe größere Leistungsfähigkeit des Gehirns bessere Lungenfunktion und dauerhaft tieferer Atem auf Dauer gute innere Einstellungen: Ruhige Zuversicht führt zu einer gelungenen Lebensbewältigung. Bild © wavebreakmediamicro / 123rf.com
Kundalini-Meditation - yogabox

Kundalini-Meditation

von/ durch Nick am Feb 20 2016
Kundalini-MeditationDie Kundalini-Meditation ist eine interessante Variante für alle diejenigen, denen das eher stille Pendant nicht zusagt. Schließlich zeichnet sich diese ganz besondere, von Osho entwickelte Meditationsform in erster Linie durch die integrierte schüttelnde Bewegung aus. Damit gehört sie in die Kategorie der sogenannten aktiven Meditationsformen, in denen es vor allem darum geht, von der körperlichen Bewegung zu einer stillen Innenansicht zu gelangen. Um Letztere zu erreichen, müssen sich die Meditierenden natürlich erst einmal aller störenden Faktoren entledigen. Entsprechend ist die 'Schüttelphase' ein Symbol für das Abwerfen von unnötigem Ballast. Denn nur, wenn das Fass leer ist, kann es mit guten Dingen gefüllt werden. Nach ihrem Begründer Osho kommt es in der aktiven Stufe zudem zu einer Aktivierung der Schlangenkraft bzw. der Kundalini, welche nicht nur dabei hilft, Altes und Überholtes loszuwerden, sondern auch neue Energie zu schöpfen. Meditieren leicht gemacht – die Kundalini-Form als interessante Alternative für Aktive Sowohl für Anfänger-/innen als auch für Menschen, die grundsätzlich Schwierigkeiten haben, stillzusitzen, kann die Kundalini-Meditation eine angemessene Lösung darstellen. Wenn Du Dir also etwas mehr Bewegung wünschst und Du Deinen Einstieg in die Meditation bis dato allein aufgrund der Sorge aufgeschoben hast, Dich nicht so lange konzentrieren zu können, dann solltest Du es einmal mit der Kundalini-Meditation versuchen. Schließlich handelt es sich hier um eine bunte Mischung aus Elementen wie Schütteln, Tanzen, Meditieren und Stillsein. Diese wiederum teilen sich in vier Phasen zu jeweils 15 Minuten auf, welche zu den von Chaitanya Hari komponierten musikalischen Klängen praktiziert werden. Die Kundalini-Meditation eignet sich besonders gut für die Zeit nach dem Feierabend, ermöglicht sie Dir doch, schnell abzuschalten, die Probleme und Anforderungen des Tages hinter Dir zu lassen und Dich ganz auf eine Phase der Entspannung und Erholung einzustellen. Dabei werden mehrere Prozesse durchlaufen, die natürlich auf die unterschiedlichen Aktivitäten zurückzuführen sind. In den dynamischen Stufen kommt es zu einer Steigerung von Herzfrequenz und Durchblutung. Die Zeit der Stille wiederum führt zu einem Abfall von Blutdruck und Herzfrequenz. Abgesehen davon hat die Kundalini-Meditation eine gesteigerter Aufmerksamkeit und Muskelentspannung zur Folge. Natürlich wirkt sich diese besonders effektive Form der Meditation, welche häufig auch als Zwilling der Osho Dynamic-Meditation bezeichnet wird, auch positiv auf deinen allgemeinen Geistes- und Seelenzustand aus. Denn wer tanzt, wird einfach nicht mehr in der Lage sein, sich auf die Schattenseiten des Lebens zu konzentrieren. Vielmehr führt diese Phase zusammen mit dem Schütteln zu der Auflösung sämtlicher Blockaden und zu einem freien Energiefluss, welcher schon fast automatisch Glück, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit nach sich zieht. Entsprechend werden Dir die Sorgen und Nöte des Alltags schon bald klein und unbedeutend vorkommen, Du wirst eine gesunde Distanz zu Deinen Problemen gewinnen und diese letztendlich souverän meistern können. Die einzelnen Stufen der Kundalini-Meditation – Anleitung und Tipps Egal, wo Du die Kundalini-Meditation durchführst, die eigens hierfür kreierte Musik darf natürlich nicht fehlen. Zudem solltest Du in keinem der unterschiedlichen Abschnitte versuchen, eine besondere Wirkung oder Reaktion zu erzwingen, sondern einfach alles auf Dich zukommen lassen. Für die Einstiegsphase bedeutet dies, dass Du wartest, bis Dein Körper von selber zu zittern anfängt. Ist dies der Fall, so kannst Du ein wenig nachhelfen. In keinem Fall solltest Du jedoch der Verursacher bzw. Dirigent der unterschiedlichen Bewegungen sein. Dies trifft auch auf die zweite Stufe zu. Tanze einfach, wie Dir zumute ist. Auch hier kommt es vornehmlich auf die Aktivität und nicht auf die konkreten Schritte an. Das dritte Stadium dient dazu, langsam zur Ruhe zu kommen. Dabei kannst Du im Stehen, Sitzen oder Liegen, mit geöffneten oder geschlossenen Augen einfach nur der Musik lauschen. Als Abschluss legst Du Dich auf den Boden und beginnst, in Dich hineinzuhören und die Stille zu genießen.Bild © anvino / 123rf.com
Metta Meditation - yogabox

Metta Meditation

von/ durch Nick am Feb 19 2016
Metta MeditationDie Metta Meditation, auch Metta Bhavana genannt, zählt zu den ältesten Meditationsformen innerhalb des Buddhismus. Das Wort „Metta“ heißt übersetzt so viel wie „Mitgefühl“ und „Bhavana“ bezeichnet die Schulung und Entwicklung des Geistes. Aus diesen Begriffen heraus erschließt sich der Sinn dieser Meditationstechnik: Umfassendes spirituelles Wachstum soll durch Mitgefühl und Güte gegenüber allen lebenden und fühlenden Wesen erlangt werden. Die mit der Meditation erlernte „universelle Liebe“ beinhaltet Interesse, Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Empathie gegenüber anderen und nicht zuletzt eine positive Einstellung sich selbst gegenüber. Auf diesem Weg kann die Metta Meditation dazu beitragen, die eigene Lebensqualität zu verbessern. Innere Schranken überwinden Beim Meditieren handelt es sich grundsätzlich nicht um eine Energiearbeit im bekannten Sinne. Auch musst Du nicht fest in der buddhistischen Religion verankert sein, um Metta zu praktizieren. Wichtig ist jedoch, dass Du dieser neuen Erfahrung und den damit verbundenen Denkansätzen gegenüber aufgeschlossen bist. Alle positiven Gefühle wie eine umfassende Liebe und Mitgefühl sind bereits in Dir vorhanden. Im Alltag tragen jedoch negative Reize dazu bei, dass die meisten Menschen mit diesen positiven Anlagen nicht in innerer Verbindung stehen. Oft machen sich deshalb Ärger, Verbitterung und Unmut im Zusammenhang mit anderen und bestimmten Situationen breit. Eine solche Einstellung und eine immer wiederkehrende Reaktionskette negativer Gefühle beeinflusst Deine Lebenszufriedenheit. Mit gezielter und regelmäßiger Metta Meditation kannst Du einen neuen Zugang zu Deiner Wahrnehmung der Welt erschließen und zu einer wohlwollend-liebevollen Einstellung finden. In Harmonie mit allen Lebewesen verbunden Wenn Du Dich entschlossen hast diese Meditationsform auszuprobieren, beginnt für Dich eine spannende Reise hin zu Dir selbst und zu Deinen Mitmenschen. Orientierungslosigkeit und Selbstzweifel werden sich nach und nach auflösen. Du gelangst zu innerer Balance. Dabei ist gerade dieses „Persönlichkeitstraining“ für alle Altersgruppen und unterschiedliche Charaktere geeignet. Du kannst einen unterstützenden Kurs in einem Gesundheitszentrum besuchen oder einige Tage in Abgeschiedenheit in einem buddhistischen Kloster verbringen. Möchtest Du erste Erfahrungen allein sammeln, gehe schrittweise vor. Die Lehrmeinungen, welche Lebewesen in die Meditation mit einbezogen werden sollen, sind unterschiedlich. Der Pali-Kanon (Heilige Schrift der Buddhisten) besagt, dass Du Dich nur an lebende Menschen wenden sollst, mit denen Du nicht im Streit liegst. Wichtig ist aber zunächst Sätze der liebenden Güte an Dich selbst zu senden. Hiernach kannst Du den Kreis erweitern auf Personen, die Dir nahestehen, „neutrale“ Personen, Menschen, mit denen Du Schwierigkeiten hast und schließlich auf den gesamten Erdkreis und alle Lebewesen. Mit Ruhe und Ausdauer zum Ziel gelangen Bevor Du mit der Meditation beginnst, nehme Dir genügend Zeit und suche Dir einen bequemen Platz an dem Du zur Ruhe kommst. Du kannst auf einer Yogamatte, einem Sitzkissen oder auf der Couch sitzend mit der Übung beginnen. Achte darauf, dass Dein Atem frei und ungehindert fließen kann. Wenn Du möchtest, kannst Du den Raum verdunkeln und mit ruhiger meditativer Musik, Kerzen oder Räucherstäbchen eine entspannte Atmosphäre schaffen. Die einzelnen Sätze der Metta Meditation gibt es als gesprochene Anleitungen. Du kannst sie aber auch vorher selbst aufnehmen oder leise sprechen. Sätze wie „Ich möge glücklich und zufrieden sein“ oder „Ich möge entspannt und frei von Ärger sein“ tragen dazu bei, eine positivere Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen. Die einzelnen Botschaften können mehrfach wiederholt und in ihrer Reihenfolge variiert werden. Wenn Deine Gedanken zwischendurch abschweifen, ist das ganz normal. Setze Deine Meditation so lange fort, bis Du eine körperliche Entspannung verspürst. Zum Schluss atmest Du noch einmal einen Moment konzentriert ein und aus. Dann ist es an der Zeit, langsam wieder in einen wachen Bewusstseinszustand hinüberzugleiten. Mit regelmäßiger Übung wird Dir das Meditieren immer leichter fallen. Aus der bedingungslosen Liebe zu Dir selbst heraus eröffnet sich Dir die Möglichkeit Deine neue innere Haltung auf Deine Mitmenschen zu übertragen. Du kannst mit Wohlwollen auf andere zugehen und wirst einen nie gekannten inneren Frieden erfahren.Bild © lungshoping / 123rf.com
Erste Schritte in die Merkaba-Meditation - yogabox

Erste Schritte in die Merkaba-Meditation

von/ durch Nick am Feb 18 2016
Erste Schritte in die Merkaba-MeditationDie Merkaba-Meditation gehört zu den kraftvollsten Meditationsarten. Sie beschränkt sich nicht nur auf den menschlichen Geist, sondern bezieht vom kleinsten Atom bis hin zur großen Galaxie alles Leben ein. Über die Atemtechnik hinaus erfordert die Merkaba-Meditation hinreichendes Verständnis und bedingungslose Liebe, um nach den Grundsätzen der Merkaba selbst zum lebendigen Lichtfeld zu werden.Bei der Merkaba Meditation wird jeder Atemzug mit dem Energiefeld verbunden, weshalb die Atmung ein wichtiges Kriterium dieser Meditation ist. Die Merkaba unterteilt sich in 18 Atemzüge und nimmt etwa 45 Minuten in Anspruch. Vorbereitung & Tipps Die Merkaba Meditation verlangt etwas Übung. Bis zu dem Tag, an dem Du die bewusste Atmung richtig durchführen kannst, solltest Du täglich meditieren. Die ersten Atemzüge kannst Du ruhig im Stehen, auf einem Stuhl oder einem Kissen ausprobieren. Dabei musst Du jedoch darauf achten, dass Du dabei Deine Wirbelsäule gerade hältst und sich die Pranaröhre in der Mitte befindet. Bei der Pranaröhre handelt es sich um die Röhre, die durch Deine Körpermitte verläuft, bis in alle Chakren verläuft und in den Tetraeder-Spitzen endet. Die Tetraeder sowie die Pranaröhe besitzt - bewusst oder nicht - jeder Mensch.Während der meditativen Übungen solltest Du keinen Schmuck tragen oder metallische Gegenstände bei Dir haben, damit die Schaltkreise des Mudras nicht unterbrochen werden. Die Pranayama-Atmung Vor und auch während der Merkaba Meditation übernimmst Du einen ruhigen Atemrhythmus. Du nutzt dafür die Pranayama-Atemtechnik, bei der Du zunächst in den Bauch und dann in die Brust einatmest. Auch beim Ausatmen lässt Du den Atem zunächst aus dem Bauch und dann aus der Brust heraus. Durch diese Atemtechnik entwickelst Du Prana und wirst ein bewusster Atmer. Die einzelnen Atemschritte kurz erklärt Mit den ersten sechs Atemzügen während der Merkaba Meditation reinigst Du die Kreisläufe in Deinem Körper und löst Deine Energieblockaden. Während der Atemzüge Sieben bis Neun formst Du aus Deinem Prana, welches Du durch die Pranaröhre eingeatmet hast, eine Kugel. Die Pranakugel sollte zu diesem Zeitpunkt einen Durchmesser von zwei Handlängen haben.Erst mit dem zehnten Atemschritt lässt Du aus Deiner kleinen Pranakugel eine zusätzliche große - den ganzen Körper einnehmende - Kugel entstehen. Dabei bleibt die kleine Kugel bestehen. Während der Atemzüge Elf bis Dreizehn stabilisierst Du die große Kugel, indem Du weiterhin Prana fließen lässt.Beim Atemzug Vierzehn nutzt Du Deine ganze Liebe für alles Sein, um Deine kleine Kugel zu Deinem Herzen zu führen. Dadurch wird die große Kugel ebenfalls angehoben, was sie im Durchmesser reduziert. Nach diesem Schritt machst Du eine Pause, um die Schwingungen von Liebe und Bewusstsein zu genießen.In den weiteren Atemschritten bis zum Atemzug Achtzehn versetzt Du die Tetraeder in gegenläufige Drehungen. Drehende Tetraeder erzeugen durch ein rotierendes Lichtfeld die Mer-Ka-Ba. Die Geschwindigkeit der Drehungen entspricht bei der Merkaba Meditation der dritten Dimension. Dadurch verbindest Du Dich stärker mit der Erde und verlässt das Rad des Schicksals. Was noch zur Merkaba Meditation gehört Zu der Merkaba Tradition gehören des Weiteren gewisse Visualisierungen, Augenbewegungen und Handhaltungen (Mudras). Allerdings gibt Dir die vorstehende Ablaufskizzierung eine erste Vorstellung, wie diese Meditationstechnik durchgeführt wird.Die Merkaba Meditation wird als Energietherapie genutzt, durch die Du Dein Energiesystem nachhaltig verbessern kannst. Du erfährst und erkennst durch das Arbeiten mit Deinen Chakras Deine Probleme und Schwierigkeiten. Du lernst energetische Blockaden als Krankheiten zu diagnostizieren und sie sanft zu lösen. Du wirst merken, dass Dein Stoffwechsel angeregt und Entgiftungsprozesse aktiviert werden. Deine Zellen und Organe profitieren von Energie, während der Kreislauf ins Gleichgewicht gebracht wird. Dadurch verbessert sich Deine Durchblutung und die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes. Deine Organfunktion wird optimiert und auch depressive Stimmungen, Ängste und Nöte lassen sich durch die Merkaba Meditation lösen.Die Meditation macht Dich zu einem gelassenen und heiteren Menschen, der dank innerer Ruhe seinen Alltag leicht bewerkstelligen kann.Letztendlich trägt die Merkaba Meditation zu einem bewussten Leben und Deiner Gesundheit bei, sodass sich das Erlernen dieser Meditationstechnik gleich in mehreren Bereichen lohnen kann.Bild © styf22 / istockphoto.com
Meditation für Anfänger – mehr Ruhe & Entspannung im Alltag - yogabox

Meditation für Anfänger – mehr Ruhe & Entspannung im Alltag

von/ durch Nick am Feb 17 2016
Meditation für Anfänger – mehr Ruhe & Entspannung im AlltagMeditation wird immer noch als spirituelle Praxis angesehen, mit der sich ausschließlich Buddhisten beschäftigen. Dabei ist Meditation eine wirkungsvolle Entspannungstechnik, die sowohl den Geist als auch den Körper beruhigt. Studien belegen sogar, dass Meditation die Sinne schärft, weil die Entspannungstechnik bestimmte Hirnareale anspricht.Viele Menschen denken, dass sie beim Meditieren stundenlang auf einem Kissen hocken und bestimmte Mantras murmeln müssen. Dabei sind die Beine verschlungen und die Hände gefaltet. Diese Vorstellung schreckt natürlich ab, weshalb die Meditation auch heute noch für eine Religion gehalten wird. Meditation hat jedoch nichts mit Askese zu tun. Meditation ist eine hervorragende Möglichkeit, um neue Kraft zu tanken und dem Alltag wenigstens für eine Weile zu entfliehen.Meditation kann äußerst vielseitig sein. Wer das traditionelle Sitzen auf einem Kissen bevorzugt, um in die Stille zu gehen, kann die Zen-Meditation praktizieren, während andere Menschen sich lieber bewegen, um in einem meditativen Zustand zu sein. Meditation heißt zur Ruhe kommen. Dann fahren auch unsere Gedanken keine Achterbahn mehr, weil wir dem Atem lauschen und im Hier und Jetzt sind. Eine Energiedusche für Stressgeplagte Gerade im Alltag ist der Stresslevel hoch. Sowohl im Beruf als auch im Privatleben sind wir von digitalen Medien umgeben, die unsere Aufmerksamkeit verlangen. Hinzu kommen nörgelnde Arbeitskollegen und Chefs, Straßenlärm sowie störende Nachbarn, die an den Nerven zerren. Zwar können stressgeplagte Menschen sich eine kleine Auszeit gönnen, um gedanklich an einem schneeweißen Traumstrand zu relaxen, jedoch ist die Entspannungsphase nur von kurzer Dauer.Wesentlich intensiver wirkt die Meditation. Da die Gedanken bei der Meditation zur Ruhe kommen, sinkt auch der Stresslevel. Begleitende Symptome, insbesondere Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen, verschwinden meist von selbst. Sofern die Meditationstechniken regelmäßig praktiziert werden, können Betroffene neue Kraft schöpfen und den Geist und den Körper stärken. Meditation in der Praxis Für Menschen, die regelmäßig meditieren, ist der mentale Rückzug eine Art Medizin, die süchtig macht. Natürlich ist Meditation nur dann wirksam, wenn Du Sie täglich ausübst. Damit Du Dich daran gewöhnst, solltest Du stets denselben Ort zum Meditieren aufsuchen. Die frühen Morgenstunden oder der späte Abend haben sich für die Meditation am besten bewährt. Äußerst wirkungsvoll ist ein Altar, den Du mit Blumen, Räucherstäbchen, einer Kerze oder einem Buddha schmücken kannst. Besonders bequem sitzt man auf einem Meditationskissen (Zafu), jedoch kannst Du auch eine weiche Decke als Unterlage benutzen. Damit die Meditation Spaß macht, beginnst Du am besten mit 5 Minuten, bevor Du Dich dann langsam steigerst. Stell Dir am besten einen Wecker, um nicht ständig auf die Uhr sehen zu müssen. Haltung Du musst nicht gleich den Lotossitz einnehmen, um meditieren zu können. Der Schneidersitz reicht für Anfänger vollkommen aus. Für den Lotossitz verschränkst Du beide Beine, wobei Du Deine Füße auf Deine Oberschenkel legst. Die Wirbelsäule ist möglichst aufrecht, der Kopf ist gerade. Deine Hände kannst Du entweder falten, auf Deine Knie oder in den Schoß legen. Damit die Körperenergien besser fließen, formst Du mit Deinen Händen ein Mudra (Chinmudra), indem Du den Daumen und den Zeigefinger aneinanderlegst. Auch wenn die Haltung auf den ersten Blick etwas unbequem erscheint, solltest Du versuchen, möglichst locker und entspannt zu sitzen. Meditation Wenn Du bequem sitzt, schließt Du Deine Augen. Sobald Deine Augen geschlossen sind, beginnen Deine Gedanken vermutlich zu wandern. Lass Deine Gedanken wie Wolken vorbeiziehen, indem Du Dich auf Deinen Atem konzentrierst. Atme tief ein, bevor Du langsam ausatmest. Um den Atem zu vertiefen, zählst Du während der Einatmung langsam bis 4, bevor Du 4 Sekunden lang ausatmest. Alternativ kannst Du auch die Hände auf den Bauch legen, um den Atem zu spüren. Anfangs solltest Du 5 Minuten täglich meditieren, bevor Du Dich ganz langsam steigerst. Fortgeschrittene meditieren sogar mehr als 20 bis 30 Minuten täglich. Fazit Meditation ist Balsam für die Seele. Wer regelmäßig meditiert, wird gelassener. Alltagssorgen verschwinden, weil der Geist endlich zur Ruhe kommt. Auch können körperliche Beschwerden gelindert werden, weshalb die Meditation für jedermann geeignet ist.Bild © kksteven / istockphoto.com
Anusara-Yoga - yogabox

Anusara-Yoga

von/ durch Nick am Feb 16 2016
Anusara-YogaDu suchst nach eine Yoga-Variante, die durch ihre Einfachheit besticht und sich daher ausgezeichnet für Anfängerinnen und Anfänger eignet? Dann solltest Du Anusara-Yoga eine Chance geben. Denn diese ausgesprochen junge Fassung der uralten, überlieferten indischen Bewegungsform überzeugt gerade Einsteigerinnen und Einsteiger aufgrund einer Fülle an Vorzügen. Einer davon ist zweifellos die Tatsache, dass sich die Übungen an den Bedürfnissen des modernen Menschen orientieren. Was dies konkret bedeutet, erfährst Du in den folgenden Absätzen. Die Geschichte eines unaufhaltsamen Erfolges – Anusara-Yoga Seine Anfänge nahm Anusara-Yoga mit seiner Gründung durch den US-Amerikaner John Friend im Jahre 1997. Allein die Bezeichnung 'Anusara', welche übersetzt so viel wie 'mit Anmut fließen' bedeutet, gibt bereits Aufschluss darüber, was Du erwarten darfst. Friend entwickelte diese Yoga-Ausrichtung aus einigen Grundelementen des Tantra-Yoga, die vor allem auf einer Bejahung des eigenen Körpers beruhen, sowie neuesten Erkenntnissen der Biomechanik. Auf diese Weise entsteht eine aufregend neue Bewegungsform, welche sich die uralte Weisheit indischer Yogis ebenso zunutze macht wie modernste wissenschaftliche Errungenschaften. Entsprechend eignet sich Anusara-Yoga ausgezeichnet für die Menschen des 21. Jahrhunderts, welche unter Beschwerden wie Verspannungen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen und anderen sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden. Denn im Anusara-Yoga wird bewusst ein Gegengewicht zu der in der Regel einseitigen oder mangelnden Bewegung am Arbeitsplatz gelegt. Der Erfolg dieses Konzeptes kann sich sehen lassen. In Zahlen bedeutet dies, dass Anusara-Yoga in dem Zeitraum seit seiner Gründung bis zum Jahre 2012 als die Yoga-Richtung angesehen wurde, die das schnellste Wachstum aufzuweisen hatte. Schließlich schien sie mit ihrem Ansatz genau am Puls der Zeit zu liegen. Auch heute hat die Attraktivität dieser ganz besonderen Yoga-Form auf eine ausgesprochen bunt gemischte Gruppe von Yoga-Enthusiasten nicht nachgelassen. Dabei scheint jedoch nicht nur der Fokus auf die physischen Belange der heutigen Menschen ein Grund für die außergewöhnliche Anziehungskraft zu sein, welche sowohl versierte Yogis als auch Neulinge auf dem Gebiet in ein Anusara-Yoga-Zentrum lockt. Vielmehr wird hier auch dem Anspruch Rechnung getragen, möglichst rasche Erfolge zu sehen und auf dem Weg zum Ziel Spaß zu haben. Schließlich stellt sich dieser nicht wie bei anderen Yoga-Varianten erst nach einer langen Phase des intensiven Übens ein, sondern gleich in der ersten Stunde. Ein Schnupperkurs Anusara-Yoga Doch wie genau kannst Du Dir eine Anusara-Yoga-Stunde nun eigentlich genau vorstellen und worin bestehen die Unterschiede zu klassischeren Formen? Ein entscheidendes Charakteristikum findet sich bereits zu Beginn der jeweiligen Session, welche ausnahmslos mit einer kleinen philosophischen Anekdote beginnt und sich bis hin zum alltäglichen Geschehen spannt. Geht es dabei beispielsweise um Themenfelder wie Urvertrauen, Hoffnung oder andere wichtige Eigenschaften, so werden entsprechende Asanas geübt, die dazu dienen, das Herz zu öffnen. Angesichts des intensiven Trainings der Anusara-Yoga-Lehrer kannst Du Dir sicher sein, dass Du hier nicht nur einen Experten bzw. eine Expertin im traditionellen Yoga vor Dir hast, sondern auch eine Person, die wesentliche Kenntnisse bio-mechanischer und anatomischer Grundlagen mit sich bringt. Im Gegensatz zu dem monotonen Aneignen starrer Körperhaltungen wird hier zudem in erster Linie auf die berühmt-berüchtigte innere Stimme gehört, die signalisiert, ob die jeweilige Haltung eher als angenehm oder unangenehm empfunden wird. Allein diese Form der Offenheit und Flexibilität führt über kurz oder lang unweigerlich auch zu einer toleranteren, entspannteren und freundlicheren Einstellung sich selbst und der Umwelt gegenüber. Die präzisen Ausrichtungsgrundlagen wiederum, die die Basis des Anusara-Yoga bilden, machen nicht nur den Einstieg sowie eine eigenständige Wiederholung leicht, sondern helfen in einem größeren Rahmen auch, Haltungsschäden und andere, mit mangelnder Bewegung verbundene Beschwerden zu korrigieren bzw. zu verringern. Ein Großteil der Freude am Üben, welche Du gleich in der ersten Stunde empfinden wirst, ist zudem darauf zurückzuführen, dass Du wie der Name 'Anusara' bereits vorschlägt, unmittelbar 'im Fluss' bist, anstatt ausschließlich starre Haltungen zu imitieren.Bild © bodrumsurf / istockphoto.com

Hatha Yoga Übungen

von/ durch Nick am Feb 15 2016
Hatha Yoga ÜbungenHatha Yoga ist eine Richtung des Yoga, die – in Abgrenzung zu spirituellen Yogaformen – als eine körperliche Form des Yoga gilt. Die Variante wird dabei als eine eigene Stufe auf dem Weg zum spirituellen Yoga verstanden.Der Begriff "Hatha" bedeutet in der Sprache Sanskrit so viel wie Kraft und Hartnäckigkeit. Hiermit ist die Anstrengung gemeint, die erforderlich ist, um durch Übung und Hinwendung das Ziel zu erreichen.Hatha Yoga lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Es wurde in der berühmten klassischen Yogaschrift Hathapradipika vom Yogi Svatmarama benannt. Die Sichtweisen zum Hatha Yoga sind komplex und vielschichtig. Unterschiedliche Yogi hatten unterschiedliche Ansichten, was dazu führte, dass es heute insgesamt drei zentrale Werke darüber gibt. Neben der Hathapradipika sind dies die Gherandasmhita und die Shivasamhita.In der heutigen Zeit wird vor allem in Westeuropa und im amerikanischen Raum Hatha Yoga praktiziert. Wenn hier allgemein von "Yoga" die Rede ist, wird darunter mehrheitlich die Form des Hatha Yoga verstanden. Die zugehörigen Übungen sind sehr umfangreich und komplex. Es gibt im Wesentlichen Reinigungsübungen, Körperstellungen, Atemübungen und Energieübungen.Kriyas - Die ReinigungsübungenIm Hatha Yoga zählen die Kriyas (Sanskrit: Handlung, Tat) - Techniken zu den zentralen Yoga-Übungen. Sie werden als Reinigungsübungen bezeichnet, um die Entschlackung des Körpers, vor allem der Körper-Hohlräume und die damit verbundene Gesunderhaltung zu definieren.Es gibt neben zahlreichen einzelnen kleinen Übungen sechs zentrale Hauptübungen, die als die wichtigsten gelten und in der berühmten Yoga-Schrift Hathapradipika aus dem 14. Jahrhundert beschrieben sind.1.) Trataka – Reinigung des Tränenflusses der Augen durch Fixieren eines Punktes2.) Neti – Reinigung der Nase durch Zuhilfenahme eines Fadens oder einer Spülung3.) Kapalabhati – Reinigung der Lunge durch Schnellatmung4.) Dhauti – Reinigung des oberen Verdauungskanals vor allem durch Spülungen5.) Nauli – Reinigung des Darms durch Kreisbewegungen der Bauchmuskulatur6.) Basti – Reinigung des Dickdarms überwiegend durch SpülungenAsanas – Die KörperstellungenAsanas sind Stellungen beziehungsweise Übungen, die auf den ganzen Menschen wirken und sowohl die körperliche Realität als auch die geistige Perspektive ansprechen. Der Begriff aus dem Sanskrit bedeutet "feste Körperstellung" und definiert damit den Fokus dieser Übungen auf das Halten einer Übungssituation für mehrere Sekunden. Die Übungen basieren auf sanften und ausgesprochen langsamen Bewegungsabläufen und können grundsätzlich von allen Menschen ohne Altersbeschränkung ausgeführt werden. Die Stellungen werden in einer meditativen Grundhaltung absolviert. Sie stärken den Körper, helfen ihm im Bedarfsfall bei der Gesundung und halten Gliedmaßen und Gelenke bei regelmäßiger Ausführung geschmeidig.Pranayama – Die AtemübungenDie genannten Reinigungsübungen gelten zusammen mit den Asanas-Stellungen als wesentliche Voraussetzung, um Pranayama, die Atmung im Yoga, überhaupt erst durchführen zu können.Atemübungen sind im Hatha Yoga zentral, um Körper und Psyche nachhaltig zu beleben. Sie vermitteln einen Zugang zur eigenen Lebensenergie und helfen bei der Bewältigung von Stress und Anspannung. Es gibt Übungen zur Bauchatmung, sowie zur Schnellatmung, um den Körper zügig mit Sauerstoff zu versorgen. Übungen der Wechselatmung gleichen die emotionale Befindlichkeit aus und gelten als vorbereitend für eine Meditation.Ideal an den Atemübungen ist die Durchführbarkeit in zahlreichen Alltagssituationen. Selbst Menschen, die krank und eingeschränkt in ihrer Beweglichkeit sind und deshalb vielleicht keine körperlichen Yoga-Übungen durchführen können, profitieren erheblich von den Atemtechniken.Mudras – Die EnergieübungenBei den Energielenkungsübungen gibt es sogenannte kleine und große Mudras. Alle Mudras werden mit den Händen beziehungsweise den Fingern durchgeführt.Die kleinen Mudras beziehen sich auf einzelne Partien des Körpers. Typische Übungen haben die Aufgabe, die jeweiligen Körperstellen energetisch zu beeinflussen.Die großen Mudras beinhalten mehrere kleine Mudras und darüber hinaus spezifische Techniken der Atmung und Visualisierung.Mudras wird nachgesagt, einen besonderen Zugang zur Meditation zu bieten. Ihnen werden Heilkräfte zugeschrieben, die eine hohe energetische Wirkung haben.Bild © byheaven / 123rf.com

Gesund durch Meditation

von/ durch Nick am Feb 14 2016
Gesund durch MeditationIn einer Gesellschaft, in der wir von Informationen nur so überflutet werden, fällt es schwer, abzuschalten. Um den unaufhörlichen Gedankenfluss, den wir jede Minute unseres Lebens produzieren, zu stoppen und einen Moment innezuhalten und den Moment zu genießen, sind konkrete Maßnahmen erforderlich. Eine davon ist die Meditation, welche eben genau darauf abzielt, unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen und uns damit nicht nur zu einer allgemein wohltuenden, sondern auch existentiell notwendigen Entspannung zu verhelfen. Wenn auch Du zu den Menschen zählst, die sich zunehmend von den Forderungen, die die Umwelt an sie stellt, kontrolliert fühlen, dann solltest Du Dich unbedingt etwas eingehender mit den unterschiedlichen Meditationstechniken beschäftigen. Denn bei der Fülle an Optionen ist gewiss etwas für Dich dabei.Meditation als wirkungsvolles Mittel zur Optimierung Deiner GesundheitDoch Meditation hat nicht nur einen kurzweiligen positiven Effekt auf Deinen geistigen und seelischen Zustand. Vielmehr sind die Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden vielseitig. Schließlich kann uns nicht nur die Fülle an Gedanken, sondern auch ihre Ausrichtung alle Freude an unserem Leben nehmen und uns in einen Zustand versetzen, welcher von Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Eine negative Geisteshaltung wird ebenso wie negative Emotionen als Ursache vieler Beschwerden, welche unter dem Sammelbegriff 'psychosomatische Krankheiten' aufgeführt sind, gesehen. Hektik und Stress nehmen überhand und die Folge sind chronische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Magen-Darm-Probleme sowie ein allgemeiner Rückgang der Leistungsfähigkeit. Hinzukommt, dass unser Immunsystem immer anfälliger wird, wenn wir ihm nicht die notwendige Zeit zur Regeneration zugestehen. Entsprechend sind wir Krankheitserregern aller Art schutzlos ausgeliefert. Zu den rein physischen Einschränkungen gesellt sich das zunehmende Gefühl, dass wir in unserem Dasein fremdbestimmt werden und uns selbst und unsere Ziele aus den Augen verloren haben. Es geht also darum, einen Weg zu finden, der zu uns selbst zurückführt und uns parallel dazu mit einem Maximum an Energie und Lebensfreude ausrüstet, um das Leben zu führen, was wir uns immer erträumt haben. Meditation ist der Schlüssel, um alle diese Ziele zu erreichen. Alles, was Du tun musst, ist jeden Tag ein wenig Zeit zu erübrigen, um an jenen Ort der Stille, welche in Dir selber ruht, zurückzufinden. Allein die Gewissheit, dass Du bei all dem Lärm um Dich herum jederzeit diese Rückzugsmöglichkeit hast, egal wo Du Dich gerade aufhältst und dass Du damit vollkommen unabhängig von anderen Menschen bist, wird Dich bereits in einen entspannteren und gelasseneren Zustand versetzen.Weitere wichtige Informationen rund um das Thema 'Meditation'Auf medizinischer Ebene wird Meditation mit der Tiefschlafphase gleichgesetzt und wirkt somit in höchstem Maße entspannend und regenerierend. Gerade Menschen, die unter einem permanenten Schlafdefizit leiden, werden in der Meditation eine Möglichkeit finden, dennoch neue Kraft für den Alltag zu schöpfen. Bereits zehn bis fünfzehn Minuten am Tag reichen aus, um Dein inneres Gleichgewicht herzustellen und Dich in einen Zustand der Ruhe und Gelassenheit zu versetzen. Der Begriff 'Meditation' bedeutet 'Nachsinnen' und geht auf das Wort 'dhyāna' in Sanskrit zurück, welches ebenfalls soviel wie 'Versenkung' bedeutet. Es geht also darum, im meditativen Zustand den Weg zu Deinem höheren Selbst zu finden und auf diese Weise eine neue Grundeinstellung von Dir selber, Deiner Umwelt und den Menschen in Deinem Leben zu gewinnen, welche von Offenheit, Toleranz und Akzeptanz geprägt ist. Ein Vorteil dieser Methode besteht darin, dass Du sie buchstäblich an jedem Ort und zu jeder Zeit ausüben und Dich somit bei Bedarf jederzeit in jenen, von Gelassenheit und Frieden geprägten Zustand versetzen kannst. Natürlich erfordert die vollständige Beherrschung einer Meditationstechnik einige Übung. Jedoch wirst Du die wohltuende Wirkung schon gleich am Anfang spüren und zunehmend sowohl auf körperlicher als auch auf emotionaler und geistiger Ebene stärker werden, da Du das Geschehen um Dich herum aus einer höheren, gelasseneren Perspektive beurteilst.Bild © cmfotoworks / 123rf.com

Sivananda Yoga

von/ durch Nick am Feb 13 2016
Sivananda YogaSivananda Yoga basiert auf der ganzheitlichen Tradition des Yoga Vidya. Es ist in seinen Ursprungsgedanken geprägt von den Lehren des indischen Yoga-Meisters Swami Sivananda. Er nutzte die traditionellen Pfade des Yoga und entwickelte einen lebens- und praxisnahen Weg aus Übungen, die gut in den Alltag zu integrieren sind. Der Meister legte großen Wert darauf, dass selbst die scheinbar schwierigsten spirituellen Gesetzmäßigkeiten für jeden Menschen gut zu verstehen sind. Aus diesem Grund schrieb er zahlreiche Bücher, die seine Yoga-Synthese in einfachen und gut verständlichen Worten erklärt.Der spirituelle Meister Swami SivanandaSivananda stammt aus einer Brahmanenfamilie und studierte als junger Mann Medizin. Bereits seit frühester Kindheit waren seine Einstellung und seine Sicht auf den Menschen geprägt von Nächstenliebe und Gerechtigkeit. Menschen der sogenannten niederen Kasten erfuhren seinen besonderen Schutz und Zuwendung.Sivananda pilgerte lange Zeit als einfacher Wandermönch durch Indien. Er lebte anschließend ein asketisches Leben in einem Orden. Im Kontext seiner vielen Pilgerreisen gründete er 1936 einen immer bekannter werdenden Ashram, hatte zahlreiche Schüler, lehrte und praktizierte weiterhin als Arzt.Lehre und AusbildungSivananda Yoga ist bis heute bekannt und geschätzt für sein ganzheitliches Ausbildungskonzept. Die Lehre und damit verbundene Ausbildung zum Yoga-Lehrer basiert auf einer spirituellen Sichtweise. Yoga dient den Menschen als innerer und äußerer Weg zu einem gesunden Leben in Verbindung mit innerem Frieden. Diese persönliche Lebensweise und Grundhaltung bilden die Voraussetzung, um Frieden und Friedfertigkeit auch in der Welt sichtbar zu machen.Die Lehre des Sivananda Yoga wird vor diesem Grundverständnis in Form von fünf einfachen Grundprinzipien und vier Pfaden des Yoga vermittelt. Wesentlich sind ein klares und transparentes Verständnis der Lehre und eine unkomplizierte Integrierbarkeit in das persönliche Leben und den eigenen Alltag.Die fünf GrundprinzipienDie großen Ausbildungsinstitute und internationalen Zentren, in denen bis heute Sivananda Yoga gelehrt und vermittelt wird, basieren alle auf den fünf zentralen Prinzipien des Yoga.1.) Asanas – Die richtigen KörperübungenDie Übungen sind das Herzstück des Yoga. Sie dienen der Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems und halten den Körper in seiner Gesamtheit fit und geschmeidig. Darüber hinaus bilden sie den Grundstock für meditative Erfahrungen und die Konzentration auf Wesentliches.2.) Pranayama – Die richtige AtmungUm innerlich und äußerlich stabil und voller Energie zu sein, bedarf es einer Verbindung mit dem Solarplexus. Die richtige Atemtechnik ermöglicht diese Verbindung. Die gespeicherte Energie wird durch spezielle Techniken freigesetzt und sorgt für psychische und physische Regeneration.3.) Savasana – Die richtige EntspannungGesundheit und Wohlbefinden bedürfen Phasen der Ruhe, um dauerhaft stabil zu bleiben. Entspannung auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene sorgt für das entsprechende Erleben.4.) Vegetarismus – Die richtigen ErnährungEine gesunde Ernährungsweise bezieht sich nicht nur auf den eigenen Körper, sondern auch auf die Umwelt und alle in ihr wohnenden Lebwesen. Eine bewusste Ernährungsweise schließt nur jene Produkte ein, die sich positiv auf Psyche und Körper auswirken. Der Verzicht auf tierische Produkte bedeutet Respekt gegenüber anderen Kreaturen.5.) Dhyana und Vedanta – Meditation und Positives DenkenUm geistig und körperlich gesund zu bleiben, sind eine konzentrierte Haltung sowie eine positive Sichtweise auf das Leben hilfreich. Meditation verhilft zu neuer Kraft und Energie und unterstützt eine friedliche und spirituelle Haltung.Die vier PfadeIm Sivananda Yoga liegt der Fokus auf dem Yoga der Synthese, das auch als die vier Pfade des Yoga bekannt ist. Jeder Pfad umfasst bestimmte Techniken, die es zu praktizieren gilt.1.) Karma YogaDer Pfad der Handelns ist selbstlos und misst sich nicht an den Taten.2.) Bhakti YogaDer Pfad der Hingabe ist ein persönlicher, liebevoller und spiritueller Weg.3.) Raja YogaDer Pfad der geistigen Kontrolle gilt als Königsdisziplin mit dem Ziel, den eigenen Geist zu beherrschen.4.) Jnana YogaDer Pfad der Weisheit ist ein Weg des Strebens nach Erkenntnis und Wissen.Bild © alysta

Die drei Ayurveda Typen

von/ durch Nick am Feb 11 2016
Die drei Ayurveda TypenDie Weisheit des Ayurveda basiert auf dem Bewusstsein für Energien, das von Sehern (Rishis) empfangen wurde und sich grundlegend auf die fünf Elemente Raum (Äther), Luft, Feuer, Wasser und Erde stützt. Nach der Lehre sind jedoch auch wir Teil dieser Energien, weshalb die fünf Elemente auch im menschlichen Körper verborgen sind.Nach der ayurvedischen Weisheit wird in drei Lebensenergien (Doshas) unterschieden, nämlich in Vata, Pitta und Kapha. Jeder einzelne Mensch weist von Geburt an nach den Prinzipien des Ayurveda eine individuelle Konstitution auf, die sich aus einer Kombination der Doshas oder der eben einer seiner Reinformen ergibt. Für jeden Typen empfehlen sich jeweils andere Behandlungen, Ernährungsformen und Lebensweisen. Daher ist es sicherlich auch für Dich von Interesse, zu welchem Ayurveda Typ Du gehörst:Der Vata-TypVata ist verantwortlich für alle Bewegungen im menschlichen Organismus, wobei dies physische und psychische Bewegungsabläufe betrifft. Vata steht als kosmische Verbindung für Wind und für die Prinzipien von Veränderung und Leichtigkeit. Vata ist eine Kombination aus Äther und Luft und zu den Einflüssen von Vata gehören Bewegung und Aktivität.Wenn Du über mehr Vata in Deiner Konstitution verfügst, bis Du wahrscheinlich sehr klein oder sehr groß und hast viel Freude an Aktivität und Bewegung. Zu den Vata-Typen gehören oft Menschen mit einer Körpergröße von mehr als 180 Zentimetern, die dennoch zartgliedrig wirken. Sie sind jedoch eher von sehniger Statur und weniger muskulös. So gehören viele Ausdauersportler zu den Vata-Typen, die wenig Gewicht auf die Waage bringen und trotzdem sehr zäh sind. Häufig neigen Vata-dominante Menschen zu dünner Haut, gekräuseltem Haar sowie Unregelmäßigkeiten bei den Zähnen.Vata-Konstitutionen machen sich des Weiteren durch kleine, aber sehr bewegliche Augen sowie einen schnell bräunenden Teint bemerkbar. Sie frieren oft und haben eine Abneigung gegenüber Kälte und Nässe. Geistig sind Vata-Typen enorm fit und wenig, wobei sie aber zu Kummer und Sorgen neigen. Ihre Auffassungsgabe, Kreativität, Aufgeschlossenheit und Neugier wird ein wenig von ihrer Vergesslichkeit und Unzuverlässigkeit eingeschränkt.Der Pitta-TypPitta basiert nach den ayurvedischen Prinzipien auf dem Element Feuer. Pitta ist verantwortlich für den Stoffwechsel, die Verdauung, den Wärmehaushalt, die Hormone sowie den Intellekt und emotionalen Ausdruck.Wenn Du eher der Pitta-Typ bist, hast Du das Zeug zur Führungspersönlichkeit. Pitta-Konstitutionen arbeiten nämlich gern und können auch bestimmend sein, wenn sie etwas bewegen oder erreichen möchten. Durch ihre inneren Kräfte, ihr kompetentes Wissen und ein Höchstmaß Motivation werden berufliche, persönliche und insbesondere auch sportliche Hindernisse und Probleme adäquat bewältigt. Pitta-Menschen fühlen sich nur wohl, wenn sie geistig oder körperlich herausgefordert werden.Doch der Ehrgeiz und Perfektionismus von Pitta-Typen hat auch seine schlechten Seiten. Sie setzen sich häufig so unter Leistungsdruck, dass sie nur selten mit sich selbst zufrieden sind. Aus dieser Unzufriedenheit schöpfen sie wiederum Antrieb und Kraft, ihren Alltag zu bewältigen. Ausgestattet mit Ausstrahlung, Charisma und Intelligenz sind Pitta-Konstitutionen zwar beliebt, aber auch gefürchtet. Sie gelten als streng, pingelig und kritisch.Da Pitta-Typen gerne und viel essen, haben sie manchmal unter Gewichtsproblemen zu leiden und schwitzen übermäßig. Auch die schwindende Haarfülle sowie Sommersprossen, Muttermale und eine eher unreine Haut sprechen für Pitta-Konstitutionen.Der Kapha-TypKapha besteht aus den Elementen Erde sowie Wasser und steht für Beständigkeit und Stabilität. Dem Kapha-Typ werden Reserven bereitgestellt, die ihm Ausdauer und Kraft verleihen.Wenn Du eher zum Kapha-Typ tendierst, bist Du für Deine Freunde und Familie wahrscheinlich der Fels in der Brandung. Mit Deiner Fürsorglichkeit und Stabilität sorgst Du für Harmonie, wobei Dich Fremde vielleicht für etwas träge halten. Jedoch sind Kapha-Typen genau die Menschen, mit denen auch andere Menschen eher innere Ruhe und Zufriedenheit finden.Kapha-Konstitutionen sind stark, haben Ausdauer und neigen dennoch zu Übergewicht. Auch eine glatte sowie eher fettige Haut sowie kräftiges und eher dunkles Haar zeichnet Kapha-Typen aus. Sie agieren gut überlegt, sind gründlich und bevorzugen einen ruhigen Lebensstil. Hektik ist ihnen fremd und die Familie hat erste Priorität. Ihre Häuslichkeit lässt Kapha-Menschen jedoch manchmal einsam werden. Um träumende Kapha-Typen aus ihrem sicheren Umfeld zu reißen, muss man sie zu einem aktiven Leben mit viel Bewegung motivieren.Für Yoga sind Kapha-Persönlichkeiten mit ihrer Ruhe geradezu prädestiniert, was auch helfen kann, ein bewusstes und aktives Leben zu führen.Bild © krisblackphotography
Mit Meditation angstfrei durch`s Leben - yogabox

Mit Meditation angstfrei durch`s Leben

von/ durch Nick am Feb 10 2016
Mit Meditation angstfrei durch`s LebenDu steigst nicht gerne auf eine Leiter, weil Du Höhenangst hast? Sobald Du vor anderen Menschen sprechen sollst, bekommst du feuchte Hände? Oder fürchtest Du Dich vor Spinnen, egal, wie klein sie auch sein mögen? Andere Menschen halten Alleinsein nur schwer aus oder es plagen sie diffuse Ängste vor Krankheiten, Verlust oder schlimmen Ereignissen jeglicher Art. Die zerstörerische Kraft von Ängsten Werden die Betroffenen mit ihrer Phobie konfrontiert, so leiden sie sowohl psychisch als auch physisch: Der Puls erhöht sich und nicht selten treten Atemnot, Schwindel und Schwäche auf. Ebenso gehört ein beklemmendes Gefühl im Brustbereich zu den typischen Symptomen. Im Inneren machen sich Unruhe und Anspannung breit, die in Panikattacken gipfeln können. Damit beginnt nicht selten ein „Teufelskreis”: Die ursprüngliche Phobie bekommt Gesellschaft von der „Angst vor der Angst”, wodurch sich die Probleme verfestigen und das Leben mit der Zeit immer stärker beeinträchtigen: Die Folgen sind neben Verspannungen unter Umständen ein sozialer Rückzug, Depressionen oder Arbeitsunfähigkeit. Schnelle Hilfe erhoffen sich in dieser Situation viele Betroffene von Alkohol, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln und rutschen damit in fatale Abhängigkeiten. Der Angst mit Yoga begegnen Statt Dich in Suchtgefahr zu begeben, versuche besser, mit Yoga Deine Angstblockaden zu lösen! Mit Entspannungs-, Atem- und Körperübungen hilft Dir Yoga, lähmende Blockaden in positive Energien umzuwandeln. Eine empfehlenswerte Übung stellt beispielsweise die Stellung des Kindes dar: Begib Dich dafür in den Vierfüßlerstand und lasse Dein Gesäß auf die Fersen sinken. Den Oberkörper beugst Du nach vorne, bis Deine Stirn den Boden berührt. Die Arme liegen ausgestreckt mit nach oben geöffneten Handflächen neben dem Oberkörper. Verharre für einige Atemzüge in dieser Position und spüre dabei, wie Deine innere Anspannung abfließt und die Erde Dich zuverlässig trägt und Dir Sicherheit schenkt. Wertvolle Unterstützung bieten Dir auch der Mondgruß sowie alle Übungen, die das Muladhara-Chakra im Beckenboden stärken. Meditation als Mittel gegen Angst In der Meditation konzentrierst Du dich ganz auf den Augenblick und erspürst Dich dabei selbst. Ungetrübt von äußeren Ablenkungen ermöglicht Dir Deine feinsinnige Wahrnehmung Zugang zu Deiner Gefühls- und Gedankenwelt. So kannst Du Deine Ängste kennenlernen und durchschauen, wodurch Du Ihnen ihren Schrecken nimmst.Atemmeditation als Form der AchtsamkeitsmeditationSuche Dir einen ruhigen und ungestörten Ort und mache es Dir dort im Lotussitz oder auf einem Stuhl bequem. Atme zu Beginn mehrere Male tief ein und aus und finde dann zu einem gleichmäßigen Atemrhythmus. Spüre bewusst, wie sich Dein Brustkorb dabei hebt und senkt und der Atem durch Deine Nase strömt. Dabei stellt sich idealerweise eine Balance zwischen Konzentration und Entspannung ein. Nachdem Du zuerst nur auf Deinen Atem geachtet hast, darfst Du später auch andere Gedanken zulassen: Diese bewertest Du nicht, sondern lenkst sie nur sanft in die gewünschte Richtung, wobei Du ruhig weiteratmest.Nimm Dir für diese Übung fünf bis zwanzig Minuten Zeit. Am Ende findest Du entweder selbst wieder in Deine Umgebung zurück oder Du lässt Dir ein angenehmes Signal geben.Gedanken an beängstigende Situationen solltest du erst zulassen, wenn Du diese Meditationstechnik sehr gut beherrschst. Nimm Deine Ängste ohne Bewertung zur Kenntnis und gestehe Dir ausreichend Zeit zu: Irgendwann sollte es Dir möglich sein, solche Gedanken einfach auszublenden und stattdessen unbelastet in einem Zustand innerer Ruhe zu verharren. Indem Du Dich „virtuell” immer wieder mit Deinen Ängsten auseinandersetzt, verlieren sie ihren bedrohenden Charakter und Du kannst ihnen in der Wirklichkeit souveräner gegenübertreten.Sitzen die Ängste sehr tief, solltest Du Dich zusätzlich in therapeutische Behandlung begeben. Auch bei Panikattacken und Nervenzusammenbrüchen ist professionelle Hilfe vonnöten.Bild © faithie

Anti-Gravity-Yoga

von/ durch Nick am Feb 09 2016
Anti-Gravity-YogaDu bist in puncto Sport immer für neue, ausgefallene Ideen zu haben? Dann wird Dir der aktuelle Yoga-Trend 'Anti-Gravity-Yoga' vielleicht bereits bekannt sein. Zwar ist diese Stilrichtung in Deutschland noch nicht sehr verbreitet, in den USA erlebt sie jedoch einen anhaltenden Boom. Wer also immer angenommen hat, dass es sich bei Yoga um eine relativ solide und damit zuweilen auch etwas starre Form des Workouts handelt, sollte sich nun auf so manche Überraschungen gefasst machen. Denn aus der Luft sieht bekanntermaßen alles anders aus und genau hier findet ein Großteil der Yoga-Übungen statt.Aus der Not geboren – die Entstehung und Entwicklung eines außergewöhnlichen YogatrainingsAm Anfang einer jeden großartigen Erfindung ist bekanntermaßen immer eine Idee. Und diese kam im Falle des hier zur Diskussion stehenden Yogastils dem Amerikaner Christopher Harrison, der auf der Suche nach neuen Wegen war, seine Akrobatik-Gruppe 'AntiGravity' in dem Zeitraum zwischen einzelnen Auftritten in Form zu halten. Das Ergebnis war die kreative Kombination seiner eigenen Arbeitswelt mit seinem persönlichen Yoga-Interesse. Konkret bedeutet dies, dass die ursprünglich am Boden ausgeführten Yoga-Positionen nunmehr in 'schwebendem Zustand' praktiziert werden. Der dabei wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist das Akrobatiktuch, in welchem sich alle Übungen abspielen. Eine Erfindung, die also allein aufgrund des gewählten 'Standortes' viel Abwechslungsreichtum und Spaß verspricht. Das große Trapeztuch fungiert dabei als eine Art Schaukel, auf die Du Dich setzen oder an der Du hängen kannst. Asanas, die vor allem Anfängerinnen und Anfängern Probleme bereiten, werden in der Luft zu einem wahren Kinderspiel. Wenigstens erscheint es so, da selbst ein längeres und intensives Training aufgrund des vergleichsweise hohen Spaßfaktors beim Anti-Gravity-Yoga wie im Flug vergeht. Abgesehen davon gibt es natürlich eine Fülle weiterer Vorteile, die das Training auf unterschiedlichen Ebenen mit sich bringt. Physisch bewirkt das Praktizieren von Anti-Gravity-Yoga die Stärkung der Rücken- und Rumpfmuskulatur, was wiederum zu einer Optimierung des eigenen Gleichgewichtes beiträgt. Übungen, die im hängenden Zustand durchgeführt werden, helfen zudem dabei, Verspannungen vorzubeugen und die Nacken- und Rückenpartie zu entlasten.Besonderheiten im Anti-Gravity-YogaVergleicht man die in der Luft stattfindende Yoga-Variante mit dem klassischen Pendant, so fallen neben dem 'Austragungsort' des Geschehens noch andere Unterschiede auf. Du musst Dir dabei die lustige, leichte und verspielte Welt der Akrobaten, für die dieses Workout kreiert wurde, vorstellen, um eine ungefähre Vorstellung von dem Flair einer Anti-Gravity-Yoga-Stunde zu bekommen. Denn auch hier steht die Freude am Tun im Mittelpunkt und nicht so sehr das stumpfe Wiederholen derselben Yoga-Haltungen. Zudem scheint der spirituelle Faktor bei dieser 'Luft-Variante' ins Hintertreffen zu geraten, um für die positiven physischen Auswirkungen Raum zu schaffen. Doch wenn Du Dich erst einmal selber auf dieses Abenteuer einlässt, so wirst Du schnell feststellen, dass auch hier eine gewisse Geisteshaltung geschult wird und dass die Yogastunden in freiem 'Flug' eine gehörige Portion Vertrauen und Zuversicht erfordern. Und sind diese noch nicht vorhanden, so wirst Du sie gewiss nach einigen Malen, in denen Du die Furcht überwunden und Dich kopfüber ins Vergnügen bzw. in eine bestimmte Asana-Haltung manövriert hast, gewiss schnell entwickeln. Weiterer Pluspunkt dieser Yogarichtung ist eine Steigerung Deines Selbstvertrauens. Auch diese ist eng mit der konstruktiven Bewältigung Deiner Angst verbunden. Das Schaukeln im Trapeztuch löst zudem Erinnerungen an die Kindheit aus und vermittelt somit Gefühle von Geborgenheit, Sicherheit und Komfort. Da Beine und Füße den Körper nicht halten, sondern dieser in umgekehrter Position ohne jeglichen Gewichtsdruck in der Luft hängt, kann sich die Wirbelsäule wieder dehnen, so dass Rückenschäden effektiv vorgebeugt wird.Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Anti-Gravity-Yoga nicht nur körperliche Fitness, sondern auch viel Vergnügen beim Üben verspricht und daher allen denjenigen zu empfehlen ist, die sich eine eher lockere Herangehensweise an die traditionsreiche indische Körperübungsform Yoga wünschen.Bild © seenad
Meditationsübungen - yogabox

Meditationsübungen

von/ durch Nick am Feb 08 2016
MeditationsübungenNicht Entspannung steht bei Meditationsübungen im Vordergrund, sondern vielmehr erhöhte Konzentration und Achtsamkeit. Meditation bedeutet, den Geist und das Gehirn so zu trainieren, dass ein bewusstes Loslassen der Gedanken möglich ist, um zur Ruhe zu kommen und inneren Frieden zu finden. Das Wort Meditation bezieht sich auf das lateinische „meditatio“ und heißt nachdenken bzw. überlegen.Wir zeigen dir verschiedene Meditationsübungen, die dich darin unterstützen sollen, dich bewusst zu konzentrieren und deine Gedanken zu fokussieren. Probiere sie einfach aus und du wirst schnell erkennen, welche dir am meisten zusagt. Für alle Übungen gilt, dass du einen ruhigen, ungestörten Rückzugsort wählst, eine bequeme, vorzugsweise aufrechte Haltung annimmst und intensiv ein- und ausatmest. Meditation mit einem Gegenstand Suche dir einen beliebigen Gegenstand, zum Beispiel ein Buch oder ein Bild, und stelle es in geringem Abstand zu dir auf. Fokussiere die Sache intensiv und ohne zu blinzeln. Entweder schließt du nach einiger Zeit die Augen und konzentrierst dich gedanklich auf den bislang fixierten Gegenstand oder du wendest den Blick ab, um kurz darauf erneut hinzuschauen. Das Hin- und wieder Wegschauen solltest du etwa fünf Minuten regelmäßig wiederholen. Am Ende kurz die Augen schließen. Die Ein-Wort-Meditation Überlege dir ein beliebiges Wort. Es sollte relativ kurz sein und gut klingen. Bitte wähle keinen Begriff, der für dich mit Emotionen gleich welcher Art konnotiert ist. Beginne mit der Meditation und sage das Wort einige Male wie ein Mantra leise vor dich hin. Die Konzentration liegt allein auf dem Wort, wie es sich anhört oder wie es nachklingt. Meditieren, um Luft zu holen Diese Meditation wird am besten draußen durchgeführt. Alternativ kann auch ein Fenster weit geöffnet werden. Atme ganz bewusst die frische, klare Luft ein. Stelle sie dir nun gleichzeitig bildlich vor, wie du von ihr umgeben bist. Innere Anspannungen und Blockaden lösen sich, stattdessen wird dein Körper nur noch von dieser Luft erfüllt. Diese soll dir neue Kraft und Energie schenken. Zum Ende lässt du die Luft durch tiefes Ausatmen wieder aus dir entweichen. Meditation mit der Kraft des Lichts Für diese Meditation legst du dich entspannt auf den Boden. Die Fußsohlen berühren den Boden, die Beine sind leicht abgewinkelt. Mit verschlossenen Augen stellst du dir vor, dass über dir eine große Lichtkugel schwebt. Das Licht ist hell, warm und angenehm. Mit jedem tiefen Atemzug strömt es gebündelt in deine Körpermitte. Von dort aus entfaltet es sich immer weiter und strahlt in deinen gesamten Körper aus. Durch diese Meditation erhältst du neue Energie und kannst Blockaden effektiv lösen. Die Erd-Meditation Im übertragenen Sinn ist Ziel bei der Erd-Meditation, sich zu erden und zu seiner eigenen Mitte wieder zu finden. Nach kurzer Konzentration auf deine Atmung stellst du dir vor, wie du draußen auf der von der Sonne erwärmten Erde liegst. Der Boden fühlt sich weich und angenehm an. Nimm etwas von dieser noch leicht feuchten und fruchtbaren Erde in die Hände, spüre sie, verreibe sie mit den Händen und lass sie vorsichtig hinunterrinnen. Du kannst dir auch vorstellen, wie sich deine Füße immer weiter in die Erde graben, sie Wurzeln schlagen und mit dem Boden fest verankert sind. Führe diese Phantasie beliebig weiter, bleibe aber stets beim Gedanken an die Erde. Dein Körper sollte nun von großer innerer Ruhe erfasst werden.Es gibt noch viele weitere Meditationsübungen, unter anderem die Farb- oder Feuer-Meditation oder die Meditation mit einem Laut (zum Beispiel dem Ticken einer Uhr). Meditieren ist auch in Bezug auf eine Gottheit möglich. Ziel bei allen Übungen ist es, sich auf etwas Bestimmtes intensiv zu konzentrieren. Ganz gleich welche Meditationsübung dir am meisten liegt, führst du sie regelmäßig aus, wird deine innere Stärke wachsen, das Selbstbewusstsein erhöht und dein Wohlbefinden gesteigert.Bild © nyul