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Wie kannst Du Dein persönliches Mantra finden? - yogabox

Wie kannst Du Dein persönliches Mantra finden?

von/ durch Stefan am Jul 31 2022
Das Leben ist voller Herausforderungen – das kennst Du bestimmt. Kleine Motivationssprüche oder Sätze können helfen, um am Ball zu bleiben und weiterhin glücklich zu sein. Ein Wort kann oftmals einen großen Unterschied machen. Wenn Du auf der Suche nach den besten Mantras bist, kann Dir dieser Beitrag dienlich sein. Lasse Dich inspirieren und finde genau diese Sätze, die Dich täglich motivieren und positiv stimmen. Was ist ein Mantra? Fragst Du Dich, was ein Mantra überhaupt ist? Dann können wir Dir gleich die Antwort darauf geben. Beim Mantra handelt es sich um einen Satz, der eine positive Energie hat und motivierend auf den jeweiligen Menschen wirkt. Mantras haben ihren Ursprung im Buddhismus und Hinduismus. Dort wurden sie bereits vor Jahrtausenden von Jahren genutzt. Auch heutzutage haben sie einen hohen Stellenwert in Gebeten. Hierzulande werden die heiligen Silben immer bekannter und finden Einzug in diverse Rituale. Beim Aussprechen von Mantras kann es ratsam sein, die Ich-Form zu nutzen. Sie können zudem sehr variabel sein. Viele Menschen nutzen traditionelle Mantras aus dem Buddhismus und Hinduismus. Möchtest Du lieber andere positive Glaubenssätze als Dein Mantra nutzen, dann gelingt dies auch. In diesem Fall ist es bedeutend, dass Du immer von Dir in Ich-Form redest – zum Beispiel: Ich bin wundervoll. Diese Art von Mantra kann auch als Affirmation mit positiver Wirkung bezeichnet werden. Wobei können Dich Mantras unterstützen? Um Dein persönliches Mantra zu finden, ist es bedeutend, dass Du für Dich herausfindest, was Du verändern möchtest. In vielen Fällen werden Mantras für jene Belange eingesetzt: Das Gefühl der Gelassenheit zu verstärken Die innere Ruhe zu erhöhen und das eigene Wohlbefinden zu verbessern Die Gedanken in eine gute Richtung zu lenken und positiv zu bleiben Den Geist, die Seele und den Körper zu beruhigen und die Achtsamkeit zu verstärken. Auch zur Verbesserung von Krankheiten kann das richtige Mantra hilfreich sein. Kraftvolle Mantras helfen dabei, Dich von negativen Energien nicht runterziehen zu lassen. Wer viel mit Angst und Sorgen zu tun hat, richtet den Fokus mit einem kurzen Mantra auf das Gute im Leben. Zudem verstärkt eine Mantra Meditation das Selbstbewusstsein und den Erfolg. Beim Lernen können positive Mantras dienlich sein. Wie kannst Du Dein persönliches Mantra finden? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese hängt unter anderem auch von Deiner eigenen Willenskraft ab. Wenn Du beispielsweise selbst sehr kreativ bist, kannst Du Dir Deine Mantras je nach gewünschter Wirkung selbst zusammenstellen und täglich während Deiner Meditation auf dem Kissen aufsagen. Du weißt, wie wirkungsvoll Mantras sind – deshalb ist es gut, diese so oft wie möglich zu wiederholen; am besten den ganzen Tag immer wieder. Mit der Zeit wird es zu einer richtigen Routine. Tust Du Dir hingegen schwer, eigene Mantras zu finden, kannst Du Dir Unterstützung holen. Zum einen hast Du die Möglichkeit, Dich mit einem guten Guru in Verbindung zu setzen, der Deine tiefen Themen kennt und Dich dabei unterstützt, das passende Mantra für zum Beispiel mehr Ruhe in Deinem Leben zu finden. Du kannst in der großen Welt der verschiedene Mantras Dein Lieblingsmantra heraussuchen und mit diesem meditieren. Wenn Du Dich einer offiziellen Lehre hingibst, wirst Du automatisch mit den Mantras in Kontakt kommen, mit denen dort gearbeitet wird. Bedeutende Punkte, um das perfekte Mantra zum Singen zu finden, sind: Das Bild des Mantras – bei der Auswahl des Mantras solltest Du auf das Bild schauen, das zum Beispiel im Video vorkommt. Bei Om beispielsweise ist es ein sehr abstraktes Bild, bei anderen können es Shiva, Durga usw. sein. Der Klang des Mantras spielt eine bedeutende Rolle. Am besten spielst Du es mal ab und fühlst in Dich hinein. Gibt es Dir Kraft? Lässt es Dich gut fühlen? Dann ist es das Richtige für diesen Moment. Was sind bekannte Mantras? Um einen Überblick über bekannte Mantras zu haben, möchten wir Dir nachfolgend ein paar auflisten. So kannst Du Dir diese anhören und nach Deinem persönlichen Geschmack bzw. nach Deinem Gefühl entscheiden. Om (heiliger Klang der Schöpfung) Soham (Einheit zwischen Shiva und Shakti) Om Namah Shivaya (hierbei handelt es sich um ein Heilungsmantra; kann den Selbstwert stärken und das innere Gleichgewicht verbessern) Om Shri Ramaya Namaha (das ist ein Mantra zur Ehrerbietung an den Gott der Freude und des Guten) Om Namo Narayanaya (Narayana betitelt Alpha und Omega im Universum, damit wird die Selbstverwirklichung mit Narayana bestärkt) Gayatri Mantra (dieses Mantra hilft dabei, den Zugang zum Universum zu erleichtern, das universelle Bewusstsein kann dadurch geöffnet werden) Om Shri Durgayai Namaha (unterstützt dabei, die Energie der selbstlosen Liebe zu fühlen) Daneben gibt es noch zig andere, die gut für Dich sein könnten. Hier ist erst mal ein kleiner Überblick über die bekanntesten. Warum können Mantras helfen? Egal, ob Du einen selbst geschriebenen Satz als Dein Mantra beim Yoga auf der Matte nutzt oder eines der Mantras aus dem Hinduismus oder Buddhismus – das Prinzip ist immer dasselbe. Du wiederholst ein paar Wörter ständig, dadurch verändern sich die Gehirnstrukturen und Dein Leben wird daran angepasst. Genau dasselbe passiert aber auch, wenn Du ständig negative Gedankenschleifen hast. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du Dir im Moment von schlechten Gedanken sofort darüber bewusst wirst. Anders ausgedrückt: negative Gedanken sorgen dafür, dass die negativen Gedankenstränge in Deinem Gehirn immer größer und breiter werden positive Gedanken führen dazu, dass die positiven neuronalen Verknüpfungen stets stärker werden Denkst Du immer negativ, wird das automatisch dazu führen, dass viele negative Situationen in Dein Leben kommen. Genauso umgekehrt. Wenn Du immer positiv denkst, können nur gute Situationen in Dein Leben kommen. Ein Mantra kann Dir dabei helfen, diese neuen Wege in Deinem Gehirn zu ebnen. Denke immer daran: Die Mantras müssen für eine bestimmte Zeit jeden Tag wiederholt werden. Benutzt Du Mantras? Wenn ja, welche sind Deine Lieblingsmantras?
7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt - yogabox

7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

von/ durch Stefan am Jul 12 2022
Du suchst Entspannung, Bewegung und Gleichgesinnte? Dann könnte ein Yoga-Retreat genau das Richtige sein. Der Alltag ist fordernd und da kommen viele an den Punkt, dass sie endlich einen Weg der Entspannung finden möchten. Egal, ob Du schon lange auf Deiner spirituellen Reise bist oder erst am Anfang stehst – in diesem Beitrag erfährst Du die bedeutendsten Gründe, warum sich ein Besuch eines Yoga-Retreats lohnt. Rustic Wooden Carved Sign For A Spiritual Retreat Against A Beautiful Leafy Backdrop Begriff Retreat: Was ist ein Yoga-Retreat? Yoga-Retreats werden immer bekannter und viele sehnen sich nach dieser ganz speziellen Auszeit in einem schönen Haus inmitten einer wundervollen Naturkulisse in den Tropen oder inmitten von Europa. Auch der Trend, täglich Yoga in seinen Alltag zu integrieren, steigt an. Demnach ist es in den meisten Fällen eine gute Idee, diese beiden Faktoren miteinander zu kombinieren. Das Wort Retreat bedeutet so viel wie Rückzug. Genau das wirst Du auf den diversen Retreats erfahren. Besonders dann, wenn Du Dich nicht nur für ein Yoga-Retreat, sondern zudem für ein Stille-Retreat entscheidest. Hier liegt der Fokus auf Achtsamkeit, Stille und die Beschäftigung mit dem eigenen Innenleben. Außerdem machen die meisten Menschen zudem einen Digital Detox, das stärkt den inneren Frieden zusätzlich. Um mehr Abwechslung zu haben, lohnt es sich, sich nach den tollsten Yoga-Retreats mit den besten Yoga Stilen umzusehen. Dadurch, dass die meisten Retreats inmitten einer wundervollen Naturkulisse abgehalten werden, kannst Du Dich nicht nur auf eine wundervolle Yoga-Reise freuen. Die Kraft der Natur strömt auf Dich über und Du wirst deutlich bestärkter aus allem herausgehen. Was sind die sieben Gründe, ein Yoga-Retreat zu besuchen? Wer sich fragt, ob die Buchung eines Yoga-Retreats die richtige Entscheidung ist, sollte sich die Gründe durchsehen. Falls Dich mehrere davon ansprechen, lohnt es sich, diese neue Erfahrung zu machen. Group of young women are meditating in park on summer sunny morning under guidance of instructor. Group of girl outdoors are sitting in lotus pose on yoga mats on green grass with eyes closed 1. Du hast viel Zeit für Dich Der Alltag ist stressig und oftmals bleibt kaum Zeit für Dich selbst. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, dann solltest Du aus Deiner gewohnten Umgebung mal aussteigen. Ein Yoga-Retreat kann Dir die Basis schaffen, neue Kraft zu tanken und viel Zeit für Dich zu haben. Die Ablenkungsmöglichkeiten halten sich in Grenzen, denn außer Yoga-Einheiten, leckerem Essen, Natur und Du selbst gibt es nichts, das Dich stressen könnte. 2. Tolle neue Bekanntschaften Je nachdem, wo Du lebst, gibt es oftmals nicht so viele Menschen, die gleich denken wie Du. Auf einem Yoga-Retreat hingegen wirst Du vielen Gleichgesinnten begegnen. Dies stärkt Dich auf eine nachhaltige Art und Weise. Häufig kann der Kontakt auch nach dem Yoga Urlaub noch beibehalten werden. 3. Du tust Deinem Körper etwas Gutes Wer im Alltag wenig Sport und Bewegung hat, kann im Yoga-Retreat seinen Körper stärken und die Gewohnheiten verändern. Wenn Du erst mal Yoga kennengelernt hast, fällt es Dir viel leichter, tägliche Asanas in Deine Morgen- oder Abendroutine einfließen zu lassen. Du spürst relativ schnell einen Unterschied im Körper, wenn Du im Retreat täglich Yoga-Einheiten praktizierst. Das wirst Du keinesfalls missen wollen – auch nicht in einem stressigen Tagesablauf. 4. Erholung pur Körper, Geist und Seele sind gestresst oder unter Druck, wenn der Alltag herausfordernd ist. Die meisten Menschen haben sich Ihren täglichen Ablauf so ausgewählt, dass sie kaum hinterherkommen. Demnach ist es bedeutend, dass Du Dir eine Woche Zeit nimmst, um die Ruhe zu genießen und inneren Frieden zu finden. Doch nicht nur der Geist kann sich entspannen: Dadurch, dass die Unterkunft meist bestes veganes/vegetarisches Essen anbietet, frisch gepresste Säfte sowie Gerichte mit nahrhaften Superfoods, kann Dein Körper auftanken. Daneben spielen Faktoren wie Frauenkreise, Kakaozeremonien, Meditation oder Atemübungen eine bedeutende Rolle, um sich vollends auf sich zu konzentrieren. yoga retreat on the beach at sunset, silhouettes of group of people meditating 5. Schulung der Achtsamkeit Die meisten Menschen kennen die innere Unruhe: Tausend Gedanken und die ganzen Erledigungen auf der To-do-Liste. Kein Wunder, wenn sich Menschen nach einer neuen Erfahrung und Urlaub sehnen. Im Yoga-Retreat lernst Du ein komplett anderes Leben kennen. Während dieser Woche spielt das Außen eine geringe Rolle, stattdessen richtest Du Deinen ganzen Fokus auf Dich und Deine Innenwelt. Damit stärkst Du die Achtsamkeit für den Moment und erfährst, wie es sich anfühlt, wenn Du weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern genau in diesem Moment bist. Plötzlich fallen Ängste, Sorgen und Unsicherheiten weg, weil Du Dich vollständig auf das Jetzt einlassen kannst. Du lernst Achtsamkeit beim Essen, während der Yoga-Session auf der Matte, beim Duschen oder beim Spazierengehen. Diese Fähigkeit darfst Du in Dein zukünftiges Leben mitnehmen. 6. Du lernst neue Yoga-Stile und intensive Meditationen kennen Wer auf der Suche nach der Intensivierung der Yoga-Praxis ist, kann sich einen Yoga Urlaub gönnen. Als Anfänger solltest Du darauf achten, dass die einzelnen Einheiten und die Yoga-Übungen für Neulinge ausgerichtet sind – ansonsten kann es unter Umständen zur Überforderung führen. Die Kombination von Yoga, Atemtechniken und Meditation auf dem Kissen ist sehr gewinnbringend. Viele Yoga-Retreats bieten tolle Einheiten für die innere Balance, Fokussierung und mehr Achtsamkeit an. 7. Erweiterung Deines Horizonts: Du lernst Dich besser kennen Im Alltag schaffen wir es häufig nicht, andere Perspektiven auf das Leben einzunehmen. In diesem Zusammenhang können Erfahrungen wie der Besuch eines Yoga-Retreats genau richtig sein, um sich selbst besser kennenzulernen. Außerdem sind Yoga, Meditationen sowie Atemübungen dienlich, den eigenen Horizont zu erweitern. Dank der Beschäftigung mit sich selbst, lernst Du andere Seiten von Dir kennen. Zudem erfährst Du durch die Gespräche mit den anderen Teilnehmern von deren Leben – damit hast Du eine perfekte Basis, um Dich selbst zu hinterfragen, und Dein Leben aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Einstige Probleme erscheinen nun nicht mehr so groß, Du entdeckst Ideen, wie Du Dinge in Deinem Alltag verbessern kannst und im besten Fall erkennst Du, wie einzigartig Du bist und dass Du Dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst. Wer an einem Retreat teilnimmt, sollte die gemeinsamen Abende sowie Aktivitäten nutzen, um die Erfahrungen anderer Menschen kennenzulernen – diese können im besten Fall lebensverändernd und sehr inspirierend sein. Hast Du bereits einmal an einem Yogaretreat teilgenommen? Was waren Deine Erfahrungen?
Abschalten und fit bleiben mit Yoga - yogabox

Abschalten und fit bleiben mit Yoga

von/ durch Stefan am Jul 10 2022
Während einer Yoga-Übung sind die Personen ganz auf den eigenen Körper fokussiert. Atmung und Bewegung wirken nur dann entspannend, wenn sie nach der Übungsanweisung intensiv und ausreichend lang ausgeführt werden. Wegen der angenehmen Entspannungswirkungen wird die Intensivgymnastik für Körper und Geist inzwischen selbst für heilpraktische Zwecke zur Beschwerdelinderung eingesetzt. Körper und Geist in gesunde Harmonie bringen Den Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und geistiger Gesundheit kennen und leben asiatische Lehren seit tausenden von Jahren. Wer in der westlichen Welt heutzutage Yoga ausübt, vereint also Körper, Geist und Seele auf achtsame Weise. Dass der Sport so langsam aussieht, täuscht. Denn in der korrekten Ausführung strengt es so an, dass Yoga-Profis den Effekt als „innerliches Schwitzen“ bezeichnen. Je nach Fitnesswunsch und körperlicher Fähigkeit gibt es dafür auch leichtere Abstufungen. Wassersport und Seelen-Gymnastik kombinieren SUP-Yoga klingt wie eine Mischung aus Sportwagen und Entspannungsgymnastik. Es ist allerdings vielmehr eine Kombination aus Yoga-Übungen, die auf einem SUP, also einem Stehpaddel-Board, ausgeführt werden. Für diejenigen, die noch nie Yoga auf einem SUP Board ausprobiert haben, ist ein Kursbesuch vorab hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Die wichtigsten Grundübungen sind in Online-Videos und Tutorials zum Nachmachen gut und ausführlich erklärt. Es geht auch bei dieser Abwandlung darum, Körper und Atmung bewusst zu kontrollieren, sich zu sammeln und damit besser zu entspannen. Yoga zur heilpraktischen Unterstützung bei Alltagsbeschwerden Je schneller der Zeitgeist wird, desto häufiger tauchen verschiedene Alltagsbeschwerden auf. Auch haben sich Bewegungsabläufe vom häufigen Stehen und Gehen hin zum verstärkten Sitzen verändert. Die Anforderungen der Leistungsgesellschaft verursachen außerdem psychische Beschwerdebilder. Gegen viele davon helfen körperliche Übungen besser als Medikamente. So bewährt sich beispielsweise zum Vorbeugen von Migräneanfällen ärztlich verordnetes Yoga. Ebenso verschwindet bei leichten Formen innere Unruhe und Nervosität allein durch Konzentration. Der Entspannungszustand hält nach dem Sport für mehrere Stunden an. Am besten schon klein anfangen Nicht jede Yoga-Übung ist für Kinder im körperlichen Entwicklungszustand förderlich. Viele Ausführungen allerdings helfen auch ihnen gegen Folgebeschwerden bei Schulstress und bei leichten, kindlichen Alltagsbeschwerden. Wenn Eltern schon die Kleinsten und Kleinen spielerisch zu mehr Achtsamkeit für ihren Körper einladen, treffen sie wohltuende Vorsorge für deren später bewusstes Leben als Erwachsene. Sogar Zappelphilipps werden damit stiller, konzentrierte und endlich einmal müde. Eine Anpassung ist auch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen und während einer Genesungsphase möglich. Kinderyoga tut gut und macht Spaß Die Philosophie hinter dem Yoga ins Leben einbauen Niemand muss langsamer leben, um vom Yoga zu profitieren. Schon eine halbe Stunde Auszeit, zwei- bis dreimal pro Woche, verändert die Lebenseinstellung deutlich. Die alltägliche Hektik kann besser abgestreift werden. Gedanken um Job und Geschäft werden dabei vollkommen ausgeblendet. Klar ist bequemes Zubehör essenziell für einen konzentrierten Bewegungsablauf bei gleichzeitig gelenk- und rückenschonender Yoga-Haltung. Je nach Begeisterung für den Sport bewegen sich die Menschen auch im normalen Tagesgeschehen bewusster und fördern damit ihre Rundum-Gesundheit zusätzlich. Fazit: Yoga gehört in Indien und vielen asiatischen Ländern zur Tagesroutine. Es erhält bei korrekter Ausführung die Gesundheit und verbessert bei häufiger Anwendung die Lebensqualität körperlich und geistig. Auch Kinder und ältere Personen, solche mit Bewegungseinschränkungen und nach überstandenen Krankheiten können für sie angepasste Yoga-Übungen vorbeugend gegen künftige Beschwerden in den Alltag einbauen.
Bewegte Meditation - die positiven Effekte für die Gesundheit - yogabox

Bewegte Meditation - die positiven Effekte für die Gesundheit

von/ durch Stefan am Jul 05 2022
Bewegte Meditation – die positiven Effekte Du magst die Ruhe in Dir, das Stillsitzen jedoch fällt Dir schwer? Dann gehörst Du zu den Menschen, die eine stille Meditation auf dem Kissen nicht lieben werden. Osho bringt es in seinen Schriften auf den Punkt. In der heutigen Zeit ist es nicht verwunderlich, dass Menschen mit der stillen Anleitung wenig anfangen können – das liegt besonders daran, dass die Energie in uns oft zu aufgewirbelt ist, um zur Ruhe zu kommen. Was Du in diesen Fällen tun kannst, zeigt Dir dieser Beitrag. Das Leben hat sich geändert: Die Seele sehnt sich nach Befreiung Das Leben vieler Menschen ist deutlich stressiger geworden, als es noch vor ein paar Jahren war. Deshalb muss auch die spirituelle Praxis angepasst werden. Wenn folgende Punkte auf Dich zutreffen, solltest Du die neue Form der Meditation austesten: Du tust Dir schwer, ruhig zu sitzen und auf diese Art und Weise in die Ruhe zu kommen. Du möchtest Dich näher kennenlernen, aber die Meditationsstille macht Dir Angst. Du führst ein Leben, in dem Du permanent nur sitzt und Dein Körper hat das Bedürfnis, sich zu bewegen. Du magst Bewegung und möchtest diese mehr in Dein Leben integrieren Du verspürst den Wunsch, Dein Innenleben, Deine Gefühle und Deine Gedanken zu erforschen? Du hast bereits mehrmals probiert, in Stille zu meditieren und es ist Dir nie gelungen. Falls Du diese Erfahrung gemacht hast, dann kann die Ohso Meditation, die dynamische Elemente in sich integriert, ausgetestet werden. Wie läuft die aktive Meditationstechnik nach Osho ab? Der heutige Mensch ist nicht mehr dafür gemacht, in der Ruhe zur Stille zu kommen und die ganze Zeit über nur zu sitzen. Zunächst mal müssen all die überschüssigen Energien losgelassen werden – nicht immer gelingt dies auf Deinem neuen Meditationskissen. Deshalb darfst Du Dich nach Alternativen umsehen. Die fünf Phasen der dynamischen Meditation können Dir hier Abhilfe schaffen. Phase 1: Aufladen, Atmen Diese erste Phase der Osho-Meditation ist dadurch geprägt, dass Du mit geschlossenen Augen zehn Min lang nur atmest, tief ein- und ausatmen. Es geht nicht um die Ausübung einer bestimmten Atemtechnik. Viel mehr darfst Du selbst entscheiden, wie Du atmen möchtest. Du wirst relativ schnell merken, dass diese Art von Atmung etwas in Deinem System macht. Dadurch, dass diese Meditationstechnik keinem fixen Muster folgt, bleiben Deine Gedanken und Deine Aufmerksamkeit stets präsent. Außerdem werden dadurch verschiedene Gefühle, die sich im Körper gespeichert haben, aktiv in Bewegung gebracht. Phase 2: Katharsis – in der Osho Kundalini Meditation alles rauslassen Die vorherige Phase ist dadurch geprägt, dass alte Gefühle hochkommen. Jetzt geht es darum, dass Du diese rauslässt und ihnen Raum schenkst. Du kannst schreien, tanzen, Dich schütteln, lachen, weinen, in ein Kissen schlagen oder einfach nur still dasitzen. Oft können auch bestimmte Yoga Übungen helfen. Die Phase dauert zehn Minuten. Um den größtmöglichen Effekt zu haben, höre auf Dein Bauchgefühl und gib Dich während der aktiven Meditation Deinen Gefühlen hin. Phase 3: Komme mit Deiner Lebensenergie in Kontakt Um die beiden vorherigen Phasen gut zu vollenden, springst Du in der dritten Phase für zehn Minuten auf und ab. Das Besondere liegt darin, dass durch diesen Aufprall die Kundalini-Energie bis in den Schoßraum (Sakralchakra-Bereich) fließt. Deine Lebensenergie kommt in Schwung. Beim Landen solltest Du überdies den Laut "Huh" machen. Begleitet wird dieser Abschnitt mit rhythmischer Musik. Phase 4: Meditation Die vorherigen Phasen waren dazu gedacht, die überschüssige Power ins Fließen zu bringen und sich zu beruhigen. Die hohe Energie ist nun auf dem höchsten Punkt. Die nächsten fünfzehn Minuten breitet sie sich in Deinem gesamten Feld aus. Du wirst stiller. Phase 5: Feiere Dich Ohso betont, dass die letzte Phase der aktiven Osho Meditation sehr bedeutend ist. In dieser feierst Du das Leben. Du kannst tanzen, singen und Dich einfach bewegen. In diesen fünfzehn Min gewöhnst Du Dich wieder langsam an den Alltag. So gilt sie auch als Brücke zwischen der Stille der Meditation und Deinem bewegten alltäglichen Leben. Was ist beim Ausüben der dynamischen Meditation wichtig? Wer diese Form von Meditation das erste Mal ausübt, ist vielleicht zunächst überrascht. Das liegt vor allem daran, dass es eine ganz andere Art ist, zur Ruhe zu kommen. Diese Punkte sind wichtig, damit es Dir gut gelingt: a) Übe Dich in Annahme Nicht immer gelingt es von Anfang an. Oftmals tauchen störende Gedanken auf, diese dürfen jedoch da sein und müssen nicht bewertet werden. Auch ist es vollkommen normal, dass die verschiedenen Phasen immer unterschiedlich ausfallen. Während manchmal die Phase der Meditation anstrengend ist, fehlt an anderen Tagen die Motivation zum Tanzen. Du darfst all Deine Gefühle, Ablehnungen, Gedanken usw. annehmen. b) Gib Dir ein wenig Zeit, um reinzukommen Schenke Dir ein wenig Geduld, bis Du Dich mit dieser Form von Meditation wohlfühlst. Nach ein paar Malen merkst Du, ob die dynamische Meditation etwas für Dich und Deinen Alltag ist. Wer tagsüber einer besonders kopflastigen Aktivität nachgeht, kann mit dieser Form der Meditation gute Resultate erzielen. c) Mache die Meditation für mindestens 21 Tage Um einen Unterschied zu bemerken, ist es bedeutend, die Routine für mehrere Wochen aufrechtzuerhalten. Nur so kannst Du Deinen Körper, Deinen Geist und die Seele daran gewöhnen. Es gibt spezielle Kurse, die von Zentren angeboten werden. In diesen steht die Ohso-Meditation täglich auf dem Programm. Viele Anwender berichten bereits nach wenigen Tagen einen merklichen Unterschied im eigenen Wohlbefinden. Neben körperlichen Veränderungen wirkt es sich auf den Geist aus. Außerdem wird die Achtsamkeit für sich selbst und die Umwelt gestärkt. d) Gruppendynamik wirkt stärkend Natürlich kannst Du jetzt Deine Matte und Dein Kissen vorbereiten und mit der Routine anfangen. Oftmals ist es jedoch besser, es gemeinsam mit Gleichgesinnten zu machen, weil die Motivation und Freude viel größer sind. Hast Du diese Form von Meditation sowie die dynamischen Übungen bereits einmal ausprobiert? Wie hat es Dir gefallen und was konntest Du lernen?
Yoga und Radfahren – das perfekte Team - yogabox

Yoga und Radfahren – das perfekte Team

von/ durch Stefan am Jul 03 2022
Du liebst Radfahren und möchtest Deinen Körper noch zusätzlich unterstützen? Dann empfehlen Yogis die Asanas der buddhistischen Lehre, die Dich auf ein noch höheres Niveau bringen. Allgemein gilt Yoga als ein idealer Ausgleich zu anderen Sportarten. Warum Yoga speziell für Radfahrer von Vorteil ist, erklärt Dir dieser Beitrag. Lasse Dich überraschen. Warum passen Yoga und Radfahren so gut zusammen? In erster Linie hilft Yoga dabei, Dich erfolgreich auf eine Radtour vorzubereiten. Gleichzeitig sind die Yoga-Einheiten perfekt, Dich von einer anstrengenden Tour zu erholen. Die Haltung auf dem Rad durch die Natur ist manchmal belastend, sodass Du einen Ausgleich benötigst, um Deinen Körper zu schonen. Dehnen ist ein erster Schritt, um Dich besser zu fühlen. Wie bereitest Du Dich auf Deine Tour mit dem Fahrrad vor? Diese Tipps sind besonders wichtig, wenn Du längere Touren – beispielsweise in Deinem Wander-Urlaub – planst. Doch auch für Deine kürzeren Fahrten sind die Inspirationen dienlich. Bevor Du Dich auf das Rad schwingst, solltest Du erst mal in Dir ankommen. Versuche Deinen Körper wahrzunehmen und konzentriere Dich auf Deine Atmung. Wer dies zum ersten Mal macht, kann damit schon sehr herausgefordert sein. Deshalb solltest Du Dir gerade zu Beginn genügend Zeit auf Deinem Meditationskissen nehmen. Die ersten paar Minuten darfst Du genießen und Dich mehr und mehr mit Dir selbst verbinden. Mit ein wenig Erfahrung geht das immer schneller und effizienter. Wenn Du Dir unsicher bist, könnten anfangs auch Yoga-Kurse helfen. Diese sorgen dafür, dass Du die ersten Berührungspunkte mit Yoga mit einem kompetenten Yoga-Lehrer hast. Gelingt Dir die Verbindung mit Dir selbst, hast Du eine gute Voraussetzung, um nachher entspannter fahren zu können: Dein Körpergefühl ist deutlich besser, gleichzeitig kannst Du Deine Kräfte besser einteilen, weil Du Dich besser spürst. Beim Aufwärmen regst Du die Durchblutung an, was sich wiederum positiv auf Deine Muskeln und Dein Leistungsspektrum auswirkt. Während der Fahrt: Bedeutende Tipps Natürlich spielt auch die Zeit während des Fahrens eine bedeutende Rolle, um sich nach der Tour nicht zu ausgepowert zu fühlen. Wer einen Schmerz fühlt, sollte erst mal vom Rad absteigen und sich dehnen. Eine sanfte Bewegung des Oberkörpers und die Dehnung der Beine können dienlich sein, um Dich wieder voller Elan auf den Sattel schwingen zu können. Nach der Fahrt: Ruhe und Entspannung Der Großteil der Radfahrer ist nach der Tour erst mal platt. Dennoch ist es jetzt wichtig, richtig zu reagieren. Der Körper muss gedehnt werden, um die Schulter, die Beine, den Rücken sowie die Arme zu entlasten. Wer die richtigen Übungen auf der Reise-Yogamatte macht, kann davon ausgehen, dass der Muskelkater sowie die anderen Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen deutlich geringer ausfallen. Tipp: Auch wenn Du Deine Reise dafür nutzen möchtest, um möglichst viele Touren zu fahren, solltest Du immer an Deine Gesundheit denken. Wenn diese angeschlagen ist, fallen auch die restlichen Tage ins Wasser und Du hockst am Ende nur mehr im Hotel. Achtung: Jene Radfahrer, die an ihr Limit gegangen sind, dürfen mit der ersten Yoga-Einheit ein wenig warten. Wer sich dann zu viel dehnt, kann die Faserrisse unter Umständen sogar verstärken. Deshalb ist es ratsam, auf den nächsten Tag zu warten. Das gilt jedoch nur für jene, die an ihre körperliche Belastungsgrenze gegangen sind – nicht nach gemütlichen Radtouren. Welche Übungen kannst Du machen? Wenn Du noch keine Erfahrung im Yoga-Sport für Radfahrer hast, können Dir die nachfolgenden Tipps helfen. a) Vor dem Sport Adlerhaltung (Du winkelst Deine Arme vor Deinem Brustkorb an und kreuzt sie. Den linken Ellenbogen legst Du in die rechte Armbeuge. Nun hebst Du die Unterarme nach oben und Deine linke Handinnenfläche berührt nun Deine rechte. Diese Übung dehnt den oberen Rücken. Nach der Ausführung wechselst Du die Seite). Katze-Kuh (Diese Übung ist fast immer empfehlenswert. Du stellst Dich in die Vierfüßlerposition. Dein Rücken befindet sich einmal im Hohlkreuz und dann machst Du einen Buckel). Stehende Vorbeuge (Diese Übung kannst Du vor dem Training oder auch danach machen. Hierbei stellst Du Dich aufrecht hin und bringst Deinen Oberkörper nach unten. Deine Hände berühren Deine Zehen, den Boden oder die Knie. Diese Haltung ist gut bei Rückenschmerzen). b) Nach der Tour Die Übungen nach der Tour sind sehr bedeutend, um Muskelkater oder anderen Schmerzen vorzubeugen. Pyramide (Du machst einen Ausfallschritt. Der Oberkörper wird dann nach vorne gebeugt – waagrechte Haltung. Diese Position wird dann für mindestens eine Minute gehalten, danach wechselst Du Dein Bein). Herabschauender Hund (Diese Asana kennt jeder Yogi. Du gehst in die Kobra und ziehst Du Deinen Hintern nach hinten, streckst Deine Arme und Beine durch und bleibst in dieser Position. Der Rücken und die Beinhinterseiten werden perfekt gedehnt). Vorwärtsbeuge im Sitzen (Du setzt Dich auf Deine Matte oder das Gras und streckst Deine Beine durch. Dein Oberkörper beugt sich nach vorne. Diese Haltung ist perfekt, um die hinteren Beine zu dehnen). Tempelsitz (Du stellst Dich auf ein Bein und ziehst das andere nach oben und legst es über das Standbein. Dein Oberkörper beugt sich und Du gehst leicht in die Hocke. Diese Übung ist gut für die Gesäßmuskulatur). Neben diesen Übungen kann Meditation nach einer Radtour dafür sorgen, dass Du mehr bei Dir ankommst und ruhiger wirst. Fährst Du durch die Natur, kannst Du Dir auch während der Tour die Zeit nehmen, Dich ins Gras zu setzen und die Augen zu schließen. Die paar Minuten, in denen Du Deinen Fokus auf Dein Inneres richtest, tun gut und helfen Dir dabei, Dich konzentrierter, vitaler und stärker zu fühlen. Fährst Du regelmäßig Rad? Wenn ja, hast Du bereits positive Erfahrungen mit Yoga gehabt?

Männer, Frauen und das Thema Yoga

von/ durch Nick am Jul 01 2022
Männer, Frauen und das Thema Yoga Denken wir an die asiatischen Yogabilder, fallen uns vor allem Männer im Lotossitz auf. Im westlichen Yoga dominieren jedoch vor allem Frauen: Sie besuchen VHS-Kurse und private Yogastudios oder buchen Yogastunden im Fitnesscenter. Die offiziellen Zahlen schwanken zwischen 5 und 20 Prozent Männeranteil pro Kurs, doch viele Frauen haben in all den Jahren nicht einen einzigen Mann in ihrem Yogakurs gesehen. Gibt es typische Yoga-Männer? Es gibt vor allem zwei Klischees: Die meisten Männer gelten als ehrgeiziger als Frauen. Wenn sie einen Yogakurs besuchen, wollen sie häufig etwas erreichen: sich fitter, gesünder, leistungsfähiger, beweglicher, jünger, potenter fühlen. Vielleicht auch ausgeglichener und auf ihre eigene Weise sinnerfüllter. Mancher möchte gern bewundert werden und genießt die Blicke der Damen im Kurs. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Manager und Macher einen Yogakurs besuchen; Perfektionisten begeben sich sogar in die asiatischen Ursprungsländer, um Yoga möglichst authentisch zu lernen. Andere lassen sich zum Yogalehrer ausbilden, was bedeutet, Führer einer mehr oder weniger reinen Frauenmannschaft zu sein. Und wollen Männer nicht stets lieber führen als geführt werden? Auf der anderen Seite steht der eher unsportliche Mann mit leichtem Übergewicht. Diese Herren bewundern die Frauen und verstehen sich sehr gut mit ihnen, denn sie besitzen einen hohen inneren Anteil an Weiblichkeit - eigentlich das perfekte Yin-Yang-Prinzip. Die Frauen lieben sie und trainieren gern mit ihnen. Beide Seiten fühlen sich wohl. Hast du unser kleines Augenzwinkern bemerkt? Klischees haben es an sich, dass sie übertreiben. Dennoch kann daran etwas Wahres sein. Sicher hast du eigene Erfahrungen gemacht. Männliches und Weibliches im Yoga Führen kann und sollte beim Yoga immer das Führen der eigenen Person bedeuten. Dies darf gern unter der Anleitung eines erfahrenen Meisters geschehen. Als solche arbeiten auch viele engagierte Yogalehrerinnen - und werden doch oft nur mit diesem Begriff, aber nicht als Meistern bezeichnet. Da gibt es wohl noch viele traditionelle Denkweisen in unseren Köpfen. Yoga ist Jahrtausende alt und war in Asien eine reine Männerdomäne. Erst in den letzten Jahrzehnten ist es bei uns im Westen so populär geworden. Gleichzeitig zog die Idee offenbar bei uns mehr Frauen an. Denke beispielsweise an die zahllosen weiblichen Stars, die Yogaprogramme als Buch, auf DVD oder TV- und Onlinekurs anbieten. Etliche Männer der westlichen Welt verbinden Yoga daher eher mit Weiblichkeit, durchaus auch mit Sinnlichkeit. Sie schätzen die Beweglichkeit und Gesundheit, die ihre Partnerinnen und Freundinnen durch die Übungen erreichen. Manche Forscher vermuten, dass ihnen die meditative Komponente Angst macht; vor allem, wenn sie sich nie damit beschäftigt haben. Für sich selbst lehnen sie die Übungen ab, sowohl wegen der Bewegungen als auch wegen der übrigen Inhalte. In der asiatischen Tradition dagegen werden Körperbeherrschung und Fitness mit dem Spirituellen in Einklang gebracht. Um erfolgreich zu sein, ist das (männliche Element) Feuer nötig, das Shiva zugeordnet wird. Dazu gehören Disziplin und ein strenges Übungsprogramm. Doch ohne den weiblichen, sich verströmenden Anteil (Shakti) kommt Yoga nicht aus, denn beides liegt in jedem Menschen verborgen. Das Yin-Yang-Zeichen symbolisiert diese ewige Wellenbewegung beider Elemente. Wer Yoga betreiben möchte, sollte feststellen, ob dieses Bewusstsein über Yin und Yang bei dem jeweiligen Yogalehrer vorhanden ist. Lehrer und Kurs sollten sorgfältig ausgewählt werden. Ein gutes Indiz ist der Ausbildungsweg des (weiblichen wie männlichen) Übungsleiters. Yoga ist unisex Die betreffenden Herren befinden sich also mit ihrer oben genannten Einschätzung auf dem Holzweg. Dabei wäre es schön, wenn Frauen und Männer gemeinsam und in einem gut gemischten Verhältnis trainieren. Jeder profitiert von dieser Gemeinsamkeit und kann umgekehrt den anderen Inspirationen geben. Jeder Übende bewegt sich außerdem innerhalb seiner körperlichen und mentalen Grenzen, und gerade beim Yoga steht kein Wettkampf an. Also einfach ausprobieren!   Bild © orangeline
Aquayoga bringt Wasser und Yoga zusammen – bessere Gesundheit - yogabox

Aquayoga bringt Wasser und Yoga zusammen – bessere Gesundheit

von/ durch Stefan am Jun 26 2022
Aqua Yoga: Tolle Asanas im Wasser – für mehr Wohlbefinden Yoga ist herrlich – nicht nur auf der Yogamatte im eigenen zu Hause, sondern auch außerhalb. Wer die Wärme des Wassers und die dienlichen Asanas aus der buddhistischen Lehre verbinden möchte, sollte sich einige Informationen einholen. Der Trend von Aquayoga nimmt stets zu und findet insbesondere in der Fitness-Szene reichlich Anhänger. Ganzheitlich, effizient und nachhaltig – welche Vorteile Yoga im wohligen Nass hat, erfährst Du in diesem Beitrag. Lass Dich überraschen. Was ist Wasseryoga? professional asian woman practice yoga sequence eagle pose (Garudasana) close up in swimming pool, aqua yoga blue water Die Yoga-Asanas werden normalerweise auf der üblichen Matte im eigenen Wohnzimmer oder im Studio ausgeübt. So kennst Du es bestimmt auch? Um noch mehr Spaß zu integrieren, haben sich Menschen die Frage gestellt, welche Auswirkungen Yin Yoga oder andere Yoga Haltungen im Wasser haben. Dadurch ist das Wasseryoga entstanden. Im Fachbereich wird es auch als Yoga Afloat bezeichnet. Hierbei übst Du die traditionellen Posen aus und verknüpfst das mit dem schönen Gefühl des Wassers. Du benötigst keine Matte mehr – stattdessen reicht es aus, wenn Du Dir Deinen Badeanzug oder die Badehose schnappst und loslegst. Das Konzept ist noch ziemlich neu, deshalb gibt es bis jetzt noch wenige Ausbildungen dazu. In ausgewählten Yogazentren werden jedoch Yoga-Kurse angeboten. Entspannung und Mobilität auf dem Wasser: Was musst Du wissen? In erster Linie ist es bedeutend, dass Du Dir einen Kurs suchst, in dem Du alle wichtigen Informationen bekommst. Aquafitness sollte als Neuling nicht einfach so begonnen werden. Besonders für Yoga-Anfänger kann diese Variante dienlich sein, weil die Entspannung häufig schneller einsetzt. Wir kennen das Phänomen von Babys oder vom heißen Bad. Warmes Wasser sorgt dafür, dass sich der Körper, der Geist und die Seele entspannen können. Yogis, die bereits fortgeschritten sind, dürfen ihre Fitness in entsprechenden Abfolgen stärken. Diese sind sinnvoll aufeinander abgestimmt und werden in einer raschen Geschwindigkeit ausgeübt. Die Temperatur sollte unbedingt zwischen 32 und 34 Grad liegen, damit das Ausüben der Asanas sowie der Atemübungen angenehm ist. Vor allem für die Muskeln ist das warme Wasser wohltuend. Die Tiefe des Beckens muss in etwa 1,30 - 1,50 Meter sein – so können die Übungen im Aqua perfekt ausgeführt werden. Für wen ist Aqua Yoga ideal? Du fragst Dich, ob auch Du das Element Wasser in Deine yogische Übungen integrieren solltest? Experten betonen, dass Yoga im Wasser für jeden geeignet ist. Egal, ob Du bereits Erfahrung mit den Übungen gesammelt hast oder nicht. Zudem musst Du kein Sportprofi sein, um noch heute damit loslegen zu können. Jene, die unter Übergewicht leiden, sind beim Yoga im gemütlichen Nass herzlich willkommen. Auch Schwangere können gewisse Übungen ohne Probleme ausführen – hier sollte vorher immer ein Arzt konsultiert werden. Diese Menschengruppe darf Wasseryoga nur bedingt ausüben: Gehörst Du zu den Menschen, die unter Herzkreislauferkrankungen leiden? Dann ist es besser, einen anderen Yoga-Stil zu finden. Auch Bluthochdruck kann unter Umständen dazu führen, dass es Dir nicht guttut. Wer zu den Personen gehört, die Entzündungen in den Venen haben, darf auf Wasseryoga verzichten. All die anderen können den neuen Trend ausprobieren und sich davon inspirieren lassen. Kannst Du nicht schwimmen? Kein Problem – wenn die Tiefe des Beckens nicht so groß ist, können auch jene Menschen Aqua Yoga probieren, die nicht schwimmen können oder sehr ungeübt sind. Voraussetzung ist, dass Du keine Angst hast. Young woman wearing swimsuit do meditation on the depth of swimming pool Was sind die Vorteile von Yoga im Wasser? Heutzutage streben viele Menschen den absoluten Gesundheitszustand an. Besonders Yogis sind auf einem ganzheitlichen Weg: Das Wissen, dass Körper, Geist und Seele harmonieren müssen, ist klar. Demnach werden Rituale gesucht, die diese Balance herstellen können – Yoga gehört da natürlich dazu. Wenn Du Dich für das Ausüben der Yoga-Übungen im Wasser entscheidest, dann profitierst Du von folgenden Vorteilen. a) Entspannung Einer der bedeutendsten Pluspunkte ist die rasch einsetzende Entspannung, wenn Du Dich für diese Bewegungsart entscheidest. Durch die Wärme des Wassers und das schwebende Gefühl regulierst Du Deinen Körper und das Gedankenkarussell kann zur Ruhe kommen. Um sich noch tiefer zu erholen, ist es dienlich, am Ende mit einer angenehmen Meditationsrunde auf dem neuen Kissen abzuschließen. b) Kraftaufbau Je nachdem, welche Übungen Du im Wasser ausübst, stärkst Du natürlich auch Deinen Körper. Muskeln werden aufgebaut. Durch den Wasserdruck benötigst Du zum Teil mehr Kraft – das beschleunigt den Erfolg. c) Gelenke werden geschont Wenn Du Probleme mit Deinen Gelenken hast, kann Wasseryoga die perfekte Alternative zu Yoga auf dem Land oder zu anderen Sportarten sein. Hierbei werden durch die Schwerelosigkeit des Wassers Deine Gelenke geschont und gleichzeitig gekräftigt. Zudem werden der Bewegungs- und Stützapparat entlastet. d) Die Gefahr von Verletzungen ist geringer Ist Dein Körper empfindlich oder verletzt Du Dich im Sport oftmals, kann Wasseryoga eine tolle Alternative sein. In diesem Zusammenhang profitieren vor allem übergewichtige Menschen davon. e) Herzkreislaufsystem wird gestärkt Neben den oben genannten Vorteilen wirkt sich Aqua Yoga positiv auf das Herzkreislaufsystem aus. f) Tolle Beschäftigung für Kinder und Erwachsene Yogaaffine Eltern können mit ihren Kindern gemeinsam zum Kurs gehen. Auch die Kleinen profitieren von diesen Bewegungsabfolgen. Wer sich während eines Kurses einen guten Überblick über die wichtigsten Informationen gemacht hat, kann die Übungen zukünftig im Pool im eigenen Garten ausüben. Bedeutend ist, dass die Wärme des Wassers sowie die Tiefe des Beckens passt. So können Sie gemeinsam mit Ihren Kids wundervolle, aktive Nachmittage im Sonnenschein verbringen. g) Gewicht verlieren Gehörst Du zu den Menschen, die gerne überschüssige Kilos loswerden möchten? Dann ist Yoga im Wasser bestens dafür geeignet. Hierbei darfst Du darauf achten, dass die Abfolgen dynamisch sind, um den Körper ausreichend anzustrengen. h) Zur Vorbereitung für die Geburt Wenn Du schwanger bist und Dich dennoch fit halten willst, kann Wasseryoga eine sinnvolle Lösung sein. Es ist gelenkschonend und bereitet Dich mit speziellen Abfolgen auf den Moment der Geburt vor. professional asian woman practice yoga sequence standing bow pulling pose close up in swimming pool, aqua yoga blue water Wie läuft Wasseryoga ab? Yoga im Wasser und Yoga auf dem Land unterscheiden sich in der Abfolge nicht sonderlich: Der Körper wird aufgewärmt (Schwung- oder Dehnübungen) Die Übungen werden fließend nacheinander ausgeführt – entweder in einer horizontalen oder vertikalen Position. Wichtig sind die Atemübungen oder die Meditation am Ende. Doch auch während der Abfolgen wird auf ein tiefes Atmen geachtet. Kennst Du Aqua Yoga? Wenn ja, was sind nach Deiner Meinung die besten Vorteile?
Ist Yoga für nicht-sportliche Menschen geeignet? - yogabox

Ist Yoga für nicht-sportliche Menschen geeignet?

von/ durch Stefan am Jun 24 2022
Ist Yoga für nicht-sportliche Menschen geeignet? Sportmuffel finden Ausreden, warum sie keinen Sport machen: zu viel Arbeit, reichlich To-Dos oder eine körperliche Einschränkung. Dann gibt es noch jene Menschen, die etwas in ihrem Leben verändern möchten und offen für eine sportliche Betätigung sind. Ob Yoga auch für nicht-sportliche Menschen geeignet ist, erfährst Du in diesem Beitrag. Lasse Dich von den Tipps inspirieren und vielleicht breitest Du heute noch Deine Yogamatte aus. Yoga: Entspannung für Körper, Geist und Seele Viele glauben, dass dies keine richtige Sportart ist – die Richtigkeit der Antwort ist nur zum Teil korrekt. Natürlich hängt es immer vom jeweiligen Yoga-Flow ab. Wer beispielsweise eine sehr intensive Yoga-Praxis mit Ashtanga- oder Vinyasa-Flows macht, wird ins Schwitzen kommen. Yin Yoga hingegen ist eher dafür geeignet, um zu entspannen. Die innere Ruhe sowie die körperliche Fitness nimmt mit der richtigen Kombination von perfekt aufeinander abgestimmten Asanas zu. Aus diesen Gründen ist die indische Lehre mit all den gezielten Übungen so beliebt, da sie in erster Linie den eigenen Körper pusht, stärkt und ins Gleichgewicht bringt. Ist Yoga für unsportliche Personen geeignet? Grundsätzlich lässt sich diese Frage mit Ja beantworten – wenn bestimmte Informationen beachtet werden. In zahlreichen Yoga-Studios gibt es Übungen für Anfänger; diese sind dann perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse von Neulingen abgestimmt. Im nachfolgenden Abschnitt werden wichtige Punkte aufgelistet, die Yogi-Beginner berücksichtigen dürfen: Yoga für Anfänger sollte so konzipiert sein, dass der Einstieg leicht fällt. In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, mit einfachen Asanas zu beginnen. Herabschauender Hund, Katze-Kuh, der Baum, die Kobra oder die Heuschrecke sind Übungen, die gut in das erste Training eingebaut werden können. Auch die Haltung des Kindes, seitliche Drehungen sowie der Sonnengruß sind ideal, um erfolgreich einzusteigen und ein sanftes Work-out zu genießen. Neben den richtigen Übungsabfolgen ist auch das Mindset entscheidend. Es bringt nämlich nichts, wenn Du Dir die ganze Zeit den Stress machst, alles richtig machen zu müssen. Das Wichtigste ist, dass Du achtsam mit Deinem Körper und den damit zusammenhängenden Signalen bist. Spürst Du Schmerzen, kannst Du die Übung wechseln bzw. einen Profi um Rat fragen. Du wirst merken, dass Du mit der Zeit ein immer besser werdendes Körpergefühl entwickelst. Das ist eines der besten Vorteile, den die Asanas mit sich bringen. Wer wenig Zeit hat, sollte es dennoch vermeiden, die Session zwischen zwei andere Termine zu quetschen. Nimm Dir ausreichend Zeit für Deinen Yoga-Flow. So kannst Du Dich auf Deiner Matte nicht nur körperlich austoben, sondern zudem entspannen. Du musst Dich nicht messen. In Videos oder in Live-Kursen siehst Du, wie die perfekten Haltungen aussehen oder Posen, die Du noch nicht ausführen kannst – lasse Dich davon nicht entmutigen. Vergiss nicht: Jeder Körper ist anders und jeder ist an einem anderen Punkt in seinem Leben, d.h. Du musst Dich nicht messen – weder mit Profis noch mit anderen Yoga Anfängern. Du hast nun schon für eine längere Zeitperiode geübt und kannst lediglich geringe Resultate feststellen? Das kann unter Umständen sein, jetzt ist es sinnvoll, sich nicht stressen zu lassen. Sei geduldig mit Dir. Findest Du zu wenig Motivation, kann es helfen, sich Gleichgesinnte zu suchen. Häufig werden Kurse vor Ort oder auch im Internet angeboten, in denen Du Dich motivieren lassen kannst. Gleichzeitig ist ein Austausch möglich. Welche Yoga-Arten sind ideal für Einsteiger? Jetzt kommen wir zu einer entscheidenden Frage: Welche Yoga-Übungen sind für Anfänger gut geeignet? Es gibt natürlich verschiedene Stile, die mehr oder weniger ideal für Neulinge sind. a) Hatha Yoga Hatha-Yoga beispielsweise gilt als perfekt, um einzusteigen. Wenn Du untrainiert bist und erfolgreich starten möchtest, dann nutze statische Übungen wie die Haltung des Kindes, die Katze oder auch den Baum. b) Kundalini Yoga Daneben gibt es noch die Möglichkeit, eine etwas spirituellere Yoga-Praxis zu genießen. Kundalini Yoga hilft Dir, Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper in Einklang zu bringen. Hierbei wird die Kundalini-Energie (Sexualenergie) entfacht und im gesamten Körper verteilt. Wer häufig unter Müdigkeit oder fehlender Energie leidet, sollte dies ausprobieren. Dadurch, dass diese Praxis auch Meditation beinhaltet, kannst Du störende Gedanken und Gefühle loslassen und Dein System in Schwung bringen. Hierbei wird auch die Kraft in den Energiezentren (Chakren) stimuliert und angeregt. c) Yin Yoga Yin Yoga ist toll, wenn Du Deine Faszien auflockern und Deinen Körper dehnen möchtest. In diesen Sessions werden die Haltungen deutlich länger gehalten und damit ein großer Effekt im Organismus erzielt. d) Luna Yoga Bist Du eine Frau und hast neben ein paar Kilos zu viel auch Menstruationsbeschwerden, könnte Luna-Yoga zu Dir passen. Die Übungsabfolgen sind sehr sanft, sodass Anfänger gut damit starten können. Wie Du sehen kannst, gibt es viele verschiedene Stile, die besonders für Neueinsteiger geeignet sind. Mit der Zeit wirst Du immer sicherer und kannst neue Asanas integrieren. e) Ashtanga oder Vinyasa Wer Kalorien verbrennen und seinen Körper straffen möchte, kann sich zu Ashtanga oder Vinyasa Yoga informieren. Diese beiden Stile fordern Dich mehr heraus. Auch Hot-Yoga, das bei ca. 40 Grad durchgeführt wird, ist toll, um überschüssige Kilos zu verlieren und den inneren Schweinehund zu überwinden. Meditation als idealer Abschluss: ganzheitliche Entspannungspraxis Besonders Anfänger suchen nach der sportlichen Betätigung, Ruhe und Entspannung. Um die Praxis ganzheitlich abzurunden, ist es empfehlenswert, dies mit einer Meditation auf dem Kissen abzuschließen. Der Atem kann sich beruhigen und Geist, Seele und Körper noch mehr in Einklang kommen. Praktizierst Du schöne Flows? Bist Du sportlich oder hast Du diverse Asanas sogar als Einstieg in Deine sportliche Routine genutzt?
Yoga gegen Depressionen: Kann es helfen? - yogabox

Yoga gegen Depressionen: Kann es helfen?

von/ durch Stefan am Jun 15 2022
Yoga gegen Depressionen: Kann es helfen? Laut dem Bundesgesundheitsministerium leiden ca. 20 % aller Deutschen im Laufe ihres Lebens einmal unter einer Depression oder einer ähnlichen psychischen Erkrankung (leichte depressive Verstimmung zum Beispiel). Demnach ist es sinnvoll, sich davor zu schützen oder Maßnahmen zu kennen, die den Erkrankungen der Psyche entgegenwirken können. Immer mehr Menschen wenden sich der buddhistischen Lehre zu: Der Vorteil ist, dass dabei ein ganzheitliches Gesundwerden angepeilt wird – Körper, Geist und Seele sind im Einklang. Falls Du betroffen bist, kannst Du Dich zu den Asanas näher informieren. Die wichtigsten Tipps erhältst Du in diesem Beitrag. Kann Yoga bei Depressionen Linderung schaffen? Wer bereits einmal von einer Depression, einem Burn-out oder einer depressiven Verstimmung betroffen war, weiß, dass diese Zeit sehr hart ist. Gleichzeitig beinhaltet es jedoch die Chance, sich neu zu entdecken und das Leben mehr an seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse anzupassen. Während eine medikamentöse Therapie zumeist nur körperlich wirkt, setzen die Asanas auf einer anderen Ebene an. Sie bringen das gesamte System in Einklang und versuchen, auf einer tieferen Schicht Veränderung in den eigenen Gemütszustand zu bringen. a) Mit Yoga im Hier und Jetzt ankommen Viele Menschen verspüren Stress oder haben Angst, weil sie mit ihren Gedanken dauernd in der Zukunft sind. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, wenn der eigene Gemütszustand darunter leidet und es zu depressiven Episoden kommt. Mithilfe von Yoga sowie Meditation schaffen es Yogis im gegenwärtigen Moment anzukommen, sich zu erden und dem Gehirn Entlastung zu schenken. b) Auspowern des Körpers Die depressiven Störungen erkennt man besonders daran, dass Menschen keine Lust mehr auf nichts haben. Der Körper leidet unter einem Bewegungsmangel und unzureichender Flexibilität. Wenn Du Yoga in Deinen Alltag integrierst, wirst Du relativ schnell einen Unterschied feststellen können. Viele Betroffene haben während dieser Phasen wenig Kraft. Das ist vollkommen normal und sollte nicht ignoriert werden. Dennoch ist es dienlich, wenn Du mit täglichen Yin-Yoga-Einheiten beginnst. Diese helfen Dir dabei, Deinen Körper zu dehnen und die Faszien zu lockern. Schritt für Schritt kannst Du intensivere Yoga-Einheiten einbauen – wenn Du das Bedürfnis hast. c) Angst kann gelindert werden Menschen, die ständig unter Angstattacken leiden, können mithilfe von Yoga ruhiger werden und lernen, sich auf den gegenwärtigen Augenblick zu fokussieren. In einer Studie, die an der University School of Medicine in Boston durchgeführt wurde, konnte man erkennen, dass bei Probanden, die Yoga ausgeübt haben, die Aktivität des parasympathischen Nervensystems verstärkt wurde. Dieser Teil im Gehirn ist für die Erholung sowie Ruhe zuständig. Wenn dieser Bereich mehr Aufmerksamkeit bekommt, entspannt sich automatisch der ganze Körper. c) Die körperlichen Bedürfnisse wahrnehmen Zahlreiche Betroffene haben kein Gefühl mehr für ihren Körper oder die eigenen Bedürfnisse. Wenn Du hingegen täglich Yoga übst, wirst Du mit der Zeit erkennen, dass Du Dich immer mehr wahrnehmen und besser einschätzen kannst. Das ermöglicht Dir immer gemäß Deiner Bedürfnisse zu handeln. Zu Beginn kann dieser Weg schwierig und aufwendig sein, mit der Zeit und den richtigen Yoga-Übungen jedoch wirst Du schnell Fortschritte feststellen können. d) Die Selbstliebe nimmt zu Wer unter einer Depression leidet, berichtet über eine mangelnde Liebe zu sich selbst. Yoga hilft Dir dabei, Dich zu entspannen, Deinen Körper besser wahrzunehmen und Dich selbst so zu akzeptieren, wie Du bist. Über dieses Problem berichten übrigens nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Die Selbstliebe ist jedoch der Schlüssel zu einer hervorragenden psychischen und körperlichen Gesundheit. In diesem Zusammenhang können außerdem sanfte Selbstliebe-Meditationen auf dem Kissen helfen. e) Yoga kann helfen, Emotionen ins Fließen zu bringen Depressive Verstimmungen oder Depressionen können auch daraus resultieren, dass die Energie im eigenen Körpersystem stockt. Das heißt, dass Du mit verschiedenen Asanas Deine Energie ins Fließen bringen musst. Dies wirkt sich auf Dein gesamtes Wohlbefinden aus. Übe täglich Yoga auf Deiner Matte und Du wirst sehen, dass Du viel ausgeglichener bist und besser mit Deinen Emotionen umgehen kannst. Welche Übungen sind perfekt bei Depressionen? Falls Du von diesen Symptomen betroffen bist und eine Depression diagnostiziert wurde, solltest Du handeln. Beginne neben der konventionellen Therapie am besten noch heute mit Deiner Yoga-Praxis, um so schnell wie möglich Verbesserung eintreten zu lassen. Natürlich braucht es am Anfang ein wenig Motivation, um nicht nur im Bett liegen bleiben zu wollen. Wer jedoch das Wissen hat, dass Yoga helfen kann, sollte es ausprobieren. a) Berghaltung Diese Asana ist sehr bekannt und beliebt. Das liegt daran, dass sie die Stärke aus einem selbst herausholt. Bist Du depressiv, ist das bedeutend, weil Dir höchstwahrscheinlich die innere Power fehlt. Du stehst aufrecht auf dem Boden und hebst die Arme gerade in die Luft; gleichzeitig atmest Du ein. Beim Ausatmen senkst Du die Arme herab und gibst die Handinnenflächen vor Deinem Herzen zusammen. Wiederhole es ein paar Mal. b) Drehsitz Wer seinen Körper entgiften möchte – dies ist nicht nur auf die physische Nahrung bezogen – kann diese Asana ausprobieren. Das Loslassen alter Dinge ist notwendig, um sich auf das Neue zu freuen. Besonders bei depressiven Verstimmungen ist dies ein bedeutender Punkt. Du setzt Dich hin und streckst das rechte Bein aus, das linke Bein wird über das rechte aufgestellt. Gleichzeitig drehst Du Deinen Körper nach rechts auf. Der rechte Ellenbogen berührt das Knie des linken Beins. Der Kopf ist immer in Verlängerung der Wirbelsäule und dreht sich nicht zu fest ein. c) Herabschauender Hund Sie ist eine sehr beliebte Asana – nicht nur bei depressiven Verstimmungen. Vom Vierfüßlerstand aus, hebst Du Deinen Po an und streckst ihn in die Luft. Die Beine sind fast durchgestreckt, die Fußsohlen auf dem Boden. Der Rücken ist lang und die Arme ausgestreckt. Genieße ein paar Atemzüge in dieser Haltung. Diese drei Übungen kannst Du in die tägliche Routine integrieren. Vergiss folgende Punkte nicht... Wenn Du den Wunsch hast, Yoga in Deinen depressiven Alltag zu integrieren, darfst Du diese Punkte beachten: Dass sich Dein Zustand verbessert, kann schnell oder auch langsamer gehen, habe Geduld. Es ist bedeutend, dass Du regelmäßig Yoga übst. Mache Yoga in der Gruppe – das hilft Dir, soziale Kontakte zu schließen Atemübungen wie Kapalabhati (Feueratem) tut richtig gut, um neues Feuer in den Organismus zu bekommen. Leidest Du unter Depressionen und möchtest Linderung haben? Hast Du schon einmal Yoga ausprobiert?
Yoga gegen Müdigkeit im Büro – Was kannst Du tun? - yogabox

Yoga gegen Müdigkeit im Büro – Was kannst Du tun?

von/ durch Stefan am Jun 13 2022
Zu viele Stunden vor dem PC machen müde, antriebslos und häufig auch gestresst. Um die gesamte Arbeitszeit gut durchzuhalten, gibt es neben tiefem Atmen andere Tipps, die dabei helfen, den Alltag im Büro ohne Stress und mit viel Leichtigkeit zu gestalten. Wenn Du auf der Suche nach den besten Inspirationen bist, energetisiert am Arbeitsplatz zu sein, hilft Dir gerade dieser Beitrag weiter. Müdigkeit reduzieren: Warum sind Pausen notwendig? Menschen haben eine gewisse Kapazität an Konzentration. Wenn diese jedoch aufgebraucht ist, dann werden Arbeiten nicht mehr mit der Leistung erledigt, wie es üblicherweise durchgeführt werden könnte. Merkst Du, dass Du Dich nicht mehr konzentrieren kannst, dann ist eine Pause längst überfällig. Befolgst Du diese Tricks am Schreibtisch nicht, wirst Du Dich erschöpft, ausgelaugt und ohne Motivation fühlen. Deshalb ist es deutlich besser, dass Du zeitig eine Pause einlegst. Der Körper entspannt sich und stressige Gedanken werden losgelassen. Burn-out, Schlafstörungen oder andere körperliche Beschwerden können die Folge von Überarbeitung und somit mangelnden Pausen für Körper, Geist und Seele sein. Wer im Büro ständig hoch anspruchsvolle kognitive Aufgaben erledigt, steigert seine Konzentration, indem er sich während der Pause auf andere Tätigkeiten fokussiert. Bewegung kann dienlich sein. In diesem Zusammenhang berichten viele Menschen über die positiven Auswirkungen von Yoga auf das eigene Wohlbefinden. Daneben solltest Du auf regelmäßigen, ausreichenden Schlaf und eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung achten; frisches Obst und Gemüse sind essenziell, um alle bedeutenden Vitalstoffe zuzuführen. Um Deinen Körper mit genügend Flüssigkeit zu versorgen, ist es ratsam, mindestens zwei Liter am Tag zu trinken. Tipp 1: Warum ist Yoga bei Müdigkeit dienlich? In diesem Abschnitt möchten wir Dir erklären, warum die alte traditionelle buddhistische Lehre perfekt ist, um die Gesundheit im Büro zu stärken. Viele Angestellte in Deutschland klagen über die tägliche Müdigkeit. Diese zieht sich meistens von frühmorgens bis abends durch. In diesem Zusammenhang ist das A und O, dass Du in der Nacht ausreichend schläfst. Ist das gegeben und die Müdigkeit trotzdem noch da, müssen andere Lösungen gefunden werden. Die Asanas aus dem Fernen Osten helfen Dir dabei, die Energie in Deinem Körper in Fluss zu bringen. Durch das ganztägige Sitzen stockt der Energiefluss – vor allem im unteren Bereich des Körpers (erstes und zweites Chakra). Yoga, Tai Chi oder andere Entspannungstechniken wirken genau da: Sie unterstützen dabei, die Energieblockaden im Körper zu lösen und alles ins Fließen zu bringen. Möchtest Du diese Vorteile leicht und einfach umsetzen? Dann baue Business-Yoga in Deinen Alltag am Arbeitsplatz ein. Tipp 2: Welche Übungen sind hilfreich? Es gibt viele verschiedene Asanas, die Dir dabei helfen, Dich im Home-Office oder im Büro besser, vitaler und energetisiert zu fühlen. Besonders Nacken, Schultern und die Wirbelsäule werden bei zu langem Sitzen beeinträchtigt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du genau an diesen Körperpartien ansetzt, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. a) Adlerarme Diese Übung ist für die Schultern und die Arme sehr dienlich. Du setzt Dich aufrecht hin. Die Arme werden ausgestreckt, während die Handinnenflächen nach oben zeigen. Dann werden die Arme ineinander gekreuzt und die beiden Handinnenflächen zusammengebracht (sie berühren sich entweder ganz oder wie es für Dich möglich ist). Die Asana wird für einige Augenblicke gehalten, bevor die Seite gewechselt wird. b) Drehsitz auf dem Boden oder Stuhl Diese Übung kannst Du auf dem Boden oder auf Deinem Stuhl machen. Wenn Du auf Deiner Matte auf dem Boden sitzt, dann strecke die Arme nach oben und drehe Deinen Oberkörper nach rechts auf. Deine rechte Hand wird auf den Boden hinter Dir gestellt, während die linke auf Deinen rechten Oberschenkel platziert wird. Nach ein paar tiefen Atemzügen wird die Position gewechselt. Wer lieber auf dem Stuhl sitzen bleibt, kann die Armlehne mit beiden Händen umfassen und sich zuerst nach rechts und dann nach links aufdrehen. c) Vorwärtsbeuge auf dem Stuhl oder im Stehen Um Deinen oberen Rücken am Arbeitsplatz zu entspannen, ist die Vorwärtsbeuge sehr dienlich. Dafür sitzt Du auf Deinem Stuhl und bringst Deine Arme hinter Deinem Rücken zusammen. Nun streckst Du diese nach oben (Richtung Decke) und beugst Deinen Oberkörper nach vorne. Die Arme sind in der Luft. Ähnlich funktioniert die Position, wenn Du im Stehen bist. d) Nackenübungen Neben diesen oben genannten Yoga Übungen darfst Du Deinen Fokus auch auf Deinen Nacken richten. Es gibt mehrere Varianten, um mit Office-Yoga Deinen Nacken zu entspannen: Du kannst Deinen Kopf kreisen lassen. Zuerst ein paar Mal vorne: bringe den Kopf von links nach rechts. Ergänze die Übung, indem Du den Nacken leicht nach hinten wirfst und den Kopf von links nach rechts bewegst. Lasse Deinen Kopf auf die linke Seite (Schulter) fallen und lege Deine linke Hand sanft auf Dein Gesicht. Genieße die Dehnung. Die Übung darf auf der anderen Seite wiederholt werden. Massiere Deinen Nacken mit Deinen Händen und atme tief ein. e) Übungen für Deine Augen Natürlich sollten auch die Augen miteinbezogen werden, um die Müdigkeit zu reduzieren. Dafür versuche Deine Augen zu kreisen, von links oben, nach rechts oben, dann nach rechts unten und links unten. Wiederhole diese Kreise mehrmals. Ein schnelles Blinzeln kann dabei helfen, die Augäpfel mit mehr Feuchtigkeit zu versorgen. Ziehe mit Deinen Augen das Unendlichkeitszeichen nach. Suche Dir einen Punkt in der Nähe und fokussiere diesen abwechselnd mit einem in der Ferne. All diese Übungen kannst Du leicht am Schreibtisch ausführen, ohne überhaupt aufstehen zu müssen. Wer unter trockenen Augen leidet, sollte sich in regelmäßigen Abständen die Zeit dafür nehmen, diesen Anleitungen zu folgen. In der Mittagspause kannst Du diese Übungen auch an der frischen Luft machen. Der Effekt ist dann oft noch größer, weil die Sonne und der neue Sauerstoff guttun, um sich entspannter, vitaler und energetisiert zu fühlen. Tipp 3: Meditation gegen Müdigkeit Bewegung hilft, um mehr Energie zu verspüren und einen dritten oder vierten Kaffee zu vermeiden. Die Ursache von Müdigkeit sollte dennoch immer gesucht werden: Leidest Du unter zu wenig Schlaf? Ist die Arbeit zu anstrengend? Bist Du überfordert? Die Antworten findest Du, wenn Du ehrlich mit Dir selbst bist – Meditation kann dabei helfen, sich selbst besser kennenzulernen, die Gedanken fließen zu lassen und sich auf sich zu konzentrieren. Außerdem nimmt die Entspannung zu, wenn Du ein paar Minuten auf dem Meditationskissen verbringst. Wer zu den Anfängern gehört, sollte sich zuerst eine geführte Anleitung anhören, um besser in den Entspannungszustand zu gelangen. Mit der Zeit kannst Du frei meditieren bzw. nur mehr mit Musik oder speziellen Frequenzen. Egal, welche Meditation Du machst – das Wichtigste ist, dass Du Deinen Atem mit einbeziehst. So kannst Du noch mehr Entspannung für Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Seele erlangen. Bei regelmäßiger Durchführung wirst Du merken, dass Deine Müdigkeit abnimmt und sich die Konzentration verstärkt. Hast Du die besten Yoga-Übungen für das Büro bereits ausprobiert? Was machst Du bei anhaltender Müdigkeit?
Ayurveda Detox im Frühling: Das musst Du wissen - yogabox

Ayurveda Detox im Frühling: Das musst Du wissen

von/ durch Stefan am Jun 02 2022
Ayurveda Detox im Frühling: Das musst Du wissen Fast jeder kennt den berüchtigten Frühjahrsputz im Haus, nicht wahr? Während dieses Prozesses wird das gesamte Haus auf Vordermann gebracht. Das heißt, dass Küche, Bad, Keller, Arbeitszimmer, Wohnraum sowie Schlafzimmer gereinigt und ausgemistet werden. Für die eigene Gesundheit ist es sinnvoll, wenn sich diese Reinigung nicht nur auf die Wohnung bezieht. Der Frühling ist ideal, um sich von Schlacken, Altlasten und Giftstoffen zu säubern – deshalb beginnen immer mehr Menschen eine Detoxkur. Was das genau ist und warum ein Ayurveda Detox dienlich sein kann, erfährst Du in diesem Beitrag. Ayurveda und Frühling Im ersten Abschnitt möchten wir Dir erklären, was Ayurveda überhaupt ist. Das Wort Ayurveda bedeutet so viel wie die "Wissenschaft vom Leben". Sie hat ihren Ursprung in Indien. Mittlerweile hat sich das Wissen jedoch in die ganze Welt verbreitet, immer mehr Menschen folgen den Weisheiten und können dadurch die Gesundheit sowie das Wohlbefinden im Alltag stärken. Der Fokus liegt auf der Förderung der Gesundheit und dem gleichzeitigen Vermeiden von Krankheiten. In Ayurveda gibt es drei verschiedene Typen: Vata, Pitta, Kapha. Das sind die drei Doshas. Jeder Typ weist wiederum unterschiedliche Eigenschaften auf. Der Frühling steht ganz im Kapha-Element. Das Kapha-Element: eine Beschreibung Allgemein gilt der Kapha-Typ als sehr beständig und stark. Im Frühling jedoch ändert es sich leicht. Das liegt daran, dass das Klima im Frühjahr dem Kapha-Typ ähnelt. Demnach kommt es dazu, dass der Frühling dominiert und sich der Dosha-Typ eher zurückzieht. Im Körper kann es zu einem Kapha-Überschuss kommen. Dies kannst Du an einer erhöhten Schleimbildung im Körper erkennen. Zudem berichten viele Menschen über eine störende Müdigkeit. Es ist empfehlenswert, dass sich über den Winter angesammelte Nahrungsreste oder Schlacken (= Ama) zur wärmeren Jahreszeit verflüssigen und abgenommen werden. Demnach ist das Ayurveda-Fasten das A und O, um den Darm und den Rest des Körpers von diesen Altlasten zu befreien. Wie kann Ama abgebaut werden? Wie bereits angesprochen darf Ama im Frühling losgelassen werden. Es gibt verschiedene Methoden, die dabei unterstützend sein können. Dazu zählen beispielsweise Bitterstoffe in der Ernährung, die die Leberfunktion verbessern. Dieses Organ spielt in diesem Prozess eine bedeutende Rolle. Die Bitterstoffe sind nicht nur in Wildkräutern, sondern auch in Neemrinde, in Guduchi (eine heilige Pflanze im Ayurveda, die dem Körper und Geist Energie und Kraft schenkt) sowie in Kurkuma vorhanden. In der Ayurveda-Detox-Kur ist es bedeutsam, dass Du diese Gewürze miteinander kombinierst. Wie Kurkuma Dich während der ayurvedischen Entgiftung unterstützen kann! Während das Gewürz, das von der Gelbwurz gewonnen wird, früher nur im asiatischen/indischen Raum zu finden war, hat es sich mittlerweile überall auf der Welt verbreitet – und das nicht umsonst. Die Wurzel schafft es, die körperlich-geistige Balance im Menschen herzustellen und alle drei verschiedenen Dosha-Typen auszugleichen. Das ist besonders im Frühling wichtig, wenn Kapha Überhand gewinnt. Demnach darf die Gelbwurz keinesfalls vergessen werden. Wenn Du den Geschmack nicht magst, dann kaufe Dir am besten Kurkuma-Tabletten, die Du mit Wasser schlucken kannst. Ansonsten nutze das Gewürz für alle möglichen herzhaften Rezepte. Zudem gibt es verschiedene Ayurveda Tees, in denen das Gewürz enthalten ist. Die wichtigsten Tricks, um richtig entschlacken zu können Alte Schlacken und Nahrungsreste müssen im Laufe der Detox-Kur losgelassen werden. Im Ayurveda verfolgst Du vier Grundregeln: richtiger Ort (Desha) richtige Zeit (Kala) gute innere Einstellung (Karana) tolle Rezepte (Upyokta) Die richtige Zeit für die Entschlackung ist der Frühling; wer die Altlasten auf eine sehr effiziente Art und Weise loslassen möchte, sollte dies im Rahmen einer Panchakarma-Kur machen. Hierbei handelt es sich um eine Kur, bestehend aus fünf Ausleitungsverfahren. Diese finden über den Darm, die Nase, den Mund und die Haut statt. Wer sich in den eigenen vier Wänden schwertut, eine nachhaltige Fastenzeit zu gestalten, sollte darüber nachdenken, in einen Kurort zu gehen. Es gibt zahlreiche Ayurveda Resorts, die die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches ayurvedisches Fasten, Darmreingungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Stoffwechsels schaffen. Demnach dürfen sich jene Menschen, die ein hektisches Leben haben, herausnehmen und sich während des ayurvedischen Heilfastens auf die Heilung konzentrieren. Auch das richtige Mindset und der Wille sind ausschlaggebend, ob die Detox-Kur erfolgreich ist. Tue Dich mit Gleichgesinnten zusammen und besprecht eure Zweifel, Ängste und Erfahrungen. Denke an die besten Tipps für Deinen Detox Du beginnst Deinen Tag mit einem Glas heißes Wasser, nachdem Du Öl durch Deinen Mund gezogen hast (hierfür kannst Du naturreines Kokosöl nutzen). Außerdem können Ingwer- oder Reiswasser hilfreich sein. Sie sind ein wichtiger Bestandteil für die ayurvedische Detox-Kur. Sie helfen dem Organismus dabei, Altes loszulassen. Am besten startest Du Deine Mahlzeiten mit einem warmen Essen. Hierfür eignet sich Porridge hervorragend. Ansonsten richte Deinen Fokus auf warme, scharfe, ungesüßte und wenig gesalzene Gerichte. Kalte Lebensmittel/Mahlzeiten dürfen vermieden werden. Reis, Hülsenfrüchte, Gurken, Aubergine, Mangos, Birnen und Äpfel sind gut für Deine Entschlackungskur. Bei der Auswahl der Gerichte ist es sinnvoll, dass Du darauf achtest, dass Du abends nicht mehr so viel isst. Stattdessen darf die Mahlzeit mittags ein wenig größer ausfallen. Iss nicht zu viel, dafür ist trinken sehr bedeutend (Wasser oder ayurvedischer Tee; keine Saftschorlen oder andere zuckerhaltige Getränke) Massagen des Bauches oder des gesamten Körpers können Dir dabei helfen, die Schlacken noch leichter loszulassen. Einläufe dienen der Darmreinigung und sollten fester Bestandteil sein. Fasten ist für fortgeschrittene Yogis das Richtige. Wer noch nie gefastet hat, sollte sich erst mal langsam herantasten und mit wenigen Stunden beginnen. Auch kannst Du einen Detox-Tag mit keiner festen Nahrung einbauen. Detoxrezepte findest Du in ausgewählten Büchern oder im Internet. Auch die Beratung und Behandlung durch einen Ayurveda-Spezialisten kann Sinn ergeben. Ayurvedische Gewürze und Kräuter spielen eine essenzielle Rolle (schwarzer Pfeffer, Fenchel, Kümmel, Zimt usw.). Warum Yoga und Bewegung hilfreich ist Neben den oben genannten Ernährungstipps ist es ratsam, dass Du Dich in der Natur ausreichend bewegst. Je nach Deinen Vorlieben können es lange Spaziergänge im Park oder im Wald sein. Auch Yoga auf Deiner liebsten Matte ist dienlich, um alte Schlacken effizient loszulassen. Es gibt zahlreiche Übungen, die den Entgiftungsprozess erleichtern: Drehsitz (Arha Matsyendrasana) Taube (Eka Pada Rajakapotasana) Schulterstand (Salamba-Sarvangasana) Herabschauender Hund (Adhu Mukha Svanasana) Bedeutend ist, dass Du auf Deinen Körper hörst und während der Fastenzeit nur so viel Bewegung einbaust, wie Dir guttut. Meditation für Deine innere Stärke Um die ganze Zeit bewusst zu bleiben, und sich vollends auf die Detox-Kur zu konzentrieren, ist es sinnvoll, seine Sinne auf die Innenwelten zu fokussieren. Mithilfe von täglichen Meditationen auf Deinem bequemen Kissen schaffst Du es, Deine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Während der Entschlackung ist es nicht selten, dass auch unerwartete Gefühle hochkommen. Diese darfst Du ansehen und wieder loslassen. Hast Du bereits einmal ayurvedisches Fasten gemacht? Wenn ja, wie hat es geklappt?
Yoga und Trailrunning miteinander kombinieren - yogabox

Yoga und Trailrunning miteinander kombinieren

von/ durch Stefan am Mai 26 2022
Du fragst Dich wie Yoga und Trailrunning zusammenpassen? Yoga ist die ideale Kombination aus Dehnung, Balance und Koordination. Diese Kombination ist für Läufer gleichermaßen wichtig, um fiesen Muskelkater und Verletzungen während des Trainings zu vermeiden. Da Yoga diese Fähigkeiten trainiert und verbessert, ist es das optimale Ausgleichs- und Ergänzungsprogramm zum Trailrunning. Wir zeigen Dir, wie Yoga und Laufsport sich kombinieren lassen und welche Übungen dafür gut geeignet sind. Atmung first! Wer Trailrunning betreibt, der weiß wie wichtig die Atmung dabei ist. Beim Yoga kommt es genau darauf an, denn stimmt die Atmung nicht, kann nicht von richtigem Yoga gesprochen werden, eher von Fitness. Die Atmung beim Yoga ist intensiv und tief, ausgeatmet wird durch die Nase. Wenn Du Yoga machst und es anschließend mit einem Laufprogramm kombinierst, wirst Du schnell feststellen, dass die erlernte Atmung beim Yoga Dir auch beim Trailrunning sehr nützlich sein wird. Gleichmäßige Atmung wird beim Yoga erlernt und hilft Dir ebenfalls beim Laufen, denn unregelmäßiges Hecheln verbraucht bei größerer Anstrengung sehr viel unnötige Energie. Bei dieser gleichmäßigen Atmung wird von sogenannter „Bauchatmung“ gesprochen. Im SportScheck Ratgeber erfährst Du, wie die Bauchatmung funktioniert und welche Yoga-Übungen für Läufer besonders hilfreich sind. Yoga: vor oder nach dem Laufen? Yoga ist sowohl vor als auch nach dem Laufen eine großartige Ergänzung. Vor dem Laufen kann Yoga zum Beispiel helfen, die Muskeln aufzuwärmen und die Beweglichkeit zu erhöhen. Beides ist wichtig, um Zerrungen oder Verletzungen beim Trailrunning vorzubeugen. Doch auch nach dem Lauftraining kann Yoga hilfreich sein. So können Yoga-Dehnübungen nach dem Lauf den Erholungsprozess beschleunigen, indem sie die Milchsäure, die sich in den Muskeln während des Trainings ansammelt, ausschwemmen. Außerdem kann Yoga nach dem Trailrunning dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Daher ist Yoga eine großartige Möglichkeit, sowohl die körperlichen als auch die geistigen Vorteile des Laufens zu steigern. Das Beste: Yoga und Laufen in Kombination sind für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet. Egal, ob Du ein erfahrener Läufer bist, der eine neue Herausforderung sucht oder ob Du ein Yoga-Anfänger bist, der Abwechslung in seine Praxis bringen möchte – die Kombi aus Laufen und Yoga ist eine hervorragende Option, sich in seinem Körper wohlzufühlen und die innere Balance zu finden. Yoga als Muskelaufbautraining für Läufer Yoga kann nicht nur Deine Atmung verbessern, sondern gleichzeitig Dein Körperbewusstsein steigern. Beim Yoga musst Du Dir Deines Körpers auf eine Weise bewusst sein, wie es bei vielen anderen Aktivitäten nicht der Fall ist. Diese verbesserte Körperwahrnehmung kann zu einem gesünderen und effizienteren Laufstil führen. Darüber hinaus kann Yoga zur Stärkung Deiner Bauch- und Rückenmuskulatur beitragen. Dies sind wichtige Muskelgruppen, die von Läufern beim Training oft vernachlässigt werden. Sie sind jedoch essenziell, um eine gesunde Laufhaltung einzunehmen und somit Verletzungen vorzubeugen, denn die Bewegungen beim Laufen kommen in ihrem Ursprung aus dem Rumpf. Wenn diese Muskeln vernachlässigt werden und dadurch nicht stabil genug sind, können Deine Beine kein ordentliches Laufprogramm absolvieren. Kleine Yoga-Einheiten, große Laufziele Die Vorstellung, Yoga zu machen und zu laufen, mag für viele Menschen wie zwei völlig unterschiedliche Aktivitäten erscheinen. Schließlich wird Yoga oft mit langsamen, bedächtigen Bewegungen in Verbindung gebracht, während Laufen in der Regel eine aerobe Aktivität ist, die das Herz in Schwung bringt. Doch Yoga und Trailrunning lassen sich wunderbar zu einer Einheit verbinden. Setze Dir dafür ein für dich individuelles Laufziel. Wichtig ist, dass dieses auch zu Deinem persönlichen Fitnesslevel passt. Ein Beispiel-Szenario: Du möchtest in absehbarer Zeit beim Laufen einen Trail von 10 km meistern. Das ist natürlich nicht nur für Anfänger, sondern selbst für Fortgeschrittene eine Distanz, die sehr kräftezehrend sein kann. Wenn Du Dein Lauftraining jedoch mit Yoga kombinierst, dann wirst Du diese Strecke künftig mit Sicherheit problemlos meistern können.Wie funktioniert das? Um Dein großes Ziel zu erreichen, läufst Du immer wieder kleinere Etappen von 2 Kilometern und unterbrichst anschließend Dein Lauftraining für 2 Minuten. Diese Zeit stehst Du jedoch nicht tatenlos herum, sondern absolvierst Yoga-Übungen. Nutze dafür Übungen, welche Deine Rumpfmuskulatur strecken und aktiv für eine gesteigerte Atmung sorgen. So kannst Du Deine Muskeln dazu anregen, mehr Sauerstoff aufzunehmen. Das wiederum kann Dir für Deine anschließenden Laufetappen neue Kraft geben. Durch diese Kombi aus Laufen und Yoga wirst Du sehen, dass Du mit Sicherheit schnell größere Distanzen bei Deinen Lauftrainings überwinden kannst, als es vorher möglich war.
Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung - yogabox

Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung

von/ durch Nick am Mai 01 2022
Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung Für viele Yoga-Neulinge und sogar für Fortgeschrittene ist nur schwer überschaubar, welche Yoga-Stile es gibt und wie sie sich unterscheiden. Hatha, Kundalini, Ashtanga, Vinyasa? Schwitzen beim Bikram Yoga? Oder moderne, westliche Weiterentwicklungen wie Power Yoga? Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären dir hier, was Kriya Yoga ist und wo es inmitten der verschiedenen Stile einzuordnen ist. Was ist Kriya Yoga? Kriya Yoga wird auch „aktives Yoga“ oder „Yoga der Tat“ genannt. Der Name leitet sich von kri (Sanskrit: handeln) ab. Das Ziel im Kriya Yoga ist es, den Geist, die Seele und den Körper gleichermaßen zu entwickeln. Wer Kriya Yoga regelmäßig ausübt, soll ausgeglichen werden und eine tiefe innere Ruhe erlangen. Die Geschichte des Kriya Yoga geht bis auf das Yogasutra, den klassischen Leitfaden des Yoga, zurück. Das Yogasutra wurde von dem indischen Gelehrten Patanjali verfasst, der als „Vater des Yoga“ gilt. Damit ist Kriya Yoga einer der alten und traditionellen Formen des Yoga. Der Yogameister, Philosoph und Schriftsteller Paramahamsa Yogananda machte diesen Weg ab den 1920er Jahren auch in der westlichen Welt bekannt. Bestandteile des Kriya Yoga Das Kriya Yoga basiert auf dem Raja Yoga, einem der klassischen Yogawege, der sich mit der Beherrschung des Geistes beschäftigt. Zentrale Technik im Kriya Yoga sind Atemübungen (Pranayama), die Körper und Geist zusammenführen sollen. Die Schwerpunkte im Kriya Yoga liegen auf drei Punkten: Tapas: Tapas steht für Disziplin, Willenskraft, Durchhaltevermögen, für das „innere Feuer“. Diese Energie benötigst du immer dann, wenn du etwas zum Erfolg führen willst. Im Kriya Yoga versteht man unter Tapas Übungen und Meditationen, die dieses „innere Feuer“ schüren und dem Yoga-Schüler dabei helfen, das tägliche Leben mit einem Bewusstsein für das Höhere Selbst zu meistern. Svadhyaya: Dieser Begriff bezeichnet das Selbststudium. Das eigene Denken und Handeln soll beobachtet, kritisch hinterfragt und reflektiert werden. Erkenne dich selbst. Erkenne deine Fähigkeiten und Talente, aber auch deine Schwächen. Zusätzlich gehört zum Svadhyaya auch das Studium alter Schriften. Dieses Studium kann alle Arten philosophischer und religiöser Werke umfassen, von der Bibel über das Yogasutra bis zu modernen, philosophischen Texten. Ishvara Pranidhana: Dritter wichtiger Punkt im Kriya Yoga ist die Hingabe an Gott (Prandihana: Hingabe, Ishvara: Gott). Ziel ist ein Zustand der totalen Ergebung in Gottes Willen. Bei dieser spirituellen Praxis will der Übende letztendlich ganz in Gott aufgehen und sein eigenes Selbst aufgeben. Leid, Trauer und auch Freude werden als Geschenke von Gott behandelt, an denen man nicht festhält. Die Ziele im Kriya Yoga Das Ziel im Kriya Yoga ist es, sich selbst zu finden und sein Leben positiv auszurichten. Über die drei Wege von Tapas (Disziplin, Übungen), Swadhyaya (Selbststudium, Introspektion, Studium der Schriften) und Ishvara Pranidhana (Hingabe an Gott, Loslassen) kannst du Harmonie und Einheit erreichen. Im Yogasutra heißt es, dass die Kriya Yoga Techniken dabei helfen, die Kleshas zu beruhigen. Unter Kleshas versteht man Strukturen und Kräfte im menschlichen Geist, die Leiden verursachen. Dazu gehören Unwissenheit, Egoismus, Wünsche, Abneigungen und Ängste. Kriya Yoga soll helfen, diese Kleshas zu überwinden. Kleshas werden oft mit Unkraut verglichen. Während Zier- und Nutzpflanzen gehegt und gepflegt werden müssen, wuchert das Unkraut von selbst. Wird der Geist sich selber überlassen, geschieht das gleiche wie in einem verwilderten Garten: Das Unkraut überwuchert mit der Zeit alles. Kriya Yoga hilft dir bei der Pflege deines „Gartens“. Schlechte, zum Teil unterbewusste Einflüsse werden geschwächt und beseitigt. Unterscheidungskraft, Aufmerksamkeit, Intellekt und logisches Denken werden gefördert. Das Bewusstsein wird klarer und Ziele werden begeisterter und mit mehr innerem Feuer verfolgt. ©iStock.com/WTolenaars
Was ist SUP-Yoga und wann können die Asanas auf dem Wasser helfen? - yogabox

Was ist SUP-Yoga und wann können die Asanas auf dem Wasser helfen?

von/ durch Stefan am Apr 22 2022
Asanas auf dem Wasser helfen? Bist Du auf der Suche nach einem neuen Abenteuer in der Natur? Willst Du Deinen Körper stärken, Deine Fitness verbessern und Dein Wohlbefinden auf ein neues Level bringen? Dann könnte die immer weiter verbreitete Yoga-Disziplin auf dem Stand Up Paddle genau richtig sein. Was Du beachten musst und warum die Asanas immer häufiger auf dem Stand Up Paddle Board gemacht werden, erfährst Du in diesem Beitrag. woman meditating with SUP on water in nature Was ist Sup-Yoga? In erster Linie möchten wir erklären, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Sup-Yoga fasst das Ausüben von verschiedenen Asanas auf dem Stand Up Paddle zusammen. Seit Neuestem gehört SUP Yoga zu den Unterdisziplinen vom Stand Up Paddle. Wer dies bereits ausprobiert hat, weiß, dass es dafür ein starkes Gleichgewichtsgespür benötigt – wenn Du zusätzlich Yoga auf dem Stand Up Paddle machen willst, dann bedarf es hierbei noch mehr Übung und ein ausgereiftes Gleichgewichtsorgan. Doch daran kannst Du arbeiten. Welche Faktoren sind beim Kauf des Paddle Boardswichtig? Um loszustarten, brauchst Du nicht nur den starken Willen, sondern überdies ein hochwertiges, aufblasbares Board. Bei der Auswahl des richtigen Up Paddle Board solltest Du folgende Punkteberücksichtigen: • Die Nutzfläche muss groß genug sein, damit Du die Pose gut ausüben kannst. Gerade für Yin Yoga braucht es ein wenig mehr Platz. Auch Anfänger tun sich tendenziell leichter, wenn eine geräumige Fläche zur Verfügung steht – die Balance kann so leichter gehalten werden. • Die Bauform des Paddle Boards sollte breit sein. Demnach zählen die Yoga-SupBoards meist zu den breiteren Allround-Boards. Einige der Boards haben auch eine rechteckige Form. • Die Gleiteigenschaften sind für ein Yoga-Board nicht so bedeutend. • Viele Hersteller von SUP Boards bauen keine Sicherungsleine ein. Diese wirkt oft störend und deshalb wird darauf verzichtet. Yogis, die das stabile Board auch zum Paddeln benutzen, müssen auf einen freien D-Ring achten. • Natürlich spielt zudem die Traglast eine wichtige Rolle. Damit ist eine ausreichende Stabilität sowie Belastbarkeit möglich. Das Volumen ist dank der Dicke von über 15 cm hoch genug. • Die Tragegriffe sollten an der Seite platziert werden, so stellen sie keinen Störfaktor beim Durchführen der Yoga-Übung oder während der Meditation dar. • Viele der aufblasbaren Boards sind besonders praktisch, da sie nach der Nutzung wieder gut verräumt werden können. Diese werden häufig im Set mit Zubehör wie einem Rucksack geliefert. Darin kann das Board nach der Tour auf dem See verstaut werden. • Der Preis darf nicht vernachlässigt werden. Die Preisspanne ist sehr groß, sodass Du selbst entscheiden musst, welches Modell Du kaufst. Das Material, die Größe sowie die Qualität dürfen in der Wahl des Stand Up Paddling Board nie vernachlässigt werden. Möchtest Du möglichst erschwinglich einkaufen, darfst Du die verschiedenen Angebote auf Amazon sowie in den anderen Online-Shops vergleichen. Welche Übungen sind die beliebtesten? Wer gerne in der Natur ist und die Zeit mit Stand Up Paddling verbringt, sollte ab jetzt ein paar Asanas für die eigene Fitness einbauen. Dies tut Körper, Geist und Seele gut. Die bedeutendsten Positionen für das Stand Up Paddle sind folgende: a) Das BootDie Übung wird auf dem SUP Board genauso wie auf dem Boden auf der Yogamatte ausgeübt. Du setzt Dich auf das Paddle und winkelst die Beine an. Dann lehnst Du Deinen Oberkörper zurück und hebst die Beine an. Nur Dein Hinterteil bleibt auf dem Boden. Achte darauf, dass Deine Wirbelsäule gerade ist. Es ist vollkommen verständlich, dass Dir das Halten des Gleichgewichts auf dem heimischen Boden leichter fällt. woman in yoga posture on SUP on water surface b) MalasanaHierbei handelt es sich um eine tolle Übung für Deinen Rücken und Deine Hüfte – auch für Anfänger geeignet. Für diese Asana gehst Du in die Hocke, beide Fußsohlen sind auf dem Boden und die Oberschenkel nach außen gedreht. Die beiden Hände werden vor der Brust gefaltet. Genieße die Dehnung in Deiner Hüfte. Mit der Zeit findest Du die richtige Technik heraus, das Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig Deine Hüfte zu dehnen. c) Herabschauender HundDiese Übung ist im Yoga sehr bekannt und kann perfekt auf dem SUP Board durchgeführt werden. Natürlich fühlt sich die Übung auf dem Stand Up Paddle Board anders an. Den herabschauenden Hund kannst Du auch als Einsteiger probieren. Hebe vom Vierfüßlerstand Dein Becken nach hinten und strecke Deinen Rücken sowie Deine Beine durch. Achte darauf, dass Du nicht umfällst. Vergiss Deine Atmung nicht und konzentriere Dich auf Deinen Körper. d) HandstandWenn Du bereits ein kleiner Yoga-Profi auf dem aufblasbaren SUP Board bist, dann teste den Handstand. Hier ist besonders wichtig, dass Du die ganze Zeit die Körperspannung hältst, so kippst Du nicht vorne über und fällst nicht ins Wasser. Einsteiger dürfen diese Übung zuerst auf der Yogamatte üben und dann erst auf dem Board für SUP. Hier ist es bedeutend, dass Du Deine gesamte Körpermitte, Deine Bauchmuskeln und Deinen unteren Rücken anspannst. woman training yoga on SUP in lake e) Krieger IUm Deine Oberschenkel, Deinen Po sowie Deinen Core zu trainieren, solltest Du den Krieger I auf dem Stand Up Paddle Board ausführen. Anders als auf dem Boden ist die Pose hier deutlich schwerer. Du musst versuchen, das Gleichgewicht zu halten – ansonsten kann es passieren, dass Du runterfällst. Du streckst das rechte Bein nach vorne und beugst es im rechten Winkel (Knie ist über der Ferse), das linke Bein geht zurück und ist ausgestreckt. Der Oberkörper richtet sich auf und zeigt nach vorne, die Schultern und Hüfte richten sich nach vorne aus. Die Arme sind nach oben hin ausgestreckt, die Handinnenflächen zeigen zueinander. Hier bleibst Du für ein paar Atemzüge und wechselst dann Dein Bein. Standing woman on SUP in yoga pose on water Yoga auf dem Stand Up Paddle Board: die besten Tipps Damit Du bereits von Anfang erfolgreich bist und Dich auf dem Board wohlfühlst, solltest Du ein paar Tipps beachten. • Gerade zu Beginn können die Posen aus dem Yoga sehr herausfordernd sein. Deshalb ist es empfehlenswert, langsam zu starten. Mache Dich erst mal mit dem SUP Board bekannt und schau, was Du gerade benötigst, um Dich sicherer zu fühlen. Am Anfang kann es sinnvoll sein, mit einfachen Übungen wie der Haltung des Kindes zu starten. Auch eine Meditation zur Tiefenentspannung lässt Dich nach und nach sicherer fühlen. Bist Du am Punkt angekommen, an dem Du Dich auf dem Yoga Board wohlfühlst, kannst Du mit den gewohnten Übungsstrecken beginnen. • Bei Unsicherheit solltest Du zunächst niedrige Haltungen ausprobieren. Damit schaffst Du es, Dein Gleichgewicht leichter zu halten und nicht umzufallen. Mit der Zeit verbessert sich die Routine und Du wirst immer sicherer. • Fixiere einen Punkt am Horizont. Wer die Haltung des Baums öfters übt, weiß, dass der Fokus auf einen Punkt dabei helfen kann, sich stabil zu halten. Diesen Trick kannst Du auch auf dem Board ausprobieren. • Übung macht den Meister: Zu Beginn fallen viele Abfolgen schwer, das ist normal – mit der Zeit wirst Du jedoch immer sicherer. Yoga auf dem Board ist für Einsteiger genauso wie für Fortgeschrittene geeignet. • Fällt Dir der Anfang sehr schwer, könnte ein Kurs dabei helfen, die wichtigsten Informationen zum SUP Yoga Board zu erfahren. Hast Du bereits einmal Meditation auf dem Stand Up Paddle Board ausprobiert?Vielleicht hast Du Dich bereits an verschiedene Yoga-Flows auf dem Wasserherangetraut? Wenn ja, welche Erfahrungen hast Du sammeln dürfen?