Pincha-Mayurasana – Unterarmstand

Pincha-Mayurasana - Unterarmstand
Pincha-Mayurasana – Unterarmstand

Pincha-Mayurasana ist eine Yoga-Übung, die Leichtigkeit und Eleganz ausstrahlt. Beim Unterarmstand stellst Du die Yoga Welt, wie es der Name bereits verrät, auf den Kopf. Anfangs ist es nicht so einfach, in diese Asana zu kommen. Es erfordert etwas Überwindung und Geduld. Es gibt einige Tipps und Tricks, um die Kraft bringende Asana ausführen zu können. Diese werden im folgenden Ratgeber erläutert. Auch, worauf geachtet werden sollte und für wen die Übung geeignet ist, erfährst Du.

Was bedeutet Pincha Mayurasana?

Pincha heißt „Feder“ und Mayura bedeutet „Pfau“, der zu den weltweit am meisten bewunderten Vögeln gehört. Pincha Mayurasana steht somit für die elegante „Position der Pfauenfeder“. Die vielen Augen der Federn werden in der Pose durch Dein drittes Auge dargestellt. Die beeindruckende Pose, die nach dem Nationalvogel von Indien benannt ist, steht für Schönheit, Pracht und Stolz und genau dies verkörpert sie. Im Kinderyoga wird die Asana auch häufig gemacht. Der Unterarmstand erfordert, genau wie der Handstand, viel Körperbeherrschung und Balance.

Wie funktioniert Pincha-Mayurasanaa?

Die Anfangsposition ist der Fersensitz, mittig der Yogamatte. Beuge Dich nach vorn und lege die Unterarme parallel zueinander auf den Boden. Dabei sind die Handflächen flach und die Finger gespreizt. Die Ellbogen befinden sich auf gleicher Höhe. Die Knie streckst Du durch, sodass das Gesäß Richtung Decke zeigt. Die Füße stehen parallel zueinander. Bewege die Füße mit gestreckten Beinen so weit nach vorn, dass die Oberarme und Schultern senkrecht stehen. Dabei blickst Du Richtung Boden. Das Sprungbein lässt Du auf dem Boden stehen. Nimm aus Deinem Fuß Schwung und zieh nacheinander die Beine nach oben. Die Zehen sind dabei gestreckt und zeigen Richtung Decke. Streck die Hüfte und spann die Bauchmuskeln an. Der Ober- und Unterkörper bilden eine Linie. Es reicht aus, einige Sekunden lang die Balance zu halten, bevor du langsam die Füße nacheinander Richtung Boden absenkst. Du sitzt am Ende wieder im Fersensitz und spürst die Kraft.

Welche Wirkungen kannst Du mit Pincha-Mayurasana erzielen?

Der Unterarmstand zählt zu den Umkehrhaltungen. Die gewohnte Perspektive wird also auf den Kopf gestellt. Aufgrund des Drucks der Ellenbogen wird die Hauptschlagader zusammen gepresst. Dies führt zu einer vermehrten Blutzufuhr. Die Schultern, Arme, aber auch die Leber, der Magen und die Bauchspeicheldrüse können gestärkt werden. Die Wirbelsäule wird flexibler und gestreckt, was vor allem für die Brustwirbel gilt. Zudem öffnet die Asana die Brust, kann Selbstvertrauen und Stärke verleihen und gegen Stress und Ängste helfen.

Was gibt es bei Pincha-Mayurasana zu beachten?

Pincha Mayurasana führst Du auf einer Yogamatte aus. Es ist eine langsam aufbauende Yoga-Übung, sodass ruckartige und überstürzte Bewegungen aus den Beinen heraus vermieden werden sollten. Beim Unterarmstand geht es um sanfte und fließende Abläufe. Im Vorfeld solltest Du Dich etwas aufwärmen. Während der Ausführung der Übung kommt die Energie aus den Fingern und Händen. Über die Arme gelangt sie in den gesamten Körper.

Fazit

Die Yoga-Übung Pincha-Mayurasana eignet sich gut, um mehr Kraft in den Bauch-, Hals- und Rückenmuskeln zu erhalten und die Schultern, Knie, das Becken und die Beine zu stärken. Zudem kannst Du damit Deine Körperbalance und Selbstdisziplin trainieren. Für den Unterarmstand benötigst Du in den Armen Kraft. Wenn es Dir anfangs nicht gelingt, solltest Du geduldig sein, denn es ist eine Sache der Übung, Überwindung und Kraft. Ein regelmäßiges Durchführen von Pincha-Mayurasana führt Dich zum Erfolg. Wichtig sind Balance und eine starke Körpermitte.

Bild © fizkes / 123rf.com

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