Yoga: weltweit beliebt

Yoga: weltweit beliebt
Yoga: weltweit beliebt

Fast jeder kennt jemanden, der Yoga betreibt. Fragt der Interessierte heute herum, gehört Yoga zu den beliebtesten Freizeitgestaltungen. Das Training einmal pro Woche wollen vor allem Frauen nicht missen. Je stressiger der Alltag, umso lieber wird die Yogastunde besucht; sei es in einem großen Studio oder in einem kleineren Kreis.

Der Weg ist das Ziel

Yoga übt eine große Faszination aus, und das bereits seit Tausenden von Jahren. Der Ursprung liegt in Indien. Doch die westliche Variante, die wir vor allem mit Körperübungen, den Asanas, verbinden, stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es heißt übrigens DER Yoga, nicht das Yoga. Der Meister ist der Yogi, die Meisterin die Yogini. Bis zur vollkommenen Körperbeherrschung ist es ein weiter Weg. Doch gerade beim Yoga gilt: Der Weg ist das Ziel. Kein wahrer Meister würde behaupten, er habe das Ende des Weges erreicht. Dabei greifen diverse Ansprüche ineinander: Es geht um die besagten Asanas, doch auch um eine innere Haltung. Und es gibt nicht nur einen Yoga-Weg, sondern deren viele. Wer sich mit Yoga intensiver beschäftigt, erfährt, dass unzählige Varianten auf der ganzen Welt verbreitet sind. Dabei geht es manchmal gar nicht so sehr um körperliche Meisterschaft. So gibt es Wege der Askese und der Atmung oder die sanften Körperbewegungen des Hatha Yoga. Hatha Yoga ist bei uns im Westen übrigens eine recht verbreitete Form.

Sanft starten

Wir Westler setzen vor allem auf die körperliche Beweglichkeit, die Dehnungen der teils vollkommen verspannten Muskeln und den fließenden Atem. Und wir genießen die Ruhe, die zu einer guten Yogastunde gehört. Die westliche Form des Yoga hat mit den alten Überlieferungen nur noch das Grundgerüst gemeinsam, doch sie tut uns unbeschreiblich gut. Es liegt am Ende an jedem selbst, ob er oder sie sich intensiver auf die Yoga-Philosophie einlassen mag. Wer mit Yoga startet, sollte seine Übungseinheiten zwar ernst nehmen, aber auch Spaß an der Sache haben. So kann es für den einen richtig sein, jeden Tag eine kleine Einheit zu Hause zu trainieren. Für den anderen ist es die wöchentliche Gemeinschaftsstunde. Jeder soll üben, soviel er mag und wann er mag. Lehrer, die unbedingt auf einer Stunde pro Tag oder ähnlichen Ansprüchen beharren, sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Der wahre Yogi lässt jeden Menschen sich so entwickeln, wie es dem Körper und Charakter entspricht.

Yoga ist universell

Yoga hat den großen Vorteil, zu jedem Alter und jeder Person zu passen – vorausgesetzt natürlich, der- oder diejenige ist überhaupt an Yoga interessiert. So verwundert es auch nicht, dass es Yoga für Schwangere oder Übergewichtige, für Senioren und Kinder, für Rollstuhlfahrer und Menschen mit anderen Handicaps gibt. Für jeden Menschen lassen sich Übungen unterschiedlicher Art finden. Häufig zeigen sich erstaunliche Ergebnisse: Depressionen werden gelindert, Ängste verringert und körperliche Einschränkungen verbessert. Dabei kommt neben den Asanas gerade auch den Atemübungen und den kleinen, aber feinen Mudras eine große Bedeutung zu. Durch all das werden wir entspannter und gelassener. Mancher kommt dabei seinen inneren Wünschen auf die Spur und wird kreativ, andere krempeln ihr Leben völlig um. Die Veränderungen reichen von der Wahl der Speisen bis zum Jobwechsel. Doch für die meisten von uns ist Yoga einfach ein schönes Hobby, durchaus auch ein Sport, eine willkommene Trainingseinheit, um den Anforderungen der modernen Zeit gewachsen zu sein. Und all diese Wege sind völlig in Ordnung. Welchen Stellenwert hat Yoga in Ihrem Leben?

Bild © kbuntu / 123rf.com

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