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Balance-Yoga - Dein Weg zum inneren Gleichgewicht

von/ durch Nick am Mär 22 2016
Balance-Yoga„Ich möchte mein inneres Gleichgewicht finden.“ „Ich habe das Gefühl, bei mir ist nichts mehr im Lot.“ Viele Redewendungen und Gefühlsäußerungen drehen sich um das Thema Balance. Yoga hilft Dir dabei, Deine Balance zu trainieren, das Gefühl eines inneren Gleichgewichts zu spüren und Deine Stabilität wiederzuentdecken.Bist Du im Gleichgewicht?Der Baum ist eine der bekanntesten Asanas und zeigt immer wieder anschaulich, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, eine Balance-Übung sicher zu halten. Balance Yoga bietet einen Mix aus Körperübungen, Atemtechniken und Entspannungsmethoden, die Dich bei Deiner Suche nach dem Weg zum Gleichgewicht unterstützen.Es gibt verschiedene Ebenen, auf denen Du Dich im Gleichgewicht oder Ungleichgewicht befinden kannst. Einfach zu erkennen ist Deine äußere Balance. Wer Balance-Asanas mühelos halten kann, besitzt einen gut ausbalancierten Körper und kann mit Kraft und Achtsamkeit sein Gleichgewicht erspüren. Auch im Inneren Deines Körpers ist Balance ein wichtiges Thema. Auf der mentalen Ebene ist Balance eng mit den Tugenden Gelassenheit und Ruhe verwandt. Wer aufbrausend ist, leicht aus der Fassung gerät oder sich selbst mit plötzlichen Gefühlsausbrüchen konfrontiert sieht, sollte seine mentale Balance stärken.Grundsätzlich ist eine Balance immer dann erreicht, wenn entgegengesetzt wirkende Kräfte exakt gleich stark sind. Bei allem Streben nach Balance ist es wichtig, dass Du sie mit Selbstbewusstsein und Klarheit verbindest. Andernfalls droht die Gefahr der Überangepasstheit, welche als negative Überspitzung der Balance gilt.Wenn Du Deine Balance stärken möchtest, findest Du im Yoga viele positive Anregungen. Neben den im Balance Yoga explizit vorgeschlagenen Übungen helfen Dir auch entsprechende Mantras oder Ernährungstipps dabei, Deine Balance wiederherzustellen. Die ayurvedische Küche zielt stets auf eine ausgleichende Wirkung ab und hilft Dir, die für Dein Dosha ideale Nahrung zu entdecken.Balance Yoga – was Du zur Stärkung Deiner Balance tun kannstKrafteinsatz und Entspannung, dynamische Übungsreihen und Phasen des Innehaltens – im Balance Yoga geht es darum, die scheinbar gegensätzlichen Elemente so zu üben, dass sie im Zusammenspiel ausgleichend wirken.Unter den 84 Hauptasanas findest Du einige einfachere und schwierigere Balanceübungen. Ein Beispiel für eine leichter durchzuführende Übung ist der Adler (Garudasana). Bei dieser Gleichgewichtsübung windest Du den linken Fuß um Deine rechte Wade und den linken Arm um den rechten. Die Zentrierung, die Du bei dieser Asana erfährst, lässt in Dir das Gefühl der Selbstbestimmtheit wachsen.Ardha Chandrasana – der Halbmond – erfordert etwas mehr Flexibilität und Übung. Diese Asana steht in dem Ruf, das Stressgefühl sofort zu reduzieren und die innere Balance deutlich zu stärken.Der Tänzer (Natarajasana) ist eine ungeheuer starke Balanceübung. Sie ist dem tanzenden Shiva nachempfunden, der das Universum stetig zerstört und neu erschafft. Die Balanceposition auf einem Bein gelingt meist erst nach längerem Üben. Doch die Ausdauer lohnt sich: In Natarajasana steckt die Erkenntnis, dass die Gegenspieler Zerstörung und Erschaffen eine Balance entstehen lassen, aus der eine tiefe innere Zufriedenheit wachsen kann.Der Krieger III, der Kopfstand und der Handstand sind ebenfalls prominente Balanceübungen, die Dir im Yoga immer wieder begegnen. Vasistasana, die seitliche Stützhaltung oder seitliche Planke, erfordert als Balanceübung gleichermaßen Flexibilität und Kraft.Auch wenn die Suche nach Deiner Balance nur eines von vielen Zielen Deines Yoga-Trainings ist, kannst Du mit der entsprechenden Achtsamkeit immer wieder ganz leicht herausfinden, wie es um Dein Gleichgewicht steht. In verschiedenen Phasen des Lebens und des Alltags gewinnen bestimmte Einflüsse die Oberhand und lassen Dich entweder wütend oder depressiv, zu laut oder kaum hörbar erscheinen. Auf der körperlichen Ebene sorgt ein solches Ungleichgewicht für Schmerzen. Es ist nicht immer leicht, sich nicht den dominierenden Einflüssen hinzugeben und für Balance zu sorgen. Die stetige Arbeit an Deiner Balance hilft Dir aber dabei, genau die Stabilität zu gewinnen, die Dich wirklich glücklich werden lässt.Bild © szefei / 123rf.com
Yoga und Konsum - yogabox

Yoga und Konsum

von/ durch Nick am Mär 16 2016
Yoga und Konsum In unserer westlichen Welt ist Yoga ohne Konsum kaum denkbar. Es geht nicht um Ausschweifungen, sondern um Grundlegendes: Eine Yoga- oder Gymnastikmatte ist die Minimalgrundlage, die sich in jedem Haushalt findet, wenn dort Yoga praktiziert wird. Wer einen Kurs besucht, entrichtet dafür eine Gebühr und braucht für manche Zusatzartikel eine eigene Yogatasche. Mancher möchte hier vielleicht ein spezielles Yogahandtuch oder seine Lieblingsseife hineinpacken. Meditierende lieben den Schein eines Teelichts, entspannen sich mit einer Zimbel oder lassen Malaperlen durch die Finger gleiten. All diese Dinge fallen natürlich unter Konsum, da sie eingekauft und bezahlt werden - wenn du sie als Geschenke bekommst, haben sie andere bezahlt. Konsum früher und heute Konsum an sich ist nichts Schlechtes. Wir alle kaufen Lebensmittel, Kleidung und Fahrkarten oder Benzin ein. Mancher fährt ein Auto, auch gehen wir auf Reisen oder ins Kino. Unsere Freizeitgestaltung ist glücklicherweise vielseitig und bietet für jeden das Richtige. Dennoch hat Konsum für manchen einen schlechten Beigeschmack, dabei ist die Idee, vom Selbstversorger zum Konsumenten zu werden, schon uralt: In dem Moment, als die ersten Menschen begannen, Dinge zu tauschen, um Neues zu erwerben, war der Konsum nach heutigem Verständnis geboren. Wir möchten bestimmte Dinge haben und sind bereit, dafür anderes - ob Ware oder Geld - herzugeben. Interessanterweise ist heute bei der Bevölkerung die Vorstellung von haben/einkaufen stark im Begriff Konsum beziehungsweise konsumieren involviert; das lateinische Verb consumere heißt aber nur verbrauchen im Sinne von einem erschöpfenden oder verzehrenden Gebrauch: So verbraucht auch der Bauer seine Nahrungsmittel, indem er sie kocht und aufisst, produziert diese aber durch eigenen Anbau ohne weitere Einkäufe (wir lassen Dünger und Ähnliches hier weg, um die Grundaussage klarer zu machen). Yoga und Konsum In diesem Sinne hat der grundlegende Konsum im Yoga dann weniger damit zu tun: Wir verbrauchen Sachen nach Möglichkeit nur langsam und ersetzen sie nur nach Notwendigkeit und Verschleiß; dafür gebrauchen wir sie ausführlich, sodass sich die Anschaffung auch lohnt. Die Vorstellung von Schnäppchenjagden und spontanen teuren Einkäufen mag irgendwie nicht so recht zum Yoga passen, schon gar nicht zu der östlichen Tradition. Hier wird mehr Wert auf Klarheit des Geistes und körperliche Ausgewogenheit als auf Mode oder andere kurzfristige Werte gesetzt. Yoga ist eine langfristig angelegte Lebensweise. Es geht nicht darum, andere auszustechen, weil du das schönere Meditationskissen oder die trendigere Kleidung besitzt. Eine Bastmatte oder Decke genügt als einfache Unterlage, einige Utensilien gehören bei intensiven Yogaübungen dazu; aber Konsum, nur um irgendetwas Neues zu kaufen oder weil ein Gegenstand gerade so nett aussieht, ist selten der Sinn deines Yogaeinkaufs. Einkäufe als Geschenke für Yogafans oder in Form praktischer Geschenkgutscheine sind natürlich etwas anderes. Sinnvoll konsumieren Ein sinnvoller Konsum ist also jederzeit möglich, auch nötig und durchaus zu begrüßen - das gilt eigentlich für jeden Einkauf. Sich dagegen zwei Matten, mehrere Taschen und lauter Extras zu kaufen, die du niemals benutzen wirst, ist zwar toll für den Konsumindex, aber ob es für dich gut ist, musst du selbst entscheiden. Yoga läuft eher auf eine Reduzierung des Äußeren hinaus, um mehr Inneres zu erhalten: mehr du selbst sein, mehr Konzentration und Fitness, mehr Gelassenheit und Weisheit, ein besserer Atem und eine neue Lebenseinstellung. Ähnlich wirkt sich die vegetarische oder wahlweise eine einfachere Kost aus: Durch das gezielte Weniger bleibt mehr Zeit für anderes, erhältst du mehr Klarheit des Geistes und die Möglichkeit, dich wichtigeren, sinnvolleren Dingen als dem Essen zuzuwenden; getreu nach dem Motto: Der Mensch lebt nicht, um zu essen, sondern isst, um zu leben. In diesem Sinne wünschen wir dir die richtige Wahl bei deinen Einkäufen bei yogabox - und anschließend eine wunderbare Zeit mit neuen Yogaerfahrungen! Bild © ennona / 123rf.com

Sun Yoga – eine spezielle Yoga Tradition

von/ durch Nick am Mär 10 2016
Sun Yoga – eine spezielle Yoga TraditionSun Yoga ist auch bekannt unter der Bezeichnung Hot Yoga. Es kombiniert erprobte klassische Yoga-Übungen mit hohen Temperaturen im Übungsraum. Die Grundidee dahinter ist eine Anpassung an die Bedingungen, die auch in Indien, dem Heimatland des Yoga vorgefunden werden. In Indien sind die Temperaturen erheblich heißer, als im westlichen Kulturkreis. Die größere Hitze wird im Übungsraum künstlich hergestellt, um ähnliche biochemische Reaktionen im Körper hervorzurufen, wie das in Indien der Fall ist.Effekte des Sun YogaDie hohen Temperaturen im Übungsraum sollen das Herz-Kreislauf-System nachhaltig anregen und langfristig die Kondition stärken. Durch die Hitze wird ein verstärktes Trinken von Wasser erforderlich, was wiederum gedacht ist, die Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse im Körper voranzutreiben.Auch die Verletzungsgefahr, die gerade bei Yoga Anfängern durch übermäßiges Üben möglich ist, wird durch Sun Yoga verringert. Die hohen Temperaturen verhindern, dass der Körper in den Entspannungsphasen der Übungen abkühlt.Wirkweise des Sun YogaDas Sun Yoga wird in zugehörigen Yoga-Schulen praktiziert und in Form von Kursen angeboten. Eine Übungsrunde ist so konzipiert, dass der gesamte Körper angesprochen wird. Alle Zellen und das komplette Organsystem profitieren von den Übungen. Stress wird entsprechend abgebaut. Die Kondition verbessert sich bei regelmäßiger Durchführung nachhaltig und sorgt auf diese Weise für eine koordinierte und ausbalancierte Körperhaltung. Die Beweglichkeit wird grundsätzlich gesteigert, und Kraft wird aufgebaut.Bei einer regelmäßigen Durchführung der Übungen an mindestens drei Tagen der Woche für etwa 90 Minuten kann häufig eine nennenswerte Reduktion zahlreicher Symptome, auch mit einem bislang chronischen Verlauf, erreicht werden. Es handelt sich hierbei vor allem um Symptome, die mit arthritischen Erkrankungen, Atembeschwerden und Rückenschmerzen einhergehen.Neben den körperlichen Effekten möchte Sun Yoga eine Verbindung zwischen Körper und Geist herstellen, den jeweils persönlichen Energielevel erhöhen und den Teilnehmenden eine spirituelle Bewusstseinsebene nahebringen.Eignung des Sun YogaDie Durchführung von Übungen unter höheren Temperaturen wird in der Regel von den meisten Menschen gut vertragen. Selbst Menschen mit Blutdruckerkrankungen oder Kreislaufproblemen kommen mit der Hitze üblicherweise gut zurecht. Bei Vorliegen von aktuellen oder chronischen Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich sollte zur Sicherheit in jedem Fall vorab ein Arzt gefragt werden, ob Einwände gegen die hohen Temperaturen beim Sun Yoga bestehen.Sun Yoga EinbindungSun Yoga wird von den jeweiligen Schulen beziehungsweise Yoga Studios angeboten und in die jahrhundertealten Traditionen des Yoga eingebunden. Zu den häufigsten Richtungen zählen hierbei Hatha Yoga und Vinyasa Yoga.Beim Hatha Yoga geht es vor allem um die Herstellung des Gleichgewichtes zwischen Körper und Seele durch drei Bausteine. Dies sind zunächst Atemübungen (Pranayama), weiterhin Körperübungen (Asanas) und darüber hinaus meditative Übungen.Beim Vinyasa Yoga liegt der Fokus auf Körperübungen und Atemübungen. Im westlichen Kulturkreis wird hingegen nur ausgesprochen selten Meditation in die Übungen mit aufgenommen.Sun Yoga ÜbungsabläufeIn den meisten Fällen werden mehrere Optionen für die Übungen angeboten. Sie variieren in der Zusammensetzung und haben einen jeweils etwas anderen Fokus oder orientieren sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Teilnehmenden.Die Temperatur im Übungsraum liegt bei den meisten Kursen bei 40 Grad. Die Dauer einer Übungseinheit kann zwischen 60 und 90 Minuten variiert werden. Manche Einheiten wechseln gleichmäßig zwischen statischen Asana-Übungen und Phasen der Entspannung ab. Andere haben einen festen Ablauf aus meist 26 Asanas in Verbindung mit zwei Atemübungen. In der Regel wird auch ein besonders anspruchsvoller Ablauf angeboten, der sich an geübte Teilnehmer wendet und mit einem aktiven Ganzkörpertraining vergleichbar ist.Manchen Übenden sind 40 Grad Raumtemperatur zu viel oder zumindest für den Einstieg zu hoch. Aus diesem Grund wird meist auch eine Sun Yoga Einheit mit einer etwas reduzierten Temperatur von 35 Grad angeboten.Bild © gloffs / 123rf.com

Neu durchstarten mit Yoga

von/ durch Nick am Mär 09 2016
Neu durchstarten mit YogaImmer wieder gibt es im Leben Situationen, die wir als Scheidewege ansehen: Umzüge, Jobwechsel oder größere Unfälle gehören dazu. Die Kinder ziehen aus, die Eltern sterben oder wir genesen von einer schweren Krankheit. Meist sehen wir die schlimmeren Momente, aus denen wir neu herauswachsen, als gravierender an als die schönen. Daher wird eine Hochzeit zwar als wunderbar, aber doch weniger einschneidend als die Scheidung angesehen. Evolutionstechnisch sind wir eher darauf programmiert, Schwierigkeiten zu vermeiden und zu lösen, als uns über das Schöne ausgiebig zu freuen. Das ist logisch, wenn wir uns die Lebenssituationen unserer frühesten Vorfahren ansehen, bei denen es darum ging, zu überleben, indem kritische Situationen rasch eingeschätzt werden konnten.Das scheint nun alles weit hergeholt, doch genau aus diesem Grund empfinden wir Umbrüche und Veränderungen, Stress und Aufregungen viel stärker und halten sie nachhaltiger in Erinnerung als die schönen Lebensmomente. Worauf wir damit hinauswollen? Auf die Tatsache, dass wir bei Neustarts, welcher Art auch immer, ein gutes inneres wie äußeres Rahmenprogramm gebrauchen können, um diese tief veranlagte Scheu, Traurigkeit oder den Missmut zu überwinden. Und schon sind wir bei der Idee, es mit Yoga zu versuchen!In der neuen Wohnung wird eine besonders elegante Yogamatte ausgerollt, in der unbekannten Stadt der nächstmögliche Kurs besucht - in diesem Fall knüpfen wir außerdem ganz nebenbei und auf angenehme Weise neue Kontakte. Diese sind immer wichtig, doch wir brauchen gute Freunde, nette Nachbarn und Bekannte und jeden nur möglichen sozialen Kontakt gerade dann besonders dringend, wenn es uns nicht gut geht. Welches Übel wir auch immer gerade hinter uns lassen, Yoga kann dabei eine wertvolle Hilfe sein.Entspanne dich einfach: Für diese sehr einfache Übung schließt du die Augen und legst ein seidiges Kissen auf deine Augen. In der Leichen- oder Toter-Mann-Stellung - meist die Endstellung nach deinem Training - kannst du das Augenkissen ebenfalls benutzen. Auch ein meditatives Umfeld kann der Start in einen Neubeginn sein: Hierfür bieten wir Räucherstäbchen oder Klangschalen an.Dazu wählst du dir ein Meditationskissen in deiner Lieblingsfarbe aus, nimmst in bequemer Kleidung und Haltung Platz und schließt die Augen. Kennst du ein Mantra, das du summen möchtest? Ansonsten probiere es mit dem berühmten Om, dem vollkommenen Klang, der seit Jahrtausenden von Yogis angewendet wird. Er besteht klanglich in der Abfolge von A, U und M, anschließend legst du eine Ruhepause ein und spürst der Reaktion deines Körpers nach.Wenn du möchtest, kannst du dazu ein Mala durch die Finger gleiten lassen. Diese Gebets- und Meditationsketten lassen sich als Schmuckstücke um das Handgelenk oder den Hals tragen; ansonsten werden die Perlen (optimalerweise sind es 108, eine heilige Zahl für Buddhisten und Hinduisten) ähnlich wie bei einem Rosenkranz durch die Finger geführt: eine beruhigende Geste mit starker Kraft. Die unterschiedlichen Längen entstehen durch die diversen Ausführungen in verschiedenen Materialien. Auch bieten wir mehrere Farbvarianten an. Du kannst dir ein Mala schenken lassen oder es auch selbst zu einem Geburtstag oder zu anderen Festtagen verschenken.Dies alles sind Möglichkeiten, einen Neuanfang mit Yoga und auf ruhige Art zu starten. So kommst du ins Gleichgewicht und findest zu dir selbst. Daneben kannst du deine täglichen oder wöchentlichen Übungseinheiten durchführen, anschließend ein Wannen-Wellness-Bad nehmen und dich mit unserer duftenden Seife verwöhnen. Vielleicht benutzt du zusammen mit deinem Partner oder einer guten Freundin den Faszien-Massageroller: Es macht viel mehr Spaß, sich gegenseitig statt allein zu massieren. Auch ist die Entspannung deutlich größer, wenn wir bei der Massage nicht selbst tätig sein müssen, sondern uns vollkommen entspannen können.Bild © Krisdog / 123rf.com

Herzchakra Meditation

von/ durch Nick am Mär 07 2016
Herzchakra MeditationBegriffsklärung ChakrenChakren gelten im Bereich traditioneller hinduistischer oder buddhistischer Konzepte sowie beim Yoga als Energiezentren, die in der mittleren Längsachse des Körpers angesiedelt sind. Es gibt sieben verschiedene Hauptchakren.Die Sichtweise zu den Chakren ist je nach zugrunde liegender Lehre etwas unterschiedlich. Als wesentliche Gemeinsamkeit gilt die Annahme, dass den Chakren verschiedene körperliche und seelische Symptome, sowie Organbereiche zugeordnet werden können, die durch Blockaden einerseits und Öffnung andererseits beeinflusst werden.Die Einnahme von bestimmten Tees, Kräutern, Nahrungsmitteln und Aromen gilt als ebenso hilfreich für ausgeglichene Chakren, wie Meditation oder auch die Anwendung spezieller Heilsteine.Das HerzchakraDas Herzchakra ist das vierte Chakra und steht allgemein für Liebe, Zuwendung, Empathie, Geborgenheit und die Güte des Herzens. Seine Position ist in der Brustmitte auf Herzhöhe. Ihm sind die Farbe Hellgrün und das Element Luft zugeordnet.Das Herzchakra liegt genau in der Mitte der sieben Chakren und gilt als Bindeglied zwischen den drei oberen und den drei unteren Chakren. Aus spiritueller Sicht wird es auch als Verbindung zwischen weltlicher und geistiger Ebene verstanden.Das Herzchakra ist mit verschiedenen Themen verbunden, darunter Vergebung, Hingabe, sowie die Fähigkeit zu vertrauen und Schmerzen zu empfinden. Mit dem Herzchakra wird gleichermaßen das Karma assoziiert.In körperlicher Hinsicht stehen die Organe Herz und Lunge, sowie der Brustkorb, der Blutkreislauf und das Immunsystem mit dem Herzchakra in Verbindung. Je offener und sensibler das Chakra, desto hilfreicher der positive Einfluss auf die entsprechenden Organe.Herzchakra Meditation beim YogaEine Herzchakra Meditation kann in Anlehnung an eine jeweilige Yoga-Schule unterschiedlich aussehen. Jeder Yogi, der eine entsprechende Meditation anbietet, offeriert eine eigene Variation. Allen gemeinsam ist das Bemühen um die Öffnung des Herzchakras. Hierzu gilt es eventuelle Blockaden aufzulösen und sich von Belastungen zu befreien.Für die Meditation ist es wesentlich, einen ruhigen und ungestörten Ort zu wählen. Die Sitzposition ist entweder der Lotus- oder der Schneidesitz. Die Hände werden locker auf den Oberschenkeln abgelegt. Wer möchte, öffnet sie mit den Handflächen nach oben, aber auch der Handrücken in oberer Position ist in Ordnung. Die Augen werden geschlossen, die Aufmerksamkeit wird ohne Zwang und so entspannt, wie möglich zur Position des Herzchakras gelenkt. Es ist hilfreich, zunächst ein Gefühl für die aktuelle Situation zu bekommen. Gibt es störende Einflüsse oder Schmerzen, leichte oder schwere Gefühle? Das Fantasieren von Licht und Helligkeit allgemein kann helfen, das Herzchakra zu öffnen. In der Vorstellung kannst du das Licht durch dein Herz und deinen Brustraum strömen lassen. Das Bild von Helligkeit wird ganz automatisch dazu führen, dass sich das Chakra allmählich öffnet.Hilfreiche Meditationsübungen in BewegungAls wesentliche Basis für die Öffnung des Chakras gelten neben der Lichtfantasie verschiedene Atemübungen (Pranayama), die gemeinsam mit einer Öffnung des Brustkorbs ausgeführt werden. Hierzu werden entsprechend im Sitzen mit ruhigem Ein- und Ausatmen die Arme in Höhe des Brustkorbs ausgebreitet. Beim Einatmen gehen die Arme nach außen und beim Ausatmen wieder zusammen.Eine weitere Übung wird im Stehen durchgeführt. Hierbei sind die Augen geöffnet und der Fokus liegt zunächst ebenfalls auf einem ruhigen Fluss der Atmung. Beide Hände liegen auf dem Herzchakra. Mit den Handflächen wird der Rhythmus des Herzschlags erspürt. Beim Ausatmen werden beide Arme waagerecht nach vorne bewegt und das rechte Bein nach vorne gestellt. Beim Einatmen wird die Ausgangsposition wieder eingenommen.Weiterhin sind alle Übungen, die auf den sogenannten Rückbeugen basieren, für eine Öffnung des Herzchakras hilfreich. Auch der klassische Sonnengruß, der aktivierend und belebend wirkt, gilt als ideale Übung zur Öffnung des Herzchakras.Yoga-Anfängern sei eine geführte Chakren-Meditation empfohlen. Hier wird nicht nur die Position des Herzchakras erläutert, sondern vor allem eine Anzahl von hilfreichen Mediationsübungen vermittelt, die miteinander eingeübt werden.Bild © goku347 / 123rf.com

Aerial-Yoga

von/ durch Nick am Mär 06 2016
Aerial-YogaWie viele spannende Yoga-Trends kommt auch das Aerial-Yoga aus den USA. Entwickelt wurde es von dem kreativen Akrobaten und Gründer der Gruppe AntiGravity Christopher Calvin Harrison. Wer sich also schon immer den Traum vom Fliegen erfüllen wollte, dabei auch noch etwas für seine Fitness tun möchte und eine Variante zu dem sonst vielleicht etwas zu ernsten Yoga-Workout sucht, der ist hier genau richtig. Denn in Aerial-Yoga geht es in erster Linie um den Spaß und nicht so sehr um spirituelle Momente. Vielleicht führt diese lockere Form von Yoga jedoch ganz nebenbei ebenfalls zu mehr Innenansicht, da hier nichts verkrampft oder erzwungen ist. Vielmehr geht es darum, loszulassen, und das wirst Du ganz leicht und automatisch tun, wenn Du in einem der riesigen Trapeztücher baumelst und Dich ein wenig an Deine Kleinkindphase erinnert fühlst. Während in anderen Meditations- und Yogaformen der Kopf noch ein Hindernis darstellen und eine eventuelle Negativeinstellung unweigerlich zu einer Blockade führen mag, die Du erst einmal in einem langwierigen Prozess lösen musst, hast Du beim Aerial-Yoga keine Zeit und bestimmt auch kein Interesse daran, eine eventuell aufkommende Skepsis zu fördern. Vielmehr geht es hier von Anfang bis Ende darum, die aufregenden Momente im Schwebezustand in vollen Zügen zu genießen.Die Besonderheiten von Aerial-Yoga auf einen BlickGleichwohl die Yoga-Übungen in der Luft auf den ersten Blick ausgesprochen gewagt erscheinen, handelt es sich hier doch um eine Yoga-Technik, die von Alt und Jung gleichermaßen praktiziert werden kann. Denn der Schein, dass es sich hier um einen anspruchsvolleren Yogastil handelt, trügt. Vielmehr fallen viele Dehnübungen in der Luft wesentlich leichter aus, da das Körpergewicht erheblich reduziert wird. Die Asanas, die in umgekehrter Position stattfinden, eignen sich besonders gut für diejenigen, die unter Rückenbeschwerden leiden. Denn in dieser Position werden Rücken und Nacken entlastet und damit ein Zustand maximaler Entspannung erreicht. Zudem kommt es zu einer Kräftigung sämtlicher Muskelgruppen sowie einer Massage der inneren Organe. Neben diesen Aspekten erweist sich Aerial-Yoga auch als vorteilhaft, wenn es darum geht, in einer Welt, welche von ständiger Veränderung, Instabilität und Unsicherheit geprägt ist, das Vertrauen zu schulen. Natürlich haben vor allem die Umkehrbewegungen einen entsprechenden Effekt, sorgen Sie doch dafür, dass Du den Zustand des Loslassens erreichst. Dieser umfasst alle wesentlichen Elemente im Leben, seien es nun alltägliche Probleme, Sorgen oder Wünsche, während Deiner Yoga-Übungen in der Luft gewinnst Du eine neue, gesündere Perspektive zu den Dingen, die wirklich wichtig sind. Dass allein die Schaukelbewegung einen großartigen Ausgleich zu der häufig einseitigen Körperbelastung im Beruf darstellt und möglichen Stress binnen von Minuten auflöst, überrascht sicherlich wenig. Experten erachten eine Kombination aus Aerial-Yoga und klassischen Übungen am Boden als ideal. Wann immer Dir das traditionelle Yoga zu viele Probleme bereitet und Du für einige besonders schwierige Asanas zu angespannt und verkrampft bist, erweist sich eine Stunde in der Luft als ausgesprochen auflockernd. Natürlich hat Aerial-Yoga, welches kurz gesagt eine harmonische Mischung aus Pilates, Luftakrobatik und den altvertrauten Yoga-Positionen am Boden darstellt, auch als alleiniges Workout neben den bereits genannten Vorzügen weitere positive Faktoren zu bieten. Dazu zählen unter anderem die Bildung einer natürlichen Balance, das Gefühl von Schutz und Geborgenheit und nicht zuletzt eben jenen nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor, welcher Körper, Seele und Geist gleichermaßen positiv beeinflusst.Natürlich kann es sich hier nur um eine begrenzte, da theoretische Beschreibung dieser nicht von ungefähr immer beliebten Yoga-Richtung in der Luft handeln. Das gesamte Ausmaß der positiven Wirkung erfährst Du, wenn Du Dich selber einmal in das weiche Akrobatik-Tuch setzt und dabei endlich die Gelegenheit erhältst, nicht nur Deine Gliedmaßen, sondern auch Deine Seele baumeln zu lassen.Bild © dmytr / 123rf.com

Ist Yoga „esoterisch“?

von/ durch Nick am Mär 04 2016
Ist Yoga „esoterisch“?Die Antwort ist einfach: Es hängt davon ab, wie du „esoterisch“ definierst. Mancher versteht darunter eine interessante Geheimlehre, vielleicht mit einem mystischen Ansatz; neue Erkenntnisse über Ungewöhnliches, das die meisten Menschen weder begreifen noch erkennen. Ein anderer wischt damit „Unvernünftiges“ vom Tisch; für ihn ist generell alles esoterisch, was die Wissenschaft nicht beweisen kann, was merkwürdig klingt und nicht vom eigenen Verstand zu erfassen ist; oder was er instinktiv innerlich ablehnt.Diese abwertende Haltung gibt es übrigens erst seit dem 20. Jahrhundert; davor war die Esoterik sehr elitär, nur etwas für ausgesuchte Personenkreise wie Wissenschaftler, teilweise sogar nur etwas für Eingeweihte; damit bekam sie diesen geheimnisumwobenen, fantastischen und auch sektenartigen Charakter. Dabei heißt Esoterik grundsätzlich nichts anderes als „das Innere betreffend“.Esoterische InhalteHeute stehen sich diese beiden Gruppen - Esoterik-Fans und Ablehnende - weiterhin gegenüber. Zur Esoterik gehören die unterschiedlichsten Themen: indianische und fernöstliche Mythen, Gurus und Mondkalender, Steinheilkunde und Pendeln; weiterhin Geomantie, Hellsehen und Hellhören, Wahrsagen, Kartenlegen und die berühmten Tischrunden, um mit Verstorbenen in Kontakt zu treten. Neben Spektakulärem gibt es tiefe Religionsgeheimnisse, die sich dem normalen Wissen entziehen; weiterhin Traumdeutung, Spontanheilungen, Theosophie, Telepathie und Telekinese sowie das spirituelle Verhältnis zu Zahlen.Yoga scheint in Zusammenhang mit den teils recht dubiosen Praktiken, die für uns kaum von Scharlatanerie zu unterscheiden sind, direkt „harmlos“. Dennoch kann heute und hier nicht ausgeschlossen werden, dass manche dieser Themen eines Tages Beweiskraft erlangen oder so allgemein akzeptiert werden, wie wir es von anderen kennen.Gymnastische Übungen und spirituelle ErfahrungenEs fragt sich also, wie dein persönliches Yoga aussieht beziehungsweise was du aus der alten Tradition übernehmen willst. Siehst du Yoga rein sportlich, besitzen die Asanas keine esoterischen Elemente, sondern stehen mit Pilates und Gymnastik auf einer Ebene. Auch die Atemübungen lassen sich noch recht gut mit biologischen Prozessen, mit Nasenreinigung, mehr Sauerstoff für die Organe und Ähnlichem mehr erklären.Meditative Übungen dagegen befinden sich schon in einem Übergangsstadium. Hier können sensible Menschen außergewöhnliche Erlebnisse und merkwürdige Erfahrungen machen; mancher spricht vielleicht sogar von Seelenreise oder anderen Höhenflügen des Geistes, die kaum zu erklären und somit esoterisch sind.Denken wir nun noch an die Idee der Meridiane, die aus der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, kommt und sich erst langsam im Westen durchsetzte, so betreten wir bereits eine Region, die früher als esoterisch und heute durchaus als akzeptabel gilt. Die Krankenkassen haben sich sogar dazu durchgerungen, Akupunkturbehandlungen unter gewissen Umständen zu bezahlen. Dagegen sind Bereiche wie Kinesiologie weiterhin keine anerkannten Behandlungen. Dennoch wirken sie in vielen Fällen Wunder und selbst Menschen, die sich damit nie befasst haben, reagieren und lassen sich heilen.Diverse ÜbungsformenDer aktuelle Zulauf zu Yogakursen ist so groß wie nie. Auch Tai Chi, Qi Gong, Zen oder Ähnliches sind beliebt, allerdings mit deutlichem Abstand; vielleicht deswegen, weil Yoga auch rein als Entspannung und Sport gesehen werden kann. Niemand muss sich anders ernähren oder in tiefste Yogageheimnisse einsteigen; er übt einfach Hund, Katze und Baum. Dagegen bieten Tai Chi & Co. spezielle Übungen wie verwurzeltes Gehen, den schwimmenden Drachen und die Vorstellung, das Chi einzufangen und in das untere Zentrum zu führen. Damit mag der eine oder andere so seine Schwierigkeiten haben.Yoga ist in unseren Breiten also eher weniger esoterisch, denn inzwischen treiben es so viele Menschen, dass von einer Lehre „nur für Eingeweihte“ kaum mehr die Rede sein kann. Es sind übrigens (im Gegensatz zu Fernost) mehr Frauen als Männer, die sich mit ihrem Yogaset in die Kurse begeben; manch anderer trainiert vielleicht lieber heimlich zu Hause.Insofern schlagen wir vor: Habe einfach Freude an „deinem“ Yoga, wie auch immer du zum Thema Esoterik stehst!Bild © styleuneed / 123rf.com
Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen - yogabox

Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen

von/ durch Nick am Mär 03 2016
Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen Schon die kleinsten Kinder spüren einen enormen Bewegungsdrang und schulen ihre motorischen sowie mentalen Fähigkeiten durch Bewegung und die eigene Körperwahrnehmung. Fortgesetzt wird diese Entwicklung durch das Krabbeln und die ersten spielerischen Turnübungen, bei denen Du Dein Kind begleiten und anleiten solltest. Das Zusammensein mit dem Kind sowie Deine sanften und unterstützenden Berührungen beim Ausführen einfacher Übungen stärken die Eltern-Kind-Beziehung und schaffen nachhaltiges Selbstvertrauen. Dein Kind wird sich deutlich mehr zutrauen, wenn es von Dir gehalten und gefördert wird, sodass Du so den Grundstein für ein gesundes und bewusstes Leben schon im Kleinkindalter setzen kannst. Spielmatte statt Krabbeldecke Die handelsüblichen Krabbeldecken, die oft Kleinkinder gegen die Fußkälte des Bodens schützen sollen und mit abnehmbaren Motorik-Spielbögen ausgestattet sind, eignen sich naturgemäß nicht für derartige Bewegungsübungen. Sie sind häufig lediglich aus Stoff gefertigt und mit Wattierungen gepolstert, sodass sie auf dem Boden verrutschen und unbequeme Falten erzeugen können. Darüber hinaus benötigen auch kleine Kinder ausreichend viel Platz. Empfehlenswerter sind daher PVC-Matten, wie sie mitunter auch beim Yoga genutzt werden. Extra für Kinder werden hygienische und ungiftige Spielmatten angeboten, die aus 100 % nach ÖKO-TEX-Standard zertifiziertem PVC bestehen und dennoch eine kindgerecht farbenfrohe Optik aufweisen. Selbst auf glatten Fußböden wie Parkett, Laminat oder Fliesen verrutschen diese angenehm weichen Spielmatten nicht und schützen Dein Kind wirksam vor Kälte. Die Oberfläche der Matten lässt sich darüber hinaus leicht reinigen, sodass zu Babys Freude auch ruhig einmal ohne einschränkende Windel gestrampelt und geturnt werden darf. Mit den Spielmatten für Kinder kannst Du Deinem Kind ruhigen Gewissens einen Spielraum geben - und das im wahrsten Sinne des Wortes! Lernen durch Nachahmen Kinder schauen sich bekanntlich viel von ihren Eltern ab. Wenn Du also regelmäßig Yogaübungen machst, kann es gut sein, dass Dein Kind gleich mit- und nachmachen möchte. Auch hierfür bieten sich die Spielmatten an, für die neben Deiner Yogamatte sicherlich noch Platz ist. Ob als Matte oder in flexibler Puzzle-Form; die Spielmatten lassen sich auch einfach mitnehmen, sodass sie beispielsweise im Freien oder in der Turnhalle genutzt werden können. So kannst Du bei Deinem Nachwuchs spielerisch das Interesse an Yoga wecken und ihn bei seinen ersten Übungen begleiten. Natürlich eignen sich die Matten auch für die yogatypischen Entspannungsphasen, die auch Deinem Kind mental gut tun. Das weiche Material gleicht Unebenheiten des Untergrundes aus und fühlt sich angenehm warm an, was die besten Voraussetzungen für Entspannungsübungen oder kindgerechte Sinnesreisen bietet. Bei Deinem Kind kannst Du das gewollte Loslassen zur Regeneration und Entspannung dadurch unterstützen, dass Du ihm leise eine besonders schöne Geschichte erzählst oder es durch sanfte Entspannungsmusik zur Ruhe bringst. Schon Deine Stimme wird beruhigend wirken, was in Kombination mit dem Wohlgefühl auf der Spielmatte und etwas Wärme auch besonders aktive Kinder wieder in ein harmonisches Gleichgewicht aus Bewegung und Ruhephase bringen kann. Spielen & Toben nicht vergessen Bei allem Enthusiasmus für Yoga solltest Du nicht unterschätzen, dass auch wilde Spiele und Tobereien einen positiven Einfluss auf Dein Kind haben. Es kann dadurch überschüssige Energien oder Stress abbauen und lernt, innere Konflikte zu lösen. Auch hier bietet sich die Spielmatte an, auf der Dein Kind sich austoben kann. Durch das optimal nachgiebige und dämpfende Material werden Gelenke und Glieder geschützt, während es auf der anderen Seite für Standfestigkeit sorgt. In Gemeinschaft spielen Kinder auch gerne etwas wilder oder tragen aus Spaß kleine Ringkämpfe aus, weshalb Spielmatten in der auf das Alter des Kindes abgestimmten Größe und Dicke von Vorteil sind. Wenn sich Dein Kind dann so richtig ausgetobt hat, kann es sich auch gleich viel besser auf Yoga- oder Turnübungen konzentrieren. Bild © krabbelunterlage.com

Yoga und Meditation

von/ durch Nick am Mär 02 2016
Yoga und MeditationBegriffsklärung MeditationDer Begriff Meditation ist eigentlich ein Paradoxon, weil seine Übersetzung etwas vermittelt, das häufig als größtes Hindernis betrachtet wird. Meditation geht zurück auf den lateinischen Begriff "meditatio" und das griechische Wort "medomai". Beide Wörter bedeuten Nachdenken, Sinnieren, Überlegen.Faktisch geht es in der Meditation in erster Linie darum, sich zu konzentrieren, den Geist zu "sammeln" und nach Möglichkeit einen Bewusstseinszustand der Leere zu erreichen.Aufkommende Gedanken sollen hierbei idealerweise explizit nicht aufgegriffen und durchdacht werden. Vielmehr gilt es sie vorbeiziehen zu lassen und sich auf sich selbst zu fokussieren.Zusammenhang von Yoga und MeditationMeditation wird als wesentlicher Bestandteil des Yoga verstanden. Es gilt als eigenständige Übung und gleichermaßen als eine besondere spirituelle Praxis, die die Psyche beziehungsweise den Geist fokussieren und beruhigen soll.Meditation ist an keine spezielle Religion gebunden und kann auch von Atheisten und Agnostikern angewandt werden. Sie dient der inneren Einkehr und der unmittelbaren Nähe zu sich selbst. Yoga bietet vielfältige Techniken der Meditation, die dazu gedacht sind, den Körper und ebenso den Geist zu entspannen. Wenn sich das gesamte System in Frieden und Ruhe befindet wird Stress abgebaut, und der Körper regeneriert. Vielfach zeigen sich positive Effekte wie beispielsweise eine Regulierung von Schmerzen, Puls, sowie Blutdruck und eine Stärkung des gesamten Immunsystems. Viele meditierende Yogi geben an, dass sie ihr Alltagspensum an Arbeit und intensiven Begegnungen überhaupt nur bewältigen können, weil sie regelmäßig meditieren. Die Meditation hilft ihnen dabei, eine gewisse Widerständigkeit gegen die Anforderungen des Alltags aufzubauen und entsprechend sinnvoll mit Stressoren und den eigenen Ressourcen umzugehen. Die Meditationstechniken sind dabei hilfreicher Teil des Yoga.Viele Menschen, die Yogaübungen praktizieren, meditieren im Übrigen dabei, ohne es mitunter zu wissen. In Stille durchgeführte Asanas, bei der eine Körperhaltung über eine gewisse Zeit in Ruhe gehalten wird und eine Konzentration auf die Atmung erfolgt, ist bereits eine Form der Meditation.Formen und Rahmen der MeditationMeditationen sind häufig von vielen unterschiedlichen Aspekten begleitet, die ihr Struktur verleihen und den Meditierenden helfen, sich zu konzentrieren. Die Variationen sind dabei vielfältig und basieren in der Regel auf sogenannten Achtsamkeitsübungen oder speziellen Atemtechniken. Anderen Formen der Meditation beinhalten ein Mantra oder eine persönliche Affirmation, die in Gedanken wiederholt wird und ebenfalls der Fokussierung auf die eigene Mitte dient. Das Mantra "Om" dürfte hierbei zu den bekanntesten Formen zählen. Es ist ebenso möglich, ein deutsches Wort zu wählen, mit dem der Meditierende etwas verbindet. Ein solches persönliches Mantra kann beispielsweise "Ruhe" oder "Frieden" lauten.Hilfreich, gerade auch für Anfänger der Meditation, ist ein sich immer wiederholender Zeitraum, der fest in den Alltag eingebunden wird und dazu dient, eine generelle Regelmäßigkeit herzustellen. Als ideal gelten der frühe Morgen und die Dämmerung am Abend. Nach Möglichkeit sollte ein ruhiger und störungsfreier Raum zur Verfügung stehen, der während der Meditation von niemandem betreten wird, um Ablenkung zu vermeiden.Praktische AnwendungDas Wesentliche bei der Meditation im Yoga ist eine bequeme und aufrechte Sitzposition in Verbindung mit ruhiger Atmung. Hierbei gilt es, eventuell umherwandernde Gedanken nicht als Störung zu verstehen, sondern sie in Ruhe vorbeiziehen zu lassen. Es ist dabei nicht hilfreich, sich selbst zur Ruhe zu zwingen, denn das Gegenteil würde erreicht. Vielmehr geht es um eine Fokussierung und Konzentration auf die Atmung, was gerade am Anfang einiger Übung bedarf.Meditationsanfänger sind mit maximal fünf Übungsminuten gut beraten. Die Dauer sollte nur langsam und allmählich gesteigert werden, um sich nicht zu verspannen. Häufig kann es hilfreich sein, ein einführendes Meditationsseminar zu besuchen. In vielen Fällen sind auch einige Minuten der Meditation in einen regulären Yogakurs integriert, meist am Anfang und Ende der Übungsstunde.Bild © cmfotoworks / 123rf.com

Achtsamkeit lernen durch Yoga

von/ durch Nick am Feb 29 2016
Achtsamkeit lernen durch YogaAchtsam sein ist eine Kunst, die uns ganz zu uns zurückholt. Oft sind wir mit einer Sache beschäftigt und denken schon an zwei, drei andere. In unserer hektischen Welt ist Multitasking der Begriff schlechthin für einen perfekt organisierten Menschen, der mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen hält und meist auch erfolgreich abschließt. Im Kopf haben wir Bilder von Menschen, die die Straße entlang eilen, das Handy am Ohr halten, jemandem winken und schon an die ersten Aufgaben in der Firma denken.Nach fernöstlichen Erkenntnissen ist dies allerdings nicht der Weg zu einem erfolgreichen Leben; und zwar aus dem einfachen Grund, weil mehr nicht immer besser ist, weil materieller Erfolg nicht wirklich zufrieden macht und weil solche Personen sich aufreiben, während ihnen das eigentlich Wichtige im Leben entgeht: sie selbst und die wahre Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Ganz nebenbei steht es außer Frage, dass solch ein Leben mit mehr Stress und damit auch mit mehr Gefahren für Leib und Leben verbunden ist: Schlaganfälle und Herzinfarkte sind wahrscheinlicher als bei jemandem, der sehr achtsam lebt.Langsam lernenWer die Achtsamkeit schon einmal ausprobiert hat, weiß, dass es gar nicht so einfach ist: Klassisches Beispiel ist das Essen einer einzelnen Rosine. Erst wird sie genau betrachtet, dann mit den Fingern erspürt, zur Nase geführt und berochen, dann in den Mund geschoben, beleckt, gefühlt, ausgekundschaftet, dann zerbissen und sehr lange gekaut, um die unterschiedlichen Geschmacksnuancen herauszulesen. Wem das zu aufwendig ist, der kann es natürlich auch einfach mit seinen täglichen Arbeiten versuchen: sich bewusst die Zähne putzen, waschen und anziehen, später den Kaffee einschenken, trinken und so weiter.Es geht darum, ganz bei der jeweiligen Handlung zu bleiben und nicht gedanklich abzuschweifen; sich nicht die Schuhe anzuziehen und schon mit einem Bein aus der Tür zu sein; nicht die Mail zu beantworten und bereits in Gedanken die Unterlagen für die kommende Sitzung zusammenzustellen; nicht auf der Yogamatte zu üben und sich bereits das Outfit für die Party zu überlegen.Interessanterweise ist die fernöstliche Kunst ebenso einfach wie schwierig. Wir können unmöglich mehr als einen Gedanken denken, selbst wenn es nur Millisekunden Abstand zwischen diesem und jenem sind; und wir können immer nur eine Handlung ausführen: Es ist nicht machbar, das Baby anzuziehen und dem Großen die Schuhe zu binden; im Topf zu rühren und den Wasserkocher zu füllen; mit dem Kollegen zu reden und dem Chef zu antworten - es geht immer nur eins nach dem anderen, selbst wenn wir unglaublich schnell arbeiten und reagieren können. Beobachte dich selbst einmal und überzeuge dich von der Wahrheit dieser Aussage.Insofern ist jeder Versuch, viele Dinge parallel zu tun, stets zum Scheitern verurteilt. Ist es dann nicht viel besser, eine Sache nach der anderen zu erledigen und dabei ganz konzentriert zu sein? Die Qualität der Einzelergebnisse wird dabei eindeutig besser - und dies ist ein weiterer Grund, die oft hektische Mehrfacharbeit zu lassen. Außerdem ist mehr Ruhe sicher gesundheitsfördernd.Yoga lehrt den WegDie Yogaübungen zeigen uns, wie es geht: Wir können nur eine nach der anderen ausführen und müssen, damit sie gelingen, sehr genau arbeiten. Wir konzentrieren uns ganz auf das Geschehen, auf Becken-, Fuß- oder Rückenstellung, auf Kopfhaltung, Atmung und Gleichgewicht. Die entspannenden Momente wie das Loslassen der Gedanken oder die Toter-Mann-Stellung führen uns ebenfalls zu dem Moment, wo nichts anderes wichtig ist; es gibt nur diesen Augenblick, dieses Vorhaben, diese Übung. Der Rest der Welt ist ausgeblendet. So können wir auch im Alltag agieren: konzentriert Auto fahren, Brote schmieren oder sich auf das Gespräch mit dem Gegenüber konzentrieren. So wird beispielsweise aktives Zuhören möglich.Probiere selbst, Alltagshandlungen anders auszuführen, und erlebe den Unterschied!Bild © kraho / 123rf.com

Yoga in der Schwangerschaft

von/ durch Nick am Feb 28 2016
Yoga in der SchwangerschaftJede Yogaform ist auch mit einer mentalen Übung verbunden: der Konzentration auf den eigenen Körper. So kann Yoga Dir helfen, besser in Dich hineinzuhören und damit auch zu Deinem Kind hin. Und während des Geburtsvorgangs ist es von Vorteil, wenn Du als Yogaschülerin in der Kontrolle über An- und Entspannungen Deines Körpers geübt bist.Meditatives YogaSolange es sich nicht um eine Risikoschwangerschaft handelt und auch keine Beschwerden in den Beinen vorliegen (z. B. Wassereinlagerungen oder Durchblutungsstörungen), gilt daher meditatives Yoga im Sitzen für Schwangere als durchaus empfehlenswert. Je nach Deinen - bestenfalls durch bisheriges Yogatraining erworbenen - Fähigkeiten kannst Du dafür in den Fersensitz, den Diamantsitz, den Schneidersitz, den einfachen Sitz, den vollkommenen Sitz, den halben oder den ganzen Lotussitz gehen. Beachte aber bitte, dass manche von diesen Sitzhaltungen bei Ungeübten das Kniegelenk schädigen können. Besonders beliebte Yoga-Meditationshaltungen von Schwangeren sind der Fersensitz, ggf. mit einem Bänkchen oder Kissen ausgeführt, und der Schneidersitz.Bei Beschwerden in den Beinen oder im Rücken bietet sich die Yoga-Meditation auf einem Stuhl oder Hocker an: Setze Dich dafür so hin, dass sich Deine Oberschenkel waagerecht zum Boden befinden und Deine Füße vollen, flachen Kontakt zum ihm haben. Falls das Sitzmöbel etwas zu hoch dafür sein sollte, kannst Du z. B. eine gefaltete Decke als Fußbodenerhöhung nutzen. Öffne Deine Beine und Fußstellung so weit, dass es sich für Dich und Dein Kind gut anfühlt. Falls es noch keine Bewegungsbeeinträchtigung durch einen vorgewölbten Bauch gibt: Richte Dein Becken auf, halte Deinen Rücken gerade und achte darauf, dass Deine Schultern weder vorgezogen noch verkrampft sind. Je nach Ausprägung Deiner Bauchwölbung kannst Du aber auch ggf. mit Becken und Rücken für einen Haltungsausgleich sorgen; die Sitzhaltung sollte sich für Dich auf keinen Fall unnatürlich oder belastend anfühlen - Du bist eine Schwangere und ausgestattet mit einem hochsensiblen Körperbewusstsein, nutze dieses für Dich und Dein Kind. Wenn Du die für Dich optimale Sitzposition gefunden hast, schließe Deine Augen, lasse Deinen Atem fließen und beginne mit einer von Dir bevorzugten Meditationstechnik. Diese kann durchaus darin bestehen, dass Du mental Kontakt zu Deinem Kind aufnimmst. Auch das meditative Hören von bestimmter klassischer Musik - einige Experten raten zu Mozart oder Bach - in diesem Lebensabschnitt kann viele positive Effekte haben; aber bitte nicht zu laut, denn durch das Fruchtwasser kommen die Schallschwingungen bei Deinem Kind verstärkt an.Hatha YogaDer Nutzen des Hatha Yogas reicht über die körperlichen Trainingseffekte von reinem Sport weit hinaus; hier jedoch sei seinen sportlichen Anforderungen die Aufmerksamkeit geschenkt.Zunächst: Zu den geeigneten Sportarten für Schwangere zählt - neben leicht ausgeführten Gymnastik- und Aerobicübungen, Schwimmen, Golfen und gemütlichem Radfahren - auch und gerade Hatha Yoga. Im Idealfall bist Du bereits eine Yogini und kannst nun als Schwangere Dein gewohntes Training einfach modifizieren. Wer aber erst in der Schwangerschaft mit Hatha Yoga (oder anderem ungewohnten Sport) beginnen möchte, sollte unbedingt zuvor ärztlichen Rat einholen. Denn die Schwangerschaftshormone, die ja die Aufgabe haben, Deinem Körper einen Geburtsvorgang zu ermöglichen, bewirken eine gesteigerte Flexibilität von Muskeln, Bindegewebe und Sehnen. Das bedeutet leider aber auch eine gesteigerte Verletzungsanfälligkeit für die Gelenke, vor allem dann, wenn nicht zuvor eine gesunde, zur sportlichen Betätigung passende Stützmuskulatur erarbeitet wurde. Doch auch schwangere trainierte Yogaschülerinnen sollten Folgendes beachten:- Abgeraten wird von Übungen, die zur Kräftigung der Bauchmuskulatur dienen. Bekannte Asanas, die nun besser fortgelassen werden sollten, sind z. B. die Pumpe (Urdhva Prasarita Padasana), das Boot (Ardha Navasana) und die Sitzbalance (Dandasana).- Übe Rückbeugen nur noch in einer sehr sanften Form, und vergiss nicht, dass Dir durch die Schwangerschaft eher schwindlig werden kann; in diesem Fall beende das Training.- Achte bei Vorwärtsbeugen darauf, dass Dein Bauch genügend Platz hat; positioniere dafür die Beine entsprechend weit auseinander.- Übungen, bei denen der Atem extra angehalten werden soll, werden für die Schwangerschaft nicht empfohlen.- Sobald Du die Bauchlage nicht mehr als angenehm empfindest: Streiche entsprechende Übungen.- Zumeist werden bei Yogakursen, in denen auch Schwangere mitmachen, ab dem 4. (Schwangerschafts-)Monat deren Übungen modifiziert und ab dem 7. Monat Umkehrhaltungen konsequent für diese tabuisiert. (Inwieweit Umkehrhaltungen bis zum 7. Monat für Schwangere sinnvoll sind, ist umstritten.)Führe generell nur Asanas aus, bei denen Du ein gutes Gefühl hast. Übe nicht aus Ehrgeiz, sondern nur für Eure Gesundheit und Wohlbefinden.Bild © xua
Nackt-Yoga - yogabox

Nackt-Yoga

von/ durch Nick am Feb 25 2016
Nackt-Yoga Nudisten oder die, die es werden wollen, aufgepasst! Wer sich schon immer ein Yoga-Programm ohne einengende Kleidung gewünscht hat, der wird sich in einem Kurs für Nackt-Yoga sicherlich wie zu Hause fühlen. Grundsätzlich unterscheidet sich diese Variante nicht von herkömmlichen Yoga-Lehrgängen. Nur, dass eben die Bekleidung fehlt. Ein Faktum, welches sich nur schwer ignorieren lässt. Die Anhängerinnen und Anhänger dieses neuen Yoga-Trends versprechen sich von dieser in jeglicher Hinsicht anregenden Stilrichtung noch mehr Körperbewusstsein sowie Präzision beim Ausüben der einzelnen Positionen. Auch lautet das Argument, dass es sich bei Yoga um eine Bewegungsform handelt, die von Natürlichkeit und Ursprünglichkeit geprägt ist. Entsprechend erscheint das nackte Üben nur logisch zu sein. Nicht nur überzeugte Nudisten finden Gefallen an dieser Variante. Denn wann immer es darum geht, den eigenen Körper in Form zu bringen, erweist sich eine genaue Kontrolle als vorteilhaft. Möchtest Du also tatsächlich Problemzonen angehen und letztendlich zu Deinem Traumbody finden, dann bietet Nackt-Yoga ausgezeichnete Erfolgschancen. Schließlich hast Du hier keine Möglichkeit mehr, Dich Illusionen hinzugeben und überflüssige Pfunde in einem Meer aus Stoff zu verstecken. Kurse werden inzwischen überall da angeboten, wo sich Nudisten tummeln. Dazu zählen natürlich in erster Linie angesagte Ziele für den Strandurlaub. Doch auch Nackt-Yoga-Kurse im Rahmen eines Workshops oder einer regelmäßigen Abendveranstaltung sind zunehmend im Kommen und werden sowohl von privaten Yoga-Lehrerinnen und Lehrern als auch einschlägigen Yoga-Zentren ins Programm aufgenommen. Nackt-Yoga – nichts für biedere Zeitgenossinnen und Zeitgenossen? Natürlich kostet es erst einmal Überwindung, seine Yoga-Übungen in unbekleidetem Zustand durchzuführen. Gerade dann, wenn es sich um ein Training in der Gruppe handelt, fällt es uns gewöhnlich schwer, die Hüllen fallen zu lassen. Jedoch kann diese Form in doppelter Hinsicht zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins und langfristig auch zu einem schönen, flexiblen und gesunden Körper führen. Schließlich verlierst Du durch Dein Yoga-Training nicht nur Pfunde, sondern Du lernst auf diese Weise auch, Dich so anzunehmen, wie Du bist. Viele Menschen lehnen ihren Körper unbewusst ab. Dabei ist es irrelevant, ob er tatsächlich Schwachstellen aufweist oder im Auge des außenstehenden Betrachters makellos ist. Es geht ausschließlich darum, wie wir uns selber darin fühlen. Allein die Fähigkeit, sich selbst ohne die schützende Kleidungsschicht im Spiegel zu betrachten und sich auch anderen ohne jegliche Hülle zu offenbaren, kann sich bereits als revolutionär erweisen. Schließlich brechen viele damit ein ungeschriebenes Gesetz und überwinden auf diese Weise nicht nur Schranken und Hürden, sondern auch ihre eigene Angst. Das Gefühl der Freiheit, welches mit dieser Entwicklung einhergeht, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist etwas, was erlebt werden muss. Möchte man also auf diesem Gebiet neue Erfahrungen sammeln, dann bietet Nackt-Yoga ausreichend Raum, um sich selbst und den eigenen Körper zu finden, anzuerkennen und letztendlich auch so zu transformieren, dass er sein höchstes Potential erreicht. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass Nackt-Yoga folglich nicht nur für eine Schar unbezähmbarer Freigeister geeignet ist, sondern auch Menschen helfen kann, die mit ihrem Körper ein Problem haben und dieses auf besonders konstruktive und gewinnbringende Weise angehen möchten. Befreiend kann Nackt-Yoga beispielsweise für diejenigen sein, die eine strenge und prüde Erziehung durchlaufen haben und Sexualität immer noch als etwas Schändliches empfinden. Bei einem Training in der Gruppe wird der Anblick unbekleideter Menschen im Laufe der Zeit zur Normalität und dem eigenen physischen Sein wird folglich jenes zu verachtende Element genommen. Abgesehen von diesen Effekten enthält Nackt-Yoga natürlich auch das gesamte Potpourri an positiven Auswirkungen, welche grundsätzlich mit einem Yoga-Workout einhergehen. So wirst Du Dich schon bald vitaler, selbstsicherer und gesünder fühlen und Dinge, die Dich zuvor belastet haben, mit Bravour meistern. Abgesehen von Deiner Körperhaltung wird sich auch Deine gesamte Ausstrahlung ändern und Du wirst die Unabhängigkeit, die Du während des Trainings von Nackt-Yoga entwickelst, nicht mehr missen wollen. Bild © staras / 123rf.com
Yoga und Ernährung - yogabox

Yoga und Ernährung

von/ durch Nick am Feb 24 2016
Yoga und Ernährung Wer rundherum gesund ist, kann essen, was und wann er möchte - und sollte sich dabei nicht hineinreden lassen. Wir alle kennen Menschen, die abends Süßigkeiten, nachts Nudelpfannen und am frühen Morgen schon kalte Pizza essen. Der eine trinkt sein halbes Leben lang Cola light, der andere liebt Fertiggerichte oder Chips. Viele starten nur mit einer Tasse Kaffee in den Tag, kaufen das belegte Brötchen unterwegs, essen mittags Kantinengerichte und gehen abends mit Freunden aus, um deftig und viel zu speisen - natürlich mit Alkohol. Gesundheit trainieren ... Für eingefleischte Yogafans sind das alles rote Tücher. Und doch ist bekannt, dass man alles richtig machen und trotzdem viel zu früh sterben kann; andere scheinen über sämtliche Stränge zu schlagen und werden dabei steinalt. Es ist also offenbar eine Frage der Gene, der Konstitution und vor allem - da sind sich viele Wissenschaftler einig - eine Frage der Lebenslust, der Sinnerfüllung und des Wohlgefühls. Wer mit sich selbst im Reinen ist, grübelt weniger, hält den Blutdruck niedriger (weil er sich weniger aufregt) und weckt damit auch keine Veranlagungen, die bei ungünstigen Lebensbedingungen ausbrechen können. Das gilt neben dem Blutdruck für Krankheiten wie Diabetes, die durch Stress und Schock ausgelöst werden können; ebenso wissen wir, dass fortlaufender Disstress und das Gefühl des hilflosen Gefangenseins Krebszellen aktivieren können; ganz zu schweigen von Schlaganfällen, Infarkten und manchem mehr. Yoga hat also ganz unabhängig von unserer Ernährung schon allein deswegen einen positiven Einfluss, weil es unsere körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert, unsere Psyche zur Ruhe und die Seele zum Wohlbefinden bringt; weil es den Herzschlag und damit den Blutdruck senkt, gleichzeitig aber unsere Organe und Drüsen optimal arbeiten lässt; der Stoffwechsel kommt in Schwung und der ganze Körper wird harmonisch durchgeknetet; Muskeln, Sehnen und Bänder sind flexibler, gedehnter und halten uns stabil im Gleichgewicht. Ein nicht verkürzter Muskel verbraucht mehr Sauerstoff, unser Atem fließt gleichzeitig durch die Yogaübungen sehr viel gleichmäßiger. Selbstverständlich arbeiten dadurch auch die Verdauung, der Nährstofftransport, die Zellversorgung und die Organe in einem gleichmäßigen, gesunden Rhythmus. ... und essen Wenn jetzt noch eine klassische Yogaernährung dazukommt, ist der Mensch im Gleichgewicht. Yogis essen bevorzugt vegetarisch und mäßig. Sie nehmen viel reines Wasser auf, sei es durch Trinken, zahlreiche Gemüsearten oder Suppen. Zudem wird seltener Kaffee und mehr Tee getrunken; weniger Milch, Käse und Wurst, dafür mehr Aufstriche und natürliche Brotbeläge gegessen. Vegetarier verzichten überwiegend auf Alkohol, rauchen nicht und nehmen keine Drogen. Es werden mehr Biolebensmittel eingekauft und gern selbst gekocht. Auf diese Weise meiden Yogis, wie alle Vegetarier, insgesamt Fette - vor allem die ungesünderen -, dazu Zucker und Salze, wie sie in Fertigwaren überproportional enthalten sind. Farbstoffe und Zusatzstoffe kommen ebenfalls kaum oder seltener auf den Teller. Dafür findet sich mehr Rohkost, die den Zähnen, dem Speichel und dem Magen-Darm-System ihre natürliche Verdauungsaufgabe abfordern. Dieses naturbelassenere Essen besitzt mehr Volumen und wertvolle Nährstoffe, sodass weniger Hungergefühle und überhaupt keine Heißhungerattacken entstehen. Dann sind wenige Stückchen Bioschokolade einfach nur ein leckeres Dessert und kein gefühltes Muss. Ein Vorteil dieser Ernährung ist das gesunde Gewicht - wobei ein leichtes Übergewicht in jüngster Zeit von Wissenschaftlern sogar als gesünder als eine recht schlanke Figur eingestuft wurde, weil die körperliche Widerstandskraft größer ist. Andere „Veggi“-Faktoren sind bessere Blutwerte, die sich auf Arterien, Herzkrankgefäße, Venen und die vielen winzigen, aber wichtigen Äderchen im Körper auswirken. Niemand kann bei einem solchen Leben garantieren, dass du keinen Schlaganfall oder Infarkt bekommst, aber die Chancen steigen, diesen Krankheiten für längere Zeit oder überhaupt zu entgehen. Ob Vegetarier länger leben, ist nicht verlässlich erforscht. Wie gesagt, wichtig ist vor allem deine innere Einstellung: Yoga und Ernährung sollen dich gesund und glücklich machen. Bild © oleandra / 123rf.com

Yoga Übungen für den Bauch

von/ durch Nick am Feb 23 2016
Yoga Übungen für den BauchWer spezielle Yoga-Übungen für den Bauch sucht, möchte seine Körpermitte häufig vor allem aus ästhetischen Gründen in Form bringen: Schließlich gilt ein flacher Bauch als attraktiv und sexy. Gleichzeitig bringt der sanfte Aufbau von Bauchmuskeln auch viele gesundheitliche Vorteile mit sich. Die gestärkte Muskulatur legt sich wie ein Korsett um Deine inneren Organe und verleiht Dir so mehr Körperspannung. Damit beugst Du einem Hohlkreuz und Rückenbeschwerden vor. Trainierst Du gleichzeitig den Beckenboden, stabilisierst Du Blase und Gebärmutter. Außerdem werden durch die Übungen der Verdauungstrakt, Leber, Nieren sowie die Geschlechtsorgane angeregt: Damit wirkt Yoga wohltuend bei Reizdarm, unterstützt die Ausscheidung von belastenden Stoffen und lindert Menstruationsbeschwerden.Die Energie fließt wiederMit Bauch-Übungen aktivierst Du zwei wichtige Chakren: Etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel liegt das Sakralchakra, das Zentrum für Lebensfreude, Kreativität und Sexualität. Das Nabelchakra in der Magengegend steht für Willensstärke, Macht und Ausdauer. Indem Du mit Yoga Blockaden in diesen Zentren löst, findest Du zu einem besseren Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein.Wertvolle Übungen für den BauchDie perfekte Mischung aus Muskelaufbau, Dehnen und Entspannen tut Körper und Seele gut. Gerade für Einsteiger empfiehlt es sich aber, nicht über die persönliche Leistungsgrenze hinauszugehen. Führe alle Übungen so aus, dass es sich für Dich angenehm anfühlt und Du keine Schmerzen hast. Wenn Du regelmäßig trainierst, nimmt Deine Beweglichkeit ohnehin kontinuierlich zu.Der BogenschützeMit dieser Übung, die im Stehen ausgeführt wird, stärkst Du Deine Bauchmuskeln und verbesserst Deine Körperspannung. Stelle Dich mit einem Fußabstand von etwa 70 Zentimetern – die Zehen nach vorne – auf eine rutschfeste Unterlage. Drehe dann den linken Fuß im 90-Grad-Winkel nach außen und lasse Deinen Oberkörper folgen. Jetzt spannst Du Deine imaginäre Bogensehne: Hebe beide Arme an, ziehe den rechten Arm nach hinten und strecke den linken nach vorne. Die Ellenbogen sollten dabei waagrecht und die Schulterblätter unten sein. Beuge jetzt das rechte Knie, bis es sich über dem Fußgelenk befindet. Achte darauf, dass die Hüfte gerade bleibt. Wenn Du diese Position erreicht hast, spannst Du Deinen Beckenboden an und ziehst den Nabel in Richtung Wirbelsäule. Atme für die Dauer von ein bis drei Minuten langsam und tief ein und aus und fokussiere dabei den Daumennagel der linken Hand. Anschließend nimmst du einen Seitenwechsel vor und wiederholst die Übung.Die KatzeEine Herausforderung für die geraden Bauchmuskeln stellt die „Katze” dar: Gehe dafür in den Vierfüßlerstand: Die Knie befinden sich dabei unter der Hüfte, die Hände unter den Schultern. Die Ellenbogen sind einander zugewandt, die Arme hältst Du locker. Für einen sicheren Halt spreizt Du die Finger. Beim Ausatmen wölbst Du Deinen Rücken zu einem runden Katzenbuckel, spannst dabei den Beckenboden an und ziehst den Nabel nach innen. Erhältst Du den Impuls zum Einatmen, löst Du die Position und richtest die Halswirbelsäule auf. Am besten wiederholst Du diese Übung zehn- bis zwanzigmal.Janu Sirasana – die halbe Kopf-Knie-StellungMit dieser Übung sagst Du stressbedingtem Blähbauch ade und baust gleichzeitig Fett ab. Setze Dich mit gestreckten Beinen und nach oben zeigenden Zehen auf Deine Yogamatte. Winkle dann das linke Bein so an, dass die Fußsohle den rechten Oberschenkel berührt. Strecke jetzt beide Arme zur Decke, beuge Deinen Oberkörper langsam nach vorne und umfasse mit beiden Händen Deinen rechten Fuß. Während Du diese Position für die Dauer von etwa einer Minute hältst, atmest du tief weiter. Dann nimmst du einen Beinwechsel vor. Da diese Übung eine starke Stretch-Bewegung enthält, solltest Du Dich zuvor unbedingt durch Laufen oder die mehrmalige Ausführung des Sonnengrußes aufwärmen.Bild © fizkes / 123rf.com