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Ist Yoga gesund? - yogabox

Ist Yoga gesund?

von/ durch Nick am Feb 21 2016
Ist Yoga gesund?„No Sports“, sagte Churchill. Und den Spruch „Sport ist Mord“ kennen wir alle. Ist Yoga nun Sport und sollte im Zweifelsfall lieber unterlassen werden? Oder ist es eine Lebensanschauung und sollte zumindest ausprobiert werden?Jedes Wellness-Magazin spricht über gesundes Yoga. Und das stimmt auch, sofern die Übungen richtig praktiziert werden. Yoga erdet uns und bietet zahlreiche Vorteile. Dafür brauchst du nur eine gute Matte, bequeme Kleidung und etwas Raum um dich herum. Professionelle Anleitung Wer mit Yoga startet, sollte es analog zu anderen Sportarten halten: langsam anfangen, bei Vorerkrankungen den Arzt fragen und als Anfänger am besten mit einem Lehrer üben, damit sich keine Haltungsfehler einschleichen. Ein guter Lehrer achtet nicht nur darauf, wie beweglich du bist und in welche Gruppe du passt; er kümmert sich auch um deine Vorerkrankungen und Einschränkungen - schön wäre es, wenn er sie sofort selbst abfragt; falls nicht, solltest du ausdrücklich darauf hinweisen. Falscher Ehrgeiz hilft niemandem, am wenigsten dir selbst.Ein Trainer ist vor allem wichtig, damit du die Übungen korrekt ausführst; auch die, deren originalen Ablauf du nicht ausführen kannst, sondern für dich modifizierst. Deine Gelenke sollten so arbeiten, dass du dir auch nach mehreren Jahren des Übens keine Schäden zufügst; natürlich ebenso keine direkten durch heftige Bewegungen oder weil du nicht ausreichend aufgewärmt bist.Passende Kurse gibt es in privaten Studios, in Fitnesscentern und beispielsweise auch über die VHS. Pack deine Yogatasche und starte einfach einen ersten Versuch. Am besten achtest du auf die Ausbildung des Trainers, auch bei einem Schnupperangebot; falls du solche Angebote beispielsweise an einem Urlaubsort ausprobieren willst und triffst hier keine optimalen Trainer, höre bei den Übungen sehr gut auf deinen Körper: er zeigt dir immer deine Grenzen. Plötzliche stechende Schmerzen sind Alarmsignale, ein Dehnschmerz dagegen ist bis zu einer bestimmten Stärke völlig in Ordnung. Versuche nicht, dich weder hier noch in anderen Yogakursen vor den anderen zu beweisen. Gesundheit durch richtiges Üben Wenn du dich um die richtige Ausführung kümmerst, ist Yoga unbedingt gesund. Es ist gleichzeitig ein Sport und eine Lebensweise, um unsere anfängliche Frage zu beantworten. Wie stark du welche Seite betonen möchtest, bleibt dir überlassen: nur Asanas, also Körperstellungen, üben oder Meditation, Atemübungen und Mudras, die Fingerübungen, einbeziehen? Es gibt viele Möglichkeiten für dein individuelles Yoga. Dabei gelten weder Alters- noch Gesundheitsbeschränkungen. Es wird Yoga für Kinder, Senioren oder Behinderte angeboten; und du musst auch nicht auf dem Boden trainieren, sondern kannst dich beispielsweise auf einen Stuhl setzen.Zum Schluss listen wir die gesundheitlichen Vorteile von Yoga genauer auf. Es gibt zahlreiche medizinische Forschungen dazu; für deinen Körper, deine Seele und deinen Geist ist allerdings nur wichtig, dass du dich wohlfühlst. Mancher Vorteil wird sich sofort, manch anderer erst später einstellen. Insofern wirst du im Laufe der Zeit wahrscheinlich immer wieder eine Veränderung feststellen. Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Entspannung: stellt sich fast unmittelbar mit den ersten Übungsminuten ein mehr Gelassenheit, dadurch recht schneller Stressabbau und bessere Stressbewältigung in der Zukunft ausgeglichenerer Blutdruck, gesündere Arterien und Venen, dadurch Entlastung des Herzens und der Koronargefäße häufig Besserung bei chronischen Krankheiten und Schmerzen Aktivierung der Gelenkschmiere, dadurch Linderung von entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Arthrose und Gicht Dehnung verkürzter Muskeln, dadurch bessere Körperhaltung insgesamt größere Beweglichkeit, dadurch mehr Agilität und Standfestigkeit beziehungsweise Trittsicherheit Anregung des kompletten Stoffwechsels, der Drüsen und Organe größere Leistungsfähigkeit des Gehirns bessere Lungenfunktion und dauerhaft tieferer Atem auf Dauer gute innere Einstellungen: Ruhige Zuversicht führt zu einer gelungenen Lebensbewältigung. Bild © wavebreakmediamicro / 123rf.com
Anusara-Yoga - yogabox

Anusara-Yoga

von/ durch Nick am Feb 16 2016
Anusara-YogaDu suchst nach eine Yoga-Variante, die durch ihre Einfachheit besticht und sich daher ausgezeichnet für Anfängerinnen und Anfänger eignet? Dann solltest Du Anusara-Yoga eine Chance geben. Denn diese ausgesprochen junge Fassung der uralten, überlieferten indischen Bewegungsform überzeugt gerade Einsteigerinnen und Einsteiger aufgrund einer Fülle an Vorzügen. Einer davon ist zweifellos die Tatsache, dass sich die Übungen an den Bedürfnissen des modernen Menschen orientieren. Was dies konkret bedeutet, erfährst Du in den folgenden Absätzen. Die Geschichte eines unaufhaltsamen Erfolges – Anusara-Yoga Seine Anfänge nahm Anusara-Yoga mit seiner Gründung durch den US-Amerikaner John Friend im Jahre 1997. Allein die Bezeichnung 'Anusara', welche übersetzt so viel wie 'mit Anmut fließen' bedeutet, gibt bereits Aufschluss darüber, was Du erwarten darfst. Friend entwickelte diese Yoga-Ausrichtung aus einigen Grundelementen des Tantra-Yoga, die vor allem auf einer Bejahung des eigenen Körpers beruhen, sowie neuesten Erkenntnissen der Biomechanik. Auf diese Weise entsteht eine aufregend neue Bewegungsform, welche sich die uralte Weisheit indischer Yogis ebenso zunutze macht wie modernste wissenschaftliche Errungenschaften. Entsprechend eignet sich Anusara-Yoga ausgezeichnet für die Menschen des 21. Jahrhunderts, welche unter Beschwerden wie Verspannungen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen und anderen sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden. Denn im Anusara-Yoga wird bewusst ein Gegengewicht zu der in der Regel einseitigen oder mangelnden Bewegung am Arbeitsplatz gelegt. Der Erfolg dieses Konzeptes kann sich sehen lassen. In Zahlen bedeutet dies, dass Anusara-Yoga in dem Zeitraum seit seiner Gründung bis zum Jahre 2012 als die Yoga-Richtung angesehen wurde, die das schnellste Wachstum aufzuweisen hatte. Schließlich schien sie mit ihrem Ansatz genau am Puls der Zeit zu liegen. Auch heute hat die Attraktivität dieser ganz besonderen Yoga-Form auf eine ausgesprochen bunt gemischte Gruppe von Yoga-Enthusiasten nicht nachgelassen. Dabei scheint jedoch nicht nur der Fokus auf die physischen Belange der heutigen Menschen ein Grund für die außergewöhnliche Anziehungskraft zu sein, welche sowohl versierte Yogis als auch Neulinge auf dem Gebiet in ein Anusara-Yoga-Zentrum lockt. Vielmehr wird hier auch dem Anspruch Rechnung getragen, möglichst rasche Erfolge zu sehen und auf dem Weg zum Ziel Spaß zu haben. Schließlich stellt sich dieser nicht wie bei anderen Yoga-Varianten erst nach einer langen Phase des intensiven Übens ein, sondern gleich in der ersten Stunde. Ein Schnupperkurs Anusara-Yoga Doch wie genau kannst Du Dir eine Anusara-Yoga-Stunde nun eigentlich genau vorstellen und worin bestehen die Unterschiede zu klassischeren Formen? Ein entscheidendes Charakteristikum findet sich bereits zu Beginn der jeweiligen Session, welche ausnahmslos mit einer kleinen philosophischen Anekdote beginnt und sich bis hin zum alltäglichen Geschehen spannt. Geht es dabei beispielsweise um Themenfelder wie Urvertrauen, Hoffnung oder andere wichtige Eigenschaften, so werden entsprechende Asanas geübt, die dazu dienen, das Herz zu öffnen. Angesichts des intensiven Trainings der Anusara-Yoga-Lehrer kannst Du Dir sicher sein, dass Du hier nicht nur einen Experten bzw. eine Expertin im traditionellen Yoga vor Dir hast, sondern auch eine Person, die wesentliche Kenntnisse bio-mechanischer und anatomischer Grundlagen mit sich bringt. Im Gegensatz zu dem monotonen Aneignen starrer Körperhaltungen wird hier zudem in erster Linie auf die berühmt-berüchtigte innere Stimme gehört, die signalisiert, ob die jeweilige Haltung eher als angenehm oder unangenehm empfunden wird. Allein diese Form der Offenheit und Flexibilität führt über kurz oder lang unweigerlich auch zu einer toleranteren, entspannteren und freundlicheren Einstellung sich selbst und der Umwelt gegenüber. Die präzisen Ausrichtungsgrundlagen wiederum, die die Basis des Anusara-Yoga bilden, machen nicht nur den Einstieg sowie eine eigenständige Wiederholung leicht, sondern helfen in einem größeren Rahmen auch, Haltungsschäden und andere, mit mangelnder Bewegung verbundene Beschwerden zu korrigieren bzw. zu verringern. Ein Großteil der Freude am Üben, welche Du gleich in der ersten Stunde empfinden wirst, ist zudem darauf zurückzuführen, dass Du wie der Name 'Anusara' bereits vorschlägt, unmittelbar 'im Fluss' bist, anstatt ausschließlich starre Haltungen zu imitieren.Bild © bodrumsurf / istockphoto.com

Hatha Yoga Übungen

von/ durch Nick am Feb 15 2016
Hatha Yoga ÜbungenHatha Yoga ist eine Richtung des Yoga, die – in Abgrenzung zu spirituellen Yogaformen – als eine körperliche Form des Yoga gilt. Die Variante wird dabei als eine eigene Stufe auf dem Weg zum spirituellen Yoga verstanden.Der Begriff "Hatha" bedeutet in der Sprache Sanskrit so viel wie Kraft und Hartnäckigkeit. Hiermit ist die Anstrengung gemeint, die erforderlich ist, um durch Übung und Hinwendung das Ziel zu erreichen.Hatha Yoga lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Es wurde in der berühmten klassischen Yogaschrift Hathapradipika vom Yogi Svatmarama benannt. Die Sichtweisen zum Hatha Yoga sind komplex und vielschichtig. Unterschiedliche Yogi hatten unterschiedliche Ansichten, was dazu führte, dass es heute insgesamt drei zentrale Werke darüber gibt. Neben der Hathapradipika sind dies die Gherandasmhita und die Shivasamhita.In der heutigen Zeit wird vor allem in Westeuropa und im amerikanischen Raum Hatha Yoga praktiziert. Wenn hier allgemein von "Yoga" die Rede ist, wird darunter mehrheitlich die Form des Hatha Yoga verstanden. Die zugehörigen Übungen sind sehr umfangreich und komplex. Es gibt im Wesentlichen Reinigungsübungen, Körperstellungen, Atemübungen und Energieübungen.Kriyas - Die ReinigungsübungenIm Hatha Yoga zählen die Kriyas (Sanskrit: Handlung, Tat) - Techniken zu den zentralen Yoga-Übungen. Sie werden als Reinigungsübungen bezeichnet, um die Entschlackung des Körpers, vor allem der Körper-Hohlräume und die damit verbundene Gesunderhaltung zu definieren.Es gibt neben zahlreichen einzelnen kleinen Übungen sechs zentrale Hauptübungen, die als die wichtigsten gelten und in der berühmten Yoga-Schrift Hathapradipika aus dem 14. Jahrhundert beschrieben sind.1.) Trataka – Reinigung des Tränenflusses der Augen durch Fixieren eines Punktes2.) Neti – Reinigung der Nase durch Zuhilfenahme eines Fadens oder einer Spülung3.) Kapalabhati – Reinigung der Lunge durch Schnellatmung4.) Dhauti – Reinigung des oberen Verdauungskanals vor allem durch Spülungen5.) Nauli – Reinigung des Darms durch Kreisbewegungen der Bauchmuskulatur6.) Basti – Reinigung des Dickdarms überwiegend durch SpülungenAsanas – Die KörperstellungenAsanas sind Stellungen beziehungsweise Übungen, die auf den ganzen Menschen wirken und sowohl die körperliche Realität als auch die geistige Perspektive ansprechen. Der Begriff aus dem Sanskrit bedeutet "feste Körperstellung" und definiert damit den Fokus dieser Übungen auf das Halten einer Übungssituation für mehrere Sekunden. Die Übungen basieren auf sanften und ausgesprochen langsamen Bewegungsabläufen und können grundsätzlich von allen Menschen ohne Altersbeschränkung ausgeführt werden. Die Stellungen werden in einer meditativen Grundhaltung absolviert. Sie stärken den Körper, helfen ihm im Bedarfsfall bei der Gesundung und halten Gliedmaßen und Gelenke bei regelmäßiger Ausführung geschmeidig.Pranayama – Die AtemübungenDie genannten Reinigungsübungen gelten zusammen mit den Asanas-Stellungen als wesentliche Voraussetzung, um Pranayama, die Atmung im Yoga, überhaupt erst durchführen zu können.Atemübungen sind im Hatha Yoga zentral, um Körper und Psyche nachhaltig zu beleben. Sie vermitteln einen Zugang zur eigenen Lebensenergie und helfen bei der Bewältigung von Stress und Anspannung. Es gibt Übungen zur Bauchatmung, sowie zur Schnellatmung, um den Körper zügig mit Sauerstoff zu versorgen. Übungen der Wechselatmung gleichen die emotionale Befindlichkeit aus und gelten als vorbereitend für eine Meditation.Ideal an den Atemübungen ist die Durchführbarkeit in zahlreichen Alltagssituationen. Selbst Menschen, die krank und eingeschränkt in ihrer Beweglichkeit sind und deshalb vielleicht keine körperlichen Yoga-Übungen durchführen können, profitieren erheblich von den Atemtechniken.Mudras – Die EnergieübungenBei den Energielenkungsübungen gibt es sogenannte kleine und große Mudras. Alle Mudras werden mit den Händen beziehungsweise den Fingern durchgeführt.Die kleinen Mudras beziehen sich auf einzelne Partien des Körpers. Typische Übungen haben die Aufgabe, die jeweiligen Körperstellen energetisch zu beeinflussen.Die großen Mudras beinhalten mehrere kleine Mudras und darüber hinaus spezifische Techniken der Atmung und Visualisierung.Mudras wird nachgesagt, einen besonderen Zugang zur Meditation zu bieten. Ihnen werden Heilkräfte zugeschrieben, die eine hohe energetische Wirkung haben.Bild © byheaven / 123rf.com

Sivananda Yoga

von/ durch Nick am Feb 13 2016
Sivananda YogaSivananda Yoga basiert auf der ganzheitlichen Tradition des Yoga Vidya. Es ist in seinen Ursprungsgedanken geprägt von den Lehren des indischen Yoga-Meisters Swami Sivananda. Er nutzte die traditionellen Pfade des Yoga und entwickelte einen lebens- und praxisnahen Weg aus Übungen, die gut in den Alltag zu integrieren sind. Der Meister legte großen Wert darauf, dass selbst die scheinbar schwierigsten spirituellen Gesetzmäßigkeiten für jeden Menschen gut zu verstehen sind. Aus diesem Grund schrieb er zahlreiche Bücher, die seine Yoga-Synthese in einfachen und gut verständlichen Worten erklärt.Der spirituelle Meister Swami SivanandaSivananda stammt aus einer Brahmanenfamilie und studierte als junger Mann Medizin. Bereits seit frühester Kindheit waren seine Einstellung und seine Sicht auf den Menschen geprägt von Nächstenliebe und Gerechtigkeit. Menschen der sogenannten niederen Kasten erfuhren seinen besonderen Schutz und Zuwendung.Sivananda pilgerte lange Zeit als einfacher Wandermönch durch Indien. Er lebte anschließend ein asketisches Leben in einem Orden. Im Kontext seiner vielen Pilgerreisen gründete er 1936 einen immer bekannter werdenden Ashram, hatte zahlreiche Schüler, lehrte und praktizierte weiterhin als Arzt.Lehre und AusbildungSivananda Yoga ist bis heute bekannt und geschätzt für sein ganzheitliches Ausbildungskonzept. Die Lehre und damit verbundene Ausbildung zum Yoga-Lehrer basiert auf einer spirituellen Sichtweise. Yoga dient den Menschen als innerer und äußerer Weg zu einem gesunden Leben in Verbindung mit innerem Frieden. Diese persönliche Lebensweise und Grundhaltung bilden die Voraussetzung, um Frieden und Friedfertigkeit auch in der Welt sichtbar zu machen.Die Lehre des Sivananda Yoga wird vor diesem Grundverständnis in Form von fünf einfachen Grundprinzipien und vier Pfaden des Yoga vermittelt. Wesentlich sind ein klares und transparentes Verständnis der Lehre und eine unkomplizierte Integrierbarkeit in das persönliche Leben und den eigenen Alltag.Die fünf GrundprinzipienDie großen Ausbildungsinstitute und internationalen Zentren, in denen bis heute Sivananda Yoga gelehrt und vermittelt wird, basieren alle auf den fünf zentralen Prinzipien des Yoga.1.) Asanas – Die richtigen KörperübungenDie Übungen sind das Herzstück des Yoga. Sie dienen der Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems und halten den Körper in seiner Gesamtheit fit und geschmeidig. Darüber hinaus bilden sie den Grundstock für meditative Erfahrungen und die Konzentration auf Wesentliches.2.) Pranayama – Die richtige AtmungUm innerlich und äußerlich stabil und voller Energie zu sein, bedarf es einer Verbindung mit dem Solarplexus. Die richtige Atemtechnik ermöglicht diese Verbindung. Die gespeicherte Energie wird durch spezielle Techniken freigesetzt und sorgt für psychische und physische Regeneration.3.) Savasana – Die richtige EntspannungGesundheit und Wohlbefinden bedürfen Phasen der Ruhe, um dauerhaft stabil zu bleiben. Entspannung auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene sorgt für das entsprechende Erleben.4.) Vegetarismus – Die richtigen ErnährungEine gesunde Ernährungsweise bezieht sich nicht nur auf den eigenen Körper, sondern auch auf die Umwelt und alle in ihr wohnenden Lebwesen. Eine bewusste Ernährungsweise schließt nur jene Produkte ein, die sich positiv auf Psyche und Körper auswirken. Der Verzicht auf tierische Produkte bedeutet Respekt gegenüber anderen Kreaturen.5.) Dhyana und Vedanta – Meditation und Positives DenkenUm geistig und körperlich gesund zu bleiben, sind eine konzentrierte Haltung sowie eine positive Sichtweise auf das Leben hilfreich. Meditation verhilft zu neuer Kraft und Energie und unterstützt eine friedliche und spirituelle Haltung.Die vier PfadeIm Sivananda Yoga liegt der Fokus auf dem Yoga der Synthese, das auch als die vier Pfade des Yoga bekannt ist. Jeder Pfad umfasst bestimmte Techniken, die es zu praktizieren gilt.1.) Karma YogaDer Pfad der Handelns ist selbstlos und misst sich nicht an den Taten.2.) Bhakti YogaDer Pfad der Hingabe ist ein persönlicher, liebevoller und spiritueller Weg.3.) Raja YogaDer Pfad der geistigen Kontrolle gilt als Königsdisziplin mit dem Ziel, den eigenen Geist zu beherrschen.4.) Jnana YogaDer Pfad der Weisheit ist ein Weg des Strebens nach Erkenntnis und Wissen.Bild © alysta

Anti-Gravity-Yoga

von/ durch Nick am Feb 09 2016
Anti-Gravity-YogaDu bist in puncto Sport immer für neue, ausgefallene Ideen zu haben? Dann wird Dir der aktuelle Yoga-Trend 'Anti-Gravity-Yoga' vielleicht bereits bekannt sein. Zwar ist diese Stilrichtung in Deutschland noch nicht sehr verbreitet, in den USA erlebt sie jedoch einen anhaltenden Boom. Wer also immer angenommen hat, dass es sich bei Yoga um eine relativ solide und damit zuweilen auch etwas starre Form des Workouts handelt, sollte sich nun auf so manche Überraschungen gefasst machen. Denn aus der Luft sieht bekanntermaßen alles anders aus und genau hier findet ein Großteil der Yoga-Übungen statt.Aus der Not geboren – die Entstehung und Entwicklung eines außergewöhnlichen YogatrainingsAm Anfang einer jeden großartigen Erfindung ist bekanntermaßen immer eine Idee. Und diese kam im Falle des hier zur Diskussion stehenden Yogastils dem Amerikaner Christopher Harrison, der auf der Suche nach neuen Wegen war, seine Akrobatik-Gruppe 'AntiGravity' in dem Zeitraum zwischen einzelnen Auftritten in Form zu halten. Das Ergebnis war die kreative Kombination seiner eigenen Arbeitswelt mit seinem persönlichen Yoga-Interesse. Konkret bedeutet dies, dass die ursprünglich am Boden ausgeführten Yoga-Positionen nunmehr in 'schwebendem Zustand' praktiziert werden. Der dabei wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist das Akrobatiktuch, in welchem sich alle Übungen abspielen. Eine Erfindung, die also allein aufgrund des gewählten 'Standortes' viel Abwechslungsreichtum und Spaß verspricht. Das große Trapeztuch fungiert dabei als eine Art Schaukel, auf die Du Dich setzen oder an der Du hängen kannst. Asanas, die vor allem Anfängerinnen und Anfängern Probleme bereiten, werden in der Luft zu einem wahren Kinderspiel. Wenigstens erscheint es so, da selbst ein längeres und intensives Training aufgrund des vergleichsweise hohen Spaßfaktors beim Anti-Gravity-Yoga wie im Flug vergeht. Abgesehen davon gibt es natürlich eine Fülle weiterer Vorteile, die das Training auf unterschiedlichen Ebenen mit sich bringt. Physisch bewirkt das Praktizieren von Anti-Gravity-Yoga die Stärkung der Rücken- und Rumpfmuskulatur, was wiederum zu einer Optimierung des eigenen Gleichgewichtes beiträgt. Übungen, die im hängenden Zustand durchgeführt werden, helfen zudem dabei, Verspannungen vorzubeugen und die Nacken- und Rückenpartie zu entlasten.Besonderheiten im Anti-Gravity-YogaVergleicht man die in der Luft stattfindende Yoga-Variante mit dem klassischen Pendant, so fallen neben dem 'Austragungsort' des Geschehens noch andere Unterschiede auf. Du musst Dir dabei die lustige, leichte und verspielte Welt der Akrobaten, für die dieses Workout kreiert wurde, vorstellen, um eine ungefähre Vorstellung von dem Flair einer Anti-Gravity-Yoga-Stunde zu bekommen. Denn auch hier steht die Freude am Tun im Mittelpunkt und nicht so sehr das stumpfe Wiederholen derselben Yoga-Haltungen. Zudem scheint der spirituelle Faktor bei dieser 'Luft-Variante' ins Hintertreffen zu geraten, um für die positiven physischen Auswirkungen Raum zu schaffen. Doch wenn Du Dich erst einmal selber auf dieses Abenteuer einlässt, so wirst Du schnell feststellen, dass auch hier eine gewisse Geisteshaltung geschult wird und dass die Yogastunden in freiem 'Flug' eine gehörige Portion Vertrauen und Zuversicht erfordern. Und sind diese noch nicht vorhanden, so wirst Du sie gewiss nach einigen Malen, in denen Du die Furcht überwunden und Dich kopfüber ins Vergnügen bzw. in eine bestimmte Asana-Haltung manövriert hast, gewiss schnell entwickeln. Weiterer Pluspunkt dieser Yogarichtung ist eine Steigerung Deines Selbstvertrauens. Auch diese ist eng mit der konstruktiven Bewältigung Deiner Angst verbunden. Das Schaukeln im Trapeztuch löst zudem Erinnerungen an die Kindheit aus und vermittelt somit Gefühle von Geborgenheit, Sicherheit und Komfort. Da Beine und Füße den Körper nicht halten, sondern dieser in umgekehrter Position ohne jeglichen Gewichtsdruck in der Luft hängt, kann sich die Wirbelsäule wieder dehnen, so dass Rückenschäden effektiv vorgebeugt wird.Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Anti-Gravity-Yoga nicht nur körperliche Fitness, sondern auch viel Vergnügen beim Üben verspricht und daher allen denjenigen zu empfehlen ist, die sich eine eher lockere Herangehensweise an die traditionsreiche indische Körperübungsform Yoga wünschen.Bild © seenad

Jivamukti-Yoga

von/ durch Nick am Feb 06 2016
Jivamukti-YogaAlle diejenigen, denen die eher langsamen Yoga-Formen etwas zu fad erscheinen, dürfen sich freuen. Denn mit dem dynamischen Jivamukti-Yoga erhält die Yoga-Szene frischen Wind, der selbst Bewegungsmuffel zu einem regelmäßigen Workout zu animieren vermag. Zwar ist diese moderne Variante, die sogar Prominente in ihren Bann zieht, bereits seit den 80er Jahren auf dem Markt, doch nur diejenigen, die sich etwas eingehender mit der Materie beschäftigen, werden abgesehen von dem klassischen Hatha-Yoga weitere Alternativen kennen. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem exotisch anmutenden Namen und was hebt den hier zur Diskussion stehenden Yoga-Stil von anderen ab?Interessantes rund um den Begriff Jivamukti-YogaAllein die Bezeichnung 'Jivamukti' klingt bereits vielversprechend, drückt sie doch das Ziel dieses Yogastils, welches kurz gesagt die Befreiung der Seele ist, aus. Zu den sogenannten fünf Säulen, sprich den Grundprinzipien des Jivamukti-Yoga gehören die Kraft des Klanges, das Studium der Schriften, Meditation, Gewaltlosigkeit und Hingabe. Entwickelt wurde dieses innovative Gegenstück zum traditionellen Hatha Yoga von den Amerikanern David Life und Sharon Gannon. Abgesehen von den Körperübungen enthält jede Unterrichtsstunde auch eine Einheit Meditation und Musik. Dabei kommt Deine eigene Stimme ebenfalls zum Einsatz, da dem Gesang aufgrund der Vibrationen positive Eigenschaften nachgesagt werden. Besonders wichtig ist, dass jede Jivamukti-Yogastunde ein tieferes Ziel beinhaltet und Dich durch den physischen Einsatz, den die unterschiedlichen, fließend ausgeführten Asanas erfordern, buchstäblich in andere Sphären geleitet. Die Klassen teilen sich in der Regel in unterschiedliche Leistungsstufen auf. In der sogenannten offenen Klasse können alle, vom Anfänger bis hin zum erfahrenen Yogi, mitmachen. Trainiert wird nach Deinem ganz persönlichen Tempo und Niveau. Eine Unterrichtsstunde setzt sich dabei aus den Elementen Asanas, Meditation und spirituelle Lehren zusammen. Diese werden von den jeweiligen Lehrenden kreativ zusammengestellt. Einen Intensivkurs stellt die sogenannte 'Spiritual Warrior'-Klasse dar. Sie wurde speziell für Menschen entworfen, die nur über ein sehr begrenztes zeitliches Budget verfügen und dient dazu, Dich möglichst schnell in Form zu bringen. Die Jivamukti Vinyasa-Kurse für Anfänger haben zum Ziel, Deinen Atem und Deine spirituelle Grundeinstellung mit der jeweiligen Bewegung in Einklang zu bringen. Dabei gibt es auch eine fließende Folge von Asanas, die jedoch langsamer ausgeführt werden als im 'Spiritual Warrior'-Kurs.Jivamukti-Yoga für temperamentvolle Aktive oder diejenigen, die es werden wollenWenn Du Dich körperlich nicht wirklich fit fühlst oder Du es lieber langsam und gemächlich angehen möchtest, dann solltest Du Dich vielleicht erst einmal für eine der anderen Yoga-Stile entscheiden. Denn beim Jivamukti-Yoga kommst Du schon schnell ins Schwitzen und auch wenn die Anstrengung eine aufregende Herausforderung ist, die viel Spaß mit sich bringt, stellen sich positive Ergebnisse erst dann ein, wenn Du in puncto Fitness bereits über gewisse stabile Grundlagen verfügst. Natürlich kannst Du auch ganz behutsam mit dem erwähnten Anfängerkurs beginnen. Ungeachtet dessen, für welchen Kurs Du Dich letztendlich genau entscheidest, das Ausüben von Jivamukti-Yoga wird Dir in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum zu mehr Energie und Leistungskraft verhelfen. Abgesehen davon wird es Dir aufgrund der im Jivamukti-Yoga ganz speziellen Meditationsform zunehmend gelingen, loszulassen und den Herausforderungen des Alltags mit einer ganz neuen Gelassenheit und Seelenruhe die Stirn zu bieten. Neben der Fähigkeit, Deinen Körper in Form zu bringen, lernst Du durch Jivamukti-Yoga also auch, Deinen Geist zu beruhigen und Deine Gedanken zu kontrollieren. Neben einem schönen und gesunden Körper wirst du für das zuweilen zwar harte, aber auch abwechslungsreiche Training mit einem allgemeinen Anstieg der Lebensqualität aufgrund mehr Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Lebensfreude belohnt. Wenn Dir also alle anderen Yoga-Varianten zu starr sind, dann kann der Jivamukti-Stil für Dich genau die richtige Alternative sein.Bild © Vikram Raghuvanshi

Luna-Yoga

von/ durch Nick am Feb 02 2016
Luna-YogaWünscht Du Dir dringend Nachwuchs, hattest jedoch mit Deinen Bemühungen bis dato keinen Erfolg? Dann ist das Praktizieren von Luna-Yoga einen Versuch wert. Denn dieser uralten und neu belebten Heil- und Bewegungsform wird nahezu magische Wirkung nachgesagt, wenn es um das Thema Fruchtbarkeit geht. Schließlich sind die Übungen darauf ausgerichtet, vor allem die Sexualorgane und das Becken zu beeinflussen. Natürlich eignet sich die Form auch für alle, die einfach nur etwas Gutes für Ihren Körper tun und dabei auch ihren emotionalen und mentalen Zustand optimieren möchten. Denn Luna-Yoga ist darauf angelegt, Flexibilität und Geschmeidigkeit zu fördern und Dir damit zu einem ganz neuen Körperbewusstsein zu verhelfen. Neben einer positiven Ausstrahlung wirst Du ungeahnte Energie, Lebensfreude und Kreativität verspüren, die Dich dabei unterstützen, Deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen. Dabei wirst Du immer mehr den Drang empfinden, Dich selbst auszudrücken und Dich in aufregende neue Bereiche vorzuwagen.Doch was bedeutet der Begriff dieser nicht nur für viele Frauen, die sich ein Baby wünschen, bahnbrechenden Yoga-Richtung eigentlich genau?Während der aus dem Sanskrit stammende Ausdruck 'Yoga' alles bezeichnet, was verbindet, symbolisiert 'Luna', sprich der Mond, nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die unterschiedlichen Zyklen sowie den beständigen Wandel des Lebens. Entsprechend richtet sich die Intensität und der Zeitpunkt des Luna-Yoga-Trainings auch nach der ganz persönlichen Tagesverfassung, anstatt nach starren Vorgaben. Du kannst das Workout also buchstäblich zu jeder Tages-und Nachtstunde an jedem denkbaren Ort ausführen. Bei dieser ganz speziellen Bewegungsform bietet sich natürlich vor allem ein Praktizieren am Meer, in den Bergen oder im Wald an. Auf diese Weise fühlst Du Dich noch mehr als Teil einer alles umfassenden Einheit, während Du Dich den fließenden, harmonischen Übungen hingibst.Die wichtigsten Daten rund um Luna-Yoga auf den Punkt gebrachtLuna-Yoga ist ein buntes Sammelsurium aus unterschiedlichen Elementen. Dazu zählen das traditionelle Yoga aus Indien, moderne medizinische und psychologische Studien und Fruchtbarkeitsrituale aus sämtlichen Kulturkreisen, allen voran natürlich Tänze. Entwickelt wurde es in den 1980er Jahren von Adelheid Ohlig, die nach einem langjährigen Yoga-Studium erkannte, dass es an der Zeit ist, endlich auf die Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Körper einzugehen. Um die auf diesem Gebiet vorhandene Lücke zu schließen, griff die studierte Journalistin und Sprachwissenschaftlerin auf alle Erkenntnisse und Methoden zurück, die ihr auf ihren Reisen durch die ganze Welt begegneten. Dazu zählen unter anderem die bereits erwähnten Tänze, aber auch Weisheiten und Ansätze aus der ayurvedischen Lehre, der Naturheilkunde sowie der Akupunktur. Hierbei handelt es sich lediglich um eine beispielhafte Auswahl der zahlreichen einflussnehmenden Faktoren auf die innovative Theorie und Praxis des Luna-Yoga. Und diese kann sich in der Tat sehen lassen. Denn wer sich unter Yoga immer noch das strenge und akribisch genaue Ausführen relativ starrer Positionen vorstellt, wird hier eines Besseren belehrt. Beim Luna-Yoga stehen Freiheit und Kreativität im Zentrum und diese kannst Du in jeder einzelnen der weichen, geschmeidigen Bewegungen so zum Ausdruck bringen, wie Du möchtest. Der positive Effekt auf die Fortpflanzungsorgane stellt sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern ein. Bei der facettenreichen Mischung aus Yoga-Übungen, Fruchtbarkeitstänzen, Meditationen, Atembeobachtungen und Entspannungstechniken kommt es nicht nur zu einer Steigerung der Fruchtbarkeit, sondern auch zu der Vorbeugung eventueller Störungen auf diesem Gebiet.Lernen kannst Du Luna-Yoga in zahlreichen Studios, die über das ganze Land verteilt sind. Die Angebote variieren dabei von reinen Schnupperkursen, Workshops, Abend- und Wochenendkursen für Einsteiger-/innen bis Fortgeschrittene. Mit etwas Glück wirst Du vielleicht sogar eine Trainingseinheit von der 'Schöpferin' des Luna-Yoga höchstpersönlich erhalten. Denn Adelheid Ohlig hat sich ganz der von ihr entwickelten Yoga-Richtung verschrieben und unterrichtet seit dem Jahre 1983 mehr oder weniger ohne Unterbrechung auch selber.Bild © guniita

Die zwölf wichtigsten Asanas im Hatha Yoga

von/ durch Nick am Jan 29 2016
Die zwölf wichtigsten Asanas im Hatha YogaHatha Yoga gehört zur bekanntesten und auch beliebtesten Yogarichtung weltweit. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern »ha« was »Sonne« bedeutet und »tha«, was für »Mond« steht, zusammen.Der aus dem Sanskrit stammende Ausdruck »Hatha« signalisiert soviel wie »kraftvoll, bewusst«. Daraus lässt sich schließen, dass die Übungen unter anderem mit Kraft oder Anstrengung absolviert werden.Das Besondere daran ist, dass diese Asanas Deinen Körper, Geist und Seele stärken. Dadurch öffnen sich die Chakren und die Energien fließen wieder frei.Schon sehr bald bemerkst Du, dass Du seelisch und körperlich viel ruhiger und ausgeglichener sein wirst. Je intensiver Du Hatha Yoga betreibst, desto fokussierter und energiegeladener wird sich Dein ganzes Sein gestalten.Die wunderbaren Wirkungen, wie Stressabbau, Linderung bzw. Heilung von Rückenschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen, etc. animieren Dich zur Weiterentwicklung auf diesem Gebiet.Doch kommen wir nun zu den wichtigsten zwölf Übungen, die die Basis, nebst der verschiedenen Atemübungen, bilden.Sirsasana bedeutet Kopfstand und wird als »König der Asanas« tituliert. Als erste dieser Übungen, balancierst Du auf Deinen Ellenbogen, Armen und Deinem Kopf. Um diese Position perfekt auszuführen, benötigst Du natürlich etwas an Ausdauer. Jedoch wirst Du erstaunt sein, wie sehr sie hilft, viele Leiden und Krankheiten zu lindern bzw. zu heilen. Vor allem für Berufstätige, die den ganzen Tag am Schreibtisch verbringen müssen, ist der Kopfstand das ideale Mittel zur Regenerierung.Sarvangasana oder Schulterstand. Im Gegensatz zum Kopfstand ruht Dein Körper auf Deinen Schultern. Sehr wichtig ist eine ruhige und normale Atmung. Versuche, die Stellung für einige Sekunden zu halten. Mit der Zeit kannst Du sie auf mehrere Minuten ausdehnen.Mit dieser Position wird vor allem Deine Hals- und Brustregion gedehnt und insgesamt der Körper gestärkt.Halasana wird auch Pflug genannt. Ebenso geht es hierbei darum, Deine Brust- und Halsregion zu stretchen.Durch den nach vorne gebeugten Torso wird hauptsächlich die Wirbelsäule gedehnt, wie auch die Schultern und die Halswirbelsäule. Anschließend entspannt Dein Körper in der Totenstellung, der Savasana. Auf die richtige Atmung sollte geachtet werden.Matsyasana oder Fisch. Diese Position öffnet Deinen Brustkorb und hilft Dir, besser zu atmen. Besonders Personen, die Probleme mit Bronchien haben, profitieren davon. Zudem wird die Atmung tiefer und relaxter.Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Du Haltungsschäden korrigieren kannst, da durch diese Asana der Druck auf die Nerven reduziert bzw. eliminiert wird.Die Paschimothanasana oder Vorwärtsbeuge zählt zu den wichtigsten Asanas überhaupt.Durch Druck, der auf der Wirbelsäule lastet, empfinden wir Verspannungen und Schmerzen. Dank dieser Übung wird sie entlastet. Zudem bewirkt sie, dass Deine Gelenke, Organe und das Nervensystem verjüngt werden und so besser funktionieren.Wichtig bei dieser Bewegung ist, dass Du nichts erzwingst. Atme Dich sozusagen in die Haltung hinein und versuche, sie für mindestens 30 Sekunden zu halten.Bhujangasana oder Kobra. Hierbei musst Du unbedingt darauf achten, dass Du den unteren Rücken nicht zu sehr belastest. Es dürfen keine Schmerzen entstehen. Richte ganz langsam Deinen Körper auf und bewege ihn nach hinten. Konzentriere Dich auf die Rückenwirbel und spüre oder visualisiere, wie sie sich einzeln aufrichten.Es wäre gut, wenn Du diese Position für eine Minute halten könntest. Wer will, kann dies mehrere Male wiederholen.Bhujangasana verbessert vor allem die Verdauung, stärkt Deinen Rücken, hilft bei Stress, bringt Linderung bei Atemproblemen und kräftigt die Gesäßregion.Bei der Shalabhasana oder Heuschrecke gibt es die halbe und volle Variante. Beginne mit der Ersten, bei der nur ein Bein nach oben gereckt wird. Wichtig ist, dass Du das Kinn weit vorstreckst. Dadurch dehnt sich Deine Wirbelsäule. Mit etwas mehr Training bist Du dann fähig, die volle Version, bei der beide Beine gleichzeitig hochgestreckt werden, zu meistern.Diese Übung bewirkt viele Heilwirkungen, unter anderem wird die Darmfunktion stabilisiert.Dhanurasana bedeutet auch Bogen. Du balancierst praktisch auf Deinem Bauch. Versuche in dieser Stellung ruhig ein- und auszuatmen. Mit mehr Training kannst Du diese Position ebenfalls länger halten.Die positive Wirkung erstreckt sich auf den kompletten Rücken und zeigt sich in zunehmender Flexibilität. Deine Atmung wird verbessert, des Weiteren dehnen sich Oberschenkel und Arme. Ideal ist diese Übung vor allem für Gesäß, Beine und Bauch.Ardha Matsyendrasana oder Drehsitz. Dabei dehnt sich die gesamte seitliche Wirbelsäule. Diese Asana stärkt die Wirbel. Ebenso werden die Nervenwurzeln mit Nährstoffen versorgt.Bei der Kakasana, auch Krähe genannt, geht es vornehmlich darum, das geistige und körperliche Gleichgewicht zu entwickeln und zu stärken. Diese Position erfordert intensivere Übung. Mit der Zeit stärkt sie insbesondere die Unterarme und die Handgelenke.Die Hand-Fuß-Stellung oder Pada Hasthasana festigt vor allem Deine Beine und Hüften und wirkt sich positiv auf die Balance aus. Neben Stabilisierung der Wirbelsäule wird das Gehirn vermehrt durchblutet und dadurch die Konzentration gefördert.Dreieck oder Trikonasana wird die letzte der zwölf Asanas genannt. Dabei wird eine seitliche Biegung des Körpers erreicht, die ihn geschmeidiger und flexibler transformiert. Vor allem Schultern, Beine und Hüften profitieren davon.Bild © hofred