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Das richtige Essen vor und nach Yoga - yogabox

Das richtige Essen vor und nach Yoga

von/ durch Stefan am Aug 20 2021
Jedem Yogi ist klar, dass große Mahlzeiten, wie Pizza, Pasta und Co. direkt vor dem Üben schwer im Magen liegen. Aber welche Nahrung schont unsere Verdauung vor dem Sport und versorgt uns während der Yoga-Übungen optimal mit Energie? In unserem Blog geben wir Dir Tipps, wie Du gesunde Ernährung optimal mit der Yoga Praxis kombinierst und das Gefühl tiefer Entspannung nach dem Yoga nachhaltig verstärkst. Bild von Free-Photos auf Pixabay Wie hängen Yoga und Ernährung zusammen? Als echter Yogi weißt Du bereits, dass Yoga nicht nur bedeutet fleißig zu üben, sondern auch auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und einen ganzheitlich gesunden Lebensstil zu verfolgen. Körper und Geist sollten für uns Yogis stets im Einklang stehen. Dabei können uns gesunde Lebensmittel und eine ausgeglichene Nährstoff Zufuhr unterstützen. Die Grundlage yogischer Ernährung Die yogische Ernährungsweise ist keine Diät, keine Einschränkung was Nahrung und Essen angeht und keine spezielle Ernährungsweise (wie vegetarisch, vegan oder Clean Eating). Sie verfolgt vielmehr das Ziel Nahrung zu genießen, Deinem Körper dabei Gutes zu tun und durch Achtsamkeit glücklich zu werden. Es ist wichtig zu verstehen, dass bestimmte Lebensmittel Deinem Körper guttun und andere der Verdauung, Magen und Darm eher schaden. Die Kombination aus ausgewogener Ernährung und Yoga Übungen bringt weniger Stress, mehr positives Denken und eine tiefe innere Zufriedenheit in Dein Leben. Die 3 Gunas Sattva, Tamas und Rajas Jedes Lebensmittel hat eine sowohl positive als auch negative Wirkung auf uns Menschen und unsere Gesundheit. Magen und Darm haben jeden Tag einiges zu tun um die aufgenommenen Nahrungsmittel zu verwerten und in Energie umzuwandeln. Die drei Gunas Sattva, Tamas und Rajas werden in der yogischen Ernährung als "Kräfte der Natur" bezeichnet, die sich in allen Lebensbereichen sowie in der Ernährung wiederfinden. Sie helfen uns dabei zu verstehen, welche Nahrung, wie auf Magen, Darm und unseren Geist wirkt. Dieses Wissen kannst Du nutzen um Körper und Geist zu stärken und ein glückliches erfülltes Leben zu führen. Richtig Essen vor dem Yoga „Egal um welchen Yogastil es sich handelt: Asanas übt man am besten, wenn man voll atmen und alle körperlichen Kräfte nutzen kann“ (Ernährungsberaterin und Yogalehrerin Ashley Koff) Die Faustregel: Gönn Deinem Bauch vor dem Yoga eine Pause. Die letzte große Mahlzeit solltest Du etwa zwei bis drei Stunden, bevor Du auf der Yogamatte loslegst, einplanen. Das verschafft Deinem Körper genug Zeit um die Lebensmittel zu verdauen und schont die Magen-Darm-Flora. Aber: mit leerem Magen trainiert es sich schlecht Asanas mit knurrendem Bauch? Unterschätze nicht, dass Du mit nüchternem Magen nicht leistungsfähig bist. Dein Körper benötigt vor dem Training wichtige Nährstoffe, um Energie für die anspruchsvollen Übungen zu haben. Nahrhafte Snacks als idealer Energie Booster Etwa eine Stunde vor Deinem Yoga Training ist der perfekt Zeitpunkt zum Snacken. Plane jetzt einen Obst Smoothie, ein Avocado Brot oder ein paar Mandeln ein. Es muss nicht das teure Super Food sein - Regionale Lebensmittel, die sich in jeder Küche finden, sind günstiger, oft genauso nahrhaft und sogar nachhaltiger. Zusammengefasst sollte man also weder hungrig noch mit vollem Bauch zur Yoga Stunde um die Übungen wirklich genießen zu können und effizient zu trainieren. Und nach dem Training? Nach dem Yoga heißt es: Wasser, Wasser, Wasser Trinken ist jetzt essenziell wichtig um Dich vom anstrengenden Yoga Workout zu erholen und Deinen dehydrierten Körper die nötige Abkühlung zu verschaffen. Nachdem Du während der Yoga Stunde die Durchblutung gefördert hast, kann ausreichende Hydrierung dabei helfen den Reinigungsprozess in Deinem Körper weiterzuführen. Am besten geeignet ist stilles Wasser. Gesund aufpeppen kannst Du das Getränk zum Beispiel mit etwas Kokoswasser, Zitrone oder Ingwer. Viel trinken - unsere liebsten Getränke Ein einfaches Glas Wasser ist Dir zu langweilig? Wem es schwerfällt über den Tag verteilt genug zu trinken und sich nach den Übungen ausreichend zu hydrieren, dem helfen diese leckeren Erfrischungsgetränke garantiert: Grüner Tee Vor allem nach der morgendlichen Yoga-Stunde eignet sich eine Tasse Grüner Tee ideal, um Dich zu hydrieren. Das Wunder Getränk hilft außerdem dabei den Körper vor schädlichen Giftstoffen zu befreien und beschert Deinem Immunsystem durch die enthaltenen Antioxidantien einen zusätzlichen Boost. Bild von gadost0 auf Pixabay Leichter Smoothie Die leckere Vitaminbombe kann komplett individuell nach den eigenen Vorlieben zusammengestellt werden. Egal ob mit frischen Beeren und Joghurt oder als Spinat-Mango Kombi. Mit einem leckeren frischen Smoothie kannst Du alle wichtigen Vitamine, Nährstoffe und ausreichend Flüssigkeit ganz einfach in einem Getränk vereinen. Kennst Du schon deine Lieblingskombination? Bild von Thanks for your Like • donations welcome auf Pixabay Zitrone-Ingwer Wasser Dein Frischekick für Zwischendurch - Mach Dir die Wirkung dieser genialen Kombi zunutze. Durch die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe werden sowohl Durchblutung als auch Kreislauf angeregt. Einfach heißes Wasser mit einem Spritzer Zitrone, zwei Scheiben Ingwer und einem kleinen Löffel Honig verrühren und genießen. Ein lauwarmer Zitrone-Ingwer Tee eignet sich besonders als Kaffee Ersatz zum Frühstück. Bild von Dominik Schraudolf auf Pixabay Extra Tipp: Auch eine schöne Trinkflasche kann Dir das Trinken schmackhafter machen. Ernährung und Yogaübungen: Iss abhängig zu deiner Trainingszeit Um Deinen Körper in der Yogapraxis bestmöglich zu unterstützen und Dein Wohlbefinden sicherzustellen, solltest Du Deine Ernährung an Deine Trainingszeiten anpassen. Die besten Tipps für Gesundheit und Glück durch Dein Essverhalten findest Du hier: Für Yogis, die morgens trainieren Nüchtern trainieren? Geht gar nicht! Wenn Du direkt morgens nach dem Aufstehen trainieren möchtest, hast Du vielleicht keinen Hunger. Trotzdem solltest Du Deinen Körper vor einer Yoga Einheit unbedingt mit gesunden Kalorien nähren und nicht mit nüchternen Magen trainieren. Ansonsten könntest Du Dich während des Workouts schnell geschwächt und kraftlos fühlen. Gehörst Du eher zur Kategorie Frühstücksmuffel? Dann ist eine Banane die perfekte Möglichkeit Dir vor dem Yoga einen kleinen Energiekick zu verschaffen. Das enthaltene Kalium und Magnesium in diesem leckeren Obst helfen beim Muskelaufbau und beugen Muskelschäden vor. Die gesunden Kohlenhydrate schenken Dir für den ganzen Tag gute Laune. Für eine längere Yoga Session sollte es aber dann doch etwas mehr sein: Hier bietet sich ein leckerer Joghurt mit frischen Früchten und Haferflocken an. Auch ein Smoothie aus saisonalem Obst, Spinat und Magerquark schenkt Kraft und Energie für die Asanas. Achte neben dem richtigen Essen auch unbedingt auf Deine Flüssigkeitszufuhr. Am Morgen ist unser Körper dehydriert und benötigt ausreichend Flüssigkeit, um wieder in Schwung zu kommen. Trinke daher direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas warmes Wasser. Nach der morgendlichen Yoga Einheit kannst Du ein üppiges Frühstück essen - idealerweise sollte das Frühstück aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten bestehen um Dich für den Rest des Tages zu sättigen. Für Yogis, die mittags trainieren Bist Du Fan davon mittags zu trainieren? Auch hier gilt: Iss keine umfangreiche Mahlzeit direkt vor dem Yoga. Greife eher zu kleinen Mengen gesunder Lebensmittel. Zwei Scheiben Brot mit Avocado, Öl und Gemüse Topping, ein leckerer Joghurt mit Obst und Haferflocken oder ein gemischter Salat mit Gemüse und selbstgemachtem Dressing können als ideale Energiequelle vor dem Workout dienen. Nach den Übungen bietet sich ein kleiner Snack (Mandeln, Obst oder Gemüse) an. So kannst Du fit und positiv in den Nachmittag starten ohne knurrenden Magen nach dem Yoga Workout. Achte jetzt auch darauf ausreichend zu trinken. Achtung bei Nüssen: Die Energiebomben sind zwar sehr nahrhaft, enthalten aber auch verhältnismäßig viel Fett in kleinen Mengen. Achte daher darauf maximal zwei Hände voll zu essen. Für Yogis, die abends trainieren Nüchtern Sport machen fühlt sich weder gut an, noch ist es gesund. Wenn Du am Feierabend nach einem langen Arbeitstag trainieren möchtest, kannst Du Dir vorab einen der oben genannten Snacks gönnen. An heißen Tagen bringt Dir ein kaltes Getränk erst einmal die nötige Abkühlung um zu entspannen und gestärkt in Deine Yoga Session zu starten. Nach einer anstrengenden Yogaübung am Abend ist es essenziell Deine Energiespeicher für die Nacht wieder aufzufüllen. Eine ausgewogene Mahlzeit aus Kohlenhydraten und Eiweiß hilft dabei einen Muskelkater vorzubeugen. Gemüse, Linsen, Eier und Co. lassen sich vielseitig kombinieren und stärken Körper und Geist. Achte darauf nicht zu viel und nicht direkt vor dem Schlafen gehen zu essen, um Deine Verdauung zu schonen und ein ungutes Völlegefühl vorzubeugen. Unser letzter Tipp Ernährung ist es sehr individuelles Thema. Jeder Mensch hat eigene Vorlieben und benötigt unterschiedliche Nahrung zu unterschiedlichen Zeiten. Gehe in Dich und hör auf Deinen Körper. Iss und trink was Dir guttut und Dich glücklich macht - das ist in der yogischen Ernährung der wohl wichtigste Ratschlag. Was ist Dein liebstes Rezept für Mahlzeiten vor oder nach der Yoga Stunde? Wir freuen uns auf neue Ideen und Anregungen.
Ashtanga Yoga: dynamisches Yoga mit langer Tradition - yogabox

Ashtanga Yoga: dynamisches Yoga mit langer Tradition

von/ durch Nick am Aug 15 2021
Ashtanga Yoga: dynamisches Yoga mit langer Tradition - Bild © marisemenova / 123rf.com Machst Du schon seit längerer Zeit klassisches Hatha Yoga und möchtest etwas Neues ausprobieren? Oder bist Du ein Anfänger und auf der Suche nach einem Yoga-Stil, bei dem Du Dich richtig auspowern kannst? Yoga ist so vielfältig, dass jeder die richtige Stilrichtung für sich entdecken kann. Wer viel Wert auf Dynamik legt und weniger auf Meditation und den spirituellen Aspekt beim Yoga, wird beim Ashtanga Yoga sicher glücklich. Denn hier wird Yoga nicht nur als Weg der Achtsamkeit verstanden, sondern im Grunde auch als Sport. Diese Art des Yoga ist hierzulande auch als Vinyasa Yoga bekannt und gilt als sehr dynamischer Yoga-Stil, aus dem sich viele westliche Yogarichtungen ableiten. Obwohl Ashtanga-Yoga sehr modern wirkt, hat es eine lange Tradition und bezieht sich eng auf die klassische Yogalehre. Was ist Ashtanga-Yoga genau? Welche Geschichte hat es und warum solltest Du diesen Stil unbedingt einmal ausprobieren? Wir verraten es Dir! Ashtanga Yoga und die Tradition Es ist allgemein bekannt, dass Yoga viele tausend Jahre alt ist. Dennoch lassen sich fast alle Stilrichtungen auf einen bestimmten Lehrer und seine Schüler zurückführen. Ashtanga Yoga ist dem Hatha Yoga zuzuordnen und hat seine Wurzeln in der Lehre von Sri Tirumalai Krishnamacharya. Heute gibt es mit den Familien von Manjo Pattabhi Jois in den USA und von Krishna Pattabhi Lois in Indien zwei einflussreiche Schulen, in denen Ashtanga- bzw. Vinyasa-Yogalehrer ausgebildet werden. Der Sanskrit-Gelehrte T. Krishnamacharya (gestorben 1989) gab an, in der Bibliothek von Kalkutta ein jahrhundertealtes, beschriebenes Palmblatt gefunden zu haben, in dem Vamana Rishi seine Lehre des Ashtanga-Yoga dargelegt haben soll. Die Eroberung der westlichen Schüler Prominente Musiker wie Sting oder Madonna machten Ashtanga-Yoga im Westen berühmt. Die dynamische Yoga-Richtung, in der festgelegte Übungsfolgen einen größeren Raum einnehmen als die Meditation, scheint der westlichen Lebensphilosophie entgegenzukommen. Ashtanga Yoga fand schnell viele Anhänger und breitete sich in den USA und Europa rasch aus. Heute gibt es in fast allen größeren Städten speziell ausgebildete Ashtanga- oder Vinyasa-Lehrer, die Dich in diese Yoga-Richtung einführen können. Was ist Ashtanga Yoga genau? Ashtanga Yoga setzt sich aus Asanas und Pranayama zusammen. Die Yoga-Übungen, Asanas, sind in sechs spezielle Übungsreihen aufgeteilt. Die meisten westlichen Lehrer unterrichten nur die erste Asana-Serie, die als anstrengendste gilt. Sie beinhaltet 41 fest vorgegebene Asanas. Im Gegensatz zum ebenfalls dynamischen Yoga-Stil Power Yoga wird die feste Übungsserie immer genau eingehalten. Das Wort Ashtanga setzt sich übrigens aus "ashta", der Zahl acht und "anga", den Gliedern zusammen. Es steht in Bezug zu den acht Gliedern des yogischen Weges aus dem Yoga-Sutra. Immer im Flow: Atmung und Asanas Im sehr körperlichen Ashtanga-Yoga wirst Du angeleitet, Deinen Atem mit den Yoga-Übungen zu synchronisieren. Wann Du beim Üben ein- und ausatmest oder die Luft für einige Augenblicke anhältst, lernst Du beim Pranayama. Die Atemübungen trainieren Deine Fähigkeit, den Atem zu kontrollieren. Wie und wann Du beim Yoga atmest, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Fluss der Energie im Körper. Wichtig bei der anstrengenden Praxis ist eine rutschfeste Yogamatte, die Dich sicher durch die schweißtreibenden Übungen begleitet. Das macht Ashtanga Yoga aus: • 6 vorgegebene fließende Übungsreihen• meist wird nur die anspruchsvolle erste Serie praktiziert, bestehend aus 41 Asanas• die Atmung wird mit den Asanas synchronisiert• Nutzung von Bandhas zur Lenkung der Energien• gilt als der anstrengendster Yoga-Stil• tägliches Üben wird bei dieser Yoga-Praxis angestrebt Gar nicht so leicht: Atem mit den Asanas synchronisieren Es ist für viele ungewohnt und schwierig, den Atem mit den Asanas zu synchronisieren. Deshalb gilt Ashtanga Yoga als sehr anspruchsvolle Stilrichtung, die man oft üben muss. Doch die Mühe lohnt sich: Wenn es Dir gelingt, Deinen Atem an der richtigen Stelle der Asana gezielt einzusetzen, wirst Du Deine Bewegungsabläufe in einem echten „Flow“ absolvieren und während der dynamischen Bewegungen eine neue, fast meditative Leichtigkeit spüren. Bandhas zur Lenkung von Energien Neben dem Atmen liegt der Fokus beim Ashtanga Yoga auf dem Setzen von Bandhas. Um ein Bandha zu setzen, ziehst Du bestimmte Muskelgruppen bewusst zusammen, um die Energie im Körper festzuhalten. So wird beim Mala Bandha z.B. die Beckenbodenmuskulatur aktiviert, beim Uddiyana Bandha die Bauchmuskulatur. Dein Yogalehrer wird Dich genau anleiten, welche Muskelpartie gerade gebraucht wird. Für wen ist Ashtanga Yoga geeignet? Ashtanga Yoga ist ideal für Dich, wenn Du großen Spaß an Bewegung hast und ein sportliches Yoga üben möchtest. Du kommst hier so richtig ins Schwitzen und wirst Dich nach der Stunde wie neugeboren fühlen. Eine gute Grundfitness ist hier von Vorteil, um während dem Üben der dynamischen Übungsreihen nicht zu sehr aus der Puste zu kommen. Aber auch, wenn Du Yoga Anfänger bist, wirst Du die Übungen nach einigen Malen beherrschen. Wichtig ist, dass Du Dich nicht gleich nach dem ersten Mal entmutigen lässt, wenn die Abfolgen bei den anderen Yogis so einfach aussehen. Auch sie haben einmal mit Yoga begonnen, genau wie Du! Warum Du Ashtanga unbedingt ausprobieren solltest Auch wenn die Atemübungen und Bandhas sicher eine große Herausforderung für Dich darstellen werden, kannst Du schnell einen Zugang zum Ashtanga Yoga finden. Da die Übungen fest vorgegeben sind und sich jede Stunde ähnelt, wirst Du die Asanas schnell lernen. Schon nach wenigen Durchgängen kannst Du Dich ganz auf Deinen Atem und den Flow konzentrieren. Belohnung am Ende: entspannendes Abschlussmantra Jede Ashtanga-Stunde endet für die ausgepowerten Yogis mit einem entspannenden Abschlussmantra. Diese Endentspannung gibt Dir Gelegenheit, in Deinen Körper nachzuspüren und lässt Dich kraftvoll und glücklich nach Hause gehen. Tipp: Für Fortgeschrittene gibt es in vielen Schulen übrigens spezielle Kurse höherer Levels. Falls Du nach einer dynamischen Alternative zum Ashtanga suchst, lohnt es sich für Dich evtl. auch Vinyasa oder Power Yoga auszuprobieren. Was gefällt Dir besonders an Ashtanga Yoga? Bist Du Yoga Neuling und suchst nach einem schweißtreibenden Yoga-Stil? Ashtanga bietet Dir auf jeden Fall was Du suchst! Wenn Du Lust hast, kannst Du Dich gerne mit unserer yogabox.de Community austauschen. Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!
Pranayama - die Atemübungen des Yoga - yogabox

Pranayama - die Atemübungen des Yoga

von/ durch Nick am Aug 13 2021
Pranayama - die Atemübungen des Yoga - ©iStock.com/energel Einatmen… ausatmen… einatmen… ausatmen… Unsere Atmung funktioniert ganz automatisch und ist ein wahres Wunderwerk. Denn der Atem ist die Grundquelle unseres Lebens und schenkt uns Energie. Mit Pranayama machst Du Dir die Macht der Atmung zunutze. Je nach Übung kannst Du mit dem kontrollierten Ein- und Ausatmen der Luft beruhigende oder anregende Effekte erzielen. Aus dem Yoga sind die Atemübungen nicht wegzudenken. Neben den Asanas und der Meditation sind sie, je nach Yoga-Stil, Teil der regelmäßigen Praxis. Die verschiedenen Atemübungen sind auch eine ideale Vorbereitung zur Meditation. In unserem Artikel erfährst Du die wunderbare Wirkung von Pranayama und lernst zwei beliebte Atemtechniken, zur Lenkung Deiner Energie durch bewusstes Atmen, kennen. Was bedeutet Pranayama? Das Wort Pranayama lässt sich übersetzen mit der Kontrolle der Lebensenergie Prana. Dabei ist Prana aber mehr als "nur der Atem". Prana ist die unstoffliche, mancherorts als feinstoffliche Komponente angesehene Grundlage unserer Existenz. In China spricht man von Qi (sprich: Tschi), sicher ein allseits bekannter Begriff, selbst bei Nicht-Yogis. Positive Ergebnisse wissenschaftlich gestützt Was die Asiaten schon seit Tausenden von Jahren wissen, hat die westliche Wissenschaft zumindest teilweise nachweisen können: den Zusammenhang von Atem, körperlicher Fitness und geistigen Funktionen. Dass unsere Psyche und der Körper eng verknüpft sind, ist nicht nur Psychologen bekannt. Wir alle kennen Ängste und Anspannungen, beispielsweise vor Prüfungen, oder die berühmte Schrecksekunde, in der wir zusammenzucken: Der Körper reagiert automatisch, ein instinktiver Reflex aus unserer evolutionären Vorgeschichte, der uns warnen soll. Das Bewusstsein hat in dieser Sekunde Pause. Der Atem steht oft für einen Moment still, anschließend atmen wir umso tiefer. Bei Prüfungen ist es nicht ganz so extrem, doch wir zittern vielleicht und die Atmung ist auf jeden Fall sehr flach. Die Luft fließt dann nur spärlich und wir sind durch die fehlende Energie nicht mehr so leistungsstark. Diese Flachatmung macht das Ganze allerdings nicht besser, im Gegenteil: Wer gelernt hat, die Atmung zu nutzen und tief ein- und auszuatmen, kommt viel eher zur Ruhe, kann seine Gedanken ordnen und wird die Prüfung wahrscheinlich besser bewältigen. Kleine Pranayama-Praxis mit großer Wirkung Es gibt mehr als 50 unterschiedliche Übungen des Pranayama. Sie alle dienen – wie auch die Yoga-Übungen – nicht nur dem Erhalt der Lebensenergie, sondern deren Stärkung. Auch hier wurde die Wissenschaft fündig: Wer seinen Atem öfter kontrolliert, bewirkt Veränderungen nicht nur in den Hirn- und Nervenströmen (ähnlich der Meditation), sondern erzielt eine Vergrößerung des Lungenvolumens – also eine bessere Sauerstoffversorgung von Körper und Geist. Dies führt zu mehr Konzentration, besseren Gedächtnis- und Organleistungen, einem fitteren Stoffwechsel, einer gesunden Verdauung und zu einem günstigen Blutdruck. Auch während der Übung der Asanas ist Pranayama von Vorteil, denn Du kannst die vitalisierende Luft mit der Atmung genau dort hinschicken, wo Du sie beim Yoga gerade benötigst. Körper und Geist werden insgesamt leistungsfähiger Damit ist die Liste noch längst nicht zu Ende, sagen wir daher einfach: Körper und Geist werden messbar leistungsfähiger. Ein Grund dafür ist auch, dass der Atem leichter und feiner fließt und dabei nicht so stark verwirbelt wird. Die Ausatmung, das Kernstück jeder Atemübung, wird länger. Wir lassen also mehr Gifte aus der Lunge entweichen und haben dadurch mehr Platz, frischen Sauerstoff aufzunehmen. Die fehlende Verwirbelung macht den Austausch für die Lunge einfacher. Auch nutzen wir natürlich bei einer tieferen Atmung, die jeder Übende mit der Zeit erreichen wird, vermehrt die kleinen und kleinsten Alveolen, die zahlreichen Lungenbläschen tief in unserem Inneren. Pranayama ist leicht erlernbar Atemübungen gehören daher zu den wichtigsten Trainingseinheiten beim Yoga. Und viele von ihnen lassen sich wunderbar zu Hause und allein üben. Schiebe, wenn möglich, immer wieder eine kleine Übung ein, auch wenn Du ansonsten nicht so viel oder gar kein Yoga praktizierst. Ob im Büro oder an der Straßenbahnhaltestelle: gerade die einfachsten Atemübungen sind ein schöner Einstieg für alle, die Pranayama zunächst ausprobieren wollen. Die ungewohnte Atmung kann gelegentlich Kopfschmerzen verursachen, vielleicht ein Schwindelgefühl hervorrufen. Dann ist es Zeit sofort aufzuhören und später weiterzumachen. Die schwierigeren Übungen zum bewussten ein- und ausatmen sollten zunächst nur unter Anleitung, am besten in einem geführten Yoga-Kurs, ausgeführt werden. Ansonsten kann Pranayama zur Lenkung Deiner Energie täglich mindestens einmal trainiert werden. Nachhaltig für den gesamten Organismus Atemübungen helfen, neben Yoga und Sport, ausgezeichnet gegen die Übel durch langes Sitzen: Rückenschmerzen und Verspannungen der Hals-, Schulter- und Rückenmuskulatur. Ebenso Haltungsschäden und damit verbunden eventuell Bandscheibenprobleme werden gelindert. Dieser Effekt wird durch die Haltung des Oberkörpers erzielt, den aufrechten Sitz. Dazu muss kein spezielles Yoga-Kissen benutzt werden. Es reicht für den Anfang ein Stuhl auf den Du Dich setzt ohne Dich anzulehnen. Die einfachste Methode: das Ein- und Ausatmen nur beobachten, nicht weiter beeinflussen. Bereits nach wenigen Sekunden spürst Du eine angenehme Entspannung im ganzen Körper. Pranayama-Übungen für Dich Übung 1: Wechselatmung (Viloma Pranayama) Die Wechselatmung wirst Du beim Yoga sehr schnell kennenlernen. Sie ist eine machtvolle und leicht zu erlernende Atemtechnik, die sich auch ideal für Anfänger eignet. Den Namen Wechselatmung hat die Übung übrigens erhalten, weil man die Luft dabei abwechselnd durch das rechte und linke Nasenloch ein- und ausatmet. Dabei wird jeweils ein Nasenloch mit dem Zeigefinger oder Daumen verschlossen. Wirkung der Wechselatmung: • Erhöhung des Wohlbefindens• positive Effekte auf Körper, Geist und Seele• Reinigung der Atemwege• das Lungenvolumen kann verbessert werden• positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System• Erhöhung der Konzentration• schenkt neue Kraft und innere Ruhe• Stress wird abgebaut Ausführung der Wechselatmung: • Setze Dich entspannt auf Deine Yogamatte oder einen Stuhl.• Achte dabei auf einen aufrechten Sitz.• Verschließe das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen und atme die Luft langsam und tief über das linke Nasenloch ein.• Zähle während der Einatmung langsam bis 4.• Verschließe nun das linke Nasenloch mit dem Zeigefinger, halte den Atem an und zähle dabei ebenfalls bis 4.• Nun öffnest Du das rechte Nasenloch und zählst bei der Ausatmung bis 8.• Wiederhole den Vorgang anschließend mit der anderen Nasenhälfte und atme über das rechte Nasenloch ein und über das linke Nasenloch aus. Übung 2: Feueratmung (Kapalabhati Pranayama) Eine sehr bekannte und beliebte Pranayama-Übung ist die Feueratmung, Kapalabhati Pranayama. Sie zählt zu den aktivierenden Atemtechniken im Yoga und wirkt reinigend und anregend auf Deinen Körper und Geist. Auch sie wird häufig in der Yoga-Praxis angewendet. Kapalabhati ist leicht durchzuführen und perfekt geeignet, um frisch und munter in den Tag zu starten. Wirkung der Feueratmung: • Anregung und Reinigung von Körper und Geist• Aktivierung des Stoffwechsels• erfrischende Wirkung• wirkt Erschöpfung und Müdigkeit entgegen• mehr Energie Ausführung der Feueratmung: • Begib Dich für Kapalabhati auf Deiner Yogamatte oder einem Pranayama Kissen in eine bequeme Sitzhaltung. Ideal sind der Yogasitz oder Schneidersitz. Wenn Du noch nicht so flexibel bist, setze Dich auf einen Hocker oder festen Stuhl.• Sitze aufrecht, Deine Wirbelsäule sollte gerade sein.• Nun schließt Du die Augen und konzentrierst Dich auf Deine Atmung.• Beginne mit der Einatmung durch beide Nasenlöcher. Du atmest tief und langsam in den Bauch ein. Fülle Deine Lungen vollständig mit Luft.• Atme anschließend die gesamte Luft fest durch Deine Nase aus. Dabei machst Du ein zischendes Geräusch.• Wiederhole die Atemübung 20 Mal.• Spüre anschließend mit geschlossenen Augen nach und komme etwas zur Ruhe.• Wichtig: Gerade am Anfang könnte Dir durch die für den Körper ungewohnte Übung schwindelig werden. Atme dann in Deinem normalen Rhythmus weiter. Je häufiger Du die Übung praktizierst, desto schneller wird sich Dein Körper an die belebende Wirkung gewöhnen. Tipp: Um die Wirkung der Atemtechnik besser spüren zu können, kannst Du eine Hand auf Deinen Bauch legen. Visualisiere den starken Luftstrom bei der Ausatmung, um die gesamte Luft aus Deinem Körper zu atmen. Fazit: Was bewirkt Pranayama? • wirkt je nach Atemtechnik anregend oder beruhigend• bessere Sauerstoffversorgung des Körpers• bessere Konzentration• verbesserte Gedächtnis- und Organleistungen• fitterer Stoffwechsel• gesunde Verdauung• günstiger Blutdruck• ideal zur Vorbereitung auf eine Meditation Übst Du neben Asanas regelmäßig Pranayama und nutzt die Kraft der Atmung? Welche Atemübung zur Stärkung Deines Prana magst Du am liebsten? Wir würden uns sehr freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mit unserer yogabox.de Community teilst!
Yama Sittenlehre: Die fünf Yama-Stufen - yogabox

Yama Sittenlehre: Die fünf Yama-Stufen

von/ durch Nick am Aug 12 2021
Yama Sittenlehre: Die fünf Yama-Stufen - Bild © koldunov / 123rf.com Wer sich in der Welt des Yoga bewegt entdeckt schnell, dass die Lehre weit über die intensive Körperarbeit hinausgeht. Unter den eifrigen Yogis ist die Yoga Sutra bestens bekannt. Darin beschreibt der Autor Patanjali den achtgliedrigen Pfad zur Erleuchtung und Einheit mit allem. Darunter finden sich auch die 5 Yamas, die die Verhaltensweisen gegenüber anderen beschreiben. Man kann sie im Grunde auch als Grundlage der yogischen Lebensweise bezeichnen. Was bedeutet Yama? Der Begriff “Yama” stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt so viel wie “Selbstkontrolle” und “Enthaltung”. Bei Yama handelt es sich um einen Verhaltenskodex, der Teil des achtgliedrigen Pfads nach Patanjali aus der berühmten Yoga Sutra ist. Dabei werden Verhaltensweisen gegenüber anderen beschrieben. Er ist außerdem die Grundlage und die erste Stufe des Raja Yoga, der noch sieben weitere Stufen folgen. Durch Yama ist es möglich, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln, wobei fünf Yama-Stufen beschrieben werden: • Ahimsa• Satya• Asteya• Brahmacharya und• Aparigraha. Es handelt sich einfach gesagt um eine Art Sittenlehre, in der diejenigen Normen und Regeln zusammengefasst sind, die für das (zwischen-)menschliche Handeln Relevanz besitzen. Die fünf Yamas helfen, ein Leben in Balance und Harmonie zu führen und werden im Folgenden näher erläutert. Sie sind Teil des achtgliedrigen Pfads nach Patanjali, die folgende Stufen beinhalten: 5 Yamas = Verhalten zur Umwelt 5 Niyamas = Verhalten zu sich selbst Asana = körperliche Übungen Pranayama (Atemübungen) = Kontrolle der Lebensenergie Prana Pratyahara = Rückzug der Sinne Dharana = Konzentration Dhyana = Meditation Samadhi = Überbewusstsein, Glückseligkeit, Erleuchtung Durch die 8 Stufen soll der Weg zur Erleuchtung geebnet werden. Asanas, Meditation und Pranayama für den inneren Frieden sind beim Yoga also nur ein kleiner Teil auf dem Weg zur vollkommenen Einheit mit allem. Möchte man also streng nach den Lehren der Yoga Sutra leben, umfasst es alle Bereiche im Leben und erfordert viel Disziplin. Ahimsa (Nicht-Verletzen, Gewaltlosigkeit) Das Wort “Himsa” bedeutet aus dem Sanskrit ins Deutsche übertragen “Grausamkeit” oder “Gewalt”. Bei “Ahimsa”, handelt es sich um das Antonym. Es kann mit “Nicht-Gewalt”, also Gewaltlosigkeit, übersetzt werden. Allerdings geht die Bedeutung des Wortes weit über die Abwesenheit von Gewalt hinaus. Sei immer freundlich im Umgang mit anderen Im Allgemeinen werden unter Ahimsa Freundlichkeit, Rücksichtnahme und Zugewandtheit zusammengefasst. Hier wird aber von einem wohlüberlegten und verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und allen anderen Lebewesen gegenüber ausgegangen. Physische Gewalt, mentale Gewalt und verletzende Worte sollen so weit es geht vermieden werden. Ahimsa ist allerdings nicht so zu verstehen, dass sich eine Person im Falle eines Angriffes nicht verteidigen sollte oder dürfte. Zudem bezieht sich Ahimsa auch nicht auf eine übersteigerte Friedfertigkeit im Rahmen derer das Töten kleinster Lebewesen verboten ist. So könnten Angehörige des Raja-Yoga – anders als einige buddhistische Mönche – beispielsweise Gartenarbeiten durchführen, bei denen Kleinstlebewesen wie Würmer oder Insekten zu Tode kommen. Wird Ahimsa aber extrem streng ausgelebt, kann auch die Selbstverteidigung gegen die erste Stufe verstoßen. Gute Taten, Worte und Gedanken… Wichtig ist stattdessen, dass Ahimsa in Taten, Worten und Gedanken praktiziert wird. Mit anderen Worten: Es sollte nicht schlecht über andere Menschen gesprochen oder gedacht werden. Denn dies hätte sowohl für den Sprechenden oder Denkenden selbst als auch für die Person, über die schlecht geredet oder gedacht wird, negative Konsequenzen. In unserer schnelllebigen und oft oberflächlichen Welt mag das anfangs gar nicht so leicht sein. Aber Du wirst sehen wie viel leichter es sich leben lässt, wenn man seinen Mitmenschen stets wohlgesonnen und ohne Vorurteile begegnet. Ahimsa und vegetarische Ernährung Darüber hinaus bezieht sich Ahimsa auf die Überwindung des Wunsches zu töten. Das beinhaltet auch eine vegetarische oder gar vegane Ernährung. Denn das Erlangen der Erkenntnis, dass allem Leben gemeinsame Wurzeln zugrunde liegen, beinhaltet den Verzicht auf Gewaltanwendung gegenüber anderen Lebewesen. Zudem wird hierdurch das Lebensprinzip im Allgemeinen und das eigene Sein im Besonderen anerkannt. Satya (Wahrheit, Wahrhaftigkeit) Das Wort “Satya” bedeutet so viel wie “Wahrheit” oder “Wahrhaftigkeit”. Wobei sich Satya auf Gedanken, Taten und Worte bezieht und darauf abzielt, dass immer die Wahrheit gesagt, getan und gedacht wird. Wer die Stufe Satya erreicht hat, führt ein wahrhaftiges und aufrichtiges Leben. Das Gebot stets die Wahrheit zu sagen, lässt sich oft nicht mit dem Gebot der Ahimsa-Stufe, nämlich nicht zu verletzen, vereinbaren. Mit anderen Worten: Obwohl die Wahrheit gesagt werden sollte, kann durch diese eine andere Person verletzt werden. So besteht der innere Wunsch sich nicht an das Satya-Gebot zu halten. Bezogen auf diesen Konflikt im Yama-Verhaltenskodex wird dem Nicht-Verletzen die höhere Priorität zugesprochen. Also ist in dem Fall Reden Silber und Schweigen Gold. Asteya (Nicht-Stehlen) Während der Begriff “Steya” mit “Diebstahl” übersetzt werden kann, handelt es sich bei “Asteya” ebenfalls um das Antonym. Das Wort bedeutet also das Gegenteil und bedeutet, dass sich niemand etwas nehmen sollte, was ihm nicht gehört bzw. gegeben wurde. Asteya gilt sowohl für geistiges als auch materielles Eigentum. Brahmacharya (Selbstbeherrschung) Bei Brahmacharya handelt es sich um die Reinheit von Taten, Worten und Gedanken. Wobei die Stufe die Konzentration auf das Wesentliche bzw. die Bewegung auf dieses hin beinhaltet. In manchen Interpretationen wird Brahmacharya als die Enthaltsamkeit vor Gott beschrieben. Eine Person sollte unbefleckt und rein mit der Welt interagieren. Das gelingt, wenn Du Dich auf das Wesentliche ausrichtest. Das ist wiederum förderlich, wenn nach höheren Weisheiten im Leben gestrebt wird. Aparigraha (Anspruchslosigkeit) Das Wort “Aparigraha” kann mit “Nicht-Zugreifen” übersetzt werden. Wobei gemeint ist, dass eine Person sich von allem nur so viel nehmen sollte, wie sie wirklich benötigt. Das Gebot beinhaltet außerdem, dass keine anderen Menschen ausgenutzt werden sollten. Eine Person sollte sich nicht in Abhängigkeiten begeben und auch nichts anhäufen. Deshalb ist Raffgier unbedingt zu vermeiden. Was die Yamas für unser Leben bedeuten Zusammenfassend kannst Du für Dich mitnehmen, dass die fünf Yamas die Basis des menschlichen Handelns im täglichen Leben bilden. Jeder Mensch sollte sich jeden Tag jedes Yama vergegenwärtigen und darin üben. Bindest Du diese Lebensweise neben Yoga in Deinen Alltag ein, bist Du auf dem guten Weg zu innerem Frieden, Ausgeglichenheit und zu Deiner persönlichen Erleuchtung. Am Anfang fällt es Dir vielleicht schwer in allen Lebensbereichen nach diesen Prinzipien zu leben. Meist sind die ersten Schritte die schwierigsten. Aber schon nach kurzer Zeit wirst Du, und vielleicht auch Dein Umfeld, die wunderbaren Effekte bemerken. Kannst Du Dich mit den 5 Yamas identifizieren? Praktizierst Du Yoga und lebst vielleicht sogar nach dem ganzheitlichen Prinzip? Teile gerne Deine Erfahrungen mit unserer yogabox.de Community!
Hatha Yoga: der sanfte Weg zu einem neuen Körpergefühl - yogabox

Hatha Yoga: der sanfte Weg zu einem neuen Körpergefühl

von/ durch Nick am Aug 11 2021
Hatha Yoga: der sanfte Weg zu einem neuen Körpergefühl - ©iStock.com/Jacob Ammentorp Lund Hatha Yoga ist wohl die bekannteste Form der uralten Körperarbeit. Beschäftigen sich absolute Anfänger mit Yoga, dann kommen sie meist zuerst mit diesem Yoga-Stil in Kontakt. Hier werden viele Asanas, wie der berühmte Sonnengruß, praktiziert, die auch allen Nicht-Yogis bestens bekannt sind. Wenn Menschen also mit Yoga beginnen, handelt es sich meist um eine Form des Hatha Yoga. Es bietet die perfekte Mischung aus abwechslungsreichen körperlichen Übungen, Pranayama und Meditation und hilft Dir dabei den Körper zu kräftigen und zur inneren Ruhe zu finden. Was ist Hatha Yoga? Beim Hatha Yoga bekommst Du das volle Yoga-Programm. Du lernst viele verschiedene Asanas, also die Körperübungen, kennen und auch Atemübungen (Pranayama) sind Teil jeder Stunde. Die meisten Yoga-Einheiten enden mit einer mehr oder weniger langen (Tiefen-)Entspannung. Gerade Anfänger kommen mit Hatha-Yoga sehr gut zurecht und genießen diesen körperlichen Einstieg. Denn die Yoga-Übungen lassen sich relativ einfach lernen und ein schnelles Erfolgserlebnis ist Dir dadurch sicher. Die drei Säulen des Hatha Yoga: • Körper• Atem• Meditation Die perfekte Mischung: Asanas, Pranayama und Meditation Der Ablauf einer Hatha Yogastunde ist meist nach folgendem Prinzip aufgebaut. Nach dem Aufwärmen des gesamten Körpers folgen verschiedene Yoga-Übungen. Anders als beim Ashtanga Yoga, bei dem immer dieselben Übungsreihen praktiziert werden, folgen die Übungen keiner festgelegten Reihenfolge. Oft wird der Sonnengruß zum Aufwärmen genutzt. Bekannte Asanas wie die Kobra, der herabschauende Hund oder der Krieger folgen. Wichtige Bestandteile sind auch die Atemübungen (Pranayama) und die Meditation zum Abschluss. Hier liegt man meist entspannt im Shavasana auf der Yogamatte und spürt im Körper nach, was die Yoga-Übungen bewirkt haben. Der Geist ist völlig entspannt und Du fühlst Dich erholt. Wirkung einer uralten, heilsamen Kraft Bei den Übungen – es gibt mehrere Dutzend, die vor mindestens 650 Jahren aufgeschrieben wurden, deren Entwicklung aber höchstwahrscheinlich noch einige Jahrhunderte älter ist – verschwinden Hektik, Sorgen und Probleme: (Hatha-)Yoga ist allgemein bekannt für seine regenerierende Wirkung. Wer sich mit (Hatha-)Yoga intensiver beschäftigt, stößt außerdem schnell auf weitere Themen wie eine gesunde (vegetarische) Ernährung und einen achtsamen, respektvollen Umgang mit allen Lebewesen. Aus all dem lernen wir, wie unmittelbar unser Denken, Fühlen, Handeln und Sein zusammenhängen! Fangen wir also mit ganz kleinen Schritten an. Beispielsweise mit dem gelassenen Ein- und Ausatmen: nur den Atem beobachten, nicht beeinflussen. Und schon finden wir zu einer ersten Entspannung, ganz ohne Meditation. Ganzheitliche Wirkung des Hatha Yoga Wer Hatha Yoga regelmäßig übt, kommt schnell in den Genuss der ganzheitlichen positiven Effekte. Denn es wirkt gleichermaßen auf Körper, Seele und Geist. Die positiven Wirkungen sind überdeutlich. Sehnen und Bänder werden beweglicher, die Organe und das innere Feuer kommen in Schwung; in der folgenden Entspannung liegt das Loslassen und damit die Rückkehr von Ruhe und Gelassenheit. „Ha“ ist die Sonne, die heiße Kraft, „Tha“ der Mond, die Kühle. Aber „Hatha“ heißt eben auch Anstrengung. Positive Auswirkungen des Hatha Yoga: • Verspannungen werden gelöst• mehr Gelassenheit im Alltag• der Geist kommt zur Ruhe• Verbesserung der Körperflexibilität• Stress wird gemindert• wirkt beruhigend auf das Herz-Kreislauf-System• Kräftigung des Körpers• Immunsystem wird gestärkt• Stoffwechsel kann angekurbelt werden• der Körper ist von mehr Energie erfüllt Für wen ist Hatha Yoga geeignet? Das beliebte Hatha Yoga ist vom absoluten Anfänger bis zum fortgeschrittenen Yogi bestens geeignet. Die Asanas werden über längere Zeit gehalten und der Körper im gesamten gekräftigt. Hatha Yoga kann von Jung bis Alt geübt werden. Es gibt unzählige Asanas und individuelle Varianten die Dir angeboten werden können, wenn Du körperliche Beschwerden hast. Wenn Yoga im Stehen z.B. nicht mehr möglich ist, kann es auch im Sitzen praktiziert werden. Dein Yogalehrer achtet auf die richtige Ausführung, gibt Dir zu jederzeit Hilfestellung und weiß genau welches Asana das richtige für Dich ist. Also hab keine Angst, wenn Du absoluter Anfänger bist. Unter der Anleitung eines Profis und mit Unterstützung der anderen lieben Yogis aus Deinem Kurs wirst Du sehr schnell in die wohltuenden Yoga-Übungen hineinfinden. Mehr Gelassenheit durch Hatha-Yoga Yoga ist ein Gesamtkonzept, das sich auch für westliche Menschen intensiv leben lässt. Doch kaum jemand hat Zeit, mehrere Stunden am Tag in einer meditativen Stellung zu verharren. Du hast im Alltag nur wenig Zeit? Schon 15 Minuten Hatha täglich werden Dir helfen, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Übe am besten direkt nach dem Aufstehen und starte nach der Praxis munter in den Tag. Wenn Du Dir mehrmals pro Woche Zeit für ein intensives Yoga Training nimmst, wirst Du die positiven Effekte schnell spüren. Egal ob Du nur eine halbe Stunde pro Woche für Yoga aufbringen kannst oder jeden Tag Zeit für Yoga-Einheiten findest: (Hatha-) Yoga wird Dein Leben bereichern! Achtsamkeit und Konzentration Eines ist aber auch klar: Hier geht es um mehr als reine Gymnastik. Yoga hat mit Achtsamkeit und Konzentration zu tun. Die Übungen werden individuell ausgeführt, jeder übt nach seinem Können. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zu normalen Sportprogrammen: Yoga ist kein Leistungssport, obwohl er einiges an Leistung abverlangt. Jung und Alt kann jederzeit damit anfangen. Wer nicht liegen kann, wählt Übungen im Sitzen; kommen die Beine nicht weit genug nach oben, ist eben diese kleinere Bewegung genau richtig. Die meist langsamen, aber trotzdem anstrengenden Bewegungen und der meditative Charakter der Übungen ergeben ein großes Ganzes. Während der Körper bewegt wird oder in einer Stellung verharrt, kommt auch der Geist zur Ruhe. Du brauchst nur eine passende Yogamatte Tatsächlich lassen sich die Asanas wunderbar täglich ausführen. Du kannst mit anderen Yogis im Studio üben oder zu Hause praktizieren, wenn Du die Übungen und Deinen Körper gut kennst. Und Du brauchst nicht viel mehr als bequeme Yoga-Kleidung und natürlich eine gute Yogamatte. Vielleicht legst Du Dir auch ein Handtuch zurecht. Mit der Zeit wirst Du Dir sicher eines Tages ein spezielles Meditationskissen oder das ein oder andere Yoga Zubehör anschaffen. Bei yogabox.de findest Du alles Nötige und bekommst auch Antworten auf viele Fragen. Hatha Yoga ist sehr beliebt Es ist also kein Wunder, dass Hatha Yoga als mildere Variante für die meisten Menschen geeignet und ihnen auch willkommen ist. Die Beliebtheit der vielfältigen Kurse durch anerkanntes, ausgebildetes Fachpersonal ist bis heute ungebrochen. Selbst spät am Abend besuchen viele Menschen sehr gern ihre Übungsstunden. Hier finden sie eine nette Runde Gleichgesinnter und praktizieren gemeinsam Übungen, Pranayama und Meditation. Uns und allen Yoga-Begeisterten kann es allerdings nur recht sein, wenn Hatha-Yoga „hip“ ist. Denn jeder, der dabei bleibt, wird bald feststellen, dass hinter dem Yoga-Konzept sehr viel mehr als eine Modeerscheinung steckt. Denn Yoga ist uralt und millionenfach bewährt. Und das bekommt jeder Trainierende sehr bald zu spüren. Praktizierst Du regelmäßig Hatha Yoga? Welche Wirkung des Yoga genießt Du am meisten? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar, unsere yogabox.de Community freut sich auf Dich!
Mit Kundalini Yoga sanft die inneren Energien erwecken und lenken - yogabox

Mit Kundalini Yoga sanft die inneren Energien erwecken und lenken

von/ durch Nick am Aug 09 2021
©iStock.com/velusariot Kundalini Yoga setzen viele Menschen mit komplizierten tantrischen Lehren gleich, die zudem noch religiös angehaucht sind. Dabei ist diese Yoga-Richtung nicht nur für besonders spirituell denkende Yogis geeignet. Denn sie bezieht grundsätzlich Körper, Geist und Psyche gleichermaßen ein. Kundalini eröffnet Dir einen Weg zur bewussten Freisetzung innerer Energien. Alle Übungen sind darauf ausgerichtet, Deine Lebenskräfte als Kundalini-Kraft zu aktivieren. Die besondere Mischung aus Pranayama, Mantras, Mudras, Meditation und dynamischen Asanas wirkt energetisierend auf Körper, Seele und Geist. Yogi Bhajan als Meister und Wegbereiter In jedem Menschen schlummern körperliche, geistige und seelische Kräfte. Gelingt es diese durch Kundalini Yoga zu vereinen, können Menschen gesund, glücklich - und im Sinne der ältesten indischen Religion auch heilig - leben. In der westlichen Welt hat sich diese Jahrhunderte alte Tradition mit Ursprung im Norden Indiens erst seit Mitte der 1960-er Jahre verbreitet. Großen Anteil daran hat Yogi Bhajan. Er setzte sich als praktizierender Sikh dafür ein, Weisheit im Alltäglichen zu finden und zu nutzen. Als Meister des Kundalini war Yogi Bhajan Wegbereiter für die heute weltweit mehrere Hundert Kundalini-Yoga-Zentren. Er ist der Gründer der 3H Organisation, die für "healthy, happy and holy" steht. Also für gesund, glücklich und ganzheitlich, was durch dieses spirituellen Yoga gefördert wird. Die systemische Lehre von Yogi Bhajan als umfassende (Selbst-)Schulung "Zusammengerollt, gewunden", so lautet die Bedeutung des Wortes „kundala“ im Sanskrit, der heiligen vedischen Sprache. Eine im unteren Ende der Wirbelsäule zusammengerollte Schlange versinnbildlicht die Kundalini-Kraft, die es zu erwecken und zum Aufstieg zu bewegen gilt. Das klingt esoterisch, aber im Grunde ist Yoga im Kundalini-Stil eine wunderbare, entspannende und meditative Mischung aus Atemtechniken (Pranayama), Klangkörpern (Mantras), Handgesten (Mudras) und dynamischen, aus dem Hatha Yoga bekannten Körperübungen (Asanas). Durch diese besondere Yoga-Praxis findest Du zur inneren Ruhe, gewinnst Klarheit, weckst Deine Energie und stabilisierst die Gesundheit. Nur speziell ausgebildete Lehrer dürfen Kundalini Yoga unterrichten und Kurse geben, meist in ausgewiesenen Kundalini Einrichtungen. Kriyas im Kundalini Yoga Eine Besonderheit im Kundalini Yoga sind die speziellen Übungsreihen, Kriyas genannt. Statt einzelne Asanas zu praktizieren, wie z.B. im Hatha Yoga, ist dieser Yoga-Stil in bestimmten Übungsreihen aufgebaut. Dadurch werden die Körperübungen sehr dynamisch und man ist im Fluss. Hier empfiehlt sich eine rutschfeste Yogamatte, um während der Ausführung der Asanas jederzeit einen guten Halt zu haben. Jedes Chakra wird durch eine spezielle Kryja aktiviert. Die Bewegungsabfolgen dauern mehrere Minuten und haben zum Ziel, Energien durch Yoga zu entfesseln, die eine heilende und reinigende Wirkung auf den Körper haben. Solltest Du einzelne Übungen der Kriya aus gesundheitlichen Gründen nicht ausführen können, wird Dir Dein Yogalehrer Alternativen aufzeigen. So schonst Du Knie, Rücken und Co. Die Wechselbeziehungen zwischen Körper, Geist und Psyche Das Menschsein lässt sich weder auf körperliche noch auf geistige oder seelische Aspekte allein beschränken. Erst das Wechselspiel aller dieser Komponenten ist typisch „menschlich“. Kundalini Yoga schafft die Verbindung. In der Praxis ist diese Art der Körperarbeit eine anspruchsvolle Herausforderung, die Übung, Kraft und Konzentration erfordert. Sich auf diese Art des Yoga einzulassen, lohnt in vielfacher Hinsicht wegen der positiven Veränderungen, die Du erfährst. Was bewirkt Kundalini Yoga? Die Mischung aus Pranayama, Mantras, Mudra, Meditation und dynamischen Asanas hat eine ganzheitliche Wirkung auf den Körper. Du wirst von dieser besonderen Art des Yoga auf physischer, psychischer und seelischer Ebene profitieren. Wirkung von Kundalini Yoga: • Freisetzung von Energien aus dem Inneren• Steigerung der Lebensenergie• Öffnung der Chakren• Erhöhung des eigenen Bewusstseins• Steigerung der Gelassenheit• Stärkung der Ausgeglichenheit Stelle Dich auf mögliche Reinigungsreaktionen ein Sei aber darauf vorbereitet, dass es bei einigen Übungen anfangs zu irritierenden Begleiterscheinungen kommen kann. Diese sogenannten Reinigungsreaktionen können je nach persönlicher Empfindsamkeit auftreten. Solche Reaktionen sind beispielsweise eine vorübergehende leichte Übelkeit, Kälte- oder Hitzegefühl, innere Schwankungen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Die angenehmen Empfindungen und Wirkungen überwiegen aber bei Weitem. Denn langfristig verbessert und stabilisiert sich die Stimmungslage und Du findest zu einer aufrechten Haltung – innerlich wie äußerlich. Für wen ist Kundalini Yoga geeignet? Es gibt nicht EIN Kundalini Yoga, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Formen, sodass Du eigene Schwerpunkte setzen kannst. Allen Richtungen gemeinsam ist die bewusste Steigerung der körperlichen Kräfte, der Beweglichkeit und der Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen. Der Stellenwert philosophischer und spiritueller Aspekte variiert je nach Lehrer und Schule stark. Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan passt gut zu Dir, wenn Du bereit bist, Deine Kraftquellen meditativ zu bestimmen und wenn Du Dich für körperlich anspruchsvolle Übungen mit schnellen fließenden Bewegungen begeistern kannst. Denn genau die sind typisch für diesen Yoga-Stil. Statische Körperübungen kommen verglichen mit üblichem Hatha Yoga beim Kundalini selten vor. Eine klassische Kundalini-Yogastunde beginnt mit der Begrüßung und der Aufwärmphase. Danach folgen Übungen, Kriyas genannt, die sich mit Entspannungsübungen abwechseln. Den Abschluss bildet die Meditation. Kundalini für fortgeschrittene Yogis Du hast schon Erfahrung mit Kundalini und möchtest mehr über die tantrische Chakrenlehre erfahren? Dann sind Yoga-Praktiken mit einem ganzheitlichen vedischen Ansatz geeignet, der auch eine Anpassung der Lebens- und Ernährungsweise sowie eine gesteigerte Körperwahrnehmung zum Ziel hat. Die Reinigung und das Spüren der Chakren als Energiezentren wird dort stärker betont, bis hin zu fortgeschrittenen Atemübungen wie dem „Feueratem“. Du lernst, die Kundalini-Kraft bewusst fließen und vom untersten Energiezentrum stufenweise aufsteigen zu lassen. Praktizierst Du Kundalini Yoga? Oder möchtest Du es einmal ausprobieren? In unserer yogabox.de Community kannst Du Dich mit anderen begeisterten Yogis austauschen.
So profitierst Du von Yoga bei Kinderwunsch - yogabox

So profitierst Du von Yoga bei Kinderwunsch

von/ durch Stefan am Jul 24 2021
Du hast den Wunsch schwanger zu werden und ein Kind zu bekommen? Mit Hormon-Yoga kannst Du Deinen Körper dabei unterstützen hormonell ins Gleichgewicht zu kommen und Deine Fruchtbarkeit zu erhöhen. Wir erklären Dir wie Hormon-Yoga funktioniert, wie es Dir auf dem Weg zur Schwangerschaft helfen kann und stellen Dir auch 2 Yoga-Übungen zum Ausprobieren vor. Bild von StockSnap auf Pixabay Yoga und die Hormone Was im ersten Moment vielleicht fast unglaublich klingt, wurde tatsächlich schon durch verschiedene Studien bewiesen. Yoga kann unseren Hormonhaushalt beeinflussen und dessen Ungleichgewicht entgegenwirken. Wird die ganzheitliche Körperarbeit regelmäßig praktiziert, wird Stress gemindert, Depressionen können verschwinden und das allgemeine Körpergefühl wird besser. Besteht bei Dir also der Wunsch ein Baby zu bekommen, können Dir verschiedene Übungen auf dem Weg zu erhöhter Fruchtbarkeit und damit zur Schwangerschaft helfen. Wichtig ist das regelmäßige Üben, um einen dauerhaften Effekt zu erzielen. Yoga nimmt Dir den Druck Eine Schwangerschaft ist immer ein kleines Wunder. Nur wenn viele Faktoren perfekt zusammenspielen, wird eine Eizelle befruchtet und tritt die lange Reise im Bauch der Frau an. Auch, wenn aus medizinischer Sicht körperlich alles in bester Ordnung ist und einer Empfängnis theoretisch nichts im Weg steht, kann es mehrere Monate dauern, bis sich ein Baby ankündigt. Das kann eine Belastung für die Beziehung sein und der Druck steigt. Das bedeutet puren Stress für den Geist und Körper und kann im schlimmsten Fall zur Depression führen. Yoga und Meditation nimmt Dir den Druck und hilft Dir dabei den Kinderwunsch entspannter anzugehen. Die Natur findet ihren Weg und wird Dir den Kinderwunsch erfüllen, wenn der Körper bereit ist. Welches Yoga bei Kinderwunsch? Um schwanger zu werden, ist es sinnvoll sich mit dem speziellen Hormon-Yoga für Frauen, auch Fruchtbarkeitsyoga genannt, zu beschäftigen. Konzipiert wurde das ganzheitliche Programm von der Brasilianerin Dinah Rodrigues. Es soll den Yogis dabei helfen hormonelle Probleme, wie Stress, Kopfschmerzen oder Beschwerden in den Wechseljahren, erfolgreich zu bekämpfen. Auch bei Kinderwunsch hilft Hormon-Yoga, das hormonelle Ungleichgewicht auszugleichen. Mehr Informationen zum Thema Hormon-Yoga findest Du hier. Bild von Please Don't sell My Artwork AS IS auf Pixabay Ablauf eine Hormon-Yoga Stunde Dinah Rodrigues hat hierfür gemeinsam mit ihrem Gynäkologen 1992 eine spezielle Übungsreihe entwickelt. Die Reihenfolge der Yoga-Übungen ist dabei genau festgelegt. Aufwärmen: Zu Beginn sind dynamische Dehn- und Aufwärmübungen üblich. Dadurch wird der gesamte Körper gelockert und sanft auf die folgenden Übungen vorbereitet. Übungen Hormon-Yoga: Die Abfolge der Übungen beim Hormon-Yoga ist immer gleich. Die Übungsreihe dauert ca. 30 Minuten und enthält etwa 20 Übungen, die auf den Hormonhaushalt wirken. Meditation: Wie allgemein beim Yoga üblich gibt es zum krönenden Abschluss eine geführte Meditation. Die Endentspannung (Shavasana) schenkt dem Körper Ruhe und Entspannung. So wirkt Fruchtbarkeitsyoga Um die Hormone der Frau zu beeinflussen und damit die Fruchtbarkeit zu erhöhen, muss Hormon-Yoga regelmäßig und über einen längeren Zeitraum praktiziert werden. Übe am besten 3 Mal pro Woche, um von den positiven Effekten zu profitieren. Setze Dich nicht unter Druck und erwarte nicht zu viel. Denn es wird einige Monate dauern, um den Körper beeinflussen zu können. Positive Effekte des Fruchtbarkeitsyoga auf Frauen: Stress wird abgebaut nimmt den psychischen Druck der Zyklus kann reguliert werden Hormonproduktion wird angeregt hormonelles Ungleichgewicht wird ausgeglichen Entwicklung eines guten Körperbewusstseins Blutdruck wird gesenkt Bild von Please Don't sell My Artwork AS IS auf Pixabay Wann Du Hormon-Yoga nicht praktizieren darfst Auch, wenn der Wunsch nach einem Kind sehr groß ist dürfen die speziellen Übungen aus dem Hormon-Yoga nur dann geübt werden, wenn Folgendes nicht auf Dich zutrifft: bestehende Schwangerschaft ungeklärte Bauchschmerzen hormonell bedingter Brustkrebs Du hattest vor Kurzem eine OP am Bauch fortgeschrittene Endometriose große Myome Entzündungen im Bauchraum starke Osteoporose akute Herzkrankheiten Fruchtbarkeitsyoga: 2 Übungen Hormon-Yoga zur Steigerung der Fruchtbarkeit ist eine Mischung aus Elementen des Hatha-Yoga und Kundalini-Yoga im Zusammenspiel mit tibetischen Heilmethoden. Insgesamt sind es um die 20 verschiedenen Übungen, die gezielt Drüsen und Organe in Schwung bringen. Inzwischen bieten viele Yoga-Studios diesen besonderen Yoga-Stil an. Auch online gibt es verschiedene Angebote, um vom Hormon-Yoga zu profitieren. Diese beiden Übungen geben Dir einen ersten Einblick in die Welt des Fruchtbarkeitsyoga: Janu Shirshasana (Kopf-zum-Knie-Stellung) Setze Dich entspannt auf Deine Yogamatte. Richte Deinen Rücken auf und achte darauf, dass auch Dein Brustkorb angehoben ist. Die Schultern sind entspannt und Deine Hände legst Du neben den Hüften ab. Strecke ein Bein aus und umgreife den Fuß mit Deinen Händen. Dein Oberkörper kommt dabei nach vorne und der Kopf kommt Richtung Knie. Verweile für mindestens 5 Atemzüge in dieser Haltung. Komme anschließend wieder mit geradem Rücken und gestreckten Armen nach oben und wiederhole die Yoga-Übung auf der anderen Seite. Supta Virasana (der liegende Held) Lege Dich in Rückenlage auf Deine Yogamatte. Winkle die Beine an und bringe die Unterschenkel neben Deinen Körper. Das Gesäß befindet sich dabei zwischen Deinen Füßen, die nach hinten zeigen. Die Arme kannst Du entweder entspannt neben Deinen Körper legen oder über Deinen Kopf bringen und Dich an den Ellenbogen fassen. Du wirst eine intensive Dehnung spüren. Wenn Dir die Dehnung zu intensiv ist, lege ein Meditationskissen unter Deinen Rücken, um Dich abzustützen. Hinweis: Yoga kann den Hormonhaushalt nachweislich beeinflussen. Es ist aber kein Allheilmittel. Wenn Du den Wunsch verspürst schwanger zu werden, kann es ein hilfreiches Mittel sein, um Deine Hormone zu beeinflussen. Du solltest es allerdings nicht als Garantie ansehen, um schwanger zu werden. Wenn es medizinisch unmöglich ist, kann Dir auch Yoga leider nicht zur Schwangerschaft verhelfen. Beschäftigt Dich aktuell das Thema Kinderwunsch? Hast Du selbst Hormon-Yoga ausprobiert, um Deinen Körper dabei zu unterstützen, schwanger zu werden? Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen! Bild von StockSnap auf Pixabay
Katze-Kuh Yoga-Übung: Wohltat für den Rücken - yogabox

Katze-Kuh Yoga-Übung: Wohltat für den Rücken

von/ durch Stefan am Jul 14 2021
Katze-Kuh Yoga-Übung (Chakravakasana) Bild von Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay auf Pixabay Kaum eine Yoga-Stunde kommt ohne Katze und Kuh aus. Sie ist ein wahres Wundermittel gegen Rückenschmerzen und Verspannungen. Beim Wechsel zwischen Rundrücken und Hohlrücken lässt Du alle Anspannung los und bist ganz bei Dir. Wenn Du beruflich viel am Schreibtisch sitzt, wird Dir diese Yoga-Übung helfen, Verspannungen im Rücken schnell zu lösen. Wir erklären Dir das Asana Schritt für Schritt und stellen Dir die Wirkung vor. Außerdem zeigen wir Dir verschiedene Abwandlungen, wie Du die Übung auch im Sitzen oder Stehen üben kannst. Katze-Kuh Übung: die Wirkung Von der Katze-Kuh Haltung profitieren beim Yoga Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Denn es ist eine effektive Übung, um den Rücken auf einfache Art zu mobilisieren und Verspannungen schnell zu lösen. So wirkt die Katze-Kuh Übung: Verspannungen entlang der Wirbelsäule werden gelöst Rücken wird gestärkt Gelenke werden gestärkt Rückenschmerzen werden gelindert der Körper wird flexibler die Lungen werden freier die Hals- und Nackenmuskulatur wird entspannt Übung Katze-Kuh Wichtig: Wenn Du Nacken- oder HWS-Probleme hast, solltest Du Deinen Kopf während der gesamten Übung gerade lassen. Begib Dich zuerst in die Haltung Vierfüßlerstand. Die Hände befinden sich dabei unterhalb der Schultern. Die Finger sind weit aufgefächert und sorgen für einen stabilen Stand. Das vordere Körpergewicht sollte am besten auf Daumen und Zeigefinger ruhen. Stelle nun Deine Beine hüftbreit auf der Yogamatte auseinander. Deine Oberschenkel befinden sich senkrecht unterhalb der Hüfte. Achte darauf, dass Dein Gewicht gleichmäßig auf Deine Hände und Knie verteilt ist. Der Kopf bildet die Verlängerung zur Wirbelsäule und Du blickst nach unten auf Deine Matte. Dein Rücken befindet sich dabei in einer neutralen Position. Atme tief ein und beginne mit der Katze. Mit der nächsten Ausatmung wird Dein Rücken Wirbel für Wirbel rund. Versuche Dich so weit wie möglich Richtung Decke zu ziehen. Ziehe dabei Deinen Kopf Richtung Brust und kippe Dein Becken. Atme nun tief ein und begib Dich in die entgegengesetzte Position, die Kuh. Dabei beugst Du Deinen Rücken nach unten durch, ziehst die Schultern leicht nach hinten und hebst den Kopf, so weit es für Dich angenehm ist. Der Blick ist dabei nach oben gerichtet. Atme bewusst aus und wechsle wieder in die Katze. Mit der nächsten Ausatmung wechselst Du wieder in die Kuh. Wiederhole die Übung einige Male und achte darauf, dass Du im Fluss bist. Katze-Kuh im Sitzen Auch im Sitzen kannst Du Deiner Wirbelsäule mit dieser Yoga-Übung etwas Gutes tun! Wenn Du Probleme mit den Knien hast, ist das eine gute Alternative. Das Tolle ist, dass Du diese Übung fast überall machen kannst. Egal ob im Büro, Auto oder Zug: Dein Rücken und Deine Wirbelsäule freuen sich über die Entspannung. So funktioniert Katze-Kuh im Sitzen: Setze Dich gerade hin und stelle Deine Beine parallel nebeneinander. Sie sollten sich dabei nicht berühren. Deine Arme sind ganz locker. Lege Deine Hände entspannt auf den Oberschenkeln ab. Atme bewusst ein und komme langsam in ein Hohlkreuz. In dieser Position angekommen, hebst Du den Kopf und richtest Deinen Blick zur Decke. Atme bewusst aus und werde im Rücken rund. Komme Wirbel für Wirbel in den Rundrücken. Dabei senkst Du den Kopf und schaust zu Deinem Bauchnabel. Wiederhole den Ablauf einige Male, bis Du die Entspannung im Rücken und Nacken spürst. Beende die Übung, indem Du einatmest und Dich wie zu Beginn aufrecht in den Stuhl setzt. Katze-Kuh im Stehen Möchtest Du die Yoga-Übung im Stehen üben, gibt es auch hier eine Abwandlung: Stelle Deine Beine leicht auseinander, die Knie sind leicht gebeugt. Du solltest einen festen Stand auf dem Boden oder der Matte haben. Nun hebst Du die Arme seitlich auf Schulterhöhe an. Dabei beugst Du Arme und richtest Deine Unterarme um 90 Grad nach oben. Die Handflächen zeigen dabei nach innen. Atme bewusst ein und bewege Dich langsam in ein Hohlkreuz. Dabei ziehst Du die Schultern nach hinten unten und öffnest die Brust. Atme bewusst aus und komme Wirbel für Wirbel in den Rundrücken. Dabei streckst Du die Arme auf Kopfhöhe nach vorne aus, die Hände sind aufgefächert und die Fingerspitzen berühren sich leicht. Wiederhole die Yoga-Übung einige Male und komme anschließend in eine neutrale Position zurück. Wie sind Deine Erfahrungen mit der Katze-Kuh Übung? Konntest Du damit Deine Wirbelsäule entlasten und Rückenschmerzen lindern? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!
Praktisches Yoga Zubehör: Welche Übungen mit dem Yogablock? - yogabox

Praktisches Yoga Zubehör: Welche Übungen mit dem Yogablock?

von/ durch Stefan am Jul 10 2021
Egal ob Yoga Anfänger oder Fortgeschrittener: wer einmal die Vorzüge eines Yogablocks kennengelernt hat, möchte nur ungern darauf verzichten. Er wirkt unterstützend, wenn der Körper noch relativ ungedehnt ist, intensiviert viele Übungen, dient bei der Meditation als Unterstützung für einen aufrechten Sitz und hilft Dir noch tiefer in die Dehnung zu gehen. Wir verraten Dir wofür der Block verwendet wird und stellen Dir 3 Übungen vor, die Du wunderbar mit einem Yogablock üben kannst. Yogablöcke sind nützliche Helfer Neben der Yogamatte und Meditationskissen, sind Yoga Blöcke, auch Yogaklötze genannt, das beliebteste Yoga Zubehör für Anfänger und Fortgeschrittene. Wer einmal Yoga damit praktiziert hat, weiß auch schnell, warum das so ist. Denn so unscheinbar sie auch aussehen mögen, die kleinen Blöcke haben in der Praxis viel zu bieten. Yogablöcke wirken unterstützendManchmal müssten die Arme beim Yoga einfach ein paar Zentimeter länger sein... kennst Du diesen Gedanken? Mit einem Yoga Block fallen Dir viele Übungen leichter. Im Trikonasana hilft er Dir z.B. dabei, stabil zu stehen, wenn Du es nicht schaffst Deine Hand neben Deinem Fuß auf dem Boden abzusetzen. Yogablöcke unterstützen einen aufrechten SitzDir fällt es schwer gerade zu sitzen? Mit einem Yoga Block gelingt Dir das ganz leicht! Einfach darauf setzen, sodass Du die Sitzhöcker gut spüren kannst und den Körper aufrichten. Yogablöcke intensivieren die DehnungFallen Übungen als Fortgeschrittener Yogi leicht, helfen die Blöcke dabei, die Dehnung in den Asanas zu intensivieren. Sie wirken wie eine Verlängerung des Körpers und lassen Dich tief in die Dehnung gehen und leichter die Balance halten. Yogablöcke dienen als zusätzliches GewichtManche Asanas bieten es an, dass der Yoga Block während dem Halten der Positionen als Gewicht eingesetzt werden kann. Wie z.B. beim Shalabasana (Heuschrecke), bei der der Block mit den Händen vor dem Oberkörper in die Luft gehalten werden kann. Yogablöcke als Unterstützung bei der Meditation Bei der Meditation im Sitzen leistet er gute Dienste. Denn Du kannst Dich ganz einfach darauf setzen und es fällt Dir leichter während der Praxis gerade zu sitzen. Wenn Deine Hüfte noch nicht ausreichend aufgedehnt ist, dient er im Lotussitz als Unterstützung für Deine Knie. Lege einfach links und rechts einen Yogablock unter Deine Knie und der unangenehme Dehnungsschmerz lässt nach. Als Anfänger stellst Du ihn dabei meist auf der schmalen Seite auf, damit der Block höher ist. Nach ein paar Mal üben reicht es schon, wenn Du den Yoga Block auf die breite Seite legst. Denn je öfter Du dehnst, desto weniger Unterstützung brauchst Du beim Yoga. Welcher Yogablock ist der Richtige für mich? Vor dem Kauf eines neuen Yoga Blocks stellt sich natürlich die Frage, welcher am besten für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist. Es gibt sie in verschiedenen Materialien und Größen. Hier spielt der persönliche Geschmack eine Rolle, denn entscheidend ist hier vor allem die Haptik. Zur Auswahl stehen z.B. diese Yogablöcke: Yogablock aus EVA-Schaum (Ethylene-Vinyl-Acetat) Yogablock aus Kork Yogablock aus Bambus Yoga Blöcke aus EVA-Schaum sind die weichste der 3 Varianten. Wer es bunt mag, wird sich wohl für diesen Block entscheiden, denn er ist in vielen Farben erhältlich. Wenn der Block aus Naturmaterialien bestehen soll, fällt die Entscheidung zwischen Kork und Bambus. Kork fühlt sich wunderbar warm und angenehm auf der Haut an. Bambus besticht durch seine glatte, aber trotzdem griffige Oberfläche. Entscheidet man sich dafür Blöcke zu kaufen, sollten am besten gleich zwei Stück angeschafft werden. Denn dann sind sie eine optimale Hilfe. Übungen mit dem Yogablock So, genug Theorie - jetzt geht es an die Praxis! Wir stellen Dir 3 Yoga Übungen vor, die Du perfekt mit einem Yoga Block üben kannst. Die Yoga Übungen sind sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene optimal geeignet. Übung 1: Trikonasana (Dreieck) Diese Yoga-Übung darf in keiner Yoga Praxis fehlen. Gerade als Anfänger wird der Block gute Dienste leisten. Ausgangshaltung ist Tadasana (Berghaltung). Stelle Deine Beine für Trikonasana weit auseinander. Strecke nun beide Arme auf der gleichen Höhe aus. Der Blick läuft über die ausgestreckte Hand. Nun drehst Du Dein rechtes Bein um 90 Grad nach vorne. Dein linker Fuß steht parallel zur kurzen Mattenseite. Atme nun tief ein, bei der Ausatmung kommst Du mit geradem Oberkörper nach vorne. Dabei führst Du den rechten Arm in Richtung Boden. Wahrscheinlich wirst Du den Boden nicht berühren können. Der Yoga Block dient Dir als praktischer Puffer. Bleibe im Oberkörper gerade, Dein linker Arm wird senkrecht nach oben ausgestreckt und Du blickst in ihre Richtung. Verweile für 5 Atemzüge in diesem Asana und wechsle dann die Seite. Übung 2: Shalabasana (Heuschrecke) Lege Dich für Shalabasana entspannt auf den Bauch. Platziere einen Yoga Block in einer Armlänge Abstand vor Deinen Kopf, der Blick ist Richtung Boden gerichtet. Nun atmest Du bewusst ein, nimmst den Block zwischen Deine Hände, streckst beide Arme und Beine nach vorne und versuchst sie dann nach oben auszustrecken. Die Beine sollten in einem leichten V ausgerichtet sein. Die Arme sind parallel zum Kopf. Halte dieses Asana für 5 tiefe Atemzüge und lege anschließend Arme und Beine entspannt auf der Yogamatte ab. Wiederhole diese Übung 3 Mal. Übung 3: Janu Shirshasana (Kopf-Knie-Stellung) Für die Yoga Übung Janu Shirshasana brauchst Du zwei Blöcke. Ein Block unterstützt ein Knie, der andere Deinen Kopf. Setze Dich im Lotussitz auf die Matte. Strecke nun das linke Bein aus. Das rechte Bein winkelst Du an und ziehst es nahe an Deinen Körper. Lege nun einen Block unter das rechte Knie. Den anderen stellst Du hochkant vor Dir auf und legst Deinen Kopf darauf ab. Verweile solange in diesem Asana, wie es für Dich angenehm ist. Nutzt Du einen Yogablock bei Deiner Yogapraxis? Hast Du Lieblingsübungen die Du damit praktizierst? Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen beim Yoga!
"Etikette" im Yogastudio: Die wichtigsten Yoga Do`s und Dont`s - yogabox

"Etikette" im Yogastudio: Die wichtigsten Yoga Do`s und Dont`s

von/ durch Stefan am Jul 04 2021
Hoffentlich denkst Du jetzt nicht gleich "Hilfe! Muss ich jetzt strenge Yogaregeln auswendig lernen, um im Yogastudio nicht aufzufallen?" Auf keinen Fall! Denn das sorgt nicht gerade für einen freien Geist. Vielmehr geht es um kleine Tipps und Tricks die Dir dabei helfen Yoga in vollen Zügen genießen zu können und Dich auf die Asanas einlassen zu können. Wir möchten Dir einige Dinge mit auf den Weg geben, die Dir das Leben beim Yoga im Studio erleichtern. So kannst auch Du Deinen Teil beitragen, dass es im Studio harmonisch zugeht und alle mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Do`s im Yogastudio: Das tut Dir und den anderen Yogis gut 1. Sei ordentlich Eigentlich logisch, oder? Im Studio hat alles seinen Platz. Die Yogamatten liegen zu Beginn schön ordentlich in einem Regal, die Yogadecken sind klein zusammengefaltet und die Yogablöcke sind zu kleinen Pyramiden gestapelt. Genauso sollte es auch nach der Stunde oder dem Workshop aussehen. Und sollte einmal ein anderer Kursteilnehmer so tief in sich versunken sein und aus Versehen etwas liegen lassen... dann sei so lieb und räume das Yoga Zubehör ausnahmsweise mit auf. Wer weiß, vielleicht geht es Dir das nächste Mal genauso. 2. Freundlich sein Im Studio verschmilzt man von Kurs zu Kurs zu einer richtigen Einheit. Freundschaften entstehen und man trifft sich vielleicht auch einmal privat. Behandle alle Yogis und natürlich Deine Yoga-Lehrerin oder Deinen Yoga-Lehrer immer mit Respekt. Und auch, wenn Du nicht auf der Suche nach neuen Freunden bist oder lieber für Dich alleine Yoga praktizierst, ist das eine wichtige Grundregel. Denn wer weiß, wo Du Deinen Mitstreitern einmal wieder im Alltag begegnen wirst. 3. Traue Dich Fragen zu stellen Du bist das erste Mal im Studio, alles ist neu und Du weißt noch nicht wie der Hase läuft. Keine Angst: So geht es am Anfang jedem! Sei nicht schüchtern und traue Dich Fragen zu stellen. Nur so lernst Du dazu und knüpfst dabei die ersten Kontakte. Wo finde ich das nötige Yoga Zubehör? Wie läuft der Yogakurs ab? Wie geht das Asana richtig? Die erste Unsicherheit wird dabei schnell verfliegen. 4. Benutze Hilfsmittel Meditationskissen, Yogablöcke oder Yogagurte erleichtern Dir das Yoga-Leben ungemein. Warum also darauf verzichten? Zwinge Deinen Körper nicht zu etwas, das er nicht leisten kann. Dir fehlt ein wenig Flexibilität? Nimm einen Yogablock zu Hilfe! Damit fällt Dir die Yoga-Übung viel leichter und Du kannst Dich auf Deine innere Mitte fokussieren. Dont`s im Yogastudio: So machst Du Dich unbeliebt 1. Vergleiche Dich nicht mit anderen Ganz, ganz wichtig! Der Mensch neigt gerne dazu sich mit anderen zu vergleichen. Schnell ist man verunsichert und hat das Gefühl, dass es bei allen anderen super einfach aussieht. Man selbst versucht sein Bestes zu geben und fühlt sich dabei trotzdem wie ein ungelenkiges Trampeltier. Lass das! Jeder Körper ist anders, jeder hat eine andere physische Kondition und einen anderen Trainingsstand. Du besuchst den Kurs, um Dir etwas Gutes zu tun und nicht, um jemandem im Studio etwas zu beweisen. 2. Handy aus! Handys und Yoga... Mensch, das passt nun wirklich nicht zusammen. Klingt eigentlich überflüssig es überhaupt zu erwähnen, aber leider kommt es immer wieder vor, dass im Studio während dem Yoga oder der Meditation "nur mal schnell" auf das Smartphone geschaut oder eine Nachricht verschickt wird. Auch, wenn es auf lautlos geschaltet ist und keine Töne von sich gibt: Das Handy stört trotzdem! Also lasse es am besten zu Hause liegen. Während des Workshops wird höchstwahrscheinlich nichts Weltbewegendes geschehen. Kannst Du partout nicht auf den smarten Begleiter verzichten, stelle es stumm und stecke es ganz weit nach unten in die Yogatasche. Lasse es dort, bis Du das Studio verlassen hast. 3. Trinke nicht zu viel vor dem Kurs Du hast eher eine schwache Blase? Dann solltest Du vor dem Besuch des Studios darauf verzichten, kurz vorher Unmengen zu trinken. Die anderen Yogis werden es Dir sehr danken, denn viele Klogänge während dem Kurs können sehr störend sein. Auch für Dich ist das unangenehm, denn Du wirst durch die drückende Blase aus Deiner Konzentration gerissen. Nimm lieber etwas zu trinken mit und trinke während der Stunde. 4. Achte die Privatsphäre anderer Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist für manche dann doch Neuland. Achte darauf, dass Du die Privatsphäre anderer im Studio nicht verletzt. Laufe nicht unachtsam über die Matten der anderen Yogis, drängle Dich nicht vor oder stehe im Weg herum, wenn die Yoga Hilfsmittel nach der Yogastunde aufgeräumt werden. Das würde Dir bestimmt auch nicht gefallen. Ansonsten verfliegt die Entspannung schneller als Dir lieb ist...     Wir hoffen, damit erleichtern wir Dir den ersten Besuch im Yogastudio! Bist Du schon länger Yogi und hast noch weitere Do`s und Dont`s auf Lager? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
Die 10 besten Tipps für Yoga Anfänger - yogabox

Die 10 besten Tipps für Yoga Anfänger

von/ durch Stefan am Jun 26 2021
Wie schön, dass Du Dich für Yoga interessierst! Als Anfänger stellt man sich vor der ersten Einheit natürlich sehr viele Fragen. Was brauche ich für Yoga? Wie finde ich den richtigen Stil? Und was sollte ich bei den Yoga-Übungen beachten? Unsere 10 Tipps helfen Dir perfekt in die Welt des Yoga zu starten. Wir verraten Dir alles was Du zu Beginn wissen musst. Bild von yogabelloso auf Pixabay 1. Lege Dein persönliches Ziel fest Bevor Du loslegst solltest Du Dich fragen, warum Du eigentlich mit Yoga starten möchtest. Wichtig ist, dass Du Dir keinen Druck machst oder zu hohe Erwartungen hast. Denn das demotiviert sehr schnell. Suchst Du z.B. nach Entspannung und innerer Ruhe? Möchtest Du lästige Schmerzen loswerden oder Deinen Körper kräftigen? Je nachdem wie Deine Antwort ausfällt, fällt es Dir leichter, den richtigen Stil und die richtigen Yoga-Übungen zu finden. 2. Probiere mehrere Stile aus Hatha Yoga, Vinyasa Yoga oder doch lieber Kundalini Yoga? Es gibt viele verschiedene Stile, die alle einen unterschiedlichen Fokus haben. Probiere deshalb am besten mehrere Stile aus, um den richtigen für Dich zu finden. Du suchst hauptsächlich Entspannung? Dann könnte Yin Yoga das richtige für Dich sein. Hier steht bei den Übungen fast ausschließlich die Entspannung im Mittelpunkt. Bei diesem Stil benötigst Du viele Yoga-Hilfsmittel, wie Yogablöcke, Yogagurt oder Meditationskissen. Sie helfen Dir während der Übung der Asanas richtig loszulassen und sorgen für einen guten Dehnungseffekt. Dir geht es eher darum Deine Muskeln durch fordernde Yoga-Übungen zu kräftigen und Dich richtig auszupowern? Dann könntest Du Power Yoga oder Vinyasa Yoga ausprobieren. Beide Yoga-Stile sind anstrengend, daher solltest Du auch als Einsteiger eine gute Grundfitness mitbringen. Bild von NatureFriend auf Pixabay Tipp: Videos in Online-Portalen geben einen ersten Einblick über die verschiedenen Stile. 3. Der richtige Yogalehrer Sonnengruß, Trikonasana oder Shavasana… zu Beginn verstehst Du wahrscheinlich nur Bahnhof und brauchst deshalb unbedingt die Anleitung eines Yogalehrers. Er geht auch auf körperliche Einschränkungen ein, wenn Du z.B. Probleme mit dem unteren Rücken oder dem Nacken hast. Bei HWS-Beschwerden ist z.B. der Kopfstand absolut tabu! Der persönliche Kontakt hat den großen Vorteil, dass Du jederzeit nachfragen kannst. Das ist bei Video Kursen leider nicht der Fall. Als Anfänger solltest Du daher am besten Live-Onlinekurse wählen, die Dir die Möglichkeit bieten von einem erfahrenen Lehrer direkt bei Deinen Yoga-Übungen betreut zu werden. 4. Kein Essen vor dem Yoga-Training Wie auch beim Sport gilt für Yoga am besten nüchtern zu sein. Esse deshalb mindestens 1,5 Stunden vor der Einheit nichts mehr. Dein Körper wird es Dir danken, denn nur so kann die Energie optimal fließen und die Übungen fallen leicht. Ein voller Magen lenkt nicht nur von der Konzentration ab, er stört auch bei anstrengenden Asanas und Dir kann dadurch übel werden. Auch auf Kaffee und Alkohol solltest Du davor verzichten. Bild von Anastasia Gepp auf Pixabay 5. Sei geduldig mit Dir Wie heißt es so schön? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Überfordere Dich deshalb nicht! Freue Dich über die kleinen Fortschritte. Übertreibung führt im schlimmsten Falle zu Verletzungen, die Dir die Freude am neuentdeckten Yoga direkt wieder nehmen. Für den Anfang sind deshalb einfache und effektive Yoga-Übungen ideal. Achte deshalb immer gut auf Deinen Körper. Du solltest beim Lernen der Asanas auf keinen Fall Schmerzen spüren. Es ist aber durchaus ok, wenn es bei den Übungen etwas "zieht". Wenn Du Dir unsicher bist, frage Deinen Yogalehrer um Rat. 6. Bequeme und lockere Kleidung Beim Yoga brauchst Du viel Bewegungsfreiheit und musst gut entspannen können. Deshalb solltest Du auf eine bequeme und lockere Kleidung achten. Spezielle Yogabekleidung brauchst Du allerdings nicht. Hauptsache die Hosen und Shirts lassen alle Bewegungen zu. Auch bei der Meditation solltest Du nicht durch störende Nähte oder Druckstellen gestört werden. Wenn Du die Asanas nicht barfuß praktizieren möchtest, solltest Du aber auf rutschfeste Socken achten. Bild von Avi Chomotovski auf Pixabay 7. Das richtige Yoga-Zubehör Das Schöne an Yoga ist, dass Du erst einmal theoretisch nur Dich selbst und einen ruhigen Platz benötigst. Als Anfänger empfiehlt sich aber eine rutschfeste Yogamatte, die Dir guten Halt gibt. Übst Du in einem Yoga-Studio, werden teilweise Yogamatten vor Ort zum Ausleihen angeboten. Das ist besonders praktisch, wenn Du es erst einmal unverbindlich ausprobieren willst. 8. Die Atmung aktiv wahrnehmen Beim Yoga ist alles im Fluss. Auch der Atem folgt diesem Prinzip. Dein Yogalehrer wird Dich bei den ersten Atemübungen immer anleiten und hilft Dir den richtigen Rhythmus zu finden. Da die meisten Menschen im Alltag viel zu flach atmen, kann sich das zu Beginn sehr ungewohnt anfühlen. Durch die tiefe Atmung können auf einmal Emotionen aufsteigen, die Dich völlig unerwartet treffen. Auch hier gilt: Gib Dir Zeit, um die neuen Atemtechniken zu lernen. 9. Richtig loslassen und entspannen Eine Herausforderung ist für Anfänger oft das komplette Loslassen zu lernen. Im Kopf geistern viele Gedanken herum, die einfach nicht zur Ruhe kommen wollen. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn Du nicht sofort ab der ersten Einheit abschalten kannst! Denn auch das braucht Übung und Zeit. Meist stellt sich die Entspannung aber schon nach wenigen Malen Yoga ein. Du wirst sehen, je öfter Du übst, desto freier ist Dein Kopf und das Loslassen fällt Dir leicht. Bild von Pexels auf Pixabay 10. Integriere Yoga in Deinen Alltag Die positiven Effekte des Yoga erfährst Du nur, wenn Du regelmäßig übst. Deshalb solltest Du Dir am besten feste Zeiten zum Üben setzen. Es muss auch nicht immer eine lange Yoga-Einheit sein. Schon 15 Minuten reichen, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Als Anfänger sind 2 Einheiten pro Woche ideal. Wichtig ist bloß, dass Du die festen Zeiten auch einhältst. Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und auch wenn der Anfang schwer ist, nach einigen Malen wirst Du Dich automatisch riesig auf die Yoga-Praxis freuen. Wir hoffen unsere 10 Tipps helfen Dir und wünschen Dir einen tollen Start in die Welt des Yoga!
Doga: Yoga mit dem Hund - alles was Du wissen musst - yogabox

Doga: Yoga mit dem Hund - alles was Du wissen musst

von/ durch Stefan am Jun 20 2021
Yoga mit Tieren ist der neueste Trend und macht tierisch Spaß! Es ist eine tolle Möglichkeit mehr Zeit mit dem "besten Freund des Menschen" zu verbringen. Wer z.B. kennt die lustigen Videoclips von Yoga mit kleinen Ziegen? Die Tiere nutzen dabei den Menschen aber eher zum munteren Klettern. Doga hingegen bezieht die geliebten Vierbeiner direkt mit ein. Durch die speziellen Übungen und sanften Berührungen kommen die Hunde zur Ruhe und genießen die Nähe zum Menschen. Die Entspannung überträgt sich dabei gegenseitig und Hund und Mensch sind nach dem Yoga ein Herz und eine Seele. Was ist Doga? Doga, auch bekannt als Dog Yoga oder Hundeyoga, ist ganz einfach gesagt Yoga mit dem Hund. "Wie soll das denn funktionieren?", fragen sich da einige. Schließlich hat das Tier eine völlig andere Anatomie und kann mit Asanas wie dem Trikonasana oder dem Sonnengruß nichts anfangen. Doch dahinter steckt eine sanfte Yoga Praxis, die den Hund mit sanften Berührungen und viel Nähe einbindet. Dass Fellnasen beruhigend auf den Menschen wirken ist schon längst wissenschaftlich bewiesen. Und beim gemeinsamen Doga profitieren Mensch und Tier gleichermaßen. Ursprung des Doga Angefangen hat alles in Japan und den USA. Dort ist die spezielle Form des Yoga sehr beliebt. Vor allem in Japan lieben es die Menschen Zeit mit ihrem Hund zu verbringen, denn die ist oft knapp und viele Wohnungen sind sehr beengt. Da freuen sich Hund und Besitzer gleichermaßen auf Abwechslung im Alltag und viel Nähe. In Japan werden die Hunde beim Doga allerdings oft gehoben und beim Stretching aktiv eingebunden. Genau das stößt oftmals auf Kritik. Denn für viele Vierbeiner bedeuten die häufigen Hebefiguren beim Yoga eher Stress als Entspannung. Hierzulande kommt Hundeyoga deshalb meist ohne das stressende Heben des Tieres aus. Das sollte Dein Hund mitbringen Nicht jeder Hund freut sich so sehr auf Yoga wie Herrchen oder Frauchen. Hier muss der Charakter stimmen. Ist Dein Hund ein ruheloser Geist? Dann könnte er Probleme haben lange bei Dir stillzusitzen. Ist der Vierbeiner noch sehr jung? Dann stelle Dich darauf ein, dass er einen großen Bewegungsdrang hat und Yoga langweilig findet. Für sehr aktive Hunde bietet sich eine Spielrunde vor dem Doga an. Dabei können sich die Tiere so richtig austoben und sie können sich beim Yoga entspannen. Wenn Du Dir unsicher bist, ob Dog Yoga das Richtige für Euch ist, dann mache am besten erst einmal eine kurze Testeinheit. Frage beim Anbieter in der Nähe nach, ob er Probestunden für Neulinge anbietet. Yoga mit Hund: So wirkt Doga Entspannung des Herrchen oder Frauchen überträgt sich auf den Hund. Denn die Vierbeiner sind sehr sensibel und erspüren die Emotionen des Menschen schnell. Durch liebevolle Berührungen und Streicheleinheiten während dem Yoga kommt das Tier zur Ruhe und entspannt sich. Dabei nimmt es auch die innere Ruhe des Besitzers wahr. Eine Win-win-Situation für beide, die noch mehr zusammenschweißt. Das Vertrauen und die Bindung werden durch die gemeinsamen Yoga-Positionen noch mehr gestärkt. Positive Effekte des Doga: • Stärkung der gegenseitigen Bindung• der Hund lernt sich zu entspannen• Stärkung des Vertrauens• kann sich langfristig auf die allgemeine Gelassenheit auswirken Kleiner Einblick ins Doga Yoga: 3 Übungen Damit Du einen besseren Eindruck bekommst, wie Doga funktioniert, stellen wir Dir verschiedene Yoga-Übungen vor. Übrigens: Viele Asanas sind im Yoga sogar nach Tieren benannt, wie das Krokodil, der Schmetterling, die Katze oder der herabschauende Hund. Wie Du Deinen Hund beim Doga aktiv einbinden kannst, zeigen wir Dir mit 3 Yoga-Übungen, die Du super Zuhause testen kannst. Übung 1: Die Kobra Du legst Dich flach auf den Bauch, sodass Deine Stirn auf der Yogamatte aufliegt. Strecke Deine Arme und Beine nach unten aus. Nun bringst Du Deine Hände auf Bauchhöhe und stützt Dich ab, sodass sich Dein Oberkörper hebt. Deinen Kopf legst Du leicht in den Nacken. Halte diese Position für 5 tiefe Atemzüge und legen anschließend Deinen Körper wieder ab. Deinen Hund legst Du neben oder vor Deiner Matte ab. Bringe ihn mit einem Leckerli dazu sich zu strecken und ebenfalls den Kopf zu heben. Er sollte dabei aber auf dem Boden liegen bleiben. Diese Übung funktioniert übrigens auch perfekt mit einer Katze, wenn sie die Lust dazu hat. Übung 2: Der herabschauende Hund Diese Übung kann Dein Hund wunderbar mitmachen! Mithilfe eines Leckerli in bodennähe kannst Du versuchen, dass er seine Vorderbeine, den Oberkörper und Kopf am Boden ablegt und dabei das Hinterteil in die Luft streckt. Für den Menschen gilt: ab in den Vierfüßlerstand, Knie hüftbreit auseinander und Hände unterhalb der Schultern stellen. Die Zehen werden nun aufgestellt und der Po nach oben und gleichzeitig nach hinten geschoben. Wenn möglich, strecke Deine Beine durch und bringe die Fersen zur Matte. Verweile auch hier ruhig und für 5 tiefe Atemzüge. Yoga-Umkehrhaltungen: die Hundehaltung (Adho-Mukha-Svanasana) Übung 3: Pranayama mit Hund Zu guter Letzt bietet sich eine Atemübung (Pranayama) an, die allgemein fester Bestandteil beim Yoga ist. Dein Vierbeiner kann auch hier super eingebunden werden. Welche Übung Du wählst, ist hier ganz Dir überlassen. Als Yoga Anfänger kannst Du zum Einstieg die Wechselatmung probieren. Während der Atemübung streichelst Du mit der freien Hand sanft über die linke und rechte Seite der Hundebrust. Du spürst dabei die Atmung des Vierbeiners. Versuche Dich darauf zu konzentrieren und den Hund durch Deine Berührungen zu entspannen. Auch diese Übung kann mit einer Katze versucht werden. Fängt sie zu schnurren an, wirkt das zusätzlich beruhigend auf Dich. Na, auch Lust bekommen Dog Yoga auszuprobieren? Es gibt bestimmt auch einen Kurs in Deiner Nähe. Auch online oder per App kannst Du Doga testen. Oder bist Du sogar schon fleißig am Üben? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit Deinen Yoga Erfahrungen!
Yoga Partnerübungen - mit Partneryoga die Beziehung intensivieren - yogabox

Yoga Partnerübungen - mit Partneryoga die Beziehung intensivieren

von/ durch Stefan am Jun 15 2021
Der Körper schwebt in der Luft und wird vom Partner sicher gehalten. Yoga mit einem Partner ist eine wunderbare Möglichkeit, die Beziehung zu intensivieren, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam eine meditative Zeit zu verbringen. Die Übungen sind vielfältig und reichen von entspannten Dehnübungen bis zu schweißtreibenden Asanas. Für Yoga Anfänger gibt es genauso Übungen wie für erfahrene Yogis. Also hab keine Angstund probiere das schwerelose Yoga einfach einmal aus! Bild von Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay auf Pixabay Entdecke die positiven Effekte des Partner Yoga Hast Du schon einmal zwei Personen beim Partner Yoga beobachtet? Es hat schon etwas Anmutiges und Akrobatisches, wenn die beiden ganz vertraut verschiedene Übungen praktizieren. Beim Yoga zu zweit erfährst Du einige positive Effekte. Denn bei vielen Yoga Übungen ist eine ordentliche Portion Vertrauen nötig. Schließlich muss der Partner oft Dein ganzes Gewicht tragen. Das stärkt die Vertrauensbasis und Ihr verschmelzt zu einer Einheit. Auch, wenn Du das Gefühl hast ein Asana nicht mehr lange halten zu können, kann Dich Dein Partner motivieren noch ein wenig länger durchzuhalten. Die gegenseitige Motivation schafft Glücksgefühle, die der Beziehung zugutekommen. Übrigens: Du denkst bei Partneryoga direkt an ein verliebtes Pärchen? Kann natürlich sein, muss es aber nicht! Auch für Freund:innen oder vertraute Personen ist Partneryoga ideal geeignet. Bild von xinhui auf Pixabay Positive Effekte von Yoga mit Partner: • das Vertrauen wird gestärkt• Übungen können intensiviert werden• Du lernst Deinen Körper auf eine neue Art kennen• gegenseitige Motivation• abwechslungsreiche Asanas• Du lernst Dich auf die andere Person einzulassen• man schafft gemeinsame Erlebnisse• Du verschmilzt mit Deinem Partner zu einer Einheit Yoga mit Partner: die Basics des Acroyoga Yoga mit Partner Ist Dir schon einmal der Begriff Acroyoga begegnet? Dieser relativ junge Yogastil wurde in den USA entwickelt und verbindet Yoga mit Elementen der Akrobatik und der Leichtigkeit des Fliegens. Acroyoga kann nur von zwei Personen zusammen praktiziert werden, denn es braucht immer eine "Basis" (Base) und einen "Flieger" (Flyer). Als Basis wird der Part bezeichnet, der auf dem Boden liegt und stützt. Der Flieger kommt in den Genuss derLeichtigkeit, denn er wird von der Basis in der Luft gehalten. Anfangs auf Nummer sicher: Hilfestellung durch eine dritte Person Als Anfänger sollte noch eine dritte Person zur Unterstützung (der "Spotter") anwesend sein. Denn vor allem zu Beginn muss man erst lernen die Kräfte richtig einzuschätzen und die Balance gut halten zu können. Ein speziell ausgebildeter Yogalehrer kann Euch dabei unterstützen, bis Ihr Euch sicher genug fühlt. Oft werden die Kurse aber unter dem allgemeinen Begriff Partneryoga angeboten, denn Acroyoga ist ein geschützter Begriff, den nur zertifizierte Yogalehrer nutzen dürfen. Was ist beim Partner Yoga wichtig? Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener: beim Yoga mit Partner sind immer dieselben Voraussetzungen gefragt. Wahrscheinlich werden Dir viele Übungen leichter fallen, wenn Du schon Yogaerfahrung hast oder Dein Körper flexibel ist. Aber auch als Anfänger steht Dir die Welt des Partner Yoga offen. Tastet Euch einfach langsam an die Yoga Übungen heran und findet heraus, was Euch beiden guttut und Spaß macht. Das solltest Du für Partner Yoga mitbringen: • keine Berührungsängste• enge Yogakleidung mit guter Bewegungsfreiheit• eine Person, die Dein Gewicht stabil halten kann• ein wenig Mut für die Übungen in der Luft• eine rutschfeste Yogamatte 3 Yoga Übungen für zwei Personen Wir haben 3 Yoga Übungen für Dich zusammengestellt, die Du als Anfänger oder fortgeschrittener Yogi wunderbar mit einer vertrauten Person üben kannst. Bleibt immer nur so lange in der Yoga Übung, wie es für beide angenehm ist. Für den Einstieg und zum leichten Aufwärmen könnt Ihr den Sonnengruß einige Runden in Eurem eigenen Tempo üben. Yoga Übung 1: Die Acroyoga Grundhaltung Bei dieser Yoga Übung ist es sehr wichtig, dass Ihr aktiv ausbalanciert. Denn nur wenn beide in Balance sind, funktioniert die Übung. Wenn Euch die Grundhaltung leicht fällt, könnt ihr die Übung auch schwerer machen, indem Ihr beide die Hände vom Körper seitlich wegstreckt. Ein Part legt sich mit dem Rücken auf die Yogamatte und hebt die Beine auf Hüfthöhe des Partners an. Die Füße werden nun schräg auf die Beckenknochen gelegt. Bevor der "Flieger" abhebt, stützt Ihr Euch über die Hände. Nun bringt die "Basis" den Partner vorsichtig nachoben. Die Beine sollten dabei nicht komplett durchgestreckt sein, um die Knie zu schonen. Der "Flieger" benötigt hier eine sehr gute Körperspannung, um die Balance halten zu können. So wirkt die Grundhaltung: Schulung der Balance, Ganzkörperkräftigung Yoga Übung 2: Der gemeinsame Handstand Beide begeben sich in den herabschauenden Hund. Die zweite Person befindet sich dabei mit den Beinen links neben den Schultern der ersten Person. Die Schultern sind möglichst entspannt. Nun hebt die zweite Person den rechten Fuß an und stellt ihn auf den rechten Beckenknochen der Person 1. Anschließend wird der linke Fuß auf den linken Beckenknochen gestellt. Die Beine sind nun gestreckt. Wenn eine gute Balance gefundenwurde, können die Beine abwechselnd für jeweils 30 Sekunden gerade in die Luft gestreckt werden. Dabei atmen nicht vergessen! So wirkt der Handstand: Schulung der Balance, Kräftigung der Arme und Beine Yoga Übung 3: Die Windmühle Zu guter Letzt stellen wir Dir noch eine etwas akrobatischere Übung vor. Hier ist es wichtig, dass die tragende Person genug Kraft besitzt, um die fliegende Person zu stützen. Auch eine gute Körperspannung ist hier gefragt. Ein Yogi stellt sich breitbeinig auf die Yogamatte. Ein sicherer Stand ist hier sehr wichtig. Nun beugt er sich mit geradem Rücken nach vorne und der Partner legt sich darauf ab. Ihr befindet Euch nun Rücken auf Rücken. Wenn beide eine gute Balance gefunden haben, werden die Arme zur Seite ausgestreckt. Die Schultern sind entspannt und die Handflächen berühren sich. Die fliegende Person hebt nun die Beine vom Boden und streckt sie im Vvon sich. So wirkt die Windmühle: Schulung der Balance, Kräftigung von Rücken und Beinen Zum Abschluss der Yoga Einheit könnt Ihr zusammen meditieren oder Euch in Shavasana begeben und ganz entspannt in Eurem eigenen Rhythmus bewusst für 5 Minuten tief atmen. Spürt gemeinsam nach wie sich der Körper anfühlt und teilt die gerade erlebten Erfahrungen miteinander. Hast Du schon einmal Partneryoga ausprobiert? Welche positiven Effekte spürst Du? Und welche ist Deine Lieblingsübung? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
Unsere 10 wichtigsten Tipps beim Kauf einer Yogamatte - yogabox

Unsere 10 wichtigsten Tipps beim Kauf einer Yogamatte

von/ durch Stefan am Jun 13 2021
Eine Yogamatte ist der treuste Begleiter eines Yogis. Sie hilft Dir dabei Deine Asanas sicher zu üben, bettet Dich bei der Meditation oder Abschlussentspannung weich und lässt sich auch wunderbar für andere Sportarten nutzen. Bei der Auswahl der richtigen Matte spielt nicht nur der Preis eine wichtige Rolle. Beim Kauf geht es um viel mehr, schließlich verbringst Du viele Stunden mit dem Yoga-Zubehör. Bei der Angebotsflut verschiedener Hersteller stellt sich vor allem für Yoga Anfänger die Frage, worauf man beim Kauf einer passenden Yogamatte unbedingt achten sollte. Wir haben 10 wichtige Tipps für Dich zusammengestellt, die Dir perfekt beim Kauf Deiner neuen Yogamatte helfen. Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay 1. Das richtige Material Eine Yogamatte aus dem Material PVC, Naturkautschuk oder doch lieber Schurwolle? Wählst Du eine Matte aus PVC ist auf jeden Fall eine Zertifizierung wichtig, wie z. B. nach dem strengen OEKO-TEX Standard. Sie zeigt Dir u.a., ob die Yogamatte frei von schädlichen Weichmachern oder Schadstoffen ist. Eine gute Möglichkeit eine gute solche Unterlage zu finden, bieten z.B. Untersuchungen laut Öko-Test. Yogamatten aus Kork, Naturkautschuk oder TPE (thermoplastischen Elastomeren) haben den Vorteil, dass sie zu 100% recycelbar sind. Entscheidend ist beim Material natürlich auch der persönliche Geschmack. 2. Die optimale Rutschfestigkeit Damit Du auf der Yoga Matte einen guten Halt hast, ist es super wichtig, dass sie ausreichend rutschfest ist. Rutschfestigkeit ist besonders gefragt, wenn Du eine dynamische Yoga-Praxis bevorzugst oder schnell ins schwitzen kommst. Denn dadurch kann die Unterlage schnell rutschig werden und keinen guten Grip mehr bieten. Achte deshalb darauf, dass die Matte rutschfest ist, damit sie Dir ausreichend Halt bieten kann. 3. Die richtige Größe Eigentlich ein simpler Tipp, aber unglaublich wichtig: die richtige Größe Deiner Yogamatte. Du solltest auf jeden Fall mindestens von Kopf bis Fuß ausgestreckt auf die Matte passen. Wer liegt schon gerne im Shavasana mit dem halben Kopf auf dem Boden? Die passenden Unterlagen gibt es von der Kindergröße bis zu 200cm Länge. Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay 4.Einfache Reinigung Eine Yogamatte muss viel aushalten. Du schwitzt und stehst regelmäßig auf ihr und sie dient als Puffer zwischen dem Boden und Dir. Da ist es klar, dass sie regelmäßig von Deinem Schweiß und Verschmutzungen befreit werden muss. Deshalb ist es so wichtig, dass die Matte leicht zu reinigen ist. Viele Modelle lassen sich ganz einfach in der Waschmaschine reinigen. Sie sollte aber mindestens gut mit einem feuchten Tuch schnell abgewischt werden können. 5. Dein Yoga-Stil Welchen Yoga-Stil praktizierst Du? Bei dynamischem Yoga ist auf jeden Fall eine feste und rutschfeste Matte zu empfehlen. Hier kommen z.B. Yoga Matten aus PVC oder Naturkautschuk infrage. Bevorzugst Du eher ruhige Yoga-Stile, darf es ruhig eine Matte aus besonders kuscheliger Schurwolle sein. 6. Das Thema Nachhaltigkeit Auch bei Yogamatten spielt die Nachhaltigkeit für viele Yogis eine große Rolle. Wenn Du großen Wert darauf legst, solltest Du auf jeden Fall eine gute Matte wählen, die recycelbar ist. Das trifft z. B. auf umweltfreundliche Matten aus den beliebten Materialien Naturkautschuk, Kork oder TPE Yogamatten zu. Darauf kannst Du guten Gewissens Yoga üben. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 7. Die richtige Dicke Ultradünn oder doch lieber eine dickere Matte? Meist fällt es vor allem Anfängern schwer sich für die richtige Dicke zu entscheiden. Anfangs fühlst Du Dich wahrscheinlich eher auf einer dickeren Matte wohl. Das ist auch zu empfehlen, wenn Du z.B. empfindliche Knie oder Nackenprobleme hast. Wenn Du gerne Outdoor-Yoga praktizierst, ist vielleicht eher eine dünne Matte für Dich geeignet. Dadurch spürst Du den Untergrund gut und fühlst Dich besonders mit der Natur verbunden. Bild von Werner Moser auf Pixabay 8. Das perfekte Gewicht Auch ein wichtiger Punkt ist das Gewicht der Matte. Praktizierst Du Yoga eigentlich nur zu Hause? Dann darf sie ruhig mehr auf die Waage bringen. Du gehst zur Yogastunde in in Studio, zu Freunden oder gerne in den Park? Dann sollte sie am besten sehr leicht sein. Matten aus PVC oder Naturkautschuk sind oft als handliche Reise Yogamatten mit besonders geringem Gewicht erhältlich. Bild von Constanze Riechert-Kurtze auf Pixabay 9. Ein angemessener Preis Yogamatten sind schon für wenige Euro zu haben. Doch der kleine Preis hat meist einen Haken. Oft sind die Matten mit giftigen Weichmachern oder anderen Schadstoffen versehen und stinken unangenehm nach Plastik. Auch die Oberfläche ist schnell abgenutzt und bietet keinen guten Halt. Statt zu sparen, muss schon bald wieder eine neue Matte gekauft werden. Wir empfehlen Dir deshalb unbedingt auf ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis zu achten. Es muss natürlich auf keinen Fall die teuerste Matte sein, um gute Qualität zu bekommen. Aber bei einem extrem günstigen Preis sollten dieAlarmglocken läuten. 10. Für Allergiker geeignet leidest an einer Allergie? Dann ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass die Matte bedenkenlos für Allergiker geeignet ist. Reagierst Du z.B. empfindlich auf Weichmacher, dann achte unbedingt auf die OEKO-TEX Zertifizierung. Falls Du Dir unsicher bist, ob Du das Material der Matte wirklich verträgst, traue Dich ruhig beim Online-Shop oder direkt beim Hersteller nachzufragen. Checkliste: 10 Tipps zum Yogamatten Kauf Wir haben hier alle wichtigen Tipps noch einmal kurz für Dich zusammengefasst. Damitbist Du beim Kauf Deiner Yogamatte optimal vorbereitet. • Material: Aus welchem Material soll meine Yogamatte bestehen?• Rutschfestigkeit: Ist die Matte für meine Yoga-Übungen geeignet und nicht rutschig?• Größe: Passt die Yogamatte zu meiner Körpergröße?• Reinigung: Lässt sich die Matte leicht reinigen?• Yoga-Stil: Passen die Eigenschaften der Yogamatte zu meinem praktizierten Yoga-Stil?• Nachhaltigkeit: Ist die Matte nachhaltig?• Dicke: Welche Dicke braucht meine Yogamatte, damit ich mich darauf wohlfühle?• Gewicht: Muss ich die Matte oft mitnehmen und brauche daher ein Leichtgewicht?• Angemessener Preis: Wie viel möchte ich für eine Yogamatte ausgeben?• Für Allergiker: Ist das Material für mich bedenkenlos geeignet? Hast Du schon Deine neue Matte im Auge? Gefällt Dir ein Modell aus Schurwolle,Kautschuk oder PVC am besten? Wir hoffen unsere Tipps helfen Dir bei der Auswahl derrichtigen Yogamatte und wünschen viel Freude beim Kauf!