Yoga BLOG

Yoga: Wie oft solltest Du pro Woche Yoga machen?

Yoga: Wie oft solltest Du pro Woche Yoga machen?

von/ durch Stefan am 08 Jun 2023
Yoga-Routine: Wie oft solltest Du in der Woche Yoga praktizieren? Yoga ist eine der beliebtesten Sportarten – schon lange sind die Asanas aus der buddhistischen Lehre aus dem Aktivitätsprogramm vieler bewusst lebender Menschen nicht mehr wegzudenken. Gerade Anfänger fragen sich, wie oft sie Yoga üben sollten und ab wann man mit den ersten Erfolgen rechnen kann. Dieser Beitrag hilft Dir, einen Überblick zu bekommen, wie oft die Yoga-Übungen durchgeführt werden können und warum sich gewisse Haltungen besser zu bestimmten Tageszeiten eignen. Wie oft musst Du die Yoga-Praxis machen? Je nach Mensch unterscheiden sich die Vorlieben sowie die einzelnen Lebenssituationen. Einige Yogis können täglich eine Stunde für Yoga einplanen, während andere ausschließlich kürzere Zeitfenster finden können. Grundsätzlich kannst Du täglich Yoga üben – abgestimmt nach Deinem Tagesablauf. Der Vorteil von Yoga ist, dass es bereits nach einmal üben, einen Unterschied in Deinem Wohlbefinden machen kann. Gleichzeitig darfst Du Dir jedoch nicht die größten Fortschritte in Kraft und Gelenkigkeit erhoffen, wenn Du nur einmal im Monat oder in der Woche übst. Je öfter Du die Bewegungsabläufe in Deinen Alltag einbaust, desto größer sind die Erfolge und die Verbesserungen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. 15 Minuten Yoga am Tag machen einen großen Unterschied Wer sich denkt, dass Yoga mindestens eine halbe Stunde oder sogar eine Stunde geübt werden müssen, irrt sich. Viele Yogis haben herausgefunden, dass eine tägliche Yoga-Session mit 15 Minuten bereits einen großen Unterschied machen kann. Demnach ist es ratsam, regelmäßig Yoga in Deinen Alltag einzubauen. Tipps: Wenn Du kaum Zeit hast, dann könntest Du den Wecker am Morgen 15 Minuten eher stellen und dieses Fenster für Deine Praxis nutzen. Auch abends kann es dienlich sein, sich beruhigenden Übungen hinzugeben, die für mehr Ruhe im Geist sorgen. Wer zusätzlich noch Atemübungen sowie eine entspannte Meditation integriert, kann einen noch besseren Effekt erwarten. Schaffst Du es nicht täglich zu üben, kann es ratsam sein, zwei- bis dreimal in der Woche eine einstündige Praxis einzubauen. Was besser für Dich ist, musst Du selbst herausfinden, denn nicht jeder funktioniert gleich. Wer sich jedoch ein wenig ausprobiert, kann herausfinden, wann die positiven Effekte am leichtesten eintreten. Welche Vorteile gehen mit der täglichen Praxis einher? Die verschiedenen Yoga-Arten haben alle diverse Auswirkungen auf den Körper. Je nach Übung trainierst Du unterschiedliche Körperteile, doch auch auf die Psyche wirken sich die zahlreichen Einheiten aus. Die tiefe und bewusste Atmung sorgt für mehr Bewusstsein den ganzen Tag über. Wer täglich übt, wird merken, dass er auch tagsüber tiefer und achtsamer atmet. Dank der vielseitigen Yoga-Einheiten kannst Du besondere Effekte auf Deinen gesamten Körper erwarten. Drehungen, Rückbeugen und Vorbeugen haben unterschiedliche Effekte auf Deinen Organismus. Du bist viel mehr mit Dir selbst verbunden und stärkst Dein Körpergefühl. Dies wirkt sich auf Dein gesamtes Leben aus. Viele Yogis haben viel bewusstere Gedankengänge und lassen sich deutlich weniger stressen. Der Körper wird von Altlasten befreit und Du kannst einem ganzheitlichen Wohlbefinden näherkommen. Wer abnehmen möchte und täglich Power Yoga oder andere anspruchsvolle Yoga-Einheiten ausübt, kann tolle Erfolge erzielen. Auch in Kombination mit anderen Sportarten ist es eine hilfreiche Möglichkeit, seinen Körper zu stärken, zu mobilisieren und sich selbst etwas Gutes zu tun. Welche Yoga-Asanas für wann einplanen? Yoga Anfänger sollten zunächst herausfinden, welche Übungen wann am besten eingesetzt werden. Jede Asana hat unterschiedliche Wirkungen auf den Körper. Demnach gibt es jene Abfolgen auf der Matte, die besonders gut für den Morgen sind, während andere eine eher entspannende und beruhigende Wirkung haben und sich somit besser für abends eignen. Im nachfolgenden Abschnitt bekommst Du einen kleinen Überblick, wann Du was machen kannst. a) Am Morgen Wer sich bereits morgens etwas Gutes tun möchte, startet mit den yogischen Flows in den Tag. Der bewusste Morgen ist sehr bedeutend: Neben der Entleerung des Darms solltest Du Deine Zunge reinigen und Ölziehen. Die nachfolgenden Übungen können zum Beispiel darauf ausgerichtet sein, Deine Wirbelsäule zu mobilisieren sowie Deine Muskeln aufzuwärmen. Damit kannst Du noch besser in den Tag starten. Der Sonnengruß eignet sich hervorragend, um achtsam in den Morgen zu starten, auch die Positionen des Kriegers, Katze-Kuh, Hüftbeugen oder das Dreieck sind wertvoll und wohltuend. b) Fitte Mittagspause Wenn Du kein Frühaufsteher bist und es Dir somit nicht möglich ist, morgens zu üben, kannst Du die Asanas zur Mittagszeit einbauen. Wer viel sitzt, kann sich mit Übungen am Mittag etwas Gutes tun. Auch Rücken- oder Nackenschmerzen können vorgebeugt werden. Wenn Du etwas isst, kannst Du nachher ein paar Drehhaltungen zur Anregung der Verdauung machen. Zudem hilft eine Meditation auf dem Kissen zu einer höheren Konzentration und einer verbesserten Aufnahmefähigkeit. Probiere es aus und finde heraus, ob Du einen großen Unterschied erfühlen kannst. Wenn Du vor dem Essen Yoga machst, kannst Du anspruchsvollere Haltungen oder Flows durchführen. Das ist perfekt für jene Menschen, die gerne ins Schwitzen kommen möchten. c) Nach der Arbeit Um den Abend richtig genießen zu können, ist es bedeutsam, dass Du eine klare Grenze zwischen Arbeit und Feierabend ziehst. Das kann mithilfe einer sportlichen Einheit gemacht werden. Wer den ganzen Tag unter Leistungsdruck war, sollte abends eine beruhigende und entspannende Routine einbauen. Ein langes Cool-down, Savasana oder Yin Yoga sind besonders gut geeignet. Power Yoga solltest Du eher vermeiden, außer wenn Du nochmals richtig ins Schwitzen kommen möchtest. Kurz vor dem Schlafengehen sind Haltungen wie die des Kindes ideal, um seine Gedanken ziehen zu lassen und sich vollends zu beruhigen. Du kannst davon ausgehen, dass Du damit besser einschlafen kannst. Übst Du regelmäßig Yoga? Wie oft pro Woche baust Du Deine Asanas ein?
Was ist Sahaja Yoga

Was ist Sahaja Yoga

von/ durch Stefan am 14 Apr 2023
Entdecke innere Ruhe Du sehnst Dich nach Ruhe und Gelassenheit, Dein Alltag ist anstrengend und Du weißt nicht, wie Du abschalten kannst? Dann könnte Sahaja Yoga perfekt für Dich sein. Wer auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen ist, kann diese Form von Meditation in seinen Alltag integrieren. Alle bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag: lasse Dich inspirieren und finde tiefe Ruhe in Dir. Concentrated relaxed man standing with closed eyes, having relaxation while meditating, trying to find balance and harmony isolated on gray. Yoga and meditation concept Der Begriff Sahaja Yoga: Was versteht man darunter? Sahaja Yoga gibt es bereits seit 1970 und gilt als "religiöse Bewegung". Dieses Konzept, das als sinnvolle Fortsetzung der einstigen Yoga-Tradition gilt, wurde in diesem Jahr durch die Inderin, Dr. Nirmala Srivastava (sie wird häufig auch als Shri Mataji Nirmala Devi bezeichnet), entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Yoga-Praxis steht die Kundalini Energie, die dabei erweckt werden soll. Menschen mit einer aufgeweckten Kundalini-Energie sind kaum zu stoppen, da diese voll mit ihrem Selbst und der inneren Weisheit verbunden sind. Das Wort Sahaja heißt übrigens "spontan" und bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Du es spontan schaffst, in die Meditation zu gelangen. Was ist das Ziel der Sahaja Yoga Meditation? Das höchste Ziel von Yoga und Meditation ist grundsätzlich immer, dass Menschen mit sich selbst im Einklang sind – und das nicht nur während der Zeit auf der Yogamatte. Auch Sahaja Yoga verfolgt als Ziel, dass sich Menschen mit ihrer Kundalini-Energie verbinden und dadurch ein friedliches und erfülltes Leben erfahren. Dank dieser Meditation kommen Yogis diesem Ziel näher. Welche Rolle spielen die Energiekanäle sowie Chakren? Um das Prinzip der Sahaja Yoga Meditation zu verstehen, musst Du wissen, dass die Energiekanäle sowie die Zentren (Chakren) als Basis dieser Lehre fungieren. Das Zusammenspiel der Nadis sowie der Chakren ist dafür verantwortlich, wie es einem Menschen geht, ob er viel oder wenig Kraft hat und ob seine Energie in Bewegung ist oder nicht. Laut Shri Mataji ist es bedeutend, dass dies alles in Einklang ist, um sich bester mentaler, psychischer und physischer Gesundheit zu erfreuen. Welche Chakren gibt es? Um einen kleinen Überblick zu geben, listen wir die sieben wichtigsten Chakren mit ihrer Bedeutung auf. Muladhara-Chakra (Wurzelchakra) steht für Urvertrauen und Sicherheit, es befindet sich am Ende der Wirbelsäule. Svadhistana-Chakra (Sakralchakra) ist für die Sexualität und Schöpferkraft zuständig. Es befindet sich unter dem Bauchnabel, im Unterbauch. Manipura-Chakra (Solarplexus) ist für das Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung, Disziplin sowie Zufriedenheit zuständig. Es liegt direkt oberhalb des Bauchnabels. Anahata-Chakra (Herzchakra) befindet sich direkt im Herzraum und steht für Mitgefühl, Liebe und Einfühlungsvermögen. Vishudda-Chakra (Kehlkopfchakra) ist bedeutend für die klare Aussprache, authentische Kommunikation, es liegt am Kehlkopf. Ajna-Chakra (Drittes-Auge-Chakra) steht für die Intuition. Es befindet sich zwischen den Augenbrauen. Sahasrara-Chakra (Scheitelchakra) steht für kollektives Bewusstsein und den direkten Zugang zur geistigen Welt und zum Universum. Es befindet sich eine handbreit über der höchsten Stelle des Kopfes. Wenn diese Chakren im Ausgleich sind, fühlst Du Dich gut und in Harmonie. Zudem ist es bedeutend, dass die Kundalini in Bewegung ist – dadurch fühlst Du Dich stark, kreativ und in Deiner Mitte. Daneben gibt es noch die Nadis, die als Energiekanäle bezeichnet werden. Es gibt drei verschiedene, und zwar: Sushumna Nadi (das ist der zentrale Kanal, er verläuft über die Wirbelsäule bis zum Kronenchakra) Ida Nadi (dieser Energiekanal ist auf der linken Körperseite und steht für die Energie des Verlangens) Pingala Nadi (befindet sich auf der rechten Seite und beinhaltet die körperlichen Aktivitäten) Kann Sahaja Yoga von jedem Menschen durchgeführt werden? Die Technik kann von jedem Menschen angewendet werden, d.h. es ist auch für Dich richtig, wenn Du es fühlst. Hier solltest Du auf Dein Bauchgefühl hören und es bei Interesse einfach mal ausprobieren. Dank der tollen Lehrer und der weltweiten Verbreitung in über 120 Ländern, ist es heutzutage fast überall möglich, einen Einblick zu erhaschen. Sahaja Yoga kann ein essenzieller Punkt auf Deinem Weg der Selbstverwirklichung sein. Was sind die Vorteile von Sahaja Yoga? Diese Yoga Form ist sehr transformativ und wirkt sich nachhaltig auf Dein Wohlbefinden aus. Mithilfe von Sahaja Yoga kannst Du Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper in Einklang bringen. Zudem erfährst Du dadurch eine Art von kleiner Erleuchtung und kannst Dich spirituell verwirklichen. Dein Erleben verändert sich und Du kommst immer mehr bei Deiner Essenz an. Damit Du die Meditation in absoluter Stille durchführen kannst, ist die Erweckung der Kundalini Voraussetzung. So gelangst Du in einen göttlichen, gedankenfreien Bewusstseins-Zustand. Dafür ist die Öffnung vom Dritten Auge notwendig. Schaffst Du es in diesen Zustand zu gelangen, erlebst Du Augenblicke der vollkommenen Stille, d.h. keine Gedanken in Deinem Kopf. Hast Du alles richtig gemacht, dann kannst Du eine kühle Brise an den Händen und über dem Kopf wahrnehmen. Stresse Dich nicht, falls es beim ersten Mal noch nicht so ist. Wenn Du unsicher bist, solltest Du einen Guru oder eine Yogi-Lehrerin finden, die Dir eine Anleitung gibt. So schaffst Du es auf Deinem Meditationskissen leichter in diesen Zustand zu gelangen. Wie funktioniert der Ablauf? Damit sich jeder Besucher gut auf das Programm einstellen kann, dauert es 90 Minuten. Es besteht aus einem Theorie- und Praxisteil: Die Theorie erklärt Dir alles über die Nadis, Energiezentren sowie die Kundalini-Energie, während die Praxis das Gelernte mithilfe von körperlichen Übungen bekräftigt. Um diese Einheiten gut abzurunden, wird auch das Energiefeld gereinigt. Daneben spielen diese Elemente eine essenzielle Rolle: Mantras Poesie Musik Hast Du Sahaja Yoga Online bereits einmal ausprobiert? Wenn ja, wie war es für Dich?
Männer Yoga

Männer Yoga

von/ durch Stefan am 25 Feb 2023
Warum Männer Yoga machen sollten! Ein Überblick In den Köpfen vieler Männer ist der Satz behaftet, dass Yoga nur für Frauen geeignet ist. Das ist zum Glück komplett falsch – auch Männern tun die sanften Flows mehr als gut. Wer körperlich fit werden und gleichzeitig seine Muskeln trainieren möchte, kann sich die besten Yoga-Übungen suchen. In diesem Beitrag erfährst Du, warum sanfte Yoga-Flows zur täglichen Routine eines jeden Mannes werden können. Irrglaube: Yoga ist nur etwas für Frauen Viele Menschen haben den Irrglauben, dass Yoga immer sanft und leicht ist – aber weit gefehlt. In Wirklichkeit kann Yoga genauso anstrengend wie ein leichtes oder mittelschweres Work-out zu Hause oder im Fitnessstudio sein. Hot Yoga, Ashtanga oder Vinyasa sind für die Anstrengung bekannt. Zudem entspricht es nicht der Wahrheit, dass Frauen grundsätzlich leichter trainieren. Alles in allem können die Asanas aus der buddhistischen Lehre genauso fordernd sein wie andere körperliche Übungen und sind demnach eine ideale Ergänzung im Sportplan aktiver Männer. Auf der anderen Seite kann Yoga sanft sein. Wer üblicherweise anderen sehr stark belastenden Sportarten nachgeht, weiß, wie gut es sein kann, sanfte Körperübungen zu machen. Yoga ist in diesem Fall perfekt – Yin Yoga hilft dabei, Deine Faszien zu dehnen und die Muskeln vom ganzen Körper zu lockern. Und dieser Punkt ist für Männer genauso wichtig. Kleiner Fakt am Ende: Im Alten Indien waren es die Männer, die diese Übungen praktizierten. Nur hierzulande sind immer noch mehr Frauen in den Studios, was nicht heißen soll, dass Du diesen Umstand nicht jederzeit verändern kannst. Welche Yoga-Arten sind geeignet? Es gibt viele verschiedene Yoga-Stile, die allesamt andere Auswirkungen auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden haben. Um den perfekten Stil für sich zu finden, solltest Du Dich erst mal fragen, was Du Dir von der Yoga-Stunde wünschst. Möchtest Du Deinen Körper dehnen und zur Ruhe kommen? Dann eignet sich Yin-Yoga perfekt dafür. Bist Du Anfänger, ist Yin-Yoga oder Hatha Yoga empfehlenswert. Möchtest Du an Deinem Work-out-freien Tag dennoch leicht trainieren, könnte ein sanfter Vinyasa-Flow sinnvoll sein. Möchtest Du Deinen Organismus gerade zum Schwitzen bringen? Dafür musst Du nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen. Entscheide Dich für einen heißen Bikram-Yoga-Flow (Hot Yoga): Hier führst Du die verschiedenen Abfolgen bei einer Raumtemperatur von ca. 35° aus. Daneben ist Power Yoga (eine amerikanische Version vom Ashtanga Yoga, bei dem sich die Abläufe an den Yogi anpassen lassen) perfekt, um Deinen Körper zu straffen, zu stärken und Muskeln sowie Kraft aufzubauen. Noch nicht überzeugt: Warum ist Yoga auch für Männer gut? Die Übungen auf der Matte haben viele gesundheitliche Vorteile – doch nicht nur auf den Körper. Geist und Seele werden dank der tiefen Atmung in Einklang gebracht. Das ist besonders für jene Menschen, die viel Stress haben, wichtig. Fühlst Du Dich manchmal außer Balance, können die richtigen Übungen ein inneres Gleichgewicht herstellen. Dafür solltest Du die dazu passenden Atemübungen praktizieren. Außerdem können die Abfolgen dabei helfen, den Körper nach einem anstrengenden Ausdauer-Training zur Ruhe zu bringen. Muskeln und Sehnen werden nach dem Sport entlastet und gestärkt. Auch der Geist sowie die Seele kommen bei verschiedenen Flows aus dem Kundalini Yoga oder Yin-Yoga zur Ruhe. Weitere wichtige Gründe, warum Mann Yoga machen sollte Die heutige Gesellschaft, der anstrengende Berufsalltag und die privaten Probleme sorgen dafür, dass viele kaum zur Ruhe kommen oder andere Probleme haben. Bei folgenden Leiden können Yoga-Flows dienlich sein: a) Hilft bei Schlafproblemen Tust Du Dir schwer beim Einschlafen? Dann könnten Dich die Übungen auf eine sanfte Art und Weise unterstützen. Dank der inneren Ruhe fällt es Dir deutlich leichter, tief in den Schlaf zu sinken. b) Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht Der heutige Alltag fordert; das heißt unweigerlich, dass jeder für sich eine Methode finden muss, um in Balance zu gelangen. Wenn Du bis dato noch keine geeignete Möglichkeit gefunden hast, kannst Du Dir die Zeit nehmen, um Yoga sowie Meditation auf Deinem Kissen zu praktizieren. Eine Yoga-Einheit sollte am besten immer mit Shavasana oder einer kurzen, angeleiteten Meditation beendet werden. c) Bist Du unflexibel? Flexibilität ist nicht nur sexy, sondern auch förderlich. Wer flexibel und gelenkig ist, kann andere Sportarten deutlich leichter durchführen. Außerdem sinkt die Gefahr von Verletzungen, besonders, wenn Du andere risikoreiche Sportarten ausübst. d) Konzentration wird gestärkt Fordert Dein Job kognitive Höchstleistungen, kann es ratsam sein, sich mit Yoga auseinanderzusetzen. Wer regelmäßig Yoga übt, schafft es, einen inneren Ausgleich zu schaffen. Das heißt, dass auch die Konzentration in vielen Fällen verbessert wird. e) Schmerzen im Rücken oder Nacken lindern Viele Männer klagen über einen schmerzhaften Rücken. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, kannst Du Yoga testen. Gewisse Übungen stärken gezielt Deinen Rücken, Deine Schultern, Deine Arme und entspannen Deinen Nacken. f) Das eigene Körpergefühl verbessert sich Wenn Du das Gefühl hast, dass Du den Körper kaum spürst, kannst Du die Asanas in Dein tägliches Programm aufnehmen. Denke daran, dass Du dank der speziellen Yoga-Flows das Bewusstsein für Deinen Körper verstärkst und damit das Körpergefühl sowie die Empfindlichkeit verbessert werden. Viele Männer lernen dadurch, den Körper erst mal wahrzunehmen – viele können ihre körperlichen Bedürfnisse kaum spüren. g) Achtsamkeit wird verbessert Wer Stress hat, kann sich schlecht auf den jetzigen Moment konzentrieren. Eine tägliche Yoga-Praxis unterstützt Dich dabei, Dich mehr und mehr auf das Hier und Jetzt einzulassen. Dieser Punkt ist die Voraussetzung, um lange glücklich und zufrieden zu sein sowie die Selbstwahrnehmung zu stärken. Auch das Annehmen der Gefühle fällt durch eine regelmäßige Yoga-Praxis leichter. h) Ausdauer sowie Wahrnehmung beim Sex werden verbessert Wenn Du im Einklang mit Deinem Körper bist, wird natürlich auch Dein Sexualleben verbessert. Du spürst Dich besser, kannst länger in bestimmten Positionen verweilen und Dein Körper ist gestärkt. Zudem bist Du achtsamer, was sich wiederum positiv auf das Sexleben auswirkt. Natürlich ist auch Dein Selbstbewusstsein höher, sodass Du die intimen Momente noch besser genießen kannst. i) Erfolgreiche Fußballer machen auch Yoga Dieser Grund ist zwar nicht ausschlaggebend, dennoch soll er Dich motivieren, die Asanas auch einmal auszuprobieren. Es gibt viele Profisportler, die täglich Yoga üben. Möchtest Du auch dazu gehören? Dann probiere Dich aus und finde die tollsten Asanas für Dich zum Ausgleich. Wenn Du ein Mann bist, erzähle uns, ob Du bereits Yoga in Deinen Alltag integrierst? Wenn ja, welche Vorteile bringt es Dir?
Die acht Glieder des Raja Yoga

Die acht Glieder des Raja Yoga – was ist das?

von/ durch Nick am 22 Jan 2023
Die acht Glieder des Raja Yoga – Bild © snedorez / 123rf.com   Raja Yoga ist eine sehr lebensverändernde Lehre. Bereits der Name enthält die hohe Bedeutung dieses Yoga-Stils. Raja heißt so viel wie König, demnach handelt es sich hierbei um das "königliche" Yoga. Die acht Stufen/Glieder dieses Yoga-Stils sind besonders und können das Leben des Yoginis auf eine nachhaltige Art und Weise verändern. Wenn Du mehr zum königlichen Yoga erfahren und diesen Pfad beschreiten möchtest, kannst Du diesen Beitrag lesen. Er wird Dich zu mehr innerer Freiheit inspirieren.   Raja Yoga: Definition und eine kleine Erklärung   Yoga ist eine sehr alte Lehre und beinhaltet verschiedenste Techniken, um der Erleuchtung sowie der Beherrschung des Geistes näherzukommen. Anders als übliche Yoga-Arten wie Hatha Yoga, Kundalini Yoga oder Yin Yoga beruft sich Raja Yoga auf andere wesentliche Punkte. Raja Yoga zählt zu den vier Yoga-Wegen, die anderen drei sind: Karma-Yoga, Bhakti-Yoga und Jnana-Yoga.   Raja kommt aus der alten Lehre, dem Sanskrit, und heißt übersetzt König oder Herrscher. All das Wissen geht auf den weisen Mann Patanjali zurück, der noch heute ein bekannter Name in diesem Bereich ist. Er hat das Yoga Sutra verfasst, welches auch als Leitfaden für Yoga beschrieben werden kann. Viele setzen das Ashtanga Yoga (achtgliedriges Yoga) mit dem Raja Yoga gleich.   Das Ziel vom Raja-Yoga ist es, die "Kontrolle" über den Geist loszulassen, was heutzutage oftmals schwierig ist. Viele Menschen sind durch ihren Alltag und all die Herausforderungen so überfordert, sodass sich dies in einem sehr unruhigen Geist widerspiegelt.   Was kannst Du tun, um Dich zu beruhigen?   Je nach Persönlichkeit und Herausforderung gibt es verschiedene Möglichkeiten, ruhiger zu werden. Raja Yoga bedient sich dabei diversen Meditationstechniken, Atemtechniken (Pranayama) sowie Asanas für den Körper. Natürlich ist auch der Teil der Selbstbeobachtung essenziell, um ruhiger und bewusster zu werden sowie mit mehr Konzentration durch den Alltag zu gehen.   Die acht Glieder des Raja Yogas: Auf dem Weg zum freien Geist   Viele Menschen sind unruhig und finden über dieses Problem zu Yoga. Raja Yoga hilft Dir dabei, im Inneren ruhiger und friedlicher zu werden. Der Grund, warum Menschen so zerstreut und unruhig sind, sind die Kleshas. Damit bezeichnet man Leidenschaften, die dafür verantwortlich sind, den Geist sowie die Gedanken zu trüben und durcheinanderzubringen.   Todesangst (Abhinivesha) zu viel Egoismus (Asmita) Wissen, das nicht stimmt (Avidya) Festhalten an gewissen Vorlieben (Raga) Abneigung, die übertrieben ist (Dvesha)   Das Ziel vom Raja Yoga ist nicht, dass Du all diese Leidenschaften komplett eliminierst. Stattdessen ist es bedeutend, dass Du den Pfad von Ashtanga Marga gehst und den Einfluss der Kleshas auf das eigene Verhalten reduzierst.   Überblick: die acht Glieder des Raja Yogas   Im nachfolgenden Abschnitt werden die acht Glieder des Raja Yogas vorgestellt. Hierbei ist es nicht wichtig, in welcher Reihenfolge sie durchgeführt werden. Um sich spirituell weiterzuentwickeln, müssen jedoch alle Schritte geübt und praktiziert werden.   1. Yamas (Umgang mit der Welt, Umwelt)   Wir leben nicht allein auf der Welt, deshalb ist es essenziell, dass wir im Einklang mit der Umwelt leben. Der Umgang mit den anderen Lebewesen ist bedeutend. Yama unterteilt sich in fünf Unterpunkte, dessen Bearbeitung schon sehr intensiv ist (z. B. Ahimsa: Streben nach Abwesenheit von Ungerechtigkeit, ein wertschätzender Umgang mit allen Lebewesen, Asteya: nicht-stehlen oder nehmen, was Dir nicht gehört usw.)   2. Niyamas (der Umgang mit sich selbst)   In diesem Glied geht es darum, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und zu reflektieren. Auch hier gibt es fünf Unterpunkte, die zeigen, wie der eigene Geist und der Körper behandelt werden sollten, zum Beispiel Shaucha (Reinheit des Körpers), Santosha (Bescheidenheit mit dem, was Du besitzt), Svadhyaya (Erforschung des eigenen Selbst) usw.   3. Asanas (Körperübungen)   Die Asanas sind fast der bekannteste Punkt des achtgliedrigen Weges und der Aspekt, den auch viele Menschen in der westlichen Welt umsetzen. Es gibt zig verschiedene Yoga-Übungen für die Matte, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Zudem erhöhen sich die Lebensenergie sowie die körperliche Vitalität des Praktizierenden. Die Auswirkung der Übung hängt natürlich immer vom Yoga-Stil ab, Hatha Yoga wirkt anders als Vinyasa und dennoch helfen sie allesamt dem Mensch zu innerem Frieden zu gelangen.   4. Pranayama (Atemtechniken)   Auch dieser Punkt ist relativ bekannt, da Menschen auf der ganzen Welt Atemübungen im Alltag praktizieren. Hierfür ist ein gutes Maß an Körperdisziplin Voraussetzung. Prana ist die Energie, die uns alle umgibt. Es gibt verschiedene Atemübungen, die meist alle dieselben Teile beinhalten:   Ausatmen Mit leeren Lungen Luft anhalten Einatmen Luftanhalten mit gefüllten Lungen   5. Pratyahara (Umgang mit den Sinnen)   In diesem Glied geht es um die Beherrschung der Sinne. Pratyahara beschreibt das Zurückziehen der Sinne, um Yogis vor einer Reizüberflutung zu schützen. Zudem wird niemand von den wesentlichen Aufgaben abgelenkt. Dadurch kannst Du die Achtsamkeit erhöhen.   6. Dhyana (Meditation)   In dieser Stufe lernst Du die Meditation kennen. Das Ziel eines Meditierenden ist es, während der Zeit auf dem Kissen weniger Gedanken im Kopf zu haben bzw. diese davonziehen zu lassen. Dies ist besonders als Einsteiger sehr schwierig, aber mit der Zeit und ein wenig Übung wirst Du immer besser. Mit genügend Praxis kannst Du körperliche und geistige Unterschiede feststellen; auch in stressigen Situationen bleibst Du mithilfe von Raja Yoga ruhiger und fokussierter.   7. Dharana (Konzentration)   Wenn Du diesen Weg gehen willst, darfst Du lernen, Dich komplett auf eine Sache zu konzentrieren. Niemand sollte permanent abgelenkt sein. In diesem Zusammenhang versuchst Du Dich während der Übung auf eine bestimmte Sache zu fokussieren. Mit der Zeit wird es Dir immer leichter fallen.   8. Samadhi (innere Freiheit)   Dieser Punkt ist der Abschluss des Pfades und das Ziel eines jeden Yogi. Der Zustand des absoluten Seins wird angestrebt: Ein Moment, in dem Du mit der Wirklichkeit verschmelzen kannst, Du eins mit Gott bist und all das Wissen in Dir spürst.   Wie kannst Du diese Stufen in Dein Leben integrieren?   Diese Stufen erscheinen im ersten Moment sehr anspruchsvoll und benötigen natürlich viel Zeit, bis Du sie in Dein Leben integriert hast. Im ersten Moment ist es bedeutend, dass Du über all diese Glieder Bescheid weißt und sie nach und nach in Deinen Alltag einbaust. Jeder Mensch wird andere Vorlieben haben.   Mache alles in Deinem Tempo und lasse Dich nicht stressen. Vergleiche Dich nicht Informiere Dich in einem Buch zu weiteren Informationen, um einen besseren Einblick zu haben. Suche Dir Gleichgesinnte, mit denen Du motiviert den Weg gehen kannst Praktizierst Du diese acht Glieder bereits in Deinem Alltag? Hast Du sie bereits alle integriert?
Die 10 beliebtesten Yoga-Stile: Welcher passt zu Dir?

Die 10 beliebtesten Yoga-Stile: Welcher passt zu Dir?

von/ durch Stefan am 13 Dez 2022
Abwechslung gefällig? Lust auf eine Sportart, die genau Deinen Vorstellungen und Deinem Körper entspricht? Yoga kann Dir helfen. Dank der verschiedenen Arten ist es möglich, genau auf Deine individuellen Wünsche einzugehen. In diesem Beitrag lernst Du die besten Stile kennen, die Du in Deinen Alltag integrieren kannst. Sei gespannt und bereite schon mal Deine Matte vor. Warum ist Yoga so beliebt? Dank der Vielseitigkeit kann Dir Yoga in allen möglichen Lebenslagen dienlich sein. Egal, ob Du auf der Suche nach einer ruhigen Sequenz oder nach der puren Herausforderung bist – die Auswahl ist riesengroß. Yoga kann Dir bei folgenden Problemen helfen: Stress Mobilisation Deines Körpers das Schlafverhalten verbessern Balance zwischen Geist, Körper, Seele das körperliche Wohlbefinden erhöhen flexibler werden Die Auswirkungen hängen natürlich immer von der jeweiligen Yoga-Praxis ab; jeder Stil wirkt sich unterschiedlich auf den Körper aus. Welche Yoga-Stile sind die beliebtesten? Im nachfolgenden Abschnitt möchten wir Dir die tollsten Yoga-Arten vorstellen, damit Du für Dich das Passende auswählen kannst. 1. Yin Yoga Wenn Du Dich bereits ein wenig mit Yoga auseinandergesetzt hast, dann kennst Du bestimmt Yin Yoga, eine der bekanntesten Yoga-Arten. Diese Yoga-Praxis ist besonders für Anfänger geeignet. Dieser Stil zeichnet sich nicht durch eine starke Bewegung aus, sondern viel mehr durch das Halten von wirkungsvollen Asanas. Das Dehnen des Körpers steht im Vordergrund, damit werden die Faszien gelockert und tief sitzende Blockaden können gelöst werden. Die Dauer der einzelnen Übungen beträgt in etwa drei bis zehn Minuten und die gesamte Einheit in etwa eine Stunde. Damit erfährst Du die besten Ergebnisse für Deinen Körper. 2. Hatha Yoga Diese Praxis ist die älteste: So kannst Du davon ausgehen, dass diese aus vielen traditionellen Elementen besteht. Die Lehre ist über tausend Jahre alt und beinhaltet für jeden Yogi die passenden Übungen. Hier geht es um die Kombination zwischen Atmung und den stärkenden Asanas für den Körper. 3. Ashtanga Yoga Yoga vector set. Figures yoga poses. Ashtanga Yoga Willst Du einen richtig schweißtreibenden Yogastil ausüben? Dann ist definitiv Ashtanga perfekt für Dich. Angelehnt an den Hatha-Stil besteht Ashtanga aus sechs Sequenzen, die immer gleichbleibend sind. Das Tempo ist schnell, die Übungen sind fließend. Damit kommst Du schon mal ins Schwitzen. Wer also sagt, dass Yoga nicht anstrengend ist, hat diese Abfolgen noch nie ausprobiert. 4. Bikram Yoga Bei diesem Yoga-Stil handelt es sich um eine abgewandelte Form vom Hatha-Yoga. Birkam Yoga wird auch als Hot Yoga bezeichnet. Das heißt, dass Du Deine Yoga-Flows nicht bei normalen Temperaturen ausübst, sondern bei einer Temperatur von 40 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist meist sehr hoch, sodass Du richtig ins Schwitzen kommst. Der Vorteil ist, dass der Körper dadurch richtig herausgefordert und gleichzeitig gestärkt wird. Die Sehnen, Bänder und Muskeln können durch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit gut durchblutet werden. Wenn Du Gewicht verlieren willst, dann ist diese Asana-Praxis genau richtig für Dich. Mit einer ausgleichenden und beruhigenden Meditation auf dem Kissen kann diese Praxis perfekt abgerundet werden. 5. Kundalini Yoga Hands in kundalini mudra by Indian man isolated at white background. Gesture of awakening kundalini energy. Free space for your text Willst Du Deine Lebensenergie steigern und dadurch Deinen gesamten Körper stärken? Dann könnte Kundalini Yoga mit all seinen Vorteilen dienlich für Dich sein. Auf der Matte wird der Fokus auf körperliche und meditative Elemente gerichtet. Kundalini integriert Chanting, Meditation, Atemtechniken sowie spezielle Asanas. Gemeinsam führen sie dazu, dass Deine Lebensenergie geweckt und Deine Chakren ausbalanciert werden. 6. Vinyasa Yoga Beruhige Deinen Geist und stärke Deinen Körper mit Yoga – dafür eignet sich Vinyasa Yoga bestens dafür. Hierbei werden diverse Körperhaltungen miteinander verknüpft, es entsteht ein fließender Übergang. Um ein ganzheitliches Erfolgserlebnis verzeichnen zu können, wird am Ende meistens eine bequeme Haltung zum Meditieren eingenommen. Viele fügen an das Ende ein kurzes Shavasana ein. Das Besondere am Vinyasa Yoga ist, dass es immer ein unterschiedliches Motto haben kann; die Praxis ist anstrengend, gleichzeitig auch beruhigend und meditativ. 7. Anusara Yoga Dieser Yoga-Stil hat etwas Besonderes in sich – er dient dazu, den Energiefluss anzuregen und das Wohlbefinden zu verbessern. Es ist ein moderner Yogastil mit Elementen aus dem Hatha-Yoga sowie dem Iyengar Yoga. Außerdem werden moderne Elemente der Bio-Mechanik verbunden. Ähnlich wie bei anderen Sequenzen werden auch hier Pranayama, Meditation sowie verschiedene Asanas miteinander verknüpft. Mit dem richtigen Guide kannst Du die besten Yoga-Übungen erlernen. 8. Power Yoga Zu den bekanntesten Yoga-Arten gehört das sogenannte Power Yoga. Wer von Vinyasa Yoga und Ashtanga Yoga nicht genug bekommen kann, sollte Power Yoga ausprobieren. Die Kreativität der einzelnen Sequenzen spielt eine bedeutende Rolle, gleichermaßen die festen Abfolgen, wie wir es aus dem Ashtanga Yoga kennen. Die Yoga-Einheiten helfen Dir dabei, Deinen Körper zu stärken und gleichzeitig Deine Balance zu schulen. Diese Yoga-Form ist hilfreich für Dich, wenn Du auf Fitness und gleichermaßen ein ganzheitliches Wohlbefinden zwischen Körper, Geist und Seele Wert legst. 9. Iyengar Yoga Du möchtest den Fokus auf den körperlichen Aspekt richten? Dann ist Iyengar Yoga ideal für Dich. Hierbei stehen nicht die Atmung oder die Meditation an oberster Stelle. Stattdessen werden die verschiedenen körperlichen Abfolgen mithilfe von Gurt, Blöcken oder anderen Hilfsmitteln geübt. Der Fokus liegt auf die körperliche Gesundheit des Yogis. 10. Jivamukti Yoga Ist Dir Ganzheitlichkeit wichtig? Dann probiere Jivamukti Yoga aus. Dieser Stil geht weit über die Yogamatte hinaus, d.h. dass Du Dich nicht nur während der paar Minuten auf der Matte auf Dich konzentrierst. In diesem Stil sind Meditation, Chanting und das Auseinandersetzen mit den heiligen Schriften essenziell. Zudem richtet sich der gesamte Weg darauf aus, alles in Mitgefühl und in Freiheit zu sehen. Dieser Stil ist nicht für jedermann geeignet. Wenn Du Dich aber bereit dafür fühlst, spirituell zu wachsen, Deine Yoga-Praxis zu verbessern und Dich stets weiterentwickeln willst, kannst Du diesen Zugang über Jivamukti Yoga erreichen. Was ist der richtige Stil für Dich? Auf diese Frage gibt es keine direkte Antwort. Wer sich noch nicht gut damit auskennt, könnte ein Yoga Retreat besuchen. Hier lernst Du verschiedene Stile kennen. Neben den anderen Arten sind auch Aerial Yoga oder Acro Yoga sehr beliebt. Hier wird der Fokus auf die Körperspannung gerichtet und die Übungen werden beispielsweise am von der Decke herunterhängenden Tuch ausgeführt. Ansonsten höre immer auf Dein Bauchgefühl und Deinen Körper. Dieser sagt Dir stets, ob er eine herausfordernde, schweißtreibende Einheit bevorzugt oder lieber eine zum Herunterkommen. Im besten Fall werden die verschiedenen Yoga-Übungen regelmäßig miteinander kombiniert, sodass Du von allem profitierst. Welche Yoga-Arten magst Du und übst Du regelmäßig aus?
Beweglich werden und bleiben mit Yoga

Warum solltest Du täglich Yoga praktizieren?

von/ durch Stefan am 04 Okt 2022
Überall hörst Du die Information, dass regelmäßiges Yoga sinnvoll ist. Ob es auch auf Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper diese besonderen Effekte hat, musst Du selbst herausfinden. Die Beliebtheit von Yoga wird immer größer, die Neugier steigt und fast jeder Mensch beschäftigt sich früher oder später mit der buddhistischen Lehre. Was wirklich in Deinem Körper passiert, wenn Du Dich dieser Challenge hingibst, erfährst Du zum Teil in diesem Beitrag – am Ende kannst Du es aber nur dadurch erfühlen, wenn Du es für Dich umsetzt. Also ab auf die Matte. 1. Du wirst beweglicher Beweglich werden und bleiben mit Yoga Dieser Punkt ist wohl den meisten Menschen bekannt. Yogis, die sich schon länger der Yoga-Praxis hingeben, bemerken nicht nur die Entspannung, ein niedrigeres Stresslevel, sondern zudem, dass der Körper viel beweglicher wird. Das liegt an den Asanas, die unsere Gelenke und Muskeln so beanspruchen, dass diese beweglicher werden. Vor allem Yin Yoga, bei dem es hauptsächlich um das Dehnen geht, lässt unseren Körper geschmeidiger werden. 2. Deine Körperwahrnehmung wird intensiver Viele Menschen haben ein schlechtes Körpergefühl, vor allem fühlen sich viele taub. Das liegt daran, dass wir viel Stress haben, schlechte Lebensmittel zu uns nehmen und uns nicht mit uns selbst beschäftigen. Statt Sport zu treiben oder zu meditieren, lenken wir uns ab und sitzen auf dem Sofa. Das führt unweigerlich dazu, dass wir das Körpergefühl verlieren. Yoga kann in diesem Fall helfen: Du lernst Deinen Körper zu spüren, seine Grenzen wahrzunehmen, eventuelle Schmerzpunkte zu erkennen und regst die gesamte Durchblutung an. Wenn das geschieht, dann kann sich auch die Zahl der roten Blutkörperchen erhöhen. Die Folge ist, dass mehr Sauerstoff sowie Nährstoffe durch den Organismus transportiert werden. Außerdem ist der mit den Asana kombinierte Atem dienlich, um mehr im Körper zu landen und dadurch intensiver wahrnehmen zu können. Du wirst sehen, dass tägliche Yoga Übungen einen großen Unterschied machen – probiere es im Alltag aus und achte auf die Wirkung. 3. Der Schlaf verbessert sich Ein großer Anteil der Menschen klagt über eine schlechte Schlafqualität. Die Ursachen sind vielfältig, lassen sich häufig jedoch mit Yoga Asanas verbessern. Ist Ihre Situation sehr schlimm, sollten Sie sich nicht nur auf die Matte stellen, sondern es ärztlich abklären lassen. Vielleicht kann Ihnen ein professioneller Rat helfen, die Situation in den Griff zu bekommen. Gehörst Du zu den Menschen, die abends wenig Lust auf Bewegung haben, aber unter Schlafproblemen leiden? Dann probiere später am Tag Yoga aus. Dies wirkt sich in den meisten Fällen positiv auf Deinen Geist, Deine Seele und Körper aus. Du entspannst und kannst dadurch leichter einschlafen. Häufig sind Menschen nach einem Arbeitstag geistig sehr müde, körperlich jedoch fit. Das ist unter anderem das Problem, warum Menschen nicht zur Ruhe kommen – Yoga Übungen können Abhilfe schaffen. Gerade zu Beginn ist es nicht einmal wichtig, viel Zeit dafür aufzuwenden. Die Hauptsache ist, dass Du als Anfänger in einem Kurs oder mit einem Video langsam startest. 4. Seelische, geistige und körperliche Balance Der Alltag fordert: Tägliches Yoga üben und Meditation können dabei helfen, mit den Überforderungen umzugehen. Wer sich noch nie mit diesen Entspannungstechniken auseinandergesetzt hat, sollte dies unbedingt nachholen. Aus körperlicher Sicht kann es zu Beginn herausfordernd sein, die Asanas mitzumachen. Übung macht den Meister – denke immer daran. Gleichzeitig solltest Du Dir täglich die Zeit dafür nehmen, um zu üben. Auch dann, wenn es ungut oder anstrengend ist. Du wirst sehen, dass sich Deine körperliche Balance verbessert, gleichzeitig hat es positive Auswirkungen auf Geist und Seele. Die Atemtechniken und die sanften Bewegungen von Yoga bringen Dich zu Dir selbst und lassen Ruhe in Dir entstehen. Einige Yogis spüren bereits innerhalb einer Woche einen Unterschied. Tipp: Bevor Du mit Hatha Yoga, Vinyasa oder Yin Yoga startest, atme ein paar Minuten tief ein und aus. Am Ende Deiner Praxis kannst Du Dich auf Dein Meditationskissen setzen und wiederum tiefe Atemzüge genießen. Wann am Tag solltest Du Yoga praktizieren? Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Yogi darf für sich selbst entscheiden, wann es am besten zum eigenen Tagesablauf passt. a) Yoga am Morgen – für Frühaufsteher ein Muss Grundsätzlich gelten die Stunden zwischen 3.30 - 6.30 Uhr als ideal, um mit der spirituellen Praxis zu starten. Für die meisten normal angestellten Yoga-Fans ist dies aber die Zeit, in der sie schlafen. Du musst Deinen Wecker nicht extra auf 3.30 Uhr stellen, um gut in den Tag zu starten. Es reicht, wenn Du zu Deiner gewohnten Zeit aufstehst bzw. ein wenig früher, sodass Du tägliches Yoga üben kannst. Nach einer Woche bist Du es gewohnt und kannst fast nicht mehr ohne. Am Morgen sind Sonnengrüße besonders dienlich. Diese mobilisieren die Gelenke und lassen den gesamten Organismus gut in den Tag starten. Die Wirbelsäule wird aufgewärmt, während die Verdauung angeregt wird. Ansonsten sind Haltungen wie der Krieger oder das Dreieck dienlich; auch das Bewegen der Arme, der Beine und der Schultern ist bedeutend, um fit für den Tag zu werden. Der beste Weg ist immer der, zu erfühlen, was der eigene Körper gerade benötigt. Das ist die Königsdisziplin, die es zu erreichen gilt. Wenn Du zu den Yogis gehörst, die morgens keine Zeit haben oder sich nicht aufraffen können, gibt es sicherlich noch viele andere Zeitfenster, in denen Du Yoga üben kannst. b) Yoga zur Mittag- oder Abendszeit Die Mittagspause kann nicht nur zum Essen genutzt werden. Aktiv sein kannst Du zu jeder Tageszeit. Während Du am Morgen meist gedanklich noch sehr frei bist, ist dies gegen Mittag schon anders. Demnach ist beispielsweise Vinyasa oder Hatha Yoga zur Lunchzeit dienlich, um mentale Dinge zu verdauen. Damit bereitest Du Dich optimal auf die zweite Tageshälfte vor. Die Asanas können auch dafür genutzt werden, um eine angestrengte oder verspannte Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur zu mobilisieren und entspannen. Abends darf die noch übrige Energie aus dem Körper herausfließen. Viele Yogis präferieren auspowernde Yoga Einheiten, wie beispielsweise Vinyasa Yoga oder Power Yoga. Je nachdem, ob Du Dich entspannen oder energetisieren möchtest, müssen die Übungen entsprechend angepasst werden. Die Kombination aus vitalisierenden Asanas und einer nachfolgenden ruhigeren Praxis wie Shavasana, einer Meditation oder ein paar sanfte Atemübungen kann guttun und Dich mehr bei Dir ankommen lassen. Übst Du täglich Yoga? Wenn ja, zu welcher Zeit und welche Effekte hat es?
Was ist Flow Yoga und welche Vorteile bringt es mit sich?

Was ist Flow Yoga und welche Vorteile bringt es mit sich?

von/ durch Stefan am 13 Sep 2022
Es gibt zig verschiedene Yoga-Stile, die alle unterschiedliche Effekte auf den Körper haben. Flow Yoga wird auch als Vinyasa Yoga bezeichnet und ist bekannt für seine dynamischen Übungsabfolgen, die den Körper, den Geist und die Seele in Schwung bringen. Dieser Artikel erklärt Dir, ob dieser Stil der Richtige für Dich ist, welche Vorteile damit einhergehen und was hinter dem Begriff Vinyasa steckt. People, activity, health and vitality concept. Stylish barefoot young woman exercising at home, doing vinyasa flow yoga in her bedroom, standing on carpet in virabhadrasana or warrior II pose Vinyasa Flow Yoga – was ist das? Wer sich noch nicht mit Yoga beschäftigt hat, kennt vielleicht den überaus beliebten Vinyasa-Stil nicht. Hierbei handelt es sich um eine Abwandlung vom Hatha-Yoga. Die Vinyasa-Yoga-Stunde ist auf dynamische Asanas aufgebaut, ganz anders als beim Hatha-Yoga. Dieses ist für seine kräftigenden und statischen Abfolgen bekannt. Neben der richtigen Ausführung der einzelnen Positionen spielt der Atem eine bedeutende Rolle. Nur so können die fließend ausgeübten Asanas einen tollen Effekt auf den Körper, den Geist und die Seele haben. Woher kommt der Begriff Vinyasa? Das Wort Vinyasa kommt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache. Die Silbe "Vi" kann mit "auf eine bestimmte Art und Weise" übersetzt werden, während "nyasa" soviel wie "stellen, legen" bedeutet. Das Wort beschreibt den Vinyasa Flow genau: Hier werden gewisse Abfolgen auf eine bestimmte Art und Weise aneinandergereiht. Welche Übungen ausgeübt werden, hängt immer von den jeweiligen persönlichen Vorlieben bzw. dem Yoga-Lehrer ab. Dank der steten Abwechslung wird Vinyasa-Yoga nie langweilig. Im Gegensatz dazu besteht der Ashtanga Yoga Stil (auch Power Yoga genannt) aus festen Abfolgen, die immer durchgeführt werden. Wenn Du auf einen freien Yogastil Wert legst, ist der Vinyasa Yoga Flow deutlich besser für Dich geeignet. Close up in selective focus of two women hands gesture mudra, while doing yoga vinyasa flow, Padmasana, nirvana state of mind Vinyasa Yoga – für Anfänger und Fortgeschrittene Die Yoga-Übungen haben eine unterschiedliche Wirkung auf den Yogi. Während Anfänger erst mal die Kombination zwischen Atmung und Bewegung erlernen, versuchen Fortgeschrittene die einzelnen Positionen zu verbessern oder zu variieren. Auch der Sonnengruß ist ein fester Bestandteil – bei Neulingen und Profis. Welche Faktoren spielen beim Vinyasa Yoga eine essenzielle Rolle? Dieser Yoga-Stil hat drei Faktoren als Basis: a) Freiheit und Kreativität Wie bereits betont, gibt es beim Vinyasa Yoga keine festen Abfolgen, die den Yogi in einer Weise einschränken. Neben dem Sonnengruß sind Umkehrhaltungen dienlich, um Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen und zu stärken. Dank der steten Abwechslung werden die Yoga-Sessions nie langweilig. Zudem können sie auf die eigenen körperlichen Beschwerden ausgerichtet werden. Bei der Auswahl des richtigen Yoga-Studios ist es bedeutend, dass Du Dich zu den Asanas informierst – diese sind häufig auf bestimmte Körperareale ausgerichtet. b) Bewegung und Atmung ist immer eins Wer die Yoga Flows regelmäßig in seinen Alltag einbaut, macht automatisch Atemübungen mit dazu. Wichtig ist, dass bei den einzelnen Bewegungen immer tief ein- und ausgeatmet wird. Zu Beginn ist dies ein wenig schwierig – mit der Zeit jedoch wird es immer einfacher. Eine häufig angewendete Atemtechnik ist die Ujjayi Atmung. Sie wird auch als Ozeanatem bezeichnet. Der Rachen wird verengt, sodass dieses typische Ozean-Rauschen entsteht. Sie ist sehr tief und kontrolliert. Viele nutzen diese Atemtechnik nicht nur während einer Yoga-Einheit, sondern auch beim Meditieren auf dem Kissen. c) Fühle das Gefühl vom "Im Fluss sein" – im Flow sein Anders als bei anderen Yoga-Arten sind im Flow Yoga nicht nur die einzelnen Asanas bedeutend, sondern zudem die Haltungen dazwischen. Die Verknüpfung aller Elemente, des Atems sowie der einzelnen Asanas machen Vinyasa Yoga zu dem, was es ist. Wie ist der Ablauf einer Vinyasa-Yoga-Stunde? Um eine ausreichende Entspannung sowie Kräftigung zu gewährleisten, erwartet Dich meist eine Vinyasa-Session, die ca. 60 - 75 Minuten dauert. Dies hängt immer vom Studio und vom Lehrer ab. Auch das Thema sowie der Fokus unterscheiden sich. Grundsätzlich beginnt die Stunde mit einem Ankommen auf der Matte. Du beginnst mit einer kurzen Meditation oder ein paar Atemtechniken, um Dich optimal auf die Session vorzubereiten. Danach erfolgt das Aufwärmen, um Deinen Körper für die fließenden Bewegungen aufzuwärmen. In den meisten Fällen beginnt der Kurs mit dem Sonnengruß, oftmals sind es auch abgewandelte Formen davon. Nachher folgen die Asanas, die speziell auf Dich oder die Gruppe abgestimmt sind. Wer besondere körperliche Beschwerden hat, sollte sich eine Einzelstunde gönnen, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen. In der Gruppe können lediglich allgemeinere Themen angegangen werden. Wenn Dir dies reicht, dann kann Yoga in der Gruppe mehr Spaß machen. Viele Stunden sind geprägt von Asanas, die die Flexibilität oder Mobilität stärken; andere fokussieren auf die Beine, die Körpermitte, die Schultern oder die Arme. Die Stunde endet jeweils mit Shavasana. Während dieser Minuten kannst Du all Deine Anspannung loslassen und tief in die Entspannung sinken. Falls Du Vinyasa-Yoga zu Hause übst, solltest Du auf die letzten paar Minuten nicht verzichten – diese sind sehr bedeutend, um alles in Frieden ausklingen zu lassen. Welche Vorteile bringt Flow Yoga mit sich? Je nach Art des Kurses kannst Du Dich auf verschiedene Effekte freuen. Zum einen ist es natürlich das körperliche Training. Folgende Vorteile können Yogis, die regelmäßig auf der Matte stehen, erwarten: mehr Flexibilität mehr Kraft mehr Vitalität mehr Balance verbesserte Konzentration bessere Koordination ein verbessertes Körpergefühl mehr Achtsamkeit für sich, seinen Körper und die Umwelt Natürlich werden bei Ashtanga und Flow Yoga auch die einzelnen Körperregionen trainiert, sodass der Körper gestrafft wird. Viele nehmen einige Kilos ab, was sich wiederum positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken kann. Flow Yoga hat also nicht nur körperliche, sondern zudem geistige Effekte. Kennst Du Flow Yoga bereits? Hast Du es schon einmal ausprobiert? Was waren die Effekte davon?
Wann bemerkst Du die ersten Erfolge durch Yoga?

Wann bemerkst Du die ersten Erfolge durch Yoga?

von/ durch Stefan am 07 Sep 2022
Die Gründe, warum Menschen zu Yoga gelangen, sind sehr unterschiedlich. Während die einen die buddhistischen Asanas hauptsächlich dafür ausführen, um abzunehmen, möchten andere ihr Gedankenkarussell beruhigen. Je nach eigenen Wünschen erfährst Du die Erfolge zeitiger oder ein wenig später. Auch wenn sich die Veränderungen nicht innerhalb weniger Tage einstellen, solltest Du einmal abwarten und Dich nicht stressen lassen. Je regelmäßiger Du Yoga ausübst, desto garantierter ist auch der entsprechende Erfolg. In diesem Beitrag bekommst Du hilfreiche Antworten auf die Frage, wann Du mit den ersten positiven Veränderungen rechnen kannst. Besseres Körpergefühl: ein Gewinn fürs Leben Der Erfolg hängt natürlich immer von den eigenen Wünschen und Vorstellungen ab. Wer beispielsweise 10 kg abnehmen will, wird dies nicht innerhalb weniger Tage schaffen. Wenn Du hingegen am Tag Yoga machst, um Deinen Körper näher kennenzulernen, Dich zu erforschen oder Deine Grenzen zu entdecken, kann sich die Veränderung bereits nach wenigen Tagen einstellen. Der Zeitraum hängt vom Individuum ab: Wie schnell kannst Du Dich ganzheitlich auf Yoga einlassen? Fühlt sich Dein Körper zum Teil taub an? Ist Dein Geist offen für die Veränderung? Diese Fragen können Dir dabei helfen, die Erfolgsgeschichte leichter zu verstehen. Yogi-Experten berichten, dass bereits nach einem intensiven Wochenende mit den besten Yoga-Übungen deutliche Unterschiede erkennbar sind. Nicht nur im Geist, sondern im gesamten System. Bessere Stimmung – Yoga kann Deine Laune innerhalb kurzer Zeit verändern Du fühlst Dich angeschlagen, traurig oder vielleicht missmutig? Dann könnten Dir verschiedene Yoga-Übungen auf der Matte rasch Abhilfe leisten. Natürlich sind der innere Schweinehund oder der volle Terminkalender manchmal dafür verantwortlich, dass dieser Schritt nicht gegangen wird. Diesen musst Du jedoch überwinden, um Dich nachher besser zu fühlen. Mit einem zügigen Vinyasa-Flow oder ein paar Asanas aus dem Kundalini Yoga wirst Du bereits nach wenigen Minuten eine Verbesserung verspüren. Probiere es aus. Gewicht verlieren mit Yoga: lass Dir Zeit dafür Zahlreiche Menschen wollen ihre Figur trainieren – am besten mit so wenig Anstrengung wie möglich. Dennoch musst Du wissen, dass für einen straffen Körper täglich trainiert werden sollte. Anfänger können langsamer starten, mit der Zeit darf die Intensität erhöht werden. Yoga kann eine ideale Sportart sein, um seiner schlanken Linie näherzukommen und sich körperlich fit zu fühlen. Yogis haben meist eine relativ schlanke Figur, was damit zusammenhängt, dass sie tendenziell einen gesünderen Lebensstil führen und gleichzeitig das tägliche Yoga Training integrieren. Wer abnehmen und stark werden möchte, muss Flows mit speziellen Übungen durchführen, die den Bauch, die Beine, die Arme sowie den Rücken trainieren. Am besten eignen sich hierfür die Yoga-Stile Power-Yoga, Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga oder Ashtanga-Yoga. Die für den Körper sehr anspruchsvolle Session sollte stets mit einer kurzen Meditation auf dem Kissen oder mit Shavasana ausgeleitet werden. Auch Atemübungen helfen, um besser bei Dir anzukommen und Deinen Körper und Geist in einen entspannten Zustand zu bringen. Die Erfolge stellen sich je nach Mensch und Training ein. Während die einen bereits nach wenigen Wochen einen spürbaren Unterschied wahrnehmen können, dauert es bei anderen länger. Um möglichst rasch Veränderungen zu erkennen, ist es bedeutend, dass Du das Training jeden Tag integrierst. Nur so kannst Du sichergehen, dass sich Dein Organismus daran gewöhnt, auch die Muskeln können dadurch schneller trainiert werden. In Kombination mit anderen Sport-Übungen kannst Du noch bessere Erfolge erzielen. Geist, Körper und Seele sind in Einklang – mehr Lebensfreude innerhalb kurzer Zeit Spezielle Yoga Posen und verschiedene Flows machen sehr viel mit dem eigenen System, egal, ob psychisch, physisch oder seelisch. Wer sein Leben anders ausrichten und mehr bei sich ankommen möchte, sollte Yoga üben. Das am besten jeden Tag – so stellen sich die tollsten Erfolge ein. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre helfen Dir dabei, Dich zu erkennen, Dich zu entdecken und die Kraft in Dir herauszuholen. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele nimmt zu – meistens nach ein paar Wochen oder spätestens nach wenigen Monaten. Die Mobilität und Flexibilität steigern sich – dauert nicht so lange Zahlreiche Menschen wünschen sich anders als im Sport nicht nur Muskeln aufzubauen, sondern zudem flexibler zu werden. Yoga ist dafür die perfekte Sportart. Mit entsprechenden Asanas (vor allem Yin Yoga) kannst Du schnell flexibler werden. Dafür ist es sinnvoll, dass Du Dehnübungen in den Flow integrierst. Das heißt, dass der Fokus nicht auf Übungen, die die Stärke der Muskeln fördert, gerichtet ist. Die besten Yoga-Übungen lernst Du in einem Kurs kennen, auch das Internet hält viele Informationen bereit. Yogis können schon nach wenigen Wochen von Erfolgen in diesem Bereich berichten. Nach Monaten und Jahren werden die Ergebnisse immer sichtbarer. Lass Dir also genügend Zeit, um Deinen Körper an die neuen Bewegungen zu gewöhnen. Die Frage der Fragen: Muss Yoga täglich geübt werden? Die Antwort ist individuell. Das Wichtigste ist, dass Du weißt, warum Du Yoga machst und die Häufigkeit entsprechend variierst. Machst Du Yoga, um herunterzukommen und entspannter zu sein, ist es möglich, die besten Übungen nur in der jeweiligen Situation zu machen. Gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass Yoga auch präventiv wirken kann – das Kopfkino tritt bei erfahrenen Yogis viel seltener auf. Übst Du Yoga, um abzunehmen und Dein Sport-Training zu ergänzen, ist es sinnvoll, sich täglich auf die Matte zu stellen. Auch die Beweglichkeit und die innere Zufriedenheit lassen sich am besten dann stärken, wenn Du täglich übst. Frage Dich, was Dein Ziel ist und passe Deine Sessions auf der Yogamatte an. Wie oft übst Du Yoga? Was ist der Hauptgrund, warum Du Yoga ausführst?
Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

von/ durch Stefan am 04 Aug 2022
Was ist der ausschlaggebende Faktor, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen? Die Gesundheit, die Motivation und die Vitalität der Mitarbeiter. Wer sich ausgeglichen, wohl in seinem Körper und gesund fühlt, kann deutlich bessere Leistungen erzielen. Genau auf diese kommt es an, um den Erfolg des Betriebs zu erhöhen. Inwiefern Yoga helfen kann und alle anderen bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag. Probleme am Arbeitsplatz: Resultat sind schlechte Berufserfolge Zahlreiche Unternehmer berichten über krankheitsbedingte Ausfälle ihrer Mitarbeiter. Besonders in den letzten Jahren sind verschiedene Krankheiten auffällig gestiegen. So sind neben Rückenbeschwerden vor allem psychische Leiden Grund, warum Mitarbeiter zu Hause bleiben. Ein zu häufiges Fehlen von vielen Angestellten führt zu Problemen im Unternehmen. Aufgaben und interne Prozesse können nicht in der gewünschten Weise umgesetzt werden. Als Vorgesetzter oder Geschäftsführer solltest Du die körperlichen Warnsignale der Arbeitnehmer ernst nehmen. Gespräche mit den Mitarbeitern sowie andere Maßnahmen können dabei helfen, Dich gut um Deine Angestellten zu kümmern. Immer häufiger werden firmeninterne Yoga-Stunden angeboten. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre sollen Abhilfe schaffen. Warum ist Yoga in der Firma sinnvoll? Wenn Geschäftsführer offen für Veränderungen sind, dann könnte das Einführen von regelmäßigen Yoga-Stunden eine tolle Idee sein. Wie bereits vorher angesprochen sind besonders Rücken- oder Nackenprobleme häufig ein Grund, warum ein Angestellter nicht seine volle Leistung erbringen kann oder sogar zu Hause bleiben muss. a) Yoga ist gut bei Rückenproblemen Wer Probleme mit seinem Rücken, Nacken oder den Schultern hat, darf täglich Yoga in seinen Alltag integrieren. Vor allem für Angestellte im Büro ist Yoga eine willkommene Abwechslung, um sich fitter und vitaler zu fühlen. Als Arbeitgeber sollten Sie außerdem dafür sorgen, dass das Sitzen auf dem Bürostuhl sowie Schreibtisch dem Körper nicht schadet. Hochwertige Bürostühle und ein in der Höhe verstellbarer Schreibtisch können eine gute Lösung sein. Direkte Vorgesetzte, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter dürfen die Angestellten in ihrem Unternehmen zu den sportlichen, entspannenden Übungen motivieren. Gemeinsam in einem Kurs können die wichtigsten Asanas auf der Matte geübt werden. b) Bessere Haltung: weniger Schmerzen und mehr Selbstvertrauen Die Haltung vieler Menschen ist weder für den Körper noch für das Erscheinungsbild gut. Demnach ist es essenziell, dass daran gearbeitet wird. Mithilfe zahlreicher Yoga-Übungen kannst Du eine große Veränderung erzielen. Denke immer daran: Die buddhistische Lehre hilft Dir nicht nur dabei, dass Du Dich in Deinem Körper wohler fühlst, sondern zudem, dass es Dir psychisch besser geht. Die Haltung spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. c) Verbesserte Resilienz: Du kannst besser mit Schwierigkeiten umgehen Yoga und eine anschließende Meditation auf Deinem Kissen helfen Dir dabei, zur Ruhe zu kommen und Deinen Geist zu stärken. Besonders jene Angestellte, die sehr viel Stress haben, sollten sich täglich die Zeit nehmen, um Yoga zu machen. Deshalb ist es ratsam, dass Unternehmen ein tägliches Angebot an Yoga-Einheiten zur Verfügung stellen. So kann jeder Mitarbeiter selbst aussuchen, wann er zur Stunde gehen möchte oder nicht – nach der Arbeit ist es besonders entspannend. Doch auch in der Mittagspause kann es Dir dabei helfen, gestärkter in die Nachmittagsstunden zu gehen. Probleme und Herausforderungen auf der Arbeit erscheinen kleiner und können einfach bewältigt und gelöst werden. d) Zusammenhalt wird gestärkt Neben der körperlichen Gesundheit eines jeden einzelnen ist natürlich der Zusammenhalt in einem Unternehmen das A und O. Gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise Betriebsfahrten, ein Feierabend-Bier oder tiefgehende, auspowernde Yoga-Sessions können dabei helfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Zudem erhöht sich die Bewegung der Angestellten und damit verbessert sich im besten Fall auch die Gesundheit. Damit möglichst viele Mitarbeiter mitmachen, ist es ratsam, die Einheiten auf die gemeinsame Mittagspause oder auf gleich nach der Arbeit zu legen. So können viele teilnehmen. e) Achtsamkeit und Fokus werden verbessert Um gute Ergebnisse zu erzielen, müssen Mitarbeiter eine entsprechende Konzentrationsspanne aufweisen. So wird sichergestellt, dass die Arbeiten richtig erledigt werden. Die Asanas können dabei helfen, Dich besser zu konzentrieren und achtsamer zu sein. Somit fällt es Dir leichter, Dich immer wieder zu entspannen. f) Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele Um die Harmonie des eigenen Systems zu fördern, sollten Unternehmen tägliche Yoga-Sessions anbieten. Mit der Zeit merkt jeder Mitarbeiter, der daran teilnimmt, eine größere Veränderung. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele sorgt dafür, dass tägliche Aktivitäten problemlos von der Hand gehen, eine innere Ruhe vorherrscht, und Herausforderungen stressfrei angenommen werden. frau praktiziert yoga im büro Welche Voraussetzungen müssen zur Teilnahme gegeben sein? Normalerweise sollten die Yoga-Sessions so gestaltet sein, dass sie jeder mitmachen kann. Grundsätzlich gilt natürlich dennoch, dass körperliche Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten. Damit kann sichergestellt werden, dass der Arbeitnehmer Yoga ausüben darf. Ablauf vom Firmen-Yoga: ein kurzer Überblick Das Konzept einer Stunde ist so gestaltet, dass Jung, Alt, Anfänger oder Profi daran teilnehmen können. Um einen ganzheitlichen Effekt zu erzielen, besteht eine Yoga-Stunde aus verschiedenen Aspekten: Asanas, das sind die körperlichen Übungen Pranayama (Atemübungen) Meditation Wer sich diese drei Punkte gönnt, tut sich selbst etwas Gutes. Körper, Geist und Seele können entspannen und neue Kraft tanken. Die Stunden haben zwar immer denselben Ablauf, dennoch kann nach verschiedenen Themen gearbeitet werden. Wenn der Rücken im Vordergrund steht, dann werden hauptsächlich solche Übungen gemacht, die sich entlastend auf die Wirbelsäule auswirken. Möchten sich die Mitarbeiter auspowern, kann fließendes Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga gemacht werden. Yin Yoga wäre ideal, um Entspannung zu finden und die Faszien zu lockern – wenn Mitarbeiter den ganzen Tag über im Machen-Modus sind, können erholsame Asanas den Stoffwechsel und den Geist in Balance bringen. Die Varietät an verschiedensten Yoga-Übungen ist sehr groß, so kann jeder das Passende für sich finden. Vorausgesetzt ist, dass diverse Stunden angeboten werden. Ein weiterer bedeutender Faktor ist, dass der Yoga-Lehrer professionell ist und gut auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen kann. Machst Du in Deinem Betrieb auch Yoga? Wenn ja, welche Erfolge kannst Du wahrnehmen?
7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

von/ durch Stefan am 12 Jul 2022
Du suchst Entspannung, Bewegung und Gleichgesinnte? Dann könnte ein Yoga-Retreat genau das Richtige sein. Der Alltag ist fordernd und da kommen viele an den Punkt, dass sie endlich einen Weg der Entspannung finden möchten. Egal, ob Du schon lange auf Deiner spirituellen Reise bist oder erst am Anfang stehst – in diesem Beitrag erfährst Du die bedeutendsten Gründe, warum sich ein Besuch eines Yoga-Retreats lohnt. Rustic Wooden Carved Sign For A Spiritual Retreat Against A Beautiful Leafy Backdrop Begriff Retreat: Was ist ein Yoga-Retreat? Yoga-Retreats werden immer bekannter und viele sehnen sich nach dieser ganz speziellen Auszeit in einem schönen Haus inmitten einer wundervollen Naturkulisse in den Tropen oder inmitten von Europa. Auch der Trend, täglich Yoga in seinen Alltag zu integrieren, steigt an. Demnach ist es in den meisten Fällen eine gute Idee, diese beiden Faktoren miteinander zu kombinieren. Das Wort Retreat bedeutet so viel wie Rückzug. Genau das wirst Du auf den diversen Retreats erfahren. Besonders dann, wenn Du Dich nicht nur für ein Yoga-Retreat, sondern zudem für ein Stille-Retreat entscheidest. Hier liegt der Fokus auf Achtsamkeit, Stille und die Beschäftigung mit dem eigenen Innenleben. Außerdem machen die meisten Menschen zudem einen Digital Detox, das stärkt den inneren Frieden zusätzlich. Um mehr Abwechslung zu haben, lohnt es sich, sich nach den tollsten Yoga-Retreats mit den besten Yoga Stilen umzusehen. Dadurch, dass die meisten Retreats inmitten einer wundervollen Naturkulisse abgehalten werden, kannst Du Dich nicht nur auf eine wundervolle Yoga-Reise freuen. Die Kraft der Natur strömt auf Dich über und Du wirst deutlich bestärkter aus allem herausgehen. Was sind die sieben Gründe, ein Yoga-Retreat zu besuchen? Wer sich fragt, ob die Buchung eines Yoga-Retreats die richtige Entscheidung ist, sollte sich die Gründe durchsehen. Falls Dich mehrere davon ansprechen, lohnt es sich, diese neue Erfahrung zu machen. Group of young women are meditating in park on summer sunny morning under guidance of instructor. Group of girl outdoors are sitting in lotus pose on yoga mats on green grass with eyes closed 1. Du hast viel Zeit für Dich Der Alltag ist stressig und oftmals bleibt kaum Zeit für Dich selbst. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, dann solltest Du aus Deiner gewohnten Umgebung mal aussteigen. Ein Yoga-Retreat kann Dir die Basis schaffen, neue Kraft zu tanken und viel Zeit für Dich zu haben. Die Ablenkungsmöglichkeiten halten sich in Grenzen, denn außer Yoga-Einheiten, leckerem Essen, Natur und Du selbst gibt es nichts, das Dich stressen könnte. 2. Tolle neue Bekanntschaften Je nachdem, wo Du lebst, gibt es oftmals nicht so viele Menschen, die gleich denken wie Du. Auf einem Yoga-Retreat hingegen wirst Du vielen Gleichgesinnten begegnen. Dies stärkt Dich auf eine nachhaltige Art und Weise. Häufig kann der Kontakt auch nach dem Yoga Urlaub noch beibehalten werden. 3. Du tust Deinem Körper etwas Gutes Wer im Alltag wenig Sport und Bewegung hat, kann im Yoga-Retreat seinen Körper stärken und die Gewohnheiten verändern. Wenn Du erst mal Yoga kennengelernt hast, fällt es Dir viel leichter, tägliche Asanas in Deine Morgen- oder Abendroutine einfließen zu lassen. Du spürst relativ schnell einen Unterschied im Körper, wenn Du im Retreat täglich Yoga-Einheiten praktizierst. Das wirst Du keinesfalls missen wollen – auch nicht in einem stressigen Tagesablauf. 4. Erholung pur Körper, Geist und Seele sind gestresst oder unter Druck, wenn der Alltag herausfordernd ist. Die meisten Menschen haben sich Ihren täglichen Ablauf so ausgewählt, dass sie kaum hinterherkommen. Demnach ist es bedeutend, dass Du Dir eine Woche Zeit nimmst, um die Ruhe zu genießen und inneren Frieden zu finden. Doch nicht nur der Geist kann sich entspannen: Dadurch, dass die Unterkunft meist bestes veganes/vegetarisches Essen anbietet, frisch gepresste Säfte sowie Gerichte mit nahrhaften Superfoods, kann Dein Körper auftanken. Daneben spielen Faktoren wie Frauenkreise, Kakaozeremonien, Meditation oder Atemübungen eine bedeutende Rolle, um sich vollends auf sich zu konzentrieren. yoga retreat on the beach at sunset, silhouettes of group of people meditating 5. Schulung der Achtsamkeit Die meisten Menschen kennen die innere Unruhe: Tausend Gedanken und die ganzen Erledigungen auf der To-do-Liste. Kein Wunder, wenn sich Menschen nach einer neuen Erfahrung und Urlaub sehnen. Im Yoga-Retreat lernst Du ein komplett anderes Leben kennen. Während dieser Woche spielt das Außen eine geringe Rolle, stattdessen richtest Du Deinen ganzen Fokus auf Dich und Deine Innenwelt. Damit stärkst Du die Achtsamkeit für den Moment und erfährst, wie es sich anfühlt, wenn Du weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern genau in diesem Moment bist. Plötzlich fallen Ängste, Sorgen und Unsicherheiten weg, weil Du Dich vollständig auf das Jetzt einlassen kannst. Du lernst Achtsamkeit beim Essen, während der Yoga-Session auf der Matte, beim Duschen oder beim Spazierengehen. Diese Fähigkeit darfst Du in Dein zukünftiges Leben mitnehmen. 6. Du lernst neue Yoga-Stile und intensive Meditationen kennen Wer auf der Suche nach der Intensivierung der Yoga-Praxis ist, kann sich einen Yoga Urlaub gönnen. Als Anfänger solltest Du darauf achten, dass die einzelnen Einheiten und die Yoga-Übungen für Neulinge ausgerichtet sind – ansonsten kann es unter Umständen zur Überforderung führen. Die Kombination von Yoga, Atemtechniken und Meditation auf dem Kissen ist sehr gewinnbringend. Viele Yoga-Retreats bieten tolle Einheiten für die innere Balance, Fokussierung und mehr Achtsamkeit an. 7. Erweiterung Deines Horizonts: Du lernst Dich besser kennen Im Alltag schaffen wir es häufig nicht, andere Perspektiven auf das Leben einzunehmen. In diesem Zusammenhang können Erfahrungen wie der Besuch eines Yoga-Retreats genau richtig sein, um sich selbst besser kennenzulernen. Außerdem sind Yoga, Meditationen sowie Atemübungen dienlich, den eigenen Horizont zu erweitern. Dank der Beschäftigung mit sich selbst, lernst Du andere Seiten von Dir kennen. Zudem erfährst Du durch die Gespräche mit den anderen Teilnehmern von deren Leben – damit hast Du eine perfekte Basis, um Dich selbst zu hinterfragen, und Dein Leben aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Einstige Probleme erscheinen nun nicht mehr so groß, Du entdeckst Ideen, wie Du Dinge in Deinem Alltag verbessern kannst und im besten Fall erkennst Du, wie einzigartig Du bist und dass Du Dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst. Wer an einem Retreat teilnimmt, sollte die gemeinsamen Abende sowie Aktivitäten nutzen, um die Erfahrungen anderer Menschen kennenzulernen – diese können im besten Fall lebensverändernd und sehr inspirierend sein. Hast Du bereits einmal an einem Yogaretreat teilgenommen? Was waren Deine Erfahrungen?
Joggen und Yoga - eine ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training

Joggen und Yoga – die ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training

von/ durch Nick am 23 Mai 2021
Joggen und Yoga – die ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training Fitness und Sport, um die Ausdauer zu trainieren, erfreuen sich weltweit größter Beliebtheit. Doch bei intensivem und langfristigem Training sind sie jedoch auch anstrengend und mit Schmerzen der Muskulatur und Gelenke verbunden. Bei der nächsten Trainingseinheit fühlen sich die Beine dann schwer an und die Motivation kann leiden. Regelmäßig durchgeführte Yoga-Übungen können wesentlich dazu beitragen, den durch Ausdauertraining verursachten Beschwerden wirksam vorzubeugen. In unserem Artikel erfährst Du, wie Du als Läufer von speziellen Übungen aus dem Yoga profitieren kannst. Damit stehst Du noch sicherer auf den Beinen! Laufen und Yoga: eine perfekte Kombination Immer mehr Läufer entdecken Yoga für sich, um sich die positive Wirkung der sanften Bewegungslehre auf den Lauferfolg und das allgemeine körperliche Wohlbefinden zunutze zu machen. Auch, wenn Yoga und Laufen als Sport nicht unterschiedlicher sein könnten, verbessert deren Kombination das Körpergefühl und optimiert den Trainingserfolg. Wenn Du ein leidenschaftlicher Läufer bist, kannst Du mit gezielten Übungen überbeanspruchte Muskelpartien regenerieren, Deinen Laufstil verbessern und Deine Leistungsbereitschaft für das nächste Training erhöhen. Ganzkörperfitness für Läufer Praktizierst Du als Läufer nach dem Joggen Yoga-Übungen, integrierst Du zwei Sportarten in Deinen Alltag, die sich ideal ergänzen und voneinander profitieren. Beim Laufen beanspruchst Du fast ausschließlich die Muskulatur und Gelenke der unteren Körperhälfte. Dies führt zwar zu einem intensiven Trainingseffekt der Beine und kurbelt die Fettverbrennung an. Es hat jedoch auch eine einseitige Belastung, Dysbalancen der Muskulatur und eine eingeschränkte Koordinationsfähigkeit zur Folge. Beim Yoga hingegen dreht sich alles um innere Ruhe sowie die Beherrschung und das Dehnen des gesamten Körpers. Beim Durchführen der Übungen nach dem Lauf aktivierst Du auch jene Bereiche Deines Körpers, die beim Ausdauersport grundsätzlich vernachlässigt werden. Daher ist Yoga für Läufer eine ideale Ergänzung, um durch Joggen bedingten Muskelverkürzungen entgegenzuwirken. Durch das längere ruhige Halten der Körperpositionen ist Yoga sanftes Ganzkörpertraining und wohltuende Massage in einem. Für Läufer ergibt sich daraus eine Kräftigung und Regeneration der gesamten Muskulatur, die nach dem Lauftraining viele positive Effekte zeigt. So wirkt Yoga auf Deinen Körper Die beim Laufen entstandenen Ablagerungen von Stoffwechselnebenprodukten, wie Milchsäure in den Muskelfasern, werden durch den sanften Trainingseffekt der Übungen abgebaut. Yoga mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers, entgiftet das Gewebe und beugt Muskelverspannungen, Schmerzen und Abnutzungserscheinungen der Gelenke vor. Davon sind leider viele leidenschaftliche Läufer betroffen. So hilft Dir Yoga beim Laufen: • überbeanspruchte Muskeln werden regeneriert• Stoffwechselnebenprodukte werden abgebaut• Dein Laufstil verbessert sich• die gesamte Beweglichkeit wird erhöht• Deine Leistungsbereitschaft für das nächste Lauftraining wird erhöht• das gesamte Körpergefühl wird schnell verbessert• Förderung Deiner mentalen Stärke• Kräftigung des Herz-Kreislauf-Systems Joggen und Yoga: ganzheitliches Training für mehr Wohlbefinden Yoga wirkt nicht nur entgiftend auf das Gewebe, sondern beruhigt auch den Pulsschlag und verringert die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Dies fördert einen gesunden Schlaf, der wiederum die Erholungsphase nach dem anstrengenden Ausdauertraining verlängert und die Regeneration beschleunigt. Gleichzeitig verbessert Yoga das Körpergefühl, wodurch Fehlhaltungen sanft korrigiert werden, statt sich durch die einseitige Belastung beim Laufen zu verschlimmern. Nach dem Lauftraining steigerst Du mit Yoga zusätzlich Deine Beweglichkeit und veränderst auf positive Weise Deinen Laufstil. Durch einen verbesserten Kniehub passen sich Deine Schritte automatisch an den Untergrund und die Laufgeschwindigkeit an. Ein verbesserter Laufstil bedeutet ein längeres und schnelleres Lauftraining ohne Erschöpfung. Yoga ist deshalb der perfekte, entspannte Ausgleich für Ausdauersportarten. Die besten Asanas für Läufer Yoga hat für Läufer sehr viel zu bieten. Wir geben Dir einen kleinen Einblick in verschiedene Übungen (Asanas), die Dir für die Stärkung, Dehnung und Regeneration nützlich sein können. Schnappe Dir einfach eine Yogamatte und schon kann es losgehen! • Asanas, die den gesamten Körper dehnen, vermitteln Dir ein Gefühl dafür, welche Muskeln verkürzt sind und daher sanft trainiert werden sollten. Der Herabschauende Hund oder Adho Mukha Svanasana ist eine ideale Übung für Läufer. Denn dadurch werden die durch das Joggen verkürzten Achillessehnen sowie die Muskulatur von Gesäß und Oberschenkelrückseiten gedehnt. Da sich bei dieser Übung auch Brust und Schultern öffnen, wird die Atmung verbessert und die Lunge kann während des Laufens mehr Sauerstoff aufnehmen. • Bei verkürzten Hüften und Neigung zu Knieschmerzen solltest Du die Tote Taube oder Sucirandhrasana in Dein Yoga-Workout integrieren, denn sie bewirkt eine Dehnung des Bindegewebes zwischen Hüfte, Oberschenkel und Schienbein. • Schmerzen in Knien und der Hüfte können Läufer auch mit der Stehenden Vorbeuge (Uttanasana) entgegenwirken, denn damit werden vor allem die Sitzbeinmuskeln sanft trainiert. • In der Trikonasana oder Dreiecksposition dehnst und festigst Du die gesamte Muskulatur von den Schultern bis zu den Knöchelgelenken Deiner Beine und verbesserst dadurch die gesamte Balance Deines Körpers. • Eine verbesserte Beweglichkeit der Hüfte erreichst Du im Schustersitz (Baddha Konasana). Knie und innere Oberschenkel werden im Schustersitz geöffnet, sportbedingte Verspannungen im Lenden- und Hüftbereich nachhaltig gelindert. Der krönende Abschluss Deines Yoga Workouts: Balasana Nach Deinem Yoga-Workout solltest Du unbedingt noch eine Abschlussübung durchführen. Denn Entspannung bewirkt eine deutliche Verbesserung des Trainingseffekts. Balasana, die Position des Kindes, eignet sich hervorragend als sanfte Erholungsübung. Sie fördert die Durchblutung des Gehirns und der Wirbelsäule und wirkt Verspannungen im Nacken sowie Schmerzen in den Schienbeinen entgegen. Außerdem ermöglicht sie Dir Dich einen Moment lang nur auf Deine Atmung und Deinen Geist konzentrieren zu können. Hast Du Yoga als Läufer schon für Dich entdeckt? Oder praktizierst Du schon bestimmte Yoga-Übungen und hast eine Verbesserung Deines Laufs bemerkt? Wir freuen uns über Deine Erfahrungen! Bild © lkoimages / 123rf.com
Tiriang Mukhottanasana - Die Meisterpose für Erleuchtung suchende

Tiriang Mukhottanasana - Die Meisterpose für Erleuchtung suchende

von/ durch Nick am 20 Jun 2020
Die Tiriang Mukhottanasana ist eine der Asanas, auf die sich alle neuen Yogalernenden neidisch herabblicken, da sie sich noch lange nicht in der Lage sehen, eine solche Pose einzunehmen. Sie ist eine der optisch faszinierendsten und anspruchsvollsten Posen, die für Schüler und Meister gleichermaßen eine Herausforderung darstellt. Die Essenz dieser Asana besteht darin, deinen Rücken so rund nach hinten weg zu biegen, dass du einen Kreis zu den Kniekehlen beschreibst und in diesem "P" meditativ verharren kannst. Klingt faszinierend? Wir sagen dir, wie du diese Pose einnimmst. Tiriang Mukhottanasana - Die Meisterpose für Erleuchtung suchende Starke Chakren öffnen mit der meisterlichen Tiriang Mukhottanasana Grob übersetzt bedeutet Tiriang Mukhottanasana so viel wie "Überkopf schauende intensive Dehnungs-Asana" und eigentlich beschreibt dieser einfache Name schon sehr gut, wie das Ganze am Ende aussieht. Hast du dir schon einmal gewünscht, auf dem Rücken Augen zu haben? Mit dieser Pose erreichst du dein Ziel. Alle Scherze beiseite wird dir die Tiriang Mukhottanasana höchsten Respekt vor den Yogis abringen, die sich mühelos in diese Position begeben und sie halten können, denn was zuerst aussieht wie ein weitergeführter Kopfstand, ist für Balance und Rücken ein Kraftakt. Darum wird von der Tiriang Mukhottanasana auch dringend abgeraten, wenn du vorhandene Rückenverletzungen, Bandscheibenprobleme oder schon einmal einen "Hexenschuss" hattest. Das beschriebene "P" das du am Ende mit deinem Körper formst, aktiviert Kronenchakra, Herzchakra, Halschakra und Stirnchakra, oft auch als Drittes Auge bezeichnet. Diese wichtigen Chakren können sich durch das Asana vollständig öffnen und deine Wahrnehmung schärfen. Besonders die Hör- und Tastsinne werden davon angesprochen. Der sechste Sinn, der durch das Ajna geöffnet werden soll, kann dir Visionen und höhere Wahrnehmungen eingeben. Zuerst jedoch ist die Tiriang Mukhottanasana reine Arbeit an dir selbst. Nur mit viel Übung, Balance und Ruhe erreichst du einen Zustand, in dem dir die Tiriang Mukhottanasana mühelos gelingt. Wir empfehlen, die Asana nur dann einzunehmen, wenn dich kein Stress antreibt. So nimmst du die Tiriang Mukhottanasana ein Verschiedene Schulen setzen auf unterschiedliche Methoden, um die Tiriang Mukhottanasana einzunehmen. Als Beginner solltest du dir diese Asana erst nach vielen Versuchen ganz zutrauen und vorher einige rückenstärkende Posen gehalten haben. Da die Gefahr besteht, aus dem mittleren Ablauf in einen Kopfstand überzugehen, kann dir ein Mitschüler oder Lehrer zu Beginn assistieren. Du stehst aufrecht am vorderen Ende der Matte, lockerst deine Muskeln und biegst deinen Rücken und Nacken langsam nach hinten. Der Halbkreis wird in der Luft kurz gehalten, die Knie bleiben gerade. Erst wenn der Körper gerade waagerecht in der Luft liegt und der Nacken über die Halsmuskulatur gerade gedehnt ist, stemmst du beide Hände auf Hüfthöhe ein und beginnst, die Knie vorsichtig anzuwinkeln. Ein zu schnelles Anwinkeln lässt sich nach hinten umfallen. Die Hände wandern nun nach oben auf die Brust und schließlich über den Kopf in Richtung Boden. Nun greifst du so um, dass du deine Fersen siehst und der Daumen am Bein nach oben zeigt. Beide Hände wandern gleichzeitig von hinten an den Beinen hoch. Der Blick bleibt auf die Fersen gerichtet, um die Nackenmuskulatur zu entspannen. Der Griff erfolgt stückweise bis kurz unter die Knie. Nun wird die Tiriang Mukhottanasana gehalten und du kannst den Nacken etwas heben um den Blick auf den Bereich hinter dich zu werfen statt auf den Boden. Halte die Pose nicht zu lange. Bei starken Schmerzen musst du die Pose sofort nach oben auflösen. Achtung: Lass dich nie einfach nach unten fallen, das kann zu Verletzungen im Genickbereich führen. Die Tiriang Mukhottanasana meistern Diese Asana ist eine Pose, die dir zeigen wird, dass du die volle Kontrolle über deinen Körper und damit dein Leben hast. Die Asana ist meditativ für alle, die sie wirklich beherrschen. Du kannst sie dir als Ziel stecken, das du als Yogalernender erreichen möchtest. Bild © byheaven / 123rf.com Link Empfehlung: Artikel zum Thema Verspannungen lösen
Yoga Mudrasana - Mit Körper und Geist mit allem verbunden

Yoga Mudrasana - Mit Körper und Geist mit allem verbunden

von/ durch Stefan am 25 Aug 2019
Yoga Mudrasana - Mit Körper und Geist mit allem verbunden   Die Yoga-Übung Yoga Mudrasana ist eine der ganz zentralen Übungen im Yoga. Denn sie symbolisiert in sehr besonderer Weise die vollkommene Verbundenheit von Körper und Geist. Und während dieser Zusammenführung beider Elemente werden im Einklang mit dem gesamten Kosmos alle Dinge losgelassen, die wir nicht mehr benötigen. Danach ist der Geist wie erfrischt und bereit für die Aufnahme von ganz neuen Energien und Eindrücken. In dieser Asana lernt deshalb nicht nur der Körper, ganz loszulassen - sondern vor allem auch der Geist.   Mit Yoga Mudrasana das eigene Innere entdecken   Ein großes Missverständnis von Yoga ist darin begründet, es handele sich bei der Jahrtausende alten Lehre um eine Art von Lifestyle oder sportlicher Tätigkeit, die nur dazu dient, um besonders gut und fit auszusehen. Aber nur, wer sich auch innerlich gut fühlt, strahlt diese Kraft letzten Endes auch nach außen aus. Doch gerade viele Yoga-Anhänger in westlichen Hemisphären vergessen dabei oft, dass die zum Teil körperlich sehr anspruchsvollen Asanas eigentlich nur dazu dienen sollen, um den Geist nach und nach wirkungsvoll zu beruhigen - damit so die nötige Stärke für den mutigen Pfad zu den eigenen und inneren Kraftquellen entwickelt werden kann. Nicht verwunderlich also, dass deshalb die Meditation auch seit Jahrtausenden als die höchste Stufe des Yoga gilt. Deshalb ist für eine tiefe Meditation Yoga Mudrasana die denkbar beste Asana, um der eigenen Feinstofflichkeit näher zu kommen. Denn schließlich bedeutet das Wort 'Mudra' auf Sanskrit auch so viel wie 'Die Bewegung der Hand', 'Die Geste der Hand' oder auch 'Die Handstellung'. Deshalb gilt Yoga Mudrasana auch als 'Siegel des Yoga' oder 'Symbol des Yoga'.   Wie wirkt Yoga Mudrasana eigentlich genau?   Mit Yoga Mudrasana kannst Du vor allem Deine Hüften und Deine Wirbelsäule sehr effektiv mobilisieren. Und zudem ist die tiefe Vorwärtsbeugung, die durch Yoga Mudrasana erzielt wird, gleichzeitig auch eine der besten Anti-Aging-Posen, die es überhaupt im Yoga gibt. Yoga Mudrasana stärkt nicht nur die Beweglichkeit, sondern verbindet auch auf ganz besondere Weise die körperliche Energie mit den feinstofflichen Kräften des Geistes und des Universums. Denn Yoga war schon immer seit Jahrtausenden ein körperlicher Weg, um sich mit den allumfassenden Kräften aller Wesenheiten zu verbinden. Und mit Yoga Mudrasana geraten Körper und Geist so miteinander in Verbindung, dass durch die körperliche Praxis die Kraft des Geistes enorm gestärkt wird.   Die Anleitung für Yoga Mudrasana und welche Yoga-Übung im Anschluss ideal ist   Setze Dich mittig auf Deine Yoga-Matte. Wer den vollen Lotus-Sitz beherrscht, nimmt diese Position ein. Allerdings ist der volle Lotus-Sitz für Anfänger von Yoga-Übungen oft etwas schwierig. Und häufig ist der Lotus-Sitz in späteren Lebensabschnitten auch altersbedingt nicht mehr ohne weiteres auszuführen - selbst für all jene Menschen, die jahrelang oder sogar über Jahrzehnte hinweg Yoga praktiziert haben. Deshalb ist es auch völlig in Ordnung, eine andere Sitzhaltung für Yoga Mudrasana einzunehmen. Gute Alternativen mit einem ähnlichen Effekt sind daher auch der halbe Lotussitz, der Schneidersitz oder der Fersensitz.   Wer schon über mehr Yoga-Praxis verfügt, kann auch Utthita Parsvakonasana - die seitliche Winkelstellung und die gedrehte seitliche Winkelhaltung Parivritta Parsvakonasana mit Yoga Mudrana kombinieren. Presse dazu einfach Deine hintere Ferse auf die Yogamatte und positioniere anschließend Deine linke Hand an der Innenseite Deines rechten Fußes. Idealerweise sollte sich Deine Hand nun direkt unter Deiner linken Schulter befinden. Strecke abschließend einfach Deinen rechten Arm hoch in Richtung Decke und ziehe ihn längs über den Kopf.   Bild © dimol / 123rf.com    
Krounchasana - die Reiher Stellung

Krounchasana - die Reiher Stellung

von/ durch Stefan am 16 Aug 2019
Krounchasana - die Reiher Stellung   Das Wort Krounchasana stammt aus dem Sanskrit und ist der Name der Asana "Der Reiher". Denn Krouncha bedeutet "Reiher" und "Asana" Sitz. Den Namen erhielt diese Yoga-Stellung aufgrund der Ähnlichkeit, die das senkrecht angehobene Bein mit dem ausgestreckten Hals und Kopf dieses langschnabeligen und anmutigen Schreitvogels hat.   Schritt für Schritt in die Krounchasana-Haltung gelangen   Für die Reiher-Stellung setzt Du Dich zuerst bequem auf Deine Yoga-Matte in die Stabhaltung. Bei der Stabhaltung streckst Du beide Beine nach vorne aus und bringst sie zusammen. Die Füße sind dabei so gebeugt, dass Deine Zehen in Richtung Deines Gesichts zeigen. Drücke nun Deine beiden Handflächen rechts und links neben Deiner Hüfte ab. Die Fingerspitzen schauen dabei nach vorne. Achte darauf, dass Deine Wirbelsäule gerade aufgerichtet ist und rolle Deine Schultern etwas nach hinten, weg von Deinen Ohren. Spüre, wie sich Deine Gesäßknochen fest in den Boden drücken. Strecke nochmal die Wirbelsäule und beginne damit, Dein linkes Knie abzuwinkeln. Platziere Deinen linken Fuß neben Deinem linken Gesäßmuskel auf den Boden. Bei dieser Bewegung solltest Du keinesfalls Schmerzen im Kniegelenk spüren. Gehe deshalb beim Abwinkeln des Knies besonders behutsam vor.   Im nächsten Schritt winkelst Du Dein rechtes Knie in Richtung Brustkörper ab und fasst Deinen rechten Fuß mit beiden Händen. Drücke dabei Deine Ferse sanft nach oben. Danach folgt die Bewegung, die Dich in die Reiher-Stellung bringt. Strecke Dein Bein soweit aus, wie Du kannst. Denn Ziel der Krounchasana-Stellung ist es, bei vollkommen gerader Wirbelsäule das Bein komplett auszustrecken und dabei weiterhin Deinen Fuß mit beiden Händen umfasst zu halten. Ziehe danach Deine Schultern nochmals nach unten und hinten zusammen und hebe Deine Brust an. Lehne Dich leicht zurück und atme mindestens drei tiefe Atemzüge in dieser Position durch. Danach löse Dich aus der Yogastellung, indem Du zuerst Dein rechtes Bein vorsichtig abwinkelst und es langsam wieder am Boden vor Dir ausstreckst. Erst danach solltest Du Dein linkes Bein wieder zurück in die Stabstellung bringen. Wiederhole die Reiher-Stellung auf der anderen Seite.   Worauf Du bei der Ausführung der Krounchasana-Stellung achten solltest   Die Krounchasana-Stellung ist für Dich nicht zu empfehlen, wenn Du Probleme mit den Knien oder den Fußgelenken hast. Viele Anfänger machen bei der Reiher-Stellung den Fehler, dass sie die Wirbelsäule abrunden. In der Krounchasana-Stellung soll der Rücken jedoch vollends gerade gehalten werden. Um das zu ermöglichen, kannst Du Dein Bein, anstatt es gerade auszustrecken, ein wenig abwinkeln. Wenn Deine Beine nicht ausreichend gedehnt sind, kannst Du diese auch am Knöchel oder entlang des Schienbeins fassen, anstatt Deine Hände oberhalb der Fußsohle zusammen zu bringen. Es spricht auch nichts dagegen, einen Riemen oder ein Tuch zu verwenden, um Dein Bein langsam zum Strecken zu bringen. Lege dafür das Band um den Ballen Deines nach oben gestreckten Fußes. Halte das Band mit jeder Hand von beiden Seiten. Auf diese Art kannst Du es langsam strecken und dabei Deine Schultern nach hinten und nach unten bewegen. Gehörst Du zu den bereits geübten Krounchasana-Übenden und möchtest Du die Übung noch vertiefen, dann bewege Dein Kinn zum angehobenen Knie so weit, wie es für Dich angenehm ist.   Die Wirkung von Krounchasana   Die Reiher-Stellung verbessert Deine Haltung und stärkt die Muskulatur Deiner Hüften und des Rumpfes. Bei Krounchasana öffnest Du Deine hintere Beinpartie und streckst dabei Deine Achillessehne, den Quadrizeps und die Wade. Gleichzeitig wird in der Krounchasana-Stellung Deine Bauchmuskulatur aufgebaut. Der Reiher-Stellung wird darüber hinaus eine regulierende Wirkung auf den Blutdruck und den Kreislauf nachgesagt.   Bild © fizkes / 123rf.com