Finde Deine innere Mitte: 5 praktische Hilfsmittel beim Yoga

Finde Deine innere Mitte: 5 praktische Hilfsmittel beim Yoga

Im fernen Indien begonnen, ist Yoga in den letzten Jahrzehnten auch bis zu uns in den Westen vorgedrungen. Die meditative Sportart hat einen wahren Hype ausgelöst, denn immer mehr Menschen schwören auf die vielen verschiedenen Übungen, die Geist und Körper miteinander in Einklang bringen.

Herabschauender Hund, Krieger oder Tänzer – Yoga stärkt Deinen Rücken und ist so gut wie jede Physiotherapie. Damit die Yoga-Übungen aber auch wirklich rückenschonend und effektiv sind und Du dabei Kraft und Balance aufbauen kannst, verraten wir Dir 5 praktische Yoga-Hilfsmittel, die Dich bei der nächsten Yoga-Session unterstützen werden.

Ein Must-Have für Yogis und Yoginis: Die Yogamatte

Welches Yoga-Zubehör braucht Du wirklich? Das wohl wichtigste Hilfsmittel ist die Yogamatte. Obwohl Du Yoga genauso gut auf einem Teppich oder Handtuch machen könntest, bietet die Yogamatte viele Vorteile. Sie ermöglicht es nicht nur, sämtliche Übungen körperschonend auszuführen, sondern hilft Dir durch ihre Rutschfestigkeit auch dabei, einen sicheren Stand beizubehalten.

Eine gute Yogamatte erkennst Du daran, dass sie…

  • …eine raue Oberfläche besitzt und damit rutschfest
  • Deiner Körpergröße entspricht und somit bei Streckungsübungen Kopf und Füße gut Platz haben.
  • 4 – 5 mm dick
  • …mit dem Qualitätsmerkmal Öko-Tex® Standard 100 zertifiziert und somit frei von jeglichen gesundheitsschädlichen Stoffen ist.
Finde Deine innere Mitte: 5 praktische Hilfsmittel beim Yoga

Sich wohl fühlen: Die passende Yoga-Kleidung

Wie bei jeder Sportart solltest Du beim Yoga auf eine bequeme Kleidung achten, die Dich in der Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Es spielt keine Rolle, ob Du lieber eine kurze oder eine lange Hose, ein dünnes Langarmshirt oder ein T-Shirt trägst. Wichtig ist nur, dass die Klamotten weder zu eng noch zu weit sind.

Neben der optimalen Passform sollte Deine gewählte Kleidung atmungsaktiv sein. Synthetische Materialien bringen Dich viel leichter zum Schwitzen und setzen schnell unangenehme Gerüche frei. Kleidung aus natürlichem Material, wie zum Beispiel Baumwolle, ist wesentlich besser geeignet.

Für Yoga brauchst Du nicht unbedingt Schuhe. Alle Übungen kannst Du ganz leicht barfuß bewältigen. Falls es im Winter aber trotzdem einmal zu kalt wird, kannst Du rutschfeste Socken mit kleinen Noppen an der Unterseite tragen.

Tief durchatmen: das Yogakissen

Beim Yoga spielt die Atmung eine zentrale Rolle. Das ruhige und beständige Ein- und Ausatmen hat dabei viele positive Effekte. Die gezielte Konzentration auf die Atmung, die im Yoga als Meditation bekannt ist, wird traditionell im Sitzen ausgeführt. Um dafür eine möglichst entspannte und gleichzeitig gesunde Haltung einnehmen zu können, benötigst Du ein Yogakissen.

Beim Stillsitzen hilft das Yogakissen dabei, sich voll und ganz auf die Atmung zu konzentrieren, ohne von eingeschlafenen Beinen oder Rückenschmerzen abgelenkt zu werden. Durch eine erhöhte Sitzposition können Deine Muskeln nicht verkrampfen, die Wirbelsäule wird entlastet und es entsteht mehr Raum im Bauchbereich. Dadurch kannst Du noch viel tiefer ein- und ausatmen.

Meditationskissen gibt es in verschiedenen Formen, die unterschiedliche Sitzhaltungen ermöglichen. Wichtig ist, dass Du die Sitzunterlage kaum wahrnimmst, während Du Dich voll und ganz der Meditation widmest. Es gibt beispielsweise Rundkissen, die aufgrund ihrer runden Sitzfläche eine aufrechte und richtige Haltung ermöglichen. Halbmondkissen eignen sich hervorragend für das Sitzen mit überkreuzten Beinen. Die klassischen Zafu-Kissen haben eine ganz besonders große und breite Sitzfläche.

Dehnen und strecken: der Yogagurt

Der Yogagurt zählt zu den zentralen Yoga-Utensilien eines jeden Yoga-Fans. Dieses in allen möglichen Längen und Breiten erhältliche Band verbessert sowohl Deine Flexibilität als auch Deine Haltung.

Vor allem Anfänger haben oftmals Schwierigkeiten, bestimmte Asanas richtig zu praktizieren. Der Yogagurt hilft Dir, Deinen Körper zu dehnen, ohne Muskeln und Bänder überzustrapazieren. Auch wenn Du anfangs beim Stehen mit gestreckten Beinen Deine Füße mit den Händen noch nicht erreichen kannst, bewirkt der Yogagurt wahre Dehnungswunder.

Das elastische Band kann nicht nur bei der Dehnung Deines Hamstrings zum Einsatz kommen; es gibt eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. So kann Dich der Yogagurt auch dabei unterstützen, eine gerade Körperhaltung zu entwickeln, die Balance zu verbessern und Armdehnungen besser auszuführen.

Die Welt andersrum betrachten: der Kopfstandhocker

Wolltest Du schon immer einmal einen Kopfstand machen und hast bisher aber noch nie den Mut dazu aufbringen können? Mit einem Kopfstandhocker kannst Du ganz leicht die Perspektive wechseln und die Welt um Dich herum auch einmal mit nach oben gestreckten Füßen betrachten.

Bei der Verwendung des Kopfstandhockers ist es wichtig, ihn auf eine rutschfeste Unterlage und nach Möglichkeit in der Nähe einer Wand zu positionieren. Umfasse das Holzgestell mit beiden Händen, lege den Kopf in die dafür vorgesehene Polsteröffnung und die Schultern auf dem Polster ab, und hebe dann Knie und Beine immer weiter in Richtung Himmel. Durch die Verlagerung Deines Körpergewichts auf Schultern und Arme hilft Dir der Hocker, Deine Halswirbelsäule und Deinen Kopf beim Kopfstand zu entlasten.

Der Kopfstandhocker ist jedoch nicht nur für den Kopfstand gedacht, sondern eignet sich auch für ganz viele andere Yoga-Übungen, wie zum Beispiel Vor- und Rückbeugen. Balanceübungen lassen sich mit einem Kopfstandhocker ebenfalls wesentlich einfacher ausführen. Eine integrierte Balancestange hilft, das Gleichgewicht zu bewahren und zu verbessern. Somit kann der Kopfstandhocker eindeutig noch mehr, als der Name zunächst vermuten lässt!

Yoga ist mittlerweile ein fester Bestandteil der heutigen Fitnesslandschaft. Die Sportart bringt Deinen Körper in Topform und mit Yogamatte und Co. geht das noch um einiges leichter – viel Spaß und vor allem Entspannung bei Deiner nächsten Yoga-Session!

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