Yoga Stützhaltung – Vasisthasana

Yoga Stützhaltung – Vasisthasana
Yoga Stützhaltung – Vasisthasana

Es ist das Besondere, was diese Übung ausmacht. „Vasistha“, dieser außergewöhnliche Name steht für bekannte Yoga-Weise. Wörtlich übersetzt heißt es „hervorragend“, man möchte das Besondere lieben.

Vasisthasana kräftigt:

  • die Arme
  • die Handgelenke
  • den Rumpf
  • den Bauch
  • den Rücken

und:

  • verbessert das Balancegefühl
  • kräftigt den gesamten Körper
  • schenkt mehr Selbstvertrauen
  • es vertieft sich die Atmung

Menschen, die sich mit Depressionen, Panik und Angstzuständen herumplagen, können durch die Stützhaltung (Vasisthasana) ihre Probleme beseitigen oder zumindest stark lindern. Der Seitstütz wird als Asana für die innere und äußere Balance bezeichnet.

Die Position sollte nicht ausgeübt werden, wenn jemand an Handgelenksproblemen wie dem Karpaltunnelsyndrom leidet oder bei Verletzungen der Rotatorenmanschette.

Wer Verlust und Trauer überwinden, Ängste und Depressionen verlieren sowie mehr Entschlossenheit und Selbstbewusstsein entwickeln möchte, sollte die Yoga Stützhaltung (Vasisthasana) in seinen Alltag einbeziehen.
Für ungeübte scheint die Übung zunächst etwas schwierig, da man schnell zittrig wird. Davon sollte sich aber niemand abschrecken lassen, die Position weiterhin halten, das Zittern annehmen und gleichmäßig atmen. Damit baut man Kraft und Selbstvertrauen auf. Das Unmögliche scheint plötzlich möglich zu sein.

So geht der Seitstütz – Vasisthasana

Die Übung sieht aus, als wenn ein großes „T“ zur Seite gekippt wurde. Kopf, Rumpf und Beine bilden den senkrechten Stamm, die ausgestreckten Arme den waagerechten Querbalken.
Unsere Arme spielen eine große und zentrale Rolle. Sie unterstützen die Übung ungemein. Zunächst kann es sein, dass unsere Arme sehr schnell zittern, denn sie sind diese Haltung und Kraftanstrengung nicht gewohnt. Viele beenden ihre Bemühungen dann sehr schnell. Sie zweifeln an ihrer Kraft und ihrem Durchhaltevermögen. Also lautet die Devise: Nicht aufgeben, weiterhin üben und den späteren Erfolg genießen.
Wir können über die Hundehaltung (adho mukha svanasana) in die Vasisthasana-Haltung kommen, indem wir uns zuerst auf den rechten Arm und das rechte Bein stützen und dann auf die andere Seite wechseln. Wer sofort in die seitliche Stützhaltung (Vasisthasana) gelangen möchte, beginnt wie folgt:

Man nimmt die Grundhaltung zur Liegestütz ein. Aus dieser Position heraus wird der Körper langsam gedreht und das Gewicht auf die linke Hand und die Außenkante des linken Fußes verlagert. Der rechte Fuß wird auf dem linken abgelegt, die Hüfte nach oben gedrückt und der rechte Arm aufwärts zur Decke gestreckt. Beine und Rumpfmuskulatur müssen angespannt bleiben und die Wirbelsäule gerade sein. Mit ein wenig Übung gelingt es schon nach kurzer Zeit, sich nur auf der Außenkante des Fußes zu halten.
Zunächst sollte es gelingen, in dieser Übung drei tiefe Atemzüge lang zu verharren und dann die Seite zu wechseln. Mit der Zeit wird man sicher auch mehr als drei Atemzüge lang in dieser Stellung verharren können.
Um diese Haltung auf die andere Körperseite zu verlegen, wird die Position über den Ganzkörperstütz mit langsamen Bewegungen verändert.

Hindernisse

Bei dieser Übung steht nicht unbedingt die Gelenkigkeit im Vordergrund, sondern es geht darum, die Armstellung und die Wirbelsäule durch eine neutrale Ausrichtung zu halten und dem natürlichen Zug der Schwerkraft standzuhalten.
Die Schwerkraft kann den Körper an vielen Stellen aus der Asana herauszerren. Die Hüfte könnte nach vorne, die Schulter nach hinten ausdrehen und die Wirbelsäule sich verdrehen. An der Unterseite können sowohl Bein als auch Schulterblatt abduziert werden. Die Hüfte kann zu hoch sein.
Durch Nachgeben gegenüber der Schwerkraft oder übermäßigem Widerstehen kann die Balance verloren gehen, wir fangen an zu zittern und beenden die Übung vorzeitig.

Die Atmung

Die anspruchsvolle Balancehaltung erfordert viel Stütz- und Haltearbeit. Dadurch werden tiefe Atemzüge der Brust- und Bauchmuskulatur benötigt.

Die Stützhaltung – Vasisthasana

  • öffnet das Kehlkopf-Chakra (Vishuddha)
  • stärkt die Willenskraft und das Selbstbewusstsein
  • fördert die Konzentration

Bild © fizkes

[Gesamt:10    Durchschnitt: 3.4/5]

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