Dauer und Häufigkeit: lieber mit Gruppe oder allein trainieren?

Dauer und Häufigkeit: lieber mit Gruppe oder allein trainieren?
Dauer und Häufigkeit: lieber mit Gruppe oder allein trainieren?

Bücher, Videos und engagierte Trainer sprechen gern davon, dass Yoga regelmäßig und durchaus auch recht lange trainiert werden sollte. Es gibt unzählige Angebote für Anfänger und Fortgeschrittene, außerdem etliche Ideen für die unterschiedlichsten Zielgruppen: Yoga für unterwegs und im Büro, Yoga für Schwangere, für Dicke und für Frauen in den Wechseljahren, außerdem für Kinder und Behinderte. Du solltest sorgfältig auswählen, was infrage kommt.

Wer wie lange trainiert, ist eine sehr persönliche Angelegenheit und hängt von deinen individuellen Möglichkeiten und weiterhin davon ab, ob du lieber allein oder in der Gruppe trainierst. Wenn du dein Wohn- oder Schlafzimmer vorziehst, hast du alle Freiheiten der Welt, musst aber auch diszipliniert sein und mit der Familie Absprachen treffen. In einer Gruppe richtest du dich nach den Uhrzeiten und dem Trainingsprogramm. Sie kosten mehr Geld, müssen aber nicht teuer sein.

Kurse mit ausgebildeten Trainern

Die Volkshochschulen sind preiswert und bieten pro Semester mehrere Kurse für diverse Stufen und Themen an. In der Regel dauern diese Sitzungen 90 Minuten, eine Matte wird normalerweise selbst mitgebracht. Dabei ist eine einfache Yoga- oder Gymnastikmatte schon ausreichend. Wähle einfach eine Farbe, die dir gut gefällt.
Solch eine Matte passt auch jederzeit für andere Kurse oder dein Trainingsprogramm zu Hause. Wenn du „voll einsteigen“ möchtest, haben wir auch besonders exklusive Modelle im Angebot, die du nicht überall kaufen kannst.
Manchmal bietet die Volkshochschule Wochenendseminare an, bei denen neben Yoga weitere Übungen unter dem Motto Entspannung angeboten werden: Solche Schnupperkurse bringen dir die Yogaidee näher und du kannst selbst entscheiden, ob, wann und wie viel du auf Dauer trainieren willst.

Eine andere Möglichkeit sind die vielen Yogaschulen. Die Zusammensetzung der Gruppen sollte bezüglich des Trainingsstandes ungefähr passen. Wie in der Volkshochschule trifft sich jede Gruppe meist einmal wöchentlich, die Kosten sind allerdings höher. Normalerweise kannst du eine Probestunde nehmen und den Ablauf – meist auch 90 Minuten – kennenlernen. Es gibt Schulen, in denen sehr hart trainiert wird, und andere, in denen es etwas „weicher“ zugeht. In Letzteren wird ebenfalls ein hervorragendes, anstrengendes Training mit tollen Übungen angeboten, aber es gibt feine Unterschiede: So schließt es vielleicht neben der Toten-Mann-Stellung mit einer leckeren, heißen Tasse Tee ab, die der Trainer selbst anbietet; es herrscht eine familiäre Atmosphäre, Kursteilnehmer und Trainer sind enger verbunden, es gibt persönliche Gespräche, Teelichter werden angezündet und anderes mehr.

Unser Kommentar ist keine Wertung der Schulen, denn solche Gespräche können natürlich auch mehr Übungszeit kosten. Mancher braucht die härtere Gangart. Ob du Lust auf eineinhalb Stunden Training hast, hängt nicht zuletzt davon ab, ob du dich wohlfühlst.

Private Verantwortung

Dasselbe gilt für dein Privattraining. Du kannst eine Gruppe und deinen täglichen Alleingang kombinieren oder dich ganz auf dich konzentrieren. Privat übernimmst du mehr Eigenverantwortung: ein schöner Nebeneffekt, der zur Yogaidee passt. Du stellst selbst einen Plan auf oder belässt es bei spontanen Übungen – die bei den meisten Menschen leider ähnlich wie Silvesterpläne kaum umgesetzt werden; aber das kann bei dir anders sein.
Du motivierst dich vielleicht durch einen Klang, oder durch ein Licht, weil du gern mit einer Meditation einsteigst. Du kannst nur eine einzige kurze Übung machen, aber wir finden das Minimum einer Viertelstunde sinnvoller, denn du hast dich umgezogen und die Matte ausgerollt. Wenn du allerdings feststellst, dass es einfach nicht klappen will, dann höre sofort auf und probiere es ein anderes Mal wieder.

Anders sieht es im Büro und unterwegs aus: Hier kannst du oft nur bestimmte Übungen in kurzer Zeit machen. Es ist aber auch hier eine Frage deiner Prioritäten, ob du überhaupt welche machst.

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