Wellness fürs Zuhause: 5 Rezepte für selbstgemachte Massageöle

Ayurveda Massage
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Verspannter Nacken, Rückenschmerzen oder innere Unruhe: Wer von uns kennt sie nicht, diese kleinen und großen gesundheitlichen Probleme? In der heutigen Zeit hetzen wir oft von Termin zu Termin, ohne uns wirklich Zeit zu nehmen. Wenn Du Dir eine Auszeit von Stress, Hektik und Trubel gönnen möchtest, ist eine Massage womöglich genau das Richtige. Das passende Massageöl kannst Du dabei ganz einfach selbst machen. Hier verraten wir Dir 5 Rezepte zum Ausprobieren.

Warum lohnen sich Massagen?

Massagen mit Massageölen können entspannen, pflegen, heilen und wärmen – und das alles nur durch bestimmte Berührungen. Das Kneten und Streichen belebt nicht nur die Sinne, sondern hilft z. B. bei folgenden körperlichen Beschwerden:

• chronische Verspannungen
• Durchblutungsstörungen
• Migräne
• Muskelkater
• Rückenschmerzen

Für jede Massage braucht es ein hochwertiges Massageöl, um die notwendige Gleitfähigkeit der Haut sicherzustellen. Auf dem Kosmetikmarkt findest Du viele verschiedene Massageöle für fast jedes körperliche Gebrechen und seelische Problem. Natürlich kannst Du Dir einfach ein passendes Öl kaufen, aber noch schöner ist es, wenn Du es selbst mischst. Wie das genau geht, erfährst Du jetzt!


Massageöl selbst machen

Es ist keine große Kunst, ein Massageöl selbst herzustellen. Für die Zubereitung brauchst Du eigentlich nur zwei wichtige Zutaten: ein pflegendes Basisöl und ätherische Öle nach gewünschter Wirkung und bevorzugtem Duft. Als Basis- bzw. Trägeröle stehen Dir unter anderem die folgenden drei zur Auswahl.


Jojobaöl verwöhnt Dich mit seinem dezenten Duft und schenkt Deiner Haut viel Feuchtigkeit. Es lässt sich perfekt mit verschiedenen ätherischen Ölen vermischen und ist im Vergleich zu anderen Ölen länger haltbar.

Olivenöl besitzt ein mittleres bis starkes Eigenaroma – deshalb lässt es sich nur mit ätherischen Ölen kombinieren, die wenig duften. Olivenöl zieht nur langsam in die Haut ein und eignet sich deshalb besonders gut für Massagen.


Sesamöl ist hauptsächlich in der Küche bekannt. Sein unverkennbarer nussiger Duft macht ihn zu einem ganz besonderen Massageöl. Es kann sehr tief in die Haut eindringen und lohnt sich bei trockener sowie schlecht durchbluteter Haut.

Egal, ob Du Dich nun für hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl, angenehm duftendes Jojobaöl oder altbewährtes Sesamöl entscheidest: Dein Massageöl wird mit diesen Basisölen zum echten Hit! Die folgenden Rezepte sind besonders empfehlenswert.

1. Entspannendes Lavendel-Massageöl

Fühlst Du Dich gestresst und kommst einfach nicht zur Ruhe? Hier kann Dir entspannender Lavendel weiterhelfen. Am besten Du entscheidest Dich für eine Massage am späten Nachmittag oder Abend – Lavendel kann Dich nämlich beim Einschlafen unterstützen und Dir eine angenehm erholsame Nacht bescheren.

Zutaten:
• 500 ml geruchsneutrales Basisöl (z. B. Jojobaöl)
• frische oder getrocknete Lavendelblüten, -blätter und -zweige

Vermische alle Zutaten und lasse sie in einem verschlossenen Gefäß für einen Zeitraum von mindestens einem Monat ziehen. Schüttle das Gemisch immer wieder und bewahre es an einem kühlen Ort auf.

2. Schmerzstillendes Arnika-Massageöl

Arnika ist ein echtes Allroundtalent: Die ätherischen Öle der Pflanze fördern die Durchblutung, stillen Schmerzen und hemmen Entzündungen. Bei Gelenkschmerzen, Muskelkater und Verspannungen eignet sich eine Massage mit Arnika-Öl ganz hervorragend.

Zutaten:
• 1 halbes Glas voller Arnikablüten
• natives Olivenöl

Für das Arnika-Massageöl füllst Du das Glas mit den Arnikablüten mit dem nativen Olivenöl auf. Lasse es gut verschlossen für einen Monat stehen und schüttle es täglich. Am besten Du bewahrst das Öl an einem kühlen und dunklen Ort auf.

3. Pflegendes Honig-Massageöl

Honig ist bekannt für seine pflegende Wirkung. Das Naturprodukt versorgt die Haut mit wertvollen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. So bringt Honig die Haut zum Strahlen. Hinzu kommt: Honig findet sich in fast jeder Küche – vielleicht hast auch Du ihn schon daheim!

Zutaten:
• 100 ml Mandelöl
• 1 Esslöffel Blütenhonig
• Alternative: 5-10 Tropfen ätherisches Honigöl

Vermenge alle Zutaten miteinander und schon kann die Massage losgehen! Keine Angst, der Honig klebt nicht – er zieht stattdessen gemeinsam mit dem Öl in die Haut ein. Zusätzlich kannst Du das Honig-Öl noch mit ein paar Tropfen Vanille, Mandarine oder Rose verfeinern.

4. Straffendes Efeu-Öl

Kämpfst Du mit unliebsamen Dellen an den Oberschenkeln? Ein Massageöl aus Efeublättern fördert die betroffenen Hautstellen und festigt das Bindegewebe. Auch dieses Öl kannst Du ganz leicht selbst herstellen.

Zutaten:
• 500 ml Weizenkeimöl
• 2 Handvoll frische Efeublätter
• 1 Esslöffel Honig

Übergieße die Efeublätter in einem verschließbaren Gefäß mit Weizenkeimöl. Lasse es zwei bis drei Wochen stehen und ziehen. Seihe das Öl nach diesem Zeitraum ab, erwärme es auf maximal 40° C und füge den Honig hinzu.

5 . Belebendes Ingwer-Zitronen-Massageöl

Fühlst Du Dich hundemüde und kraftlos? Dann solltest Du Dich für das belebende Ingwer-Zitronen-Massageöl entscheiden. Es erweckt selbst die müdesten Geister aus dem Tiefschlaf und schenkt zusätzlich eine Extraportion Energie.

Zutaten:
• 50 ml Olivenöl
• 7-8 Scheiben frischer Ingwer
• 1 Teelöffel frischer Zitronenabrieb

Schneide den Ingwer in Scheiben und reibe die Zitronenschale fein ab. Gib beide Zutaten in das Olivenöl und lasse das Gemenge für etwa eine halbe Stunde einwirken. Dann ist das Öl fertig und bereit zum Auftragen.

Massagen sind nicht nur unglaublich entspannend. Mit dem richtigen Massageöl können die einzelnen Berührungen bei körperlichen Gebrechen helfen. Für das Öl musst Du keine Unsummen ausgeben – Du kannst es ganz einfach selbst machen. Probiere eines unserer 5 Rezepte aus und verwandle Dein Zuhause in eine Wellnessoase!