Prana Yoga – Für mentale und körperliche Stärke

Prana Yoga
Prana Yoga

Das Prana Yoga umfasst körperliche Übungen, energetische Übungen und Atemtechniken, die das Prana – unsere Lebensenergie – erhöhen sollen. Prana Yoga erhöht die körperliche Kraft, die psychische Belastbarkeit und die emotionale Ausgeglichenheit. Es eignet sich ideal für Menschen, die sich im Alltag mehr mentale Stärke und Harmonie wünschen. Eine Sonderform ist das „Pranic Healing“, die Prana-Heilung, die den Energiefluss gezielt anregt, um körperlichen Beschwerden entgegen zu wirken.

Prana – Die Lebenskraft

Der Begriff Prana bezeichnet im Hinduismus die Lebenskraft oder Lebensenergie und ist vergleichbar mit dem chinesischen Begriff Qi. Prana bezeichnet auch oft den Atem als zentrale Lebenskraft. Daher rührt auch die Bezeichnung Pranayama für bestimmte Atemübungen im Yoga. Pranayama setzt sich zusammen aus Prana (Lebensenenergie) und Ayama (kontrollieren). Prana ist jedoch mehr als nur der Atem. Der Atem ist der Zugang zum Prana, der Lebensenergie, die sich dann im ganzen Körper verteilt.

Prana symbolisiert auch das Leben an sich. Prana unterscheidet einen Hund von einem Stofftier, eine Rose von einer Plastikrose, einen lebenden Menschen von einem Toten. Das Prana durchströmt nicht nur alle lebenden Dinge, wir können es auch oft spüren. Ein Mensch mit starkem Prana hat eine Ausstrahlung, eine Aura, die andere oft unterbewusst wahrnehmen: Diese Menschen berühren uns, reißen uns mit. Wir fühlen uns wohl und gestärkt in ihrer Nähe. Jemand mit viel Prana steht oft automatisch im Mittelpunkt.

Auch im Ayurveda spielt Prana eine Rolle. Die ayurvedische Ernährung und Nahrungszubereitung soll das Prana unterstützen. Ayurveda Massagen lösen Energieblockaden und lassen das Prana wieder frei fließen.

Was ist Prana Yoga?

Prana ist ein wichtiger Schlüsselbegriff im Kundalini Yoga und im Hatha Yoga. Die Übungen in diesen Yogastilen sollen dazu dienen, das Prana zu erhöhen. Als eigener Yogastil ist das Prana Yoga eine Unterform, die sich aus dem Hatha Yoga entwickelt hat.

Jeder Mensch hat einmal mehr, einmal weniger Energie. Das Prana schwankt. Wir sagen dazu oft, dass wir heute „einen guten Tag“ oder „einen schlechten Tag“ haben. Mal fühlen wir uns voller Energie, mal scheint der Akku leer zu sein. Yoga kann helfen, das Prana zu erhöhen und wieder aufzufüllen. Das Prana Yoga beschäftigt sich ganz gezielt mit dem Energiefluss im Körper und der Erhöhung der mentalen und körperlichen Kraft. Das Ziel ist dabei neben der Erhöhung der generellen Kraft und Energie, auch die Verbesserung der Gesundheit. Positiver Nebeneffekt: Wer mehr Prana hat, der hat auch eine bessere Wirkung nach außen und ist dadurch oft erfolgreicher. Er findet leichter Freunde, hat oft bessere Chancen im Beruf und wirkt generell frischer und anziehender auf Menschen.

Das Prana Yoga umfasst körperliche und energetische Übungen sowie spezielle Atemtechniken, die den Übenden ausgeglichener und mental stärker machen. Meditation und Entspannungstechniken sind maßgeblicher Bestandteil des Prana Yoga. Die Körperübungen (Asanas) sind denen aus dem Hatha-Yoga sehr ähnlich. Der Schwerpunkt liegt bei allen Übungen auf einer Verbesserung des Energieflusses und Speicherung der Lebensenergie.

Prana-Heilung: „Pranic Healing“ zur Stärkung der Gesundheit

Bestandteil des Prana Yoga ist oft auch das „Pranic Healing“, die Prana-Heilung, bei der die Energie im Körper gezielt in sensible Bereiche geleitet werden soll. Asanas (Körperübungen), Atemtechniken, meditative Techniken und Entspannungsübungen werden dabei so kombiniert, dass der Energiefluss gezielt angeregt wird. Die Prana-Heilung soll Beschwerden vorbeugen, kann sie aber auch lindern. Dazu gehören unter anderem Rückenschmerzen, Verspannungen oer Spannungskopfschmerzen. Bei der Prana-Heilung geht man davon aus, dass es auch möglich ist, die eigene Energie (Prana) auf andere zu übertragen, und damit deren Beschwerden zu erleichtern.

©iStock.com/STUDIO GRAND OUEST

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